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Archiv der Kategorie Lebenspsychologie
Wenn die Seele die Sprache verliert …
15.11.2009 von Oskar Unke.

Wenn die Seele die Sprache verliert …
fängt der Körper an zu reden.-
Wie seelische Einflüsse körperlich krank machen. Dazu mehr im Laufe der Zeit auf Matrixwelten (MP-Netz).
Geschrieben in Mentalpsychologie, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde | Drucken | Keine Kommentare »
Lebenswege
3.11.2009 von Oskar Unke.
Es gibt immer einen Weg - einen Ausweg!
Es kann Dir jemand die Tür öffnen hindurch gehen mußt Du selbst.
Leider kann man manchen Menschen die Türen speerangelweit aufhalten und dies sehr lange, sie gehen einfach nicht hindurch, oder rempeln jedesmal die Türpfosten an.
In der Lebensgestaltung ist dies vor allem:
Die Kunst ist es also, das Unwesentliche, den Ballast, zu erkennen, sich davon zu lösen, um das Wesentliche aufzudecken und zu bewahren.
Der erste Schritt, es sich im Leben leicht zu machen, ist, sich vom Ballast zu lösen: sich von Belastungen, von Druck zu befreien, den “Rucksack” der Vergangenheit abzulegen, um nur noch mit leichtem Handgepäck zu reisen.
Es sind vor allem geistige Einstellungen, die bedrückende Umstände verursachen.
Geschrieben in Mentalpsychologie, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Ich lese gerade…
15.11.2008 von Oskar Unke.
Heute kam von der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg-darmstadt.de) * aus der Reihe “Topologien des Menschlichen”, der neue Band: Band 6: Der Mensch – ein Mängelwesen?
Endlichkeit – Kompensation – Entwicklung
Ist der Mensch vor allem ein Mängelwesen? Lassen sich seine intellektuellen und kulturellen Errungenschaften besser verstehen, wenn wir seine ursprünglichen Schwächen wie das Fehlen von Instinkten etc. in Rechnung stellen? Die Aktualität der Theorie vom Mängelwesen Mensch diskutieren in diesem Band internationale Fachwissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen.

Topologien des Menschlichen
Die Grundfragen der Philosophie könnte man – so Kant – letztlich in die eine zusammenfassen: Was ist der Mensch? Diese Frage kann heute gar nicht angemessen gestellt werden ohne die gründliche Aufarbeitung der Ergebnisse der Human- und Naturwissenschaften. Die Herausgeber der ›Topologien des Menschlichen‹ haben es sich zur Aufgabe gestellt, in insgesamt sieben Bänden das heute verfügbare Wissen über den Menschen zusammenzuführen, die unterschiedlichen einzelwissenschaftlichen Disziplinen miteinander ins Gespräch zu bringen und so den Boden zu bereiten für eine philosophische Reflexion über den Menschen. Leitender Gesichtspunkt eines jeden Bandes ist eine der klassischen Bestimmungen des Menschen, wie sie in der Geschichte des Denkens geprägt wurden.
Las gerade im Kapitel: Ich kaufe, also bin ich?
4. Trivialisierung der Welt- und Selbsterschaffung durch Massenproduktion und Massenkonsum
“Hat der Markt immer Recht, der Trivialserien höher als Theaterabende und Investmentbanking höher als Sozialarbeit wertet. Damit das Angebot wachsen kann, muß auch die Nachfrage wachsen. Dies geschieht am besten, indem zum Einen ständiges Begehren stimuliert und zum Anderen die Lebensdauer der Produkte bewußt gesenkt wird. Ergebnis ist eine auf materiellen Konsum ausgerichtete Wegwerfgesellschaft, in der Produkte Sinn substituieren: Man kauft keine Creme, sondern ewige Jugend, kein Auto, sondern Status, keine Biokarotte, sondern ein reines Gewissen, keinen Anzug, sondern Aura, kein Möbelstück, sondern einen Lebensstil. Da die Produkte ihre Sinnversprechen nicht einzulösen vermögen, stellt sich kurz nach dem Konsum in der Regel Leere ein, die durch beschleunigten und verdichteten Konsum zu füllen ist: Mit der Unendlichkeit des Begehrens wird der Mensch zum vom Mangel getriebenen Wesen, das keinen Frieden finden kann, ehe es sich nicht vom Begehren befreit, wie es die buddhistische Lehre nahe legt.” (S. 245)
(Auszug aus: Der Mensch - ein Mängelwesen? - Endlichkeit - Kompensation - Entwicklung - Hrsg. Heinrich Schmidinger / Clemens Sedmak, wbg-Darmstadt, 2009)
Geschrieben in Bücherwelt, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Eigentlich ist es ja für die Katz
11.10.2008 von Oskar Unke.

Ja Mieze, da können wir noch so lange gucken…

Neue Beiträge auf Mentalpsychologie-Netz:
-
Philosophische Betrachtung (Wo alles von außen kommt)
-
Astrologische Geburtsdeuterei (Charakter und die Sterne Teil 1)
-
Walzbachtal-Wössingen und Walzbachtal-Jöhlingen (neue Bilder)
-
Freier Sturzflug und Das hat elementare Auswirkungen
Normalerweise könnten wir uns die Hinweise hier auf Beiträge auf Mentalpsychologie-Netz sparen. Die Besuche von Absurd-AG nach MP-Netz sind dermaßen gering, daß das Absurd-AG Blog noch nicht mal dazu etwas taugt. Wie schrieb ich schon öfters, Blogger lesen nur Blogger. ![]()
Da sind aus Foren heraus mehr Verlinkungen auf MP-N wie umgekehrt von Blogs auf MP-Netz. Normal also vertane Zeit zu bloggen.
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Provokative Therapie
25.9.2008 von Oskar Unke.
Anstatt wie in vielen Seminarsituationen in mühevoller und geduldiger Kleinarbeit zu versuchen, Teilnehmer zu aktivieren und positiv auf das Thema einzustimmen, wird ein Trainer, der den provokativen Stil anwendet, mit (schwarzem) Humor reagieren und eher versuchen, die negative Haltung des Teilnehmers zu verstärken.
Die provokative Therapie wurde von dem amerikanischen Psychologen Frank Farelly bereits 1963 entwickelt. Farelly war es leid, immerzu verständnisvoll und mitfühlend auf seine Klienten zu reagieren. Schließlich kann der Hilfesuchende auch nicht ständig auf die Rücksichtnahme sämtlicher Mitmenschen bauen. (—>)
Ziel einer Beratung oder eines Trainings im provokativen Stil ist es, den Teilnehmer oder Ratsuchenden auf drei Dinge hinzuweisen:
1. Jeder ist verantwortlich für sein Leben.
2. Nur jeder selbst kennt die Lösung für seine Probleme.
3. Es gibt Realitäten im Leben, die müssen alle Menschen akzeptieren.
Die Provokative Therapie ist eine von FRANK FARRELLY entwickelte Therapieform, die den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Der Begriff “provokativ” wird im Sinne von “herauslocken, herausfordern” verstanden und keinesfalls im Sinne von “verletzen” oder “beleidigen”.
Das Ziel der Provokativen Therapie ist die Stärkung der Selbstverantwortung des Klienten. Durch die provokativen Interventionen werden beim Klienten der Wille zur konstruktiven Veränderung und seine Selbstheilungskräfte mobilisiert. Das befähigt ihn - meist in sehr kurzer Zeit - sein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und selbstschädigende Verhaltensweisen durch gesünderes Verhalten zu ersetzen.
Humor und Herausforderung sind die wesentlichen Elemente der provokativen Vorgehensweise.
Farrelly stellte viele für unumstösslich gehaltene Therapieregeln auf den Kopf, machte das befreiende Lachen in der Therapie gesellschaftsfähig und bewies, dass effektive Therapie sowohl kurzweilig als auch kurz sein kann. In der Provokativen Therapie spielt der Therapeut die Rolle des Advocatus Diaboli und persifliert humorvoll die selbstschädigenden Verhaltensweisen des Klienten - und zwar nur diese -, sodass sie gemeinsam darüber lachen können. Das gibt dem Klienten einen gewaltigen mentalen Freiraum (—>)
Lachen heilt die Seele
Über sich selbst schmunzeln zu können, eröffnet neue Blickwinkel und kann besonders für die Seele heilender Balsam sein. (Kurzfassung)
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