Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Absurd-AG für November, 2011.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Okt | Dez » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | ||||
- Absurd-AG (21)
- Absurdistan Germanistan (6)
- Alptraum Germanistan (8)
- Ärgernis des Tages (1)
- Banalitäten (1)
- Bescheidenheit (1)
- Blogosphäre (1)
- Bücherleseliste (2)
- Bücherwelt (14)
- Computer + Internet (2)
- Dekadenz + Verfall (7)
- Der Gedanke des Tages (3)
- Einfach leben (4)
- Fotografie (2)
- Gartenwelt (2)
- Gedichte (10)
- Hobby (2)
- Höhepunkt des Tages (1)
- Info (1)
- Jahreszeiten (34)
- Kabarett (1)
- Kapitalismus (1)
- Kraichgau + Nordbaden (6)
- Kulissenschieber (3)
- Lebensphilosophie (24)
- Lebenspsychologie (3)
- Lena (1)
- Lieblingsmusik (6)
- Machtwirtschaft (1)
- Matrixwelten (8)
- Medizin + Gesundheit (7)
- Melancholie (5)
- Nachtgedanken (22)
- Nostalgie (2)
- Nur mal so (25)
- Oskar Unke (119)
- Oskars Notizkladde (123)
- Philosophie (4)
- Politik + Gesellschaft (10)
- Psychiatrie (1)
- Psychologie (1)
- Querdenker (1)
- Reflexionen (26)
- Robilina (1)
- Satire (2)
- Sehnsuchtswelten (6)
- Test & Ausprobieren (5)
- Till Eulenspiegel (1)
- Traumwelten (2)
- Verhalten (2)
- Wahnsinn + Irrsinn (9)
- Walzbachtal (2)
- Wege (8)
- Wehmut (4)
- Wetterkunde (8)
- Zeitempfinden (17)
- 3.5.2012: Manchmal möchte ich, manchmal nicht
- 26.4.2012: Nachtgedanken
- 18.4.2012: Vergänglichkeit
- 18.4.2012: Die Zeit läuft uns davon
- 11.4.2012: Verkünsteleien mag ich nicht mehr so
- 8.4.2012: Habe mir selber was ins Nest gelegt
- 8.4.2012: Seit ewigen Zeiten so
- 8.4.2012: Huch! Der Osterhase steht schon vor der Tür
- 1.4.2012: Ein wunderschöner Frühlingstag ging zu Ende
- 1.4.2012: Dafür ist es leider zu spät
Blogroll
E-Publikationen
Linkliste
Literatur
Politik + Gesellschaft
Archive für November 2011
Das wird wieder eine gräßlich lange Nacht
22.11.2011 von Oskar Unke.

Vor lauter verstopfter Nase (Nasennebenhöhlenentzündung >Sinusitis<) seit nunmehr drei Wochen, ist auch diese Nacht kaum an wohligen Schlaf zu denken. Bei behinderter Nasenatmung macht vieles Schwierigkeiten. So drastisch und schwer hatte ich eine Sinusitis schon sehr lange nicht mehr. Bislang half auch noch kein Medikament richtig. Nun gut! Mir ist klar, die Erfahrung lehrt es, mit Naturheilmitteln behandelt braucht man Geduld. Nun habe ich mir auch noch eine Nasendusche zugelegt, die mir im Moment jedoch überhaupt nichts bringt, weil einfach nichts durchgeht, so verstopft sind nun beide Nasennebenhöhlen. Die einzige Methode die etwas Entlastung schafft, ist frische Luft. Vor lauter Elend habe ich am helllichten Montagmorgen schon um 6 Uhr angefangen Holz zu hacken. Es ist einfach der Wurm drin. Auch dieses Jahr scheint mir eher ein Krisenjahr zu sein. Auch Gemahlin hat dauernd neue Baustellen und zu kämpfen. Ein Trost ist ja das bisherige Wetter. Ein Super-Oktober, jetzt auch ein sehr erträglicher November.

Zur Zeit bleibt auch allzuviel liegen. Im Kopf existiert genug, nur es mangelt aus vielerlei Gründen an der Umsetzung. Deswegen mal wieder
besonders ausgeprägte Oskarsche Unordnung bzw. “Papierstau” allerorten.

Bange Frage im Hinterkopf: Wird dies zunehmend zum Normalzustand?
”O wie ist es kalt geworden
Und so traurig, öd und leer.
Rauhe Winde wehn von Norden,
Und die Sonne scheint nicht mehr.”
(1.Vers von deutschem Volkslied)
Es ist sternenklar draußen, aber der Jahreszeit entsprechend kalt mit nunmehr nur noch 2,5 ° C um 03:15 Uhr. Gestern war es tagsüber in der Sonne sowas von angenehm warm.
Geschrieben in Nur mal so, Jahreszeiten, Banalitäten, Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 2 Kommentare »
Oh! Nachtträume
19.11.2011 von Oskar Unke.

Robilina: Oskar! Oskar!!! Hörst du mich… Nimm sofort deine Baldrian-Pillen,
am besten in doppelter Ration.

Geschrieben in Traumwelten, Sehnsuchtswelten, Oskars Notizkladde, Robilina, Oskar Unke | Drucken | 4 Kommentare »
Ja, ja die Oberflächlichkeit ist angesagt
19.11.2011 von Oskar Unke.

Wo alles von außen kommt, muß die schöpferische Kraft des Innern erlahmen. Wo breite Ströme fließen, bohrt niemand nach Brunnen. Die Stille des Buches und Denkens ist nicht mehr gefragt.
Der sanfte Kaiser-Philosoph Marc Aurel hat ein schönes Wort geprägt: “Grabe in der Tiefe deiner Seele, denn in ihr ist die Quelle, und sie vermag nur zu sprudeln, wenn du nach ihr gräbst!” Diese Quelle gibt anderes Wasser als der große Strom mit überfluteten Ufern. Es kommt aus einem Grund, der unter der Schwelle des freigebigen Überflusses liegt. Aber wer gräbt danach? Wenn ich mich so umschaue in der Welt, mal wieder einen Ausflug in die Großstadt mache, dort auf eine Bank in einer belebten Innenstadtstraße setze, die vielen obskuren Gestalten betrachte die an mir vorbei huschen und hasten, fällt mir immer mein Psychologieprof aus Studientagen ein, der zu sagen pflegte: Ein Banknachmittag in einer belebten Stadtstraße, vermag mehr wie ein Meter Psychologielehrbücher zu vermitteln.

In der Tiefe zu schürfen erfordert Zeit; wer möchte sie opfern?
In einer Knallfroschgesellschaft ist dies alles nicht mehr gefragt.
Geschrieben in Reflexionen, Dekadenz + Verfall, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Nachtgedanken
18.11.2011 von Oskar Unke.

Kein Narr wird zum Weisen, weil es noch so viele Millionen anderer Narren gibt, kein Kranker geheilt, weil andere noch kränker sind. Auch die tiefste Einsicht in ein Übel löst es als Übel nicht auf.
Geschrieben in Nachtgedanken, Oskars Notizkladde, Absurd-AG, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Der Zinskapitalismus frißt seine Handlanger
16.11.2011 von Oskar Unke.
Die Krise knappert sich ins Zentrum vor.
Die Krise erfaßt inzwischen auch den Kern Europas und wird sich auch nicht mehr stoppen lassen. Es nimmt seinen Lauf bis zum bitteren Ende. (steigende Zinsen)
“Die Investoren suchen das nächste Ziel: Nach den Schuldenstaaten sind jetzt auch die Länder in der Mitte Europas dran. Händler sprechen von Hysterie. Was die Märkte in Wahrheit wollen: Mehr Geld aus der Notenpresse.” (Handelsblatt
Das Mißtrauen zieht immer größere Kreise, nun sind auch als sicher geltende Länder (Frankreich, Niederlande und Österreich sowie Belgien) betroffen, sogar Deutschland gerät so langsam in die Schußlinien - Die Risikoaufschläge gegenüber deutschen Bundesanleihen kletterten auf das höchste Niveau seit der Einführung des Euro im Jahr 1999. „Das spiegelt ein Misstrauen gegen die Währungsunion als ganzes wider“ (s.o.) Der Eurozerfall ist nicht mehr aufzuhalten.
Ein Händler sagte, der Markt wolle die Euro-Zone zwingen, dass zu tun, was die Briten und die Amerikaner tun: nämlich die Notenpresse anzuwerfen. (Die Märkte wollen die EZB zum Geld drucken zwingen) Das beschleunigt aber mittelfristig nur den Zerfall und wird deflationäre Impulse in Gang setzen.
“Die Finanzmärkte senken den Daumen. Immer mehr Euro-Staaten müssen Rekordzinsen zahlen, wenn sie sich frisches Geld besorgen müssen….” (Tagesschau)
Die Welt ist mit Monopoly-Geld geflutet und ertrinkt in diesen Unsummen.
Die größte Spekulationsblase der Welt beginnt zu platzen. Es sind so viele Zeitbomben und Flatterminen vorhanden, was sich immer mehr gegenseitig aufschauckeln wird bis der große Knall stattfindet. Derivate, die Massenvernichtungs-Waffen der Finanzmärkte werden genauso implodieren wie die vielen hochspekulativen Hedge-Fonds.
[Anm.: Das Zitat von Warren Buffett ist legendär geworden. Er hat einst Derivate als «Massenvernichtungswaffen der Finanzmärkte» bezeichnet.]
Auch Deutschland wird im Verlauf der Euro-Krise in den Staatsbankrott getrieben. Dafür sorgen schon die Murkelisten.
Die offiziellen und die inoffiziellen Schulden Deutschlandsbetragen zusammengenommen rund 7,2 Billionen Euro.
“Demnach braucht Deutschland über 10.000 Jahre, um seine Staatsschulden aus 57 Jahren wieder auf null zu führen! WAHNSINN, wie schnell und skrupellos dieses Land runtergewirtschaftet worden ist!!” (aus: Der endgültige Staatsbankrott)

Habe mir schon mal vorsorglich ein Engelbild übers Bett gehängt ![]()
Geschrieben in Politik + Gesellschaft, Oskars Notizkladde, Absurd-AG, Oskar Unke | Drucken | 2 Kommentare »
Gedankensplitter
15.11.2011 von Oskar Unke.
Narziß läßt grüßen
Jeden Monat eine neue Sau:
Der narzißtische Hype um Gesundheit, Fitness und Ernährung treibt immer größeren Kult, Blüte und Schwachsinn.
Laufend neue Bücher, neue Therapien, Kuren und, und, und ….
Immer neu, immer noch neuer, neue Methode, neues Glück…
Wenn man mal so durch die Fernsehprogramme zappt, oh, oh!! Wieviel Selbstbeweihräucherung, Eitelkeit, Zickenhaftigkeit bis hin zur banalen Dussligkeit sich da rumtummelt, wieviel “Dösköppe” es doch jiebt ![]()

Nun hat uns wohl auch der Hochnebel am Wickel. Kein Sonnenstrahl war am Montag zu verzeichnen.
Geschrieben in Nur mal so, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Rückfall - Rückschritt - Rückschau - Ausschau - Und die Nase gestrichen voll
14.11.2011 von Oskar Unke.

Die Karten des Oskarschen Lebensspiels sind zur Zeit sehr schlecht gemischt. Kein gutes Blatt mehr ins Sicht !?!
Der hartnäckige, elendige Schnupfen war noch nicht weg, da waren nun schon das zweitemal ärgerliche Rückfälle zu verzeichnen. Die ganze Geschichte kommt bald schon wie eine Allergie daher. Oder nur ein Schauspiel im Kulissentheater nach dem Motto: Die Nase gestrichen voll!
Habe ich meine Seele vergewaltigt und nicht auf Töne aus der Matrix gehört. ??? Bei dieser Thematik >>Die Nase voll<< kam mir das Buch von Rüdiger Dahlke in den Sinn: “Krankheit als Sprache der Seele”, wann hatte ich es gelesen, lang ist es her, müßte so in den 80er Jahren gewesen sein, ja es befindet sich sogar in meiner Bibliothek. Nein! Ich habe noch nicht die Zeit und Muße gefunden reinzulesen, nachzulesen… weil mir einfach die Zeit davon läuft, sie zerrinnt mir wie meine Nase rinnt ….. *#^

Nun ist schon November und ein Jahr bald Vergangenheit.

Nach einem langen, schönem Herbst klopft nun der November mit
seiner Negativseite an die Tür. Heute war bis ca. 15 Uhr Hochnebel
zu verzeichnen. Dann klarte es zwar noch auf, die Sonne schien von
einem blauen Himmel herab, aber dies bewirkte nicht mehr eine solche Erwärmung wie die schönen Tage zuvor. Da könnte es diese klare Nacht
sogar leichten Frost geben. (Aktuell um 23:58 nur noch 4 bis 7 ° C je nach Meßstation) Da tut ein Kaminofenfeuer sehr gut.

“Nun brennt der Wald in feuerfarb’ner Pracht,
Und Tag für Tag v erfällt, verweht das Laub,
Im Türspalt klagt der Herbstwind jede Nacht
Von seiner Fahrt durch öder Felder Staub,
Von seinem Ritt durch Hochlandeinsamkeit
Bis hin zum Meer, dem er sein Brausen lieh -
Und zärtlicher als Sommers Lust und Freud
Greift leis’ nach dir Melancholie.”
(William Allingham - irischer Literat)
Die beginnende Zeit (November, Dezember, Januar) des Lesens,
der Bücher, der Reflexionen, von Rückschau und Besinnlichkeit,
aktuell unter der Kur:

Mich verdross alles, um das ich mich gemüht hatte unter der
Sonne, … nun, ganz so dramatisch ist es bei mir noch nicht, aber
“Eitel” in seiner alten Bedeutung “nichtig, vergeblich” ist Salomos Lieblingswort in Luthers Übersetzung: “Es ist alles ganz eitel, … Ich
sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war
alles eitel und Haschen nach Wind.”
Pessimistisch blickt er in die Welt: “Weinen hat seine Zeit,, Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, Tanzen hat seine Zeit… Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon (3,4 - 9)
Der Seppl hat eine Sinnkrise

Fragen über Fragen und keine richtigen Antworten…
Geschrieben in Nur mal so, Jahreszeiten, Gedichte, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Sonntagsgedanken aus dem Ländle
6.11.2011 von Oskar Unke.

Der Gedanke zum Sonntag
Nur ein Volk,
das liest, ist auch ein
Volk, das denkt.
(Japanisches Sprichwort)
Nein! Ich sage nichts zu den neuesten Umfragen, zur Beliebtheit der Murkelisten und der Murkeltante. Wie heißt es so schön:
Ein jedes Volk hat die Regierung und die Politiker die es wählt
und somit verdient!!!

Wahrlich! Wahrlich! Ein Land des Tunnelblicks und der Verbretterung.
Geschrieben in Oskars Notizkladde, Der Gedanke des Tages, Alptraum Germanistan, Absurdistan Germanistan, Absurd-AG, Oskar Unke | Drucken | 5 Kommentare »