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Widerstand + Boykott
Archiv der Kategorie Widerstand + Boykott
Wappnen für Widerstand und Boykott
25.10.2009 von Oskar Unke.
Die neue Bundesregierung wird es an Eindeutigkeit nicht fehlen lassen. Die bisherige Logik von Ökonomie und Politik wird bruchlos fortgesetzt, die Krisenverursacher werden geschützt und die Folgen der Krise werden brutal auf die Menschen abgewälzt. Nach dem wattebäuschigen Slogan „In schwierigen Zeiten in guten Merkel-Händen“ wird jetzt die Rechnung für die Menschen auf der Schattenseite präsentiert. Aber Eindeutigkeit schafft Polarisierung, macht – so hoffen wir – auch Mut und Wut, sich dieser Form der Krisenbewältigung zu widersetzen.
In Deutschland sind insgesamt 13 Millionen Menschen – fast 30 % aller Erwerbspersonen – entweder arbeitslos, Hartz IV-Empfänger oder arbeiten unter prekären und menschenunwürdigen Arbeitsverhältnissen als Niedriglöhner, Minijobber und Leiharbeiter. Darauf beruhen auch die drastische Umverteilung von unten nach oben und die Umleitung der Gewinnüberschüsse in den internationalen Finanzsektor – allein 500 Mrd. € in den letzten 10 Jahren. Diese Politik führte zur schwersten Finanz- und Weltwirtschaftskrise nach dem zweiten Weltkrieg und Millionen neuer Arbeitsloser. Sie betreibt die systematische Schwächung der Gewerkschaften und nimmt die Erosion der Demokratie in Kauf. Sie ist nicht nur für Armut und Massenarbeitslosigkeit in Deutschland verantwortlich, sondern auch für die globalen Krisen: für die Hungerkrise u. a. auch als Folge von Finanzspekulationen; für die Klimakrise als Folge des fortgesetzten ökonomischen Wachstums; für Spannungen und Kriege um Ressourcen.
Eine Politik, die die Menschen ausblendet und die Interessen der Großkonzerne und Spekulanten im Blick hat, kann nur durch massive Proteste gestoppt werden.
(Auszug von: attac AG Genug für alle - attac AG ArbeitFairTeilen - Attac-Newsletter - Wir zahlen nicht für eure Krise - Kapitalismuskrise
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Oskar als Kanzler
21.9.2009 von Heini Deutscher.
Nein! Nicht Oskar Unke meine ich, sondern Oskar Lafontaine.
Als michliger Heini Deutscher werde ich Oskars Partei am kommenden Sonntag wählen. Basta!

Denn die Schröderschen Sozialräubereien sind nicht vergessen.
Nein Danke SPD!
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Nachtgedanken
22.7.2009 von Oskar Unke.
Günter Eich: Sand im Getriebe
Schlaft nicht,
während die
Ordner der Welt
Geschäftig sind!
Seid misstrauisch gegen ihre Macht,
die sie vorgeben
für euch erweben zu müssen!
Wacht darüber,
dass Eure Herzen nicht leer sind,
wenn mit der Leere Eurer Herzen
gerechnet wird!
Tut das Unnütze, singt die Lieder,
die man aus eurem Mund
nicht erwartet!
Seid unbequem,
seid Sand,
nicht das Öl
im Getriebe der Welt!”
Günter Eich
(letzter Absatz aus dem Schlussgedicht des Hörspiels “Träume”)
[zitiert nach Attac neuer Rundbrief “Sand im Getriebe“]
Untätigkeit und keine Gegenwehr! Viele Menschen haben sich gegen die Gesundheitsreform, gegen die Rentenreform, gegen Harz IV und … jetzt gegen die Orgie der “Vereinigten Abzockerbanden” nicht zur Wehr gesetzt.
Der teutsche Schlafmichel pennt weiter!
Was kommt, wenn die globalen Rettungsmaßnahmen im Finanzwesen fehlschlagen? Was kommt, wenn die weltweiten Schuldenorgien zu einem verheerenden Brand mutieren? Ähnliche Zustände wie 1923?
Wer rettet die Bürger vor Regierungen und Zentralbanken, die Staaten in den Bankrott führen oder damit beginnen, ihre Schulden mit Hilfe der Notenpresse zu begleichen?
Vor ein paar Tagen habe ich das Buch: “Gebt unser Geld zurück!” von Andreas Argens gelesen. Vom Währungsuntergang zum Staatsbankrott.
Dazu paßt die heutige Meldung: Die nächste Billionenblase droht zu platzen. Rohstoff- und Aktienkurse sind merklich gestiegen - denn Anleger ziehen ihr Geld aus US-Staatsanleihen ab und pumpen es in andere Märkte.
Beginnende Anlegerflucht
“Doch die positiven Werte täuschen. Auf eine Erholung der Finanzmärkte deuten sie nicht hin. Das sieht man schon daran, dass der Goldpreis noch immer extrem hoch ist, und Gold gilt derzeit als reines Kriseninvestment. Gingen die Investoren von einem baldigen Ende der Krise aus, würden sie ihre Sicherheitspositionen in Gold abbauen. Dass sie das nicht tun, legt einen anderen Schluss nahe: Was aussieht wie der lang ersehnte Aufschwung, könnte in Wirklichkeit eine sich anbahnende Anlegerflucht sein: eine Flucht raus aus den US-Staatsanleihen. Diese geraten zusehends unter Druck, schon fürchten erste Anleger, dass die US-Papiere nicht mehr, wie bislang kolportiert, bombensicher sind.”
USA haben über elf Billionen Dollar Schulden
“Sie haben für diese Annahme gute Gründe: Die USA haben aktuell die höchste Verschuldung aller Zeiten - sie stehen mit mehr als 11,5 Billionen Dollar in der Kreide. Gleichzeitig stecken sie in den größten wirtschaftlichen Schwierigkeiten seit 80 Jahren. Wie der Staat die Schulden zurückzahlen will, die er derzeit bei den Anlegern macht, weiß niemand. Manche Investoren fürchten, der Staat könnte durch Inflation oder Währungsreform seine Schulden verringern - und seine Gläubiger um einen Teil ihrer Investitionen prellen.” (Auszug aus Wirtschaftsnachrichten von t-online)
Die nächste Tsunamiwelle rollt schon an, mächtiger wie die vorhergehenden.
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Schade um das schöne Ei
21.5.2009 von Oskar Unke.
Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle ist bei einer Wahlkampfveranstaltung in Rostock mit einem Ei beworfen und getroffen worden.
Noch nicht einmal eine faulige Tomate wäre mir dieser neoliberale Häuptling wert. Die würde ich lieber sinnvoll meinem Kompost zuführen.
Allerdings ist es mehr als faulig, was diese FDP verspricht. Steuersenkungen für Besserverdienende! Da ist der Staat bis über beide Ohren verschuldet und dieser Partei fällt nichts anderes ein, wie seit Jahr und Tag Steuersenkungen zu fordern.
Zu den unseligen Anfangszeiten von Hartz IV und den Montagsdemos, hatte ich mal folgende Grafik auf dem Widerstand-Boykott-Netztwerk eingestellt.

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Nachtgedanken
23.4.2009 von Oskar Unke.

“Papiergeld kehrt über kurz oder lang immer zu seinem inneren Wert zurück - zu Null” (Voltaire)
Oder versiegt wie der Nil.
(Wenn das Geld fließt wie der Nil in der Wüste)
Erschrecklich die große Unwissenheit der meisten Menschen, was die Funktionsweise und Philosophie des Geldes betrifft.
“Die Profiteure des bestehenden Systems haben natürlich kein Interesse an Veränderungen und so verbreiten sie massenweise Fehlinformationen.”
(Dr. Wo - Karlsruhe)
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Wir müssen uns dem System verweigern
7.3.2009 von Oskar Unke.

Widerstand-Boykott
Der Widerstand gegen die kapitalistische Krise nimmt an Fahrt auf. Während auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
die Eliten des Weltsystems sich in apokalyptischer Stimmung üben, versammelten sich im brasilianischen Belém über
130000 Menschen aus mehr als 150 Ländern zu einem kämpferischen Gegentreffen, um dem krisengeschüttelten kapitalistischen
System Widerstand entgegen zu setzen und Alternativen vorzuschlagen.
Als Ursache der Krise wird nicht nur das Fehlen von Regulierungen der Finanzmärkte angesehen, sondern das fundamentale
Konstruktionsprinzip des Weltsystems: „Das gegenwärtige System beruht auf Ausbeutung, auf erbittertem
Wettbewerb, auf der Förderung privater Einzelinteressen zum Schaden des Gemeinwohls und auf der fieberhaften Anhäufung
von Reichtümern durch eine Handvoll reicher Menschen“. Das neoliberale und imperiale Paradigma von Davos
ist zwar angeschlagen, wirkt aber in der Krisenpolitik der westlichen Regierungen fort.
„Wir sehen uns einer globalen Krise gegenüber, die unmittelbare Folge des kapitalistischen Systems ist und deshalb
nicht aus dem System selbst heraus gelöst werden kann.
“Alle bisher zur Bewältigung der Krise getroffenen Maßnahmen
zielen lediglich auf die Vergesellschaftung der Verluste ab, um das Überleben eines Systems zu sichern“.
(Attac - sig 72 - Vorwort)
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Blogpause hin oder her: Dies Interview ist zu wichtig
3.1.2009 von Oskar Unke.
um einfach zur Tagesordnung überzugehen.
“Wir werden die grösste Depression überhaupt erleben, viel schlimmer als die sogenannte „Grosse Depression“ der 30ger Jahre!”
bin erneut auf dieses Interview durch den Explosivblog aufmerksam geworden.
Interview mit Gerald Celente
bei Schall und Rauch:
“Das Finanzsystem ist völlig zusammengebrochen. Die einzigen zwei Sachen welche die Regierung noch macht, um das Land am Leben zu erhalten, ist entweder mehr Geld zu drucken oder die Zinsen zu senken. […]
“Zum Beispiel, wir haben einen neuen Präsidenten, der 2.5 Millionen Arbeitsplätze schaffen will, wie er sagt. Wo will er das Geld dafür hernehmen? Er kann es nur drucken. Mit was wir hier konfrontiert sind, ist eine Hyperinflation wie damals in der Weimarer-Republik, das kann auch dem Dollar blühen.” […]
“Ich bin übrigens ein politischer Atheist. Ich glaube nicht an Märchen, ich bin ein erwachsener Mensch. Wenn irgendjemand glaubt, die Politiker werden uns retten, der begeht Selbsttäuschung oder ist ein Kind. Und dieser Selbstbetrug ist sehr ausgeprägt in Amerika. Die Menschen sind sehr hoffnungsvoll, dass der neue Präsident irgendwie eine Veränderung bewirken wird.”
Überall die gleichen inkompetenten Arschkriecher in der Politik und Administration, die vereinigten Stümperbanden und Schaumschläger, sagt da Oskar Unke.
“Die Menschen haben die Illusion, diese Leute sind gescheiter als alle anderen. Tatsächlich ist es so, wenn man für den Staat arbeitet, dann benögt man als Ausweis, dass man dümmer ist als alle anderen.” (Celente)
“Ausserdem sind alle politischen Organisationen in Wahrheit kriminelle Organisationen, und ich sage das nicht leichtfertig.” (Celente)
>Celente: “Wir haben gerade unsere Prognose für 2009 veröffentlicht. Wir sagen den völligen Kollaps der Wirtschaft voraus.“<
Celente: Wir im Institut sagen schon lange, man soll keinen Cent mehr ausgeben als man hat. Wir werden eine neue Bescheidenheit leben müssen, in dem man nur Sachen kauft, die man wirklich benötigt und sie dann auch länger verwendet. Dieser ganze Zyklus des Konsums ist vorbei, dass man Glück sich erkaufen und durch Materialismus erreichen kann. Verstehen sie mich richtig, ich mag auch schöne Sachen, nur jetzt geht es um Qualität, oder weniger ist mehr.
Also aufgewacht! Teutonischer Schnarchsack und Untertan. Es kommen stürmische Zeiten.
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Endlich kann ich Monopolist Nestle meiden
1.11.2008 von Oskar Unke.

Eura-Landkaffee
Dieses Kaffeepulver kostet in einem Brettener Konsumhaus 1, 89 € und schmeckt mir genauso gut wie das Carokaffeepulver, für das ich letztens bei einem Lebensmittel-Discounter 2, 69 € pro Dose bezahlt habe. (Teuerung von 0, 40 € war da zu verzeichnen vom vorherigen Preis) Wo anders ist es noch teurer. Sehe ich doch überhaupt nicht ein, daß ich da weiterhin den Nestle-Konzern-Multi unterstütze, der mir schon lange ein Dorn im Auge ist, mit seiner rabiaten Geschäftspolitik. Endlich gibt es Alternativen zu diesem Konzern. Eine zweite Ersatzmarke habe ich auch noch ausfindig gemacht. Sehe doch überhaupt nicht ein 0, 80 Cent für den Carokaffee mehr zu bezahlen, immerhin rd. 1, 60 DM mehr und unterstütze damit auch noch ein schwarzes Schaf. Nö, nö, mit mir nicht!
STREUT SAND INS GETRIEBE!

Auch ein einziges, kleines Sandkorn knirscht in einem feinen Räderwerk, es knirscht im Getriebe.
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Auf dem Weg in die EU-Diktatur?
14.9.2008 von Oskar Unke.

Aufgewacht! Bürger der EU
EU-Politiker planen den Überwachungsstaat
Eine Gruppe hochrangiger europäischer Innen- und Sicherheitspolitiker plant den ultimativen Lauschangriff auf alle EU-Bürger, berichtet die europäische Bürgerrechtsorganisation Statewatch. Die Politiker wollen sämtliche Datenspuren der Bürger speichern und ausweiten. Datenschutz und die richterliche Überprüfung von polizeilichen Überwachungsmaßnahmen sind dabei nur hinderlich.
“Jedes Gerät, das eine Person nutzt, mit jeder Transaktion, die sie durchführt, und mit jedem Schritt erzeugt sie detaillierte digitale Spuren. Das bringt einen reichen Schatz an Informationen für die Sicherheitskräfte hervor und schafft viele Möglichkeiten für einen effektiveren und besseren Schutz der öffentlichen Sicherheit”, zitiert die Bürgerrechtsorganisation Statewatch aus einem EU-Papier. “Digitalen Tsunami” nennen die Politiker diese Strategie, die bis 2014 umgesetzt werden soll.
Datenschutz oder richterliche Genehmigungen für polizeiliche Überwachungsmaßnahmen seien in diesem Szenario nur Hindernisse. Der digitale Tsunami werde, befürchtet Statewatch, jeglichen Schutz der Privatsphäre hinweg schwemmen. Statewatch ist eine 1991 gegründete, in London ansässige Bürgerrechtsorganisation, die sich für die Einhaltung der Bürgerrechte in der Europäischen Union einsetzt.
Außerdem plant die Gruppe eine noch engere Zusammenarbeit und noch intensiveren Datenaustausch mit den USA. Eine größere Gefahr für die Privatsphäre und die Bürgerrechte sei schwer vorstellbar, schreibt Tony Bunyan, Direktor der Organisation Statewatch. Die USA hätten EU-Datenschutzstandards umgangen oder ausgehöhlt und weigerten sich standhaft, Europäern den gleichen Schutz der Privatsphäre zuzugestehen wie US-Bürgern. In dem 60 Seiten langen Bericht “The Shape of Things to Come” analysiert Bunyan das Vorhaben der EU-Politiker.
(Auszug aus einer Meldung von golem.de die ich via E-Mail bekam von www.magnus.de )
Geschrieben in BigBrother, Widerstand + Boykott, Politik + Gesellschaft, Computer + Internet, Oskars Notizkladde | Drucken | Keine Kommentare »
Umräumen, aufräumen und neu organisieren
26.8.2008 von Oskar Unke.
Dabei bin ich auf diese alten Bilder (vorheriger Eintrag) gestoßen. Nun ist es mir im Bunker aber zu kühl (nur 20° C )

Widerstand-Boykott Zentrale von Oskar
und draußen noch angenehm warm (im Hof in der Sonne noch 25° C). Dieses Wetter muß man noch ausnützen, es soll ja nur ein paar Tage noch so bleiben und dann wieder kühler werden. Also! Nichts wie raus…..
Geschrieben in Widerstand + Boykott, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »