Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Globalisierung.

Calendar
März 2010
M D M D F S S
« Feb    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Archiv der Kategorie Globalisierung

Wappnen für Widerstand und Boykott

WiderstansschleuderDie neue Bundesregierung wird es an Eindeutigkeit nicht fehlen lassen. Die bisherige Logik von Ökonomie und Politik wird bruchlos fortgesetzt, die Krisenverursacher werden geschützt und die Folgen der Krise werden brutal auf die Menschen abgewälzt. Nach dem wattebäuschigen Slogan „In schwierigen Zeiten in guten Merkel-Händen“ wird jetzt die Rechnung für die Menschen auf der Schattenseite präsentiert. Aber Eindeutigkeit schafft Polarisierung, macht – so hoffen wir – auch Mut und Wut, sich dieser Form der Krisenbewältigung zu widersetzen.

In Deutschland sind insgesamt 13 Millionen Menschen – fast 30 % aller Erwerbspersonen – entweder arbeitslos, Hartz IV-Empfänger oder arbeiten unter prekären und menschenunwürdigen Arbeitsverhältnissen als Niedriglöhner, Minijobber und Leiharbeiter. Darauf beruhen auch die drastische Umverteilung von unten nach oben und die Umleitung der Gewinnüberschüsse in den internationalen Finanzsektor – allein 500 Mrd. € in den letzten 10 Jahren. Diese Politik führte zur schwersten Finanz- und Weltwirtschaftskrise nach dem zweiten Weltkrieg und Millionen neuer Arbeitsloser. Sie betreibt die systematische Schwächung der Gewerkschaften und nimmt die Erosion der Demokratie in Kauf. Sie ist nicht nur für Armut und Massenarbeitslosigkeit in Deutschland verantwortlich, sondern auch für die globalen Krisen: für die Hungerkrise u. a. auch als Folge von Finanzspekulationen; für die Klimakrise als Folge des fortgesetzten ökonomischen Wachstums; für Spannungen und Kriege um Ressourcen.

Eine Politik, die die Menschen ausblendet und die Interessen der Großkonzerne und Spekulanten im Blick hat, kann nur durch massive Proteste gestoppt werden.
(Auszug von: attac AG Genug für alle - attac AG ArbeitFairTeilen - Attac-Newsletter - Wir zahlen nicht für eure Krise - Kapitalismuskrise

Blogpause hin oder her: Dies Interview ist zu wichtig

Wann wacht der deutsche Schnarchsack auf um einfach zur Tagesordnung überzugehen.

Wir werden die grösste Depression überhaupt erleben, viel schlimmer als die sogenannte „Grosse Depression“ der 30ger Jahre!”
bin erneut auf dieses Interview durch den Explosivblog aufmerksam geworden.

Interview mit Gerald Celente
bei Schall und Rauch:

“Das Finanzsystem ist völlig zusammengebrochen. Die einzigen zwei Sachen welche die Regierung noch macht, um das Land am Leben zu erhalten, ist entweder mehr Geld zu drucken oder die Zinsen zu senken. […]

“Zum Beispiel, wir haben einen neuen Präsidenten, der 2.5 Millionen Arbeitsplätze schaffen will, wie er sagt. Wo will er das Geld dafür hernehmen? Er kann es nur drucken. Mit was wir hier konfrontiert sind, ist eine Hyperinflation wie damals in der Weimarer-Republik, das kann auch dem Dollar blühen.” […]

“Ich bin übrigens ein politischer Atheist. Ich glaube nicht an Märchen, ich bin ein erwachsener Mensch. Wenn irgendjemand glaubt, die Politiker werden uns retten, der begeht Selbsttäuschung oder ist ein Kind. Und dieser Selbstbetrug ist sehr ausgeprägt in Amerika. Die Menschen sind sehr hoffnungsvoll, dass der neue Präsident irgendwie eine Veränderung bewirken wird.”

Überall die gleichen inkompetenten Arschkriecher in der Politik und Administration, die vereinigten Stümperbanden und Schaumschläger, sagt da Oskar Unke.

“Die Menschen haben die Illusion, diese Leute sind gescheiter als alle anderen. Tatsächlich ist es so, wenn man für den Staat arbeitet, dann benögt man als Ausweis, dass man dümmer ist als alle anderen.” (Celente)

“Ausserdem sind alle politischen Organisationen in Wahrheit kriminelle Organisationen, und ich sage das nicht leichtfertig.” (Celente)

>Celente: “Wir haben gerade unsere Prognose für 2009 veröffentlicht. Wir sagen den völligen Kollaps der Wirtschaft voraus.“<

Celente: Wir im Institut sagen schon lange, man soll keinen Cent mehr ausgeben als man hat. Wir werden eine neue Bescheidenheit leben müssen, in dem man nur Sachen kauft, die man wirklich benötigt und sie dann auch länger verwendet. Dieser ganze Zyklus des Konsums ist vorbei, dass man Glück sich erkaufen und durch Materialismus erreichen kann. Verstehen sie mich richtig, ich mag auch schöne Sachen, nur jetzt geht es um Qualität, oder weniger ist mehr.

Also aufgewacht! Teutonischer Schnarchsack und Untertan. Es kommen stürmische Zeiten.

Finanz- und Wirtschaftskrise: Die große Tsunami-Welle kommt noch

Buch - Finanzcrash - SpannbauerFinanzcrash – Die umfassende Krisenvorsorge
von G. Spannbauer

Als dieses Buch im Oktober diesen Jahres erschien, hatte sich seine pessimistische Voraussage eines weltweiten Finanzcrash bereits erfüllt! Doch die Lektüre ist nach wie vor lohnenswert, denn dieser Krisenratgeber rüttelt uns wach! Er blickt auf frühere Finanzkrisen, zieht Parallelen und zeigt die Folgen vergangener Zusammenbrüche: Banken schließen, es gibt kein Bargeld, Lebensmittel und Wasser werden rationiert, Treibstoff und Strom werden knapp. Unruhen, Chaos und Plünderungen greifen um sich. Firmen müssen schließen, massenweise werden Arbeitsplätze vernichtet… Fortan geht es ums nackte Überleben. Luxusferien und High-Tech fürs Wohnzimmer gehören der Vergangenheit an. Es stellen sich Fragen wie: Wer bekommt das letzte Brot im Laden? Wie komme ich an sauberes Wasser? Wo finde ich Benzin für mein Auto? 223 S., geb., € 19,95

Endeckt im Buchprospekt von - Fortuna - Buchservice, den ich gestern per Post bekam.

Das muß mal wieder in Erinnerung gerufen werden

Aktiengewinner 2Seit mehr als einem Jahr tobt die Krise an den Finanzmärkten. Wann immer
es heißt, das Schlimmste sei überstanden, folgt kurze Zeit später der
nächste Bank-Kollaps, die nächste verzweifelte Rettungsaktion durch eine
Zentralbank, der nächste Börsen-Absturz.

Diese Krise ist die schwerste Krise des Kapitalismus seit der
Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es
handelt sich nicht um eine reine Finanzkrise ? wir stehen mittlerweile
vor einer schweren Weltwirtschaftskrise und mitten in einer tiefen
sozialen und gesellschaftlichen Krise. Aktuell zeigt sich das
krisenhafte kapitalistische System wieder einmal als unbeherrschbar.

Diese Krise ist keine Naturkatastrophe. Vordergründig ist sie die Folge
des Platzens der Immobilienblase in den USA und des Zusammenbruchs der Kreditpyramide, die die Banken in den letzten Jahren aufgebaut haben.
Doch ist sie eben auch das Ergebnis eines Systems, in dem der
gesellschaftliche Reichtum in Form von Kapital auf der Jagd nach Rendite
um die Welt zirkuliert. Sie ist Folge der globalen Ungleichgewichte, die
sich in den letzten Jahren immer weiter verschärft haben. Sie ist
begründet in einer Politik, die bewusst die Deregulierung und
Liberalisierung der Finanzmärkte vorangetrieben hat. Und sie ist die
Folge der Umverteilung von unten nach oben, die überhaupt erst diese Art der Konzentration von Vermögen ermöglicht hat. (Auszug von E-Mail von Attac Deutschland + Österreich) —> Streut Sand ins Getriebe.

Heute verdichten sich die Informationen, daß die Kreditkartenkrise in den USA immer brisantere Formen annimmt. Wie ich schon vor Jahr und Tag schrieb, folgt nach dem Platzen der Immobilienkrise in den USA, der weltweite Rattenschwanz. Demnächst folgt also die Kreditkartenkrise, auch in Europa und Asien, zum Schluß kommen dann die Staatsbankrotte und der Währungscrash weltweit. Ein Währungszusammenbruch ist in vielen Staaten nicht mehr zu vermeiden. Das heißt, uns in Deutschland steht eine Währungsreform mittelfristig bevor. Der Euro wird in der EU auf Dauer nicht zu halten sein. Es war eine Totgeburt von Anfang an, auch dazu schrieb ich schon.

Die neoliberalen Banden haben den Bogen überspannt

Aktienverbr

Nun haben sie über eine Billion $ an Geldern verbrannt.

Juso-Vorsitzende Drohsel: In Heiligendamm wurden Kapitalismus-Kritiker noch mit Wasserwerfern weggeräumt.

“Die Finanzkrise bestätigt uns darin, dass unsere Kritik am Kapitalismus richtig war und ist. Man kann sagen: Dieses System fährt vor die Wand. Das sieht man jetzt sehr deutlich. Ich finde es sehr bezeichnend, dass man noch vor einigen Wochen als Sektierer oder Träumer bezeichnet wurde, wenn man über Verstaatlichung gesprochen hat - heute reden neoliberale Hardliner davon, Teile des Finanzsektors zu verstaatlichen. Diese Leute nehmen heute Attac-Positionen an. Insofern: Ja, für linke Positionen gibt es wieder großen Raum. Der Neoliberalismus ist am Ende.” sagt Drohsel heute im FAZ-Net.

“Getrieben von Panikverkäufen haben die US-Börsen ihre Talfahrt fortgesetzt. Im arg gebeutelten Finanzsektor brachen die Aktien der Bank Morgan Stanley auf den tiefsten Stand seit einem Jahrzehnt ein - zeitweise verloren sie über 40 Prozent.” meldet mir gerade mein Online-Ticker (von Spiegel-Wirtschaft)

“Dem aufmerksamen Beobachter ist es schon lange klar: Mit dem weltweiten Geldsystem stimmt etwas grundlegend nicht. Es tun sich immer neue Gefahren auf und die Eingriffe seitens der Notenbanken bzw. der Regierungen werden ständig größer.

Es scheint die Spitze eines Eisberges zu sein, von dem wir bisher nur den kleinsten Teil zu sehen bekamen. - Was sind die Gefahrenpunkte, die das weltweite Geldsystem ernsthaft in Frage stellen?”
Gute Informationen zu diesem Thema auf Krisenvorsorge.com
Die USA steht vor dem Staatsbankrott. Zu keiner Zeit gab es eine solch riesige weltweite Verschuldung und selten waren die Menschen hinsichtlich einer Krise so unvorbereitet wie heute, in der der moderne Mensch zum Beispiel keine Nahrungsmittel mehr anbauen kann. Die Infrastruktur ist heute durch Outsourcing und Globalisierung privatisiert und in unsichere Hände übergeben. Deshalb wird uns die Finanzkrise sehr hart treffen und jeder sollte solange es noch geht, eine umfassende Krisenvorsorge treffen. Denn die kommende Krise wird Auswirkungen auf die Nahrungsversorgung, die Infrastruktur, die öffentliche Sicherheit und weitere Bereiche des täglichen Lebens haben.

Und nun sage keiner, davon hätte man nichts ahnen können, nichts wissen können. Das ganze Desaster zeichnet sich seit Jahr und Tag schon ab. Darüber habe ich schon auf dem Widerstand-Boykott-Netzwerk vor Jahren berichtet.

widerstandsbuerger 595

Diese Grafik befand sich schon auf dem Widerstand-Boykott-Netzwerk

|