Nochmals ein Nachschlag

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Neuer Nachschub zum Auffüllen

Bücherwelt Zur Kasse, bitte!  – Gesundheit als Geschäftsmodell – Wolfgang Albers

Das Gesundheitswesen ist eigentlich eine Gesundheitsindustrie. Kranke heißen Kunden. Krankenhäuser sind Renditefabriken, Ärzte Unternehmer. Seelsorge und Barmherzigkeit, Grundtugenden medizinischer Betreuung, werden im Minutentakt nach Vorgabe verrichtet …
Wolfgang Albers kennt sich als hochkompetenter Praktiker und Gesundheitspolitiker bestens mit dieser Materie aus. Unser Gesundheitssystem ist nach wie vor eine der stabilsten Säulen des deutschen Sozialstaates, sagt er. Doch es ist auch das Objekt ökonomischer Begierden, ein krisensicherer und konjunkturunabhängiger Anlagemarkt. Krankheit ist zum Geschäftsmodell geworden. Albers untersucht in seinem Report kritisch diesen »Wachstumsmarkt«, benennt die Probleme und beschreibt Alternativen, um zu einem vernünftigen, solidarischen Gesundheitssystem zu gelangen.

Bücherwelt Ariadne von Schirach – Du sollst nicht funktionieren –  Für eine neue Lebenskunst –

Eine leidenschaftliche Beschwörung des echten Lebens

Wir wollen attraktiv sein und für immer jung bleiben. Wir streben nach Glück, Gesundheit, Erfolg. Wir sehnen uns nach Anerkennung, Sicherheit und Liebe. Und wir glauben, wenn wir nur hart genug an uns arbeiten und immer alles richtig machen, werden wir all das auch bekommen.

Doch stimmt das wirklich? Ariadne von Schirachs Essay ist eine furiose Anstiftung, das Leben zu wagen, anstatt es zu verwalten. Optimierung und Ausbeutung sind allgegenwärtig. Die Natur, bedroht durch Profitgier und schiere Blödheit, ist uns fremd geworden. Das betrifft auch uns, unseren Umgang mit unserem Körper, der kontrolliert und nicht mehr bewohnt wird, unsere Beziehungen und Freundschaften, die uns nützen sollen, anstatt uns zu bereichern. Doch vor allem werden die Anforderungen an uns selbst immer maßloser.

»Du sollst nicht funktionieren« ist eine kluge Polemik gegen den Selbstoptimierungswahn, eine leidenschaftliche Beschwörung des echten Lebens und ein Plädoyer für eine neue Lebenskunst.

Bücherwelt Christian Baron – Proleten, Pöbel, Parasiten  Warum die Linken die Arbeiter verachten

Die Unterschicht ist ungebildet, faul und schuld an ihrer prekären ökonomischen Situation – so lautet ein verbreitetes Vorurteil. Christian Baron, selbst Arbeiterkind, erlebte, dass diese Meinung auch in der linken Bewegung existiert. Entlang seiner eigenen Biografie untersucht er die gesellschaftlichen Konsequenzen einer scheinbar fortschrittlichen Politik, die sich von ihrer ursprünglichen Klientel – der Arbeiterschaft – weit entfernt hat. Warum gibt es in linken Gruppen so wenig Mitglieder ohne akademischen Hintergrund? Wieso gewinnt ausgerechnet die AfD die Stimmen der Arbeiter? Und wieso glauben Menschen, die Welt mittels veganer Ernährung verbessern zu können? Das Buch ist keine Abrechnung mit den Linken, sondern plädiert für ein Überdenken politischer Zielsetzungen und fordert vor allem eins: die Interessen und Nöte der Arbeiterinnen und Arbeiter dringlicher in aktuelle Debatten und Kämpfe einzuschreiben.
Klassenhass auf die da unten – ein Buch über das große Tabu der linken Bewegung in  Deutschland.

Bücherwelt PHILOSOPHIE FÜR JEDEN TAG – Immer wenn ich den Sinn des Lebens gefunden habe, ist er schon wieder woanders – von Daniel Klein

Philosophie als herrliches Vergnügen

Als junger Philosophiestudent notierte sich Daniel Klein 40 Zitate großer Denker in einem Notizbuch und hoffte so Antworten darauf zu finden, wie sich ein gutes Leben gestalten lässt. Diese Weisheiten greift er nun nacheinander auf und erweitert sie um Erkenntnisse, die er in seinem späteren Leben gesammelt hat. Von Aristoteles und Epikur über Ralph Waldo Emerson und Albert Camus bis Aldous Huxley widmet sich Klein humorvoll und zugleich tiefgründig den großen philosophischen Fragen und Ideen. Er leitet daraus mögliche Lebensweisheiten für den sinnsuchenden Leser ab und schickt ihn auf eine spannende und erhellende Entdeckungsreise zu sich selbst.

Bücherwelt

Rolf P. Sieferle – Das Migrationsproblem – Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung –

In der Migrationskrise offenbaren sich nicht nur die Schwächen und das Scheitern des permissiven Staates, sondern auch die grassierenden Verständnis- und Erklärungsnöte der Öffentlichkeit. Während der deutsche Staat in seiner Führung handlungsunfähig erscheint, fehlt es dem medialen Establishment an krisenfesten Begriffen: der Einbruch der Wirklichkeit wird mit bundesrepublikanischen Wohlfahrtsideen und One-World-Phantasien quittiert: Wohlstand für alle, Grenzen für niemand. Dabei übersieht man die Fragilität eines Gemeinwesens, das durch den Sozialstaat getragen wird. Es fußt auf Solidarität und Vertrauen – Werte, die in einem Land mit ungeregelter Einwanderung gefährdet sind. Der Sozialstaat und seine Segnungen lassen sich nicht ins Unendliche expandieren. Denn im Globalisierungsstrudel, in dem die Ansprüche universal werden und jeder Ort erreichbar scheint, wird das Wohlfahrtsversprechen zu einem Anachronismus, dessen Verheißungen für die meisten Migranten uneinlösbar sind.

Die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat verdeutlicht der im September 2016 verstorbene Historiker Rolf Peter Sieferle in seiner letzten Studie. Sie ist Aufklärung, weil sie die Irreführungen einer „emphatischen Politik“ entlarvt. Die Sentimentalisierung der „Flüchtlings“-Debatte kontert der Autor mit ebenso nüchternem Blick wie die Narrenfeuer der Medien. Rolf Peter Sieferle widerspricht der Akklamation, die an die Stelle der Kritik getreten ist und überwindet die Sprachverbote der „offenen“ Gesellschaft.

Die Werkreihe https://www.manuscriptum.de/werkreihe-tumult.html

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Fristllose Kündigung mit samt der Murkelisten – Regierung

Entweder reicht das Denkvermögen unserer Politikkasper nicht so weit oder es ist pure Absicht das Land an die Wand zu fahren.
Deshalb die rote Karte für diese Landschädlinge.

Mit samt der Murkelisten – Regierung – ab auf den Friedhof der Geschichte!

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