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- 1.4.2012: Ein wunderschöner Frühlingstag ging zu Ende
- 1.4.2012: Dafür ist es leider zu spät
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Archiv der Kategorie Nachtgedanken
Nachtgedanken
26.4.2012 von Oskar Unke.

“Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.”
“Trotz all ihrer Fortschritte hat die Philosophie nicht vermocht, den Massen ein Ideal zu bieten, das sie bezaubern könnte. Da ihnen aber Täuschungen unentbehrlich sind, so wenden sie sich unwillkürlich, wie die Motte dem Licht, den Rednern zu, die sie ihnen bieten. Die große Triebkraft der Völkerentwicklung war niemals die Wahrheit, sondern der Irrtum.”
(Gustave Le Bon: Psychologie der Massen,
Neuauflage:
Psychologie der Massen, dt. v. Rudolf Eisler, Kröner, Stuttgart 2008)
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Vergänglichkeit
18.4.2012 von Oskar Unke.
Sad Violin [HQ]
Dein klares Aug und deine frischen Wangen,
Dein Bild wird, der Vergänglichkeit entrafft,
Stets jugendhell vor meiner Seele prangen.
Das Alter aber zehrt an meiner Kraft,
Der Lenz erweckt in mir den alten nicht,
Da prüf ich mich, da fühl ich mich erschlafft.
(Auszug von Auf den Tod von Otto von Pirch -
( Chamisso-SW - Werke Bd. 1, S. 487 / 488)
Kleine Nachtmusik, die aber oft etwas schwermütig macht.

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Nachtgedanken
24.3.2012 von Oskar Unke.

Nichts bleibt, wie es ist. Kein Widerstand ist dem Strom des Lebens gewachsen. Ihm gilt es nachzugeben, statt gegen ihn anzukämpfen, wie das Wasser zu werden, das mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt.

Ohne eine heitere und vollwertige Kindheit
verkümmert das ganze spätere Leben. Die emotionale Pest ist dann vorprogrammiert.
Das läßt sich immer wieder erleben, wenn man mit dementsprechenden Erlebnissen und Menschen konfrontiert wird.

Die verborgenen Aggressionen des Alltagslebens
sind tagtäglich auch im Straßenverkehr zu erleben.
Heute ist mir so ein dämliches Exemplar von Autofahrer
wieder einmal fast im Kofferraum drin gewesen, dabei
aber mit einer Hand gelenkt und Handy am Ohr.
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Sinnieren
15.1.2012 von Oskar Unke.

Alles besteht im Grunde aus Nichtigkeit, aus Nichts;
Alles ist nur ein kurzes, bedeutungsloses Kräuseln
im Ozean der Nichtexistenz.
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Nachtgedanken
18.11.2011 von Oskar Unke.

Kein Narr wird zum Weisen, weil es noch so viele Millionen anderer Narren gibt, kein Kranker geheilt, weil andere noch kränker sind. Auch die tiefste Einsicht in ein Übel löst es als Übel nicht auf.
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Ich kann nicht schlafen heut’ Nacht
29.10.2011 von Oskar Unke.

Da gab es mal einen Liedtitel von Juliane Werding mit diesem Titel: Ich kann nicht schlafen heute Nacht - Komm und hilf mir durch die Einsamkeit der Nacht - Ist zwar schon eine Weile her, der Titel gefiel mir, leider mal wieder nicht einbindbar weil die Gema-Krake ihre Flossen drauf hat.
Ja! Auch ich kann heute Nacht nicht schlafen. Bekomme so schlecht Luft durch die Nase, weil ich einen handfesten Schnupfen habe, mit leichtem Halskratzen und Krankheitsgefühl. Das geht ja schon heiter los, noch kein Winter und schon “saftig” erkältet.
Wenn ich an die vielen Schmierentheatervorstellungen der Politikstümper und Murkelisten denke und das Euro-Trauma auf mich wirken lasse, bekomme ich noch einen gewaltigen Schüttelfrost.

Nur mal so!
“Das aktuelle Wirtschaftssystem ist ein Nullsummenspiel. Somit ist auch das Geldsystem automatisch, nach Franz Hörmann, ein auf Lüge und Betrug basierendes Wirtschaftssystem, das verändert werden muss.” (Prof. Hörmann, Wien - Prof. Hörmann zum Zusammenbruch des Währungssystems- )

Immer wieder Illusionen
“Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert,
hätten wir eine Revolution - und zwar schon morgen früh.”
(Henry Ford, 1863-1947)
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Einsiedels Abendlied
20.9.2011 von Oskar Unke.


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Nachtschicht
26.6.2011 von Oskar Unke.

Leider ist bei mir wieder sehr stark das Nachteulen-leben eingerissen. Es kommt von Zeit zu Zeit immer wieder durch, mein Eulengen.
Kommt wohl auch ein wenig daher, daß ich in meiner Berufslebenszeit sehr häufig auch im Schichtdienst tätig war und somit auch Nachts Dienst hatte.
Mir machte es auch nichts aus, weitgehend allein tätig zu sein und damit zwangsläufig auch mehr Verantwortung allein zu tragen.

“Du bist der, auf den du gewartest hast”
Kürzlich sah ich Fernsehen einen Bericht darüber, daß es
Wissenschaftlern gelungen sei, einen Gentest zu entwickeln,
mit dem es möglich sei, die genaue Lebensspanne / Lebens-
erwartung eines Menschen zu bestimmen. Dagegen wehrt sich
bei mir alles, nein! Ich möchte es nicht wissen wie lange ich zu
leben habe.
Das Ende - soweit wir es sehen oder erahnen können - ist der
Tod, vor dem wir Angst haben. Das Angsthaben gehört dazu.
Und was den Tod angeht, so ist es für unseren irdisch-menschlichen
Blick dunkel, wohin er uns führt, dunkler als die dunkle Nacht.

Mit jedem Schritt kommt man sich näher…
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Wer zu spät kommt…
25.6.2011 von Oskar Unke.

… den bestraft das Leben, oder doch nicht…(?)
Stimmt das so? Oder stimmt das immer?
”Es ist nur ein kleiner Teil des Lebens, in dem wir wirklich leben… Der eine dient diesem, der andere jenem:
sich selbst aber keiner.”
(Seneca)

Unsere Ev. Kirche hat hinten am Turm keine Uhr, warum?

Zeitlos!
”Kann es etwas Mühevolleres als das Leben jener Menschen geben, die dauernd mit der Vorsorge beschäftigt sind?
Sie sind ständig in Eile, um einmal bessser leben zu können,
auf Kosten ihres gegenwärtigen Lebens richten sie das
zukünftige Leben ein…. Das größte Hindernis des Lebens
ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt, das Heute
aber versäumt. Alles was noch kommen soll, liegt im
Ungewissen: leb sofort!”
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)
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Der Gedanke zur Nacht
23.6.2011 von Oskar Unke.

Wenn die Wurzeln tief sind,
braucht man
den Wind nicht zu fürchten.
(Sprichwort aus China)
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Wußten Sie schon!
21.6.2011 von Oskar Unke.

Wahnsinn wird normal
Wissen Sie, was Sie brauchen?
Ein Gramm Soma.
(Aldous Huxley, Schöne neue Welt)
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Nachtgedanken
16.6.2011 von Oskar Unke.

Wir sollten alles bedenken,
wofür wir Grund haben,
dankbar zu sein.
Ist es denn so selbstverständlich,
daß wir täglich aufstehen
und den Sonnenaufgang
und den Sonnenuntergang
bewundern können.
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Nachtgedanken
7.6.2011 von Oskar Unke.

Nur durch die weiten Räume der Zeit
gelangt man zum Mittelpunkt der Gelegenheit.
Weise Zurückhaltung bringt die richtigen
Beschlüsse zur Reife.
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Abendimpressionen
19.5.2011 von Oskar Unke.

Abendhimmel
In vergangenen Epochen wollten die Menschen erlöst, errettet,
geläutert und von ihrem Joch befreit werden. Der Mensch in
den Industrieländern ist freiwillig in der Unfreiheit und will in
erster Linie unterhalten werden. Seine Langeweile soll man
ihm vertreiben, koste es was es soll! Nicht sein Seelenheil ist im wichtig,
nein! - der Zeitvertreib allein zählt.

Abendstimmung

Die Aufnahmen waren gleichzeitig ein Testvergleich zwischen
den Kameras.

die Neue SuperZoom Kamera
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Meine Denkpausen werden immer länger
11.5.2011 von Oskar Unke.

Denkpause
”Wer bist du, Mensch, ins Dasein geworfen, ohne es gewußt oder gewollt zu haben? Ein wissendes und seines Bewußtseins bewußtes Wesen. Dem Tode geweiht und fähig, es zu wissen: ebenso machtlos, deine eigene Vernichtung zu begreifen wie deinen Anfang, den Anfang deines Bewußtseins: ebensowenig imstande, deine Ewigkeit zu begreifen
wie dir konkret vorzustellen, daß du auch überhaupt nicht hättest existieren können? [… ] (Marcel Légaut)
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Nichts soll dich schrecken
10.5.2011 von Oskar Unke.

Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken
alles geht vorüber.
Seit geraumer Zeit bin ich sehr intensiv auf den Pfaden
der Philosophie. Kann sie allumfassender Trost sein?
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