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Die Erkenntnisse des Tages
13.2.2010 von Oskar Unke.

Letztlich wirst du allein geboren,
letztendlich stirbst du allein.
Jo, so isses wohl im großen und ganzen.
“Beginne mit dem Notwendigen, dann tue das Mögliche,
und plötzlich geschieht das Unmögliche.”
(trefflicher als mit diesem einfachen Satz, der Franz von Assisi zugeschrieben wird, kann man nicht das positive Denken beschreiben.)
Es war für mich auch mit ein Leitgedanke der Mentalpsychologie.
Wer leben will muß an das Leben glauben, wer gesund werden will, an die Gesundung.

An das manchmal auch noch sehr entfernte Licht glauben.
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Tropfen für Tropfen oder Neugierde ist der Anfang allen Wissens
16.8.2009 von Oskar Unke.
Die neuen Befunde der psychologischen Bildungsforschung zeigen: Nicht Intelligenz, sondern Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg und Können. Dazu bedarf es aber Zeit und dem Willen.
Neugierde ist die Voraussetzung für Wissen. Ohne diesen Drang, ist der Wissenserwerb nicht ausgeprägt.

Unsere kleine Lena ist jetzt auf diesem Trip.
Sie will jetzt alles erkunden und untersuchen. Überhaupt will sie mehr, wie sie dann letztendlich kann. Mit dem eigenen sicheren Stehen hapert es noch ein wenig.
Zwei Autoren entlarven Begabungsmythen und vertreten die These: Talent ist erlernbar. Insbesondere das Buch von Werner Siefer mit dem ermutigenden Titel: Das Genie in mir - berichtet über eine Fülle von Beispielen und Forschungsergebnissen.
Talentierte Menschen - seien vor allem eines: Übungsweltmeister.
Nicht das Angeborene, sondern die frühe Übungspraxis ist es demnach, die ein Talent entstehen und reifen läßt.
Prof. Dr. Rolf Arnold (Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik an der TU Kaiserslautern) bespricht in der Psychologie-heute 09/2009, S. 82/83, sowohl das obige Buch, wie auch das Buch von Daniel Coyle: Die Talentlüge.
Der immer wieder aufflammende Streit zwischen Nativisten (Vertreter des Angeborenen) und Milieutheoretikern (Vertreter der Umweltbedeutung) ist in einem unerwarteten Sinne entschieden: Es ist das übende Subjekt, der sein Talent entwickelt.
Schon in den 70er Jahren, habe ich mich in dem Streit um das Menschenbild, gegen das Menschenbild der Deterministen sowohl in der Philosophie, wie auch gegen den psychologischen Determinismus entschieden. *
* Die “Deterministen” halten sowohl die schlechten wie die guten Eigenschaften des Menschen für genetisch festgelegt und deshalb für unveränderbar. Zu den Deterministen zählen viele Zoologen, Biologen, Verhaltensforscher, Psychiater und Pädogogen, neuerdings auch die Gehirnforscher. Politisch ist diese Fraktion vor allem rechts zu verorten, d.h. überwiegend die Konservativen, die Besitzstandverwahrer, die ihre Vorteile und Privilegien bewahren möchten.
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Unerwünschte Gäste im Schlafgemach
18.5.2009 von Oskar Unke.

Die Bettwanze ist auf dem Vormarsch - vor allem in den USA, wo sich Experten sogar kürzlich zum “Bettwanzengipfel” zusammenfanden. Das Problem der unliebsamen Bettgenossen beschränkt sich dort nicht mehr nur auf Studentenwohnheime, Jugendherbergen und fragwürdige Motels. Auch Krankenhäuser und Hotels der höheren Klassen sind befallen.
Die unerwünschten Gäste im Schlafgemach sind kein neues Phänomen: Bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts waren sie in Europa gang und gäbe. Vermutlich sind die Tiere von Fledermäusen auf unsere Vorfahren übergegangen, als diese begannen, es sich in Höhlen bequem zu machen. Tatsächlich gehört Cimex lectularius, wie die gemeine Bettwanze wissenschaftlich heißt, zu den häufigsten äußerlich lebenden Parasiten des Menschen. In den 50er Jahren wurde ihr in den Industrieländern mit Chlorkohlenwasserstoffen - beispielsweise DDT - der Garaus gemacht und seitdem war es ruhig um den Blutsauger.
Doch in den vergangenen fünf Jahren häufen sich die Berichte von schlaflosen Nächten in Nobelhotels, von Bettwanzen verursacht. In Deutschland sind besonders Ballungsgebiete wie beispielsweise das Ruhrgebiet, Hamburg und Berlin betroffen. Rainer Gsell, Bundesvorsitzender des Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verbandes in Essen, führt das darauf zurück, dass diese Regionen besonders viel bereist werden, vor allem von Geschäftsleuten, die in der ganzen Welt unterwegs sind. Und die können auch schon mal blinde Passagiere im Gepäck haben. “Da kann auch niemand ´was dafür”, fährt Gsell fort. Die Rückkehr der Bettwanzen hat nämlich nichts mit mangelnder Hygiene und Sauberkeit zu tun.
Vielmehr verstecken sich die flachen Biester in unerwarteten Ecken. Das Sofa an der Straße - bestimmt für den Sperrmüll, aber noch gut genug für den eigenen Keller - kann Wanzen eintragen. Möbel, Koffer, Bilderrahmen, Bücher und Poster aus Secondhand-Läden und von Flohmärkten können ebenso verseucht sein. Selbst mit neuen Matratzen kommen die Parasiten manchmal schon mit, wenn beispielsweise mit demselben Lieferwagen auch alte Matratzen abgeholt werden.
Einmal eingeschleppt, halten sich die etwa vier Millimeter langen Tiere zumeist in Bettnähe auf, wo sie nachts ihrem Wirt das Leben schwer machen. Sie sind flach wie ein Blatt Papier und verbergen sich tagsüber oft hinter Tapeten und Postern, in Ritzen und unter Matratzen. Nach einer Blutmahlzeit können sie sechs bis zwölf Monate ohne Futter in ihrem Versteck ausharren. Die weißen Eier sind nur etwa einen Millimeter groß und mit dem bloßen Auge kaum ausfindig zu machen. Doch hinterlassen die nächtlichen Blutsauger oft dunkle Kotspuren in der Bettwäsche sowie einen süßlichen Geruch im Zimmer. Übrigens kommen die ungebetenen Gäste immer von unten, nie von oben: “Es ist ein Märchen, dass Bettwanzen sich von der Decke auf den Wirt herunterfallen lassen”, sagt Parasiten-Experte Pospischil.
Ihr Opfer finden die Biester anhand der Körperwärme. Der Stich selbst ist im Allgemeinen schmerzlos, doch kann das Speichelsekret Juckreiz und Quaddeln auslösen. “Es gibt Menschen, die reagieren sehr empfindlich auf Bettwanzenstiche”, erläutert Pospischil. Andere merken kaum, dass sie einen nächtlichen Besucher hatten. Immerhin muss sich der Gestochene nicht um eingetragene Infektionen sorgen, denn bisher sei keine Krankheitsübertragung durch Wanzen bekannt, sagt der Experte.
Haben sich die Parasiten eingeschlichen, muss der Spezialist ran. Er weiß, wo die Tiere sitzen und wie ihnen beizukommen ist: mit Chemie. Rainer Gsell rät davon ab, die Bekämpfung selbst in die Hand zu nehmen, da die Gesundheitsbelastung durch chemische Keulen aus dem Handel oft weit größer sei als bei einer professionellen Behandlung. Der Schädlingsbekämpfer setze nämlich nur soviel Wirkstoff ein wie nötig - das Mittel aus dem Baumarkt sei dagegen für einen Rundumschlag angelegt. Auch sind Eigeninitiativen in der Regel nicht erfolgreich. Gsell ist sich jedoch bewusst, dass die meisten Bürger zuerst auf eigene Faust versuchen, der Pest Herr zu werden: “Da ist die deutsche Hausfrau eher bereit, sich zu vergiften, als dass sie zugibt, dass sie Schädlinge im Haus hat.”
Ruft man den Experten, so sollte man bei einem Befall im Schlafzimmer damit rechnen, zwei Nächte nicht im eigenen Bett, wohl aber in der eigenen Wohnung schlafen zu können. Sämtliche Möbel im Zimmer müssen demontiert werden; Geräte wie Wecker, Radio, Fernseher und Lampen werden ebenfalls behandelt, desgleichen auch die Wäsche. Wichtig ist, die Wanzen nicht mit Kissen, Kleidung oder Kuscheltieren in andere Bereiche der Wohnung zu verteilen. Eine einzige Behandlung kann reichen, doch mitunter muss der Spezialist auch mehrmals wiederkommen. Die Kosten der Schädlingsbekämpfung sind mit denen anderer Handwerksarbeiten vergleichbar. (Content von Mentalpsycholgie-Netz)
Es entwickelt sich halt so vieles wieder rückwärts.
Und die Zukunft, das ist
nur die Zeit, in der man für den Genuß von gestern und vorgestern bezahlt […] Es fehlt das Motiv,
die Zukunft zu gestalten, denn alles, was sie an Angenehmem bringen könnte, ist schon gewesen.
Auch die Läuse, besonders auch die Kopfläuse, sind wieder zahlreicher anzutreffen. Oft treten sie auch wieder in Schulen und Kindergärten auf.
Gegenüber früher, haben auch die Flöhe an Haustieren wieder sehr stark zugenommen und diese befallen auch den Menschen.
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