Tagesnotizen vom 22.10.25

Diese Weigelie hatte tatsächlich auch nochmals geblüht wie die Roten auch. Heute war es zwar überwiegend bewölkt und auch etwas leichter Regen, aber mild mit 15° C. und in der Nacht 12° C. Geld rausgeschafft in Lessebo in zwei Supermärkten und gleich noch getankt. Der Literpreis E10 für 1,41 €  nachgeschaut in Walzbachtal und Umgebung 1,67 – 1,71 €.

Nach dem Einkaufen sind wir noch im Bereich Lessebo gelaufen. Gestern war Gartenarbeit und Pflegearbeiten am Anwesen.angesagt.

Da werde ich die ganze Woche noch beschäftigt sein, vor allem an und im »Bunker« ist noch einiges zu machen.

Auch an der Zufahrt zu unserem Haus stehen die Bäume in voller Herbstpracht. Diese Jahreszeit hat zwar auch ihre Reize, aber der Sommer und der Frühling ist mir doch lieber.

 

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
(Rainer Maria Rilke.)

Das vorhergehende Gedicht von Rainer Maria Rilke habe ich zwar schon mehrmals gebracht, es berührt mich aber immer wieder aufs Neue. Es macht in gewisser Weise melancholisch. Der Herbst als Jahreszeit, in der die Bäume ihre Blätter verlieren, erinnert mich auch immer an die Vergänglichkeit. Er weist auf das Alter / „älter werden“ / „sterben“ hin. In jungen Jahren ist einem dies noch nicht so bewußt, aber je älter man wird schon. Es ist die Vorstufe zum Winter zum Lebensende.

Meine dieses Jahr gepflanzten Rosen blühen noch so schön und haben auch noch neue Knospen. Habe sie mit guter Pflanzerde nochmals versorgt und die Wurzeln mit Tannenreisig abgedeckt.

Frau Gemahlin, ihre Fantasieanlagen stellen sich langsam auch um auf neue Zeiten. Manche mögen oder manch einer mag es als kitschig empfinden, ihr macht es jedenfalls Spaß. Da das Anwesen nun wirklich sehr groß ist, kommen wir uns auch nicht ins Gehege. 😉

Die Dahlienzwiebel kamen nun rein und all die Geranien auch wir wollen wieder versuchen sie über den Winter zu bekommen wie das letzte Mal auch. Die haben ja dieses Jahr wunderbar und üppig geblüht. Samen hat Frau Gemahlin auch eifrig gesammelt.

Wir beide haben wieder die Liebe zur Gartenarbeit entdeckt. Verschiedene Dinge haben uns in Wössingen keinen Spaß mehr gemacht. Vor allem der Gemüsegarten machte keine Freude mehr wegen schlechten Wachsbedingungen (zu viel Schadinsekten etc.)

Wir haben hier kleine Tannenpflanzen zwischen geparkt / eingepflanzt, die dann im Frühjahr umgesetzt werden an die Grundstücksgrenzen zwecks Sichtschutz. Einige aber habe ich schon in diese Bereiche neu angesiedelt / gepflanzt.

Nochmals, Frau Gemahlin, ihre Fantasiewelt.

Und dies ist meine Fantasiewelt, 🙂 der linke Bücherstapel ist meine Arbeit für die nächste Zeit.

Mit Feuereifer bin ich dabei, meinen Linux Computer zu optimieren. Das ist zwischen Linux und MS Windows ein großer Unterschied. Arbeite mit Linux Mint 22.2 (auch schon in Wössingen). Linux Mint ist eine Linux-Distribution für PC in zwei parallel verfügbaren Ausgaben. Die Hauptausgabe, einfach Linux Mint genannt, basiert auf der Linux-Distribution Ubuntu und ist in drei Editionen verfügbar, nämlich mit der jeweiligen Desktop-Umgebung als Cinnamon-, MATE- und Xfce-Edition. Wobei ich mit Cinnamon arbeite, ein sehr effektiver Desktop.

 

 

 

4 Gedanken zu „Tagesnotizen vom 22.10.25

  1. Hallo Oskar,
    heute komme ich endlich auch hierher. Mußte ein wenig suchen. Gibt es eigentlich eine Abo-Möglichkeit bei Dir? Dann wären die Post leichter wiederzufinden. Aber schließlich hab ich Deine Antwort dann doch relativ schnell gefunden.
    Das ist schön zu hören, dass es nicht so viele Chemtrails dort gibt. In Niedersachsen, wo ich wohne, zumindest in unserer Gegend, ist die Natur nicht sehr vielseitig. Viele Felder, wenig Wildwuchs. Die Wälder werden bewirtschaftet, auch da gibts nicht mehr so viel Ursprüngliches. Ich habe noch den Vergleich aus meiner Kindheit und Jugend. Damals gab es noch Haubenlerchen, die sind bei uns ganz ausgestorben. Die Wege waren sandiger und nicht so verdichtet. Diese Vögel tummelten sich auch auf den Verkehrsinseln.
    Und am Feldrain wuchsen wilde Erdbeeren. Eigentlich geht einem diese Gleichförmigkeit der vom Menschen verunstalteten Natur auf den Geist. Dazu das doch häufiger „schlechte“ Wetter. Wir sollen über 300 Tage mit Niederschlag haben, so sagte es ein Prof. für Wasserwirtschaft. Niederschlag meint freilich auch Nebel …

    Das sind in der Tat viele Bücher! Bei mir waren es wohl ähnlich viele. Ich habe auch immer sehr viel gelesen. – Im Laufe unserer Umzüge und in Anbetracht unseres Alters habe ich meinen Bestand dann verkleinert. Ich lese – leider – in den letzten Jahren mehr auf dem Bildschirm als in Büchern, was vor allem an den Augen liegt. Wollte ich abends oder morgens ein Buch lesen, müsste ich verschiedene Lampen anmachen. Abends ist mir das zu ungemütlich, bei hellerem Licht zu lesen. Mit dem gemütlichen Licht wird das Lesen inzwischen zu anstrengend. Obwohl ich viel lieber Bücher mag.

    Interessant zu hören, wie es sich in Schweden lebt. Sonst hört man ja nicht so viel, wenn man nicht gerade jemanden kennt, der dort wohnt. Eine Bloggerin war auch vor einigen Jahren nach Schweden ausgewandert. Sie bloggt aber schon lange nicht mehr. Ihr Blog ist leider nicht mehr erreichbar.

    Jetzt stöbere ich noch ein wenig in Deinem Blog. Eigentlich ist es heute schon wieder viel zu spät geworden … 😉

    Liebe Grüße und bis bald mal wieder
    Sara

    • Hallo Sara,
      eine Abo – Möglichkeit gibt es auf dem Blog hier nicht, weil ich so wenig wie möglich Sonderfunktionen einbinden will. Die Kommentarfunktion wird automatisch nach 30 Tagen deaktiviert.
      In Niedersachsen wollte ich in den meisten Regionen nicht wohnen. Viele Menschen (vor allem Stadtmenschen, die der Natur entwöhnt sind) finden wahrscheinlich die Natur hier bei uns wohl eher öde und langweilig weil sehr viel Wald. Da ich aber ein Natur- und Waldmensch bin, genau das Richtige für mich. Sage immer zu meiner Frau, das Leben hier und die Umgebung verlängert das Leben um 10 Jahre 😉 🙂 😆
      Hier gibt es noch viele Tierarten, die ich in D. noch nie oder schon lange nicht mehr gesehen habe. Die Natur und der Wald sind noch viel ursprünglicher wie in D.
      Habe es immer bedauert, wie sehr die Natürlichkeit und die Ursprünglichkeit in D. verloren gegangen ist. Mir hat in meiner Kindheit und frühen Erwachsenenzeit immer gefallen, wenn die Kornfelder mannshoch wuchsen und an den Rändern Kornblumen sowie Mohn und andere Pflanzen / Kräuter wuchsen.

      E-Bücher mag ich nicht. Habe zwar eine größere Sammlung einer wissenschaftlichen Digitalen Bibliothek, die aber noch in 32Bit Modus erstellt ist, was dann Schwierigkeiten gibt sie wieder zu verwenden, weil dazu eine spezielle Software erforderlich ist.

      Deutsche kurven hier genug herum und es wohnen auch einige hier in der Gegend. Neuerdings mehr wie zuvor.
      Wir leben hier nach wie vor gerne. Es ist alles ruhiger und entspannter, nicht zuletzt auch das Autofahren. Betreibe ja noch einen anderen Blog, da schreibe ich auch über das Leben hier.
      https://cms2.absurd-ag.de/

      VG
      Oskar
      später antworte ich auf deinen anderen Kommentar.

  2. Hallo Oskar,
    lange war ich nicht im Bloggerland unterwegs. Jetzt schaue ich erst einmal in diesen Post. Das Video weiter oben führe ich mir demnächst zu Gemüte.
    Unseren Garten haben wir ein wenig zurückgebaut, weil wir zu viel unterwegs sind und alles neben dem recht großen Haus nicht mehr gut schaffen.

    Wächst es dort besser? Und wie sieht es dort mit Insektenbefall aus? Der letzte Sommer war bei uns ja nicht so toll. Oft war es bedeckt. Blauer Himmel inzwischen selten. Mich würde wirklich interessieren, ob in Schweden auch so viele Streifen am Himmel sind.

    Auch bei mir finden sich immer noch Bücherstapel, obwohl ich die mehrere tausend Bücher schon sehr reduziert habe. Doch etwas mehr als 3 proppenvolle Billy-Regale sind es immer noch. Man muß tatsächlich ans Alter denken, denn irgendwann werden einem schwere Bände zu schwer in den Händen, und wann will man das alles noch lesen?? Noch gebe ich aber die wesentlichen Bücher nicht her. Schade, wenn die Kinder vieles nicht wollen, aber es ist eine andere Generation. Ich möchte so manches Buch gerne retten …

    Der Tag müßte 48 Stunden oder mehr haben. Mit Linux wollte ich mich auch längst beschäftigen. Dabei fehlt mir mein Sohn, der in Polen lebt. Früher konnte er mir bei solchen Dingen helfen. Und so bin ich immer noch mit Windows unterwegs.

    Liebe Grüße
    Sara

    • Hallo Sara,
      freut mich von Dir mal wieder etwas zu hören 🙂

      –>“Wächst es dort besser? Und wie sieht es dort mit Insektenbefall aus? „

      Dafür fehlt uns der jahrelange Vergleich und auch die längere Erfahrung hier. Es ist schon etwas anders als in Walzbachtal / LK-KA, weil dort ja die wärmste Gegend in D. ist (Oberrheinebene). Dieses Jahr hatten wir schon mehr Tomaten ernten können wie zuvor. Müssen wir aber noch optimieren. Bei der Kartoffelernte hatten wir später Kartoffel, die schwarze Flecken hatten und unbrauchbar wurden. Warum?
      Die gepflanzten Büsche und Bäume gedeihen bislang gut, hier auch die Rosen und Blumen.
      Dieses Jahr habe ich mir bislang schon 4 Zecken eingehandelt. Kleine Waldspinnen gibt es dieses Jahr auch mehr.

      So viele Chemtrails gibt es hier nicht und der Himmel ist gewöhnlich viel blauer und klarer als im Karlsruhe Großraum. Das Klima / Wetter ist auch nicht so belastend wie in KA. Durch den vielen Wald hier der reinste Gesundbrunnen. 😉
      Die Natur ist hier auch viel natürlicher bzw. naturnäher.

      Nun, Bücher habe ich auch mehr wie genug (z. Zt. rd. 7000 Bände/Bücher). Da ich schon immer viel gelesen habe und ja mit Büchern arbeite, ist es für mich normal.

      Natürlich ist auch hier nicht alles superoptimal, aber im Vergleich zu D. sind wir gut dran.
      Benzin und Strom ist hier billiger im Supermarkt oder generell die Lebenshaltungskosten sind wir so ziemlich gleich dran wie in D. Habe noch Ausgabebücher (Haushaltsbuchführung) von zurückliegend vielen Jahren und kann es deshalb sehr gut vergleichen.
      Wettermäßig / Klima sind wir nicht schlechter dran wie in großen Teilen von D. Karlsruher Raum kann ja nicht als Maßstab gelten. Das oft schwül-warme Wetter war oft sehr belastend. So wie es generell ruhiger und beschaulicher hier in S. zugeht, so ist auch das Wetter ausgeglichener und nicht so extrem. Vergleiche meine Wetteraufzeichnungen täglich mit Walzbachtal, Eschwege und Sunne im Värmland (Schweden).
      VG
      Oskar

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