Es geht weiter wie gehabt in Absurdistan Germanistan…

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…. Oder die Erkenntnis der Woche

Die Bundesregierung will so weitermachen wie bisher. Das ist für die meisten Menschen keine gute Nachricht, sondern schürt vielmehr Ängste, was denn noch alles an Belastungen auf sie zukommt. Die große Koalition bleibt eine Koalition für das große Geld und gegen die kleinen Leute. Egal, welche Reformen die Bundesregierung anfasst, immer gehen sie zu Lasten der lohnabhängig Beschäftigten, der Arbeitslosen, der Versicherten, der Rentnerinnen und Rentner, der Kranken.
In der gesamten Politik dieser Regierung, aber auch besonders in der  Steuerpolitik, verfährt die Bundesregierung nach dem Grundsatz
“Nehmt den Armen und gebt den Reichen”.

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Die Quittung ist das Erstarken neuer Parteien, in weltweiter Auflage. und schleichend den Rest an Pseudodemokratie zu Grabe tragend. Weimar ist nicht mehr weit!
Der deutsche Handtuch-Schildbürger meint aber weiterhin auf einer Insel der Glückseligen zu leben. Millionen von Asylanten, die Unsummen von Steuergeldern kosten, tangieren die Gesellschaft nicht, meint immer noch ein Gutteil einer gespaltenen Gesellschaft. Besonders Frauen neigen zu einer gutseligen Verdrängung der gesellschaftlichen Realitäten.
Man könnte meinen, wie in den sechziger Jahren beginnend, Muttis haben wohl zu oft und zu viel “Muttis kleine Helferlein eingenommen.
—> Mother’s Little Helper wurde geschrieben in Anspielung auf das Medikament Valium, ein Benzodiazepin-Tranquilizer, das in den 1960ern entwickelt wurde und seitdem, trotz des erheblichen Abhängigkeitspotenzials, erfolgreich vermarktet wird. Die Anspielung bezieht sich nicht nur auf die besungene „Mutter“ (“And though she’s not really ill / There’s a little yellow pill / She goes running for the shelter / Of her ‘mother’s little helper’”), sondern auch auf die Geisteshaltung der 1960er. (Auszug von Wikipedia)

Diesen Hit der Rolling Stones aus dem Jahre 1965 habe ich heute noch im Ohr.

Deutscher Liedtext:

“Mutter braucht heute etwas um runterzukommen
Und obwohl sie nicht richtig krank ist
Ist da eine kleine gelbe Pille
Sie sucht Schutz bei „mutters kleinem Helfer“ […]
Mother’s Little Helper deutsche Übersetzung

Mother’s Little Helper
Rolling Stones 1965

Lange Zeit wurde mit diesen Medikamenten u.a. Werbung mit dem Slogan betrieben: Die Sonnenbrille für die Psyche / Seele
In meiner Bibliothek steht noch das Buch aus dieser Zeit:
Valium Neunmal teurer als Gold

Volker Friedrich, Adam Hehn, Rolf Rosenbrock: „Neunmal teurer als Gold. Die Arzneimittelversorgung in der Bundesrepublik. Aus der Arbeit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW)“; Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Reinbek. 1977;

Die Wunderdroge bietet alle Tröstungen des Alkohols und des Christentums. Sie ersetzt Haschisch und Heroin und gewährt, wie die Hersteller garantieren, einen frohen „Urlaub von der Wirklichkeit“ — alles ohne Kater und Kopfschmerzen.

So gut ist „Soma“, die visionäre Arznei, die der britische Schriftsteller Aldous Huxley 1932 in seinem utopischen Roman „Schöne neue Welt“ beschrieben hat. Vision und Wirklichkeit sind derweil nahezu deckungsgleich geworden.

Clownereien
Später kamen dann noch andere Marktrenner hinzu, so z.B. LibriumRadepur (D). Millionen von Frauen hauptsächlich wurden da süchtig. Das ist heute noch ein großes Problem mit diesen “Glückspillen”

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Ein Kommentar zu Es geht weiter wie gehabt in Absurdistan Germanistan…

  1. Dr.Pizius sagt:

    Dr. Pizius meint:
    Trübsinnige Westdeutsche schlucken „Librium“, laut Werbung die „Sonnenbrille für die Seele“, oder „Visano“, das angeblich „Psyche und vegetatives Nervensystem harmonisiert“. Tagaus, tagein trösten sich Hunderttausende mit „Tranxilium“ oder „Dogmatil“, das, wie Anzeigen verheißen, „mühelos den Weg zur Lebensbejahung“ eröffnet.

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