Wehmütige Erinnerungen

 

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Karlstraße in Richtung Norden
Die junge Dame vor mir….Erst war sie hinter mir, da kommt ein schönes Gesicht auf mich zu, dachte ich so beim zurückschauen und ließ sie an mir vorüberziehen. Junge, Junge, hat die die ihren Po im Sambarhythmus, oder war es mehr Regae, gewiegt, da ist es Oskar ganz schwummrig und was weiß ich noch geworden, daß er erst einmal wie gelähmt, oder war es hypnotisiert war und vor lauter den Auslöseknopf des Fotoapparates zu spät gedrückt hatte. Ach! Sie meinen das sei beinlich, äh.. peinlich meine ich. Oskar der alte Esel glotzt der jungen, hüftschwingenden Dame auf den…
Oh! In solchen Momenten gehen mir tausenderlei Dinge durch den Kopf. Die wollen Sie jetzt doch hoffentlich nicht wissen….Hach! Habe sie sowieso vergessen!!

Aber schauen Sie mal der lüsterne Kerl da, kommt doch mit seiner Sackkarre daher gefahren, bleibt stehen und glotzt der Dame lüstern hinterher, was sich solche Männer nur dabei denken, so was macht doch kein anständiger Mann, meinen Sie nicht auch?
Die junge Dame nebendran war aber auch nicht von schlechten Eltern. Wie eine Gazelle schritt sie leichtfüßig von dannen, oder war es mehr ein schweben?

Vielleicht haben die Karlsruher Stadtväter in weiser Voraussicht, diese Pflastersteinlinie ziehen lassen, damit im Regaeschritt dahinschmelzende, äh laufende Oskars Männer nicht die klare Gehlinie verfehlen. Jedenfalls ging ich beschwingt meines Wegs weiter. Im Getümmel des Europaplatzes, hatte ich die Damen eh aus den Augen verloren.

Im Nachhinein antwortet Paula:
Ja, ja mein lieber Oskar!
Diese Zeiten sind allemal vorbei.

Alles paletti

Alles Vergangenheit, alles dahin…

Heutzutage latscht er im Walde herum…. 😆
kleiner Frosch

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2 Kommentare zu Wehmütige Erinnerungen

  1. Oskar Unke sagt:

    Hallo Laura,
    Vielen Dank für Besuch und Kommentar 🙂
    Ja, ja, und ein schöner Rücken oder Rückseite kann auch entzücken 😆
    Danke für dein Kompliment, die Bilder betreffend. 🙂
    Es ist ja noch erfreulich geworden mit dem Wetter, ein wenig noch „Goldener Oktober“

    Die Erinnerungen und Rückblicke können dankbar stimmen, aber oftmals auch eben ein wenig nostalgische Traurigkeit oder im positiven Sinne Melancholie auslösen.
    Habe ich beim Klassenstammtisch am Mittwoch gemerkt, geht nicht nur mir so, die meisten trauern irgendetwas aus jüngeren Jahren nach.
    Wie mag erst der Winter werden?
    Nun, da mag ich noch gar nicht so dran denken 🙁
    Man hofft halt es wird nicht so schlimm werden.

    Wünsche dir auch ein erholsames Wochenende.
    VG
    Oskar 🙂

  2. Laura sagt:

    Auch der Herbst hat seine schönen (Rück-)Seiten, lieber Oskar !
    Es kommt immer auf den Blickwinkel und die Art der Betrachtung an ;o) !

    Deine Herbstfotos sind wieder so eindrucks- und stimmungsvoll !
    Das Wandern in dieser farbenprächtigen Landschaft hat auch seine Reize –
    nur andere eben!
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt !

    Tja, die Erinnerungen mehren sich, je älter man wird. Da schwingt immer ein wenig Wehmut und Melancholie mit – das bringen der Herbst, die Gedichte und der Lebensherbst so mit sich.
    Wie mag wohl erst der Winter werden ?

    Hab noch eine gute Herbstzeit, genieße seine schönen Seiten ! und lass es dir gut gehen!
    Liebe Grüße und ein angenehmes Wochenende !
    Laura

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