Vitalität und Lebenskraft

Vitaliserung – Entspannung und Gewinnung von Lebenskraft !

Mehr Vitalität, also Lebenskraft, durch geeignete Maßnahmen der Vitalisierung zu gewinnen, ist der Traum vieler Menschen und hat natürlich mit Bioenergetik zu tun. Die mikrobiologische Versorgung mit essentiellen Stoffen legt den Grundstein zur optimalen zellulären Funktion. Die Dreiheit Körper, Seele und Geist bedingt sich wechselseitig, bestimmt das energetische Niveau und damit die Lebensqualität. So ist es auch möglich, mit Maßnahmen von diesen drei Ebenen aus wechselseitigen Einfluss zu nehmen auf die Gesamtbefindlichkeit. Wenn sich Körper, Seele, Geist und Energie in einem „homöostatischen“ Miteinander befinden, verlaufen die bioenergetischen Prozesse in biokybernetischer Hinsicht optimal.

„Je mehr Energie zur Verfügung steht, desto lebendiger sind Sie
und umso mehr haben Sie vom Leben!“
[
Quelle: http://www.forum-bioenergetik.info]

Sehr früh habe ich kapiert, daß  es mit der Psychologie und den „normalen Psychotherapien“  nicht so weit her ist. Deswegen habe ich mich sehr früh mit Wilhelm Reich, der Energiemedizin, Biodynamischen – und Körpertherpien beschäftigt. Mit seinen unmittelbaren Schülern bzw. Nachfolgern und den weiter entwickelten Therapien beschäftigt. „Energie Medizin beruht auf den traditionellen Medizinsystemen Chinas und Indiens, und geht von der Existenz einer universellen Lebenskraft aus und verbindet diese mit westlichen Ansätzen von energetischen Vorstellungen, wie sie von Wilhelm Reich, C.G. Jung, Alexander Lowen erarbeitet wurden.“ (Gabriel Stux)

Die Energie-Medizin arbeitet empirisch, d.h. die direkte Erfahrung der Lebenskraft, ihrer Ladung des Fließens im Körper wird für den Therapeuten aber auch für den Patienten zur täglichen Praxis. Atem- und Meditationsübungen bilden eine wichtige Grundlage der Praxis in Verbindung mit traditionellen Methoden wie Akupunktur oder Qi Gong.

Nachdrücklich weiße ich zu dieser Thematik immer  wieder auf den Vortragszyklus von Bernd Senf hin. So z.B. —> Bernd Senf über Wilhelm Reich 1. Von der Psychoanalyse zur Körpertherapie  und Wilhelm Reich 5. Biogenese und Entdeckung der Lebensenergie („Orgon“)  sowie 7. Emotionale Blockierung und Krebs – bioenergetische Krebsforschung. Natürlich ist der gesamte Vortragszyklus sehr wichtig um überhaupt zu verstehen … wie der Mensch so tickt.
Es ist erschreckend, wie unwissend die überwiegende Mehrheit der Menschen in diesem Bereich ist. Deswegen hat die „EMOTIONALE PEST“ nach wie vor Hochkonjunktur. Die „Innenweltverschmutzung“ ist pestartig verbreitet.
Empfehlenswert auch das Buch Lebensenergie von Dr. Stephano Sabetti

Lebensenergie – Wesen und Wirken jener Kraft, die unsere körperliche, geistige und seelische Verfassung steuert

Wahrnehmung und Bewußtheit – Dr. Stephano Sabetti

Dr. Stephano Sabetti ist Doktor in Counseling Psychology und ausgebildet in Klinischer Psychologie. Er lernte u.a. bei Fritz Perl, Isadore Fromm, Alexander Lowen und John Pierrakos und lehrt in vielen Ländern den „Path of No Way“. In seinen Büchern mit Titeln wie „Im Fluß des Seins“, „Die Freiheit bist Du“ oder „Waves of Change“ weist er auf einen Weg zu vorbehaltloser innerer Freiheit. Dabei unterstützt der „Path of No Way“ den Übergang von der psychologischen zu einer sich vertiefenden spirituellen Erforschung, indem der Modus der „I (Ich)-dentity“ erkannt und sich allmählich auflösen darf, um den Qualitäten von Freude, Glücklichsein und Liebe immer mehr den Raum zu überlassen. Das von ihm entwickelte Heartfulness Training betont die Qualitäten eines leeren oder gegenstandslosen Geistes auf dem Weg zu einer tieferen Bewusstheit.

Nur mal so nachgedacht …

Bild

In der Fülle leben oder doch lieber in die Tiefe gehen?

Heutzutage noch wichtiger wie früher. Suche nicht nach mehr Wissen, suche nach tieferen Wissen.

„Schon vor einer Reihe von Jahren habe ich bemerkt, wie viel Falsches ich in meiner Jugend habe gelten lassen und wie zweifelhaft alles ist, was ich hernach darauf aufgebaut. Dass ich daher einmal im Leben alles von Grund auf umstoßen und von den ersten Grundlagen an neu beginnen müsse, wenn ich jemals für etwas Unerschütterliches und Bleibendes festen Halt schaffen wollte. So werde ich endlich ernsthaft und unbeschwert zu diesem allgemeinen Umsturz meiner Meinungen schreiten.“ erkannte 1641 der Philosoph René Descartes.

Philosophische Gelassenheit ist heutzutage vonnöten

Philosophische Gelassenheit

Für den Schüler des Tao ist Gelassenheit das menschliche Mitschwingen mit dem natürlichen Lauf der Dinge und der Einklang mit dem geistigen Weg des Tao, das ohne Unterschiede und ohne Bezeichnung ist. Jedes Ding hat ein inneres Wesen, und wer dieses in einem vollkommen ruhigen Gemüt erfaßt, bringt seine eigenen Fähigkeiten
unmittelbar mit den Gegenständen und Bewegungen in Beziehung und schwingt mit in ihrem Rhythmus.

Die Schüler des Tao wie des Buddhismus sind in ihrer Wesensart und rechten Lebensführung eins mit der Allnatur und können die Kräfte des Weltalls in Anspruch nehmen. Wer sich gelassen und umsichtig verhält, meistert die Grundprinzipien und Ereignisse, denen er begegnet, und fügt in diesem Einklang keinem Menschen und keinem Ding Schaden zu; ebenso wird er selbst nicht Schaden erleiden.

Der Zenmeister Eugen Herrigel bezeichnet in seinem Nachlaßwerk „Der Zenweg“ die Gelassenheit als eine „in ihren Grundzügen erworbene, dann aber in Vollendung geschenkte Verfassung.“ Ist sie einmal erworben, dann wird der Erleuchtete sie nicht mehr verlieren, denn sie ist die allen innewohnende Wesenshaltung.

Die Gelassenheit lebt das Heute und kümmert sich nicht um das Morgen. „Im Heute versucht der Mensch, was immer er tut, mit Gelassenheit zu verrichten“, ist ein buddhistischer Spruch. [88, 92]
Bei all dem Wahnsinn und Irrsinn der aktuell durch dieses Absurdistan Germanistan jagt, muß man sich in diese philosophische Gelassenheit absenken, sonst wird man selbst noch irre.
Merkt man immer wieder!
Mistproduktion wohin man auch schaut.
Literaturhinweis:

Mangoldt, von Ursula  Das Glück der Gelassenheit – Lebenserfahrungen  Herder Verlag, Freiburg  1979, 2. Aufl. 1980 

Das kleine Glück des Alltags

Der Drang nach Reichtum lohnt mitnichten, das Glück verweht oft wie der Wind, Zufriedenheit kommt durch Verzichten, auf Dinge, die nicht nötig sind.

Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.
Welch ein Glück, daß es die einfachsten Dinge noch gibt, immer noch Felder, rauschende Bäume und den Mond am Himmel. Nur hat die Mehrheit der heutigen Menschen, keinen „Blick“ mehr dafür und keinen Sinn mehr für „Die Ästhetik des einfachen Alltags.“ Der Sinn über die Wesentlichkeit des „Tuns“ ist verschüttet. Das Wissen vom leichten Glück der einfachen Dinge ist verloren gegangen.
„Die Gefahr, die schlichten, bescheidenen, stillen Werte zu vernachlässigen, ist in unserer lauten, hektischen Zeit sehr groß. Genauso wie die Medien, neigen auch wir dazu, unsere Konzentration nur auf die großen, außergewöhnlichen Ereignisse des Lebens zu richten, vor denen die kleinen Dinge des Alltags verblassen. Aber gerade die naheliegenden, einfachen Dinge sind es, die mehr zu unserem Glück beitragen als die starken Sensationen.“
Literatur:

48  Krüger Tarr, Irmtraud  Vom leichten Glück der einfachen Dinge  Herder Verl. Freiburg  1998 

Abendreflexion

Wenn die Hoffnung nicht wäre…

Schopenhauers „Denken“
Wie Hegel, nimmt Schopenhauer als Ausgangspunkt die Unerkennbarkeit der Dinge an sich – also der Realität, die in der kantischen Erkenntnistheorie hinter der phänomenalen Welt steht. Im Gegensatz zu Hegel akzeptiert Schopenhauer Kants Ansatz, daß die Wirklichkeit hinter der Welt der Erscheinungen – die Welt des Nous – für das subjektive Ich nicht erkennbar ist. Doch es gibt eine Hintertür in die Welt der Dinge an sich, oder wie Schopenhauer es in seinem typisch bildhaften Stil ausdrückt, „ein Weg von drinnen steht uns offen, zu diesem realen inneren Wesen der Dinge, zu dem wir ohne sie nicht durchdringen können. Es ist, sozusagen, eine unterirdische Passage, ein Geheimgang, der, wie durch Verrat, uns alle in die Festung bringt, die von außen nicht eingenommen werden konnte.“
Diese „unterirdische Passage“ wird dadurch gefunden, daß wir selbst zu diesen Einheiten gehören, die wir so gerne kennen würden, daß wir selbst dieses Ding an sich sind.“ Ein Gedanke, den Schopenhauer als implizit in Kants Werk angelegt behauptet, den Kant jedoch übersehen habe.


Schopenhauers Ansatz ist grob gesagt folgender: Das subjektive „Ich“ wird uns nur in der Welt der „Erscheinungen offenbart, also kann es nicht das sein, was unser wirkliches Wesen ausmacht (das, was ein „Ding an sich“ ist). Mein wahres Wesen aber ist der Wille. Der Wille ist das Ding an sich, das, obwohl in der Welt der Erscheinungen als strebend zur Schau gestellt – der Wille zu leben -, nichtsdestoweniger meinem subjektiven Selbst direkt und unmittelbar offenbart wird. [31]
Literatur:

31  Stokes, Philip  Philosophen – 100 große Denker und ihre Ideen  Gondrom Verl  2003 
32  Koesters, Paul-Heinz  Deutschland deine Denker  Gruner & Jahr  2. Aufl. 1980 
33  Weischedel, Wilhelm  34 große Philosophen in Alltag und Denken  Nymphenburger Verl.   6. Aufl. 1980 


Sobald ich ein wenig mehr Zeit habe, will ich mit dem Thema „>Matrixwelten“< fortfahren. Das beschäftigt mich schon länger.
Die Welt ist für jede neue Generation immer zuerst Erwartung. Anspruch, Ideal, Traum; leidvoll wird der Widerspruch zwischen der Welt als Vorstellung und der Welt als Realität erfahren; die Auflösung des Widerspruchs zwischen dem Sein und dem Sollen der Welt gibt jeder Generation neu zu denken. Nur wer sich mit der Welt, so wie sie ist, von vornherein abzufinden vermag, braucht keine Fragen zu stellen. Jeder andere bleibt unangepaßt und erlösungsbedürftig: Er kann an Gottes Gnadenhand das Jammertal dieser Erde im Glauben an eine bessere Welt durchschreiten; er kann, eingehakt in seine Leidensgenossen, mit dem Kampfruf „Paradise now“ zur kollektiven Selbsterlösung aufmaschieren; und er kann im Alleingang nach der Wahrheit suchen und an ihr verzweifeln.

Voll ausgelastet

Arbeitslawine

Diese Woche bin ich wahrhaftig voll ausgelastet. In meiner Wohnung teilweise renoviert, vor  allem aber auch rumgeräumt und vieles neu organisiert. Durch das gewittrig-schwül-heiße Wetter war ich nicht so oft zum wandern gekommen. Gartenarbeiten waren auch noch angesagt. Dann natürlich meine neuen Bücher lesen und intensiv Recherche betrieben und Nachforschungen zur Virenproblematik, Biowaffen, Impfstoffe usw. volles Programm.

Albert Kitzler: Denken heilt! – Philosophie für ein gesundes Leben

Als Augleich für all die irrsinnigen Themen die zur Zeit anstehen.

Albert Kitzler versteht es wie kein Zweiter, einen Zugang zur Philosophie der Antike zu schaffen und die Weisheit der antiken Philosophen mit unserem modernen Leben zu verknüpfen.
In diesem Buch geht es um unsere Gesundheit: Unser Alltag fordert uns viel ab – Stress, Unruhe, Erschöpfung und manchmal sogar Angst sind die Folge und belasten unsere Psyche.
Albert Kitzler ist überzeugt: Das Weisheits-Wissen von antiken Philosophen wie Seneca, Buddha, Konfuzius und anderen Denkern der Antike ist ein wirkungsvolles Heilmittel, um mit diesen Lebensfragen fertigzuwerden. In seinem neuen Sachbuch übersetzt er das Gesundheits-Wissen antiker Philosophen und Denker aus Ost und West anschaulich in unsere Lebenswirklichkeit und macht ihre philosophische Weisheit als Therapeutikum nutzbar – als Weg zu Ausgeglichenheit und Daseinsfreude und zum Wohl unserer Seele.

Die Erkenntnis des 1. Juli 20

„Des Himmels heitere Bläue lacht dir
ins Herz hinein.“
(Theodor Fontane)
Der Samen für ein glückliches und zufriedenes Leben
wächst in uns selbst.
Wir brauchen die Achtsamkeit im Augenblick.
Achtsamkeit ist eine innere Haltung, die es uns ermöglicht, mit unserem Sein
und unserer Lebenskraft bewußt im Hier und Sein verankert zu sein. Als „Geerdet“
bezeichnet man dies in der Bioenergetik (siehe Wilhelm Reich und Alexander Lowen.)

Bioenergetischen Analyse
Bioenergetische Analyse ist eine aus der Reich’schen Methode abgeleitete Körperpsychotherapie.
der Fokus der therapeutischen Arbeit liegt
auf der Lösung von Blockaden („Panzerungen“ bzw. „Sicherungsbewegungen“), die den Selbstausdruck behindern. Die Arbeit im Stehen mit dem Ziel der Verbesserung des Energieflusses in den Beinen und im Becken (Arbeit am sogenannten „Grounding“ bzw. das „Erden“) wurde von Lowen als Basis angesehen,


Alle körperlichen und sinnlichen Vorgänge sind unteilbar und nur verschiedene Ausdrucksformen eines einzigen einheitlichen Lebensprozesses. Deshalb ist es wichtig, sich seines Körpers bewusst zu werden und die in ihm ablaufenden energetischen Prozesse und Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele zu verstehen. Sobald sich der Mensch seines Körpers wirklich bewusst wird, mit ihm «arbeitet», ihn «erlebt», gewinnt er ein völlig neues Verhältnis zu sich selbst und wird auch Angstzustände und Stress-Situationen überwinden.
Wer sich auf sich selbst besinnt, kann aus innerer Klarheit und Gelassenheit handeln.
Achtsamkeit heißt auch staunend in den Himmel zu schauen und den davon ziehenden
Wolken hinterher zu sinnieren. Wahrzunehmen was unsere Seele sagt und nicht nur auf unseren
Verstand zu hören. Wie sagte schon der kleine Prinz: Nur mit dem Herzen sieht man gut.
Achtsam im gegenwärtigen Moment präsent sein. und dieser Erfahrung die volle Aufmerksamkeit
zu schenken. Deswegen werde ich auch nie die Menschen verstehen, die in schöner Naturumgebung
nichts anderes zu tun haben, wie auf ihren Daddelkasten zu glotzen.
Wie arm im Geiste muß doch so ein Mensch schon sein.
Der Masse unserer Gesellschaft fehlt Tiefenreflexion.
Eine der grundlegenden Zufahrtswege zur Reife.
und
Die Macht der Echtzeit
ist
der Verlust der Seinszeit.
Manfred Poser: Zeit und Bewusstsein – Warum Zeit eine Illusion ist.

Die subjektive Wahrnehmung von Zeit ist ein uraltes Phänomen des menschlichen Erlebens. Jeder kennt die Erfahrung, dass Zeit wie im Flug vergeht oder die Sekunden qualvoll langsam verrinnen. Diese Realität des Subjektiven bleibt jedoch innerhalb der üblichen Grenzen des menschlichen Denkens. Manfred Poser berichtet in seinem Buch von Erfahrungen, welche diese Grenzen überschreiten. Anhand faszinierender Erlebnisse wird daher deutlich, dass Zeit, in der Tiefe verstanden und erfahren, eine Illusion ist.
In Wahrheit ist Zeit eine Struktur des Bewusstseins und wird von diesem entscheidend geprägt. Wer diesen Sachverhalt erkannt hat, wird auch seitens eines wissenschaftlichen Denkens nicht länger Probleme mit paranormalen oder mystischen Erfahrungen haben. Zeit wird innerseelisch und multi-dimensional!
Der Inhalt dieses außergewöhnlichen Werkes ist im tiefsten Sinne zeitlos und die vertrauten Grenzen der Wirklichkeit überschreitend. Ein Tor in höhere Dimensionen der Wirklichkeit!

Durch das allgegenwärtige, unübersehbare an Zerstreuungsmöglichkeiten, wächst gleichzeitig die Furcht, etwas zu versäumen / zu verpassen. Oberflächlichkeit und Seichtheit ist die Folge.

Literatur hierzu:
1.  Marianne Gronemeyer: Das Leben als letzte Gelegenheit, Wissenschaftliche BG , 1993
2.  Alexander Lowen: Körperausdruck und Persönlichkeit. Kösel, München 1981.
3.  Alexander Lowen: Der Verrat am Körper. Scherz, Bern und München 1980.
4.  Alexander Lowen: Die Spiritualität des Körpers. Heyne, München 1991.
5. Alexander Lowen: Körperausdruck und Persönlichkeit. Grundlagen und Praxis der   Bioenergetik. Kösel Verlag, München 1981.
6.   Vita Heinrich-Clauer (Hrsg.): Handbuch Bioenergetische Analyse. Psychosozial-Verlag, Gießen 2008,
Wer in dieses Thema eintauchen will und seinen Körper im Hinblick auf seine Psyche verstehen will, kann ich nur die Vorträge von Bernd Senf zu Wilhelm Reich und die Geschichte der Tiefenpsychologie empfehlen.
Von der Psychoanalyse zur Körperpsychotherapie (1/10)
http://www.youtube.com/watch?v=i8-A9d_VbyM&feature=youtu.be
Ein Vortragszyklus in 10 Teilen.

 

Die Welt der Matrix – Illusionen

Die Welt ist für jede neue Generation immer zuerst Erwartung. Anspruch, Ideal, Traum; leidvoll wird der Widerspruch zwischen der Welt als Vorstellung und der Welt als Realität erfahren; die Auflösung des Widerspruchs zwischen dem Sein und dem Sollen der Welt gibt jeder Generation neu zu denken. Nur wer sich mit der Welt, so wie sie ist, von vornherein abzufinden vermag, braucht keine Fragen zu stellen. Jeder andere bleibt unangepaßt und erlösungsbedürftig: Er kann an Gottes Gnadenhand das Jammertal dieser Erde im Glauben an eine bessere Welt durchschreiten; er kann, eingehakt in seine Leidensgenossen, mit dem Kampfruf „Paradise now“ zur kollektiven Selbsterlösung aufmaschieren; und er kann im Alleingang nach der Wahrheit suchen und an ihr verzweifeln.
Wenn wir Arthur Schopenhauer als Kronzeugen einer unheilen Welt in den Zeugenstand rufen, so nicht in der Überzeugung, von ihm die Wahrheit zu hören. „Leid schafft nicht Wahrheiten“, möchten wir mit Ludwig Marcuse einschränken, „aber läßt vielleicht Augen wachsen für sie.“

C.G. Jung sagte später über Schopenhauer: „Er war der erste, der vom Leiden der Welt sprach, das uns sichtbar und augenfällig umgibt, und auch von Verwirrung, von Leidenschaft, vom Bösen – all diese Dinge, die die anderen (Philosophen) kaum wahrzunehmen schienen und stets in allumfassende Harmonie und Verständlichkeit aufzulösen versuchten. Hier war nun endlich ein Philosoph, der den Mut hatte zu sehen, daß es mit dem Universum nichtvon Grund auf zum Besten bestellt war.“ Vielleicht hinterließ er aus diesem Grunde einen dauerhafteren Eindruck in der Literatur als in der eher lebensfernen Philosophie.[31]
Literatur:

31  Stokes, Philip  Philosophen – 100 große Denker und ihre Ideen  Gondrom Verl  2003 
Zeitmatrix – Tunnel

Wie Hegel, nimmt Schopenhauer als Ausgangspunkt die Unerkennbarkeit der Dinge an sich – also der Realität, die in der kantischen Erkenntnistheorie hinter der phänomenalen Welt steht. Im Gegensatz zu Hegel akzeptiert Schopenhauer Kants Ansatz, daß die Wirklichkeit hinter der Welt der Erscheinungen – die Welt des Nous – für das subjektive Ich nicht erkennbar ist.

Wer hätte das gedacht …

Martin Wehrle bringt es ans Licht: Das Zeitalter der Zurückhaltenden hat begonnen. Ein leises Wesen eröffnet ungeahnte Chancen, für das Leben und die Karriere – aber nur, wenn Introvertierte ihre speziellen Stärken nutzen: Besonnenheit, Tiefgang, ein gutes Urteilsvermögen.
Buch: Der Klügere denkt nach
Von der Kunst, auf die ruhige Art erfolgreich zu sein – Mit Anti-Schwätzer-Training
Blablabla
Deshalb ist es im Wald so schön

Eine kleine Reflexion

„Hat einer das vernommen, und ist er wirklich ein geborener, und zur Sache berufener, das heißt ein göttlicher Mensch, so ist ihm, als habe er Kunde erhalten von einem Weg in ein Wunderland. Nun weiß er, daß er alle Kraft anspannen muß, und das das Leben anders keinen Sinn hat. So spannt er denn sich selbst mit dem Weiser jenes Weges zusammen und läßt nicht nach, bis er alles vollendet oder wenigstens die Kraft erlangt hat, daß er selbst so stark ist, sich selber ohne Wegweiser zu leiten. Auf diese Art und in dieser Gesinnung richtet ein Philosoph sein Leben ein. Wohl übt er den Beruf, in dem er gerade steht aus, über allem aber hält er sich immer an die Philosophie und eine solche Lebensweise, die ihn aufs höchste lernbereit, gedächtnisfrisch und zu nüchternem Denken fähig macht. Die entgegengesetzte Haltung ist ihm zeit seines Lebens verhaßt.“  (Platon, Aus dem 7.Brief)

Wenn ich dann so die Aufmacher in den Medien lese: Corona ist nicht das Problem. Der kollektive Irrsinn ist erschreckend. Wahnsinn am laufenden Band —> Klimawahn, Flüchtlingswahn, Coronawahn, Rassismuswahn —> was kommt noch?
Platons Brief hatte ich zwar schon mal gepostet, ist hier aber nochmals zielführend.
Prof. Max Otte: 20 bis 30 % sind aufgewacht???
Da halte ich es doch eher mit Philosoph Michel Onfray:

Das monumentale Werk über den drohenden Untergang der westlichen Kultur

In einem großen, wortgewaltigen Werk erzählt der französische Philosoph Michel Onfray die 2000 Jahre alte Geschichte der jüdisch-christlichen Kultur, und er prophezeit ihren unaufhaltsamen Untergang. Onfray schildert ihren Aufstieg und ihre Blüte, dann die allmähliche Infragestellung des christlichen Weltbildes seit Renaissance und Aufklärung und schließlich den Verfall in unseren Tagen, der einhergehe mit Nihilismus und Fanatismus, wie wir sie in unseren Gesellschaften erlebten. Den Angriffen mörderischer Ideologien wie der des radikalen Islamismus setze die liberale westliche Welt nichts entgegen. Und obgleich bekennender Atheist, erkennt Onfray die große Leistung der bedrohten jüdisch-christlichen Kultur: den Respekt für das menschliche Individuum.

Der gesunde Menschenverstand ist zu vielen Menschen leider abhanden gekommen, bzw. war nie vorhanden.

Überall kehrt wieder der rigide Dogmatismus ein

Überall kehrt wieder der rigide Dogmatismus ein und führt zu erstarrten Wissenschaften

Auch die westlichen Wissenschaften, die sich mit dem aufkommenden Rationalismus vor einigen Jahrhunderten als Emanzipation von kirchlichem Machtanspruch und Dogmatismus verstand, hat mit dem von ihr geprägten „mechanistischen Weltbild“ nichts dazu beigetragen, dieses verschüttete Wissen wiederzuentdecken und wiederzubeleben. Im Gegenteil; in ihren Hauptströmungen (besser gesagt: in ihren dogmatischen Erstarrungen) leugnet sie bis heute die Existenz einer Lebensenergie und grenzt Forscher, die dieser Energie wieder auf die Spur gekommen sind, aus der „Gemeinde der Wissenschaftler“ aus. Viele der etablierten Wissenschaftler haben sich eingemauert wie in einer Festung von scheinbar unerschütterlichen, absoluten Dogmen, und jeder, der an ihren Grundfesten rüttelt, läuft heute noch Gefahr, von ihnen mit Pech und Schwefel überschüttet zu werden. Robert Anton Wilson spricht in diesem Zusammenhang von der modernen Wissenschaft als einer „Zitadelle“ und von einer „neuen Inquisition“.

Und dennoch gab es immer wieder Menschen, die – unbeirrt von Ausgrenzung und Spott, von Bedrohungen und Anfeindungen – konsequent ihren Weg gegangen sind, den Weg der Wiederentdeckung der Lebensenergie und des Lebendigen. (S.14) [1]
Literatur:

Senf, Bernd  

Die Wiederentdeckung des Lebendigen  

Zweitausendeins Verl. Frankfurt a.M.  

2. Aufl. 1997  

Besser leben mit weniger

Am Wasser am Wald

Diät für die Seele und das Fordern
Weniger tun, aber das mit mehr Hingabe. Weniger verbrauchen, aber mehr auf Qualität achten und Umweltverträglichkeit. So entsteht ein Klima, in dem Menschen menschlicher leben und in dem Kinder besser gedeihen können. Glück bedeutet: sich am Einfachen erfreuen können, Zeit füreinander haben, Austausch pflegen, spontan feiern, spontan einfach etwas unternehmen. Überflüssigkeiten durch neue Notwendigkeiten ersetzen. Nur so kann die große innere Not und Verflachung in uns allen gewendet werden. So wie wir Diät für den Körper brauchen, brauchen wir Diät für die Seele.
Das praktiziere ich allerdings schon lange. Mir ist aber bewußt, daß die Mehrheit damit nichts am Hut hat.

Das Sonnenlicht …



Die Sonne… Die ganze Menschheit hat am Licht der Sonne Teil; das Sonnenlicht ist nicht Dein und Mein Es ist die Leben spendende Energie, die wir alle miteinander teilen. Die Schönheit eines Sonnenuntergangs, wenn man dafür empfänglich ist, ist für alle Menschen da. (Krishnomurti)

Ruhe in Dir schaffen – Mach dich frei!

Dringender denn je erforderlich

Der heutige Massenmensch

Der heutige Massenmensch hat die “Kunst des Müßiggangs” verlernt. Allein schon der Begriff ist für ihn negativ besetzt. Er kennt nicht mehr die Heilkraft der Stille. Die Qualität unseres alltäglichen Befindens in einer schnellebigen, streßgeplagten Umwelt hängt weitgehend von unserer Fähigkeit ab, gelegentlich wirklich “abschalten” zu können – in heilsamen Momenten der inneren Stille zu unserer Mitte zurückzufinden, um uns dort zu regenerieren. Der heutige Mensch ist auf der Flucht vor sich selbst.

Ein Waldspaziergang ist Balsam für unsere Seele

Durch die stille Atmosphäre im Wald wird das Nervensystem (Parasympathikus) aktiviert, was zur Reduzierung des Streßhormons Cortisol beiträgt.
Der Wald ist der Ort, an dem wir zur Ruhe kommen können und Kraft tanken für den Alltag.
Abschalten von all dem Wahnsinn der täglich auf uns niederprasselt.

Dem Gehirn einen Kurzurlaub von dem Irrsinn dieser Welt gönnen.
Jetzt ist es wieder besonders schön im Wald, die Vögel singen, die Waldluft regt das Nervensystem an, die Gerüche stimmulieren unsere Sinne, die Pflanzenstoffe stärken unser Immunsystem. Unser Blutdruck sinkt und unser Herz schlägt im Wald ruhiger.
Der Wald schärft die Sinne…

Verschiedene Studien ergaben: Die Waldluft und die Bewegung stärken und schützen unser Herz-Kreislaufsystem. Besonders intensiv duften jetzt Kiefern, Lärchen und Tannen. Die würzige Luft betört und schärft die Sinne. Diese Stoffe sind auch ausgesprochen lungenfreundlich, durch die Pinen und Camphen entkrampfen die Lungen / Atemwege und verhalten sich schleimlösend. Die Lungenkapazität verbessert sich schon nach einer halben Stunde.
Wohltuendes Grün

Unser Nerven- und Hormonsystem reagiert ausgesprochen wohlwollend auf „GRÜN“ und regt die Hormonausschüttung an, die unser Wohlempfinden steigert. Ausgedehnte Wanderungen in der Natur wirken mindestens 7 Tage positiv nach und stärken nachhaltig unser Immunsystem, so wichtig in diesen irren Viruszeiten. Der Wald produziert gasförmige Stoffe (Terpene) die wir über die Haut und die Atmung aufnehmen und vielfältige Wirkungen in unseren Körper auslösen. Die Anzahl der Abwehrzellen im Blut wird auch intensiv angeregt. (um die 50 %)

Unwichtig und nicht von Belang

„Sobald dich einer schilt oder haßt, oder wenn du das Geschwätz der Leute ertragen mußt, immer dann betrachte die Gemütsverfassung dieser Leute, beschaue sie aus nächster Nähe und siehe einmal, was das für Leute sind. Du wirst sehen, daß du dich nicht damit beschäftigen mußt, was diese Leute von dir denken.“
Strategien der Verdummung

Wer viel Radio hört, durch die TV-Programme zappt, den neuartigen Politzirkus miterlebt und die Deutschen im Big-Brother-Fieber verfolgt, kann auf die Idee kommen, hier sei Volksverdummung auf hohem ökonomischen und technischem Niveau angesagt. Zehn Autoren unternehmen in diesem Band mit offenen Augen Ausflüge in die Fun-Gesellschaft. Sie beobachten, „wie man gedacht wird“, blicken auf das „Glück der größten Zahl“, machen einen Besuch beim Titelhandel oder studieren die Dummheit als erfolgreiche Lebensform. Möglicherweise ist die Tatsache, dass Dumme von ihren Fähigkeiten ganz besonders überzeugt sind, keine bloß natürliche Gegebenheit, sondern Ausdruck der Dressierbarkeit des Menschen in der Postmoderne.
(Buch: Strategien der Verdummung
Infantilisierung in der Fun-Gesellschaft – erhältlich bei Kopp-Verlag)
Diesen obigen Menschenschlag begegnet man leider nur zu oft.
Wenn ich noch an frühere Zeiten denke, als es noch mehr üblich war, in Foren zu schreiben, oder die Stellungnahmen und Kommentare in unseren Netzwerken Revue passieren lasse, ja, ja Dummheit ist wirklich eine ganz natürliche Eigenschaft. 😆
„Wer nicht weiß, was die Welt ist, der weiß nicht, wo er lebt. Wer aber den Zweck seines Daseins nicht kennt, der weiß weder, wer er selbst, noch was die Welt ist. Wem aber die Kenntnis des einen oder andern dieser beiden Stücke fehlt, der wird auch nicht sagen können, wozu er geschaffen ist. Was hälst du denn von einem Menschen, der den Tadel derer fürchtet oder nach dem öffentlichen Beifall solcher Leute begierig ist, die nicht wissen, wo sie sind, noch was sie sind?
(Marc Aurel)

So Vieles ist unwesentlich und nichtig

„Wie gering ist die Zeitspanne, die dir zugemessen ist! Reicht es dir nicht, dieselbe gut zu nutzen? Warum versäumst du Zeit und Gelegenheit? Denn was sind dies anderes als Übungen der Vernunft darin, alles was im Leben vorfällt, mit scharfem Blicke zu erforschen und in die Natur der Dinge einzudringen?“
(Marc Aurel)
„Laß dich von Dingen, die von außen an dich herangetragen werden, nicht zerstreuen, sondern schaffe dir Muße, etwas Gutes zu erlernen, und hör einmal auf, herumzuirren.
Es ist aber noch ein anderer Umtrieb zu vermeiden: Viele, die ihr Leben mit vielen Geschäften abnützen, treiben mit größtem Ernst nur Kleinigkeiten und Kindereien, das sie keinen Haupzweck haben, worauf all ihre Bestrebungen und Absichten abzielen.

(Marc Aurel)
Der Erkenntnis der Dialektik von Entfremdung und Freiheit des Menschen muß die Praxis des Entwurfs folgen. Es muß der permanente Bruch des Menschen zu seiner gegebenen Situation einsetzen, um „ein ganz anderer zu sein“

Nutze den Augenblick

Meine Philosophenbank

„Den Augenblick muß man nützen mit feinen Sinn und rechter Tat und die Nüchternheit wahren auch bei der Erholung.“
„Wer die Dinge, die heute existieren,
gesehen hat, der hat alles gesehen, was von
Ewigkeit her gewesen ist, und was ins
Unendliche hinaus sein wird: Denn es sind
immerfort Dinge von gleicher Natur
und gleicher Art.

Alles, was uns begegnet, ist so gewohnt,
so bekannt wie Rosen im Frühjahr und
Feldfrüchte im Sommer. Denn solch ein
Bewenden hat es mit Krankheit, Tod,
Verleumdung und Aussatz und allem,
warüber die Toren sich freuen oder
sich grämen.“

(Marc Aurel)
„Überschaue, was in den vergangenen Zeiten
geschehen ist, die großen Revolutionen der
Reiche und Staaten, so kann du auch vorher-
sehen, was in künftigen Zeiten geschehen wird:
Denn es wird allezeit einerlei sein, und nichts
kann aus der Regelhaftigkeit der gegenwärtigen
Begebenheiten heraustreten. Daher ist es gleich,
ob man sich vierzig oder zehntausend Jahre
der Menschengeschichte vergegenwärtigt.
Was wird man mehr daraus erkennen?“

(Marc Aurel)

Die Narrheit der Menschen war schon immer mehr oder weniger bestimmend.
Theo Löbsack: „Versuch und Irrtum – Der Mensch: Fehlschlag der Natur.“ hat 1974 diesen dekadenten Irrläufer schon sehr gut seziert. Der Homo stultus lernt nichts dazu.
„Dummheit als gesellschaftliches phänomen“ (1972 von Frank Palinay)


Das menschliche Großhirn. Denn das selbstmörderische Verhalten des Menschen auf der Erde ist das unmittelbare und zwangsläufige Produkt dieses Organs. Stirbt der Mensch aus? Löbsacks Thesen lauten: Erbverfall, Zwang zum moralischen Handeln mit allen Folgen der Bevölkerungsexplosion, zunehmende Abhängigkeit von Arzneien und Prothesen, wachsende seelische Not kündigen den Artentod an. Der homo sapiens wird an seinem Großhirn scheitern wie einst die Saurier an ihrem übermäßigen Gewicht. Der triftigste Grund dafür wird die Umkehr des Auslesegesetzes der Natur durch den Menschen sein.

Auch Herbert Gruhl hat dieses Manko des Großhirnaffen treffend heraus gearbeitet.
Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel regierte von 161 bis 180 n.Chr. Für das Römische Reich war dies bereits eine Zeit des Umbruchs und der Krisen. Die Zukunft schien ungewiß, und viele Menschen suchten nach neuer Orientierung. Marc Aurel wandte sich der stoischen Philosophie zu, die lehrt, wie man zu seelischer Ruhe und Stärke findet.

In seinem Werk „Selbstbetrachtungen“ schreibt er über Themen wie Zeit und Muße, Eitelkeit und Vergänglichkeit. Lebensnah und tiefgründig beantwortet Marc Aurel Fragen, die uns angesichts des Älterwerdens und des Eintritts in eine neue Zeitepoche auch heute noch bedrängen.
Wie leicht ist es, sich jede beunruhigende und nicht zur Sache gehörige Einbildung vom Hals zu schaffen und auszutilgen und so gleich Ruhe und Stille zu haben?“

Also ist der Mensch das, wozu er sich in seinem Entwurf macht. Es gibt nur „Hoffnung im Handeln“, was Sartre in dem Essay „Ist der Existentialismus ein Humanismus?“ zu der Folgerung und Antwort führt: „Der Mensch ist nichts anderes als sein Leben“.

Literaturhinweis:

[206] = Nollen, Bernhard: „Nutze den Augenblick“ – Gedanken zur Lebenskunst von Marc Aurel – 1999
[207] = Aurel, Marc: „Wege zu sich selbst“, 1958
[208] = Epiktet: „Die Kunst, vernünftig zu leben“, 1958; 207 + 208 Artemis Verl. Zürich

Die Muschel der Erkenntnis

Mentalmuschel: Die Muschel der Erkenntnis

Mentalweg (Die Muschel der Erkenntnis): Erkenne wie wenig Du brauchst, wenn du die Muschel der Erkenntnis gefunden hast. „Ist Mangel wirklich etwas so Schlimmes? Mangel ist in der langen biologischen Geschichte der Menschheit das Normale, ja geradezu die Triebkraft des Lebendigen. Die Beseitigung des Mangels ruft schwerste, zum Teil fatale Störungen hervor, wenn sie nicht von entsprechenden Einsichten begleitet ist, die wir in Form der Askese, des freiwilligen Verzichts kennen. Die gegenwärtige Situation der Menschheit verlangt von uns Verzicht, Askese im Großen bei der Planung künftiger Gesellschaftssysteme. …. (Friedrich Cramer, Autor)

Geld und Gold ist nicht alles!
Für die kommenden mageren Zeiten ist es schon mal förderlich, sich in Bescheidenheit zu üben.

Ohne mein TOI TOI gehe ich nicht auf Wanderschaft

Diese Volltrottel! Nun haben sie meine TOI TOIs wieder auf einen Fleck abgestellt, wo ich doch genau den Aufstellungsplan erstellt hatte 🙁
Hach! Wie ich diese idyllischen Waldwege liebe!
Romantischer Rundweg bei Helmsheim
Solche Wandertage mit so unterschiedlichen Wolken- und Himmelsbilder liebe ich über alles.
Dankbar und froh bin ich für jeden Wandertag.
4 Stunden war ich unterwegs. Es war wieder herrlich und erbaulich.