Blickwechsel gefällig…

Bild

Aus der Matrix austreten.

Kalte Herzen von Peter Winterhoff-Spurk Auflage: 2. Aufl. 2005
Kalte Herzen
Wie das Fernsehen unseren Charakter formt

„Wir leben in Zeiten eines schleichenden Wandels der Gefühlskultur. Das Fernsehen ist der mächtigste Lieferant sozialer Botschaften und Vorbilder, den es je gab, und wird zum heimlichen Erzieher eines neuen Sozialcharakters. Schamgrenzen sinken, öffentliche und private Gefühlsdarstellungen haben Konjunktur. Die einzelnen verändern sich – und das hat Folgen für die gesamte Gesellschaft.

Das tägliche Fernsehprogramm mit seinen Talkshows, Nachrichten, Seifenopern verrät es: Überall nimmt ein neuer Leittypus Gestalt an. Seine Gefühlswelt ist gekennzeichnet durch andauerndes Verlangen nach Aufregung, Oberflächlichkeit und theatralischer Inszenierung, in der Gefühle lediglich dargestellt, aber nicht wirklich empfunden werden. In einer subtilen Betrachtung werden die Hintergründe ausgeleuchtet, vor denen das Fernsehen dieses neue Normalitätsmodell in Szene setzt. Und es werden die fatalen Folgen aufgezeigt, den dieser medial modulierte Sozialtypus für die Politik, das Berufsleben, ja bis in die intimen Verästelungen der Familie hat.

Winterhoff-Spurk benennt die Ursachen für den gesellschaftlichen Wandel und appelliert, den suggestiven Schleichwegen des »heimlichen Erziehers« Fernsehen endlich etwas entgegenzusetzen.“

Weitere Stimmen zum Buch

»Das tägliche Fernsehprogramm mit seinen Talkshows, Nachrichten, Seifenopern verrät es: Überall nimmt ein neuer Leittypus Gestalt an. Seine Gefühlswelt ist gekennzeichnet durch andauerndes Verlangen nach Aufregung, Oberflächlichkeit und theatralischer Inszenierung, in der Gefühle lediglich dargestellt, aber nicht wirklich empfunden werden. … Winterhoff-Spurk benennt die Ursachen für den gesellschaftlichen Wandel und appelliert, den suggestiven Schleichwegen des heimlichen Erziehers Fernsehen endlich etwas entgegenzusetzen.«
Angelika Fries (ERF Radio, Kulturmagazin Calando, 13.9.2006)

„Und so etwas Schwerwiegendes geschieht seit einigen Jahren, davon bin ich nach über 20-jähriger Forschungs- und Lehrtätigkeit auf dem Gebiet der Medienpsychologie überzeugt: Die Medien, allen voran das Fernsehen, verändern schleichend den Sozialcharakter, also diejenigen psychischen Eigenschaften und Verhaltensweisen, die die Menschen einer bestimmten Epoche und Kultur gemeinsam haben. Das wäre ja nicht weiter schlimm, weil sich der Sozialcharakter – ebenso wie die Gesellschaft selbst – eigentlich immer verändert hat und weiter verändern wird. Wandel allein erregt keine Besorgnis. Aber welche Eigenschaften und Verhaltensweisen durch die Medien manipuliert werden, das läßt schlimme Folgen für den Einzelnen wie für die Gesellschaft befürchten. Es sind kalte Herzen, die da entstehen. Aus diesem Grund ist das Ihnen vorliegende Buch also kein wissenschaftlicher Text, sondern ein Appell. Fernsehen ist ein Psychotonikum fürs Volk, und es wird höchste Zeit, daß wir dies bemerken. Klipp und klar formuliert: »A l’arme!«
Saarbrücken, im Herbst 2004 Peter Winterhoff-Spurk
Ein Interview mit dem Autor auf SWR1 Leute Baden-Württemberg (Leider nicht mehr abrufbar)

Auch sehr empfehlenswert, um einen Überblick über den Niedergang einer Gesellschaft zu erfahren.

Das falsche Leben von Maaz, Hans-Joachim
Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft

„Ein Normopath ist stets normal und angepasst, sein Verhalten überkorrekt und überkonform. Die Zwanghaftigkeit, mit der er den Erwartungen entspricht, verrät indes, dass er ein falsches, ein unechtes Leben führt. Krank ist nicht nur er, sondern vor allem die Gesellschaft, in der er lebt und deren Anpassungsdruck er sich unterwirft – bis er die Gelegenheit gekommen sieht, seine aufgestaute Wut an noch Schwächeren oder am „System“ abzureagieren.

Der Hallener Psychoanalytiker und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist bekannt für seine brillanten, zukunftsweisenden Analysen kollektiver Befindlichkeiten und gesellschaftlicher Zustände – vom Gefühlsstau, einem Psychogramm der DDR, bis zur narzisstischen Gesellschaft, einer Psycho-Analyse unserer Promi- und Leistungsgesellschaft. Das falsche Leben ist das Buch zur Stunde – Augen öffnend und alles andere als Mainstream.“
https://www.chbeck.de/maaz-joachim-falsche-leben/product/176343
60

Jeden Tag ein wenig weiter

Bild

Hier kommt mein zweiter Computerarbeitsplatz hin. Bild schon wieder überholt, es kommt noch ein Schreibtisch in diesen Raum. Es wird ein jungfräulicher PC (niegelnagelneu) in Betrieb genommen sowie mein zweiter etwas älterer Laptop mit zwei Linux Versionen.

Beim Ausräumen der Kartons und sortieren der Bücher kamen mir gedruckte Internetseiten vom damaligen MP-Netz in die Finger und auch die dazugehörigen Bücher.

Meine Bücherliste im Dezember 2008
Unternehmen Babylon – Die aufgeregte Persönlichkeit
Wie die Globalisierung einen neuen Sozialcharakter formt

„Die unvermeidliche Globalisierung präsentiert ihre Rechnung: Verwüstung sozialer Zusammenhänge, Verwüstung der Finanzmärkte, Verwüstung natürlicher Ressourcen und die Verwüstung des menschlichen Innenlebens. Gewiss hat die Globalisierung auch Vorteile. Doch die ungehemmte, den Massen nicht zugute kommende, nur zum Vorteil der Eliten regulierte Globalisierung hat einen hohen Preis. Dazu gehört die Gefährdung und Umgestaltung der menschlichen Seele.

»Unternehmen Babylon« betitelt Peter Winterhoff-Spurk sein neues Buch. Am berühmten Bild »Der Turmbau zu Babel« des Flamen Pieter Bruegel aus dem Jahr 1563 verdeutlicht der Psychologie- und Medienprofessor verschiedene Dimensionen der Globalisierung und ihre Wirkungen auf die sozialen Beziehungen, auf die Arbeitswelt und auf die Persönlichkeitsentwicklung der Menschen. Nicht von ungefähr dient ihm das Bild, das jeweils in den Innenklappen des Buches farbig wiedergegeben ist, als roter Faden und Diagnosegleichnis. Denn Bruegel selbst nutzte das biblische Bild, um die Situation seiner Zeit in Antwerpen und Europa mit malerischen Mitteln darzustellen, zu analysieren und zu kritisieren. Denn der Maler erlebte damals eine dramatische Umbruchsituation, die der unseren mit ihrer hohen Globalisierungsdynamik in nichts nachstand.

Faszinierend vermag Winterhoff-Spurk seine unterschiedlichen Wissenschaftsgebiete – Psychologie, Medienforschung, Sozialwissenschaft und Kunstgeschichte – mit einem erheblichen Anteil an theologischen Reflexionen gut lesbar einzubringen und für einen Vergleich des Bruegel-Bildes mit unserer aktuellen Situation zu nutzen. Dabei finden sich die mittlerweile etwas zerzausten Priester neoliberaler Orientierung ebenso wieder wie die vom Globalisierungsdruck bedrängten Arbeitnehmer und getriebenen Manager. Die Risse im Fundament des Babelbaus symbolisieren die sozialen Folgen einer ungehemmten Globalisierung, die letztlich eine verkappte Reichtumsvermehrung für ganz wenige ist.

Während die Medien, speziell das Fernsehen, als eine Art Diesseitsreligion fungieren, prägt sich im Zusammenspiel mit ihnen, den Globalisierungsansprüchen und den politischen Eliten ein neuer Sozialcharakter aus: die Histrio-Persönlichkeit. Ihre Merkmale sind die Dramatisierung der eigenen Person, theatralisches Verhalten, übertriebener Ausdruck von Gefühlen, andauerndes Verlangen nach Aufregung und Anerkennung, Egozentrismus, leichte Beeinflussbarkeit, oberflächliche und labile Affektivität, unangemessen verführerische Erscheinung und entsprechendes Verhalten, übermäßiges Interesse an körperlicher Attraktivität.

Winterhoff-Spurks These: Der Histrio (aus dem Griechischen: der Schauspieler) ist der Sozialcharakter unserer Zeit, ein Produkt aus Medien, Globalisierungsdruck und eigenen Persönlichkeitsanteilen. Das verbreitete politische Desinteresse ist Teil und Folge eines solchen Sozialcharakters. Doch die Megakrise der Finanzmärkte, die starke Individualisierung der Globalisierungszeche und die Willfährigkeit der Politik gegenüber den gierigen Wirtschaftseliten verdeutlicht: Die politische Einmischung ist gerade heute notwendiger denn je, um der Politik Kraft und Richtung zu einer sozial gerecht gestalteten Globalisierung zu geben.“
(Dieses Buch ist Buch des Monats in Publik-Forum 19/2008.
Norbert Copray rezensierte. Dort ist das Buch auch bestellbar)
Auch hier ist festzuhalten: Die meisten Dinge, Begebenheiten und Beschreibungen haben sich bestätigt und sind meistens noch drastischer zutage getreten. All diese Verwerfungen und dekadenten Entwicklungen laufen mittlerweile beschleunigt ab und bedeuten einen rasanten Niedergang des sogenannten Westens. Bevorzugt wirksam in Frankreich und Deutschland gefolgt von Italien, Holland und Belgien. Die USA lassen wir hier mal außen vor denn das ist ein Kapitel für sich.

Akut aktuell: Die repressive Gesellschaft

Irrtum Mensch: Der Irrtum hat aus Tieren Menschen gemacht. Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche

Die Massenpsychologie des Faschismus

Wilhelm Reich wandte die Erkenntnisse aus seiner Arbeit über die Charakterstrukturen auf das soziale und politische Leben an: Warum sind die Menschen unfrei und organisieren ihre eigene Unterdrückung, obwohl sie sich nach Freiheit sehnen? Sie sind freiheitsunfähig aufgrund irrationaler Charakterstrukturen des Durchschnittsmenschen, die als „normal“ gelten.

Faschismus ist demnach keine Ideologie oder politische Richtung, sondern ein Ausdruck der Sehnsucht des normalen Menschen, seine primären biologischen Bedürfnisse zu befriedigen, was ihm durch eine jahrtausendealte autoritäre Unterdrückung unmöglich gemacht wurde. Als neurotische Struktur wird diese Unterdrückung in jedem Individuum konserviert und über die Erziehung auf die Kinder übertragen. Der Versuch, die Beschränkungen der Neurose gewaltsam zu durchbrechen, führt in eine Charakterschicht der Destruktivität, die Reich als „emotionelle Pest“ bezeichnete. Menschen, die sich in dieser Charakterebene aufhalten, nannte er „emotionell pestkrank“. Die emotionelle Pest ist nicht nur als endemische Krankheit ständig aktiv, sondern bricht auch epidemisch aus, ergreift Gruppen von Menschen (z.B. Lynchjustiz), Organisationen (Inquisition der katholischen Kirche) oder Staaten (Faschismus).

Die emotionelle Pest ist als Charakterebene in allen Menschen vorhanden. So erklärt sich, daß „völlig normale“ Menschen in einer Pest-Epidemie Juden ermorden oder auch bosnische Moslems und ein solches Verhalten für vertretbar halten. Die Massenpsychologie des Faschismus ist ein Werk, das nichts an Aktualität eingebüßt hat, weil es sich mit psychischen und sozialen Phänomenen beschäftigt, die Tag für Tag real sind.

Reich analysierte nicht nur soziale Institutionen, die das autoritäre patriarchale System der emotionellen Pest sichern, die er allgemein als „politische Pest“ bezeichnete. Er untersuchte auch, unter welchen Bedingungen natürliche und gesunde soziale Beziehungen existieren können, die er „Arbeitsdemokratie“ nannte.Die Arbeitsdemokratie ist das Geflecht autonomer sozialer Beziehungen, auf deren Grundlage alle Gesellschaften existieren. Politische, ideologische Systeme benutzen diese gesunden Strukturen, die zwar geschützt werden müssen, aber nicht organisiert werden können.

Zitiert nach: Wilhelm Reich: Die Massenpsychologie des Faschismus
und: Bernd Senf – Bernd Senf + Wilhelm Reich http://www.berndsenf.de/

Quelle für Orgonforschung: Fischer-ORGON-Technik www.orgon.de
Siehe auch: Theo Löbsack: Der Mensch Fehlschlag der Natur
Hervorragende Einführung zur Emotionalen Pest und der Lebensenergie  und Wilhelm Reich von Bernd Senf:
http://www.berndsenf.de/MenuWilhelmReich.htm
Quelle: Aus dem MP-Netz (hatten wir schon 1999/2001 thematisiert.

 

Hier war einmal eine Bibliothek

Bild

Die vielen Bücher sind nun alle verstaut und in Kartons eingepackt, die so schwer sind wie, wenn lauter Wackersteine drin wären. Die Umzugskartons waren zwar teuer, aber ihr Geld wert, weil stabil.

Kartons genug.

Habe den Rest an Computerfachbücher gleich entsorgt, die nehme ich nicht mit. Die waren zwar immer teuer, brauche ich aber nicht mehr und sind immer schnell veraltet. Lotus Domino und Notes waren tolle Plattformen und Softwarelösungen bis IBM sie übernommen hat und danach versaut.

Wenn ich noch daran denke, wie mühsam und arbeitsaufwendig am Anfang Webseiten erstellt wurden. Man musste HTML und all die Programmiersprachen beherrschen, um etwas auf die Beine stellen zu können. All die Wälzer habe ich auch entsorgt. Außerdem auch einige Romane.

Die linke Festplatte mußte auch auf den Computerfriedhof. Die hatte ich damals (1997/98) für ein Schweinegeld für meine ATari Computer gekauft. Sie haben eine Speicherkapazität von 500 MB, die kleine Festplatte daneben hat eine Kapazität von 2 GB. Daran sieht man, wie sich die IT-Technik weiter entwickelt hat.

Einer meiner Atari Computer. Die waren damals dem Windows / MS-DOS Schrott haushoch überlegen. Datenbankabfragen waren mit einem Telefonakustikkoppler durchzuführen und erforderte die Kenntnis der Datenbanksprachen.

 

Kranke Gesellschaft

Der moderne Mensch und seine Zukunft:

Dieses Buch Erich Fromms ist ein ehrgeiziges Unterfangen: Es will die seelische und geistige Erkrankung der gegenwärtigen Gesellschaftstruktur auf den Begriff bringen. Fromm ist sich wohl bewußt, daß es schwierig ist, von einer „Menschheitsneurose“ zu sprechen. Beim einzelnen Neurotiker hat man als Kontrast die Gruppe der angeblich normalen Menschen, die unauffällig funktionieren und keine manifesten Symptome aufweisen. Woher aber soll man den Hintergrund nehmen, auf dem sich die Gesellschaftpathologie abhebt? Schon Sigmund Freud sah dieses Problem in „Das Unbehagen in der Kultur“

Fromm verweist auf die hohe Zahl der Morde, Selbstmorde und Alkoholiker in den Kulturländern, um daraus die Schlußfolgerung abzuleiten, daß es um die sogenannte „Normalität des Kulturmenschen“ schlecht bestellt sei. Wo aber Millionen Menschen an seelischen Ausfallserscheinungen leiden, ist es vielleicht besser, von „Defekt“ anstatt Neurose zu sprechen. Wir stehen offenbar vor der Tatsache, daß der Zivilisationsprozeß den Menschen nicht zur seelisch-geistigen Reife führt, sondern aus ihm nur eine Karikatur dessen macht, was er von seinem Wesen her sein könnte.

Fromm hat einen expliziten Begriff von der „menschlichen Situation“ oder „menschlichen Natur“, der für ihn einen Schlüssel zur von ihm vertretenen humanistischen Psychoanalyse bedeutet. Dieser geht aus von der Dichotomie menschlicher Möglichkeiten: so stehe der Mensch vor der Wahl zwischen „Verbundenheit versus Narzißmus“, Schöpferischer Kraft versus Zerstörungstendenz“, Brüderlichkeit versus seelischer Inzest“ und „Individualität versus Herdengleichheit.“ Diese Alternativen sind immer mit dem Menschsein gegeben; die bisherige Kultur entwickelte im Menschen überwiegend narzißtische, zerstörerische, inzestuöse und Herden-Tendenzen, so die große Majorität aller Kulturmenschen sich nur zu einem kümmerlichen Grad von Reife entfalten konnte. Das erkennt man auch daran, daß sehr selten die Vernunft zu ihrer vollen Funktionstauglichkeit entwickelt wird. Der Mensch braucht nach Fromm ein übergreifendes „System der Orientierung und der Hingabe“, aber dieses erscheint zumeist in Gestalt von irrationalen Lebens- und Weltbildern, die das geistige Wachstum blockieren. [102, 117, 118, 119]
Literatur:

102

Rattner, Josef

Klassiker der Tiefenpsychologie

Psychologie Verlags Union München

1990

117

Fromm, Erich

Die Furcht vor der Freiheit

EVA Frankfurt / EBG

1996

118

Fromm, Erich

Wege aus einer kranken Gesellschaft- Eine sozialpsychologische Untersuchung

dtv Verl. München

1980 / 1991

119

Fromm, Erich

Der moderne Mensch und seine Zukunft

EVA Frankfurt

1955 / 1960

Unzeitgemäße Betrachtungen sind heutzutage nicht erwünscht

Bild

„Ich verbringe ehrlicherweise gesagt, nicht gerne Zeit mit Menschen, die mich geistig nicht weiterbringen.“

„Die innere Leerheit ist die wahre Quelle der Langeweile, die stets nach äußerer Erregung lechzt um Geist und Gemüt durch irgendetwas in Bewegung zu bringen. Hauptsächlich aus dieser inneren Leerheit entspringt die Sucht nach Gesellschaft, Zerstreuung, Vergnügen und Luxus jeder Art, welche viele zur Verschwendung und dann zum Elend führen.“ (Arthur Schopenhauer)

Wenn der Wahn- und Irrsinn zu sehr an brandet, wünsche ich mir nicht selten eine Hüttenbehausung in einem tiefen Wald – nach Art von >Walden< -Leben in den Wäldern – von H. Thoreau.

Die vergnügten Philosophieprofessoren. Fast ist es ihm,
als ob er die Symptome einer völligen Ausrottung und
Entwurzelung der Kultur wahrnähme, wenn er an die
allgemeine Hast und zunehmende Fallgeschwindig-
keit, an das Aufhören aller Beschaulichkeit und Sim-
plizität denkt. Die Gewässer der Religion fluten ab
und lassen Sümpfe oder Weiher zurück; die Nationen
trennen sich wieder auf das Feindseligste und begeh-
ren sich zu zerfleischen. Die Wissenschaften, ohne
jedes Maß und im blindesten laisser faire betrieben,
zersplittern und lösen alles Festgeglaubte auf; die ge-
bildeten Stände und Staaten werden von einer großar-
tig verächtlichen Geldwirtschaft fortgerissen. Niemals
war die Welt mehr Welt, nie ärmer an Liebe und
Güte. Die gelehrten Stände sind nicht mehr Leuchttür-
me oder Asyle, inmitten aller dieser Unruhe der Ver-
weltlichung; sie selbst werden täglich unruhiger, ge-
danken- und liebeloser. Alles dient der kommenden
Barbarei, die jetzige Kunst und Wissenschaft mit ein-
begriffen. Der Gebildete ist zum größten Feinde der
Bildung abgeartet, denn er will die allgemeine Krank-
heit weglügen und ist den Ärzten hinderlich. Sie wer-
den erbittert, diese abkräftigen armen Schelme, wenn
man von ihrer Schwäche spricht und ihrem schädli-
chen Lügengeiste widerstrebt. Sie möchten gar zu
gerne glauben machen, daß sie allen Jahrhunderten
den Preis abgelaufen hätten, und sie bewegen sich mit

Nie waren diese Unzeitgemäßen Betrachtungen von Nitzsche aktueller als heute.

Daß die einzelnen sich so gebärden,
als ob sie von allen diesen Besorgnissen nichts wü-
ßten, macht uns nicht irre: ihre Unruhe zeigt es, wie
gut sie davon wissen; sie denken mit einer Hast und
Ausschließlichkeit an sich, wie noch nie Menschen an
sich gedacht haben, sie bauen und pflanzen für ihren
Tag, und die Jagd nach Glück wird nie größer sein,
als wenn es zwischen heute und morgen erhascht wer-
den muß: weil übermorgen vielleicht überhaupt alle
Jagdzeit zu Ende ist. Wir leben die Periode der
Atome, des atomistischen Chaos. Die feindseligen
Kräfte wurden im Mittelalter durch die Kirche unge-
fähr zusammengehalten und durch den starken Druck,
welchen sie ausübte, einigermaßen einander assimi-
liert. Als das Band zerreißt, der Druck nachläßt, em-
pört sich eines wider das andere.

[Quelle: Unzeitgemäße Betrachtungen, F. Nitzsche]

 

Ein Land am Abgrund

Bild

Niedergang wohin man auch schaut.

»Kein Pfad mehr! Abgrund rings und Totenstille! / So wolltest du’s! Vom Pfade wich dein Wille. / Nun, Wandrer, gilt’s! Nun blicke kalt und klar! / Verloren bist du, glaubst du an Gefahr.«
(Friedrich Nietzsche)

Vom Drang nach Freiheit ist nicht viel zu merken in Absurdistan Germanistan.

Kant in seinem 1784 erschienenen Essay „Was ist Aufklärung?“: „Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (…) den Schritt zur Mündigkeit (…) auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben.“

*+*

Erich Fromm schreibt:
Wir beobachten nämlich, daß jede säkulare Wirtschaftsform (Feudalismus, Kapitalismus usw.) einen entsprechenden Menschen- und Charaktertyp benötigt, der sie entwickelt und trägt.

Die Familie als „Agentur der Gesellschaft“ wirkt auf die Triebhaftigkeit des Menschen ein und erzeugt jene Persönlichkeiten, die die Gesellschaft wünscht. (Hier ist E.Fromm sehr eng an W. Reich) Erziehung, Ethik, Propaganda, Religion und Justiz prägen dem Einzelnen jenen „Gesellschaftscharakter“ auf, den die „herrschenden Klassen“ für wünschenswert halten.

Der Gesellschaftskritiker Fromm zeigt aber nicht nur die menschliche Verkümmerung in der kapitalistischen Kultur- und Geisteswelt auf. Er kritisiert auch ihre Justiz, die einen riesigen Strafapparat (der sehr kostspielig ist) aufzieht, welcher eine Kriminalität bekämpft, die die Gesellschaft selbst durch Armut, soziale und erzieherische Mißstände, durch Triebrepression und kollektive Unvernunft hervorruft.
Aber in diesem Wahnsinn ist sehr wohl Methode. Die Justiz ist immer auch herrschaftsstabilisierend.

Für den frühen Fromm ist Religion ein exquisites Hilfsmittel der „Klassenherrschaft“; sie macht die Menschen unselbständig und bietet illusionäre Befriedigungen und Vertröstungen, die nie eingelöst werden.
So aktuell wie noch nie. Diese Zeilen stammen zwar aus dem MP-Netzwerk von 2003, aber gerade die Arbeiten von Erich Fromm und Wilhelm Reich zum Faschismus und die Bedingungen zu seiner Entstehung sind akut und zu beachten.

Dekadenz und Verfall in Absurdistan Germanistan

Bild

Aus dem Mentalpsychologie – Netz Archiv.

Niedergang:  Buch —> Von Deutschland nach Absurdistan von  Paul M. Stern aus dem Jahr 2005

„In brennender Sorge über den Niedergang der deutschen Nation ist dieses Buch geschrieben.“ Prof. Dr. Klaus Hornung

Wirtschaftliche und soziale Reformpolitik ist dringend notwendig, aber ohne eine geistige Wende kann die Zukunftsfähigkeit Deutschlands nicht gesichert werden.

Das neue und hochaktuelle Buch von Paul M. Stern zeigt in ausgewählten Bereichen auf, weshalb es in der Bundesrepublik zu einem selbstzerstörerischen Identitätsverlust gekommen ist. Vierzig Jahre Kulturrevolution in Deutschland haben zu einem gefährlichen Wertevakuum, zu einer Wertebeliebigkeit und zum unbeschränkten Hedonismus einer verantwortungsscheuen Spaßgesellschaft geführt. Die deutsche Demokratie ruht nur noch auf dem Fundament materiellen Wohlstandsdenkens.

Eine allmächtige Kaste von Gutmenschen hat in allen Bereichen der Politik ihr Meinungsmonopol errichtet. Es wird bestimmt, was gedacht werden darf und was gedacht werden muß. Inquisition und Hexenverfolgung sind in modernem Gewand wieder auferstanden und schränken Pluralismus des Denkens und Meinungsfreiheit immer mehr ein.“

Paul M. Sterns Buch liefert allen denjenigen, denen die Zukunft der Nation noch am Herzen liegt, notwendige Grundlagen und Argumente.

„Von Hans Haber stammt der Satz: … Der Bürger ist ein Mann, der erst beim Finale aufwacht. … Nun, wir sind mal wieder beim Finale, aber der Bürger schläft immer noch. Wenn es je einen Weckruf gegeben hat, der vielleicht noch Wirkung zeigen kann, dann ist es Paul M. Sterns Feueralarm. Endlich Klartext!“ Dipl.-Volksw. Roland Baader

Hier sind einschlägige Bücher (Literatur) zu diesem Themenkomplex. Verfall, Untergang, Dekadenz und Niedergang.

Erich Kästner: Knigge für Unbemittelte

Ans deutsche Volk, von Ulm bis Kiel:
Ihr esst zu oft! Ihr esst zu viel!
Ans deutsche Volk, von Thorn bis Trier:
Ihr seid zu faul! Zu faul seid ihr!
(1. Strophe)

Weiter auf Nachdenkseiten https://www.nachdenkseiten.de/?p=1959

Zivilisatorische Dekadenz und kultureller Einheitsbrei:

Im Strudel zivilisatorischer Dekadenz, die einen längst fragwürdigen materiellen Lebensstandard anstelle schöpferischer Welt – und Wirklichkeitsbewältigung als höchstes Scheinglück anbietet. So infiziert die an Sinnentleerung schwer erkrankte, abendländisch geprägte und amerikanisch verflachte Zivilisation durch ihre Kommunikations- und Verkehrsmittel die gesamte Menschheit.

Der Philosoph Max Scheler hielt 1927 einen Vortrag zum Thema  „Der Mensch im Welt-alter des Ausgleichs“. Er sah ein naturnotwendiges Geschick, das in unserer Geschichte waltet, insofern als die Gegensätze der Rassen und der Klassen, der Geschlechter und der Generationen, der Religionen und der Konfessionen, der Weltanschauungen und Weltbilder sich laufend ausgleichen. Ein halbes Jahrhundert später beschrieb Hubert Markl die eingetroffenen Tatsachen: Die Menschheit schmilzt derzeit mit steigender Geschwindigkeit erstmals zu einer einzigen, globalen Gesamtzivilisation zusammen, die von Pol zu Pol reicht und uns in der Massenhaftigkeit und Gleichförmigkeit ihrer Produkte eher erschreckt als lockt: Vom maschinell gleichförmig vorgekauten Fleischfladen auf dem Plastikteller bis zum Transistorradio, aus dem überall auf unserer Erde ähnlich lärmende Rhythmen und gleichförmig nach gekaute Phrasen quellen.

Da braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben. Der Niedergang ist einprogrammiert. Die falsche Matrix verinnerlicht.

Wie nennt man den Ausgleich der Differenzen auf ein gemeinsames Mittelmaß? Entropie. Und diese besondere Art von Entropie läuft inzwischen unter einem höchst fragwürdigen Namen: „Multikulturelle Gesellschaft“. Dieser Begriff ist schon ein Widerspruch in sich. Denn das Hauptkennzeichen jeder Kultur ist gerade, daß sie eine unverwechselbare Eigenart besitzt, daß sie einen bestimmten Stil entwickelt hat, der alle ihre Lebensbereiche durchdringt: die Religion, die Kunst, die Gebräuche und Sitten, die Erziehungsziele für die Kinder.
Wenn dagegen viele Kulturen in einem Raum zusammengemixt werden, so ergibt das entweder ein neben- und gegeneinander oder – wie in der physikalischen Wärmelehre – Entropie „also ein Gemisch, dessen Wert mit mit zunehmender Durchmischung sinkt, bis es letzten Endes keinen Wert mehr hat“. Eine Gesellschaft als „multikulturell“ zu bezeichnen heißt nichts anderes, als festzustellen, daß sie keine Kultur hat.

 

Nachtgedanken 153 (06.10.21)

Nachtgedanken 06.10.21

STREUT SAND INS GETRIEBE! Auch ein einziges, kleines Sandkorn knirscht in einem feinen Räderwerk, es knirscht im Getriebe.

Konsumverzicht ist Revolution!
Der Revolutionär in der westlichen Welt braucht heute keine rote Fahne und kein Gewehr, um den Umsturz herbeizuführen und persönliche Freiheit zu erlangen. Der Revolutionär von heute braucht nur eines zu tun: auf sinnlosen Konsum zu verzichten!

Widerstand-Boykott ist angesagt und kann eine wirkungsvolle Waffe sein.

Dies sollte man sich immer vor Augen halten. Nebenbei läßt sich bei gezieltem Konsum auch sehr viel Geld sparen.

STREUT SAND INS GETRIEBE! Auch ein einziges, kleines Sandkorn knirscht in einem feinen Räderwerk, es knirscht im Getriebe.

Habe ich schon sehr früh praktiziert – Beiträge auch auf MP-Netz und Widerstand-Boykott-Netz veröffentlicht.
Dies ist die vierte, um politische Zusammenhänge aktualisierte, Auflage des Buches von Werner und Weiss.

In mühsamer Kleinarbeit recherchieren sie, dass viele unserer liebgewonnenen Markenartikel des täglichen Lebens unter unsäglichen Bedingungen in der dritten Welt produziert werden.

Das bedeutet teilweise Arbeitsbedingungen, die eigentlich an Sklavenhaltung erinnern, körperliche Strafen, sexuelle Übergriffe, fehlende Sicherheitseinrichtungen, Kinderarbeit sowie Kooperation mit und Finanzierung von Militärdiktaturen, Kriegsfinanzierung, Tierquälerei und Umweltzerstörung.

Einer Vorstellung der verschiedenen Branchen und ihrer einzelnen Taten folgen über fünfzig Portraits von Einzelunternehmen.

Das Mut machende an dem Buch ist, dass es eine Fülle an Adressen enthält, an die wir uns wenden können, wenn wir wirklich etwas ändern wollen.

Schwarzbuch Markenfirmen entlarvt uns alle als potenzielle Förderer von Schauertaten der multinationalen Konzernmächte. Wir als Konsumenten müssen offenbar nach möglichen Konsequenzen in unserem persönlichen Kaufverhalten suchen, wollen wir unser gutes Gewissen bewahren.
Das Buch ist heute noch zielführend genauso wie das Buch No Logo

Nachdenkliches von der Philosophenbank

Bild

Diese Bank am Waldesrand nenne ich meine Philosophenbank : hier sitze ich gerne und sinniere über Gott und die Welt. Von hier ist auch ein Weitblick in die Weite der Landschaft möglich, bis in die Rheinebene reicht der Blick.

Du bist, was Du denkst
Die Gedanken:

Nach dem deutschen Philosophen Bo Yin Ra – Joseph Anton Schneiderfranken (1876 – 1943) sind Gedanken mehr als die „Dinge“ dieser Erde. Sie sind Kräfte, einzielige Bewußtheiten, erfüllt mit gierigem Lebenswillen, denen wir durch unser Denken Nahrung verschaffen. Gedankenkräfte wollen sich unbedingt auswirken. Dies gelingt ihnen auf dem autosuggestiven Weg: Trübe Gedanken voll Angst, Sorge, Kummer, Ärger, Haß, Neid, Pessimismus, fördern Mißlingen unserer Vorhaben und beeinträchtigen unser seelisches und körperliches Gleichgewicht. Erfreuliche Gedanken, Lob, Anerkennung, Bewunderung, Frohsinn, Zuversicht, Liebe, stärken Tatkraft und Mut und begünstigen gutes Gelingen. Welche Art von Gedanken wir auch immer in uns kreisen lassen: Sie werden, wenn wir sie tief empfinden, unsere Gestaltungskräfte anheizen. Ihre Früchte werden mit uns wachsen und gedeihen und werden sich im Guten wie im Bösen auf uns auswirken.

Oh! Was höre ich da eine Philosophenstimme hallt aus dem Wald….

Kränkungen machen krank:
Ein guter Teil der Unzufriedenheit, des Unglücks und Krankheitselends vieler Erwachsener ist selbst verschuldet. Viel Betrübliches entspringt ihrem negativen und krankheitsbezogenen Denken; viel Unglückliches folgt ihren destruktiven Autosuggestionen, denen sie nicht Einhalt gebieten und von denen sie sich widerstandslos niederdrücken und beugen lassen. Die Gedankenkraft ist eine Macht, von der schon die Bibel sagt: „Der Gebeugte hat lauter böse Tage, der Wohlgemute hat allezeit Fest.“ (Sprüche 15, 15)

Ein Mensch, der ständig an seine eigenen Unzulänglichkeiten, Mißgeschicke und Krankheiten denkt, kann unmöglich lebensfroh, erfolgreich und gesund sein! [24] (ursprünglich von MP-Netz)
Literatur:

24 Mader, Johann Karl Der Philosoph, 1 Carl Ueberreuter Verl. Wien 1966

In früheren Zeiten auf Vorgängerblogs von mir und auch auf den Mentalpsychologie Webseiten (MP-Netz) habe ich immer wieder solche Beiträge gebracht. Die haben mir sehr oft aber Verdruß eingebracht und Bloggerfreundschaften wurden mir da auch schon deswegen gekündigt.
Die meisten Menschen negieren und verdrängen solche Gedanken sie möchten nicht für ihr Leben verantwortlich sein.
Eine Bloggerin aus dem hohen Norden hat mich im frühen Frühjahr entlinkt und im August war sie tot. (schon ein paar Jahre her). Auch sie wollte nie diese Gedanken verstehen und akzeptieren.

Ganz so schlimm ist es bei mir noch nicht

Bild

Im Papiermeer versunken.

Kreative und intelligente Menschen leben meistens anders.

Zutreffend!

Dieses “Anders leben” verstehen zwar die Kleingeister meistens nicht, aber davon geht die Welt auch nicht unter.

Tropfen für Tropfen oder Neugierde ist der Anfang allen Wissens.

Die neuen Befunde der psychologischen Bildungsforschung zeigen: Nicht Intelligenz, sondern Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg und Können. Dazu bedarf es aber Zeit und den Willen.

Neugierde ist die Voraussetzung für Wissen. Ohne diesen Drang ist der Wissenserwerb nicht ausgeprägt.

 

7 dunkle Jahre überstehen

Karat – Über sieben Brücken musst du gehn 1978 (noch zu DDR Zeiten)
hatte ich schon am 5.12.2008 auf einem früheren Blog gepostet. ( von Oskar Unke.)

PS. Habe bewußt diese Version von Karat genommen, gefällt mir besser als die Peter Maffey Version, ist ruhiger und gedämpfter.

In der Tat unterliegt das menschliche Leben einer Periodik und zwar nach meiner Meinung einer 7 Jahresperiodik. 7, 14, 21, 28, 35, 42, 49, 56, 63, 70, 77, 84, ……..>
und davon hängt das Leben auch ab:

„Das Glück im Leben
hängt von den guten
Gedanken ab, die man hat:“
(Marc Aurel)

 

Das war noch echte deutsche Qualitätsarbeit

Die Daimler – Mercedes 170 und 190er waren sowas von solide und massiv gebaut.

Der Motorblock war aus massiven Guß und dementsprechend schwer.

Wir hatten in Obrigheim a.N. solch einen Mercedes 190 D  – Die Motoren haben da läßig 400 000 km oder 600 000 km geschafft. Wenn man da die Türen zugeschlagen hat, meinte man eine Safetür zugemacht zu haben.

Später hatten wir einen Mercedes 220 SE – Mit dem bin ich in meiner Jugend auch noch herumgekurvt.

Wenn, dann die Giftgrünen im Herbst mit an die Macht kommen fahren wir wieder solche Gefährte. Wetten! 😆 😆

Über die Qualität und Zuverlässigkeit meiner heutigen Autos will ich mich nicht beklagen, sie sind robust und zuverlässig. Mein zweiter Nissan Micra ist zwar nur ein Kleinwagen aber für meine Frau und mich reicht er vollkommen aus. Er ist nun auch schon wieder 13 Jahre alt. Er kam letztes Jahr wieder problemlos durch den TÜV und läuft immer noch super. Den vorherigen Micra hatten wir 14 Jahre ohne Probleme, er lief bei einer jungen Dame auch noch ein paar Jährchen weiter. Davor hatten wir eine Nissan Vanette (Kleinbus) die hatten wir allerdings nur 4 Jahre. Davor hatten wir einen Datsun (später von Nissan übernommen) der zwar auch ein paar Jahre uns treu diente, dann aber durch einen Verkehrsunfall geschrottet wurde. Nach Dienstschluss fuhr mir da eine unaufmerksame Autofahrerin voll in die Beifahrerseite aus einer Nebenstraße heraus rein. Ja, und dann war davor  die Zeit der Ramschautos angebrochen. Einen Ford Granada 2.0 L hatten wir da, er war ein DM-Grab und Spritsupersäufer. Zu meiner Anfangszeit als Autofahrer hatte ich ja 4 VW Käfer (zu meiner Tübinger Zeit einen Käfer für 150 DM. – wenn ich mit dem von hier nach Tübingen fuhr mußte ich immer einen großen Ölkanister – gabs damals günstig beim Wertkauf – mitnehmen und unterwegs Öl nachfüllen.). Der Käfer danach war dann schon besser für 2500.-DM – mit dem sind wir problemlos durch Deutschland gekurvt in der Schweiz die Alpenpässe hoch und runter. Er war zuverlässig. Einen nigelnagelneuen wunderschönen  blauen Käfer habe ich Depp dann für 5200.-DM verkauft und mir einen Alptraum von Auto zugelegt. Einen VW 412 LE Langheck für 13 500.-DM.  War das ein Pannenauto. Seitdem hatte ich von überteuerten deutschen Autos die Schnauze voll. In dieser Zeit (70er Jahre) fing es schon an, daß die deutschen PKWs qualitätsmäßig   zu wünschen übrig  ließen.
An dieser Stelle höre ich dann mal lieber auf, es würde ellenlang werden, wenn ich über heutige Verhältnisse, Firmen und Handwerker schreiben wollte.Das kann man nur dosiert tun.

Der Mensch im Netz der Datenjäger

Der gestohlene Schatten

Wir sind wie niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit, vom allwissenden Bruder BigBrother und seinen Ober- und Hintertanen bedroht.

Wir werden zunehmend total auf die Platten und Bänder des Horch und Guck-Kartells gebannt. Dadurch werden wir zunehmend zum gläsernen Menschen, wir stehen nackt da, vor den Ober- und Hintertanen. Technische Geräte und der Computer beherrschen heute total, und ohne daß uns dies bewußt wird, so sehr unser Leben, daß wir Orwell 84 bald schon als harmlos betrachten können.
Wir können ihn heute als eher harmlos betrachten in der Fülle der heutigen Möglichkeiten.

Wer einmal auf der Liste steht, oder in den Datenwelten der Computer und den Behörden des Staates registriert ist, ist zunehmend unter totaler Kontrolle. Der Mensch wird per Computer beherrschbar und berechenbar. Neue Techniken oder Verfahren wie RID, DRM usw. nebst Einführung neuer Chip-Krankenkarten, Ausweis oder GPS-Navigation und eine elektronische Maut-Total-Erfassung, produzieren die Möglichkeit einer Totalerfassung und Kontrolle.

Macht per Computer und Manipulationstechniken ist totale Macht. Wir können davon schreiben, wir befinden uns auf dem Weg ins „Vierte Reich“.

Der Mensch ist im Netz der Datenwelt gefangen.
Schöne neue Welt!

Die Visionen Huxleys, Orwells und wie sie alle heißen, ziehen in die Betriebe ein. Ganz unmerklich. Auf leisen Sohlen in die Marionettengesellschaft, die beim vollelektronischen Kontrollsystem einsetzt.
Da aktuell haufenweise Sauereien in dieser Gesinnungsdiktatur ablaufen werde ich die nächsten Tage noch weitere Post zu diesem Thema bringen.

Kultur Alzheimer

Beginnt die Zeit des großen Vergessens?

Sind wir zur kulturellen Amnesie Verdammt?

Droht uns ein kultureller Alzheimer, weil wir zunehmend die Fähigkeit verlieren, uns zu erinnern? Eine Studie der Medizinischen Fakultät an der Hokaido-Universität bestätigt diese kulturpessimistische These.

Als Grund gaben, die Ärzte den Umgang mit Computern sowie die allgemeine Informationsüberlastung an- unser Gehirn sei unterfordert im Memorieren wichtiger Daten, da wir uns zunehmend auf elektronische Speichermedien verließen. Die Menschen verlören die Fähigkeit, sich einfachste Dinge zu merken, zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen unterscheiden zu können.

Gleichzeitig verursachen Internet und Co einen ungesunden Informationsschwall, der unsere Filterfähigkeiten übersteigt. Die Menschen werden zusehends gestreßt, geradezu krank von der Unmöglichkeit, die Infoflut zu verdauen.

Im Dialog Phaidros sah Platon die künftige Entwicklung der Menschen voraus: „Denn im Vertrauen auf die Schrift werden sie ihre Erinnnerungen mithilfe geborgter Formen von außen heranholen, nicht von innen aus sich selbst herausziehen; (…) So daß sie sich vielwissend dünken werden, obwohl sie größtenteils unwissend sind, und schwierig im Umgang sein, weil sie Scheinweise geworden sind statt weise..”
Thema wird fortgeführt !

Wo man auch hinschaut: Gaunereien + Machenschaften

Katharina Pistor: „Das Finanzsystem ist demokratisch nicht kontrollierbar“

Die rechtlichen Regeln des globalen Finanzkapitalismus werden von einer Handvoll amerikanischer und britischer Anwaltskanzleien geschrieben. Die Juristin Katharina Pistor erklärt im Interview, wie das sein kann, warum Kapital vor allem ein Code ist und wieso wir über Modelle der Vergesellschaftung nachdenken sollten.

Buch: Der Code des Kapitals

Interview auf PhiloMag (Philosophie Magazin) https://www.philomag.de/

In ihrem Buch zeichnen Sie etwa nach, was zumindest Nicht-Juristen staunen lässt: Ein Großteil des finanzökonomisch relevanten Privatrechts wird heute von amerikanischen und britischen Anwaltskanzleien geschöpft und dann weltweit in den einzelnen Staaten durchgesetzt – und zwar oft ohne, dass da je ein Parlament oder Gericht drüber entscheidet. Wie kann das sein?

Der kanadische Historiker Quinn Slobodian vertritt in seinem unlängst erschienen Buch Globalisten die These, bei der neoliberalen Globalisierung ging es keineswegs um die Schaffung freier Märkte, sondern vielmehr um die institutionelle „Ummantelung“ von Märkten im Sinne von bestimmten Profitinteressen, etwa durch die WTO. Ist das, was sie beschreiben, etwas ähnliches? Eine Art juristische „Ummantelung“ des Marktes?

Katharina Pistor lehrt als Edwin B. Parker-Professorin für Rechtsvergleichung an der Columbia Law School in New York. Ihr Buch „Der Code des Kapitals – Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft“ erschien 2020 auf Deutsch bei Suhrkamp.

Im Zeitalter der Verwirrung 1

Verwirrende Zeiten

Die Weltsituation heute
Zunehmende Zweifel

„Der Mensch ist sich über die Voraussetzungen seines Daseins völlig im unklaren. Diese Unklarheit hat in jüngster Zeit mit der Entwicklung der Zivilisation zugenommen. In dem Maße, wie sich der Mensch mit einer künstlichen Umwelt umgab, hat er sich die Quellen seiner ursprünglichen Erfahrungen verschüttet; er lebt sogar in der Illusion, daß diese für ihn nicht mehr gültig wären. Dagegen besaßen unsere Vorfahren noch unmittelbare Kenntnisse über die Voraussetzungen ihres Lebens, und ein Rest von Völkern, die wir »die Primitiven« zu nennen belieben, besitzen sie noch heute.

Für die nördliche Hemisphäre der Erde gilt weithin: Der Mensch kennt weder »die Welt« noch sich selbst. Die Folge ist, daß der Mensch von heute nicht weiß, was er eigentlich tut, noch was er sich antut. Da der Einzelne selbst nicht mehr weiß, was er eigentlich will, [:::]

Gerade in den fortgeschrittensten Ländern hat eine allgemeine Unzufriedenheit und Unsicherheit um sich gegriffen, deren Ursachen ergründet werden müssen. Das Tempo der Veränderungen aller Lebens­verhältnisse war so groß, daß es nur noch ganz wenige Personen gibt, die mit ihrem Begriffsvermögen voll auf der Höhe der Zeit stehen. Schon die Äußerungen der Politiker verraten ein so klägliches Verständnis der heutigen Welt, daß man verzweifeln könnte – und viele tun das auch.“ (S.14)
[Quelle: Auszug von „Himmelfahrt ins Nichts“ von Herbert Gruhl]
Leider verstarb Herbert Gruhl zu früh (1993).

Von 1975 bis 1977 war Gruhl Bundesvorsitzender des kurz zuvor gegründeten Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Auch ich war damals Mitglied in diesem Verein.
H. Gruhl gründete nach seinem Austritt aus der CDU die Grüne Aktion Zukunft (GAZ), die sich Anfang 1980 an der Gründung der Grünen beteiligte. Die GAZ setzte sich Anfang 1982 von den Grünen ab. Der Partei > Die Grünen< (KA) gehörte ich damals auch an. Dadurch lernte ich Herbert Gruhl auch persönlich kennen.
Wird fortgesetzt.

 

So nah und doch so fern

Bild

Karlsruhe Schloßpark Zugang von Osten Mai 2011

Pavillon im östlichen Karlsruher Schloßpark ebenfalls im Mai 2011

Teilansicht vom Karlsruher Schloß ebenfalls Mai 2011

So nah und doch so fern geworden ist für mich jede größere Stadt. Karlsruhe ist nicht weit von Walzbachtal (ca. 20 km bis Stadtmitte) und doch war ich dieses Jahr noch nicht dort. Das letzte Mal war ich im Frühjahr 2020 in Karlsruhe und zwar im Hauptbahnhof int. Zeitungskiosk.
Was ich dort zu sehen bekam, reichte mir für längere Zeit.  Stichwort: Überfremdung!

Teilansicht Karlsruher Schloß Mai 2011

Schloß Karlsruhe Mai 2011

Schlossparksee im Karlsruhe Schlossgarten Mai 2011

Was auch noch zu meiner Stadtabstinenz beiträgt, ist in dieser Virenhysterie die Maskenpflicht und die Polizeistaatsmethoden. Überall lauernde Polizeistreifen.
Die Aufnahmen sind mit meiner damals kleinen Kamera getätigt worden, die lange nicht so leistungsfähig war wie meine Heutigen:

Krankheit der Moderne

Aus meinem Scribble Papers Notizkasten

Die Anstrengung, die den Menschen im »Rattenrennen« um die besten Plätze abverlangt wird, lohnt der Mühe nicht. Sie steigert den Umsatz, nicht aber das Glück. Sie infiziert den Alltag mit der Krankheit der Moderne, mit Unruhe und Angst. Und während wir dem Wachstum nachjagen, wirtschaften wir uns arm. »Fit für die Zukunft.«

Auch für den österreichischen Schriftsteller Robert Menasse bringt die Zukunft nicht einen Zuwachs an Freiheit, sondern den Zwang zur Anpassung. Mit Blick auf Europa beschreibt Menasse die Macht der Ökonomie als göttergleiches Schicksal, gleichsam als »Naturgesetzlichkeit«, die uns mit »historischer Alternativlosigkeit erpresst«. Die traumlosen Gestalten von Ökonomie und Sachzwang füllen den alten Raum der Freiheit. Ein freier Mensch ist derjenige, der genau das will, was er soll.
Habe die Software aktuell nicht mehr installiert. Meine Recherche im Netz ergab jedoch, daß diese Software wohl noch erhältlich ist.

Scribble Papers ist ein „Zettelkasten“, in dem Sie schnell und unkompliziert Daten aller Art ablegen – und vor allen Dingen wiederfinden – können. Dazu brauchen Sie nicht im Dateisystem Ihres Rechners bzw. Netzwerkes umherzuirren. Das Laden und Speichern der Daten wird Ihnen vollständig abgenommen.
https://www.scribblepapers.de/

Ist eine Überlegung wert diese Software mal wieder zu installieren und auszuprobieren.
Zu der Zeit habe ich auch mit Cue cards gearbeitet.

Wissen sammeln, teilen und auswerten

Die Vielzahl täglich anfallender privater, fachlicher und geschäftlicher Einzelheiten, die sicher irgendwann mal wieder gebraucht werden, im Gedächtnis zu behalten, kann zur schweren Herausforderung werden — von umfangreichen Wissenssammlungen ganz zu schweigen.
Dieses Problem löst unser Programm CUEcards, der clevere Wissensspeicher für Windows-PCs.
Ein Problem ist natürlich, damals war die Software noch in der 32Bit Version, ob die Daten noch verwendbar sind, habe ich noch nicht ausprobiert.
Und wenn ich jetzt so dabei bin, seinerseits habe ich auch noch mit
Zettelkasten nach Luhmann – Prinzip: Luhmann gearbeitet.

Dieses Programm ist ein computergestützter Zettelkasten. Die Idee basiert auf dem Prinzip von Niklas Luhmanns Zettelkasten.

Sinn und Zweck dieses Programms ist es, Zitate, Textanmerkungen und eigene Vermerke zu Literaturquellen zu archivieren und mit Stichworten zu versehen. Später kann nach Stichworten gesucht und die dazu notierten Textstellen angezeigt werden.

Arbeitswerkzeug für das Erstellen (wissenschaftlicher) Texte

Mit Hilfe dieses Programms können Sie die tägliche Arbeit mit (wissenschaftlichen) Texten erleichtern und wesentlich effektiver gestalten. Sowohl das Sammeln und Verwalten wichtiger Textstellen, Exzerpte und Gedanken als auch die anschließende Verwendung dieser Textsammlung zwecks Textproduktion werden durch den Zettelkasten erheblich vereinfacht.
Auch diese Software ist noch erhältlich. http://zettelkasten.danielluedecke.de/

Wenn ich so überlege mit wie viel Aufwand und Software ich in meiner über 20-jährigen Selbständigkeit gearbeitet habe, wie viel Aufwand und auch Geld da drin gesteckt hat. Viel Wissen von damals in diesen Bereichen ist heute längst überholt. Wie viel Fachzeitschriften ich da auch bezogen habe, Wahnsinn! Ob ich aus heutiger Sicht, damals so verfahren wäre, glaube eher nicht.
In diesem Zusammenhang fällt mir auch Zettels Traum von Arno Schmidt ein,  hat mir damals imponiert.

Nostalgischer Rückblick: Neckarfahrt – Obrigheim Juli 2013

Bild

Blick vom Neuburger Schloß zum Schreckhof und Diedesheim

Blick auf Neckarelz

Blick vom Obrigheimer Schloß auf den Schreckhof und die Neckarwiesen

Oberhalb vom Obrigheimer Schloß Neuburg

Eines weiß ich gewiß!!! Dieses Jahr lasse ich mich nicht davon abhalten, wie schon letztes Jahr geplant, ausgiebige Wanderungen dort am Neckar und Odenwald vorzunehmen. Da schreckt mich dann keine Kuckuckspest, keine Hühnergrippe und keine Schweinepandemie und sonstige Plandemien. Notfalls muß man sich die Freiheiten zurückklagen. Widerstand und Boykott ist angesagt. Wehret den Anfängen.
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur DDR 2.0 auf.

Wie sich diese Kriege doch gleichen …

Krieg gegen den Krebs und heutzutage Krieg gegen die Viren, aktuell auf in den Coronakampf: Es wiederholt sich eben doch alles.
War on Cancer, auf deutsch Krieg gegen den Krebs, war im Jahr 1971 eine Initiative von US-Präsident Richard Nixon mit dem Ziel, innerhalb der nächsten 25 Jahren eine Heilmöglichkeit für die Krankheit Krebs zu finden.

„… Ich werde die Bereitstellung von zusätzlichen 100 Millionen US-Dollar vorschlagen, um eine intensive Kampagne zur Suche nach einer Heilung für den Krebs zu starten, und ich werde später weitere wie auch immer verfügbare Mittel beantragen. In Amerika ist die Zeit gekommen, mit den gleichen vereinten Anstrengungen, die zur Spaltung des Atoms und zur Landung von Menschen auf dem Mond geführt haben, diese gefürchtete Krankheit zu besiegen. Machen wir uns dieses Ziel zu einer totalen nationalen Verpflichtung. Amerika ist seit langem die reichste Nation der Welt. Es ist jetzt an der Zeit, dass wir das gesündeste Land werden. …“ (https://de.wikipedia.org/wiki/War_on_Cancer)

Wie der „Krieg gegen Krebs“ die Tumortherapie beeinflusst

1971 erklärte US-Präsident Richard Nixon dem Krebs den Krieg. Seitdem bestimmen martialische Metaphern das Vokabular vieler Onkologen. Doch unerwünschte Kollateralschäden treten auch in der Therapie auf. Höchste Zeit für neue Metaphern?

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Wie-der-Krieg-gegen-Krebs-die-Tumortherapie-beeinflusst-304382.html

Die Anstrengungen waren gewaltig, die Erfolge mäßig. Krebs ist nach wie vor die zweithäufigste Todesursache nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen und könnte demnächst den ersten Platz übernehmen.
In den USA rufen Politiker wieder einmal den Kampf gegen den Krebs aus. Realistisch sind ihre Versprechungen kaum – sie verkennen das Wesen bösartiger Tumore.
Schrieb eine Zeitung 2016.
Wenn wir von der Krankheit Krebs reden, ist die Sprache ziemlich kriegerisch.

Die Krebsmafia von Christian Bachmann – Vorwort von Frederic Vester – Intrigen und Millionengeschäfte mit einer Krankheit. – Editions Tomek 1. Aufl. 1983

Buch Die Krebsmafia

Intrigen und Millionengeschäfte mit einer Krankheit

Seit Jahrzehnten läuft die Krebsforschung auf Hochtouren – bezahlt von privaten und staatlichen Geldern in Millionenhöhe – und verzeichnet doch nur kleine Fortschritte, die dem Kranken zugute kommen. Weshalb der Patient um sein Recht auf eigene erfolgversprechende Behandlung geprellt wird, zeigen diese umfassenden Recherchen. Der Autor deckt die zahlreichen raffinierten und brutalen Methoden der Unterdrückung auf, durch die das wissenschaftliche, industrielle und politische Establishment neue Ansätze der Krebsbekämpfung ins Abseits drängt.

Er kommt dabei mit einem Minimum an Polemik aus: Die Fakten sprechen weitgehend für sich.

Dem Leser und Patienten, aber auch Studenten und Ärzten bietet dieses Buch Einblick in die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, die von der Schulmedizin zum Teil totgeschwiegen werden, und gibt wertvolle Anregungen, wie man mit Eigeninitiative etwas gegen diese Krankheit, die jeden sechsten erfasst, tun kann. Denn die Einstellung des Patienten zu seiner Krankheit ist gerade bei der Krebsbekämpfung das Wichtigste – darüber wenigstens sind sich die meisten Krebsforscher einig. (aus dem KLappentext)

Viele der ehemaligen Forscher an der Krebskriegsfront tummeln sich heute an der Virenfront. Siehe dazu das Buch von Torsten Engelbrecht und Dr.med. CLaus Köhnlein – die aktuelle Ausgabe habe ich hier auf dem Blog vorgestellt:
Ebenso fertig gelesen „Virus-Wahn – Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht“. von Torsten Engelbrecht und Dr.med. Claus Köhnlein – auch dieses Buch kann ich nur dringend empfehlen um die ganzen Panikorchester aus Politik und Propagandamedien zu durchschauen. https://absurd-ag.de/2020/07/17/es-geht-weiter-mit-der-lektuere/

Da ist auch immer Wilhelm Reich zu erwähnen, seine Forschungen heute noch aktuell und wichtig. In dem Buch „Die Krebsmafia“ erwähnt im 8. Kap. >Bücherverbrennung< ab S.178 die Arbeiten von W. Reich

Der Krebs von Wilhelm Reich
Der Krebs
Das verbotene Buch – jetzt wieder erhältlich! – Aktuell schon wieder schlecht zu bekommen.

Was sind die wahren Ursachen von Krebs?

In seinem späten Hauptwerk Der Krebs, 1948 zum ersten Mal in Amerika erschienen, später verboten und tabuisiert, betrachtet Wilhelm Reich die Krankheit nicht getrennt-mechanistisch, sondern als Gesamterkrankung des Organismus. Im Gegensatz zur gewohnten Krebsforschung, bezeichnet Reich den Krebs als einen Schrumpfungsvorgang, der seinen Ursprung in einer chronischen Stagnation der biologisch-sexuellen Energie hat.

Die charakterliche Resignation des Krebspatienten, die inzwischen wissenschaftlich bestätigt wurde, hat der Autor bereits als Merkmal erkannt. Die ist für ihn jedoch nicht nur Folge, sondern auch Ursache der Krebsentwicklung. Krebsvorsorge bedeutet deshalb für Reich immer auch ein psychoanalytisches und soziales Problem, das die gesamte Situation des Menschen betrifft.

Überraschend sind Reichs Versuche mit der Orgontherapie zur Krebsbehandlung. Exakt und im »wissenschaftlich nachprüfbaren« Detail beschreibt der Autor die Entdeckung dieser biologisch-kosmischen Energie, die er als Mittel im Kampf gegen den Krebs einsetzte. Bis heute ist noch kein Versuch gemacht worden, die Reichsche Orgonforschung zu prüfen.

Reichs Buch aber beweist, daß ein solcher Versuch für die Einsicht in die Krebserkrankung und -behandlung von bahnbrechender Bedeutung sein könnte.
Ein Werk, das an Aktualität nichts eingebüßt hat.
Nur all dies ist dem Medizin-Syndikat und Kartell nebst der Pharma-Mafia nicht genehm. All diese Dinge werden brachial unterdrückt.

Da dieses Thema aber sowas von komplex ist in einem anderen Beitrag mehr dazu.