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Archiv der Kategorie Der Gedanke des Tages

Der Gedanke des Tages

April 2010 116

Daß soviele Menschen so oft fragen, was sie tun müssen, ist ein Zeichen dafür, dass die Reihenfolge des Seins und des Tuns sich umgekehrt hat. Wer weiss, wer und was er ist, der braucht nicht zu fragen, was er tun sollte. (Joseph Weizenbaum - deutsch-US-amerikanischer Informatiker (1923 - 2008))

Der heutige Massenmensch ist frei von jeglicher Individualität, obgleich er in seiner narzißtischen Selbstüberschätzung glaubt, ein Prachtexemplar echter freier Individualitäten zu sein. Dabei ist er nichts anderes als Symptom und Ursache einer kranken Gesellschaft, deren Marketingstrategien Menschen in Dinge und Konsummonster verwandeln.

Nur mal so

Mai 2010 018

1. Das heutige Sonntagswetter ist mal wieder lausig, wie so oft schon in diesem Frühjahr, in diesem Mai. Es waren mal nur knapp und kurzfristig 20° C Höchsttemperatur, aktuell 16° C , ganz bedeckt/bewölkt und vor allem ein unangenehmer Wind aus WSW, auffrischend mit 24 - 28 km/h, der es einem noch kühler erscheinen läßt. Geregnet hatte es auch schon kurzzeitig.
Heute ist das Dreieinigkeitsfest (nun hätte ich fast Einfältigkeitsfest geschrieben, komisch… hatte gerade an die Politik und unsere Politiker gedacht… :-( ;-( ) Jedenfalls lautet die Losung für Trinitatis: Regen am Dreifaltigkeitstag, sieben Wochen es regnen mag. Na! Das wärs noch. Nun ist mal Schluß mit dem kühlen Wetter!!!

2. Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum!
Ei, wir tun dir nichts zu leide,
Flieg nur aus in Wald und Heide!
Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum!

 

(erste Strophe von August Hoffmann von Fallersleben - 1798-1874)

Dazu ist a. festzuhalten: Es ist auffällig, daß die Bienen seit Jahr und Tag sich immer rarer machen. Es sind sowohl in der Natur hier bei uns, wie auch in unserem Garten immer weniger Honigbienen anzutreffen, aber auch bei Wildbienen und Hummeln trifft dies zu.
b. Es ist wohl an der Zeit, wieder Kinderliedtexte zu lernen, denn viele Liedtexte habe ich vergessen oder mir fallen nur noch Bruchstücke ein. Enkelin-Lena will unterhalten werden.

Mai 2010 021
Lena bei ihrer Abendmilch

Beide sind wir wohl vom vielen spielen und kurz nach dem Samstagabendbad müde und geschafft. Lena war übers Wochenende ganz bei uns, weil Tochterfamilie ins neue Haus umzieht.
Deshalb war diese Woche auch meine Haupttätigkeit bzw Beschäftigung “Opa sein”

April 2010 119
Menschheitslos

Die Dummheit ist halt leider grenzenlos….

Sieht man ja seit geraumer Zeit auch an der Ölpest im Golf von Mexiko und an den Küsten der Südstaaten der USA. So megaschlecht dies für die Natur und das Meer ist, für die USA, nun ich sage mal so, ihnen geschieht es mal ganz recht, daß sie mal wieder schmerzlich daran erinnert werden, endlich mehr für Klimaschutz, für die Umwelt und gegen die Verschwendungssucht zu tun.

Der Gedanke des Tages

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Offenheit hilft dir im Himmel, aber auf Erden bekommt sie dir nicht immer so gut. Viele Menschen sind verunsichert, wenn ein Mensch sich zu offen generiert und darstellt.
«Der Mensch wird frei geboren, und dennoch liegt er in Ketten.” (Rousseau)

Der Mensch ist frei geboren, und doch geht er als Sklave durchs Leben. In letzter Zeit ist mir wieder sehr oft und sehr schmerzlich bewußt geworden, wie weit verbreitet immer noch die “Emotionale Pest” (Innenweltverschmutzung) ist. Wie viele Menschen einfach nicht in der Lage sind oder auch nicht willens, die negative Matrix zu bearbeiten und versuchen aufzulösen.
Diesen unfreien Menschen auf anderer Ebene, hat Erich Fromm in seinen Ausführungen zum “Marketingcharakter” beschrieben. Unter sozialphilosophischen Gesichtspunkt von Herbert Marcuse in “Der eindimensionale Mensch” beschrieben. Nach wie vor sind viel zu viele Menschen im “Charakterpanzer” gefangen und eingeschnürt.

Wo ist der Prinz

“Warum sind die Menschen unfrei und organisieren ihre eigene Unterdrückung, obwohl sie sich nach Freiheit sehnen? Sie sind freiheitsunfähig aufgrund irrationaler Charakterstrukturen des Durchschnittsmenschen, die als “normal” gelten.” (Wilhelm Reich in “Die Massenpsychologie des Faschismus”)

Leider, leider!

3738652Die Realität in Absurdistan Germanistan: daß wir im Lande kleinlicher Erbsenzähler leben.

Blauer Himmel mit Kakteen

Wir haben zwar blauen Himmel, aber nicht sehr warm, Nachts Frost und etwas Schnee liegt auch noch. So etwas hartnäckiges mit dem Winter dieses Jahr. :-(

ABER:
Nur wer ein Auge dafür hat, sieht etwas Schönes und Gutes in jedem Wetter, er findet Schnee, brennende Sonne, Sturm und ruhiges Wetter schön, hat alle Jahreszeiten gern und ist im Grunde damit zufrieden, daß die Dinge so sind, wie sie sind.
Vincent van Gogh (1853 - 1890)

Der Gedanke des Tages

notizkladdevonoskargrb 460Wenn Sie versuchen wollen, bei einem Stein eine Psychoanalyse zu machen, sind Sie in Schwierigkeiten. Sie müssen das Wesen dessen verstehen, was Sie untersuchen, nur dann können Sie eine sinnvolle Prognose aufstellen und vernünftige Entscheidungen treffen. (*)

Auf Matrixwelten habe ich in der rechten Kontextspalte, eine Rubrik “Der Gedanke des Tages” eingebaut. Da habe ich in einem Modul wechselnde Tagessprüche eingetragen und ergänze diese laufend. Da kommen fremde und gute Sinnsprüche, aber auch eigene Kurzgedanken hinein. Zum bloggen oder gar in einer HP als normaler Beitrag zu kurz, eignet sich solch ein Modul sehr gut dafür.
Bild

(*) Das nämlich fängt schon mit der Diagnose an. Ob abnormes Verhalten als gestört, kriminell oder lediglich eigensinnig beurteilt wird, hängt davon ab, wer es betrachtet, und wie er das, was er sieht, bewertet.
Die Psychiater selbst machen daraus auch gar kein Hehl. So berichtete das Ärztemagazin Selecta jüngst über ein Symposium, wo “lauter erfahrene Psychiater” versammelt waren. Darunter auch der Wiener Dozent ***, der seine Art des Diagnostizierens erläuterte: “Wenn man einen Patienten sieht, der einem nicht gefällt, so hat er eine Psychopathie, gefällt er einem, so hat er eine Neurose”. (Aus einer schriftlichen Arbeit von mir aus den 90er Jahren)
[ Anm.:*** Im ursprünglichen Text ist der Name zwar erwähnt, aber da mittlerweile die Zeiten irrsinniger geworden sind, lasse ich ihn hier mal weg.]

Der Gedanke des Tages

601070

Die Aktien-Hausse wurde u.a. durch Gelddrucken bewirkt: Immer mehr Geld wurde direkt oder indirekt in die Wirtschaft gepumpt, über das Federal-Reserve-System oder indem man sich Yen oder Dollar zu null Prozent Zinsen lieh.

Spiel mir das Lied vom Wasserkessel

Nikolaus Dezember 08 013
Mein Küchenherd erfreut mich immer noch

In der Küche sitze ich gerne, wo doch mein Küchenherd solch angenehme Wärme ausstrahlt. Da lausche ich dann gerne dem monotonen Wasserkesselsong. Beruhigt so schön und gibt ein Gefühl der Behaglichkeit und Gemütlichkeit. Auch in schlechten Zeiten bin ich mit ihm auf der sicheren Seite. (*) Er war zwar mit rd. 1000 € nicht gerade ein Schnäppchen, aber nach diesem Winter hat er sich dann schon bezahlt gemacht (amortisiert), wie die anderen Öfen auch schon längst. Denn die aktuell wieder günstigeren Ölpreise sind nur eine Verschnaufpause. Gemahlin hatte für die obere Küche ja auch einen neuen Herd bekommen, der ist aber nicht so groß wie meiner.

* Das werden zwar wieder viele LeserInnen albern finden, aber erstens weiß ich was ich will und zweitens habe ich mit meinen Prognosen und Einschätzungen sehr selten geirrt, im Gegensatz zu den Kaffeesatzlesern (Wirtschaftsweise und sonstige Schieflieger) und die meisten Entwicklungen richtig vorausgesagt. Psychologie ist halt machmal doch sehr hilfreich, neben fundiertem Faktenwissen. :lol:

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