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Archiv der Kategorie Lebensphilosophie
Wenn die Seele die Sprache verliert …
15.11.2009 von Oskar Unke.

Wenn die Seele die Sprache verliert …
fängt der Körper an zu reden.-
Wie seelische Einflüsse körperlich krank machen. Dazu mehr im Laufe der Zeit auf Matrixwelten (MP-Netz).
Geschrieben in Mentalpsychologie, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde | Drucken | Keine Kommentare »
Die Langsamkeit brauche ich nicht erst entdecken
12.11.2009 von Oskar Unke.

Langsamkeit und Müßiggang habe ich zu meinem menschenfreundlichen Lebensprinzip erhoben.
Man könnte auch sagen: die Bedächtigkeit, das Achtsamsein mit mir selber und den anderen, den vorsichtigen Umgang mit sich selber und den Dingen ist meine Lebensmaxime. Die stoische Ruhe im Sturm des Lebens ist für mich äußerst wichtig. (Für den Stoiker als Individuum gilt es, seinen Platz in dieser Ordnung zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe zur Weisheit strebt.) [1, 2]
Nur ein lebenslanges Bemühen um Selbstformung, das auch den Herausforderungen von Schicksal und mitmenschlichem Umfeld standhält, schafft Aussicht auf die Seelenruhe des stoischen Weisen. Voraussetzung dafür ist eine ausgeprägte Affektkontrolle, die zur Freiheit von Leidenschaften (Apathie), zu Selbstgenügsamkeit (Autarkie) und Unerschütterlichkeit (Ataraxie) führen soll. Unser heutiger Begriff der „stoischen Ruhe“ geht auf diese Eigenschaften zurück. [3]
In den 80er Jahren habe ich mal den Roman von Sten Nadolny. “Die Entdeckung der Langsamkeit” gelesen. Wie schon öfters hatte mich der Titel angesprochen, jedoch auch diesmal enttäuschte mich dieser Roman eher, wie das ich begeistert gewesen wäre.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: Wir leben nach wie vor in einer Arbeits- und nicht in einer Freizeitgesellschaft. Denn der Leistungsstreß beherrscht längst auch unsere freie Zeit. Dagegen rufe ich die “Pflicht zur Faulheit” aus. Genußvolle Muße, in der Lohnsklavenarbeit keine Rolle mehr spielt, ist angesagt. Ab ihr Affen! In die Sessel dieser Welt …

Ab auf die Philosophenbank
[1, 2, 3] siehe Cicero, Seneca, Plutarch; “Von der Ruhe des Gemütes”,
Cicero “Stoische Ruhe im Sturm des Lebens” u.a.
** Gelassenheit **,
Gleichmut, innere Ruhe oder
Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor
allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu
bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit und
Streß. Besonnenheit und innere Ruhe bewahren, ist in dieser aufgeregten Welt doppelt wichtig.
Geschrieben in Reflexionen, Bücherwelt, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Zufriedenheit kommt durch Verzichten …
5.11.2009 von Oskar Unke.
Zufriedenheit kommt durch Verzichten, auf Dinge die nicht so wichtig sind. Nachhaltig leben heißt auch, die Gebrauchsgegenstände solange zu nutzen / be-nutzen, bis es keinen Sinn mehr macht, also unökonomisch oder sinnlos wäre. Mein Micra ist nun schon13 Jahre alt und funktioniert noch immer zu meiner vollsten Zufriedenheit. Er sieht auch noch nicht wie eine fahrende Rostlaube aus. Nächsten Monat muß ich zum TÜV und sehe keine große Reperatur auf mich zukommen.
Reparaturen habe ich noch keine gehabt, sogar noch die Original-Auspuffanlage dran. Man muß halt nur auch ein gescheites Auto kaufen!!!
Da für mich ein Auto ein Fortbewegungsmittel ist, um von Punkt A nach Punkt B zu kommen und kein Prestigeobjekt, sehe ich überhaupt nicht ein, mir laufend neue Autos zu kaufen und vor allem auch nicht größer wie unbedingt für die Belange notwendig ist. Früher habe ich zwar auch mal größere PKW´s gefahren (VW 412 LE, Ford Granada 2,0, Nissan Vanette Bus, Citroen, usw.) aber sehe schon lange nicht mehr ein, für einen Blechkasten so viel Geld auszugeben.
Mir tun Menschen leid, die für ihr schwaches Ego und Selbstbewußtsein, dieses künstliche Hilfsmittel “Auto” brauchen, um ihr schwache Persönlichkeit aufzupolieren.
Geschrieben in Einfach leben, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Bescheidenheit ist eine Kunst und eine Zier
3.11.2009 von Oskar Unke.

Wie wenig man zum glücklichen Leben braucht!
Mache Dich unabhängig! Erwarte nichts von anderen, und stell dich auf deine eigenen Füße. Bau nur auf dem auf, was in deiner eigenen Macht liegt! Und mach dir um alles andere keine Sorgen.
„Niemandes Herr, niemandes Knecht,
ein bescheidenes, aber regelmäßiges Einkommen,
das ist das Glück des Menschen.“
(Hofiz)
Kein Mensch ist arm, weil er zu wenig Geld hat. Reichtum oder Armut ist eine Frage des Bewußtseins. Ein Mensch mit dem Bewußtsein von Reichtum wird sich auch mit relativ wenig Geld und Besitz als reich empfinden. Der Innenweltreichtum ist entscheidend.
Geschrieben in Bescheidenheit, Einfach leben, Nachtgedanken, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Lebenswege
3.11.2009 von Oskar Unke.
Es gibt immer einen Weg - einen Ausweg!
Es kann Dir jemand die Tür öffnen hindurch gehen mußt Du selbst.
Leider kann man manchen Menschen die Türen speerangelweit aufhalten und dies sehr lange, sie gehen einfach nicht hindurch, oder rempeln jedesmal die Türpfosten an.
In der Lebensgestaltung ist dies vor allem:
Die Kunst ist es also, das Unwesentliche, den Ballast, zu erkennen, sich davon zu lösen, um das Wesentliche aufzudecken und zu bewahren.
Der erste Schritt, es sich im Leben leicht zu machen, ist, sich vom Ballast zu lösen: sich von Belastungen, von Druck zu befreien, den “Rucksack” der Vergangenheit abzulegen, um nur noch mit leichtem Handgepäck zu reisen.
Es sind vor allem geistige Einstellungen, die bedrückende Umstände verursachen.
Geschrieben in Mentalpsychologie, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Stille öffnet die Augen und deine Seele
24.9.2009 von Oskar Unke.

Stille öffnet die Augen und deine Seele für die Sehnsucht und eine andere Welt
Phantasie
Flöte
Stille Blumen,
In der Liebe Heiligtumen
Nicht entsprossen,
Welken nieder.
Süße Lieder,
Ohne Echo hingeflossen,
Kehren nimmer wieder.
Klarinette
Doch zeiget der Spiegel im Quelle,
So freundlich und helle,
Das eigne Gebild;
Wie’s flüchtig in rastloser Schnelle
Sich eilend geselle,
Und Welle an Welle
Dem Leben entquillt.
Fagott
Wohnen nicht klar in mir
Des Geistes Gestalten;
Leben, so will ich Dir
Den Busen entfalten;
Wer den eignen Ton nicht hört,
Lausche, bis er wiederkehrt -
Widerschein
Blickt ins dunkle Herz herein.
Waldhorn
Des Vorhangs leises Beben
Erschreckt mich nicht,
Und kann ich nicht erstreben
Das eigne Licht:
So wandl’ ich schön und stille
Ein Kind dahin:
Mich grüßt durch fromme Hülle
Ein heil’ger Sinn.
Alle
Es eilet jed Leben die eigene Bahn;
Es schauet der Spiegel den Menschen nicht an;
Es küsset die Welle die Welle so gerne,
Und reißet vom Ganzen nicht einer sich los;
Doch blüht einem jeden das Ganze im Schoß,
Und tief durch den Schleier, da weht es von ferne.
Flöte
Helle Sterne
Blinken aus der weiten Ferne
Fremdes Licht -
Und die Tränen,
Die sich nach dem Freunde sehnen,
Siehst Du nicht.
Waldhorn
Es wandelt voll Liebe im Leben
Die Sonn’ und das Mondlicht herauf;
Doch, wenn wir das eigne nicht geben,
Schließt nimmer der Schatz sich uns auf.
Fagott
Was wir suchen, ach, das wohnet,
Unerkannt
Uns im Herzen, unbelohnet;
Und die Hand
Haschet stets nach äußerm Schimmer.
Was wir nicht umfassen,
Das müssen wir lassen;
Denn wir fassen’s sicher nimmer. […]
(Für Flöte, Klarinette, Waldhorn und Fagott)
[Brentano: Klassische Werke, S. 50 ( Brentano-W Bd. 1, S. 29-30)]
Wie kann man heute ein Leben in Gelassenheit und innerem Frieden führen? Welche Beziehung hast du zur Stille? Welche Beziehung hast du zu dir selbst?
Heute wichtiger denn je: Pfade der Weisheit neu entdecken.
geistiger Pfad 1: Achtsamkeit / Wahrnehmung des Natürlichen.
geistiger Pfad 2:
Der Pfad der Stille ist verwurzelt in dem Bewußtsein, daß die allumfassende Matrixkraft im tiefsten Grund unseres Selbst gegenwärtig ist. Durch die philosophische Gelassenheit können wir daher in der Stille eine große Kraft und einen mächtigen inneren Frieden erfahren. Aus dieser gelassenen, nicht jedoch passiven Herzensruhe heraus, können wir agieren.
Man stellt dadurch auch fest, daß es eine Tiefe im eigenen Selbst gibt, die intensiver ist, als alle Gedanken, Emotionen und Erwartungen. Eine Stille, die wohltuend durch alle Geräusche, Gespräche und Gedanken hindurchsickert und Frieden verbreitet. [Pastoralpsychologie *]
Eine zeitlang, hatte ich leider meine tief verankerte philosophische Gelassenheit verloren gehabt, nun ruht sie gottseidank wieder in mir.
* Neben der “normalen” Psychologieausbildung (Studium), habe ich auch einen Abschluß in Pastoralpsychologie.
Geschrieben in Reflexionen, Matrixwelten, Lebensphilosophie, Philosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 2 Kommentare »
Ein schöner Tag, wenn er zu Ende geht…
22.5.2009 von Oskar Unke.
Schiller - ein schoener Tag
Ein schöner Tag, wenn er zu Ende geht, ist nichts mehr wie es war.
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7 dunkle Jahre überstehen
5.12.2008 von Oskar Unke.
Karat - Über sieben Brücken musst du gehen
Nun sagen wir mal, kürzen wir die 7 dunklen und mageren Jahre ab bis zum nächsten Frühjahr.
Das Glück im Leben
hängt von den guten
Gedanken ab, die man hat
(Marc Aurel)PS. Habe bewußt diese Version von Karat genommen, gefällt mir besser wie die Peter Maffey Version, ist ruhiger und gedämpfter.
In der Tat unterliegt das menschliche Leben einer Periodik und zwar nach meiner Meinung einer 7 Jahresperiodik. 7, 14, 21, 28, 35, 42, 49, …
Geschrieben in Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 2 Kommentare »
Einfach abgetaucht
4.12.2008 von Oskar Unke.

Skulptur Ernst Barlach
Im besinnlichen Lesen kommt der Mensch den Dingen auf den Grund. In diesem Sinne ist der wahre Mensch ein Lesender.

Nebeltage
Am Sonntag und Montag ging das Wetter ja noch, es schien häufiger die Sonne. Aber seit zwei Tagen grau-diesig und regnerisch. Also ideale Tage zum Rückzug und zum Lesen.
Wer der vorherrschenden Grundstimmung Rechnung tragen will, wird seine Energien auf Sparflamme brennen lassen und tief in sein Innenleben eintauchen. Nicht der Winter oder Weihnachten selbst stellen ein Problem dar; vielmehr ist es so, daß die meisten Menschen verlernt haben, den Erfordernissen dieser Zeit und der Natur gerecht zu werden.
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Es geht doch nichts über das Bewährte
30.11.2008 von Oskar Unke.

Motiv von meinem Tellerservice
Teilweise habe ich mir selber solche Teller gekauft, ein paar habe ich aber auch von meiner Mutter übernommen. Jedenfalls liebe ich diese alten Motive und habe mit dem neumodischen Zeugs nichts am Hut.

Ein weiteres Tellermotiv
Es ist wie mit der Malerei und Bildern. Das neumodische Geklackse mag ich einfach nicht. In vielen Dingen bin ich ja wirklich progressiv und sehr oft meiner Zeit voraus gewesen, aber in solchen Dingen eher wertkonservativ.
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Eine exzessive Woche und das Gegenteil
28.11.2008 von Oskar Unke.

“Ich weiß nicht, was die Zeit ist. Ich weiß nicht, welches ihr wahres Maß ist, falls sie überhaupt eines hat. Ich weiß, daß die Uhrzeit falsch ist: Sie unterteilt die Zeit räumlich, von außen. Die gefühlte Zeit, weiß ich, ist ebenfalls falsch: Sie unterteilt nicht die Zeit, sondern unsere Empfindung von der Zeit.” (Fernando Pessoa -23.5.1932)
Mit der Zeit stehe ich auf Kriegsfuß, je älter ich werde umso mehr! Die Zeit will nicht so wie ich, sie läuft mir jedesmal davon, wie eine schnöde Geliebte, die nichts von mir wissen will.
Sie will nicht bei mir verweilen, sie enteilt mir … grumpf!!
Montag, Donnerstag und heute war Enkelin Fabienne länger da, sie schlappert mir die Ohren ab
Zweimal war ein Jehova Z. da, heute brachte er mir ein Büchlein mit, auch ihn scheint es magisch zu mir hinzuziehen. Dann war ich mehrmals in der Uni, weil ich ja zwei Semester ein “Kursstudium” in Sozialrecht, asiatischer Philosophie und Verfassungsrecht durchführe.

Andererseits habe ich das Bedürfnis für eine Winterschlafzeit für die Seele. Für mich sind die zwei Monate November und Dezember, immer Zeiten der Besinnung und des Rückzugs. Wir kommen nur zu uns, wenn wir unsere Energien auf Sparflamme brennen lassen und tief in unser Innenleben eintauchen. Entschleunigung sollte das Gebot der Stunde sein, doch die heutige Zeit, die heutige Gesellschaft hat dies vergessen. Am besten zu beobachten wenn man in die Stadt kommt, auf dem Lande ist es noch nicht ganz so schlimm.
Geschrieben in Verhalten, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Ich lese gerade…
15.11.2008 von Oskar Unke.
Heute kam von der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg-darmstadt.de) * aus der Reihe “Topologien des Menschlichen”, der neue Band: Band 6: Der Mensch – ein Mängelwesen?
Endlichkeit – Kompensation – Entwicklung
Ist der Mensch vor allem ein Mängelwesen? Lassen sich seine intellektuellen und kulturellen Errungenschaften besser verstehen, wenn wir seine ursprünglichen Schwächen wie das Fehlen von Instinkten etc. in Rechnung stellen? Die Aktualität der Theorie vom Mängelwesen Mensch diskutieren in diesem Band internationale Fachwissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen.

Topologien des Menschlichen
Die Grundfragen der Philosophie könnte man – so Kant – letztlich in die eine zusammenfassen: Was ist der Mensch? Diese Frage kann heute gar nicht angemessen gestellt werden ohne die gründliche Aufarbeitung der Ergebnisse der Human- und Naturwissenschaften. Die Herausgeber der ›Topologien des Menschlichen‹ haben es sich zur Aufgabe gestellt, in insgesamt sieben Bänden das heute verfügbare Wissen über den Menschen zusammenzuführen, die unterschiedlichen einzelwissenschaftlichen Disziplinen miteinander ins Gespräch zu bringen und so den Boden zu bereiten für eine philosophische Reflexion über den Menschen. Leitender Gesichtspunkt eines jeden Bandes ist eine der klassischen Bestimmungen des Menschen, wie sie in der Geschichte des Denkens geprägt wurden.
Las gerade im Kapitel: Ich kaufe, also bin ich?
4. Trivialisierung der Welt- und Selbsterschaffung durch Massenproduktion und Massenkonsum
“Hat der Markt immer Recht, der Trivialserien höher als Theaterabende und Investmentbanking höher als Sozialarbeit wertet. Damit das Angebot wachsen kann, muß auch die Nachfrage wachsen. Dies geschieht am besten, indem zum Einen ständiges Begehren stimuliert und zum Anderen die Lebensdauer der Produkte bewußt gesenkt wird. Ergebnis ist eine auf materiellen Konsum ausgerichtete Wegwerfgesellschaft, in der Produkte Sinn substituieren: Man kauft keine Creme, sondern ewige Jugend, kein Auto, sondern Status, keine Biokarotte, sondern ein reines Gewissen, keinen Anzug, sondern Aura, kein Möbelstück, sondern einen Lebensstil. Da die Produkte ihre Sinnversprechen nicht einzulösen vermögen, stellt sich kurz nach dem Konsum in der Regel Leere ein, die durch beschleunigten und verdichteten Konsum zu füllen ist: Mit der Unendlichkeit des Begehrens wird der Mensch zum vom Mangel getriebenen Wesen, das keinen Frieden finden kann, ehe es sich nicht vom Begehren befreit, wie es die buddhistische Lehre nahe legt.” (S. 245)
(Auszug aus: Der Mensch - ein Mängelwesen? - Endlichkeit - Kompensation - Entwicklung - Hrsg. Heinrich Schmidinger / Clemens Sedmak, wbg-Darmstadt, 2009)
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