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Archiv der Kategorie Krisenvorsorge
Die meisten wollen davon zwar nichts wissen
28.4.2009 von Oskar Unke.
Vorbereitung auf den Untergang der Zivilisation
Wenn SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan und DGB-Chef Michael Sommer derzeit vor sozialen Unruhen durch die Wirtschaftskrise warnen, dann stoßen sie bei Gerhard Spannbauer auf breite Zustimmung. Der 45-jährige Autor aus Planegg bei München befürchtet schon länger den Untergang der Zivilisation und einen Zusammenbruch der Gesellschaft.
Eines Tages, sagt Spannbauer, könnte im Radio verkündet werden, dass Börsen und Banken geschlossen hätten. Die Kunden liefen zu ihrem Kreditinstitut, um dort festzustellen: Das Ersparte ist weg. Die ersten Menschen stürmten in die Supermärkte, hamsterten die letzten Lebensmittel bis der Laden leer gekauft sei. Nachschub gebe es nicht, weil heutzutage alles “just in time” geliefert werde und kaum Vorräte existierten. Strom und Treibstoffe würden knapp, es komme zu Stromausfällen, Panik mache sich breit, gefolgt von Tumulten.
Spannbauers Aussichten klingen apokalyptisch. In seinen Augen sind sie aber durchaus realistisch. Der 45-jährige Familienvater, der als selbstständiger Unternehmer Garagen verkauft und vermietet, hat die derzeitige Wirtschaftskrise nach eigenen Angaben schon vor Jahren vorhergesehen. “Ich habe viele Bücher zu dem Thema gelesen, zu früheren Krisen recherchiert und irgendwann erkannt, dass unsere scheinbar sichere Welt gar nicht so sicher ist”, sagt der Buchautor und selbst ernannte Krisenexperte (”Finanzcrash - die umfassende Krisenvorsorge”, Kopp Verlag).
Spannbauer rät deshalb zu einer “umfassenden Krisenvorsorge”. Auf seiner Internetseite krisenvorsorge.com gibt er Tipps, wie man erfolgreich durch die nahende Katastrophe gelangt. Eine finanzielle Vorsorge reiche bei weitem nicht aus, sagt Spannbauer. “Die Leute müssen ihr tägliches Überleben sichern”, mahnt er. Spannbauer empfiehlt daher, Wasser- und Nahrungsmittelvorräte anzulegen, Petroleumlampen anzuschaffen, Medikamente zu bunkern und immer die wichtigsten Utensilien für das tägliche Leben in einem Notfall-Rucksack vorbereitet zu haben, der im Falle einer Evakuierung oder Flucht sofort greifbar sein muss.
Schuld an der derzeitigen Krise ist nach Spannbauers Angaben “ein grundlegender Fehler im System”. “Unsere Geldscheine sind keine Papiere, die reale Werte wie Produkte, Dienstleistungen, Gold oder Grundstücke in einem angemessenen Verhältnis repräsentieren”, erklärt er. Weil die Notenbanken in Zeiten der Krise immer mehr Geld in das System pumpen, verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Geldmenge und vorhandenen Waren und Dienstleistungen immer mehr. Geld sei im Grunde ein “leeres Papier”, sagt Spannbauer.
Die endlose Geldvermehrung und das Zinseszinssystem machten das Finanzsystem kaputt und führten früher oder später zum Zusammenbruch. “Das Jahr 2009 wird Einschläge und Abstürze von nicht vorstellbarem Ausmaß bringen”, ist sich Spannbauer sicher und ergänzt: “Für einen solchen Fall sollte man vorbereitet sein.”
Er selbst hat einen Lebensmittelvorrat im Keller angelegt, mit dem er, seine Frau und seine beiden Kinder mehrere Wochen überleben könnten. Für den Fall der Fälle sind im Hause Spannbauer gut 120 Liter Wasser gebunkert. Außerdem gibt es eine Getreidemühle, einen Brotbackautomaten, Petroleumkocher und Petroleumlampen. Der stets greifbare Notfall-Rucksack ist laut Spannbauer mit Essen, Taschenlampen, Hygieneartikeln, Streichhölzern, Kopien der wichtigsten persönlichen Dokumente und einem Pfefferspray gefüllt.
Spannbauer rät auch dazu, sich für die eigene Sicherheit Verteidigungsmittel anzuschaffen - zum Beispiel einen Teleskop-Schlagstock, den er auf seiner Homepage auch gleich für 29,95 Euro zum Kauf anbietet. “Ich bin sicherlich niemand, der Gewalt verherrlicht und zum Kauf von Waffen aufruft”, beteuert er. Es gehe vielmehr darum, sich mit Hilfe der Gerätschaften “sicherer zu fühlen”. Tritt die Krise in ihrem schlimmsten Ausmaß ein, müsse schließlich mit Plünderungen, Einbrüchen und Überfällen gerechnet werden. “Dann braucht man niemandem mit zitternden Knien gegenüberstehen”, sagt Spannbauer.
Auch für seine Eltern und seine Geschwister hat der 45-Jährige einen kleinen Vorrat angelegt. Denn auch sie, so sagt er, wollen seinen pessimistischen Prognosen nicht recht glauben. “Mir wäre ein friedliches, schönes Leben auch lieber”, sagt Spannbauer. “Die Fakten sagen mir aber, dass es nicht mehr lange so weitergehen kann”, betont der Unternehmer und fügt hinzu: “Das Schlimme ist: Die meisten Menschen werden das, was ich über die Jahre versuche zu erklären, erst verstehen, wenn es zu spät ist.” ddp (Contentmeldung “Politik und Gesellschaft” von Mentalpsychologie-Netz)
Drohen wegen der Rezession in Deutschland soziale Unruhen? Mit ihren umstrittenen Äußerungen wird SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan zur Belastung für ihre Partei. Eine Debatte, wer der größte Schwarzmaler im Land ist, können sich die Sozialdemokraten nicht leisten.
(Spiegel-online)
“Dumm und schädlich”: Die Rezession ist tief, doch Politiker und Verbände halten die Warnung vor Unruhen für übertrieben. Arbeitgeberpräsident Hundt und Wirtschaftsminister Guttenberg warnen vor Panikmache, auch SPD-Fraktionschef Struck mahnt die Aufruhrpropheten zur Mäßigung.
(Spiegel-online)
Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Verhalten, Krisenvorsorge, Oskars Notizkladde, Absurd-AG | Drucken | 1 Kommentar »
Sparsamkeit ist eine (Zier) Tugend
16.4.2009 von Oskar Unke.
Den richtigen PC für jeden Zweck finden
Aktuelle PCs gibt es bereits ab 200 Euro bis hin zu einigen tausend Euros. Doch wofür braucht man die teuren Hochleistungssysteme wirklich und wo kann man auf die üppige Rechenleistung getrost verzichten?
Die Werbung versucht uns seit Jahren beizubringen, dass wir mit einem PC nur dann richtig arbeiten können, wenn Prozessoren mit mindestens zwei, besser vier Kernen zum Einsatz kommen, das System üppig mit Arbeitsspeicher bestückt ist und riesige Festplatten vorhanden sind. Dass es auch ohne Hochleistungs-Hardware geht, legen die neuen Nettops nahe. Sie sind mit leistungsschwachen CPUs bestückt und müssen mit kleinem Arbeitsspeicher und knapp bemessener Harddisk auskommen. ( PC-Magazin) testet PCs.
Mein aktuellster bzw. neuester PC ist nun schon gut vier Jahre alt. Er war zwar nicht gerade billig, aber er tut es mir auch heute noch in allen Belangen. Früher habe ich alle 1 bis 2 Jahre mindestens einen neuen Computer gekauft. Dies sehe ich aber schon lange nicht mehr ein.
Damit kann ich wunderbar alles abarbeiten, was ansteht und somit vermisse ich bislang nicht das neueste Modell.
“Ein Mensch ist so reich wie die Anzahl der Dinge, auf die er verzichten kann.”
(H. D. Thoreau)
Geschrieben in Querdenker, Krisenvorsorge, Computer + Internet, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Nun kann der nächste Winter kommen
9.9.2008 von Oskar Unke.

Oskar hat sich für die Bunkerküche einen pikfeinen Küchenherd zugelegt.
Damit kann ich Holz und Kohlen verfeuern und eine Bratröhre mit Thermometer hat er auch. Wenn einmal der Strom ausfällt, kann ich damit auch backen. Es war mir wichtig für kommende Verwerfungen und Krisen gerüstet zu sein. Mein Notvorrat an Lebensmitteln hat auch beträchtlich zugenommen. Dieses Bild ist übrigens mit meiner neuen Digi-Kamera aufgenommen.
Nachtrag:
Wenn das mal kein gutes Omen ist. Es leuchtet ein erleuchteter Matrixwirbel auf dem Herd.
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Geschrieben in Krisenvorsorge, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 4 Kommentare »