Nachtgedanken vom 15. Oktober 21

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Nachtgedanken vom 15. Oktober 2021 >>>> Das ewige Problem mit der Zeit.

Am Anfang steht die Frage
Was ist Zeit?
Was fange ich mit meiner Lebenszeit an?
Wie gestalte ich meinen Alltag?

Am Anfang steht die Frage.
Am Anfang war die Frage.

Sie ist die Ur-Sache von Philosophie. Mit der Frage nach dem Ursprung von Welt haben vor etwa 2500 Jahren die Menschen einen Bruch mit ihrer vorherigen Existenz vollzogen.
Ihre Fragen:

Was ist der Ursprung der Welt?
Was ist wahr?
Was ist der Sinn des Seins?
Welche Stellung hat der Mensch in der Welt?
Kennzeichnen den Anfang der Philosophie.
Wir werden immer Fragende bleiben, ein Leben lang.

Leider sehen es die meisten Menschen nicht

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Die Schönheit der Natur sehen und genießen.

Geistige Erbauung im Wald.

Die meisten Menschen geistern achtlos durch die Gegend. Gewöhnlich wird starr auf den Daddelkasten (Handy) GEKLOTZT.

Die Schönheit des Unscheinbaren entdecken.

Der Natur sind wir entfremdet. Wenn wir uns schon mal in ihr aufhalten, dann nicht aus Zuneigung zu Pflanze und Tier oder um Muße zu finden – sondern zwecks Rekreation. Das Motto lautet nicht mehr „Wie herrlich leuchtet mir die Natur…“, sondern: ‚Wie regeneriert man sich optimal im Wald und auf der Flur?‘ Bäume und Blüten sind die großen Fitmacher. Reichen sie nicht aus, so gibt es immer noch Medikamente oder ein Kurbad. Und schon ist eine neue Mode und Masche geboren, mit der sich vortrefflich mit der Dummheit und dem Narzißmus des Menschen, wunderbar Geld abzocken läßt.

Die Vielfalt in der Natur.

Diese Welt glaubt,
der zivilisatorisch-technische Fortschritt bringe sie dem irdischen Paradies näher. Sie produziert hemmungslos – und zerstört dabei mit jedem Tag mehr die Natur, die Luft und das Wasser.

Der ganze Technikkram, der ganze Konsum kann eine intakte Natur und das Wohlfühlen in ihr nicht ersetzen.

 

 

Lese gerade (nochmals): Der Mensch ein Mängelwesen…

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Ich lese gerade… (nochmals) Band 6 Heinrich Schmidinger / Clemns Sedmak (Hrsg.): Der Mensch – ein Mängelwesen? – Endlichkeit – Kompensation –

Ist der Mensch vor allem ein Mängelwesen? Lassen sich seine intellektuellen und kulturellen Errungenschaften besser verstehen, wenn wir seine ursprünglichen Schwächen wie das Fehlen von Instinkten etc. in Rechnung stellen? Die Aktualität der Theorie vom Mängelwesen Mensch diskutieren in diesem Band internationale Fachwissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen.
Der sechste Band der Reihe stellt die Theorie vom Mängelwesen Mensch in den Mittelpunkt.

Eine der einflussreichsten Theorien in der philosophischen Anthropologie ist die vom Mängelwesen Mensch. Der Mensch, so die Annahme, hat damit zu kämpfen, dass seine Natur in vielerlei Hinsicht die eines offenen, entwicklungsfähigen, aber auch bedrohten Wesens ist. So fehlen ihm beispielsweise die Instinkte und Verteidigungsmechanismen des Tieres. Er ist der ›Prothesengott‹, der mit technischen und anderen Hilfsmitteln seine ursprüngliche Verletzbarkeit kompensieren muss. Seine ganze Kultur lässt sich als eine solche Kompensationsleistung begreifen und wir verstehen auch seine positiven Möglichkeiten besser, wenn wir die Schwächen analysieren, die ihn begleiten. Wie weit trägt diese Theorie und was sagen in der Gegenwart Philosophen, Theologen und Naturwissenschaftler dazu? Das wird in diesem Sammelband lebendig und auf hohem Niveau von einschlägigen Fachleuten interdisziplinär diskutiert.

Die Weisheit und Gelehrtheit sind ein sehr seltener Gast in Absurdistan Germanistan.

Topologien des Menschlichen

Die Grundfragen der Philosophie könnte man – so Kant – letztlich in die eine zusammenfassen: Was ist der Mensch? Diese Frage kann heute gar nicht angemessen gestellt werden ohne die gründliche Aufarbeitung der Ergebnisse der Human- und Naturwissenschaften. Die Herausgeber der ›Topologien des Menschlichen‹ haben es sich zur Aufgabe gestellt, in insgesamt sieben Bänden das heute verfügbare Wissen über den Menschen zusammenzuführen, die unterschiedlichen einzelwissenschaftlichen Disziplinen miteinander ins Gespräch zu bringen und so den Boden zu bereiten für eine philosophische Reflexion über den Menschen. Leitender Gesichtspunkt eines jeden Bandes ist eine der klassischen Bestimmungen des Menschen, wie sie in der Geschichte des Denkens geprägt wurden.

Las gerade im Kapitel: Ich kaufe, also bin ich?

4. Trivialisierung der Welt- und Selbsterschaffung durch Massenproduktion und Massenkonsum.

“Hat der Markt immer recht, der Trivialserien höher als Theaterabende und Investmentbanking höher als Sozialarbeit wertet. Damit das Angebot wachsen kann, muß auch die Nachfrage wachsen. Dies geschieht am besten, indem zum einen ständiges Begehren stimuliert und zum anderen die Lebensdauer der Produkte bewußt gesenkt wird. Ergebnis ist eine auf materiellen Konsum ausgerichtete Wegwerfgesellschaft, in der Produkte Sinn substituieren: Man kauft keine Creme, sondern ewige Jugend, kein Auto, sondern Status, keine Biokarotte, sondern ein reines Gewissen, keinen Anzug, sondern Aura, kein Möbelstück, sondern einen Lebensstil. Da die Produkte ihre Sinnversprechen nicht einzulösen vermögen, stellt sich kurz nach dem Konsum in der Regel Leere ein, die durch beschleunigten und verdichteten Konsum zu füllen ist: Mit der Unendlichkeit des Begehrens wird der Mensch zum vom Mangel getriebenen Wesen, das keinen Frieden finden kann, ehe es sich nicht vom Begehren befreit, wie es die buddhistische Lehre nahe legt.“  (S. 245)

(Auszug aus: Der Mensch – ein Mängelwesen? – Endlichkeit – Kompensation – Entwicklung – Hrsg. Heinrich Schmidinger / Clemens Sedmak, wbg-Darmstadt, 2009)

Wunderbare Herbstwanderungen 3

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Es ist geschafft, ich bin oben.

Steiner Feldlandschaft.

Steiner Landschaft.

Jetzt ging es wieder in den Wald. Herrlich die Licht – und Schattenspiele.

Wald in der Abendsonne.

Balsam für die Seele und das Gemüt.

Wohl dem, der diese Augenblicke noch zu genießen weiß.

Blick zurück im Abendwald.

 

Warten ist auch nicht sehr gefragt

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Herbst – Warte, warte, bald ist wieder Weihnachtszeit.

Warten…
ist „eines der am wenigsten gewürdigten Glücks…gefühle“

Warten und warten können bedeutet „Zeit haben“ – und das ist etwas Besonderes und etwas Attraktives. Es ist eine Zeit, die nicht unter dem Druck steht, rasch zu Resultaten zu kommen. Wer etwas ernten will, der muß – wie das jeder Bauer erzählen kann – warten können. Und jene, die die Kunst des Wartens am besten beherrschen, erhalten die schönsten Äpfel. So ist warten nicht Handlungsverzicht, sondern produktives Handeln.

Ein solches Warten führt weg von der mechanischen Logik der Uhr und eröffnet Zeiterfahrungen, die anderes möglich und erlebbar machen, als das, was die Zeitmesser vorgeben. Die Diktatur der Uhr läßt kein fruchtbares Warten zu. Wartezeit ist ein Geschenk. Nietzsche beschreibt es: „Warten und sich – vorbereiten; das Aufspringen neuer Quellen abwarten; in der Einsamkeit sich auf fremde Gesichte und Stimmen vorbereiten; (…) den Süden in sich wieder entdecken und einen hellen, glänzenden geheimnisvollen Himmel des Südens über sich aufspannen…“

Sils-Maria
Hier saß ich, wartend, wartend doch auf nichts,
Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts
Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,
Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.
Da, plötzlich, Freundin! wurde eins zu zwei –
Und Zarathustra ging an mir vorbei..

„In Wirklichkeit warten wir alle – auf das Glück nämlich. Und ohne dieses Warten könnten wir´s in dieser Welt nicht aushalten.

Da sich das Glück aber – glücklicherweise – nicht kalkulierend herbeiholen läßt, müssen wir uns öffnen für die Zeit und ihre unterschiedlichen Qualitäten, für das Anderswo und Irgendwie. Es sind die Wartesäle unseres Lebens, in denen wir die Zeit erleben und erfahren können, wo wir uns selbst begegnen – und anderen Menschen ebenso. Der Wartende lädt die Zeit ein (Benjamin). Dann heißt warten nicht mehr nur auf etwas warten, sondern ist schon ein Teil jener Erfahrung des Glücks, auf das wir alle warten.

Wer warten kann, hat viel getan. Wir kommen mit noch so viel Anstrengung und Hektik nicht ans Ziel – aber wenn wir warten, kommt das Ziel vielleicht zu uns. Glücklich jene, die warten können, denn, so ein Versprechen der Verheißung, „dem Geduldigen gehört das Himmelreich“. (S. 168/169) [1]

Literatur:

[1] Geißler, Karlheinz A. : Zeit – verweile doch…- Lebensformen gegen die Hast – Herder Spektrum, 3. Aufl. 2000

[2] Geißler, Karlheinz A. : Zeit leben – Vom Hasten und Rasten…Leben und Sterben – Aspekte des Menschen bei Beltz Verl. 1985

[3] Held, Martin; Geißler, Karlheinz A.: Ökologie der Zeit, Edition Universitas- im Hirzel Verl., 1993

[4] Nowotny, Helga: Eigenzeit – Entstehung und Strukturierung eines Zeitgefühls – Suhrkamp Verl. 3. Aufl. 1990

[5] Martin, Ruth: Zeitraffer – Der geplünderte Mensch -, Krüger Verl. 1993

[6] Cramer, Friedrich: Der Zeitbaum – Grundlegung einer allgemeinen Zeittheorie – Insel Verl., 1. Aufl. 1993

Im Dreieck Wössingen, Jöhlingen und Wöschbach. Natur bringt die Fähigkeit zum Warten.

 

Herz tröste dich: Nächtliche Fahrt

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Stadtbahnen Wössingen: Fahrt in den Abend / Nacht.

Nächtliche Fahrt

Jüngst im Traum ward ich getragen
Über fremdes Heideland;
Vor den halbverschlossnen Wagen
Schien ein Trauerzug gespannt.

Dann durch mondbeglänzte Wälder
Ging die sonderbare Fahrt,
Bis der Anblick offner Felder
Endlich mir bekannter ward.

Wie im lustigen Gewimmel
Tanzt nun Busch und Baum vorbei!
Und ein Dorf nun – guter Himmel!
O mir ahnet, was es sei.

Am Waldesrand (Wössingen)

Sah ich doch vorzeiten gerne
Diese Häuser oft und viel,
Die am Wagen die Laterne
Streift im stummen Schattenspiel.

Ja, dort unterm Giebeldache
Schlummerst du, vergeßlich Herz!
Und daß dein Getreuer wache,
Sagt dir kein geheimer Schmerz.
– Ferne waren schon die Hütten;
Sieh, da flattert’s durch den Wind!
Eine Gabe zu erbitten
Schien ein armes, holdes Kind.

Wie vom bösen Geist getrieben
Werf ich rasch der Bettlerin
Ein Geschenk von meiner Lieben,
Jene goldne Kette, hin.

Herbstwald.

Plötzlich scheint ein Rad gebunden,
Und der Wagen steht gebannt,
Und das schöne Mädchen unten
Hält mich schelmisch bei der Hand.

»Denkt man so damit zu schalten?
So entdeck ich den Betrug?
Doch den Wagen festzuhalten,
War die Kette stark genug.

Willst du, daß ich dir verzeihe,
Sei erst selber wieder gut!
Oder wo ist deine Treue,
Böser Junge, falsches Blut?«

Und sie streichelt mir die Wange,
Küßt mir das erfrorne Kinn,
Steht und lächelt, weinet lange
Als die schönste Büßerin.

Walzbachtal Herbstwald:

Doch mir bleibt der Mund verschlossen,
Und kaum weiß ich, was geschehn;
Ganz in ihren Arm gegossen
Schien ich selig zu vergehn.

Und nun fliegt mit uns, ihr Pferde,
In die graue Welt hinein!
Unter uns vergeh die Erde,
Und kein Morgen soll mehr sein!
[Mörike: Gedichte (Ausgabe 1867). (Mörike-SW Bd. 1, S. 669)]

Die Träume und Gedanken von Abschied, Heimatlosigkeit, was ist Heimat? Warum lernt die Menschheit nicht aus und wiederholt immer die gleichen Fehler, beschäftigt mich vermehrt.

Heimat finden: Dieses Thema beschäftigt mich immer wieder

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Wilhelm Schmid: Heimat finden – Vom Leben in einer ungewissen Welt. Erste Auflage 2021


Das Buch Heimat finden von Wilhelm Schmid habe ich am Samstag (25.09.) bekommen und schon zur Hälfte gelesen, wäre ja schon fertig, habe aber noch zwei Bücher unter der Kur. Heute kam dann noch eine Nachlieferung, auch dieses Buch gleich angelesen (ein Viertel) schon durch.

Wilhelm Schmid: Heimat finden – Vom Leben in einer ungewissen Welt

„Menschen suchen vermehrt nach Heimat in einer Welt, die ungewiss erscheint, und in einem Leben, das sich schneller ändert, als es zu verstehen ist. Mehr als je zuvor sehen sich auch diejenigen mit Heimatlosigkeit konfrontiert, die eigentlich wohlbeheimatet sind. Heimat wird zum flüchtigen Gut in der Epoche des Globalwerdens von Menschen und Dingen. Im permanenten Hin und Her zwischen den Welten werden die Menschen selbst flüchtig und beginnen sich zu fragen: Wo bin ich wirklich daheim? Wo war ich es? Wo wird Heimat künftig möglich sein?

Die Heimat hat eine große Zukunft, aber nicht mit dem Modell der Vergangenheit. Eine Erweiterung des Heimatbegriffs ist nötig, denn Heimat ist mehr als nur ein Ort. Sie kann als Basislager des Lebens gelten, von dem aus Erkundungen ins Ungewisse möglich sind. Anders als es zunächst den Anschein hat, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Heimat zu finden. Die Vielfalt wird in der Diskussion über »die Heimat« oft aus den Augen verloren. Sie wird im Fokus dieses Buches stehen.“ (Buchbeschreibung)

“ ::: Sein Buch hilft gegen Fernweh und ebenso gegen Heimweh.« Nun ich habe kein Fernweh und noch kein Heimweh.

Heimat – wo das Herz zu Hause ist.

„Heimat ist ein geistiger Raum, in den wir mit einem jeden Jahre tiefer eindringen“
(Reinhold Schneider)

Für mich ist Heimat in erster Linie auch die Landschaft, die Sprache, die Kultur, die Geisteswissenschaften und die Vertrautheit.

Es gibt ein paar Bücher mit dem gleichen Titel. So z.B. Heimat: Wo das Herz zu Hause ist von Martin Hüls
Beschreibung:

„Heimat ist mehr als ein Ort, und Heimatliebe ist kein Museum. Sie ist ein lebendiges Gefühl, das ein Leben lang in Bewegung bleibt und den Wandel der Zeiten mitgeht. Dieses Lebendige, Wandelhafte und auch Liebende oder Schaffende der Heimat macht Martin Hüls an unterschiedlichen Aspekten fest.

Zunächst ist für viele Heimat ein Ort oder ein Zeitabschnitt, der verlassen werden musste, um ein eigenständiger Mensch zu werden. Auch wenn hier zugleich Wurzeln und Flügel wachsen, verleiht der nötige Aufbruch der Heimat ein Gefühl vergangener Zugehörigkeit, das in der Erinnerung existiert. Sodann ist unsere „Heimat im Glauben“ ein lebendiges Vertrauen zu Gott, das durch Höhen und Tiefen geht. Die Bereitschaft zum Aufbruch wird in der Bibel beschrieben und zeichnet Glaubende aus. Auch die „Heimat im Gegenüber“ ist in Bewegung: Beziehungen müssen gepflegt und erneuert, mit Leben und Liebe erfüllt werden. Ebenso, und hier schließt sich der Kreis, kann Heimat als der Ort, an dem wir leben, gestaltet werden und sich entwickeln für die zukünftige Generation.

Nostalgie und Erinnerung werden in diesem Geschenkbuch kombiniert mit der Beheimatung in Gegenwart und Zukunft, bei Gott und Mitmenschen und in unserer Umwelt.“

Das Thema wird auf jeden Fall weitergeführt.

Nachdenkliches von der Philosophenbank

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Diese Bank am Waldesrand nenne ich meine Philosophenbank : hier sitze ich gerne und sinniere über Gott und die Welt. Von hier ist auch ein Weitblick in die Weite der Landschaft möglich, bis in die Rheinebene reicht der Blick.

Du bist, was Du denkst
Die Gedanken:

Nach dem deutschen Philosophen Bo Yin Ra – Joseph Anton Schneiderfranken (1876 – 1943) sind Gedanken mehr als die „Dinge“ dieser Erde. Sie sind Kräfte, einzielige Bewußtheiten, erfüllt mit gierigem Lebenswillen, denen wir durch unser Denken Nahrung verschaffen. Gedankenkräfte wollen sich unbedingt auswirken. Dies gelingt ihnen auf dem autosuggestiven Weg: Trübe Gedanken voll Angst, Sorge, Kummer, Ärger, Haß, Neid, Pessimismus, fördern Mißlingen unserer Vorhaben und beeinträchtigen unser seelisches und körperliches Gleichgewicht. Erfreuliche Gedanken, Lob, Anerkennung, Bewunderung, Frohsinn, Zuversicht, Liebe, stärken Tatkraft und Mut und begünstigen gutes Gelingen. Welche Art von Gedanken wir auch immer in uns kreisen lassen: Sie werden, wenn wir sie tief empfinden, unsere Gestaltungskräfte anheizen. Ihre Früchte werden mit uns wachsen und gedeihen und werden sich im Guten wie im Bösen auf uns auswirken.

Oh! Was höre ich da eine Philosophenstimme hallt aus dem Wald….

Kränkungen machen krank:
Ein guter Teil der Unzufriedenheit, des Unglücks und Krankheitselends vieler Erwachsener ist selbst verschuldet. Viel Betrübliches entspringt ihrem negativen und krankheitsbezogenen Denken; viel Unglückliches folgt ihren destruktiven Autosuggestionen, denen sie nicht Einhalt gebieten und von denen sie sich widerstandslos niederdrücken und beugen lassen. Die Gedankenkraft ist eine Macht, von der schon die Bibel sagt: „Der Gebeugte hat lauter böse Tage, der Wohlgemute hat allezeit Fest.“ (Sprüche 15, 15)

Ein Mensch, der ständig an seine eigenen Unzulänglichkeiten, Mißgeschicke und Krankheiten denkt, kann unmöglich lebensfroh, erfolgreich und gesund sein! [24] (ursprünglich von MP-Netz)
Literatur:

24 Mader, Johann Karl Der Philosoph, 1 Carl Ueberreuter Verl. Wien 1966

In früheren Zeiten auf Vorgängerblogs von mir und auch auf den Mentalpsychologie Webseiten (MP-Netz) habe ich immer wieder solche Beiträge gebracht. Die haben mir sehr oft aber Verdruß eingebracht und Bloggerfreundschaften wurden mir da auch schon deswegen gekündigt.
Die meisten Menschen negieren und verdrängen solche Gedanken sie möchten nicht für ihr Leben verantwortlich sein.
Eine Bloggerin aus dem hohen Norden hat mich im frühen Frühjahr entlinkt und im August war sie tot. (schon ein paar Jahre her). Auch sie wollte nie diese Gedanken verstehen und akzeptieren.

Ganz so schlimm ist es bei mir noch nicht

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Im Papiermeer versunken.

Kreative und intelligente Menschen leben meistens anders.

Zutreffend!

Dieses “Anders leben” verstehen zwar die Kleingeister meistens nicht, aber davon geht die Welt auch nicht unter.

Tropfen für Tropfen oder Neugierde ist der Anfang allen Wissens.

Die neuen Befunde der psychologischen Bildungsforschung zeigen: Nicht Intelligenz, sondern Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg und Können. Dazu bedarf es aber Zeit und den Willen.

Neugierde ist die Voraussetzung für Wissen. Ohne diesen Drang ist der Wissenserwerb nicht ausgeprägt.

 

7 dunkle Jahre überstehen

Karat – Über sieben Brücken musst du gehn 1978 (noch zu DDR Zeiten)
hatte ich schon am 5.12.2008 auf einem früheren Blog gepostet. ( von Oskar Unke.)

PS. Habe bewußt diese Version von Karat genommen, gefällt mir besser als die Peter Maffey Version, ist ruhiger und gedämpfter.

In der Tat unterliegt das menschliche Leben einer Periodik und zwar nach meiner Meinung einer 7 Jahresperiodik. 7, 14, 21, 28, 35, 42, 49, 56, 63, 70, 77, 84, ……..>
und davon hängt das Leben auch ab:

„Das Glück im Leben
hängt von den guten
Gedanken ab, die man hat:“
(Marc Aurel)

 

Geistiger Ausgleich muß natürlich auch sein

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Diese Bücher sind zwar nicht neu, aber durch mein (immer noch) umorganisieren meiner Bibliothek lese ich immer wieder in Bücher hinein. 😆

Hsing Yun Von der Unwissenheit zur Erleuchtung Band 1

„Die Bedeutung der in diesem Buch zusammengefaßten Artikelreihe spiegelt sich in unserem täglichen Leben wider, denn es gibt natürlich viele Situationen, in denen es um „Unwissenheit“ oder „Erleuchtung“ geht. Manchmal sind die unmittelbar Betroffenen verwirrt, während Umstehende völlig klar sehen. Deshalb können einige klärende Worte helfen, den Weg zum Durchbruch zu zeigen, und zugleich Stoff zum Nachdenken bieten. Im Grunde liegen Unwissenheit und Erleuchtung in einem einzigen Gedanken! Ein unwissender Gedanke kann Sorgen und Schmerzen hervorrufen, eine erleuchtete Inspiration die Sonne der Wahrheit erstrahlen lassen. Darum heißt es in buddhistischen Sutras: „Ärger ist Bodhi, und Bodhi ist Ärger!“ Sonne und warmer Wind können die Säure der Ananas und der Weintraube in Zucker umwandeln, und wenn wir imstande sind, über die Säure unserer Unwissenheit nachzudenken, dürfen wir hier und jetzt erfahren, wie süß die Erleuchtung ist.
Von der Unwissenheit zur Erleuchtung
Buddhistische Betrachtungen zum Alltag, Band II

Die Texte in diesem Buch spiegeln das tägliche Leben wider, zeigen viele Situationen, in denen es um »Unwissenheit« oder »Erleuchtung« geht.
Band 3

Buddhisten lernen, die Konsequenzen ihres Tuns zu erwägen, bevor sie handeln – schließlich kann die Entscheidung eines Augenblicks bestimmend sein für die weitere Entwicklung eines Lebens. Aus diesem Grunde erinnert Meister Hsing Yun uns daran, wie wichtig es ist, daß wir in jedem Augenblick den Auswirkungen unseres Handelns große Achtsamkeit entgegenbringen. Wie dies in unserem Alltag funktionieren kann, zeigt er in kurzen Texten zu verschiedensten Lebensthemen.
Aus dem Inhalt:
Wie die Gegenwart die Zukunft beeinflusst
Die Bedeutung von Achtsamkeit in einer erfolgreichen Lebensführung
Die karmische Kraft von Schwüren
Kraftquellen des täglichen Lebens
Die Kunst des Zuhörens

Marin Heidegger: Gelassenheit

Besinnliches Denken einüben

1955 hielt Martin Heidegger in Meßkirch die Festrede „Gelassenheit“. Sie wurde zu einem Schlüsseltext für das Verständnis seines Spätwerkes. Da die Rede an die Meßkircher Bürger gerichtet war, brachte Heidegger seine wegweisenden Fragen besonders klar und verständlich zur Sprache:

Wie ist die Stellung des Menschen in der Welt und zur Welt?

Wie ist das Verhältnis von Natur und Technik im Atomzeitalter?

Können wir eine Haltung des „gleichzeitigen Ja und Nein“ zur Technik einnehmen?

Wie ist das besinnliche Denken einzuüben, wie kann es gegenüber dem vorherrschenden rechnenden Denken in ein „maßgebendes Spiel“ gebracht werden?

Wie können wir angesichts der Herausforderungen der damaligen und heutigen Zeit Gelassenheit gewinnen: die Gelassenheit zu den Dingen und die Offenheit für das Geheimnis?

Diese Rede zeigt die bleibende Aktualität des Denkens von Martin Heidegger, der in diesem Text bereits 1955 nicht nur die Gefahren und Chancen der Atomenergie in den Blick nimmt, sondern auch die unabsehbaren Folgen gentechnischer Eingriffe in das menschliche Erbgut anspricht.

Diese Ausgabe mit dem Feldwegbild weist mich auf sein „Der Feldweg“ hin. Diesen Text kann ich immer wieder lesen.

Natürlich lese und denke ich auch noch Erbauliches

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So absurd und verrückt diese Welt und dieses Land auch ist.

Der Weg zur Zufriedenheit

Seneca: „Glückselig und naturgemäß leben ist ein und dasselbe… Wir leben naturgemäß, wenn wir die körperlichen Anlagen und Bedürfnisse unserer Natur sorgfältig, aber nicht ängstlich beachten als etwas, das uns nur auf Zeit gegeben und flüchtig ist; wenn wir nicht ihre Sklaven werden und nicht etwas unserem Wesen fremdes uns in seine Gewalt gebracht hat…“ (Vom glückseligen Leben).

Senecas Rat zum Glück geht dahin: bleibe von Äußerlichkeiten unverführt und unbeherrscht, vertraue auf dich selbst und deinen Genius, sei auf alles gefaßt und der eigene Bildner deines Lebens.

Glück besteht in einer innerlichen, persönlichen Übereinstimmung mit sich selbst.

Eine Unterscheidung ist zu erfassen. Die aus dem Gemüt fließende Glückseligkeit und tiefste Zufriedenheit hat nichts mit Genußsucht zu tun. Eine philosophische Richtung, die sich zum Genuß bekennt, gibt es zwar und wird als Hedonismus bezeichnet. Dieser Begriff wird aber sehr häufig mißverstanden.


Während viele Menschen heute das Glück als etwas Schicksalhaftes verstehen, als etwas, das von außen über uns kommt oder eben nicht (Lottogewinn, Materielles etc), verbanden die Denker im alten Grichenland das Glücklichsein mit dem richtigen Tun. „Glück ist die Folge einer Tätigkeit“, schrieb Aristoteles. Das Glück sei kein Geschenk des Zufalls oder der Götter, sondern werde dem zuteil, der seine Möglichkeiten optimal nutzt.
In einem aktiven Leben liegt das Geheimnis von Freude und Erfüllung.
In der Stille und in der Beschaulichkeit liegt die Kraft.

Anleitung zum Glück:

Es gibt in unserer Gesellschaft klar abgesteckte Zeiten und Räume für den öffentlichen Ausdruck von Glücksgefühlen. Deshalb ist auch der allzu deutliche Ausdruck von Lebensfreude in unserer angeblichen „Spaßgesellschaft“ verdächtig. Glück, Spaß und Lust werden geplant, kontingentiert und dem Zeitmanagement unterworfen. Und sie werden zunehmend organisiert von einem der wenigen blühenden Wirtschaftszweige, der Spaß-Industrie. Aber das Lachen ist vielen längst vergangen: Anhedonie – die Unfähigkeit, Freude empfinden zu können – hat sich zu einem Leitsymptom unserer Epoche entwickelt.

Untersuchungen an Hunderten von Erwachsenen haben gezeigt, daß Glück etwas mit Humor zu tun hat. Wer Sinn für Albernheit hat, dessen Chance, Glück zu empfinden, ist um ein Drittel höher.

Das Glück des Augenblicks genießen.

Unseren Tagen fehlt allzu oft ein herzliches Lachen.

 

Wege erinnern mich immer an Lebenswege

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Geh’ nicht dahin, wo der Weg dich hinführt. Geh’ dahin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse eine Spur. Ralph Waldo Emerson

Das mag aber der Bauer nicht. Also bleiben wir schön auf unserem Feldweg.

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka

Auf dem Weg durchs Leben kann man den Wind nicht immer im Rücken haben. alter Volksspruch

Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu entdecken: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht. Ralph Waldo Emerson

Wege, die in die Zukunft führen, liegen nie als Wege vor uns. Sie werden zu Wegen erst dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich sein ist der Weg. Siddhartha Gautama

Wohin der Weg? Du fragst: Wohin soll mich mein Weg führen? … das kann dir keiner nennen. Denn deinen Weg und dein Ziel mußt du doch selber suchen und finden.

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe

Das Gelände wo diese Steine liegen war einmal eine Baum- und Sträuchergärtnerei Außenstelle. Sieht sehr verwildert aus. Vor drei oder vier Jahren (müßte ich nach  schauen) hatte ich mich mit dem ehemaligen Gärtner noch unterhalten. Ob er überhaupt noch lebt, in diesen verrückten Zeiten?

Geh deinen Weg und lass die Leute reden! Dante Alighieri

Diese Lektion habe ich beizeiten gelernt und praktiziert. Gefällt zwar vielen Menschen nicht, aber sei es drum. Wenn mein Kompass justiert ist, wird dieser Weg auch beschritten.

Mache keinen Augenblick von dem abhängig, was morgen sein mag. Denke nur an diesen Tag und diese Stunde und deine Treue zum Weg, denn der nächste Augenblick ist ungewiss und ungewusst. Dogen Zenji

Der gerade Weg ist der Kürzeste, aber es dauert meist am längsten, bis man auf ihm zum Ziel gelangt. Georg Lichtenberg

 

Vom Schicksal, Glückspilzen und Pechvögeln

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Fühle mich wirklich als ein Glückspilz (Kind).

Weshalb gehören die einen zu den Glückspilzen und die anderen zu den notorischen Pechvögeln?
Werden wir von einem unabwendbaren Schicksal beherrscht?
Nein! Sagt da Oskar Unke.
Unser Unterbewußtsein arbeitet wie ein Computer.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß der Mensch sehr wohl in der Lage ist, seine Verhaltensweisen und seine Einstellung zum Leben nachhaltig zu verändern. Wir können sehr viel dazu beitragen, aus einem grauen Alltag ein erfülltes und sinnvolles Leben zu gestalten, uns wohl zu fühlen, ohne in den Konsumismus zu verfallen. Von innen heraus, muß dieses Denken und Fühlen kommen, nicht aufgesetzt von außen und durch schnöden Konsum. Guter Wille allein genügt aber nicht; wir müssen gewisse Natur- und Denkgesetze anerkennen und unsere Denk- und Verhaltensweisen ändern. Wir können sehr viel mehr, mehr als uns bewußt ist, lernen weitgehend selbst über Erfolg und Mißerfolg zu bestimmen. Wobei ich nun gewiß nicht, den amerikanischen rosarot getünchten, naiven Positivismus (*) im Sinne habe, oder gar die Modewelle der “Bestellungen im Himmel“ die oft nur einen materiellen Gierhintergrund haben. Konsumieren und verbrauchen um jeden Preis ist hier angesagt, wie wenn jemals das Materielle der Weg zum Glück oder der Zufriedenheit gewesen wäre.

Da das Unterbewußtsein wie ein Computer arbeitet und zwar nur so, wie Sie es programmieren, liegt es ausschließlich in Ihrer Hand, ob es Sie zu einem Leben in geistiger Fülle und seelischer Zufriedenheit oder zu einem Leben in Frustration und Unzufriedenheit führt!

Das Unterbewußtsein nimmt jeden Gedanken und jede Empfindung von uns auf, gleichgültig ob positiver oder negativer Art. Je nachdem was überwiegt, fasst es unser Unterbewußstsein als unseren „Willen“ oder Wunsch auf und setzt es in die Tat um. In der Verarbeitung und letztlich Verwirklichung dieser aufgenommenen Informationen handelt dann das Unterbewußtsein autonom!

Damit nichts schiefgeht noch zur Absicherung ein Schutzengel. 😆  😉

Solch ein großformatiges Ölgemälde hatten meine Großeltern väterlicherseits über dem Sofa zu hängen. Das Bild hat mich als Kind immer fasziniert und die Hoffnung genährt, daß ich auch solch einen Schutzengel habe. Denn anderseits hat man zu dieser Zeit auch schon massiv mit  „Angst machen“,  Ängste erzeugen und mannigfaltigen Manipulationstechniken gearbeitet. Da habe ich sehr gute Beispiele in meiner Bibliothek, so nach dem Motto: „Die Wahrheit gehört uns“ kath. Kirche und die unerbittlichen Dogmen des Glaubens usw.

Die Religionsabteilung

Positive Sichtweise.

Auf meinem Lebensweg habe ich mir immer wieder auf oft mühsamen und auf Umwegen meine eigene Lebensphilosophie und ebenso Lebenspsychologie (Mentalpsychologie) erarbeitet, erarbeiten müssen.
Das Leben ist ein immer währender Lernprozess.

Lernbücher: Meine Fachgebiete Philosophie, Tiefenpsychologie u.a. sind Fächer wo man nie fertig ist mit lernen /dazu lernen. Es ist eine Lebensaufgabe.

 

Sonnengedanke am 17. April 21

Sonnengedanken

„Er wahrlich liebte die Sonne,
die purpurn den Hügel hinabstieg,
die Wege des Walds,
den singenden Schwarzvogel
und die Freude des Grüns.“
(Georg Trakl)

Waldrandidylle

 

Dem Himmel so nah…

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Dem Himmel so nah…. Träumen heißt durch den Horizont blicken. Eine Minderheit kann es, eine Mehrheit blickt es nicht.

„Für die Schönheit hat man nur in guten Zeiten Sinn.
Im Sommer fragt man, ob der Ofen schön ist,
im Winter – ob er warm ist.“
(Peter Rosegger)

Wunderland

Der Gedanke am 15. April 2021
„Es ist eine Verwandtschaft
zwischen den glücklichen Gedanken
und den Gaben des Augenblicks;
beide fallen vom Himmel“
(Friedrich von Schiller)

Michels Furcht vor der Freiheit

Freiheit die ich meine…

Die Furcht vor der Freiheit

Fromm ist der Meinung, daß die Psychologie von einem expliziten Begriff der menschlichen Natur ausgehen muß. So kann sie die Feststellung wagen, daß der Mensch auf Freiheit hin angelegt ist; aber ob und wie er diese Freiheit verwirklicht, hängt sehr von individuellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten ab.

An sich ist der Mensch etwas unverwechselbar Einmaliges, aber er kann dieses Individuelle verleugnen und verdrängen, da er sich eventuell vor dem sozialen Isoliertsein und vor der Verantwortung fürchtet.

Nach Fromm zieht sich die ganze Geschichte hindurch die Tendenz der Menschen, im Kollektiv unterzutauchen, um das Geschenk des Freiseins irgendwie loszuwerden.

Nach Fromm hat der moderne Mensch viel zu wenig Möglichkeiten, um ein produktives Leben (aus sich selbst heraus) zu führen. Gerade in der Neuzeit besteht ein wuchtiger Druck zur automatischen Anpassung, der wir uns nur schwer entziehen können. Jedermann meint zwar, er sei „er selbst“; aber in Wirklichkeit sind sein Denken, Fühlen und Verhalten fast durchgehend normiert, und die Sozietät in uns bestimmt darüber, was wir für wahr, für wertvoll und für schicklich halten. Die überragende Macht des „Man“ oder der kollektiven Lebensform in jedem von uns hat auch Heidegger in seiner Existenzphilosophie grundlegend erörtert. [102, 117, 118, 119]

102

Rattner, Josef

Klassiker der Tiefenpsychologie

Psychologie Verlags Union München

1990

117

Fromm, Erich

Die Furcht vor der Freiheit

EVA Frankfurt / EBG

1996

118

Fromm, Erich

Wege aus einer kranken Gesellschaft- Eine sozialpsychologische Untersuchung

dtv Verl. München

1980 / 1991

119

Fromm, Erich

Der moderne Mensch und seine Zukunft

EVA Frankfurt

1955 / 1960

Nachtgedanken 130

Wo alles von außen kommt….
…muß die schöpferische Kraft des Innern erlahmen.
Wo breite Ströme fließen, bohrt niemand nach Brunnen.

Doch wohin führt solcher Überfluß?
Der sanfte Kaiser-Philosoph Marc Aurel hat ein schönes Wort geprägt:

Grabe in der Tiefe deiner Seele, denn in ihr ist die Quelle, und sie vermag nur zu sprudeln, wenn du nach ihr gräbst!“