Innenbeschaumonate

Lieblingsbeschäftigung
Die zwei Monate der Innenschau und Zeiten der Bücherwelten stehen mit den Monaten November und Dezember an, neben dem Bunkerfernsehen 😆

Bunkerfernsehen

Ortholektüre

Diese Bücher sind zwar nicht neu im Bestand, aber wieder aktuell zum nochmaligen Durcharbeiten. Wie heißt es so schön: Helf dir selbst, denn sonst tut es keiner!

Und so nebenbei bemerkt:
Beim Aufräumen fand ich in den Dachstuben diese Karte aus längst vergangenen Zeiten (70er Jahre)

Schon immer so gewesen
Da ist die CDU/CSU mit gemeint!!! Seit diesen Zeiten hat sich an dieser (Tatsachen-) Aussage nichts geändert, aktuell wie eh und je. Nur raffen es die Heutigen nicht mehr so wie damals 🙁
Die ist schon ein wenig betagt und vergilbt die Karte (Bild-Wort-Montage von Christian Schatternicht aus: Deutschland, Deutschland! 12 Stimmungsbilder – gab es damals bei der Wohlthat’sche Buchhandlung  in Berlin)

November – Tristesse

Novemberwetter

Wössinger November Tristesse
Die Krähen (Raben) fühlen sich wohl

Nebel
Der blasse Nebel schreitet
Gespenstisch durch die Flur,
Und hüllt in seine Schatten
Die schlummernde Natur.

Er streckt die Riesenarme
Hin über’s weite Land,
Und fährt mit kaltem Finger
Mir über Stirn und Hand.

Und Wiesen, Wälder, Höhen
Und Thäler rings umher
Verschwinden und versinken
Im weiten Nebelmeer.
(Auszug von August Freudenthal Lyriksammlung)

Farblichtblick im November

Es lagert rings umher ein grauer Flor –
Ich weiß es nicht: bricht noch die Sonn‘ hervor?
Wird dieser Nebel heut sie ganz verhüllen?
Und ob er steigt, und ob er niederfällt?
So frag‘ ich wohl – doch schweigend ruht die Welt
Und Flur und Thal mit Dunst sich füllen.
(1. Strophe von Nebegedichtl von Louise Otto-Peters)

Wössingen Dorfeinfahrt Wössingen Feldeinfahrt

Trotz diesem tristen und naßkaltem Nebelwetter bin ich etwas gelaufen. Heute wurde es aber nur eine Stunde, aber besser wie nichts.

Novembernebel
Wirklich schade! Es herrschtein hoher Luftdruck mit (noch) 1010 hPa bzw 775 mmHg, morgen aber ein neues Tief im Anmarsch. Aktuell um kurz vor Mitternacht Nebel bei naßkalten 7° C

November 2013 -11 - Olymp 810 - Bunker   Gem 012
Zur farblichen Aufheiterung habe ich mir ein flammendes Käthchen für den Bunker gegönnt. 🙂

Denn dieses Wetter bekommt mir mal wieder gar nicht. Erfreulicherweise war es gestern ja umgekehrt. Sonnenschein, blauer Himmel und in der Sonne noch wirklich angenehm. 🙂

Es lebe der Narzißmus

Frau gönnt sich ja sonst nichts

Alexander Mitscherlichs „vaterlose Gesellschaft“ und Christopher Laschs „Zeitalter des Narzißmus“ haben sich Ende der neunziger Jahre zu einer radikalisierten Form jener Ego-Gesellschaft vereinigt, in der jeder Aufschub von Glücksmomenten als persönliche Kränkung aufgefaßt wird. Jedes objektive Hindernis im Alltag erscheint als Sabotage an der Selbstverwirklichung im Hier und Jetzt. Was zählt, ist die Verschmelzung mit dem Augenblick, der Moment der einzig wahren Empfindung: ich und mein Magnum in der Badewanne.

Neil Postmans These vom „Verschwinden der Kindheit“ läßt sich vom Kopf auf die Füße stellen: Das Verschwinden der Erwachsenen ist in vollem Gange.

Entpolitisierung ist ein allgemeines, kaum noch bemerktes Phänomen in einer Zeit, in der die Dimensionen der Probleme und die Möglichkeiten, sie zu lösen, immer weiter auseinanderklaffen. Denn der narzißtische und neurotische Mensch hat keine Kapazitäten mehr für solche Dinge frei, er ist voll und ganz mit seiner Selbstinszenierung beschäftigt.

Nachtgedanken XXI

bannernachdenkliches
Am Anfang steht die Frage

“Was ist der Ursprung der Welt?”
“Was ist wahr?”
“Was ist der Sinn des Seins?”
“Welche Stellung hat der Mensch in der Welt?”
kennzeichnen den Anfang der Philosophie.

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Wer sich sein Leben lang von der Schule über den Beruf bis in das Alter nur dem Trott des Alltags, der Einbahnstraße des täglichen Sollens, unterwirft, der wird niemals philosophieren, denn er fragt nicht. Er fragt nicht nach dem Sinn seiner Existenz, sondern lebt nur dahin, ohne die Bestimmung des Menschen aufzunehmen, das eigene Sein zu gestalten, der Strecke zwischen Geburt und Tod einen Sinn zu geben, und wenn es vielleicht nur der wäre, nach diesem zu fragen.
Er läuft tagein, tagaus im Hamsterrad des Lebens, er strampelt sich ab und kommt doch niemals auf einen “grünen Zweig”
Den Dingen auf den Grund gehen heißt in diesem Fall:
”Die Dummheit liegt nicht primär in der menschlichen Natur. Sie wird den Menschen systematisch aufgezwungen durch Tradition, Erziehung, Schule und Medien. Wobei Herrschaftsinteressen eine wesentliche Rolle spielen (halt du sie dumm, ich halt sie klein). Man braucht die menschliche Dummheit, um den gesellschaftlichen Staus quo aufrechtzuerhalten.” (Philosophie für den Alltag) Das ist das alte Spiel der Untertanen mit den Obertanen und den Hintertanen. Es läuft heute noch genauso ab wie früher, darin hat die Menschheit nichts dazu gelernt.

Nur ein Frage der Zeit

Unlust + Frust

Es finden wieder intensive Attacken auf mein Blog statt. Die Blog-Admin bzw. Loginseite wurde gestern wieder massiv unter Beschuß genommen. 1. 667 Zugriffe fanden statt.

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Die Verteilung der Zugriffsländer ist für ein deutsches Blog auch abnormal.
Diese Verteilung ist aber kein Einzelfall sondern die Regel. Das Ländderranking beinhaltet immer als Nummer 1 die USA, zweitens meistens China , drei manchmal Deutschland oder auch Rußland oder UK und dann normal verteilt andere Länder.
Deswegen ist es nur ein Frage der Zeit bis meine Paßwörter wieder geknackt sind. HPs und Blogs die auch politische und gesellschaftliche Themen bringen, sind das besonders in der Angriffslinie. Gestern war auch wieder einmal ein Ausreißer in den Besucher- und Zugriffszahlen, das geht dann gleich in die Tausende, wo sonst im Durchschnitt 600 bis 1000 Besucher/Zugriffe normal sind.

Gelassenheit ist Trumpf

Couch Ruhe Philosophische Gelassenheit ist mir ein ernstes Anliegen

Für den Schüler des Tao ist Gelassenheit das menschliche Mitschwingen mit dem natürlichen Lauf der Dinge und der Einklang mit dem geistigen Weg des Tao, das ohne Unterschiede und ohne Bezeichnung ist. Jedes Ding hat ein inneres Wesen, und wer dieses in einem vollkommen ruhigen Gemüt erfaßt, bringt seine eigenen Fähigkeiten unmittelbar mit den Gegenständen und Bewegungen in Beziehung und schwingt mit in ihrem Rhythmus.

Waldwege

Die Gelassenheit lebt das Heute und kümmert sich nicht um das Morgen. "Im Heute versucht der Mensch, was immer er tut, mit Gelassenheit zu verrichten", ist ein buddhistischer Spruch.

Heimatlos in Absurdistan Germanistan

Heimatlos von Reinhard Mey

 

Der Text von diesem Lied: Heimatlos dieses Lied von Reinhard Mey bringt es mal wieder sehr zutreffend auf den Punkt.
Auszug aus dem Liedtext:
Du fühlst dich heimatlos…

„Kein Aufschrei geht durchs Land, nur stilles Ducken, kein Aufmucken,
Keiner geht mehr auf die Straße, nur ein müdes Achselzucken
Über Unterschlagung, Hinterziehung, Lügen und Skandale.
Eine schlappe Spaßgesellschaft, ohne Moral und Ideale.
Gib ihnen Brot und Spiele, das betäubt die Republik,
Ein Bißchen Love-Parade, Schmuddel-TV und Volksmusik.
Bißchen Unterleibskomik, bißchen nackten Hintern Zeigen
Und keiner hört mehr auf die Mahner und die Lästermäuler schweigen.
Gib ihnen hohle Plastik-Idole, die durch ihren Alltag geistern
Und bunte Werbung, um ihnen die Augen zu verkleistern,
Gib ihnen ihre Seifenoper und du hast sie in der Hand:
Heiterkeit und Lechz! und Freizeit, danach strebt das Vaterland!“

 

Aprilwetter!

Aprilwetter im November

Aprilwetter im November.
Es war in der Nacht schon windiger und immer wieder Regen. Auch heute am Tag setzte sich dieser Wetter fort. Der Weg auf dem wir liefen, liegt etwas höher und freier, dort blies der Wind ganz schön frisch um die Ohren. Nun muß man so langsam wieder Handschuhe und Mütze mitnehmen. Aktuell mit 11° C ist es zwar nicht ausgesprochen kalt, aber doch unangenehm durch den frischen Wind. Die Obstbäume sind nun schon weitgehend kahl – Schade! – 🙁

Waldlandschaft

Während im Wald teilweise die Bäume noch richtig grün sind und die meisten Bäume noch belaubt sind.
Trotz allem tut das Laufen auch gut und ist wichtig für Gesundheit und Fitness

Leider kein Wunderbrunnen…

Der Jungbrunnen ist es aber nicht

Leider nicht der Wunderbrunnen den ich gebrauchen könnte

Waldwässerchen
Kein Orakel spricht heraus – nur Blätter drin 🙁

“Nach den sonnigen und warmen Sommertagen möchte man gar nicht an das nass-kalte Herbst- und Winterwetter denken. Wenn sich Herbststürme austoben, der Regen an die Fenster prasselt und die Dunkelheit schon früh hereinbricht, dann sind wir nicht nur von Erkältungskrankheiten geplagt, sondern auch depressive Verstimmungen haben „Hochkonjunktur“. (Quelle: Wirksame Naturarznei)

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft trainiert das Immunsystem. Dort gibt es sehr brauchbare Ratschläge und die dementsprechenden Mittel (s.o.)

Auf diese Seite bin ich eigentlich ja wegen Steirocartil  bzw Steirocartil ortho (Homöopathisches Arzneimittel bei rheumatischen und degenerativen Gelenk- und
Wirbelsäulenbeschwerden)
Denn jetzt bei der beginnenden naßkalten Jahreszeit, habe ich jetzt dieser Tage schon wieder Schwierigkeiten mit meinen “morschen” Knochen. Das Mittel werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

So angenagt…

November 2013 - 01- Olymp 810 - Werrabronn Wald 003

So angenagt und “verfolgt” fühle ich mich irgendwie auch.
An diesem Tag fühlte ich mich überhaupt nicht so gut.
Weiß der Kuckuck was das wieder war. nachdenk
Fest steht, die letzten Winter, besonders die Monate
November und Dezember sind mir überhaupt nicht bekommen.
Jedenfalls fing der November zünftig an, denn das Wetter war
nicht berauschend, nun gut, es hätte noch schlimmer sein können,
aber gelaufen bin ich heute nicht und mit auf die Messe gehen in Karlsruhe
wollte ich auch nicht, null Bock!!! Beide Enkelinnen waren zwar enttäuscht..
Aber viel gelesen und nachgedacht hatte ich.