Nachtgedanken 88: Leere dein Boot, Suchender!

Suchender

Leere dein Boot, Suchender, und du wirst geschwinder reisen. (Buddha, Dharmapada).

Buddha sagt zum „mittleren Weg“ den er selbst ging: „Es gibt drei Arten, das Leben zu betrachten. Hängen wir der ersten Sichtweise an, dann streben wir im Leben nach Vergnügungen. Wir suchen nach Besitztümern, Ereignissen, Familien und Dauerhaftigkeit.“ „Leben wir nach der zweiten Sichtweise, dann hassen wir das Leben. Wir machen es zum Dämon und wenden uns vollkommen von ihm ab.“ „Menschen die der dritten Sichtweise anhängen, sehen das Leben, wie es ist: ein ständiges WERDEN und VERGEHEN. Dies akzeptieren sie, doch es erregt in ihnen weder Hoffnung noch Verzweiflung.“

geldsachmue
In einer kürzlich von der Universität von Michigan durchgeführten Umfrage zum Thema „Was würde Ihr Leben verbessern?“, antwortete die Mehrzahl der Befragten wieder mal: „Mehr Geld!“

ausrzeichen01_160

Eben weil Geld nicht glücklich macht, will man immer mehr davon. Die Menschen erkennen nicht, daß Geld der falsche Weg ist, sondern sie glauben, Geld macht sie deshalb nicht glücklich, weil sie noch nicht genug davon haben.

pcp
pcp[1]

Dieser Beitrag wurde unter Absurd-AG, Eremit Sirius, Geldwelt, Glück, ICH-AG, Innenweltverschmutzung, Kapitalismus, Konsumkritik, kranke Gesellschaft, Lebensphilosophie, Lebenspsychologie, Lebensweisheiten, Nachdenkliches, Nachtgedanken, Oskar Unke, Oskars Notizkladde, Sinn + Wesentlichkeit, Unvernunft, Verhalten, Wesentlichkeit veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.