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Archiv der Kategorie Politik + Gesellschaft

Das Erlebnis der besonderen Art

Till Eulenspiegel6x 460

Als fürsorglicher Gemahl, hatte ich heute einen Arzttermin beim Orthopäden, für Gemahlin auszumachen.
Also flugs die Nummer gewählt, aber es meldete sich keine menschliche Stimme, nein, eine endlose Schleife von süßlicher Sphärenmusik fand den Weg in meine Horchgänge. Süßer die Glocken nie klingen können, ich wähnte mich im Elfenparadies und ein Chor lieblicher Harfenklänge säuselte mich ein.
Bis mich plötzlich eine laute Stimme aus dem Paradies vertrieb.
“Haaalllooo, haalooo, sind sie noch dran.”
Das die Leute aber auch immer so laut sein müssen, ein alter Mann ist doch nicht zwangsläufig schwerhörig.
Ja, ich bin noch dran, aber nun haben sie mich so unsanft aufgeweckt, nun weiß ich nicht mehr was ich wollte. “Ja, wollten sie vielleicht einen Termin ausmachen?” Ja, genau, jetzt wo sie es sagen, so ist es, ich brauche einen Sprechstundentermin für meine Frau. Aber oh Schreck!!!
Erst Mitte Dezember ist einer zu bekommen. Das Volk der teutonischen Pfahlbürger, ein sieches und lahmendes Volk? Ein Praxenhockervolk, Weltmeister im Arztbesuch, Weltmeister im Pillenfraß … smiley-aua

Einerseits zwar kein Wunder, bei diesen gesellschaftlichen Verhältnissen, aber die Arzt- und Medizingläubigkeit ist im Volk doch gewaltig.

Mobbing, Stress und Konkurrenzdruck sind Gründe, warum immer mehr Beschäftigte an berufsbedingten psychischen Störungen erkranken.

Immer mehr Beschäftigte leiden unter der zunehmenden Arbeitsintensität. Fast jeder dritte Arbeitnehmer hat psychische Probleme wegen Hektik, Zeit- und Termindruck am Arbeitsplatz, ergibt eine gestern veröffentlichte Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Aber auch körperliche Belastung sei weiter ein Problem.
Dieses Problem ist im Betrieb meiner besseren Ehehälfte auch gewaltig am Aufkochen. Nach den Entlassungswellen wollen sie nun das letzte aus dem verbliebenen Rest der Arbeitnehmer herauspressen. Nun wähnen sie sich dank der schwarz-gelben, neoliberalen Politikergarden am längeren Hebel.
Arbeit macht krank - Klagen über Hektik und Rückenschmerzen haben stark zugenommen.

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz stellen für viele Arbeitnehmer erhebliche Probleme dar. Fast jeder Dritte leidet stark unter Hektik, Zeit- und Termindruck.

Till Eulenspiegel3 460

Aber die Lait glauben ja nicht dem Oskar, der schon immer sagte:
Arbeit schändet nicht, aber sie schindet!

Sauereien am laufenden Band

schweinfeist 460

Schweinehatz bringt Moos arzteisenbarth 460 - Attacke

Komm her Du Sau! Das ich dir eine verpasse….
Schweinegrippe allerorten.

Raibach & Co läßt grüßen! Gegen Ehrlichkeit, Vernunft und allgemeines Wohlbefinden. Im Zweifel und bei Nebenwirkungen fragen Sie ihren Apotheker oder Arzt. Vielleicht sitzt ja auch gerade im Wartezimmer ein Pharmafritze (Pharmavertreter = verharmlosend auch Pharmareferent benannt) neben Ihnen und erzählt ihnen gerne die Story der wundersamen Pharmawelt. Neuerdings schicken sie aber mit Vorliebe kurzberockte Pharmaladys in die feindliche Welt, wie ich diese Woche mehrmals feststellen konnte. Medizin und Pharma ist neben der Politik Korruptionspflichtig. Ohne Moos nichts los! (MP-Netz)

Soll das Geld in der Kasse klimpern, muß eine neue Masche her.

geldkassette1 132

Vor zwei Jahren die Vögelgrippe, vorher SARS, Hühnerpest und ab der 80er Jahre AIDS. Wenn ich nur in meinem Archiv nachschaue, wie maßlos übertrieben damals AIDS in die Köpfe gehämmert wurde. Eine Spiegelserie malte den Weltuntergang, die Ausrottung der Menschheit an die Wand.
Was kommt nächstes Jahr, in zwei Jahren? Die Affengrippe? Die Kopfgrippe, die Gehirnschwundgrippe haben wir ja schon länger, denn die Gier zerfrißt immer mehr Gehirne.

Es ist medizinisch originell, gegen einen Erreger zu impfen, um die Entstehung eines noch gefährlicheren zu verhindern. Man kann es auch als innovatives Geschäftsmodell bezeichnen. Im Erfinden von neuen Krankheiten, war ja die Pharmamafia und das Medizinkartell schon immer saustark.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß außer der medialen Panikmache (in erprobter Manier, siehe Vogelgrippe) hinter dem Phantom nichts zu finden ist. Weder wurde das Virus hochaufgereinigt isoliert und damit einwandfrei nachgewiesen (siehe auch das gleiche beim AIDS-”Virus”), noch gibt es eine Eichung bei den Testverfahren, was die offiziellen Fallzahlen mehr als in Frage stellt.
Eine Verflechtung von WHO, Politik und gewissen Medien mit der Pharma-Industrie ist offenkundig. Panikmache und Angstkampagnen waren schon immer gut für Herrschaft und Milliarden-Umsätze. Das wußte auch schon immer besonders gut die katholische Kirche: Wenn das Geld im Klingelbeutel (Ablaßhandel) klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt, bis dieser Quertreiber und Rebell Luther dazwischenfunkte und das Geschäft verwässerte.

Denn auf eines ist in der Pharmabranche Verlass: Die Gier scheint unermesslich.

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Wappnen für Widerstand und Boykott

WiderstansschleuderDie neue Bundesregierung wird es an Eindeutigkeit nicht fehlen lassen. Die bisherige Logik von Ökonomie und Politik wird bruchlos fortgesetzt, die Krisenverursacher werden geschützt und die Folgen der Krise werden brutal auf die Menschen abgewälzt. Nach dem wattebäuschigen Slogan „In schwierigen Zeiten in guten Merkel-Händen“ wird jetzt die Rechnung für die Menschen auf der Schattenseite präsentiert. Aber Eindeutigkeit schafft Polarisierung, macht – so hoffen wir – auch Mut und Wut, sich dieser Form der Krisenbewältigung zu widersetzen.

In Deutschland sind insgesamt 13 Millionen Menschen – fast 30 % aller Erwerbspersonen – entweder arbeitslos, Hartz IV-Empfänger oder arbeiten unter prekären und menschenunwürdigen Arbeitsverhältnissen als Niedriglöhner, Minijobber und Leiharbeiter. Darauf beruhen auch die drastische Umverteilung von unten nach oben und die Umleitung der Gewinnüberschüsse in den internationalen Finanzsektor – allein 500 Mrd. € in den letzten 10 Jahren. Diese Politik führte zur schwersten Finanz- und Weltwirtschaftskrise nach dem zweiten Weltkrieg und Millionen neuer Arbeitsloser. Sie betreibt die systematische Schwächung der Gewerkschaften und nimmt die Erosion der Demokratie in Kauf. Sie ist nicht nur für Armut und Massenarbeitslosigkeit in Deutschland verantwortlich, sondern auch für die globalen Krisen: für die Hungerkrise u. a. auch als Folge von Finanzspekulationen; für die Klimakrise als Folge des fortgesetzten ökonomischen Wachstums; für Spannungen und Kriege um Ressourcen.

Eine Politik, die die Menschen ausblendet und die Interessen der Großkonzerne und Spekulanten im Blick hat, kann nur durch massive Proteste gestoppt werden.
(Auszug von: attac AG Genug für alle - attac AG ArbeitFairTeilen - Attac-Newsletter - Wir zahlen nicht für eure Krise - Kapitalismuskrise

Chance vertan

absurdiabanner01 595

“Wer einen Neustart will,
muß für eine Mehrheit
diesseits des bürgerlichen
Lagers sorgen.”
(Friedhelm Hengsbach)

 

So hat man die Brandbeschleuniger auf die Brücke gestellt.

 

FDP = Freunde der Plünderer

Der Tag danach

Ausplünderung

Für die Laus da gibt es Pulver
für die Schuh da gibt es Wichs
für den Durst da gibt es Wasser
nur für die Dummheit da gibt es nix

Wahlfein gemacht

Badewanne-alt
Ausgiebiges Samstagabendbad genommen.
Man will ja schließlich morgen ein fein duftender Maxe sein, :lol: wenn ich wählen gehe. LINKS nach vorne bringen.

010604 0786 0905 lslp

Schwarz-Gelb gilt es zu verhindern.

Sonnenklar: Wir wählen Die LINKE

August V 019
Walzbachtal-Wössingen aufwärts zum Lugenberg

Noch 2 Tage 20 Stunden und 53 Minuten bis zum Wahlschluß am Sonntag.
Das neoliberale Parteienkartell kommt für uns nicht in Frage. Wir wählen LINKS! Die Schlechtwetterfront über Absurdistan Germanistan hat sich festgesetzt. Nach den Wahlen, kommt dann für den deutschen Schnarchsack der Keulenschlag, nach dem Wahltag ist Zahltag, aber nicht für die Bankster-Zocker, sondern für die Mehrzahl der Bürger.

Oskar als Kanzler

Nein! Nicht Oskar Unke meine ich, sondern Oskar Lafontaine.
Als michliger Heini Deutscher werde ich Oskars Partei am kommenden Sonntag wählen. Basta!

Aufstehen gegen Sozialraub 1

Denn die Schröderschen Sozialräubereien sind nicht vergessen.
Nein Danke SPD!

Woche der Entscheidung: Kahlschlag

Kahlschlag

Die Entlassungswelle rollt in der Firma meiner Gemahlin. Nach dem verordneten einwöchigen Zwangsurlaub, laufen nun die Kündigungen. Gemahlin ist zwar nicht bei den Entlassenen dabei, weil die MitarbeiterInnen mit langer Betriebszugehörigkeit, der Firma wegen den Abfindungen noch zu teuer sind. Aber eine Gesamtschließung der Firma ist nicht ausgeschlossen.

Von wegen es geht aufwärts!
Da brauche ich mir nur die Fakten anschauen und die Meldungen der letzten Tage:

Schlechte Zeiten für deutsche Solaranlagenbauer: Experten erwarten eine Pleitewelle, obwohl der Staat die Branche mit stolzen Summen fördert. Doch davon profitieren die hiesigen Hersteller kaum. Das Rennen machen Konkurrenten aus Asien.

Nur als Beispiel: Der neue Kleinwagen von Nissan, der Pixto, wird nicht mehr in Europa gebaut, sondern in Indien.

Die Containerschifffahrt erlebt den stärksten Rückgang, den es je gegeben hat. Computer, MP3-Player, T-Shirts - all das, was vor der Krise in rauhen Mengen nach Europa geschifft wurde, verlässt nun immer seltener die Fabriken in China und Malaysia. Wo es viel weniger zu transportieren gibt, wird auch kein Geld verdient. Die Linienreedereien, schätzt der Branchenbeobachter Burkhard Lemper vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik, werden dieses Jahr insgesamt einen Verlust von 14 bis 18 Milliarden Euro einfahren. Bis Juni ist die Containermenge um 15 Prozent gesunken.

Die Maschinenbauindustrie wird wohl in einem ersten Schub 40 000 Arbeitsplätze abbauen. Die Auftragslage in der Elektroindustrie ist nicht viel besser.

Trotz der leichten Verbesserung ist das Niveau aber noch erschreckend tief. Der Export lag zum Sommeranfang gut ein Fünftel niedriger als vor einem Jahr, der Auftragseingang in der Industrie ist fast ein Viertel geringer.

Trotzdem jubeln die Politiker schon wieder und wollen jetzt vor den Wahlen, dem Wahlvolk einreden, die Krise sei schon halbwegs vorbei.

“Wir haben die Talsohle erreicht” …
jubeln sie aus allen Ecken, nicht zuletzt unsere Kanzlerin. Seit wann ist es eigentlich ein Grund zum Feiern, wenn man gerade erst den Tiefpunkt der Krise erreicht hat? Die Krise ist doch keineswegs vorbei, sondern wir befinden uns nunmehr erst im Zentrum der Krise. Auch die Finanz- und Kreditkrise hat noch gar nicht richtig angefangen.

Zur Zeit lese ich I

Buch Schwarzbuch Deutschland Das Handbuch der vermissten Informationen:

Unentbehrliche Informationen und Zusammenhänge zu den Stichworten: Alte Menschen • Altersvorsorge • Armut und Reichtum • Ausländer- und Asylpolitik • Außenpolitik • Bahnprivatisierung • Behinderte • Bevölkerungsentwicklung • Bildung in Schulen und Hochschulen • Bundeswehr und Verteidigung • Datenschutz • Deutschland AG • Energie • Europa • Finanzmärkte • Föderalismus • Geschlechtergleichheit • Gesundheitswesen • Gewerkschaften • Grundeinkommen • Grundrechte und innere Sicherheit • Kinder und Familie • Korruption und Berater • Kulturpolitik • Lobbyismus • Lohnnebenkosten • Medien • Mindestlöhne • Neue Bundesländer • Niedriglöhne • Rechtsstaat • Rüstungspolitik • Sozialstaat • Steuer- und Finanzpolitik • Vermögensverteilung • Wirtschaft und • Demokratie

G. Gillen u. W. v. Rossum (Hrsg.). Gibt es die Kostenexplosion im Gesundheitswesen wirklich? Pressen international operierende „Heuschrecken“ tatsächlich so viele deutsche Unternehmen aus? Was machen eigentlich die Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan — und was kostet uns das? Ein Prozent Wachstum: Ist das überhaupt eine so magische Schwelle? Kann man den Daten und Schlüssen trauen, mit denen Politiker und Medien in Zeiten der Großen Koalition hantieren? Nicht unbedingt, meinen der Herausgeber und die Autoren dieses Handbuchs. Auf allen wichtigen Feldern von Gesellschaft und Politik haben sie deshalb offen zugängliche, aber schwer greifbare Informationen gesammelt, die seit Jahren in den öffentlichen Debatten kaum vorkommen, weil mit ihnen die vorherrschenden Meinungen kritisch hinterfragt werden können. Ein unverzichtbares Buch für alle, die mehr wissen wollen, als ihnen jeden Tag von Politikern und Medien vordergründig präsentiert wird. 650 S., gebunden, € 24,90 - gekauft bei Fortuna Buchservice -

Eigentlich verwundert mich ja so schnell nichts mehr. Man lernt jedoch nie aus und es gibt immer wieder neue Sachverhalte. Sehr oft kann man jedoch nur noch den Kopf schütteln. Da laufen so viele Riesenschweinereien ab, es ist oft unglaublich.

Bis zur Wahl: Jeden Tag eine Märchenstunde

Der Bundestag befasste sich am Mittwoch auf Antrag der Grünen in einer Aktuellen Stunde mit den Steuersenkungsvorhaben der Union. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) drängt auf steuerliche Entlastungen insbesondere für Bezieher mittlerer Einkommen.

Außerdem beraten die Abgeordneten in erster Lesung über die Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet. Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, dass alle großen privaten Anbieter von Internetzugängen verpflichtet werden sollen, den Zugriff auf Seiten mit solchen Inhalten technisch zu erschweren. Grundlage für die Blockade sind demnach Sperrlisten des Bundeskriminalamts (BKA).

Jetzt überbieten sich die Parteien wieder mit Wahlversprechen und am Ende will es keiner gewesen sein. Bei diesen horrenden Schulden in Absurdistan Germanistan Steuersenkungen zu versprechen, ist unredlich bis zum gehtnichtmehr. :-(

Dem kann ich nur zustimmen

ARD und ZDF mit zuvielen Nazi-Dokus?

Besucher des Kongresses Medientreffpunkt Mitteldeutschland haben am Montag in Leipzig die ihrer Auffassung nach zu starke Fokussierung der Doku-Formate von ARD und ZDF auf die deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1945 beklagt.

Warum man nicht jüngeren Themen und jüngeren Autoren eine Chance bei den Öffentlich-Rechtlichen gebe, wollte das Publikum von Vertretern der gebührenfinanzierten Sender wissen. Des Problems, dass man vorrangig eine Zielgruppe jenseits der 50 Jahre anspreche, sei man sich sehr wohl bewusst, antworteten die Vertreter von ARD und ZDF. “Aber in der Primetime wollen wir Mehrheiten erreichen, und die sind nun mal älter”, sagte Johannes Unger vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Nationalsozialismus und deutsche Zeitgeschichte seien in diesem Zusammenhang immer für hohe Einschaltquoten und Interesse beim Zuschauer gut. (Auszug aus Meldung von Magnus)

Es ist ja schon richtig, daß die Medien auch geschichtsträchtige Sendungen bringen. Auch ich sehe mir gerne einmal eine Geschichtsdoku an. Aber die Flut an Gedenktagen und Nazi-Betroffenheits-Filme finde ich schon übertrieben. Je länger diese Zeit in der Vergangenheit abgetaucht ist, um so “hysterischer” erscheint mir die “Betroffenheitskultur”. Jedenfalls lasse ich mir nicht permanent ein schlechtes Gewissen einpflanzen. So bedauerlich und schrecklich auch viele Ereignisse waren, irgendwann sollte es auch einmal entspannter mit diesen Themen zugehen.