Nur mal so nebenbei erwähnt

gar05

Habe ich am letzten Sonntag (13.03) doch eine gewisse Genugtuung empfunden. Der Kick hätte aber ruhig noch stärker ausfallen können, so 20 % in BW für die AfD hätten es ruhig sein dürfen. Diesem Parteien- und Systemkartell kann man nicht kräftig genug gegen das Schienbein treten. Unverschämt diese elendigen Hetzer aus Politik und Medien.

Couch Ruhe

Frühjahrsmüdigkeit

Zwischen schlapper Frühjahrsmüdigkeit und Aufbruch ~ war trotz allem eine arbeitsreiche Woche zu verzeichnen. 2 Ster Holz verstaut und erste Gartenarbeiten, Umräumarbeiten mit Buchblätterpausen ließen die Zeit wie im Fluge verrinnen.

Alles paletti
Der Frühling ziert sich noch, es war zwar nicht kalt bei uns aber zeitweilig ein unangenehmer NO bzw Ostwind.

banneroskaraergernisii-2

~.~

In letzter Zeit fiel es mir wieder mal besonders auf. Meine jetzigen Drucker sind Tintensäufer und die Lebensdauer wird auch immer geringer. Hatte ich in der Anfangszeit (ab 1989) Drucker von Epson (9 Nadeldrucker und später 24er) – die überdauerten die ganzen 90er Jahre, weil dann auch nicht mehr so häufig benutzt, da ich dann Tintenstrahler von Epson hatte. Meine Canondrucker in den 2000er Jahren schafften noch 5 und 7 Jahre Funktionszeit. Vor drei Jahren habe ich nach kurzer Zeit einen Epsondrucker aufs Altenteil geschickt, weil er ein einziges Ärgernis war. Der vorletzte Canondrucker war auch nicht die Offenbarung.
Da könnte ich noch viele Beispiele bringen, was heutzutage nur noch Ramsch, eine Zumutung oder gar eine Frechheit darstellt.

auenlandschaft_152
So richtige Wanderwetter ist auch noch nicht, bei dem heftigen Wind hatte ich nicht so Lust zum Laufen. Allerdings war ich heute auf Fotopirsch, es war ein verheißungsvoller Frühlingstag zur Einstimmung. 13° C  und wolkenlos blauer Himmel, aber ein frischer Wind. Die Vögel waren aber in toller Frühlingslaune und die Natur steht in den Startlöchern, ein, zwei warme Tage und es geht voll los.  🙂

Totschlagargument: Wer Merkel und Flüchtlingschaos nicht mag, ist ein Nazi

“Merkel zerstörte mit ihrer aufgezwungenen Willkommenskultur etwas Kostbares. Vertrauen. Die alternativlose Große Koalition genoss das bereits vor der Flüchtlingskrise nicht im Überfluss. Jetzt ist auch der Rest weg. Deutschlands alternativlose Kanzlerin hat allen gezeigt, wie schlecht unsere Parteiendemokratie funktioniert. Wie sehr die da oben wollen, was denen da unten schadet.” (Kopp-Online Artikel)

Wer mit Merkels Flüchtlingschaos ein Problem hat, bekommt die Nazi-Diagnose gestellt.

Merkels Paradies ist abgebrannt bevor es entstehen konnte. Genauso ein Lügen – Märchen wie Kohls östliche blühende Landschaften.

Wer das Fremde liebt und die eigene Identität hasst, ist auch nur ein Faschist.

Kranke Gesellschaften: Ist jeder Herakles?

herakleshydra_155 Herakles und die Hydra

Ist Herakles, der tapfere Held der grichischen Mythologie, Abbild unserer Gesellschaft, getrieben, wie wir, von Süchten und maßlosen Ansprüchen, und dem Bedürfnis, gottähnlich zu sein?
In unserer Zeit, die offensichtlich den Zenit einer sinnvollen individuellen wie kollektiven Entwicklung überschritten hat, suchen wir vermehrt nach Impulsen, die den drohenden Untergang aufhalten, vielleicht sogar das Steuer im letzten Moment herumreißen könnten. Nachdem bewußtes Wollen und rationale Klugheit die Gesamtproblematik nicht verändert haben, wächst die Erkenntnis, daß im kollektiven Unbewußten, das C.G. Jung in die tiefenpsychologische Forschung eingebracht hat, Lösungsmöglichkeiten gespeichert sind, die in enger Verbindung stehen mit der Welt der Mythen.
Herakles – ein Suchender, vordergründig auf der Suche nach Abenteuern, nach Taten, die ihm zum Ruhm gereichen, ihn in gottähnlichen Glanz hüllen. Herakles – ein Sehnsüchtiger, erfüllt von dem Verlangen nach Wertschätzung, Geborgenheit, liebevoller Bezogenheit. Herakles – ein Süchtiger, sehnsüchtig suchend nach Inhalten, nach einem Sinn, den er selbst nicht zu benennen wußte.
Doch jeder äußere Erfolg offenbarte die innere Leere, jedes scheinbare Finden erwies sich als Illusion und machte ihn süchtig auf erneute Suche.

Golfplatz Wössingen Golfplatz Wössingen

Paßt nicht gerade er in einer erschreckend aktuellen Weise in unsere Zeit, als Ausdruck unseres Menschseins, das sich in immer unmenschlicherem Sein gefällt? Ist nicht auch unsere satte, an Bildern, Erlebnissen und Taten überreiche Gesellschaft eine Gemeinschaft von Süchtigen?

Literaturverzeichnis:
Göll, Hermann: Illustrierte Geschichte der Mythologie, Bechtermünz Verl., 1991
Lutz, Christiane: Mythos und Psyche- Jeder ist Herakles, Bonz Verl., 1997

Hederich, Benjamin:
Gründliches Mythologisches Lexikon
Reprographischer Nachdruck der Ausgabe Leipzig, Gleditsch 1770 der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen.
1996, Wissensch. BG., Darmstadt

Herder Lexikon
Griechische und Römische Mythologie
Götter, Helden, Ereignisse, Schauplätze.
1995 Herder, Freiburg

Schwab, Gustav:
Sagen des klassischen Altertums
1978 DTV, München

Reucher, Theo: Das Glas hat einen Sprung, WBG Darmstadt, 1993
Bly, Robert: Die kindliche Gesellschaft – Über die Weigerung erwachsen zu werden  Kindler Verl., 1997

Lichtblick! Es geht aufwärts…

Lichtblick Es geht aufwärts mit der Natur und auch mit mir  🙂

Heute hat mich das Hochdruckwetter hinaus gelockt, es war zwar nur mäßig warm mit 11° C – im geschützten Südhofbereich waren es zwar 15° C – aber draußen in der Natur war es doch noch frisch. Nachts ist es bei solcher Wetterlage auch noch kühl (aktuell noch + 5° C bei sternenklarem Himmel)

Wege im Frühjahr Weg zwischen Obergrombach und Helmsheim (Stadtteil von Bruchsal)

Am Horizont war der Himmel halt doch noch diesig und nicht mehr so klar in der Fernsicht. Trotzdem war es bereichernd und wohltuend für mich, mal wieder ausgiebig laufen zu können ohne gravierende Erkältungsbeschwerden.

Blick in den Kraichgau Blick in den Kraichgau (im Hintergrund Neibsheim Stadtteil von Bretten)

März 2016 - 10 - Olymp 810 - Obgromb-Helmsh 016 Weinberge bei Helmsheim

März 2016 - 10 - Olymp 810 - Obgromb-Helmsh 018 Auch hier schon Frühblüher am Wegesrand

Blick auf Helmsheim Blick auf Helmsheim

März 2016 - 10 - Olymp 810 - Obgromb-Helmsh 025 Weinberglandschaft

März 2016 - 10 - Olymp 810 - Obgromb-Helmsh 031 Blick auf Helmsheim

Nur Klein-Lena war überhaupt nicht begeistert von meinem “Ausreißen” – aber sie mußte ja ihre Hausaufgaben für die Schule machen.

Frühjahrsmüdigkeit

Stilleben-teetaDas Leben plätschert so dahin, zwischen Müdigkeit und Träumerei, dampfender Teetasse und Stapel voller Papier und Bücher. So richtig auf den Posten war ich bislang auch noch nicht. Die Erkältung in der dritten Woche und etwas hartnäckig.
Es fehlte die frische Luft, die Sonne und das Laufen.  🙁

Oskars DachstubenIn meinen Dachstuben angefangen, all die vielen Ordner zu sichten und auszumisten, was nicht mehr gebraucht wird oder aktuell ist.

ArbZi2-1Wenn ich so überlege, wie viel Zeit und Aufwand in all den Dingen drinsteckt, nicht zuletzt auch der hohe Kostenaufwand. Besonders im IT-Bereich, die ganze Computerei ist sowas von schnelllebig, was man alles lernen und wissen mußte und das Meiste davon ist schon längst überholt, Schnee von ~~’?!*
Habe mich in letzter Zeit öfters gefragt ob ich diesen Aufwand nochmals so treiben würde… !?! Orakel

Da habe ich gerade alte Unterlagen von (1999) den Pionierzeiten / Anfangszeiten des Internetzes. Damals haben wir uns bei Veronika und im Usenet herumgetrieben 😆  Daran merkt man auch wie die Zeit vergeht.

Der Merkel-Irrsinn geht weiter – Nachtgedanke 73

Angela Merkel ist – aus welchen Gründen auch immer – nicht willens, den Ernst der Lage zu erkennen. Ihre Aufforderung an die eigene Partei, über die Flüchtlingskrise doch bitte erst wieder nach den Landtagswahlen zu diskutieren,  zeugt von einer postdemokratischen Verblendung, in der Politik nur noch ein Schauspiel ist, in dem den Wählern nicht einmal mehr die Rolle der Komparsen zugemutet wird. (Artikel in DWN- Angela Merkel hinterläßt Europa als Scherbenhaufen)

nachtgedanken2-160-1

Rücktritt sofort!

250 270 UnterzeichnerInnen fordern den Rücktritt

324 150 sind es hier

574 420 UnterzeichnerInnen fordern den Rücktritt Frau Merkel!

Wetter für Aufräum- und Putzaktionen

Couch Ruhe

…und für sehr viele Ausruhpausen.  😆  Denn irgendwie plagt mich auch eine gewisse Frühjahrsschlappheit.
So richtig hergestellt bin ich gesundheitlich auch noch nicht 🙁
Klein-Lena ist ganz heiß auf Bücherumräumaktionen und Entstaubungen derselbigen und animiert mich dazu.

Wechselwetter  Das Wetter reißt einem nicht vom Hocker…

Es ist zwar nicht kalt mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 10° C, aber gestern und heute doch “naßkalt” – es kommt einem kälter und ungemütlicher vor wie es ist, durch den frischen Wind. Von Frühling ist noch nichts zu sehen.

Bunkerbücherwelt  Bis wir ringsum fertig sind ist bei meiner Arbeitsweise bald wieder Winter…

Hügelhüpferträume Plane schon eifrig meine Hügelhüpfertouren und kann es nicht abwarten…

Hochglanzmadonnen und sonstige Irrationen

hochglanzmadonnen -xy _595 Scheinwelten ~~~ Matrixwelten

Cyberspace – der kybernetische Überraum: Die Dekadenz und der Sex
Da Veränderungen im Geschäftsleben – Veränderungen in den menschlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen widerspiegeln oder ihnen folgen, ist es ausnehmend wichtig zu verstehen, wie die Dekadenz sich in unserem Leben und in der Gesellschaft manifestiert. Es gibt eine direkte Verbindung zwischen der Kontextauflösung in Bereichen wie Sexualität, Kunst, Sprache, Glauben, Krieg, Regierungsweise und Bedrohungen.

Der Spiegel ist blind geworden und im Theater läuft nur noch das morbide Absurdschauspiel. (siehe Steppenwolf von H. Hesse)

neues geistiges Futter

Neue Lektüre geistige Gehirnnahrung Nach-Schlag 1

Arbeitszi-4-1

-~-

Ein Plädoyer für das Nichtstun
”Muße ist zur bedrohten Ressource geworden. Die Beschleunigungsgesellschaft mit ihrem Arbeitsdruck und dem Zwang zur permanenten Kommunikation lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Dabei haben Hirnforscher und Psychologen längst herausgefunden, wie wichtig Phasen absichtslosen Nichtstuns sind. Sie fördern nicht nur die Regeneration und stärken das Gedächtnis, sondern sind auch die Voraussetzung für Kreativität. Ulrich Schnabel zeigt uns, wo wir auch heute noch Inseln der Muße finden können und bietet Anregungen für alle, die dem permanenten Drang zur Beschleunigung widerstehen wollen.” (Buchklappentext)

Nun, eigentlich bräuchte ich da keine Anleitung mehr, weil von mir schon sehr lange und ausgiebig praktiziert.

Computer-far-Es
“Könnten wir uns mit dem Lebensstil der Vorfahren begnügen, hätten wir dank unserer technischen Möglichkeiten alle Zeit der Welt. Doch wir reisen zwar schneller, aber dafür weiter, arbeiten effizienter, aber mehr, haben mehr Möglichkeiten, aber höhere Ansprüche. So ist Zeitnot zum Dauerzustand und zum Signum der modernen Gesellschaft geworden. Wir leben in einem System der Gehetzten.” (U.S)
Das Leben meiner Vorfahren, so z.B. meiner Großeltern väterlicherseits, haben mich doch etwas geprägt. An ihre Lebensweise muß ich öfters denken und sie ist mir oft auch ein gewisses Vorbild gewesen. An meinen Großvater denke ich immer dann, wenn ich mich mit Gesundheitsfragen bzw. mit Medizinthemen beschäftige, wie z.B. mit diesem Beitrag “Büchernachschlag” Wie hat mein Großvater es nur geschafft, ohne Pharmaindustrie und Medizinersyndikat, fast 100 Jahre alt zu werden und dies bei guter Verfassung.

Zeitstreßmaschine
Zeitstreßmaschine

 

“Seit dem Bestseller „Anleitung zum Müßiggang“ gilt Tom Hodgkinson als Experte für Genuss und Gelassenheit. In seinem neuen Buch nimmt er sich die negativen Erscheinungen unseres modernen Lebens vor: Erfolgsdruck, Versagensangst, Gier, Einsamkeit. Mit der für ihn typischen Mischung aus Humor, enzyklopädischem Wissen und Zitaten führt er vor, wie man sich aus diesen Zwängen befreien kann.”
(Buchklappentext)

Da habe ich sehr früh gelernt – oder kapiert – sich immer vom Hauptstrom fernhalten und das Gegenteil der Masse tun, bringt gewisse Freiheiten und Freiräume. Es war mir frühzeitig bewußt: Lebenskünstler leben besser und länger. Gesundheit kommt auch durch Eigensinn und Bewußtheit.

Februar 2016 - 22 - Olymp 810 - WössLangRicht Bücher Bunker 016 Eigene Wege gehen ist meistens von Vorteil