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- 28.8.2010: Wege: Welche Wege will ich noch gehen?
- 27.8.2010: Ob wohl der Sommer vorbei ist?
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- 26.8.2010: Für das Laute und Ordinäre war ich nie zu haben
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Archive für 2.11.2009
Der November fängt zünftig an
2.11.2009 von Oskar Unke.

Es ist den ganzen Tag schon windig und ungemütlich. Am Morgen stärkerer Regenfall, grau-bedeckt, Höchsttemperatur 11° C,
Wind (15- 20 km/h) hat von O auf West gedreht.
Aktuell: etwas aufgelockerter, der Vollmond ist verschleiert zu sehen, 8, 3° C Meßstation 1, MS2-Garten = 6° C, kein Regen.
Der Wind trieb tagsüber immer wieder Blätter an meinem Bunkerfenster vorbei (Wie meinen? Nein! Ich habe den Blättern nicht hinterher geträumt, aber Klein-Lena hat gestaunt und war verwundert.)

Der Weihnachtselch hat mir auch schon guten Tag gesagt…

Das farbenprächtige Sonnenscheinwetter dürfte wohl erst einmal vorbei sein. Gestern und vorgestern noch passables Oktoberwetter, nun da der Luftdruck auf 976 mbhPa stärker gefallen ist (von 1008 mbhPa) dürfte es erst einmal so ungemütlich bleiben.

Wetterspruch des Tages:
November tritt oft hart herein,
muß nicht viel dahinter sein.
Da heute Allerseelen ist, Geister habe ich noch keine gesehen.
Übrigens wurde der Allerseelentag schon 998 eingeführt.
An Allerseelen wird in der katholischen Kirche für alle Verstorbenen gebetet. Früher glaubte man, man könne den “armen Seelen” so das Fegefeuer erleichtern.
Und warte, warte, balde kehren die Götter zurück, naja, glaubt zumindest
Erich von Däniken in seinem neuen Buch: Götterdämmerung - Die Rückkehr der Außerirdischen. “Der Jüngste Tag der Erkenntnis steht bevor!”, prophezeit EvD und beruft sich dabei auf eine uralte, in Stein gehauene Prophezeiung der Maya.
Geschrieben in Hobby, Wetterspruch des Tages, Wetterkunde, Walzbachtal, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Das Erlebnis der besonderen Art
2.11.2009 von Oskar Unke.

Als fürsorglicher Gemahl, hatte ich heute einen Arzttermin beim Orthopäden, für Gemahlin auszumachen.
Also flugs die Nummer gewählt, aber es meldete sich keine menschliche Stimme, nein, eine endlose Schleife von süßlicher Sphärenmusik fand den Weg in meine Horchgänge. Süßer die Glocken nie klingen können, ich wähnte mich im Elfenparadies und ein Chor lieblicher Harfenklänge säuselte mich ein.
Bis mich plötzlich eine laute Stimme aus dem Paradies vertrieb.
“Haaalllooo, haalooo, sind sie noch dran.”
Das die Leute aber auch immer so laut sein müssen, ein alter Mann ist doch nicht zwangsläufig schwerhörig.
Ja, ich bin noch dran, aber nun haben sie mich so unsanft aufgeweckt, nun weiß ich nicht mehr was ich wollte. “Ja, wollten sie vielleicht einen Termin ausmachen?” Ja, genau, jetzt wo sie es sagen, so ist es, ich brauche einen Sprechstundentermin für meine Frau. Aber oh Schreck!!!
Erst Mitte Dezember ist einer zu bekommen. Das Volk der teutonischen Pfahlbürger, ein sieches und lahmendes Volk? Ein Praxenhockervolk, Weltmeister im Arztbesuch, Weltmeister im Pillenfraß … ![]()
Einerseits zwar kein Wunder, bei diesen gesellschaftlichen Verhältnissen, aber die Arzt- und Medizingläubigkeit ist im Volk doch gewaltig.
Mobbing, Stress und Konkurrenzdruck sind Gründe, warum immer mehr Beschäftigte an berufsbedingten psychischen Störungen erkranken.
Immer mehr Beschäftigte leiden unter der zunehmenden Arbeitsintensität. Fast jeder dritte Arbeitnehmer hat psychische Probleme wegen Hektik, Zeit- und Termindruck am Arbeitsplatz, ergibt eine gestern veröffentlichte Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Aber auch körperliche Belastung sei weiter ein Problem.
Dieses Problem ist im Betrieb meiner besseren Ehehälfte auch gewaltig am Aufkochen. Nach den Entlassungswellen wollen sie nun das letzte aus dem verbliebenen Rest der Arbeitnehmer herauspressen. Nun wähnen sie sich dank der schwarz-gelben, neoliberalen Politikergarden am längeren Hebel.
Arbeit macht krank - Klagen über Hektik und Rückenschmerzen haben stark zugenommen.
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz stellen für viele Arbeitnehmer erhebliche Probleme dar. Fast jeder Dritte leidet stark unter Hektik, Zeit- und Termindruck.

Aber die Lait glauben ja nicht dem Oskar, der schon immer sagte:
Arbeit schändet nicht, aber sie schindet!
Geschrieben in Till Eulenspiegel, Satire, Politik + Gesellschaft, Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde | Drucken | 1 Kommentar »