Nachtgedanken 64

Leuchturm-NachtDie Lage des Menschen ist die Entfremdung von sich selbst

Marcuse, Horkheimer, Adorno:

Daß er sich in einer „eindimensionalen statischen Identifikation mit dem verwalteten Realitätsprinzip“ befindet. Marcuse will damit sagen, daß der Mensch aus der Identifizierung mit der Fremdbestimmung nicht mehr ausbrechen könne. Die Toleranz, die einmal Errungenschaft der Aufklärung gewesen ist, gestatte dem Menschen nur noch eine Spielwiese „gleichgeschalteter“ Freizeitbetätigungen. „Die erwiesene Toleranz ist trügerisch … ist pervertiert worden.“ Sie ist eine „repressive Toleranz“ geworden, wie Marcuse in seiner „Kritik der reinen Toleranz“ (1966) schreibt.

Wegweiser

Wohin soll ich gehen?

Geh deinen eigenen Weg und versuche nicht den
ausgelatschten Weg der Anderen zu gehen.
Denn wer etwas Besonderes sehen will, wer Erkenntnis
und Weisheit erreichen will, muß auf das blicken
was andere nicht beachten oder sehen wollen

Dieser Beitrag wurde unter Absurd-AG, Blogosoph, Lebensphilosophie, Nachdenkliches, Nachtgedanken, Oskar Unke, Oskars Notizkladde, Philosophie, Reflexionen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Nachtgedanken 64

  1. Laura sagt:

    Dem stimme ich von Herzen zu – auch wenn man sich manchmal ein wenig einsam fühlt auf seinem Weg der Erkenntnis. Ein Mitläufer oder JA-Sager war ich noch nie. Davon gibt es auch schon genug !
    Danke für Deine E-Mail und Deinen Hinweis auf die Videos bei YouTube. Ich werde sie mir dann mal in Ruhe anhören.
    Hab ein entspanntes und erholsames Wochenende, lieber Oskar, und toi, toi, toi beim Zahnarzt – alles wird gut ! 😉
    Liebe Grüße
    Laura

Kommentare sind geschlossen.