Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Nostalgie.

Calendar
Juli 2010
M D M D F S S
« Jun    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Archiv der Kategorie Nostalgie

Fahrt an den Neckar

volkswagen 1300

Wenn es das Wetter schon so gut mit uns meint, ja da muß was laufen :-) Nachdem ich den Rasen gemäht hatte und meine Weibsen entschwunden waren, packte mich auch noch die Reiselust. Flugs frisch gemacht und umgezogen und schon entschwebte der Oskar mit seinem Micra in Richtung Neckar. Durch den Kraichgau über Hügel und Asphaltpisten kreuz und quer, größtenteils Nebenstraßen (Kreis- und Landesstraßen) fahre ich am liebsten, durch die meistens kleineren Ortschaften und Dörfer und ohne Hast und Eile. Es war wirklich ein wunderschöner Tag und lange herbei gesehnt.
Von Hüffenhardt kommend, an Kälbertshausen vorbei (ob es die Rose noch gibt? Dort haben wir als junge Kerle so manche Halbe runter gekippt und so manches Schnitzel vertilgt) rechts nach Obrigheim abgebogen und kurz danach rechts in den Wald hinein. Auf einer großen Waldlichtung kommt dann alsbald der neue und der alte Finkenhof. Dort war ich als Jüngling sehr oft oben.

Juni 2010 SAM 2 010
Blick in den Odenwald

Gleich links, wenn man auf die Waldlichtung kommt, bietet sich dieser Ausblick. Da war ich wirklich erstaunt und überrascht. Denn früher konnte man von dieser Stelle aus nicht so weit schauen, da war noch Wald davor. Dort oben ist einiges an Waldbestand verschwunden. Es ist allerdings auch schon länger her, seit ich hier oben war.

Juni 2010 SAM 2 016
Der alte Finkenhof

Die alten Kastanienbäume sind noch mächtiger geworden.

Juni 2010 SAM 2 018
Blick in Richtung Mosbach / Baden

Juni 2010 SAM 2 020
Nochmals Blick auf Mosbach / Baden

Juni 2010 SAM 2 026
Feld und Flur Finkenhof bei Obrigheim am Neckar

Einerseits war ich etwas enttäuscht, die alte Idylle existiert nicht mehr, aber schön war es doch dort oben. Störend fand ich nur die vielen Funk- und Telefonmasten. Von hier aus bin ich dann runter nach Obrigheim und an den Neckar.

Kindheitserinnerungen, Nostalgie und Heute

April 2010 104
Enkelin Lenas Bücherschatz beim Opa

Leider habe ich von meiner eigenen Kindheit keine Märchenbücher mehr. Deswegen habe ich diese nostalgische Bücherreihe für Enkelin Lena bestellt. Das sind Nachdrucke aus meiner Kinderzeit. Von unserer Tochter haben wir ja alle Bilder- und Märchenbücher aufgehoben, die nun auch Klein-Lena wieder zugute kommen.

April 2010 108
Kleine Bücherauswahl

Der absolute Hit für Lena ist aber zur Zeit Ballspielen mit Apa. Das O am Anfang eines Wortes bekommt sie noch nicht so sauber heraus, deswegen Apa …. Apa Ball

April 2010 109
Ballauswahl

April 2010 113
Habe ihr extra dieses Schränckchen im Arbeitszimmer frei gemacht für ein Teil ihrer Bücher bei mir. Da sie auch gerne mit mir malt, sind diese Utensilien auch noch darin.

Der amerikanische Kinderpsychiater W. Hugh Missildine geht von der Erkenntnis aus, daß das Erleben und Verhalten des Erwachsenen bestimmt werden durch die Erfahrungen, die er als Kind gemacht hat.
“Das Leben, so wie Sie es verstehen, haben Sie in diesem frühen Milieu gelernt. Welche Eigentümlichkeiten Ihre Familie auch hatte, von ihr haben Sie das Gefühl erworben, daheim’ zu sein. Dies ist das Gefühl, das Ihr “inneres Kind von früher” stets sucht.” (W.Hugh Missildine: In dir lebt das Kind, das du warst, Klett-Cotta - 1963 - 9. Aufl. 1990)

Viele Menschen müssen unter seelischen Störungen leiden, weil sie sich von den Gewohnheiten ihrer Kindheit nicht freimachen können.
Aber wie viele Kinder konnten erst gar nicht dieses Gefühl “daheim zu sein” entwickeln, kein Urvertrauen aufbauen, das dringend nötig ist um >normal< und psychisch gesund leben zu können. Eine mangelhafte Ausbildung dieses Grundgefühls hat entsprechend eine erschwerte weitere Entwicklung zur Folge und führt u.U. zu späterer, spezifischer Verhaltensauffälligkeit. In den ersten Lebensjahren werden die Weichen dafür gestellt, ob wir der Welt und den Menschen um uns herum tendenziell vertrauen oder eher nicht. Urvertrauen macht das Baby stark fürs Leben und entsteht in den ersten Lebensmonaten.
Bestimmend ist, wie das Kleinkind seine Bezugspersonen und seine Umwelt erfährt. Läuft es hier schief, ist ein Kandidat der emotionalen Pest geprägt.
Dieses Grundvertrauen ist die Basis für eine positive, optimistische Lebenseinstellung, für Selbstwertgefühl und für eine normale Beziehungsfähigkeit auch in der Partnerschaft.

Sehnsucht und Nostalgie

Herbst Garten 10-08 021

Neueren Studien zufolge stärken nostalgische Erinnerungen Psyche und Wohlbefinden.

“Die Vergangenheit ist die
Vorratskammer der Zukunft”
(Redensart)

Wohnung und Garten Mai 02-06 028
Der Tag geht zu Ende

Den Grundstein für das moderne Verständnis von Nostalgie legte der amerikanische Soziologe Fred Davis. Er fand heraus, daß Menschen damit Worte wie “warmherzig”, “gute alte Zeit” und “Kindheit” verbinden.

Prof

Nostalgie stärkt nicht nur das Wohlbefinden, sondern wirkt auch präventiv - wie ein Schutzmantel, der verhindert, daß düstere Gedanken unsere Stimmung trüben. sagt Prof. Kasius

August V 021
Deswegen mag ich auch solche alte Bilder und Motive.

Übrigens ist im neuen Gehirn & Geist (Magazin für Psychologie und Hirnforschung) Heft 11/09 - ein guter Artikel zu diesem Themenkomplex: Nostalgie - Die heilsame Sehnsucht nach gestern, S. 14 -

Immer wieder faszinierend

Buch Faust 1+2 Teil
Goethe - Faust 1 + 2 Teil

Reprintauflage von 1900 mit vielen Abbildungen - Limitierte Exklusivausgabe.

Buch Faust Inhalt 1
Goethe Faust

Obwohl ich schon sehr oft den Faust gelesen habe und auch schon verschiedene Ausgaben davon habe, habe ich mir auch noch diese Ausgabe zugelegt.

arbeitseifer2 160

Wagner zu Faust

 

Mit euch, Herr Doktor, zu spazieren
Ist ehrenvoll und ist Gewinn;
Doch würd’ ich nicht allein mich her verlieren,
Weil ich ein Feind von allem Rohen bin,
Das Fiedeln, Schreien, Kegelschieben
Ist mir ein gar verhaßter Klang;
Sie toben, wie vom bösen Geist getrieben,
Und nennen’s Freude, nennen’s Gesang.
(S. 19 - Erster Teil)

 

Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,
Und manche liebe Schatten steigen auf:
Gleich einer alten halb verklungnen Sage,
Kommt erste Lieb’ und Freundschaft mit herauf;
Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage
Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,
Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden
Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.
(Faust - Aneignung - 3)

 

Ist es das Alter? Ist es Nostalgie?
Auch ich denke in letzter Zeit oft an vergangene Zeiten.

Kindheitsnostalgie

Rudi Schuricke - Capri-Fischer

Musik der 50er Jahre:
Erinnerung und Nostalgie an meine Kindheitszeit. Diese Lied hörte ich damals sehr gerne, überhaupt hörte ich den Rudi Schurike gerne.
Ja, wo ist sie hin die Zeit?

Das waren noch Zeiten

Lay Lady Lay, Bob Dylan

, ,

Schön war die Zeit

Roxy Music - Oh yeah 1980

, ,

Ich schmelze dahin: Abschied nehmen

Japanisches Abschiedslied-Chris Howland & Kay Cee Jones

Dieses Lied habe ich schon in meiner Jugendzeit (Obrigheim a.Neckar).  sehr, sehr gerne gehört. Das Buch von James A. Michener “Sayonara” verschlang ich damals regelrecht. Auch den Film mit Marlon Brando habe ich gesehen.  (
Eine der bekanntesten bittersüßen Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts mit ihr begründete James A. Michener seinen Weltruf *.)


Bild von Amazon

*Sayonara ist eine wunderschöne Liebesgeschichte eines amerikanischen
Leutnants mit einem Takarazuka-Mädchen. Die zuerst starke Ablehnung des
Leutnantd gegen Mischbeziehungen verwandelt sich langsam als er
Hana-ogi kennenlernt.

MP-Netz zu Obrigheim

Beim rumkruschteln wieder entdeckt

Dominosteine November 21-11-08 005

Der Weise, welcher sitzt und denkt
Und tief sich in sich selbst versenkt,
Um in der Seele Dämmerschein
Sich an der Wahrheit zu erfreun, …
Hat keine Uhr und keine Eile
Und äußerst selten Langeweile..
(Auszug Wilhelm Busch

 

Walzbachtal-Wö-Blick vom Grudstück zur Kirche

 

Auch die Augen haben ihr tägliches Brot:
den Himmel.
(Ralph Waldo Emerson)

 

Banner Absurd-AG Punktgebracht

 

Die meisten Bundesbürger sind nie im Internet

 

 

 

 

Der Internetkritiker Opaschowski hat in einer neuen Studie die Offliner genau untersucht. Danach sind Alte und Hauptschüler weiter von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen.

 

Der Anteil der privaten Internetnutzer hat sich seit 1999 verdoppelt, von 16 Prozent (1999) auf 42 Prozent (2008). Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen sind mindestens einmal in der Woche im Internet.

 

Die meisten Bundesbürger (58 Prozent) sind demnach weiterhin “nie” im Internet, bei der Generation der über 55-Jährigen sind es laut Studie sogar 83 Prozent. Horst W. Opaschowski, der wissenschaftliche Leiter der BAT-Stiftung: “Die elektronischen Datennetze liegen voll im Trend, aber privat liegen die meisten Bundesbürger lieber vor dem Fernseher auf der faulen Haut.” Die Bildung spielt bei der digitalen Spaltung die entscheidende Rolle: Der Anteil der Internetnutzer mit gymnasialer Bildung ist mehr als doppelt so hoch (62 Prozent) wie bei den Hauptschulabsolventen (28 Prozent). Der Umgang mit den neuen Informationstechnologien setzt Bildung, Wissen und Können voraus. “Die künftige Informationsgesellschaft gehört den Bessergebildeten”, so Opaschowski. Hauptschulabsolventen favorisierten beim Medienkonsum das Fernsehen (95 Prozent), während sie bei der PC-Nutzung auf 29 Prozent kommen. (Auszug von news Magnus erhalten via E-Mail)

 

 

 

Der finnische Handyhersteller Nokia ist in Deutschland von 44 Prozent auf 36 Prozent Marktanteil gefallen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital unter Berufung auf eine vertrauliche Analyse der GfK-Marktforscher. Schuld sei der Imageverlust durch die Werksschließung in Bochum.

 

Auch ich meide nach wie vor diese Marke. Es ist noch nicht vergessen, diese Sauerei! Überhaupt habe ich die Anschaffung eines neuen Handys zurückgestellt, so wichtig ist mir das Ganze nicht, es geht auch weitgehend ohne.

 

spitzwegphilo 155

 

Der Philosoph

 

Ein Philosoph von ernster Art,
Der sprach und strich sich seinen Bart:

 

Ich lache nie. Ich lieb es nicht,
Mein ehrenwertes Angesicht
Durch Zähnefletschen zu entstellen
Und närrisch wie ein Hund zu bellen;
Ich lieb es nicht durch ein Gemecker
Zu zeigen, daß ich Witzentdecker.
Ich brauche nicht durch Wertvergleichen
Mit andern mich herauszustreichen,
Um zu ermessen, was ich bin,
Denn dieses weiß ich ohnehin.

 

Das Lachen will ich überlassen
Den minder hochbegabten Klassen.
Ist einer ohne Selbstvertraun
In Gegenwart von schönen Fraun,
So daß sie ihn als faden Gecken
Abfahren lassen oder necken,
Und fühlt er drob geheimen Groll
Und weiß nicht, was er sagen soll,
Dann schwebt mit Recht auf seinen Zügen
Ein unaussprechliches Vergnügen.

 

Und hat er Kursverlust erlitten,
Ist er moralisch ausgeglitten,
So gibt es Leute, die doch immer
Noch dümmer sind als er und schlimmer,
Und hat er etwa krumme Beine,
So gibt’s noch krümmere als seine.

 

Er tröstet sich und lacht darüber
Und denkt: Da bin ich mir doch lieber.
Den Teufel laß ich aus dem Spiele.
Auch sonst noch lachen ihrer viele,
Besonders jene ewig Heitern,
Die unbewußt den Mund erweitern,
Die, sozusagen, auserkoren
Zum Lachen bis an beide Ohren.
Sie freuen sich mit Weib und Kind,
Schon bloß, weil sie vorhanden sind.

 

Ich dahingegen, der ich sitze
Auf der Betrachtung höchster Spitze,
Weit über allem Was und Wie,
Ich bin für mich und lache nie.
(Wilhelm Busch)

Schön ist die Jugendzeit, sie kommt nicht mehr zurück

schoenwardiejugendzeitbabi

Leider schon längst alles vorbei.

Burkhard + Veronika August 1971

1971 im August
Oskar mit Freundin Veronika (heute Gemahlin)
Damals war ich 20 Jahre jung, Vroni 16 Jahre jung.

Unser erster gemeinsamer Urlaub und Sommer. Hach! Das waren noch glückselige Zeiten. Wir konnten uns zwar nicht großartig einen Urlaub leisten, denn ich bekam als W18 (Wehrpflichtiger der Bundeswehr in diesen 18 Monaten nicht sehr viel Geld. Im Durchschnitt waren es so 118 DM bis 150 DM.). Aber wir hatten uns. Wohnte ja noch in Walzbachtal-Jöhlingen bei meinen Eltern. Da Vronis Eltern Urlaub in Österreich machten, (Kärnten - Villach - Millstättersee) hatten wir bei ihr weitgehend sturmfreie Bude. Der Bruder (Schwager) war ja nicht immer zugegen.

Schon damals ein Rebell

Burkhard 1970 Bundeswehruniform 2

1970 auf Heimaturlaub von der Bundeswehr.

1970/1971 war ich W18 beim 2. ABC Abwehrbtl 210 *
ABC = Atom, Biologie, Chemiewaffenabwehr. Das Bataillon war in der Dragonerkaserne zu Bruchsal beheimatet. Das 2. Korps damals in Ulm. Die Grundausbildung fand in Bruchsal statt, die Spezialausbildung in Sonthofen im Allgäu.

Mit den Ausbildern und vor allem mit den Referenten in der politischen Ausbildung, sowie in der ABC-Fachausbildung lag ich meistens im Clinch. Verdummbeuteln ließ ich mich noch nie gerne. In der Adenauerzeit und auch hier noch, wollte man den Leuten weismachen, man könnte einen Atomangriff mit der Aktentasche übern Kopf überleben. Lauter so Ungereimtheiten wollte man da den Leuten vermitteln. Für mich später ein Grund, den Antrag auf Kriegsdienstverweigerer zu stellen. Vor allem hatte ich auch keine Lust, mich als Kanonenfutter für die Amis verheizen zu lassen.

|