Nachtgedanken 153 (06.10.21)

Nachtgedanken 06.10.21

STREUT SAND INS GETRIEBE! Auch ein einziges, kleines Sandkorn knirscht in einem feinen Räderwerk, es knirscht im Getriebe.

Konsumverzicht ist Revolution!
Der Revolutionär in der westlichen Welt braucht heute keine rote Fahne und kein Gewehr, um den Umsturz herbeizuführen und persönliche Freiheit zu erlangen. Der Revolutionär von heute braucht nur eines zu tun: auf sinnlosen Konsum zu verzichten!

Widerstand-Boykott ist angesagt und kann eine wirkungsvolle Waffe sein.

Dies sollte man sich immer vor Augen halten. Nebenbei läßt sich bei gezieltem Konsum auch sehr viel Geld sparen.

STREUT SAND INS GETRIEBE! Auch ein einziges, kleines Sandkorn knirscht in einem feinen Räderwerk, es knirscht im Getriebe.

Habe ich schon sehr früh praktiziert – Beiträge auch auf MP-Netz und Widerstand-Boykott-Netz veröffentlicht.
Dies ist die vierte, um politische Zusammenhänge aktualisierte, Auflage des Buches von Werner und Weiss.

In mühsamer Kleinarbeit recherchieren sie, dass viele unserer liebgewonnenen Markenartikel des täglichen Lebens unter unsäglichen Bedingungen in der dritten Welt produziert werden.

Das bedeutet teilweise Arbeitsbedingungen, die eigentlich an Sklavenhaltung erinnern, körperliche Strafen, sexuelle Übergriffe, fehlende Sicherheitseinrichtungen, Kinderarbeit sowie Kooperation mit und Finanzierung von Militärdiktaturen, Kriegsfinanzierung, Tierquälerei und Umweltzerstörung.

Einer Vorstellung der verschiedenen Branchen und ihrer einzelnen Taten folgen über fünfzig Portraits von Einzelunternehmen.

Das Mut machende an dem Buch ist, dass es eine Fülle an Adressen enthält, an die wir uns wenden können, wenn wir wirklich etwas ändern wollen.

Schwarzbuch Markenfirmen entlarvt uns alle als potenzielle Förderer von Schauertaten der multinationalen Konzernmächte. Wir als Konsumenten müssen offenbar nach möglichen Konsequenzen in unserem persönlichen Kaufverhalten suchen, wollen wir unser gutes Gewissen bewahren.
Das Buch ist heute noch zielführend genauso wie das Buch No Logo

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