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Archiv der Kategorie Sehnsuchtswelten
Nachttraummelodie
26.10.2009 von Oskar Unke.
AMANDA LEAR - FOLLOW ME + GOLD (1978)

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Die nordischen Länder haben es mir angetan
26.10.2009 von Oskar Unke.
Ein Kaleidoskop irischer Impressionen aus Vergangenheit und Gegenwart. Der Fotograf Fergus Bourke fing in traumhaften Schwarz-Weiß-Bildern den herben Zauber der »grünen Insel« ein. Weite Moore, karstige Berge und wilde Bäche verkörpern die wilde Schönheit Irlands. Passend zu den Bildern besticht der Bildband mit Texten großer Autoren. Dieser literarische Streifzug durch Irland legt die Besonderheiten der »irischen Seele« frei: Der Jahrhunderte alte Glaube an Feen und Elfen. Die liebenswerte Exzentrik der Iren. Oder ihr unbändiger Drang nach Freiheit. Mit Texten von · James Joyce · Seamus Heaney · Tom?O’Crohan · John O’Donohue · Padraic Colum · William Butler Yeats · Fiona Macleod · Heinrich Böll · Cees Nooteboom · Frank McCourt · u.v.a. »Ein wunderschönes Buch zum Träumen und Verschenken nicht nur für Irland-Fans.«
119 S., zahlreiche s/w-Abbildungen, 20 x 22 cm, kart. Verlag: dtv
In jüngeren Jahren bin ich öfters nach Irland gekommen. Das Land, die spröde Landschaft hat mir gefallen. Heute hat Irland allerdings viel von seinem Charme eingebüßt, besonders Dublin ist nicht mehr so heimelig. Der Wirtschaftsaufschwung hinterläßt halt überall seine Spuren.
Oskar ist mehr ein gemäßigter, nordischer Typ, der Hitze des Südens kann ich nichts abgewinnen. Mir gefällt Finnland, Schweden oder Norwegen besser wie Italien oder Spanien… *
Hitze lähmt beim Denken!
Ob Finnland, Schweden oder Norwegen, diese Länder sind nicht so überlaufen, wer Einsamkeit und seine Ruhe sucht wird sie in diesen Ländern finden. Außerdem bin ich ein “Waldmensch” und liebe heimelige Holzhäuser.
* Allenfalls Frankreich ist noch nach meinem Geschmack. In England allerdings, hat es mir nie sonderlich gefallen. Von Dänemark war ich auch nicht so begeistert.
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Sehnsucht und Nostalgie
18.10.2009 von Oskar Unke.

Neueren Studien zufolge stärken nostalgische Erinnerungen Psyche und Wohlbefinden.
“Die Vergangenheit ist die
Vorratskammer der Zukunft”
(Redensart)

Der Tag geht zu Ende
Den Grundstein für das moderne Verständnis von Nostalgie legte der amerikanische Soziologe Fred Davis. Er fand heraus, daß Menschen damit Worte wie “warmherzig”, “gute alte Zeit” und “Kindheit” verbinden.

Nostalgie stärkt nicht nur das Wohlbefinden, sondern wirkt auch präventiv - wie ein Schutzmantel, der verhindert, daß düstere Gedanken unsere Stimmung trüben. sagt Prof. Kasius

Deswegen mag ich auch solche alte Bilder und Motive.
Übrigens ist im neuen Gehirn & Geist (Magazin für Psychologie und Hirnforschung) Heft 11/09 - ein guter Artikel zu diesem Themenkomplex: Nostalgie - Die heilsame Sehnsucht nach gestern, S. 14 -
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getragene Hoffnung und Verheißung
14.10.2009 von Oskar Unke.

Fenster der Erkenntnis
Diese getragene Hoffnung und Zuversicht, braucht der Mensch für ein
harmonisches und glückliches Leben. Wie arm jener, der diese seelischen
Regungen und Schwingungen nicht zu kosten und zu erleben vermag.
Es gibt immer etwas, über das wir uns freuen können und das
uns ins Herz trifft, unsere Seele in Schwingung versetzt: sei es ein achtsames Wahrnehmen der Natur,
eines Gartens, eine Nuance eines Teils dieser Natur,
sei es ein Mensch, der uns begegnet,
sei es ein Wort, sei es ein schöner Text oder Gedicht irgendwoher,
oder eine Melodie die aus der Ferne zu uns herüberweht, oder Kirchenglocken. Hach! Ich liebe das getragene herüberwehen, des
Kirchenglockengeläuts, unserer Evangelischen Kirche. Besonders
die 13 Minuten Kirchenglockengeläut, um 18 Uhr, am Samstag (Sonnabend) haben es mir angetan.
Alle Dinge haben ihren Ursprung
in einer Vision.
Sie brauchen nur noch
umgesetzt werden.
(indianische Weisheit)
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Herbstgedanken
25.9.2009 von Oskar Unke.

Herbst in Oskars Märchengarten
Herbst
Wenn ich an einem schönen Tag
Der Mittagsstunde habe acht,
Und lehne unter meinem Baum
So mitten in der Trauben Pracht:
Wenn die Zeitlose übers Tal
Den amethistnen Teppich webt,
Auf dem der letzte Schmetterling
So schillernd wie der frühste bebt:
Dann denk’ ich wenig drüber nach,
Wie’s nun verkümmert Tag für Tag,
Und kann mit halbverschlossnem Blick
Vom Lenze träumen und von Glück.
Du mit dem frischgefallnen Schnee,
Du tust mir in den Augen weh!
Willst uns den Winter schon bereiten:
Von Schlucht zu Schlucht sieht man ihn gleiten,
Und bald, bald wälzt er sich herab
Von dir, o Säntis! ödes Grab!
[Droste-Hülshoff: Gedichte - Die Ausgabe von 1844 -. Droste-Hülshoff SW Bd. 1, S. 77-78)]
Manchmal macht es mich ein wenig traurig, wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt. Besonders wenn ich dann sehe, wie sich die Schwalben sammeln und bald nicht mehr dasein werden. (Nach dem Motto: Ich schau den kleinen Schwalben nach und fange an zu träumen…) Natürlich verlassen uns auch andere Singvögel in Richtung Süden. Oft denke ich dann, hoffentlich kommen sie im nächsten Frühjahr alle wieder wohlbehalten zurück. Vorm Herbst an sich ist mir nicht bange, jede Jahreszeit hat ihre Reize. Wird mir der Oktober zu neblig, der November zu grau und trist, der Dezember zu dunkel und naßkalt, geben sie mir keine Gelegenheit in das blau-weiße Himmelszelt zu träumen, dann schaue ich halt einwärts. Betrachte meine Bilder und schwupps kann ich mit meinen Visionen und Gedanken, auf einen imaginären Matrixstrahl in die weite Welt enteilen. Am schlimmsten sind ja eigentlich nur die zwei dunklen und meistens tristen Monate November und Dezember. Im Januar nehmen die Tage schon wieder zu, oft scheint schon die Sonne und lacht ein blauer Himmel. Wie oft waren schon bei uns der Januar und Februar recht mild und freundlich. Träumen läßt es sich in jeder Jahreszeit

Bilderimpressionen in Oskars Bunkerwelt
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Zeitlos oder ein Loch ist im Eimer
23.9.2009 von Oskar Unke.

Manchmal komme ich mir sehr zeitlos vor. Es dünkt mir häufig, dem fatalen Irrtum der Zeitlosigkeit verfallen zu sein. Als wenn ich in allen Ewigkeiten in dieser Welt weilen würde. So zeitlos gehe ich jedenfalls dann mit der Zeit um. Manchen Menschen würden dazu vielleicht sagen, Oskar du verplemperst deine Zeit. Komischerweise fühle ich mich meistens auch viel jünger, als ich nun mal tatsächlich bin.

Zeitlose Ewigkeiten
“… ich habe mich nie wirklich erinnert; niemand hat es je getan. Was für ein Selbstbetrug. All das Erinnern ist nichts weiter, als die Arbeit eines kleinen Teils unseres Geistes, der zufällige Gedanken und Gefühle mit verstreuten, beliebigen Brocken aus der Vergangenheit vermengt. Wir haben uns niemals tief genug erinnert. Wir sind nie wirklich zurückgegangen in der Zeit. Wir haben die Wurzeln unserer selbst nie mit ganzen Geist wahrgenommen.” denkt der ältere Eliot in “Die Lüge der Erinnerung” [1]
Habe auch ich, die Seele der Zeit nicht richtig erfaßt, obwohl ich mich nun schon so lange, mit der Philosophie der Zeit befasse?
“In uns ist eine Weisheit, für deren Wissen und Wollen wir aber blind sind, weil wir hilflos im Strom der Zeit treiben, immer weiter weg vom Ursprung.” [2]
In letzter Zeit, wenn meine Tagtraumgedanken an ein emotionales, unterschwelliges Erinnern andocken, ausgelöst so wie heute, durch ein brummendes Dahinziehen eines einmotorigen Sportflugzeuges, kommt dieses melancholisches Gefühl in mir hoch. Es erinnert mich immer an meine Kindheits- und Jugendzeit in Obrigheim am Neckarstrand. Da ich schon immer ein Wolkenträumer war, lag ich dort oft bei blauweißen Sommerhimmel in den Neckarwiesen und träumte den weißen Wolken nach. Vielleicht rührt daher auch meine Vorliebe her, für tiefblaue Farben (eben himmelsblau). Auch heute noch, träume ich sehr gerne mich in den Wokenhimmel ein.

Walzbachtal-Wössingen: Ganz so schön blau war der Himmel zwar heute nicht…
[1+2] Jacob Needleman: Die Seele der Zeit, 1998, S. 25 + 29
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Nun tanze ich noch mit vielen Feen in die Nacht
22.9.2009 von Oskar Unke.
Abba song covered by Mike Oldfield
Ich tanze mit dir in den Morgen….

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Zum Ausgleich: Gegengewicht
19.8.2009 von Oskar Unke.
Winter in Canada. Mireille Matthieu
Gedankliches Gegengewicht.

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Besinnlicher Sonntagabend
28.6.2009 von Oskar Unke.
A Fine Frenzy - Almost Lover Official Video
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Die Sehnsucht zieht mich nicht mehr in die Ferne
27.6.2009 von Oskar Unke.
Vangelis-West across the sea
Auch die See, das Meer hat nicht mehr den Stellenwert früherer Jahre für mich. Meine Sehnsucht ist tiefgreifender und umfassender. Irgendwo, irgendwann, habe ich es auch einmal als die Gottessehnsucht des Menschen bezeichnet.
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Ich will raus (Sehnsucht) aus diesem Narrenstadl Absurdistan Germanistan
10.5.2009 von Oskar Unke.
Purple Schulz & Kami - Ich will raus (Sehnsucht ‘99)
Raus aus diesem Narrenstadl - Aber wohin?
Leider bin ich für verschiedene Abenteuer auch schon zu alt. Wie heißt es so schön: “Einen alten Baum verpflanzt man nicht mehr”

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Das waren noch Zeiten
12.3.2009 von Oskar Unke.
Lay Lady Lay, Bob Dylan

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