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Archiv der Kategorie Bücherwelt
Nicht nur im Winter wenn es schneit…
7.7.2010 von Oskar Unke.
… nein auch im Hochsommer lassen sich sehr vortrefflich Leseabende, ja sogar Lesetage abhalten. Wenn es draußen einfach zu heiß ist, zieht es mich ab der Mittagszeit nicht mehr so nach draußen. Wenn Klein-Lena dann ihren Mittagsschlaf abhält, ist Phase 1 der Leselust angesagt. Für die nächsten Tage gerichtet (denn es wird wohl wieder sehr heiß werden):

Lesevorhaben

Lesestapel
Es harren noch genügend Bücher … und Gedanken … auf dem Weg zur Weisheit
Wer diese schwierige Wanderung
den Sumpf, die Torheit überwand,
ans andre Ufer kam, wunschlos,
andächtig und von Zweifel frei,
ruhig nicht hängend an der Welt -
den nenn’ ich einen Weisen.
(Gautama Buddha)

So manche Lesenacht ist auf diesem Lebensweg noch erforderlich
Geschrieben in Hobby, Reflexionen, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Oskars letzter Sommer…
15.6.2010 von Oskar Unke.

ist zwar noch nicht angebrochen, da hoffe ich doch noch ein paar mehr zu erleben. Da ich aber angefangen habe, Hermann Hesses: Klingsors letzter Sommer - zu lesen, war der Beitragstitel naheliegend.
Zu Hermann Hesse stoße ich immer wieder, er fasziniert mich und ist mein Lieblingsschriftsteller des 20. Jahrhunderts. Werde dieser Tage wohl auch die neue 20bändige Gesamtausgabe von Hermann Hesse bestellen, obwohl ich Bücher von ihm habe.
Demnächst werde ich wohl auch mal wieder einen Abstecher nach Maulbronn ins Kloster machen, auf den Spuren von Hermann Hesse wandeln und vor allem in die dortige Buchhandlung abtauchen, die sehr viele Titel zu Hermann Hesse führt. Solche Örtlichkeiten besuche ich immer wieder sehr gerne, obwohl ich ja dort schon sehr oft war. Ist ja auch nur ein Katzensprung von uns entfernt, quasi nur 3 Ortschaften weiter.

Wenn mein Opa liest, muß ich mir schon was einfallen lassen damit er mit mir spielt.

Das ist mir ein Rätsel, warum er immer so sehr seine Nase in diese verstaubten Bücher stecken tut. Mit Puppen spielen ist doch tausendmal schöner.

Lenas Spiel- und Puppenwelt
Geschrieben in Reflexionen, Lena, Bücherwelt, Psychologie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Kindheitserinnerungen, Nostalgie und Heute
2.5.2010 von Oskar Unke.

Enkelin Lenas Bücherschatz beim Opa
Leider habe ich von meiner eigenen Kindheit keine Märchenbücher mehr. Deswegen habe ich diese nostalgische Bücherreihe für Enkelin Lena bestellt. Das sind Nachdrucke aus meiner Kinderzeit. Von unserer Tochter haben wir ja alle Bilder- und Märchenbücher aufgehoben, die nun auch Klein-Lena wieder zugute kommen.

Kleine Bücherauswahl
Der absolute Hit für Lena ist aber zur Zeit Ballspielen mit Apa. Das O am Anfang eines Wortes bekommt sie noch nicht so sauber heraus, deswegen Apa …. Apa Ball

Ballauswahl

Habe ihr extra dieses Schränckchen im Arbeitszimmer frei gemacht für ein Teil ihrer Bücher bei mir. Da sie auch gerne mit mir malt, sind diese Utensilien auch noch darin.
Der amerikanische Kinderpsychiater W. Hugh Missildine geht von der Erkenntnis aus, daß das Erleben und Verhalten des Erwachsenen bestimmt werden durch die Erfahrungen, die er als Kind gemacht hat.
“Das Leben, so wie Sie es verstehen, haben Sie in diesem frühen Milieu gelernt. Welche Eigentümlichkeiten Ihre Familie auch hatte, von ihr haben Sie das Gefühl erworben, daheim’ zu sein. Dies ist das Gefühl, das Ihr “inneres Kind von früher” stets sucht.” (W.Hugh Missildine: In dir lebt das Kind, das du warst, Klett-Cotta - 1963 - 9. Aufl. 1990)
Viele Menschen müssen unter seelischen Störungen leiden, weil sie sich von den Gewohnheiten ihrer Kindheit nicht freimachen können.
Aber wie viele Kinder konnten erst gar nicht dieses Gefühl “daheim zu sein” entwickeln, kein Urvertrauen aufbauen, das dringend nötig ist um >normal< und psychisch gesund leben zu können. Eine mangelhafte Ausbildung dieses Grundgefühls hat entsprechend eine erschwerte weitere Entwicklung zur Folge und führt u.U. zu späterer, spezifischer Verhaltensauffälligkeit. In den ersten Lebensjahren werden die Weichen dafür gestellt, ob wir der Welt und den Menschen um uns herum tendenziell vertrauen oder eher nicht. Urvertrauen macht das Baby stark fürs Leben und entsteht in den ersten Lebensmonaten.
Bestimmend ist, wie das Kleinkind seine Bezugspersonen und seine Umwelt erfährt. Läuft es hier schief, ist ein Kandidat der emotionalen Pest geprägt.
Dieses Grundvertrauen ist die Basis für eine positive, optimistische Lebenseinstellung, für Selbstwertgefühl und für eine normale Beziehungsfähigkeit auch in der Partnerschaft.
Geschrieben in Nostalgie, Lena, Reflexionen, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Lebenspsychologie, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Die Langsamkeit brauche ich nicht erst entdecken
12.11.2009 von Oskar Unke.

Langsamkeit und Müßiggang habe ich zu meinem menschenfreundlichen Lebensprinzip erhoben.
Man könnte auch sagen: die Bedächtigkeit, das Achtsamsein mit mir selber und den anderen, den vorsichtigen Umgang mit sich selber und den Dingen ist meine Lebensmaxime. Die stoische Ruhe im Sturm des Lebens ist für mich äußerst wichtig. (Für den Stoiker als Individuum gilt es, seinen Platz in dieser Ordnung zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe zur Weisheit strebt.) [1, 2]
Nur ein lebenslanges Bemühen um Selbstformung, das auch den Herausforderungen von Schicksal und mitmenschlichem Umfeld standhält, schafft Aussicht auf die Seelenruhe des stoischen Weisen. Voraussetzung dafür ist eine ausgeprägte Affektkontrolle, die zur Freiheit von Leidenschaften (Apathie), zu Selbstgenügsamkeit (Autarkie) und Unerschütterlichkeit (Ataraxie) führen soll. Unser heutiger Begriff der „stoischen Ruhe“ geht auf diese Eigenschaften zurück. [3]
In den 80er Jahren habe ich mal den Roman von Sten Nadolny. “Die Entdeckung der Langsamkeit” gelesen. Wie schon öfters hatte mich der Titel angesprochen, jedoch auch diesmal enttäuschte mich dieser Roman eher, wie das ich begeistert gewesen wäre.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: Wir leben nach wie vor in einer Arbeits- und nicht in einer Freizeitgesellschaft. Denn der Leistungsstreß beherrscht längst auch unsere freie Zeit. Dagegen rufe ich die “Pflicht zur Faulheit” aus. Genußvolle Muße, in der Lohnsklavenarbeit keine Rolle mehr spielt, ist angesagt. Ab ihr Affen! In die Sessel dieser Welt …

Ab auf die Philosophenbank
[1, 2, 3] siehe Cicero, Seneca, Plutarch; “Von der Ruhe des Gemütes”,
Cicero “Stoische Ruhe im Sturm des Lebens” u.a.
** Gelassenheit **,
Gleichmut, innere Ruhe oder
Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor
allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu
bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit und
Streß. Besonnenheit und innere Ruhe bewahren, ist in dieser aufgeregten Welt doppelt wichtig.
Geschrieben in Reflexionen, Bücherwelt, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Die nordischen Länder haben es mir angetan
26.10.2009 von Oskar Unke.
Ein Kaleidoskop irischer Impressionen aus Vergangenheit und Gegenwart. Der Fotograf Fergus Bourke fing in traumhaften Schwarz-Weiß-Bildern den herben Zauber der »grünen Insel« ein. Weite Moore, karstige Berge und wilde Bäche verkörpern die wilde Schönheit Irlands. Passend zu den Bildern besticht der Bildband mit Texten großer Autoren. Dieser literarische Streifzug durch Irland legt die Besonderheiten der »irischen Seele« frei: Der Jahrhunderte alte Glaube an Feen und Elfen. Die liebenswerte Exzentrik der Iren. Oder ihr unbändiger Drang nach Freiheit. Mit Texten von · James Joyce · Seamus Heaney · Tom?O’Crohan · John O’Donohue · Padraic Colum · William Butler Yeats · Fiona Macleod · Heinrich Böll · Cees Nooteboom · Frank McCourt · u.v.a. »Ein wunderschönes Buch zum Träumen und Verschenken nicht nur für Irland-Fans.«
119 S., zahlreiche s/w-Abbildungen, 20 x 22 cm, kart. Verlag: dtv
In jüngeren Jahren bin ich öfters nach Irland gekommen. Das Land, die spröde Landschaft hat mir gefallen. Heute hat Irland allerdings viel von seinem Charme eingebüßt, besonders Dublin ist nicht mehr so heimelig. Der Wirtschaftsaufschwung hinterläßt halt überall seine Spuren.
Oskar ist mehr ein gemäßigter, nordischer Typ, der Hitze des Südens kann ich nichts abgewinnen. Mir gefällt Finnland, Schweden oder Norwegen besser wie Italien oder Spanien… *
Hitze lähmt beim Denken!
Ob Finnland, Schweden oder Norwegen, diese Länder sind nicht so überlaufen, wer Einsamkeit und seine Ruhe sucht wird sie in diesen Ländern finden. Außerdem bin ich ein “Waldmensch” und liebe heimelige Holzhäuser.
* Allenfalls Frankreich ist noch nach meinem Geschmack. In England allerdings, hat es mir nie sonderlich gefallen. Von Dänemark war ich auch nicht so begeistert.
Geschrieben in Traumwelten, Einfach leben, Sehnsuchtswelten, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
grüne Menschen
18.10.2009 von Oskar Unke.

Nein! Ich habe keine Marswesen gesehen und bin auch noch gesund.
Aber von grünen Menschen, von Menschen mit grünem Gesicht habe ich aber vergangene Nacht geträumt. Nun stehe ich ratlos da, kein einziges Traumbuch weiß etwas von grünen Menschen und Gesichtern. Also muß ich meinen Traum mal wieder selber deuten.
Hat sich da jemand über mich grün geärgert. Gut möglich. Denn immerhin habe ich geschäftlich bedingt, gestern zwei Leute in den Senkel gestellt.
Aber an was erinnert es mich noch?
Ach ja! An “das grüne Gesicht” von Gustav Meyrink. Ein okkulter Schlüsselroman.
Wohl in keinem seiner Romane weist Gustav Meyrink so eindrucksvoll den Weg zur geistigen Höherentwicklung wie im “Grünen Gesicht”. Der Grundgedanke dieses 1916 erstmals veröffentlichten Romans ist die Überwindung des Körpers durch den Geist.
Gustav Meyrink wurde 1868 in Wien geboren und starb 1932 in Starnberg. Er gilt als phantasievoller, erfolgreicher, okkultistischer und romantischer Erzähler, der ganz besonders von E.T.A. Hoffmann und E.A. Poe beeinflußt wurde. Seine in farbiger Sprache geschriebenen Romane und Novellen, besonders aus der gespenstischen-hintergründigen Atmosphäre des alten Prag, stellen Grotesk-Absurdes und Mystisch-Unheimliches nebeneinander, mischen schwermütigen Ernst, grausige Vision, irnischen Scherz und bittere Satire gegen Spießertum, Heuchelei und Bürokratie der Jahrhundertwende.
“Seltsam bunt wird das Leben, wenn man sich Mühe gibt, es in der Nähe zu betrachten, und den sogenannten wichtigen Dingen den Rücken kehrt, die einem nur Leid und Verdruß bringen”, …. (Das grüne Gesicht)
“Wahrhaftig, man glaubt die ‘Grundlage des zwanzigsten Jahrhunderts’ vor sich zu haben: außen brummliges Gelehrtengetue und innen – der Schrei nach Geld oder Weibern”, …. (w.o.) Auch heute nicht anders. Vorne die aufgehübschte Fassade, dahinter Pfui und der Pfuhl. Die Verlogenheit und Unaufrichtigkeit hatte schon immer viele Freunde. ![]()
Geschrieben in Reflexionen, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Tropfen für Tropfen oder Neugierde ist der Anfang allen Wissens
16.8.2009 von Oskar Unke.
Die neuen Befunde der psychologischen Bildungsforschung zeigen: Nicht Intelligenz, sondern Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg und Können. Dazu bedarf es aber Zeit und dem Willen.
Neugierde ist die Voraussetzung für Wissen. Ohne diesen Drang, ist der Wissenserwerb nicht ausgeprägt.

Unsere kleine Lena ist jetzt auf diesem Trip.
Sie will jetzt alles erkunden und untersuchen. Überhaupt will sie mehr, wie sie dann letztendlich kann. Mit dem eigenen sicheren Stehen hapert es noch ein wenig.
Zwei Autoren entlarven Begabungsmythen und vertreten die These: Talent ist erlernbar. Insbesondere das Buch von Werner Siefer mit dem ermutigenden Titel: Das Genie in mir - berichtet über eine Fülle von Beispielen und Forschungsergebnissen.
Talentierte Menschen - seien vor allem eines: Übungsweltmeister.
Nicht das Angeborene, sondern die frühe Übungspraxis ist es demnach, die ein Talent entstehen und reifen läßt.
Prof. Dr. Rolf Arnold (Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik an der TU Kaiserslautern) bespricht in der Psychologie-heute 09/2009, S. 82/83, sowohl das obige Buch, wie auch das Buch von Daniel Coyle: Die Talentlüge.
Der immer wieder aufflammende Streit zwischen Nativisten (Vertreter des Angeborenen) und Milieutheoretikern (Vertreter der Umweltbedeutung) ist in einem unerwarteten Sinne entschieden: Es ist das übende Subjekt, der sein Talent entwickelt.
Schon in den 70er Jahren, habe ich mich in dem Streit um das Menschenbild, gegen das Menschenbild der Deterministen sowohl in der Philosophie, wie auch gegen den psychologischen Determinismus entschieden. *
* Die “Deterministen” halten sowohl die schlechten wie die guten Eigenschaften des Menschen für genetisch festgelegt und deshalb für unveränderbar. Zu den Deterministen zählen viele Zoologen, Biologen, Verhaltensforscher, Psychiater und Pädogogen, neuerdings auch die Gehirnforscher. Politisch ist diese Fraktion vor allem rechts zu verorten, d.h. überwiegend die Konservativen, die Besitzstandverwahrer, die ihre Vorteile und Privilegien bewahren möchten.
Geschrieben in Notizen, Bücherleseliste, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Immer wieder faszinierend
2.8.2009 von Oskar Unke.

Goethe - Faust 1 + 2 Teil
Reprintauflage von 1900 mit vielen Abbildungen - Limitierte Exklusivausgabe.

Goethe Faust
Obwohl ich schon sehr oft den Faust gelesen habe und auch schon verschiedene Ausgaben davon habe, habe ich mir auch noch diese Ausgabe zugelegt.

Wagner zu Faust
Mit euch, Herr Doktor, zu spazieren
Ist ehrenvoll und ist Gewinn;
Doch würd’ ich nicht allein mich her verlieren,
Weil ich ein Feind von allem Rohen bin,
Das Fiedeln, Schreien, Kegelschieben
Ist mir ein gar verhaßter Klang;
Sie toben, wie vom bösen Geist getrieben,
Und nennen’s Freude, nennen’s Gesang.
(S. 19 - Erster Teil)
Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,
Und manche liebe Schatten steigen auf:
Gleich einer alten halb verklungnen Sage,
Kommt erste Lieb’ und Freundschaft mit herauf;
Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage
Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,
Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden
Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.
(Faust - Aneignung - 3)
Ist es das Alter? Ist es Nostalgie?
Auch ich denke in letzter Zeit oft an vergangene Zeiten.
Geschrieben in Nostalgie, Reflexionen, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Zur Zeit lese ich I
29.7.2009 von Oskar Unke.
Das Handbuch der vermissten Informationen:
Unentbehrliche Informationen und Zusammenhänge zu den Stichworten: Alte Menschen • Altersvorsorge • Armut und Reichtum • Ausländer- und Asylpolitik • Außenpolitik • Bahnprivatisierung • Behinderte • Bevölkerungsentwicklung • Bildung in Schulen und Hochschulen • Bundeswehr und Verteidigung • Datenschutz • Deutschland AG • Energie • Europa • Finanzmärkte • Föderalismus • Geschlechtergleichheit • Gesundheitswesen • Gewerkschaften • Grundeinkommen • Grundrechte und innere Sicherheit • Kinder und Familie • Korruption und Berater • Kulturpolitik • Lobbyismus • Lohnnebenkosten • Medien • Mindestlöhne • Neue Bundesländer • Niedriglöhne • Rechtsstaat • Rüstungspolitik • Sozialstaat • Steuer- und Finanzpolitik • Vermögensverteilung • Wirtschaft und • Demokratie
G. Gillen u. W. v. Rossum (Hrsg.). Gibt es die Kostenexplosion im Gesundheitswesen wirklich? Pressen international operierende „Heuschrecken“ tatsächlich so viele deutsche Unternehmen aus? Was machen eigentlich die Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan — und was kostet uns das? Ein Prozent Wachstum: Ist das überhaupt eine so magische Schwelle? Kann man den Daten und Schlüssen trauen, mit denen Politiker und Medien in Zeiten der Großen Koalition hantieren? Nicht unbedingt, meinen der Herausgeber und die Autoren dieses Handbuchs. Auf allen wichtigen Feldern von Gesellschaft und Politik haben sie deshalb offen zugängliche, aber schwer greifbare Informationen gesammelt, die seit Jahren in den öffentlichen Debatten kaum vorkommen, weil mit ihnen die vorherrschenden Meinungen kritisch hinterfragt werden können. Ein unverzichtbares Buch für alle, die mehr wissen wollen, als ihnen jeden Tag von Politikern und Medien vordergründig präsentiert wird. 650 S., gebunden, € 24,90 - gekauft bei Fortuna Buchservice -
Eigentlich verwundert mich ja so schnell nichts mehr. Man lernt jedoch nie aus und es gibt immer wieder neue Sachverhalte. Sehr oft kann man jedoch nur noch den Kopf schütteln. Da laufen so viele Riesenschweinereien ab, es ist oft unglaublich.
Geschrieben in Politik + Gesellschaft, Info, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Beim Umräumen der Bibliothek…
27.5.2009 von Oskar Unke.

Beim rumkruschteln in meinen Dachstuben ist mir die Johannes Erzählung in die Hände gefallen. Wie so oft, habe ich mich eine Weile damit verweilt.
Die Erzählung handelt von einem jungen Angestellten mit Johannes, einem geheimnisvollen alten Mann. Diese Begegnung, die unter spannenden und äußerst mystischen Umständen stattfindet, gerät für den jungen Mann zum Zusammenbruch der Scheinwelt aus lauter Lügen und Kompromissen, die wir alle um uns herum aufgebaut haben. Ihm wird bewußt, wie sehr er und seine Mitmenschen in ihrer Feigheit gefangen sind, in einer Feigheit, die alle an der Entwicklung ihrer Fähigkeiten behindert. Seine Lügenwelt bricht zusammen und er muß schmerzlich erkennen, daß er mit all seinen progressiven Ideen nur ein Ziel verfolgt hat: sich selbst zu verstecken.

“Weißt du, was ein totes Gespräch ist? So reden fast alle. Es ist, wenn man mit geschlossenen Augen, mit verriegeltem Gehirn und mit einer zugemauerten Seele redet und zuhört. Dieses viele tote Denken und tote Reden hat uns Menschen auseinandergebracht. In solchen Fällen sollten wir durch Schweigen, Schauen und Fühlen uns öffnen. Vielleicht kommen wir alle dann wieder zusammen.” spricht der alte Mann… zu dem jungen Angestellten (S. 51)
Körner, Heinz: Johannes - Erzählung - 1. Auflage 1978 - 12. Auflage 1983, erschienen im lucy körner Verlag, das Buch kostete damals 12.- DM
Geschrieben in Reflexionen, Bücherwelt, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
In diesen irrsinnigen Zeiten wichtiger denn je
11.4.2009 von Oskar Unke.
Meine Bücherleseliste für den Monat April 09:
Lesen, lesen und nochmals lesen. Anders hat der Mensch in heutigen verwirrten Zeiten keine Chancen die Machenschaften der Ober- und Hintertanen zu durchschauen. Natürlich ist es mit dem lesen alleine nicht getan. Auch Gespräche mit den verschiedensten Insidern, Experten und sobstigen Kundigen ist angesagt.Ausgiebige Recherchen sind ebenso wichtig. Natürlich darf auch das “selber Denken” nicht zu kurz kommen.
Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen. So wenig Niveau war nie! Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe vom ‚Dschungelcamp’ oder ‚Deutschland sucht den Superstar’. Gleichzeitig dürfen von der Wirtschaft finanzierte Professoren auch in der Tagesschau dreist als unabhängige Experten auftreten. Ihre Phrasen werden uns als alternativlose Wahrheiten verkauft — während kritische Politsendungen im Nachtprogramm verschwinden. In seinem neuen Buch deckt Thomas Wieczorek die Auswüchse der allgemeinen Massenverblödung auf. Und er geht der Frage nach: Wird sie bewußt betrieben? Von wem? Mit welchem Ziel? Das Ergebnis seiner Recherchen ist Aufklärung im besten Sinne! 318 S., kartoniert, € 8,95
Wenn Gifte auf die Nerven gehen /Klaus-Dietrich Runow
Diese Pflichtlektüre, geschrieben von einem Pionier der Umweltmedizin, erklärt, wie Lebensmittel, Umwelteinflüsse und Chemikalien unseren Körper belasten. Dem sind wir aber nicht hilflos ausgeliefert, denn mit bestimmten Nährstoffen und körpereigenen Wirkstoffen kann jeder etwas zum Schutz des eigenen Nerven- und Immunsystems beitragen. Die Basis von Entgiftung und Nervenschutz sind die Wiederherstellung der Darmflora und die Unterstützung des Leberstoffwechsels. Wie bedeutsam dieser Titel für unsere Gesundheit ist, erklärt Prof. Dietrich Grönemeyer, der das Vorwort zu diesem Buch schrieb. 176 S., SW-Abb., geb., € 12,95

Werner Bartens. Offen und kompetent beschreibt der bekannte Autor den Teufelskreis aus Effizienzdenken, Einsparwahn und Zeitmangel, in dem Ärzte, Pflegepersonal und Patienten gegeneinander ausgespielt werden. Das falsche Bein abgenommen, den Lungenflügel verwechselt, das Skalpell vergessen: Die Klassiker aus der Kunstfehlerabteilung passieren immer wieder. Der wahre Horror für die Patienten kommt jedoch auf leiseren Sohlen: Arzneimittel, die verwechselt werden, falsch dosierte Medikamente sowie Pflegepersonal und Ärzte im Krankenhaus, die sich die Hände nicht waschen und die durch Keime ausgelöste Entzündungen an Wunden und OP-Narben mit Antibiotika unter Kontrolle bringen müssen. Und wer glaubt, als Privatpatient auf der sicheren Seite zu sein, der irrt… Ob Medikamentenskandale, Behandlungsfehler und Fehlentwicklungen in der Medizin: Werner Bartens besichtigt den Tatort Krankenhaus, an dem der Leichtsinn Methode hat und das Schweigen darüber Pflicht ist. 254 S., geb., € 19,95

G. Simmel
Philosophie des Geldes
Mit seiner ‘Philosophie des Geldes’ hat der Soziologe Georg Simmel zu Beginn des 20. Jhs. eine der scharfsinnigsten Untersuchungen der modernen Gesellschaft vorgelegt. Seine streitbare Diagnose: Geld ist als Tauschmittel unersetzbar, doch die negativen Folgen der Geldwirtschaft sind beträchtlich, soziale Vereinzelung und kulturelle Entfremdung sind das Resultat. Simmels weitsichtige Analysen setzten Maßstäbe in der Philosophie und Soziologie und machten ihn zu einem der wichtigsten Denker der Moderne.
Autorenporträt
Georg Simmel, geboren 1858 in Berlin, zählt zu den Begründern der Soziologie. Er war ein glänzender Redner mit großer Publikumswirkung und hat so unterschiedliche Autoren wie Bloch, Benjamin, Adorno, Heidegger, Sartre, Foucault und Luhmann angeregt. Er starb 1918 in Straßburg.
(war ein deutscher Philosoph und Soziologe. Er leistete wichtige Beiträge zur Kulturphilosophie, war Begründer der „formalen Soziologie“ und der Konfliktsoziologie. Simmel stand in der Tradition der Lebensphilosophie und des Neukantianismus.)
Dieses Buch ist zwar ein Wälzer von 832 Seiten und nicht in einen Rutsch zu lesen, es muß dosiert verdaut werden, aber in aktueller Krisenlage überaus wichtig. Dieses Buch wollte ich schon länger kaufen und lesen, nun habe ich es geordert und am Donnerstag erhalten.
Die nächsten Tage kommt dann noch die zweite Bestellung. Also geht mir das Lesematerial nicht aus. Meine Bibliothek umfaßt damit knapp 6000 Bücher.

Arbeitsräume Teilbereich
Zu Georg Simmel fällt mir gerade ein: G. SIMMEL bemerkt: »Die Zufälligkeit ist aus unserem Weltbild nicht zu entfernen, weil der Anfang desselben zufällig war und alles Spätere nur eine Entwicklung dieses ersten Zutandes ist - eine Entwicklung, welche erst unter Voraussetzung eben dieses nicht mehr zufällig ist« (Probl. d. Geschichtsphilos. 1892, S. 42).
Siehe auch:
Rudolf Eisler: Wörterbuch der philosophischen Begriffe (1904) zum Begriff Zufall - Mill, Schopenhauer, Simmel -
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Die Matrix der Nachtgedanken
12.1.2009 von Oskar Unke.
Fehler im Krankenhaus gehören zu den zehn häufigsten Todesursachen. Sie rangierten damit vor Brustkrebs, Aids und Verkehrsunfällen.
Was Sie wissen sollten:
Ärzte als Komplizen korrupter Pharmakonzerne

In diesem Buch lesen Sie über Korruption im Gesundheitswesen und wie Ärzte sich bestechen lassen. Ein Journalist wechselt seine Identität und geht in die Pharmaindustrie. Erschreckendes Resultat seiner Recherchen: Die Medizin steht unter der Kontrolle der großen Pharmakonzerne. Und zahlreiche Spitzenmediziner machen sich zu Komplizen.
* Wie Klinikchefs sich zu unethischen Studien an ihren Patienten verführen lassen
* Wie die Pharmaindustrie die Ärzte im Griff hat
* Detaillierte Honorarlisten der Pharmaindustrie für Ärzte
* Namen prominenter Ärzte aus Deutschland und Österreich, die auf der Zahlungsliste von Konzernen stehen
* Konkrete Beispiele für Betrügereien und Manipulationen der Konzerne
* Hitliste der rücksichtslosesten Konzerne
Hier erfahren Sie alles über erfundene Krankheiten, nutzlose Medikamente und tödliche Nebenwirkungen.
Wie Ärzte sich bestechen lassen - Korruption im Gesundheitswesen. Ein Journalist wechselt seine Identität und geht in die Pharmaindustrie. Erschreckendes Resultat seiner Recherchen: Die Medizin steht unter der Kontrolle der großen Pharmakonzerne. Und zahlreiche Spitzenmediziner machen sich zu Komplizen.Der Autor absolviert eine sechsmonatige Ausbildung zum Pharmavertreter und gründet - auf dem Papier - eine Beratungsfirma für die Arzneimittelindustrie. Damit baut er sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren eine respektable Identität als Pharma-Consultant auf, nimmt an brancheninternen Symposien teil, erhält Zugang zu geheimen Marketingdokumenten, kauft brisante geheime Studien und wird begehrter Gesprächspartner von Klinikchefs. Warum sind Medikamente so teuer? Weil so viel in die Entwicklung und Erforschung von neuen Medikamenten investiert wird, die allen Patienten zugute kommen! So die Antwort der Pharmaindustrie. Tatsächlich wird intern ungeniert kritisiert, dass es mit der Innovationskraft der Industrie nicht weit her ist. Was unter “Forschung und Entwicklung” verbucht wird, sind meist Marketingmaßnahmen, die nur den Zweck haben, den Gewinn der Konzerne zu erhöhen. Die Pharmaindustrie beschäftigt ein ganzes Heer von Marktforschern und Informanten, die ständig untersuchen, wie häufig Medikamente verschrieben werden, welcher Umsatz damit erzielt wird, warum Ärzte bestimmte Medikamente verschreiben und andere nicht, welche Wirkung Pharmavertreter auf die Zahl der Verschreibungen haben. Ohne die aktive Mithilfe von Ärzten wäre das alles nicht möglich. Pharmakonzerne kontrollieren das Gesundheitswesen durch das so genannte “Thought Leader Management” - spezielle Firmenabteilungen, die sich nur damit beschäftigen, wie einflussreiche Ärzte für die Zwecke der Pharmaindustrie am besten eingesetzt werden. Die Antwort: Das geschieht am wirksamsten mit Hilfe von lukrativen Beraterhonoraren, teuren klinischen Studien und Einladungen zu hoch bezahlten Vorträgen vor Ärzten.
2008, 271 Seiten, teilweise Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 13,9 x 21,8 cm, Geb. mit Su., erschienen im KIEPENHEUER & WITSCH Verlag.
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PISA läßt grüßen! Deutsche lesen weniger
5.12.2008 von Oskar Unke.

So wird das nie was mit Pisa, titelt die Süddeutsche Zeitung am 04.12.08
Jeder Vierte greift nie zum Buch. Jugendliche und Erwachsene verlieren die Lust am Lesen. 25 % greifen nie zu einem Buch (Stiftung Lesen). Vielleser, die mehr als 50 Bücher pro Jahr lesen, machen nur 3 % aus.
Die Zahl der Bücher pro Haushalt sinkt nach der neuesten Studie der Stiftung Lesen ebenfalls. Wer nicht richtig lesen kann, verliert in der Schule sehr schnell den Anschluß.
Anm.:
Bild dpa - Content von MP-N
Die neueste und umfassende Studie über das Lesen von Stiftung Lesen e.V.
„Der Vergleich mit den Vorgängerstudien der Stiftung Lesen 1992 und 2000 zeigt, dass der ,harte Kern´ der Viel-Leser von mehr als 50 Büchern pro Jahr mit rund 3 Prozent stets gleich bleibt. Die Gelegenheitsleser verzeichnen allein in den vergangenen acht Jahren einen Schwund von
31 Prozent auf 25 Prozent.“ Darüber hinaus belegt die Studie das Fehlen eines besonders wichtigen Leseimpulses: 45 Prozent der 14- bis 19-Jährigen erklären, dass sie als Kind nie ein Buch geschenkt bekamen.” (Auszug Pressemitteilung der Stiftung Lesen)
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Einfach abgetaucht
4.12.2008 von Oskar Unke.

Skulptur Ernst Barlach
Im besinnlichen Lesen kommt der Mensch den Dingen auf den Grund. In diesem Sinne ist der wahre Mensch ein Lesender.

Nebeltage
Am Sonntag und Montag ging das Wetter ja noch, es schien häufiger die Sonne. Aber seit zwei Tagen grau-diesig und regnerisch. Also ideale Tage zum Rückzug und zum Lesen.
Wer der vorherrschenden Grundstimmung Rechnung tragen will, wird seine Energien auf Sparflamme brennen lassen und tief in sein Innenleben eintauchen. Nicht der Winter oder Weihnachten selbst stellen ein Problem dar; vielmehr ist es so, daß die meisten Menschen verlernt haben, den Erfordernissen dieser Zeit und der Natur gerecht zu werden.
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Man kann es nicht oft genug erwähnen
30.11.2008 von Oskar Unke.

Dieses Buch ist zwar schon eine Weile auf dem Büchermarkt (2005), aber beim Bücher rumräumen dachte ich bei mir, muß nochmals ein paar wichtige Bücher vorstellen.
Wie Sie Ihren Arzt davon abhalten, Sie umzubringen
Die Person, die Sie am wahrscheinlichsten töten wird, ist kein Einbrecher oder Räuber, auch kein geistesgestörter Triebtäter oder ein betrunkener Autofahrer, sondern Ihr eigener Arzt. Unglaublich? Aber wahr!
Die Wahrscheinlichkeit, an den Nebenwirkungen der Medikamente zu sterben, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, ist fünfmal höher als bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. Vernon Coleman zeigt Ihnen, wie Sie sich gegen diese ernsthafte Bedrohung Ihres Lebens und Ihrer Gesundheit wehren können.
Ärzte und Krankenhäuser sind in der Zwischenzeit eine der Hauptursachen für viele Krankheiten geworden. Wußten Sie, daß Ärzte heute offiziell eine der drei häufigsten Todesursachen darstellen? Nur Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen statistisch noch darüber. Jährlich sterben alleine in Deutschland mehr als 50.000 Menschen an den Behandlungsmethoden und Medikamenten ihres Arztes. Nach vorsichtigen Schätzungen verlassen in Deutschland jedes Jahr 100.000 Patienten das Krankenhaus in einem schlechteren Zustand, als sie es betreten haben - wenn sie es denn überleben. Andere Zahlen sprechen von bis zu 500.000 Schadensfällen …
Seit über einem Vierteljahrhundert ist Dr. Vernon Coleman der herausrragendste Kritiker der Pharmaindustrie. Damit hat er sich in der etablierten Medizin keine Freunde gemacht. Mit seinem neuen Buch hat Colman international seinen Ruf als “Verteidiger der Patienten” und “Robin Hood gegen die Pharmaindustrie” gefestigt.
Hier erfahren Sie eine ganze Reihe von Fakten und Wahrheiten darüber, wie Sie Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie schützen können. Ein Buch, das Sie unbedingt lesen sollten - und zwar bevor Sie Ihren Arzt aufsuchen!
Hier einige Beispiele von potentiell lebensrettenden Informationen:
- Tests und Untersuchungen - wie sicher sind sie?
- Testet Ihr Arzt ein neues Medikament an Ihnen?
- Fragen, die Sie stellen sollten, bevor Sie ein verordnetes Medikament einnehmen.
- Wie Sie im Krankenhaus überleben.
- Besiegen Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen ohne Tabletten oder Operationen.
- Was ich tun würde, wenn mir mein Arzt sagen würde, daß ich Krebs hätte?
Weitere Themen aus dem Inhalt:
- Lassen Sie sich von Ihrem Arzt nicht einschüchtern.
- Die wirkliche Ursache von Krebs - und die Lösung.
- Wie Sie das Beste aus Ihrem Arzt herausholen.
- Sollten Sie eine zweite Meinung einholen?
- Fragen an Ihren Chirurgen.
- Zehn gute Gründe, warum Sie Ihrem Arzt nicht immer vertrauen sollten.
- Die Wahrheit über Brustkrebs, Cholesterin und Ritalin
- Und vieles, vieles mehr!

Bibliothek in meinen Dachstuben (Raum 4 - Bereich 6)
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Wieviele Bücher muß Hans Herbert von Arnim noch schreiben?
30.11.2008 von Oskar Unke.
Wie viele Bücher muß muß Hans Herbert von Arnim noch schreiben? Damit eine Mehrheit in diesem Lande einmal aufwacht und kapiert in was für einem System, einer Scheindemokratie wir leben, in einer Scheinwelt, einer Farce!!!
Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu verorgen… …mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde.
Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen. Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das “System” ist undemokratisch und korrupt, es mißbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos.
Kommentar:
Das Buch ist immer noch hochaktuell um die Parteien-Diktatur und um die Machenschaften der Parteien um die Macht zu verstehen.
Übrigens lese ich u.a. momentan auch das neueste Buch von Hans Herbert von Arnim: Die Deutschlandakte - Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun. - Bertelsmann Verlag, 4. Aufl. 2008 - Zu diesem Buch an anderer Stelle mehr.
Aktueller denn je, angesichts der Turbulenzen in der Finanzwelt und Wirtschaft.
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Finanz- und Wirtschaftskrise: Die große Tsunami-Welle kommt noch
23.11.2008 von Oskar Unke.
Finanzcrash – Die umfassende Krisenvorsorge
von G. Spannbauer
Als dieses Buch im Oktober diesen Jahres erschien, hatte sich seine pessimistische Voraussage eines weltweiten Finanzcrash bereits erfüllt! Doch die Lektüre ist nach wie vor lohnenswert, denn dieser Krisenratgeber rüttelt uns wach! Er blickt auf frühere Finanzkrisen, zieht Parallelen und zeigt die Folgen vergangener Zusammenbrüche: Banken schließen, es gibt kein Bargeld, Lebensmittel und Wasser werden rationiert, Treibstoff und Strom werden knapp. Unruhen, Chaos und Plünderungen greifen um sich. Firmen müssen schließen, massenweise werden Arbeitsplätze vernichtet… Fortan geht es ums nackte Überleben. Luxusferien und High-Tech fürs Wohnzimmer gehören der Vergangenheit an. Es stellen sich Fragen wie: Wer bekommt das letzte Brot im Laden? Wie komme ich an sauberes Wasser? Wo finde ich Benzin für mein Auto? 223 S., geb., € 19,95
Endeckt im Buchprospekt von - Fortuna - Buchservice, den ich gestern per Post bekam.
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Ich lese gerade…
15.11.2008 von Oskar Unke.
Heute kam von der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg-darmstadt.de) * aus der Reihe “Topologien des Menschlichen”, der neue Band: Band 6: Der Mensch – ein Mängelwesen?
Endlichkeit – Kompensation – Entwicklung
Ist der Mensch vor allem ein Mängelwesen? Lassen sich seine intellektuellen und kulturellen Errungenschaften besser verstehen, wenn wir seine ursprünglichen Schwächen wie das Fehlen von Instinkten etc. in Rechnung stellen? Die Aktualität der Theorie vom Mängelwesen Mensch diskutieren in diesem Band internationale Fachwissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen.

Topologien des Menschlichen
Die Grundfragen der Philosophie könnte man – so Kant – letztlich in die eine zusammenfassen: Was ist der Mensch? Diese Frage kann heute gar nicht angemessen gestellt werden ohne die gründliche Aufarbeitung der Ergebnisse der Human- und Naturwissenschaften. Die Herausgeber der ›Topologien des Menschlichen‹ haben es sich zur Aufgabe gestellt, in insgesamt sieben Bänden das heute verfügbare Wissen über den Menschen zusammenzuführen, die unterschiedlichen einzelwissenschaftlichen Disziplinen miteinander ins Gespräch zu bringen und so den Boden zu bereiten für eine philosophische Reflexion über den Menschen. Leitender Gesichtspunkt eines jeden Bandes ist eine der klassischen Bestimmungen des Menschen, wie sie in der Geschichte des Denkens geprägt wurden.
Las gerade im Kapitel: Ich kaufe, also bin ich?
4. Trivialisierung der Welt- und Selbsterschaffung durch Massenproduktion und Massenkonsum
“Hat der Markt immer Recht, der Trivialserien höher als Theaterabende und Investmentbanking höher als Sozialarbeit wertet. Damit das Angebot wachsen kann, muß auch die Nachfrage wachsen. Dies geschieht am besten, indem zum Einen ständiges Begehren stimuliert und zum Anderen die Lebensdauer der Produkte bewußt gesenkt wird. Ergebnis ist eine auf materiellen Konsum ausgerichtete Wegwerfgesellschaft, in der Produkte Sinn substituieren: Man kauft keine Creme, sondern ewige Jugend, kein Auto, sondern Status, keine Biokarotte, sondern ein reines Gewissen, keinen Anzug, sondern Aura, kein Möbelstück, sondern einen Lebensstil. Da die Produkte ihre Sinnversprechen nicht einzulösen vermögen, stellt sich kurz nach dem Konsum in der Regel Leere ein, die durch beschleunigten und verdichteten Konsum zu füllen ist: Mit der Unendlichkeit des Begehrens wird der Mensch zum vom Mangel getriebenen Wesen, das keinen Frieden finden kann, ehe es sich nicht vom Begehren befreit, wie es die buddhistische Lehre nahe legt.” (S. 245)
(Auszug aus: Der Mensch - ein Mängelwesen? - Endlichkeit - Kompensation - Entwicklung - Hrsg. Heinrich Schmidinger / Clemens Sedmak, wbg-Darmstadt, 2009)
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