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Archiv der Kategorie Lebenspsychologie
Der Gedanke des Tages
3.6.2010 von Oskar Unke.

Daß soviele Menschen so oft fragen, was sie tun müssen, ist ein Zeichen dafür, dass die Reihenfolge des Seins und des Tuns sich umgekehrt hat. Wer weiss, wer und was er ist, der braucht nicht zu fragen, was er tun sollte. (Joseph Weizenbaum - deutsch-US-amerikanischer Informatiker (1923 - 2008))
Der heutige Massenmensch ist frei von jeglicher Individualität, obgleich er in seiner narzißtischen Selbstüberschätzung glaubt, ein Prachtexemplar echter freier Individualitäten zu sein. Dabei ist er nichts anderes als Symptom und Ursache einer kranken Gesellschaft, deren Marketingstrategien Menschen in Dinge und Konsummonster verwandeln.
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Momentaufnahmen
14.5.2010 von Oskar Unke.

Oskars Lebensfilm
Momentaufnahmen aus Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft kunterbunt gemischt. Gedanken, Reflexionen, Einfälle und Einschätzungen zu allen möglichen Themen. Mal ernst, mal lustig mal albern und banal. Nichts ist unmöglich, nichts ist ein Tabu. Meine Ansichten und Meinungen werden zwar nicht allen Menschen gefallen, aber damit kann ich leben. “Nichts ist schwerer nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden. Laut zu sagen NEIN! (Tucholsky)
Dafür war eigentlich die HP Matrixwelten vorgesehen.
Nach längerer Zeit habe ich mal wieder einen Beitrag eingebunden. Jedoch schreckt mich immer mehr der Zeitaufwand für eine HP ab. Es ist zeitintensiver und oft verquerer (umständlicher), mit solchen Webseiten und die dazu erforderliche Software zu arbeiten. Der Computer und das Internet, hat für mich auch bei weiten nicht mehr die Wertigkeit und Wichtigkeit wie vor kurzer Zeit noch. Tagebuch führe ich wie in vergangener Zeit wieder altmodisch mit Papier und Tintenschreiber.

Das ist viel förderlicher und effektiver wie am Computer und echter wie im Internet z.B. durch ein Blog oder bloggen. Dadurch habe ich auch oft nicht mehr so das Bedürfnis überhaupt noch den Computer einzuschalten.
Schreiben kann Klarheit über Gefühle und Wünsche bringen.
In schwierigen Lebensphasen kann man Klarheit über seine Gefühle und Wünsche gewinnen, indem man seine Gedanken aufschreibt. Dies gelingt mir aber handschriftlich viel besser, wie wenn ich am Computer sitze.
Durch das spontane Niederschreiben ordnen sich oftmals die Gedanken.
Das Schreiben ist mir schon oft ein Akt der Bewältigung und Befreiung gewesen.
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Kindheitserinnerungen, Nostalgie und Heute
2.5.2010 von Oskar Unke.

Enkelin Lenas Bücherschatz beim Opa
Leider habe ich von meiner eigenen Kindheit keine Märchenbücher mehr. Deswegen habe ich diese nostalgische Bücherreihe für Enkelin Lena bestellt. Das sind Nachdrucke aus meiner Kinderzeit. Von unserer Tochter haben wir ja alle Bilder- und Märchenbücher aufgehoben, die nun auch Klein-Lena wieder zugute kommen.

Kleine Bücherauswahl
Der absolute Hit für Lena ist aber zur Zeit Ballspielen mit Apa. Das O am Anfang eines Wortes bekommt sie noch nicht so sauber heraus, deswegen Apa …. Apa Ball

Ballauswahl

Habe ihr extra dieses Schränckchen im Arbeitszimmer frei gemacht für ein Teil ihrer Bücher bei mir. Da sie auch gerne mit mir malt, sind diese Utensilien auch noch darin.
Der amerikanische Kinderpsychiater W. Hugh Missildine geht von der Erkenntnis aus, daß das Erleben und Verhalten des Erwachsenen bestimmt werden durch die Erfahrungen, die er als Kind gemacht hat.
“Das Leben, so wie Sie es verstehen, haben Sie in diesem frühen Milieu gelernt. Welche Eigentümlichkeiten Ihre Familie auch hatte, von ihr haben Sie das Gefühl erworben, daheim’ zu sein. Dies ist das Gefühl, das Ihr “inneres Kind von früher” stets sucht.” (W.Hugh Missildine: In dir lebt das Kind, das du warst, Klett-Cotta - 1963 - 9. Aufl. 1990)
Viele Menschen müssen unter seelischen Störungen leiden, weil sie sich von den Gewohnheiten ihrer Kindheit nicht freimachen können.
Aber wie viele Kinder konnten erst gar nicht dieses Gefühl “daheim zu sein” entwickeln, kein Urvertrauen aufbauen, das dringend nötig ist um >normal< und psychisch gesund leben zu können. Eine mangelhafte Ausbildung dieses Grundgefühls hat entsprechend eine erschwerte weitere Entwicklung zur Folge und führt u.U. zu späterer, spezifischer Verhaltensauffälligkeit. In den ersten Lebensjahren werden die Weichen dafür gestellt, ob wir der Welt und den Menschen um uns herum tendenziell vertrauen oder eher nicht. Urvertrauen macht das Baby stark fürs Leben und entsteht in den ersten Lebensmonaten.
Bestimmend ist, wie das Kleinkind seine Bezugspersonen und seine Umwelt erfährt. Läuft es hier schief, ist ein Kandidat der emotionalen Pest geprägt.
Dieses Grundvertrauen ist die Basis für eine positive, optimistische Lebenseinstellung, für Selbstwertgefühl und für eine normale Beziehungsfähigkeit auch in der Partnerschaft.
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Nun denn
27.4.2010 von Oskar Unke.

Was sagen die Sterne der Jungfrau:
Gesundheit & Fitness
Sie fühlen sich zwar fit, kommen aber nicht so recht in die Gänge. Versuchen Sie es doch mal mit einem leichten, aber regelmäßigen Konditionstraining. Das vertreibt die Müdigkeit und sorgt für neuen Schwung.
Wie wahr, wie wahr!
Beweis:

Meine Hofkübelgartenparole
Mein täglicher Leitgedanke: Langsame leben länger
Die Faulheit hält viele Glücksmomente bereit.

Nur öfters ist es zuviel des Guten. Da neige ich zum Übertreiben … es
ist wieder dringend genug zu erledigen.

Die Papierhaufen wachsen und gedeihen….
Da mich seit geraumer Zeit die Fragen umtreiben und beschäftigen:
1. Was macht uns krank
2. Was hält uns gesund 3. Wie groß ist der genetische Anteil an Gesundheit und Krankheit, um nur ein paar Themenkomplexe zu benennen, sei hier erwähnt —->
Nach Auswertung von Studien, Literatur und Forschungsergebnissen habe ich folgenden Erkenntnisstand:
Doch die Langlebigen hatten gegenüber anderen Menschen entscheidende Vorteile: Sie waren in allen Situationen gelassen, sie genossen das Leben, trieben Sport - wenn überhaupt - nur in Maßen, aßen wenig und vergeudeten ihre kostbare Lebensenergie nicht unnötig. Übertriebener Ehrgeiz war ihnen fremd. “Diese Lebenseinstellung scheint das Geheimnis von Vitalität und Gesundheit zu sein.” (Prof. Dr. Peter Axt)
Wie ich es schon lange betreibe: Wider den Zeitgeist leben und nicht so:
“Überall, wo was geschah,
war er tätig, war er da,
ohne ihn war nichts zu machen,
keine Stunde hatt’ er frei.
Gestern, als sie ihn begruben,
war er richtig auch dabei.”
(Wilhelm Busch)
Hach! War das jetzt anstrengend. Jetzt gehe ich erst einmal mindestens eine Stunde Wolkenträumen

Wössinger Wolkenträume
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Am Sonntag leider etwas schwermütig
27.4.2010 von Oskar Unke.

Am Sonntag hatte mich eine melancholische, wehmütige Grundstimmung in Beschlag genommen.

Himmel über Wössingen
Liebend gerne würde ich an solchen Tagen zu den Wolken aufsteigen und mit ihnen in die weite Welt ziehen. Aber solche Stimmungen halten nicht ewig bei mir an. Die fröhliche, positive Grundstimmung setzt sich bislang immer schnell wieder durch.
Freu Dich über jede Stunde
die Du bist auf dieser Welt.
Freue Dich an jedem Morgen,
daß ein neuer Tag beginnt
den Du erleben darfst.

Apfelbaumblüte an unserer Terrasse
Trotz Schmerzen und noch nicht ausgestandener Rückenmalesche (Malaise) war ich heute überwiegend wieder guter Dinge. Denn wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt beschenkt. Inmitten einer aufblühenden Natur mit staunenden Augen und offenem Herzen durch die Welt gehen, ist die beste Medizin gegen Trübsal und Verdruß. ![]()
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Lichtblick
23.4.2010 von Oskar Unke.

Lichtblick oder Durchblick oder wie oder was?
Der Fluß reißt uns nicht fort, der Fluß der Zeit, der Gier, des Alltags, der todbringenden Hektik und des Getriebenseins, wir können all dem widerstehen, aber dir, mein liebes Brötchen geht es jetzt an den Kragen, denn wir haben Hunger, saumäßig Hunger sogar ![]()
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Zum Trost habe ich …
19.4.2010 von Oskar Unke.

eine Packung TUC-Kräcker verspachtelt.
Leider machen sich solche Extraessensbonusse im Gewicht bemerkbar. Habe in letzter Zeit leider 1, 5 kg zugenommen. Zwar noch nicht dramatisch, bei meinem Idealgewicht, aber aufpassen muß ich nun schon ein wenig.

Mein Hofkübelgarten

Heute war Sonnensitzwetter
Dem Sonntag habe ich heute alle Ehre gemacht. Am siebten Tage sollst du ruhn habe ich ausgiebig befolgt.
Die obige Belohnung war auch deswegen fällig, weil es eher ein zudeckendes Essen war. Es sind Begierden und es ist Ablenkung.
Meine Nachbarin geht mir nicht aus dem Kopf. Sie ist heute Abend vom Rettungsdienst abgeholt worden. Was bewirkt es wohl, daß ein Mensch plötzlich so seinen Lebenswillen verliert, nicht mehr so recht leben will?
Da ich zur Zeit mit solchen Gedanken eh zu kämpfen habe, war dieses Ereignis wieder ein Startpunkt. Wenig später ging dann im Unterdorf auch noch der Rettungshubschrauber nieder und Sirenen waren zu hören.
Leben
Lebe jetzt und laß dich nicht
von Zweifel, Ungewissheit und Zukunftsängsten lähmen.
Mir sind diese ganzen Mechanismen nur zu gut bekannt. Es ist auch nicht so, daß mich solche Gedanken nun über Gebühr beeinträchtigen oder sich meiner bemächtigt haben. Aber nachdenklicher und fragender bin ich zur Zeit schon. Da wird mein eigenes Erlebnis von Erkrankung in letzter Zeit wohl auch eine gewisse Rolle spielen. Dann natürlich auch die Todesfälle und Erkrankungen in der jüngsten Vergangenheit, die Menschen betroffen hat die mir näher bekannt waren.
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Ich wollte es tun
30.3.2010 von Oskar Unke.

Aber ich tat es bislang nicht.
Der letzte Termin wäre der 31.03. um den Unkostenbeitrag zu überweisen. FALSCH! Bis zum 31.03. sollte der Betrag überwiesen sein.
Gezaudert habe ich und tue es noch ![]()
Um was geht es!!!
Am 24. April wäre Klassentreffen in Obrigheim am Neckar. Im Schloß Neuburg soll das Treffen stattfinden.
Aber ich fühle mich nicht fit und von der Gesundheit her nicht in der Lage daran teil zu nehmen. 45 Jahre aus der Schule, nein! und nochmals nein! ich kann es nicht fassen. Mit ein persönliches Problem für mich momentan, es bereitet mir eine persönliche Krise
mein Alter.
Gestern bekam ich das bestellte Buch:
WIR vom Jahrgang 1950 - mit rotem Aufkleber > Alles Gute zum 60. <
Nun gut! 60 bin ich noch nicht, es trennen mich noch ein paar Monate davon, aaabber
es schmerzt mich, es ist für mich eine Schallgrenze
und dagegen habe ich auch noch kein Gegenmittel gefunden.
Jedenfalls habe ich das Buch gleich durchgelesen und in Erinnerungen versunken, wie schon so oft in letzter Zeit.
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Wenn die Seele die Sprache verliert …
15.11.2009 von Oskar Unke.

Wenn die Seele die Sprache verliert …
fängt der Körper an zu reden.-
Wie seelische Einflüsse körperlich krank machen. Dazu mehr im Laufe der Zeit auf Matrixwelten (MP-Netz).
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Lebenswege
3.11.2009 von Oskar Unke.
Es gibt immer einen Weg - einen Ausweg!
Es kann Dir jemand die Tür öffnen hindurch gehen mußt Du selbst.
Leider kann man manchen Menschen die Türen speerangelweit aufhalten und dies sehr lange, sie gehen einfach nicht hindurch, oder rempeln jedesmal die Türpfosten an.
In der Lebensgestaltung ist dies vor allem:
Die Kunst ist es also, das Unwesentliche, den Ballast, zu erkennen, sich davon zu lösen, um das Wesentliche aufzudecken und zu bewahren.
Der erste Schritt, es sich im Leben leicht zu machen, ist, sich vom Ballast zu lösen: sich von Belastungen, von Druck zu befreien, den “Rucksack” der Vergangenheit abzulegen, um nur noch mit leichtem Handgepäck zu reisen.
Es sind vor allem geistige Einstellungen, die bedrückende Umstände verursachen.
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Ich lese gerade…
15.11.2008 von Oskar Unke.
Heute kam von der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg-darmstadt.de) * aus der Reihe “Topologien des Menschlichen”, der neue Band: Band 6: Der Mensch – ein Mängelwesen?
Endlichkeit – Kompensation – Entwicklung
Ist der Mensch vor allem ein Mängelwesen? Lassen sich seine intellektuellen und kulturellen Errungenschaften besser verstehen, wenn wir seine ursprünglichen Schwächen wie das Fehlen von Instinkten etc. in Rechnung stellen? Die Aktualität der Theorie vom Mängelwesen Mensch diskutieren in diesem Band internationale Fachwissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen.

Topologien des Menschlichen
Die Grundfragen der Philosophie könnte man – so Kant – letztlich in die eine zusammenfassen: Was ist der Mensch? Diese Frage kann heute gar nicht angemessen gestellt werden ohne die gründliche Aufarbeitung der Ergebnisse der Human- und Naturwissenschaften. Die Herausgeber der ›Topologien des Menschlichen‹ haben es sich zur Aufgabe gestellt, in insgesamt sieben Bänden das heute verfügbare Wissen über den Menschen zusammenzuführen, die unterschiedlichen einzelwissenschaftlichen Disziplinen miteinander ins Gespräch zu bringen und so den Boden zu bereiten für eine philosophische Reflexion über den Menschen. Leitender Gesichtspunkt eines jeden Bandes ist eine der klassischen Bestimmungen des Menschen, wie sie in der Geschichte des Denkens geprägt wurden.
Las gerade im Kapitel: Ich kaufe, also bin ich?
4. Trivialisierung der Welt- und Selbsterschaffung durch Massenproduktion und Massenkonsum
“Hat der Markt immer Recht, der Trivialserien höher als Theaterabende und Investmentbanking höher als Sozialarbeit wertet. Damit das Angebot wachsen kann, muß auch die Nachfrage wachsen. Dies geschieht am besten, indem zum Einen ständiges Begehren stimuliert und zum Anderen die Lebensdauer der Produkte bewußt gesenkt wird. Ergebnis ist eine auf materiellen Konsum ausgerichtete Wegwerfgesellschaft, in der Produkte Sinn substituieren: Man kauft keine Creme, sondern ewige Jugend, kein Auto, sondern Status, keine Biokarotte, sondern ein reines Gewissen, keinen Anzug, sondern Aura, kein Möbelstück, sondern einen Lebensstil. Da die Produkte ihre Sinnversprechen nicht einzulösen vermögen, stellt sich kurz nach dem Konsum in der Regel Leere ein, die durch beschleunigten und verdichteten Konsum zu füllen ist: Mit der Unendlichkeit des Begehrens wird der Mensch zum vom Mangel getriebenen Wesen, das keinen Frieden finden kann, ehe es sich nicht vom Begehren befreit, wie es die buddhistische Lehre nahe legt.” (S. 245)
(Auszug aus: Der Mensch - ein Mängelwesen? - Endlichkeit - Kompensation - Entwicklung - Hrsg. Heinrich Schmidinger / Clemens Sedmak, wbg-Darmstadt, 2009)
Geschrieben in Bücherwelt, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Eigentlich ist es ja für die Katz
11.10.2008 von Oskar Unke.

Ja Mieze, da können wir noch so lange gucken…

Neue Beiträge auf Mentalpsychologie-Netz:
-
Philosophische Betrachtung (Wo alles von außen kommt)
-
Astrologische Geburtsdeuterei (Charakter und die Sterne Teil 1)
-
Walzbachtal-Wössingen und Walzbachtal-Jöhlingen (neue Bilder)
-
Freier Sturzflug und Das hat elementare Auswirkungen
Normalerweise könnten wir uns die Hinweise hier auf Beiträge auf Mentalpsychologie-Netz sparen. Die Besuche von Absurd-AG nach MP-Netz sind dermaßen gering, daß das Absurd-AG Blog noch nicht mal dazu etwas taugt. Wie schrieb ich schon öfters, Blogger lesen nur Blogger. ![]()
Da sind aus Foren heraus mehr Verlinkungen auf MP-N wie umgekehrt von Blogs auf MP-Netz. Normal also vertane Zeit zu bloggen.
Geschrieben in Mentalpsychologie, Lebenspsychologie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 5 Kommentare »
Provokative Therapie
25.9.2008 von Oskar Unke.
Anstatt wie in vielen Seminarsituationen in mühevoller und geduldiger Kleinarbeit zu versuchen, Teilnehmer zu aktivieren und positiv auf das Thema einzustimmen, wird ein Trainer, der den provokativen Stil anwendet, mit (schwarzem) Humor reagieren und eher versuchen, die negative Haltung des Teilnehmers zu verstärken.
Die provokative Therapie wurde von dem amerikanischen Psychologen Frank Farelly bereits 1963 entwickelt. Farelly war es leid, immerzu verständnisvoll und mitfühlend auf seine Klienten zu reagieren. Schließlich kann der Hilfesuchende auch nicht ständig auf die Rücksichtnahme sämtlicher Mitmenschen bauen. (—>)
Ziel einer Beratung oder eines Trainings im provokativen Stil ist es, den Teilnehmer oder Ratsuchenden auf drei Dinge hinzuweisen:
1. Jeder ist verantwortlich für sein Leben.
2. Nur jeder selbst kennt die Lösung für seine Probleme.
3. Es gibt Realitäten im Leben, die müssen alle Menschen akzeptieren.
Die Provokative Therapie ist eine von FRANK FARRELLY entwickelte Therapieform, die den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Der Begriff “provokativ” wird im Sinne von “herauslocken, herausfordern” verstanden und keinesfalls im Sinne von “verletzen” oder “beleidigen”.
Das Ziel der Provokativen Therapie ist die Stärkung der Selbstverantwortung des Klienten. Durch die provokativen Interventionen werden beim Klienten der Wille zur konstruktiven Veränderung und seine Selbstheilungskräfte mobilisiert. Das befähigt ihn - meist in sehr kurzer Zeit - sein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und selbstschädigende Verhaltensweisen durch gesünderes Verhalten zu ersetzen.
Humor und Herausforderung sind die wesentlichen Elemente der provokativen Vorgehensweise.
Farrelly stellte viele für unumstösslich gehaltene Therapieregeln auf den Kopf, machte das befreiende Lachen in der Therapie gesellschaftsfähig und bewies, dass effektive Therapie sowohl kurzweilig als auch kurz sein kann. In der Provokativen Therapie spielt der Therapeut die Rolle des Advocatus Diaboli und persifliert humorvoll die selbstschädigenden Verhaltensweisen des Klienten - und zwar nur diese -, sodass sie gemeinsam darüber lachen können. Das gibt dem Klienten einen gewaltigen mentalen Freiraum (—>)
Lachen heilt die Seele
Über sich selbst schmunzeln zu können, eröffnet neue Blickwinkel und kann besonders für die Seele heilender Balsam sein. (Kurzfassung)
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