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Archive für Februar 2011
Bleiern und vernebelt
26.2.2011 von Oskar Unke.

Nebelwetter und naßkalt
An verschiedenen Fronten im Einsatz
Frontabschnitt 1:
Bleiern legt sich der Nebel aufs Gemüt.
Wintersmüdigkeit plagt mich, oder ist es schon eine
kombinierte Winter- Frühjahrsmüdigkeit ![]()
Jedenfalls fehlt die Sonne, fehlt das Licht.
Frontabschnitt 2:
Wichtige Abschnittsarbeiten die bis zum Monatg (28.02.)
fertig sein müssen.
Frontabschnitt 3:

Quellenstudium, Literaturrecherchen …
für meine Lebensphilosophiearbeit
Frontabschnitt 4:

Opadienste

Die Überwindung von …..
Geschrieben in Jahreszeiten, Wetterkunde, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 4 Kommentare »
Im dunklen Walde fand ich ihn
21.2.2011 von Oskar Unke.

Was sang so schaurig in dem dunklen Tann Ärbern mer mera

Geheimnisvolle Dinge gabe es zu sehen

Geheimzeichen am Wegesrand
Es sang eine gar so schaurige Stimme da:
Die Lebensweisheit tat ich suchen und fand sie nicht
Als Sterblichem ist mir beschieden,
zu pilgern auf dem Lebenspfad.
So weiß ich wohl und weiß doch nicht,
wie lange schon, wie lange noch
ich wandre durch dies Erdenjammertal.
Deshalb verschont mich nur, ihr Sorgen!
Ich habe nichts mit euch im Sinn.
Bevor der Tod mich überrumpelt,
will scherzen, lachen, tanzen ich
im Kreis der dapperten Idioten hier.
(Einst sang mir Anonyma so schöne Anakreontische Lieder im dunklen Tannengrund, als ich ein Schafhirte war)
Oh! Oh jemiemeh! Da sitzt ein Waldschrat klagend
in seinem Waldesstuhl… das mir ward ganz Angst und Bang

Die Ballade vom Waldschrat
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Bin ich bei dir richtig?
20.2.2011 von Oskar Unke.

Bist du zuständig für Wunschbestellungen? Oder bist du die
Weltagentur für himmlische Bestellungen?
Denn ich höre so oft, wer richtig wünscht, hat mehr vom Leben!
Dann möchte ich doch mal eine Wunschbestellung aufgeben.
Februar
Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel
und schmilzt die Schneelast von den Dächern
und taut das Eis auf den Fenstern
und lacht ins Zimmer: Wie geht’s Wie steht’s
Und wenn es auch noch lang nicht Frühling,
so laut es überall tropft und rinnt…
du sinnst hinaus über deine Dächer…
du sagst, es sei ein schreckliches Wetter,
man werde ganz krank! und bist im stillen
glückselig drüber wie ein Kind.
(Cäsar Flaischlen)

Heh! Du da! Spreche mal ein Machtwort…
Verscheuche doch mal den Hochnebel, die grauen Schleier, die dunklen
Wolken. Mein Wetterfrosch grinst mich Tag und Nacht auf oberster
Leitersprosse an, über ihm blinkt die Sonne, doch wo ist sie? Keine Sonne,
kein voller Mond, kein Stern … NICHTS!!!
Dieser Lugenbold verhöhnt mich doch….

Aha! Er ist leicht einsichtig geworden, zwei Stufen kam er schon
runter …mal sehen wie es am Morgen mit der Einsichtsfähigkeit aussieht
![]()
Auf jeden Fall ist es leider auch bei uns doch spürbar kälter geworden.
Aktuell nur noch 3,2° C bis 5, 8° C je nach Meßpunkt.
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Komm doch endlich herbei
19.2.2011 von Oskar Unke.

Frühlingssehnsucht
“Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald.
Bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald.”
(H. von Fallersleben)

Kommt er?
Es war schon wärmer und frühlingshafter mit dem Wetter bei uns.
Aktuell sind es noch 6° C bei diesigem Nachthimmel. Obwohl die
Wetterstation Hochdruckwetter signalisiert, ist der heutige Vollmond
nicht zu sehen. Schade! ![]()
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Dringender denn je: Bis neulich
18.2.2011 von Oskar Unke.
Volker Pispers: “Bis neulich 2010″ - 3sat vom 07.02.2011
Super wieder einmal auf den Punkt gebracht!

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Gedankenernte
14.2.2011 von Oskar Unke.

“Wer in einem schönen Garten spazieren geht, nimmt gern einige Blumen mit, um sich an ihrem Wohlgeruch zu erfreuen und sie den ganzen Tag bei sich zu haben. Wenn unser Geist sich in einem Geheimnis ergangen hat, dann wählen wir zwei oder drei Gedanken aus, die uns am besten gefielen, die für unseren Fortschritt am nützlichsten sind, um tagsüber öfter daran zu denken und ihren geistigen Duft in uns aufzunehmen.”
(Franz von Sales -(DASal 1,78)

Gedankenernte
Der Tod triumphiert über die Lächerlichkeiten
des Daseins.

Tante Hedwig, Tante Hedwig, der Faden ist gerissen,
die ganze Sache ist beschissen…
Ach Hedwig, ach Hedwig,
Die Nähmaschine geht nicht.
Der Faden ist zerrissen,
Das Leben ist ein Traum.
(War mal ein alter Gassenhauer, mein Vater hat ihn in meiner Kindheit immer auf der Zwetschkommode -Ziehharmonika gespielt )
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Lebenspsychologie - Lebensphilosophie
12.2.2011 von Oskar Unke.

Darum iss dein Brot und trink deinen Wein und sei fröhlich dabei! So hat es Gott für die Menschen vorgesehen, und so gefällt es ihm. Nimm das Leben als ein Fest: Trag immer frisch gewaschene Kleider und sprenge duftendes Öl auf dein Haar! Genieße jeden Tag mit der Frau, die du liebst, solange dieses flüchtige Leben dauert, das Gott dir geschenkt hat. Denn das ist der Lohn für die Mühsal dieses Lebens. Wenn sich dir die Gelegenheit bietet, etwas zu tun, dann tu es mit vollem Einsatz. Denn du bist unterwegs zu dem Ort, von dem kein Mensch wiederkehrt. Wenn du tot bist, ist es zu Ende mit allem Tun und Planen, mit aller Einsicht und Weisheit.
(Bibel: Prediger 9:7-10; GNB)

Lebenswege
“Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut -
das ist die Kunst des Lebens!”
(Theodor Fontane)

- Lebenswege -
Lebenskunst
Ach, was sind wir dumme Leute -
Wir genießen nie das Heute.
Unser ganzes Menschenleben
Ist ein Hasten, ist ein Streben.
Ist ein Bangen, ist ein Sorgen -
Heute denkt man schon an Morgen.
Morgen an die spätere Zeit -
Und kein Mensch genießt das Heut.
Auf des Lebens Stufenleiter
Eilt man weiter, immer weiter.
Nutz den Frühling Deines Lebens
Leb im Sommer nicht vergebens.
Denn gar bald stehst du im Herbste
Bis der Winter naht, dann sterbste.
Und die Welt geht trotzdem heiter
Immer weiter, immer weiter.
(Christian Reuter)

Welche Lebenswege führen zu einer lebbaren Lebensphilosophie?
Daran schreibe ich nun selbst, weil ich keine geeignete gefunden habe.
(Dazu in den nächsten Beiträgen mehr)
Geschrieben in Gedichte, Wege, Matrixwelten, Lebenspsychologie, Oskars Notizkladde, Lebensphilosophie, Oskar Unke | Drucken | 5 Kommentare »
Hoffnungsschimmer
11.2.2011 von Oskar Unke.

“Es wächst viel Brot in der Winternacht,
Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
Erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
Spürst du, was Gutes der Winter tat.
Und deucht die Welt dich öd’ und leer,
Und sind die Tage dir rauh und schwer,
Sei still und habe des Wandels acht:
Es wächst viel Brot in der Winternacht.”
(Friedrich Wilhelm Weber)

Es liegt eine Frühlingsahnung in der Luft. Als ich vor ein paar
Minuten draußen war, umsäuselte mich noch ein milder Wind, bei
überwiegend klarem Sternenhimmel und milden 12, 5 C
Heute waren noch mehr Meisen zu vernehmen, für mich immer
ein Frühlingsgruß. Freue mich schon auf ein neues Hofkübeljahr.
Geschrieben in Jahreszeiten, Gedichte, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Nur mal so
8.2.2011 von Oskar Unke.

Mit Fröschen kann ich zwar nicht dienen…
Ein großer Teich war zugefroren,
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum,
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen,
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
Nun ruderten sie und landeten stolz,
Und saßen am Ufer weit und breit,
Und quakten wie vor alter Zeit.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Frösche waren am Sonntag und am gestrigen Montag nicht zu vernehmen, aber animiert durch das schöne Sonnenwetter, stimmten Meisen zu ersten PINK-Übungen an.
So könnte das Wetter von mir aus noch eine Weile bleiben. Mit blauem Himmel und Sonnenschein, sieht die Welt doch gleich viel freundlicher aus. ![]()
Geschrieben in Jahreszeiten, Nur mal so, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Der Gedanke zur Nacht
4.2.2011 von Oskar Unke.
“
Es ist unvernünftig, über ein Unglück nachzudenken,
das in Zukunft eintreten könnte.
Wer immer an die Möglichkeit eines Unglücks denkt,
für den wird das eingebildete Unglück zur dauernden Qual.”
(Epikur)
Und es ist unvernünftig in meinen Augen, sich mit dermaßen abstrakten und abgehobenen philosophischen Dingen / Fragestellungen zu beschäftigen / befassen, die für das alltägliche und “praktische” Leben überhaupt nichts bringen.

“Was nutzt das ganze Philosophiestudium, wenn für Sie nichts dabei herauskommt als die Fähigkeit, halbwegs überzeugend über irgendeine abstruse Frage der Logik etc. zu reden, & wenn es Ihre Denkweise über die wichtigen Tagesfragen nicht verbessert …?” (Ludwig Wittgenstein)
Geschrieben in Nachtgedanken, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 5 Kommentare »
Der Gedanke zur Nacht
3.2.2011 von Oskar Unke.

Prof. Pizius zur Nacht:
Hermann Hesse schreibt:”Es gibt nichts so Böses, Wildes und Grausames in der Natur wie den Normalmenschen.”
Auch unter dem Namen Spießbürger bekannt.
Geschrieben in Nachtgedanken, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 5 Kommentare »
Grau in grau erscheint die Welt
2.2.2011 von Oskar Unke.

graue, trübe und neblige Tage
Winter
Du lieber Frühling! Wohin bist du
gegangen?
Noch schlägt mein Herz, was deine
Vögel sangen.
Die ganze Welt war wie ein
Blumenstrauß;
Längst ist das aus! […]
(Auszug v. Arno Holz )

Jetzt würde es mal reichen mit dem nebligen und naßkalten
Winterwetter. Die Sonne und das Licht fehlt doch sehr. ![]()
Kein Wunder, hat mich da der Schlafbazillus voll im Griff.
Heidegger zufolge sind unsere Gefühle und Stimmungen eine Form des auf die Welt “Abgestimmtseins”. Die Realität ist niemals schlicht gegeben, sondern mit besonderen Reizen und Widrigkeiten, Bedeutungen und Wertungen ausgestattet.
Geschrieben in Jahreszeiten, Reflexionen, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »