Tagträumereien

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Das Wasser murmelt Dir ein Lied…
Setz dich an einen Bach und sei einfach da. Das Lied des Wassers wird deine Sorgen aufnehmen und sie hinab zum Meer tragen. Imagination und Selbstsuggestion kann sehr viel bewirken und befreiend sein.

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6 Kommentare zu Tagträumereien

  1. Morgentau sagt:

    Ich liebe solche Orte. Leider wird es selbst da immer schwieriger, sich völlig frei seinen Träumereien hinzugeben, weil über einen wie ein Damoklesschwert die Frage schwingt, wie lange das noch möglich sein wird. Wie lange können wir noch Unbill für solche Momente ausblenden, wie lange wird es überhaupt noch stille Plätze geben, an die kein Menschenlärm dringt. Plätze, die nicht von Menschenhand umgeformt werden.
    Auch diese Abholzung im großen Stil, wo man auch hinkommt, ist so erschreckend.

    Ein lieber Gruß zum Sonntag
    aus der aprilverregneten Morgenwiese

    • Oskar Unke sagt:

      Hallo Frau Morgentau,
      freue mich immer über deinen Besuch und deine lieben Kommentare. 🙂
      Da geht es dir wie mir, oft ist es für mich störend wenn zu viele Banausen und oberflächliche Tröttüten da rumplärren. Es ist oft erschreckend wie Dummheit und Dämlichkeit zugenommen haben.
      Tagsüber und werktags finde ich immer noch solche Wege und Flecken, wo man doch mehr von zu vielen Menschen verschont wird. Deswegen wohne ich ja so gerne auf dem Land / im Dorf, denn Stadtleben ist nichts für mich. Dort tritt all das Negative, die geballte Blödheit erschreckend zu Tage. Dort ist die Dekadenz und der Verfall zuhause. 🙁
      Die menschlichen Eingriffe in die Natur sind allerdings auch auf dem Land oft sehr deprimierend.
      Auch dir wünsche ich eine erträgliche Restwoche.
      VG
      Oskar

  2. Irmi sagt:

    Oskar, du hsst es wieder auf den Punkt gebracht.
    Ein wunderschönes Foto – schon das lädt zum Träumen
    ein. Ich sitze auch gern ganz still am Neckar und schaue
    den Enten und Schwänen – und auch den Schiffen zu.
    Einen guten Start ins Wochenende wünscht Dir
    Irmi

    • Oskar Unke sagt:

      Hallo Irmi,
      Auch dir Dank für Kommentar und Besuch 🙂
      Danke auch für dein Lob.
      Am Neckar saß ich als Kind/Jugendlicher auch immer sehr gerne.
      Oft lag ich auch in den Neckarwiesen und habe den weißen Wolken nachgeträumt. (Ich schau den weißen Wolken zu und fange an zu träumen)
      Noch heute, wenn ich im dortigen Neckarraum bin, ist es obligatorisch eine Pause am Neckar einzulegen. In Obrigheim stehe ich meistens zwischen Neckarbrücke und Sportplatz am Schiffanlegeplatz und trinke meinen Tee.
      Nun ist mir ja der Rhein näher und deshalb sitze ich dort häufiger, besonders gerne bei der Leopoldshafener Fähre und weiter hinten vom Rheinblick.
      Wünsche dir eine angenehme Restwoche 🙂
      VG
      Oskar

  3. Laura sagt:

    Ach so ein kleines, rauschendes Bächlein hat schon was Erholsames. Ich stelle so oft fest, dass das Leben und das DASEIN am leichtesten ist, wenn man sich gar nicht so viele Gedanken darüber macht. Wenn man sich seiner gar nicht so bewusst ist, sondern sich einfach dem, was man gerade tut, ganz und gar hingibt und an nichts anderes denkt. Das nennt man wohl Achtsamkeit !
    Bei deinen Zeilen schwingt in meiner Wahrnehmung ein wenig Melancholie mit – ein Gefühl oder Seelenzustand, den ich sehr mag. Nicht umsonst von dir ja auch als Tagträumerei bezeichnet.
    Immer wieder schön, bei dir zu lesen, lieber Oskar !
    Und so lasse ich liebe Grüße für dich da in der Hoffnung, dass es dir gut geht und du den Frühling in der Natur in vollen Zügen genießt.
    Mach’s gut !

    • Oskar Unke sagt:

      Hallo Laura,
      Danke für Kommentar und Besuch. 🙂
      Ja, da ist deine Wahrnehmung richtig, Melancholie ist durchaus für mich nicht fremd. In auch schönen Momenten kann eine leichte Melancholie mitschwingen.
      Der Frühling [besonders]ist dafür sehr gut geeignet und speziell bei mir auch Ende August Anfang September, wenn das kleine Schwalbenpaar wieder gen Süden zieht.
      Obwohl ich ein „Intensiv-Denker“ bin habe ich sehr wohl gelernt im Augenblick zu leben, eben in der Achtsamkeit zu sein.
      Tagträumer war ich schon als Kind und Schüler und konnte sehr früh in Selbstvergessenheit abtauchen.
      Bin mit antworten mal wieder später dran, hatte so viel um die Ohren, u.a. auch durchs renovieren und umräumen.
      VG
      Oskar

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