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Archive für November 2009
Innehalten in der Dämmerungsstunde
19.11.2009 von Oskar Unke.

Walzbachtal-Wössingen Dämmerungsstunde
Innehalten in der Dämmerungsstunde, ein sehr gerne gepflegtes Ritual von mir. Einfach mal alles beiseite legen, die Gedanken frei laufen lassen…

Innehalten werde ich auch in diesem Blog auf unbestimmte Zeit.
Blogpause ist angesagt. Ob es ein weiter gibt vermag ich noch
nicht zu sagen. Wäre ich nicht oft einfach zu faul, hätte ich ja
schon längst ein neues Web-CMS ausprobiert, so habe ich halt
noch hier weiter gemacht.
Nachdenken, wichtige Arbeiten erledigen steht an. Kompaß neu justieren und viele Dinge mehr. ![]()
Geschrieben in Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Frühling im November
18.11.2009 von Oskar Unke.

Heute war es mit 16 ° C angenehm warm, bei strahlend blauem Himmel. Nur wenige Wolken trübten diesen Tag. Aktuell noch 10 ° C , zwar etwas windig den ganzen Tag - mit 15 - 17 km/ h aus SW - der aber nicht kalt und unangenehm war. Druck 1000 mbhPa nochmals leicht gestiegen.
Die Vögel benahmen sich gestern und heute wirklich wie im Frühling, sogar eine Amsel zwitscherte leise eine Melodie vor sich hin.
Enkelinnen Fabi und Lena wieder weitgehend auf dem Damm, Fabi kann morgen wieder zur Schule gehen, bei Lena war es nur eine kurze Fieberreaktion ohne weitere Symptome.

Lena durch die Fensterscheibe aufgenommen
Sie hat ihren Opa beobachtet, was der wohl draußen wieder für einen Schabernack treibt. ![]()
Geschrieben in Hobby, Wetterkunde, Walzbachtal, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Sorgen
16.11.2009 von Oskar Unke.

Sorgen um unser kleines Sonnenscheinbaby Lena
Lena hat seit der Nacht höheres Fieber (39, 1°C). Die Kinderärztin konnte sonst noch keine Symptome feststellen. Allerdings wurde Lena vor kurzem mit einer Multidosis geimpft (Routineimpfung nach Kinderimpfpass). Gleichzeitig ist Enkelin Fabienne mit einer mittelschweren Erkältung geplagt. Das spielt Gemahlin heute Krankenschwester.
Selber bekomme ich meine Erkältung auch nicht so richtig weg, steckt fest. Allerhöchste Zeit um mal wieder das Immunsystem mit Echinacin zu stärken. Dieses Naturmittel kenne ich seit vielen Jahren und kann es nur weiter empfehlen. Werde Echinacin im täglichen Wechsel mit Umckaloabo einnehmen. Gegen akute Bronchitis sind Bronchicum-Tropfen das Mittel meiner Wahl. Echinacin enthält den roten Sonnenhut. “Die medizinische Verwendung dieser Pflanze haben wir von den Indianern Nordamerikas erlernt; sie verwendeten die Wurzel, aber auch die Blätter der Pflanze zur Heilung von Wunden aller Art. Diese speziellen Anwendungen wurden wissenschaftlich überprüft. Seit 1950 wissen wir, daß im Sonnenhut Prinzipien vorhanden sind, die gegen Bakterien wirksam werden. Wir wissen weiterhin, daß diese Wirksamkeit gegen Bakterien eine Verstärkung erfährt durch Wirkstoffe, die als unspezifische Reizkörper die Abwehrkräfte steigern und somit bei Infektionen Hilfe leisten.” (nach Apotheker M. Pahlow, Handbuch der Heilpflanzen (Standardwerk der Heilpflanzen), S. 295/296)

Das Wetter trägt einiges zur Krankheitsanfälligkeit bei. Für einen Novembertag ist es sehr mild, aktuell 15, 6°C, grau-diesig bedeckt, feucht, Druck 973 mbhPa, Wind aus südwestlicher Richtung 18-20 km/h.
Die Arztpraxen hocken gerammelt voll, dieses Wetter ist der Türöffner für Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, biomedizinisch auf jeden Fall Belastungswetter.
Geschrieben in Wetterkunde, Walzbachtal, Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 2 Kommentare »
Wenn die Seele die Sprache verliert …
15.11.2009 von Oskar Unke.

Wenn die Seele die Sprache verliert …
fängt der Körper an zu reden.-
Wie seelische Einflüsse körperlich krank machen. Dazu mehr im Laufe der Zeit auf Matrixwelten (MP-Netz).
Geschrieben in Mentalpsychologie, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde | Drucken | Keine Kommentare »
Schwein gehabt
14.11.2009 von Oskar Unke.

Es geht nichts über: Glück gehabt! oder wie man auch so schön sagt:
Schwein gehabt!
Polnische Gesundheitsministerin warnt vor möglicherweise tödlichen Nebenwirkungen:
Schweinegrippe? Die Polen werden überleben. Und zwar weil sie von ihren Politikern vor dem neuen Bioterrorismus geschützt werden. Während deutsche Medien und Politiker für die Schweinegrippe-»Impfung« trommeln, steht Polen gegen den von oben verordneten Impfterror auf. Die polnische Gesundheitsministerin Ewa Kopacz warnte bei einer Sondersitzung des Parlaments zur sogenannten »Schweinegrippe« vor möglicherweise tödlichen Nebenwirkungen der Impfung. Prominente polnische Abgeordnete sprachen von einem »riesigen Betrug«.
(Info Kopp-Verlag)
Fazit:
Man warne vor den Nebenwirkungen von Produkten, mit denen sich die Pharmaindustrie derzeit eine goldene Nase verdiene.
Schweinegrippe-Impfung: Deutsche Medien schweigen verdächtige Todesfälle tot (Info)
Geschrieben in Info, Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde, Absurd-AG | Drucken | Keine Kommentare »
Das hat die Internetwelt noch gebraucht
14.11.2009 von Oskar Unke.

Haben Sie sich schon einmal überlegt,was man in zwölf Sekunden alles sagen kann?
Genauso viel Zeit hat man bei 12seconds.tv, um eine Videobotschaft zu hinterlassen. Dazu ist nur ein kostenloser Account und eine Webcam notwendig.
Wie wenn nicht schon genug Schwachsinn das Netz überflutet.
Geschrieben in Surftips, Info, Computer + Internet, Oskars Notizkladde | Drucken | Keine Kommentare »
Schweinefreie Zone
14.11.2009 von Oskar Unke.

Nach dem ersten Todesfall in Deutschland, der im zeitlichen Zusammenhang mit der Schweinegrippe-Impfung stand, starb nun ein 46-Jähriger Wuppertaler, nur einen Tag nach der Schweinegrippe-Impfung.
Impfexperten gehen davon aus, daß die Meldungen über Nebenwirkungen in den nächsten Wochen noch zunehmen werden.
Dilettantismus wirft der Vizechef der Bundesärztekammer, Montgomery, der Bundesregierung in Sachen Öffentlichkeitsarbeit vor: gepanschter Billig-Impfstoff für die Massen und reiner Impfstoff für Bonzen und Politiker?
Geschrieben in Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde, Absurdistan Germanistan, Absurd-AG | Drucken | Keine Kommentare »
Medienflut
13.11.2009 von Oskar Unke.

Durch den Freitod von Robert Enke ist eine wahre Medienflut über alle Medien- und Kommunikationskanäle entfacht worden.
An den vielen Deutungen, Spekulationen und sonstigen Dingen will ich mich nicht beteiligen. Nach längerer Zeit habe ich allerdings in einem Blog mal wieder einen Kommentar abgesetzt.
Besonders ein Kommentar hatte da doch mein Mißfallen hervorgerufen.
Deswegen ein paar Reflexionen zu Depressionen:
Leserkommentar bei AllesAlltäglich:
Um ein wenig zur Sachlichkeit beizutragen:
Die Krankheit „Die Depression“ gibt es so nicht, sie hat viele Facetten, viele Ursachen, ist sehr oft irrtümlich belegt, genauso wie „Streß“ und viele andere Begriffe / Krankheiten.
Ein paar Leuten hier, die wenn auch teilweise nur unterschwellig, Unverständnis für die „Reaktion“ eines suizidalen Depressiven äußern, sei in Erinnerung gerufen:
„Es gibt nur wenige psychisch Kranke, deren Leiden nicht irgendwann zu der Frage führt: Kann ich, will ich so weiterleben? Depressive Verstimmungszustände, Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, Abhängigkeitserkrankungen, psychogene Reaktionen und Persönlichkeitsstörungen bringen für viele Kranke soviel Leid und soviel Erschütterung in ihren Beziehungen zu anderen Menschen mit sich, daß sich Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung ausbreiten. Dies aber sind die wichtigsten Risikofaktoren, die eine Suizidgefährdung mit sich bringen und die zum “präsuizidalen Syndrom” und schließlich zur Suizidhandlung führen können. Aber auch bei Menschen, bei denen bis dahin keine psychische Störung bekannt war, können Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung in eine Suizidhandlung münden.
Suizid ist ein menschenmöglicher Akt. Keiner von uns ist vor Suizidgedanken sicher. Ob daraus ein Suizidversuch wird, liegt meist an der Häufung komplizierter Umstände. Ob daraus ein vollendeter Suizid wird, mag sogar eine Frage von Glück oder Unglück sein, rechtzeitig gefunden zu werden oder eine gerade nicht tödliche Dosis an Medikamenten geschluckt zu haben. Manche Autoren fordern ein Recht auf Suizid ein, auf die Freiheit, Hand an sich zu legen, wenn die persönliche Bilanz ergeben hat, daß sich Weiterleben nicht lohnt. Der Psychologe Walter A. Scobel formuliert: “Jeder suizidale Mensch, ob er nun krank ist oder gesund, verdient Achtung statt ghtung, Anteilnahme statt Ablehnung, Verständnis statt intoleranter Verurteilung, Mitgefühl statt Bestrafung und Entmündigung, Hilfe statt Gleichgültigkeit. Tot sein und nicht mehr weiterleben wollen sollte als möglicher und einsehbarer Impuls der menschlichen Psyche akzeptiert und nicht länger tabuisiert und diskriminiert werden.” (Einleitung von: Umgang mit suizidalen Patienten - Laufen am Abgrund (aus Via medici 4/97) Prof. Dr. Asmus Finzen, Dr. Ulrike Hoffmann-Richter)
Menschen die nicht wissen, was es heißt eine handfeste Depression zu haben, kann ich nur dringlich anraten das Buch von Piet C. Kuiper „Seelenfinsternis – Die Depression eines Psychiaters -“ S. Fischer, 1988, zu lesen, insbesondere das Kapitel Im tiefsten Abgrund S. 143 –
(In diesem vielbesprochenen Buch schildert der niederländische Psychiater Piet C. Kuiper auf beklemmende Weise eine schwere Depression, die ihn in eine tiefe Lebenskrise stürzte und seine Einweisung in eine Klinik notwendig machte. All sein Wissen über seelische Störungen versagte vor seiner eigenen Erkrankung. Nach seiner Genesung schrieb er dieses einmalige Dokument nieder, das zu einem Bestseller geworden ist. »Seine größte Intensität gewinnt Kuipers Bericht bei der Schilderung jener Schuldhölle, in der er während seiner Krankheit unterzugehen drohte. Das Zentralkapitel Im tiefen Abgrund ist eine auch schriftstellerisch unerhörte Innenansicht der Hölle aus der Sicht der Depression.« Ludger Lütkehaus )
„Der Begriff Depression wird in vielen Zusammenhängen verwendet: als ein bestimmtes Gefühl oder Symptom, ein Symptomkomplex oder Syndrom oder eine genau definierte Krankheitseinheit (Beck, 1970). Während in der Alltagssprache jemand als depressiv bezeichnet wird, der nach einer Enttäuschung traurig oder lustlos ist, ist letzteres für die »Diagnose Depression« weder eine hinreichende noch notwendige Bedingung. Depression kann sich auf unterschiedlichen Ebenen manifestieren (nach Beck, 1970; Hautzinger, 1981; Faust et al., 1983).
Kielholz (1971) systematisiert die Symptome in Grundsymptome und akzessorische Symptome. Zu den Grundsymptomen zählt er die depressive Grundstimmung (z. B. »Gefühl der Gefühllosigkeit«), die Denkhemmung, die Hemmung der zentrifugalen Funktionen (z. B. Willenshemmung, Antriebsmangel). Die akzessorischen Symptome beinhalten stimmungsbedingte Wahnideen, insbesondere Versündigungs-, Insuffizienz-, Verarmungs- und nihilistische Ideen sowie somatische Erscheinungen. Für die Zuordnung zu den Unterformen sind neben der Ausprägung der Symptome Informationen über Verlauf und Dauer der Symptome, Vorhandensein anderer körperlicher oder psychopathologischer Krankheiten sowie belastender Lebensereignisse notwendig. Der Ausprägungsgrad kann durch psychologische Testverfahren erfaßt werden (Blöschl, 1981).
Es sind viele Versuche unternommen worden, die Symptomvielfalt zu klassifizieren, mit dem Ziel einer möglichst eindeutigen Zuordnung zu klar definierten Krankheitseinheiten mit spezifizierter Jiologie, Verlaufscharakteristika und unterscheidbaren Reaktionen auf verschiedene Behandlungsformen (für einen Überblick siehe Linden, 1979; Benesch, 1981). Kraepelin (1913)“
„Die meisten europäischen Klassifikationen sowie die Internationale Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (ICD-9 / 10) unterscheiden weiterhin endogene und neurotische Depression sowie innerhalb der endogenen Depression unipolare und bipolare (d. h. mit depressiven und manischen Phasen) Formen. (Kielholz, 1971; Roth/Barnes, 1981). Der Endogenitätsbegriff gehört zu den umstrittensten in der Psychiatrie (Schulte/Tölle, 1971). Damit ist so Unterschiedliches gemeint wie eine aus sich selbst heraus entstandene Krankheit sowie erbliche oder somatische Genese (Schulte/Tölle, 1971) oder auch eine besonders schwere Form der Depression. Übereinstimmung besteht jedoch inzwischen dahingehend, daß auch im Vorfeld endogener Depression kritische Lebensereignisse auftreten und mit dem Krankheitsgeschehen interagieren können.“
Aufgrund verschiedener faktoren- und clusteranalytischer sowie Längsschnittstudien wurde auf deskriptive Weise versucht, Unterscheidungskriterien von endogener und neurotischer Depression zu bestimmen. Matussek et al. (1981) identifizierten folgende Symptome für die endogene Gruppe: abgrenzbare Qualität der Depression, Verlust der Reagibilität, Hemmung, Morgentief, Rückzug der Patienten, Störung der tageszeitlichen Rhythmen, Appetitverlust, Schlafstörungen. Neurotisch Depressive stellen im Vergleich mit endogen Depressiven eine heterogene Gruppe dar mit den Merkmalen: neurotische Persönlichkeitsstruktur, Reagibilität, Traurigkeit als qualitativ nicht abgrenzbar von normaler Traurigkeit und Hypochondrie (Matussek et al., 1982). Endogen Depressive sprechen besser auf trizyklische Antidepressiva an, die Remission ist stabiler (Matussek et al., 1981; Roth/Barnes, 1981).
[Depression : Handwörterbuch Psychologie, S. 493 - 496 (vgl. HWB Psych., S. 102) ]
In der Psychologie und Psychiatrie unterscheidet man unipolare affektive Störungen (Depression oder Manie) von den bipolaren affektiven Störungen (die „manische-depressive“ Bipolare Störung).

In diesem Band sind gemalte Bilder die in der Therapie entstanden.
Geschrieben in Reflexionen, Psychologie, Psychiatrie, Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde | Drucken | 2 Kommentare »
Die Langsamkeit brauche ich nicht erst entdecken
12.11.2009 von Oskar Unke.

Langsamkeit und Müßiggang habe ich zu meinem menschenfreundlichen Lebensprinzip erhoben.
Man könnte auch sagen: die Bedächtigkeit, das Achtsamsein mit mir selber und den anderen, den vorsichtigen Umgang mit sich selber und den Dingen ist meine Lebensmaxime. Die stoische Ruhe im Sturm des Lebens ist für mich äußerst wichtig. (Für den Stoiker als Individuum gilt es, seinen Platz in dieser Ordnung zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe zur Weisheit strebt.) [1, 2]
Nur ein lebenslanges Bemühen um Selbstformung, das auch den Herausforderungen von Schicksal und mitmenschlichem Umfeld standhält, schafft Aussicht auf die Seelenruhe des stoischen Weisen. Voraussetzung dafür ist eine ausgeprägte Affektkontrolle, die zur Freiheit von Leidenschaften (Apathie), zu Selbstgenügsamkeit (Autarkie) und Unerschütterlichkeit (Ataraxie) führen soll. Unser heutiger Begriff der „stoischen Ruhe“ geht auf diese Eigenschaften zurück. [3]
In den 80er Jahren habe ich mal den Roman von Sten Nadolny. “Die Entdeckung der Langsamkeit” gelesen. Wie schon öfters hatte mich der Titel angesprochen, jedoch auch diesmal enttäuschte mich dieser Roman eher, wie das ich begeistert gewesen wäre.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: Wir leben nach wie vor in einer Arbeits- und nicht in einer Freizeitgesellschaft. Denn der Leistungsstreß beherrscht längst auch unsere freie Zeit. Dagegen rufe ich die “Pflicht zur Faulheit” aus. Genußvolle Muße, in der Lohnsklavenarbeit keine Rolle mehr spielt, ist angesagt. Ab ihr Affen! In die Sessel dieser Welt …

Ab auf die Philosophenbank
[1, 2, 3] siehe Cicero, Seneca, Plutarch; “Von der Ruhe des Gemütes”,
Cicero “Stoische Ruhe im Sturm des Lebens” u.a.
** Gelassenheit **,
Gleichmut, innere Ruhe oder
Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor
allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu
bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit und
Streß. Besonnenheit und innere Ruhe bewahren, ist in dieser aufgeregten Welt doppelt wichtig.
Geschrieben in Reflexionen, Bücherwelt, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Auf grau in grau folgt auch wieder Sonne
11.11.2009 von Oskar Unke.

Drei Tage war es nun grau in grau mit Regen und naßkalt. Heute Vormittag auch noch nicht besonders, aber daaann kam sie hervor die Sonnenmarie
nicht kalt, nicht warm, abwechselnde Wolkenbilder, in der Sonne sogar angenehm. Höchsttemperatur sonnenbereinigt 11 ° C
Aktuell:
Sternenhimmel - aber ziemlich dunkler Himmel, 5, 3° C - Wind aus westlicher Richtung 13-15 km/h , Druck mit 984 mbhPa zur Nacht leicht gestiegen.
Eigentlich nichts besonderes, sondern typisches Novemberwetter.
Zum Wochenende wird / soll es wärmer bzw. milder werden.

Walzbachtal-Wössingen

Walzbachtal-Wössingen: Abendhimmel
Da kann es bei längerer klarer Nacht wohl an die Nullgrad gehen.
Da ich gestern nochmals Brennholz gebunkert habe, schreckt mich die Jahreszeit nicht. Ist es grau in grau in meinem Wolkenträumefenster, drehe ich einfach meinen Sessel in die andere Richtung, auch da läuft ein tolles Traumprogramm…

Oskars Wunschprogramm
Geschrieben in Hobby, Wetterkunde, Walzbachtal, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Zufriedenheit kommt durch Verzichten …
5.11.2009 von Oskar Unke.
Zufriedenheit kommt durch Verzichten, auf Dinge die nicht so wichtig sind. Nachhaltig leben heißt auch, die Gebrauchsgegenstände solange zu nutzen / be-nutzen, bis es keinen Sinn mehr macht, also unökonomisch oder sinnlos wäre. Mein Micra ist nun schon13 Jahre alt und funktioniert noch immer zu meiner vollsten Zufriedenheit. Er sieht auch noch nicht wie eine fahrende Rostlaube aus. Nächsten Monat muß ich zum TÜV und sehe keine große Reperatur auf mich zukommen.
Reparaturen habe ich noch keine gehabt, sogar noch die Original-Auspuffanlage dran. Man muß halt nur auch ein gescheites Auto kaufen!!!
Da für mich ein Auto ein Fortbewegungsmittel ist, um von Punkt A nach Punkt B zu kommen und kein Prestigeobjekt, sehe ich überhaupt nicht ein, mir laufend neue Autos zu kaufen und vor allem auch nicht größer wie unbedingt für die Belange notwendig ist. Früher habe ich zwar auch mal größere PKW´s gefahren (VW 412 LE, Ford Granada 2,0, Nissan Vanette Bus, Citroen, usw.) aber sehe schon lange nicht mehr ein, für einen Blechkasten so viel Geld auszugeben.
Mir tun Menschen leid, die für ihr schwaches Ego und Selbstbewußtsein, dieses künstliche Hilfsmittel “Auto” brauchen, um ihr schwache Persönlichkeit aufzupolieren.
Geschrieben in Einfach leben, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Nachtgedanken
4.11.2009 von Oskar Unke.

“Man kann sich blöder stellen, aber nicht intelligenter machen”
Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Nachtgedanken, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Bescheidenheit ist eine Kunst und eine Zier
3.11.2009 von Oskar Unke.

Wie wenig man zum glücklichen Leben braucht!
Mache Dich unabhängig! Erwarte nichts von anderen, und stell dich auf deine eigenen Füße. Bau nur auf dem auf, was in deiner eigenen Macht liegt! Und mach dir um alles andere keine Sorgen.
„Niemandes Herr, niemandes Knecht,
ein bescheidenes, aber regelmäßiges Einkommen,
das ist das Glück des Menschen.“
(Hofiz)
Kein Mensch ist arm, weil er zu wenig Geld hat. Reichtum oder Armut ist eine Frage des Bewußtseins. Ein Mensch mit dem Bewußtsein von Reichtum wird sich auch mit relativ wenig Geld und Besitz als reich empfinden. Der Innenweltreichtum ist entscheidend.
Geschrieben in Bescheidenheit, Einfach leben, Nachtgedanken, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Lebenswege
3.11.2009 von Oskar Unke.
Es gibt immer einen Weg - einen Ausweg!
Es kann Dir jemand die Tür öffnen hindurch gehen mußt Du selbst.
Leider kann man manchen Menschen die Türen speerangelweit aufhalten und dies sehr lange, sie gehen einfach nicht hindurch, oder rempeln jedesmal die Türpfosten an.
In der Lebensgestaltung ist dies vor allem:
Die Kunst ist es also, das Unwesentliche, den Ballast, zu erkennen, sich davon zu lösen, um das Wesentliche aufzudecken und zu bewahren.
Der erste Schritt, es sich im Leben leicht zu machen, ist, sich vom Ballast zu lösen: sich von Belastungen, von Druck zu befreien, den “Rucksack” der Vergangenheit abzulegen, um nur noch mit leichtem Handgepäck zu reisen.
Es sind vor allem geistige Einstellungen, die bedrückende Umstände verursachen.
Geschrieben in Mentalpsychologie, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Der November fängt zünftig an
2.11.2009 von Oskar Unke.

Es ist den ganzen Tag schon windig und ungemütlich. Am Morgen stärkerer Regenfall, grau-bedeckt, Höchsttemperatur 11° C,
Wind (15- 20 km/h) hat von O auf West gedreht.
Aktuell: etwas aufgelockerter, der Vollmond ist verschleiert zu sehen, 8, 3° C Meßstation 1, MS2-Garten = 6° C, kein Regen.
Der Wind trieb tagsüber immer wieder Blätter an meinem Bunkerfenster vorbei (Wie meinen? Nein! Ich habe den Blättern nicht hinterher geträumt, aber Klein-Lena hat gestaunt und war verwundert.)

Der Weihnachtselch hat mir auch schon guten Tag gesagt…

Das farbenprächtige Sonnenscheinwetter dürfte wohl erst einmal vorbei sein. Gestern und vorgestern noch passables Oktoberwetter, nun da der Luftdruck auf 976 mbhPa stärker gefallen ist (von 1008 mbhPa) dürfte es erst einmal so ungemütlich bleiben.

Wetterspruch des Tages:
November tritt oft hart herein,
muß nicht viel dahinter sein.
Da heute Allerseelen ist, Geister habe ich noch keine gesehen.
Übrigens wurde der Allerseelentag schon 998 eingeführt.
An Allerseelen wird in der katholischen Kirche für alle Verstorbenen gebetet. Früher glaubte man, man könne den “armen Seelen” so das Fegefeuer erleichtern.
Und warte, warte, balde kehren die Götter zurück, naja, glaubt zumindest
Erich von Däniken in seinem neuen Buch: Götterdämmerung - Die Rückkehr der Außerirdischen. “Der Jüngste Tag der Erkenntnis steht bevor!”, prophezeit EvD und beruft sich dabei auf eine uralte, in Stein gehauene Prophezeiung der Maya.
Geschrieben in Hobby, Wetterspruch des Tages, Wetterkunde, Walzbachtal, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Das Erlebnis der besonderen Art
2.11.2009 von Oskar Unke.

Als fürsorglicher Gemahl, hatte ich heute einen Arzttermin beim Orthopäden, für Gemahlin auszumachen.
Also flugs die Nummer gewählt, aber es meldete sich keine menschliche Stimme, nein, eine endlose Schleife von süßlicher Sphärenmusik fand den Weg in meine Horchgänge. Süßer die Glocken nie klingen können, ich wähnte mich im Elfenparadies und ein Chor lieblicher Harfenklänge säuselte mich ein.
Bis mich plötzlich eine laute Stimme aus dem Paradies vertrieb.
“Haaalllooo, haalooo, sind sie noch dran.”
Das die Leute aber auch immer so laut sein müssen, ein alter Mann ist doch nicht zwangsläufig schwerhörig.
Ja, ich bin noch dran, aber nun haben sie mich so unsanft aufgeweckt, nun weiß ich nicht mehr was ich wollte. “Ja, wollten sie vielleicht einen Termin ausmachen?” Ja, genau, jetzt wo sie es sagen, so ist es, ich brauche einen Sprechstundentermin für meine Frau. Aber oh Schreck!!!
Erst Mitte Dezember ist einer zu bekommen. Das Volk der teutonischen Pfahlbürger, ein sieches und lahmendes Volk? Ein Praxenhockervolk, Weltmeister im Arztbesuch, Weltmeister im Pillenfraß … ![]()
Einerseits zwar kein Wunder, bei diesen gesellschaftlichen Verhältnissen, aber die Arzt- und Medizingläubigkeit ist im Volk doch gewaltig.
Mobbing, Stress und Konkurrenzdruck sind Gründe, warum immer mehr Beschäftigte an berufsbedingten psychischen Störungen erkranken.
Immer mehr Beschäftigte leiden unter der zunehmenden Arbeitsintensität. Fast jeder dritte Arbeitnehmer hat psychische Probleme wegen Hektik, Zeit- und Termindruck am Arbeitsplatz, ergibt eine gestern veröffentlichte Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Aber auch körperliche Belastung sei weiter ein Problem.
Dieses Problem ist im Betrieb meiner besseren Ehehälfte auch gewaltig am Aufkochen. Nach den Entlassungswellen wollen sie nun das letzte aus dem verbliebenen Rest der Arbeitnehmer herauspressen. Nun wähnen sie sich dank der schwarz-gelben, neoliberalen Politikergarden am längeren Hebel.
Arbeit macht krank - Klagen über Hektik und Rückenschmerzen haben stark zugenommen.
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz stellen für viele Arbeitnehmer erhebliche Probleme dar. Fast jeder Dritte leidet stark unter Hektik, Zeit- und Termindruck.

Aber die Lait glauben ja nicht dem Oskar, der schon immer sagte:
Arbeit schändet nicht, aber sie schindet!
Geschrieben in Till Eulenspiegel, Satire, Politik + Gesellschaft, Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde | Drucken | 1 Kommentar »
Keine Sau interessiert sich für mich
1.11.2009 von Oskar Unke.
Gesellschafts-Tenor Leo Wundergut «Kein Schwein steckt mich an»
Schweinegrippe-Polka Absurdistan Germanistan im Schweinegrippefieber

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Geschrieben in Satire, Heini Deutscher, Oskars Notizkladde | Drucken | 1 Kommentar »
Vögel, Sau, Sauereien … da war doch noch was?
1.11.2009 von Oskar Unke.

Werde doch nicht an einer neuen Krankheit leiden? ![]()
Ach! Nun ist es mir wieder eingefallen. Die Russenkrähen oder Ostkrähen sind wieder eingetroffen, mit viel Tamtam und Geschrei. Sie kommen in ganzen Verbänden aus dem Osten zu uns, Ende Oktober, Anfang November. Für mich immer das Zeichen, der Winter, die Kälte steht vor der Tür. Im Frühjahr dann die umgekehrte Reihenfolge.



Auch in meinem Hofkübelgarten ist der Herbst eingekehrt
Geschrieben in Wetterkunde, Kraichgau + Nordbaden, Walzbachtal, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »