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Archiv der Kategorie Kapitalismus

Der Anfang vom Ende

3707247Das Grab für den TEuro ist geschaufelt. Der Beginn des Bankrotts für viele Länder ist nochmals beschleunigt worden. Der Kapitalismus fährt mal wieder mit Vollgas auf die Betonwand zu. Der Wahnsinn mit Methode geht munter weiter.
Die ganzen Tage machen ich mir schon Gedanken und erstelle eine Liste, was ich noch in diesem Jahr kaufen werde / will, um den künftigen Verwerfungen zuvorzukommen. Die EZB hat wie die amerikanische Feed die Druckerpresse angeleiert und wird den Markt fluten. Ramsch und Schrott wird nun zuhauf aufgekauft und verschafft nur eine kurze Verschnaufpause. Wir haben nur Zeit gekauft, sagte bezeichnend ein EZB-Boss (J. Stark, Chefvolkswirt der EZB) zur fatalen Politik der EZB und der Politikhasardeure. Die Logik des Bankrotts nimmt unerbittlich seinen Lauf.

Also einen hydraulischen Holzspalter werde ich mir auf jeden Fall kaufen.
Meine Notvorräte massiv aufstocken und vor allem Überlebensmittel in schlechten Zeiten, die zwangsläufig kommen werden, zweckmäßig ergänzen. Siehe: Der Zusammenbruch der Gesellschaft. (auf Absurd-AG)
Der Euro ist nun nicht nur von außen unter Druck, wir höhlen den Euro auch von innen aus, dank der Politik unserer Stümpergarden unter der Käseglocke zu Berlin und natürlich auch der Eurokraten. Reihenweise werden und wurden Gesetze, Vereinbarungen und geldpolitische Prinzipien gebrochen, sowie über Bord geworfen. Die meisten Experten weltweit rechnen mittelfristig mit dementsprechenden Auswirkungen, wie Inflation und sonstige Verwerfungen, auf die ich jetzt hier nicht näher eingehen will. Der Schulden-Tsunami baut sich auf und wird in absehbarer Zeit weltweit verheerend und unheilvoll zuschlagen.

Sauereien am laufenden Band

schweinfeist 460

Schweinehatz bringt Moos arzteisenbarth 460 - Attacke

Komm her Du Sau! Das ich dir eine verpasse….
Schweinegrippe allerorten.

Raibach & Co läßt grüßen! Gegen Ehrlichkeit, Vernunft und allgemeines Wohlbefinden. Im Zweifel und bei Nebenwirkungen fragen Sie ihren Apotheker oder Arzt. Vielleicht sitzt ja auch gerade im Wartezimmer ein Pharmafritze (Pharmavertreter = verharmlosend auch Pharmareferent benannt) neben Ihnen und erzählt ihnen gerne die Story der wundersamen Pharmawelt. Neuerdings schicken sie aber mit Vorliebe kurzberockte Pharmaladys in die feindliche Welt, wie ich diese Woche mehrmals feststellen konnte. Medizin und Pharma ist neben der Politik Korruptionspflichtig. Ohne Moos nichts los! (MP-Netz)

Soll das Geld in der Kasse klimpern, muß eine neue Masche her.

geldkassette1 132

Vor zwei Jahren die Vögelgrippe, vorher SARS, Hühnerpest und ab der 80er Jahre AIDS. Wenn ich nur in meinem Archiv nachschaue, wie maßlos übertrieben damals AIDS in die Köpfe gehämmert wurde. Eine Spiegelserie malte den Weltuntergang, die Ausrottung der Menschheit an die Wand.
Was kommt nächstes Jahr, in zwei Jahren? Die Affengrippe? Die Kopfgrippe, die Gehirnschwundgrippe haben wir ja schon länger, denn die Gier zerfrißt immer mehr Gehirne.

Es ist medizinisch originell, gegen einen Erreger zu impfen, um die Entstehung eines noch gefährlicheren zu verhindern. Man kann es auch als innovatives Geschäftsmodell bezeichnen. Im Erfinden von neuen Krankheiten, war ja die Pharmamafia und das Medizinkartell schon immer saustark.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß außer der medialen Panikmache (in erprobter Manier, siehe Vogelgrippe) hinter dem Phantom nichts zu finden ist. Weder wurde das Virus hochaufgereinigt isoliert und damit einwandfrei nachgewiesen (siehe auch das gleiche beim AIDS-”Virus”), noch gibt es eine Eichung bei den Testverfahren, was die offiziellen Fallzahlen mehr als in Frage stellt.
Eine Verflechtung von WHO, Politik und gewissen Medien mit der Pharma-Industrie ist offenkundig. Panikmache und Angstkampagnen waren schon immer gut für Herrschaft und Milliarden-Umsätze. Das wußte auch schon immer besonders gut die katholische Kirche: Wenn das Geld im Klingelbeutel (Ablaßhandel) klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt, bis dieser Quertreiber und Rebell Luther dazwischenfunkte und das Geschäft verwässerte.

Denn auf eines ist in der Pharmabranche Verlass: Die Gier scheint unermesslich.

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Wappnen für Widerstand und Boykott

WiderstansschleuderDie neue Bundesregierung wird es an Eindeutigkeit nicht fehlen lassen. Die bisherige Logik von Ökonomie und Politik wird bruchlos fortgesetzt, die Krisenverursacher werden geschützt und die Folgen der Krise werden brutal auf die Menschen abgewälzt. Nach dem wattebäuschigen Slogan „In schwierigen Zeiten in guten Merkel-Händen“ wird jetzt die Rechnung für die Menschen auf der Schattenseite präsentiert. Aber Eindeutigkeit schafft Polarisierung, macht – so hoffen wir – auch Mut und Wut, sich dieser Form der Krisenbewältigung zu widersetzen.

In Deutschland sind insgesamt 13 Millionen Menschen – fast 30 % aller Erwerbspersonen – entweder arbeitslos, Hartz IV-Empfänger oder arbeiten unter prekären und menschenunwürdigen Arbeitsverhältnissen als Niedriglöhner, Minijobber und Leiharbeiter. Darauf beruhen auch die drastische Umverteilung von unten nach oben und die Umleitung der Gewinnüberschüsse in den internationalen Finanzsektor – allein 500 Mrd. € in den letzten 10 Jahren. Diese Politik führte zur schwersten Finanz- und Weltwirtschaftskrise nach dem zweiten Weltkrieg und Millionen neuer Arbeitsloser. Sie betreibt die systematische Schwächung der Gewerkschaften und nimmt die Erosion der Demokratie in Kauf. Sie ist nicht nur für Armut und Massenarbeitslosigkeit in Deutschland verantwortlich, sondern auch für die globalen Krisen: für die Hungerkrise u. a. auch als Folge von Finanzspekulationen; für die Klimakrise als Folge des fortgesetzten ökonomischen Wachstums; für Spannungen und Kriege um Ressourcen.

Eine Politik, die die Menschen ausblendet und die Interessen der Großkonzerne und Spekulanten im Blick hat, kann nur durch massive Proteste gestoppt werden.
(Auszug von: attac AG Genug für alle - attac AG ArbeitFairTeilen - Attac-Newsletter - Wir zahlen nicht für eure Krise - Kapitalismuskrise

Woche der Entscheidung: Kahlschlag

Kahlschlag

Die Entlassungswelle rollt in der Firma meiner Gemahlin. Nach dem verordneten einwöchigen Zwangsurlaub, laufen nun die Kündigungen. Gemahlin ist zwar nicht bei den Entlassenen dabei, weil die MitarbeiterInnen mit langer Betriebszugehörigkeit, der Firma wegen den Abfindungen noch zu teuer sind. Aber eine Gesamtschließung der Firma ist nicht ausgeschlossen.

Von wegen es geht aufwärts!
Da brauche ich mir nur die Fakten anschauen und die Meldungen der letzten Tage:

Schlechte Zeiten für deutsche Solaranlagenbauer: Experten erwarten eine Pleitewelle, obwohl der Staat die Branche mit stolzen Summen fördert. Doch davon profitieren die hiesigen Hersteller kaum. Das Rennen machen Konkurrenten aus Asien.

Nur als Beispiel: Der neue Kleinwagen von Nissan, der Pixto, wird nicht mehr in Europa gebaut, sondern in Indien.

Die Containerschifffahrt erlebt den stärksten Rückgang, den es je gegeben hat. Computer, MP3-Player, T-Shirts - all das, was vor der Krise in rauhen Mengen nach Europa geschifft wurde, verlässt nun immer seltener die Fabriken in China und Malaysia. Wo es viel weniger zu transportieren gibt, wird auch kein Geld verdient. Die Linienreedereien, schätzt der Branchenbeobachter Burkhard Lemper vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik, werden dieses Jahr insgesamt einen Verlust von 14 bis 18 Milliarden Euro einfahren. Bis Juni ist die Containermenge um 15 Prozent gesunken.

Die Maschinenbauindustrie wird wohl in einem ersten Schub 40 000 Arbeitsplätze abbauen. Die Auftragslage in der Elektroindustrie ist nicht viel besser.

Trotz der leichten Verbesserung ist das Niveau aber noch erschreckend tief. Der Export lag zum Sommeranfang gut ein Fünftel niedriger als vor einem Jahr, der Auftragseingang in der Industrie ist fast ein Viertel geringer.

Trotzdem jubeln die Politiker schon wieder und wollen jetzt vor den Wahlen, dem Wahlvolk einreden, die Krise sei schon halbwegs vorbei.

“Wir haben die Talsohle erreicht” …
jubeln sie aus allen Ecken, nicht zuletzt unsere Kanzlerin. Seit wann ist es eigentlich ein Grund zum Feiern, wenn man gerade erst den Tiefpunkt der Krise erreicht hat? Die Krise ist doch keineswegs vorbei, sondern wir befinden uns nunmehr erst im Zentrum der Krise. Auch die Finanz- und Kreditkrise hat noch gar nicht richtig angefangen.

Nachtgedanken

nachtgedanken 460Günter Eich: Sand im Getriebe

Schlaft nicht,
während die
Ordner der Welt
Geschäftig sind!

Seid misstrauisch gegen ihre Macht,
die sie vorgeben
für euch erweben zu müssen!

Wacht darüber,
dass Eure Herzen nicht leer sind,
wenn mit der Leere Eurer Herzen
gerechnet wird!

Tut das Unnütze, singt die Lieder,
die man aus eurem Mund
nicht erwartet!

Seid unbequem,
seid Sand,
nicht das Öl
im Getriebe der Welt!”

Günter Eich
(letzter Absatz aus dem Schlussgedicht des Hörspiels “Träume”)
[zitiert nach Attac neuer Rundbrief “Sand im Getriebe“]

Untätigkeit und keine Gegenwehr! Viele Menschen haben sich gegen die Gesundheitsreform, gegen die Rentenreform, gegen Harz IV und … jetzt gegen die Orgie der “Vereinigten Abzockerbanden” nicht zur Wehr gesetzt.
Der teutsche Schlafmichel pennt weiter!
Was kommt, wenn die globalen Rettungsmaßnahmen im Finanzwesen fehlschlagen? Was kommt, wenn die weltweiten Schuldenorgien zu einem verheerenden Brand mutieren? Ähnliche Zustände wie 1923?
Wer rettet die Bürger vor Regierungen und Zentralbanken, die Staaten in den Bankrott führen oder damit beginnen, ihre Schulden mit Hilfe der Notenpresse zu begleichen?

Vor ein paar Tagen habe ich das Buch: “Gebt unser Geld zurück!” von Andreas Argens gelesen. Vom Währungsuntergang zum Staatsbankrott.

Dazu paßt die heutige Meldung: Die nächste Billionenblase droht zu platzen. Rohstoff- und Aktienkurse sind merklich gestiegen - denn Anleger ziehen ihr Geld aus US-Staatsanleihen ab und pumpen es in andere Märkte.
Beginnende Anlegerflucht
“Doch die positiven Werte täuschen. Auf eine Erholung der Finanzmärkte deuten sie nicht hin. Das sieht man schon daran, dass der Goldpreis noch immer extrem hoch ist, und Gold gilt derzeit als reines Kriseninvestment. Gingen die Investoren von einem baldigen Ende der Krise aus, würden sie ihre Sicherheitspositionen in Gold abbauen. Dass sie das nicht tun, legt einen anderen Schluss nahe: Was aussieht wie der lang ersehnte Aufschwung, könnte in Wirklichkeit eine sich anbahnende Anlegerflucht sein: eine Flucht raus aus den US-Staatsanleihen. Diese geraten zusehends unter Druck, schon fürchten erste Anleger, dass die US-Papiere nicht mehr, wie bislang kolportiert, bombensicher sind.”

USA haben über elf Billionen Dollar Schulden
“Sie haben für diese Annahme gute Gründe: Die USA haben aktuell die höchste Verschuldung aller Zeiten - sie stehen mit mehr als 11,5 Billionen Dollar in der Kreide. Gleichzeitig stecken sie in den größten wirtschaftlichen Schwierigkeiten seit 80 Jahren. Wie der Staat die Schulden zurückzahlen will, die er derzeit bei den Anlegern macht, weiß niemand. Manche Investoren fürchten, der Staat könnte durch Inflation oder Währungsreform seine Schulden verringern - und seine Gläubiger um einen Teil ihrer Investitionen prellen.” (Auszug aus Wirtschaftsnachrichten von t-online)

Die nächste Tsunamiwelle rollt schon an, mächtiger wie die vorhergehenden.

Die machen uns zum Affen

Viele Menschen haben in Deutschland den Ernst der Lage noch nicht erkannt.
Die Zeiten werden noch lausiger und härter.

http://video.gmx.net/watch/2604022/Reiche

Nachtgedanken

nachtgedanken 460

Es ist gut, dass die Bürger der Nation nicht unser Banken- und Geldsystem verstehen, denn wenn sie es würden, glaube ich, gäbe es eine Revolution vor morgen früh.
(Henry Ford)

Millionen Deutschen droht nach einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey bis zum Jahr 2020 der Abstieg aus der Mittelschicht. Grund sei das zu geringe Wirtschaftswachstum, das nicht ausreiche, um das Wohlstandsniveau langfristig zu halten, heißt es dazu in der “Welt am Sonntag”. Bis 2020 würden demnach zehn Millionen Menschen weniger zur Mitte zählen als noch Anfang der 90er Jahre. Weniger als 50 Prozent der Deutschen bezögen dann ein Einkommen im mittleren Bereich. Derzeit seien es noch rund 54 Prozent. Zur Einkommensmittelschicht gehören nach dieser Definition alle, die 70 bis 150 Prozent des Durchschnittseinkommens verdienen, das im Jahr 2006 bei 25.000 Euro im Jahr lag. (t-online-Portal)

Der Weg von der Mitte führt meistens nach unten.
Zu ähnlichen Erkenntnissen kommt auch eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Demnach gehörten im Jahr 2000 noch mehr als 62 Prozent der Deutschen der Mittelschicht an. Inzwischen seien es nur noch 54 Prozent.

Kapitalismus nach Gutsherrenart in Absurdistan Germanistan

Gregor Gysi, DIE LINKE: HRE-Pleite muss untersucht werden

Dieses Parlament ist in seiner Mehrheit gekauft und vertritt schon seit langem nicht mehr die Interessen des Volkes bzw. der Allgemeinheit.
Nur dem trögen teutschen Bürgerschnarchsack scheint dies alles egal zu sein. Dem Autoverkehr nach zu urteilen, ist jetzt erst einmal wieder die Osterreise bedeutend wichtiger.

Wir müssen uns dem System verweigern

Logo Montage Uncle Sam

Widerstand-Boykott

 

Der Widerstand gegen die kapitalistische Krise nimmt an Fahrt auf. Während auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
die Eliten des Weltsystems sich in apokalyptischer Stimmung üben, versammelten sich im brasilianischen Belém über
130000 Menschen aus mehr als 150 Ländern zu einem kämpferischen Gegentreffen, um dem krisengeschüttelten kapitalistischen
System Widerstand entgegen zu setzen und Alternativen vorzuschlagen.
Als Ursache der Krise wird nicht nur das Fehlen von Regulierungen der Finanzmärkte angesehen, sondern das fundamentale
Konstruktionsprinzip des Weltsystems: „Das gegenwärtige System beruht auf Ausbeutung, auf erbittertem
Wettbewerb, auf der Förderung privater Einzelinteressen zum Schaden des Gemeinwohls und auf der fieberhaften Anhäufung
von Reichtümern durch eine Handvoll reicher Menschen“. Das neoliberale und imperiale Paradigma von Davos
ist zwar angeschlagen, wirkt aber in der Krisenpolitik der westlichen Regierungen fort.
„Wir sehen uns einer globalen Krise gegenüber, die unmittelbare Folge des kapitalistischen Systems ist und deshalb
nicht aus dem System selbst heraus gelöst werden kann.

 

“Alle bisher zur Bewältigung der Krise getroffenen Maßnahmen
zielen lediglich auf die Vergesellschaftung der Verluste ab, um das Überleben eines Systems zu sichern“.
(Attac - sig 72 - Vorwort)

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