Abendwanderungen

Bild

Blick vom Waldrand in Wössingen über den Golfplatz in Richtung Schwarzwald.

Der Abend

Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
Wunderbar mit allen Bäumen,
Was dem Herzen kaum bewusst,
Alte Zeiten, linde Trauer,
Und es schweifen leise Schauer
Wetterleuchtend durch die Brust.
Joseph von Eichendorff

Zwielicht Dämmrung will die Flügel spreiten, Schaurig rühren sich die Bäume, Wolken ziehn wie schwere Träume – Was will dieses Graun bedeuten? Joseph von Eichendorff

Abend  Der Abend wechselt langsam die Gewänder, die ihm ein Rand von alten Bäumen hält; du schaust: und von dir scheiden sich die Länder, ein himmelfahrendes und eins, das fällt; Rainer Maria Rilke, Herbst

 

Nachtgedanken 124

vom 03.08.2020

Wer an Virenverhinderung von Alltagsmasken glaubt,
darf auch gerne zur Verhütung Kondome häkeln.
sagt Heini Deutscher

 

 

Mit Besänftigung in die Nacht

Unsere Zeit ist wohl zu schnelllebig, als daß wir uns noch die Zeit nehmen, die Wichtigste aller Fragen zu stellen
WARUM?

Brothers in Arms · Joan Baez

https://youtu.be/EJ-Ce_mrnZ8

Nachtgedanken 123

Nachtgedanken vom 13.06.2020

Den Künstler küsst, wenn er Glück hat, die Muse –> den Ahnungslosen nur der Holzwurm, der im Brett vorm Kopf sitzt.

Nachtgedanken 120

Nachtgedanken vom 09.05.2020

„Es ist als hätten alle den Verstand verloren,
sich zum Niedergang und zum Verfall verschworen,
und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden.“

— Reinhard Mey, Narrenschiff. 1999 –

Der entmündigte Bürger

Durch Corona-Massentestungen sollen wir daran gewöhnt werden, dass der Staat über unseren Körper verfügt. –

Nach wochenlangem Grundrechteentzug versucht man uns nun die Impfung als nahende Erlösung zu verkaufen. (Rubikon: In Geiselhaft)

Balabala in Absurdistan Germanistan

Schon geschlossene oder noch offene Irrenanstalt?

The Rainbows – My Baby Baby Balla Balla 1966 —> Das Lied paßt hervorragend zum geistigen Zustand in diesem Land.

Nachtgedanken 119

Nachtgedanken vom 24.02.2020
vom 30.04.2020

Dumm, dümmer, deutsch

»Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.« Arthur Schopenhauer

Ein geleaktes Sitzungsprotokoll legt nahe, dass die österreichische Regierung – wie die deutsche – die Angst der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus bewusst voran getrieben hat. Kanzler Sebastian Kurz: „Die Menschen sollen vor einer Ansteckung Angst haben“. Was in Österreich geht, geht in Merkel-Deutschland allemal.
Corona: Angst essen Seele auf

Nachtgedanken 118

Nachtgedanken vom 22.04.2020

H.D. THOREAU schreibt in Walden: „Das meiste von dem, was man unter dem Namen Luxus zusammenfaßt, und viele der sogenannten Bequemlichkeiten des Lebens sind nicht nur zu entbehren, sondern geradezu Hindernisse für den Aufstieg des Menschengeschlechtes. Was Luxus und Bequemlichkeiten anbelangt, so haben die Weisesten immer ein einfacheres und ärmlicheres Leben geführt als die Armen.“

Nachtgedanken 117

Nachtgedanken vom 10.April 2020


Guter Ratschlag von Monaco Franze
(aus der Kultserie „Monaco Franze“ )
an die
Masse der gehirngewaschenen GutBesserMenschen hierzulande.

„Wenn man schon nichts versteht, dann schweigt man still und hält sein dummes Maul!“

Nachtgedanken 115

Nachtgedanken vom 27. März 2020

Das Denken ist frei, warum tun es dann so Wenige !?! 🙁
+
Denke selbst und prüfe alles was man dir vorsetzt.
Warum tun dies auch so wenige Menschen?

Warum sich sorgen…

Todeshalle (Unterwelt)

Gleichmacher Tod

Warum sich sorgen…

Yang Dschu sprach: »Verschieden sind die Wesen voneinander während des Lebens; im Tode sind sie gleich. Im Leben gibt es Weise und Narren, Vornehme und Geringe und dadurch Unterschiede; mit dem Tode kommt Verwesung, Fäulnis, Auflösung, Vernichtung und dadurch Gleichheit. Und trotzdem steht Weisheit oder Narrheit, Vornehmheit oder Niedrigkeit nicht in der Menschen Macht; Verwesung und Fäulnis, Auflösung und Vernichtung steht ebensowenig in ihrer Macht.

Darum, die da leben, leben nicht aus sich selber; und die sterben, sterben nicht aus sich selber; die Weisen sind nicht weise aus sich selber; und die Narren sind nicht Narren aus sich selber; die Vornehmen sind nicht vornehm aus sich selber; und die Niedrigen sind nicht niedrig aus sich selber. Vielmehr ist es die Gesamtheit aller Wesen, die gleichzeitig lebt und gleichzeitig stirbt, gleichzeitig weise ist und gleichzeitig närrisch, gleichzeitig vornehm und gleichzeitig niedrig.

Einer stirbt mit zehn Jahren, ein anderer stirbt mit hundert Jahren. Vollkommene Heilige sterben, ebenso wie bösartige Narren sterben. Im Leben waren es Patriarchen (Yau und Schun); im Tode sind es Moderge- beine. Im Leben waren es Scheusale (Giä und Dschou); im Tode sind es Modergebeine. Als Modergebeine sind sie eins; wer erkennt noch ihre Verschiedenheit? Darum laßt uns des Lebens Gegenwart ergreifen! Wozu sich sorgen um das, was nach dem Tode kommt!«

[Chinesische Philosophie: Liä Dsi – Das wahre Buch vom quellenden Urgrund. Asiatische Philosophie – Indien und China,]

Nachtgedanken 113

Nachtgedanken vom 24.02.2020
Nachtgedanken vom 24.02.2020

Seit alters richtet sich das Streben des Menschen über den bloßen Wissenstrieb hinaus nach einer tieferen Erkenntnis seines Daseins. Er ringt um die Einsicht in den Ursprung und das Ziel des Lebens, in das Wesen und die Rangordnung der Dinge.

Nachtgedanken 111

Nachtgedanken vom 19.02.2020

„Am phantastischen Aufstieg des Menschen geht die Natur zugrunde. Es zeigt sich, daß er niemals die göttliche Weisheit haben wird, den Planeten zu regieren, der somit steuerlos seinem Ende zurast. Der letzte Akt der Tragödie hat begonnen“. (Aus dem Klappentext.)

Herbert Gruhl: Himmelfahrt ins Nichts. Der geplünderte Planet vor dem Ende. München: Langen Müller, 1992

Alles nicht so schlimm!

„Die einseitige mechanistisch-naturwissenschaftliche Richtung des neuzeitlichen Denkens führte zum Irrglauben an perfekte Lösungen. Neue große Entwürfe und phantastische Utopien führen jedoch nicht weiter. Der steigende Lebensstandard dient längst nicht mehr dem Heil des Menschen, sondern wirkt selbstzerstörerisch. Wir müssen uns anderen Werten zuwenden. Anpassung heißt das Gebot; statt Aggression ist Gelassenheit notwendig.“ (Aus dem Klappentext : Das irdische Gleichgewicht. Ökologie unseres Daseins. Von Herbert Gruhl – Düsseldorf: Erb Verlag, 1982, .)