So nah und doch so fern

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Karlsruhe Schloßpark Zugang von Osten Mai 2011

Pavillon im östlichen Karlsruher Schloßpark ebenfalls im Mai 2011

Teilansicht vom Karlsruher Schloß ebenfalls Mai 2011

So nah und doch so fern geworden ist für mich jede größere Stadt. Karlsruhe ist nicht weit von Walzbachtal (ca. 20 km bis Stadtmitte) und doch war ich dieses Jahr noch nicht dort. Das letzte Mal war ich im Frühjahr 2020 in Karlsruhe und zwar im Hauptbahnhof int. Zeitungskiosk.
Was ich dort zu sehen bekam, reichte mir für längere Zeit.  Stichwort: Überfremdung!

Teilansicht Karlsruher Schloß Mai 2011

Schloß Karlsruhe Mai 2011

Schlossparksee im Karlsruhe Schlossgarten Mai 2011

Was auch noch zu meiner Stadtabstinenz beiträgt, ist in dieser Virenhysterie die Maskenpflicht und die Polizeistaatsmethoden. Überall lauernde Polizeistreifen.
Die Aufnahmen sind mit meiner damals kleinen Kamera getätigt worden, die lange nicht so leistungsfähig war wie meine Heutigen:

Nachtgedanken 133

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Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

Christian Anders- Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
Christian Anders mit „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ in der ZDF- Hitparade vom 13.05.1972
Text: Fred Jay Musik: Christian Anders

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
Mit mir allein als Passagier
Mit jeder Stunde, die vergeht
Führt er mich weiter weg von dir
%&§
Damals war ich auf dem Wunschtrip nach Kanada in die tiefen Wälder abzutauchen.
Jetzt aber zu den Nachtgedanken:

Allgegenwärtige Zwangspropaganda wird als Information bezeichnet. Ehrlich gesagt, ich kann es nicht mehr hören und sehen. Im Radio die Dauerschleife, Impfen, Impfstoff, CORONA ÜBER ALLES —> überall die Bilder …. Menschen mit Masken, Masken hier und Maske da.  Mit dieser Dauerpräsenz will man die Menschen mürbe machen, ihnen suggerieren all dies ist normal und wird zukünftig dein Alltag sein.

Überall wird einem Corona-Information aufgedrängt, man wird regelrecht beschossen damit. In den Nachrichten, in den Schlagzeilen, selbst bei Youtube und generell im Internet. Was so allgegenwärtig ist, muss auch wichtig, ja bedrohlich sein.
Steter Tropfen bricht den Stein!

Wössinger Himmelsbilder

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Wössinger Himmelbild mit Zementwerk. Liebe es besonders an solchen Tagen den Himmel zu betrachten und Bilder für meine Archive zu erstellen.

Schnee – HIMMEL – Kontraste.

Wössinger Schneelandschaft mit schönem Himmelbild. Die Wolkenbilder und Formationen waren heute wirklich vielseitig.

Blick zu Steig hin.

Blau und Weiß liebe ich sehr.

Wössingen: Zementwerk mit Himmelstreifen.

Wössingen: Blick über den Golfplatz und Königsbach zum Schwarzwald hin. Es war wirklich erstaunlich, wie viele unterschiedliche Wolkenbilder heute zu sehen waren. Das ist auch nicht so häufig.

Wössingen: Am Golfplatz

Wössingen: Beginnender Abendhimmel

Der Himmel zieht sich langsam zu.

Der Abend legt sich langsam über die Landschaft.

Der Tag nimmt Abschied

 

 

Nostalgischer Rückblick: Neckarfahrt – Obrigheim Juli 2013

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Blick vom Neuburger Schloß zum Schreckhof und Diedesheim

Blick auf Neckarelz

Blick vom Obrigheimer Schloß auf den Schreckhof und die Neckarwiesen

Oberhalb vom Obrigheimer Schloß Neuburg

Eines weiß ich gewiß!!! Dieses Jahr lasse ich mich nicht davon abhalten, wie schon letztes Jahr geplant, ausgiebige Wanderungen dort am Neckar und Odenwald vorzunehmen. Da schreckt mich dann keine Kuckuckspest, keine Hühnergrippe und keine Schweinepandemie und sonstige Plandemien. Notfalls muß man sich die Freiheiten zurückklagen. Widerstand und Boykott ist angesagt. Wehret den Anfängen.
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur DDR 2.0 auf.

Gegenreaktion gegen den allgegenwärtigen Verfall und Niedergang

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Wössingen im Jahr 2005 von der Steig betrachtet

Karlsruhe Marktplatz

Karlsruhe Kaiserstrasse im Bistro gesessen und den hektischen, verrückten Menschen zugeschaut.

Habe die Weihnachtstage und die Zeit bis heute für Bücher sortieren und drin blättern genutzt, auch Kurzwanderungen waren angesagt und nostalgisches Sichten von Bildern aus vergangenen Zeiten. Dadurch ist die Vorfreude und Erwartung auf den Frühling erwacht.
Die Karlsruher Bilder zeigen noch eine etwas heilere Welt (Jahr 2008) in der die Murkelisten noch nicht so viel Unheil angerichtet haben. Wie schon erwähnt, war ich im vergangenen Jahr nur einmal im Februar in Karlsruhe, im Bahnhof um im Buchladen ein schlecht zu bekommendes Computersonderheft zu kaufen. Was ich da zu sehen bekam, reichte mir für den Rest des Jahres. Obwohl wir nahe an Karlsruhe liegen zieht es uns nicht mehr in die Stadt. Es ist nur noch ein Alptraum was einen dort erwartet, Merkel sei Dank. Diese zumeist aufdringlichen und vielfach unverschämten Merkelgäste sind nicht nach unserem Geschmack.

Abendwanderungen

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Blick vom Waldrand in Wössingen über den Golfplatz in Richtung Schwarzwald.

Der Abend

Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
Wunderbar mit allen Bäumen,
Was dem Herzen kaum bewusst,
Alte Zeiten, linde Trauer,
Und es schweifen leise Schauer
Wetterleuchtend durch die Brust.
Joseph von Eichendorff

Zwielicht Dämmrung will die Flügel spreiten, Schaurig rühren sich die Bäume, Wolken ziehn wie schwere Träume – Was will dieses Graun bedeuten? Joseph von Eichendorff

Abend  Der Abend wechselt langsam die Gewänder, die ihm ein Rand von alten Bäumen hält; du schaust: und von dir scheiden sich die Länder, ein himmelfahrendes und eins, das fällt; Rainer Maria Rilke, Herbst

 

Mit Besänftigung in die Nacht

Unsere Zeit ist wohl zu schnelllebig, als daß wir uns noch die Zeit nehmen, die Wichtigste aller Fragen zu stellen
WARUM?

Brothers in Arms · Joan Baez

https://youtu.be/EJ-Ce_mrnZ8

Das Sonnenlicht …



Die Sonne… Die ganze Menschheit hat am Licht der Sonne Teil; das Sonnenlicht ist nicht Dein und Mein Es ist die Leben spendende Energie, die wir alle miteinander teilen. Die Schönheit eines Sonnenuntergangs, wenn man dafür empfänglich ist, ist für alle Menschen da. (Krishnomurti)

Es gibt kein Weg zurück!

Wolfsheim – Kein Zurück

Es gibt kein Weg zurück!
Manchmal kann man mit einem Lied oder einem Liedtext mehr ausdrücken, wie mit einem langen Beitrag.
https://youtu.be/icUC32-0WuY
Diesen Liedbeitrag hatte ich —>am 28.11.2008<— schon einmal in einer Vorgängerblogversion von Absurd-AG veröffentlicht.
Damals konnte man diese Film- oder Liedbeiträge noch gut direkt ins Blog einbinden. Aber es wird ja alles immer mehr reglementiert und erschwert. Und noch etwas fällt auf: Die Video (Bild) Qualität war damals besser !?!

Im Wald war es erträglich

Oberhalb am Herrenwald

Im freien Feld bzw. im Dorf waren es zwar heute schon wieder 33° C, störte mich jedoch nicht, weil ich froh war wieder ausgiebig laufen zu können. Die letzten zwei Tage war es leider wegen den Gewittern und dem Regen nicht möglich.

Streßerscheinungen Streßerscheinungen durch die anhaltende Hitze – in der Natur hier an den Bäumen –

Im kühlen Wald Nichts wie ab in den kühlen Wald

alte Eiche Mal wieder die über 300 jährige Eiche im Großen Wald besucht – die leider zusammengebrochen ist. Da komme ich dann immer ins sinnieren über Zeit und Vergänglichkeit und über diese lange Zeitspanne.

Im tiefen Tannenwald Im tiefen Tannenwald

Die Ruhe war einfach himmlisch – bedauern tue ich nur, ja es macht mich sogar immer etwas melancholisch, die Vögel sind weitgehend verstummt, sie singen nicht mehr.

Licht und Schatten Licht und Schatten

Waldidylle Waldidylle

Nur eine Stunde im grünen Wald

Nur eine Stunde von Menschen fern,
Nur eine einzige Stunde!
Statt der tönenden Worte des Waldes Schweigen,
Statt des wirbelnden Tanzes der Elfen Reigen,
Statt der leuchtenden Kerzen den Abendstern,
Nur eine Stunde von Menschen fern!

Waldesruhe

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Auf dem schwellenden Rasen umhaucht von Düften,
Gekühlt von den reinen balsamischen Lüften,
Wo von ferne leise das Echo schallt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

Am Waldesrand Am Waldesrand

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Wo die Halme und Blumen sich flüsternd neigen,
Wo die Vögel sich wiegen auf schwankenden Zweigen,
Wo die Quelle rauscht aus dem Felsenspalt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

Auguste Kurs (1815-1892)

Es war dann für mich mehr wie nur eine Stunde im kühlen Wald, sondern es wurden 2 Std und 30 Min. Nur von Ferne hörte ich mal Sirenen und den (wahscheinlichen) Rettungshubschrauber, ansonsten war ich wieder allein unterwegs.

Blick in den Kraichgau Blick in den Kraichgau

Blick auf Dürrenbüchig Blick auf Dürrenbüchig

Sehnsüchte nach vergangener Zeit und Heimat

Reise in die Vergangenheit

Reise in vergangene Sehnsuchtswelten

”Bisweilen glauben wir, daß wir uns nach einem fernen
Orte zurücksehnen, während wir uns eigentlich nur
nach der Zeit zurücksehnen, die wir dort verlebt haben,
als wir jünger und frischer waren.”
(Arthur Schopenhauer)

Die Zeit steht nicht still Die Zeit steht nicht still.

Naturimpressionen

Bunte Natur

Naturimpressionen

”Butterblumengelbe Wiesen,
sauerampferrot getönt,
o du überreiches Sprießen,
wie das Aug dich nie gewöhnt!
Wohlgesangdurchschwellter Bäume,
wunderblütenschneebereift –
ja, für wahr, ihr zeigt uns Träume,
wie die Brust sie kaum begreift.”
(Christian Morgenstern)

Feldlandschaft Pastellfarben

Der Südwind brachte den Vollfrühling

Vorfrühling

Wanderung am 03. April von Wössingen über Königsbacher Bauernweiler Trais nach Singen und durch den Söllinger-Wöschbacher Wald zurück nach Wössingen. Es war schon warm, weil der Südwind warme Luft ins Land brachte.

Waldrandwege 3. April – gut zu sehen, daß der Frühling noch sehr zaghaft in der Natur präsent war.

In Richtung Trais In Richtung Trais

Weiler Trais Weiler Trais

Wanderung, Unterwegs, Weiter in Richtung Singen

Blick in Richtung Königsbach Blick in Richtung Königsbach

Bauernarbeit Bauernarbeit auf dem Feld

Blick in Richtung Schwarzwald Blick in Richtung Schwarzwald

Aussiedlerhöfe zwischen Königsbach und Singen Aussiedlerhöfe zwischen Königsbach und Singen

Wetterküche Schwarzwald Wetterküche (Aggregator) Schwarzwald für das Wettergeschehen. Oft ist von uns aus zu beobachten, wie am Schwarzwald entlang, Wetteränderungen, so z.B. Gewitter entstehen. Diese Wolken sahen allerdings gefährlicher aus, es gab keinen Regen. Am nächsten Tag hatten wir dann mehr SW Strömung (Windrichtung) Lauer Südwind / Wetterlage macht mich einerseits oft ein wenig wehmütig, gleichzeitig oft nervös oder aufgewühlt. Überhaupt treibt mich dann der Frühling um, weil ich dann erst recht zu viel auf einmal will. 🙁

Winterhinterlassenschaft Winterhinterlassenschaft

Sinnspuren auf dem Lebensweg II

Schöne WanderwegeSchöne Wanderwege

Wer seinen eigenen unverwechselbaren Weg gehen will, kommt um die Reise ins eigene Herz nicht herum. „Nur wer sich selbst findet, findet auch den Weg über sich hinaus und lebt in einem lebendigen Gleichgewicht mit anderen, mit der Welt“, sagt Ulrich Schaffer in seinem Buch „Die Reise ins eigene Herz“ [*]

WegeIch glaube, daß die Nöte der Welt an vielen Stellen von einem Vernachlässigen der Innenwelt des Einzelnen stammen.

WegeDer Mensch, der eine eigene Meinung hat, die im Laufe seines Lebens Reife und Tiefe gewonnen hat, der also nicht etwas nachplappert oder nachmacht, wird am ehesten fähig sein, die Meinung anderer zu hören und zu prüfen. Der Mensch ohne Meinung fällt am schnellsten auf die Meinung anderer herein.

Wege

   „Die Energie für deine Reise kommt aus deiner Suche. Sie ist wie ein Motor in deinem Inneren“
[*] Schaffer, Ulrich: „Die Reise ins eigene Herz“, Herder Verlag, Freiburg, 2005]

wandersmann_155Wandersmann: Muß wandern, muß wandern, mein Leben lang wandern….
Dieser Wandersmann begleitet mich schon seit meiner Kindheit durchs Leben.

Reise zum Sinn des Lebens

1. Verkörperung des Sinns1

Der SINN, den man ersinnen kann,
ist nicht der ewige SINN.
Der Name, den man nennen kann,
ist nicht der ewige Name.
Jenseits des Nennbaren liegt der Anfang der Welt.
Diesseits des Nennbaren liegt die Geburt der Geschöpfe.
Darum führt das Streben nach dem Ewig-Jenseitigen
zum Schauen der Kräfte,
das Streben nach dem Ewig-Diesseitigen
zum Schauen der Räumlichkeit.
Beides hat Einen Ursprung und nur verschiedenen Namen.
Diese Einheit ist das Große Geheimnis.
Und des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis:
Das ist die Pforte der Offenbarwerdung aller Kräfte.

[Chinesische Philosophie: Laotse: Tao Te King – Das Buch des Alten vom Sinn und Leben. Asiatische Philosophie – Indien und China, S. 27152 (vgl. Laotse-Tao, S. 3)]

Märzlandschaft

Sinnspuren auf dem Lebensweg

Lebenslinien Lebenslinien

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
(Rainer Maria Rilke)

Zum Ende hin Zum Ende hin

Unser Leben hat die Grundform eines Weges oder ist vergleichbar einer großen Schiffsreise. Wir sind immerzu unterwegs, müssen immer wieder Abschied nehmen, um zur nächsten Etappe oder zum nächsten Hafen zu gelangen. Diese permanente Wanderung ermöglicht auch unsere Reifung, es sind die Erfahrungen und Erlebnisse , die uns zu dem machen, was wir sein wollen und was wir von unserer Veranlagung her sein sollten. Unser Leben ist ein unaufhörlicher Lernvorgang, erst allmählich gehen uns Augen und Ohren auf, wir entdecken immer neue Zusammenhänge und lernen, sowohl das eigene Leben, sowie die Lebens- und Sinnzusammenhänge zu verstehen.

Waldtümpel  Waldtümpel

Oft gehen wir auf unserem Lebensweg auch baden oder verrennen uns in Sackgassen.
Wenn wir Glück haben stoßen wir auf neue Sinnspuren.

Wege Wege können auch Wege ins Niemandsland sein.

Feldwaldweg Waldrandwege

Sind wir bemüht und aufmerksam, können wir viele Angebote von Glück, Sinn und Weisheit finden.

Schätze am Wegsrand Schätze am Wegesrand

Wenn wir aufmerksam und achtsam auf unserem Lebensweg wandern, können wir viele Schätze entdecken, die für viele Menschen zwar unwesentlich sind, für den erwachten Menschen aber sehr viel bedeuten. Die Törichten und Einfältigen sehen und hören aber nur was ihrem geistigen Zustand entspricht.

Feldwege Feldwege

Auf unserem Lebensweg werden wir immer wieder feststellen, daß unser Verlangen nie ganz gestillt wird, daß immer noch eine ungelöste Frage im Hinterkopf rumspuckt, es eine geheime Sehnsucht gibt. Vielleicht suchen wir irgendwo im Unbewußten, nach Gott und dem verloren gegangenen Paradies.Vielleicht hoffen wir verzweifelt, daß es doch irgendwie / irgendwo eine letzte Sicherheit gibt.

friedliche Wege friedliche Wege

Wenn wir gelernt haben, auch im Alter noch ein fragender Mensch zu sein, bleiben wir offen für das je  Größere, Weitere, Lichtere in unserem Leben. Oder unser Leben ist schon früh erstarrt.

“Keiner lebt sein Leben.
Zufälle sind die Menschen, Stimmen, Stücke,
Alltage, Ängste, viele kleine Glücke,
verkleidet schon als Kinder eingemummt,
als Masken mündig, als Gesicht verstummt.”
(aus Rilkes Stundenbücher)

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Wir Menschen sind Söhne und Töchter des Hungers, immerzu werden wir von Bedürfnissen und einem ganz unterschiedlichen Verlangen angetrieben.
(siehe A. Schopenhauer —> der blinde Lebenstrieb)

Manchmal eine eigenartige Mischung an Gefühlen

Verführung

Keine Traurigkeit, mehr Melancholie (im alten nichtpathologischen Sinne) leichte Wehmut, unbestimmte, nicht fixierte Sehnsucht ….

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https://www.youtube.com/watch?v=vvvX5QM4z3Y

Begehren, Sehnsucht, Träume …
Ja, manchmal hat auch eine Jungdfrauen-Unke solche Anwandlungen gehabt, aber sehr schnell kam immer der Jungfrauen-Realismus und der Pragmatiker wieder zum Vorschein. Nein, ich will mich nicht verlieben.
(Dieses Mädchen wird dir nur das Herz brechen.) Damals mußte man schon auf der Hut sein. Heute bei den vielen Narzißen/ten/Innen und Histrios verbrennt man sich noch viel schneller.

Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen. [Friedrich Wilhelm Nietzsche (Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878-1880. Zweiter Band. Zweite Abteilung: Der Wanderer und sein Schatten)] (Stangl, 2017).
Außerdem bin ich da viel zu sehr kritischer Philosoph und Schopenhauer zugetan im Denken.

Samstag Nachtnostalgie

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Schön war die Zeit – Bryan Hyland (1962) als ich noch ein Tinie war.

Schön war sie wirklich die Zeit, leider kommt sie nie wieder, Vorbei, Vergangenheit!

Ginny Come Lately – Albert West – Küsse im Mondschein…. schluchz

Brian Hyland – Ginny, o Ginny (Ginny come lately)

Oft kann ich es nicht verstehn schon so ein alter Esel zu sein … Wo ist die Zeit nur geblieben?

Bernd Spier Das War Mein Schönster Tanz – alles 60er Jahre Nostalgie.

Auch solche Lieder habe ich damals gerne gehört. Die Beatles  und Co. zwar auch, aber Schreihälse und Katzenmusik war mir auch dann schon zuwider. So schräge Hasch- und Rockerbrüder waren mir schon immer suspekt. Dummschwätzer und so Matchoaufschneider auch noch nie mein Fall, da haben mich Philosophen vom Schlage Arthur Schopenhauer, doch schon früh geprägt.

Wanderung durchs Leben Der Wandersmann durch die Lebenszeit

Der Herbst im Vormarsch

Der Herbst im Vormarsch

Für eine gute Stunde Laufen  hatte es am Sonntag ja gereicht.

Verfall

Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten,
Folg‘ ich der Vögel wundervollen Flügen,
Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen
Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten.

Der Herbst hält Einzug Der Herbst hält Einzug

Hinwandelnd durch den nachtverschloßnen Garten,
Träum‘ ich nach ihren helleren Geschicken,
Und fühl‘ der Stunden Weiser kaum mehr rücken –
So folg‘ ich über Wolken ihren Fahrten.

Herbstlandschaft Herbstlandschaft

Da macht ein Hauch mich von Vertall erzittern.
Ein Vogel klagt in den entlaubten Zweigen
Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern,

Herbstlandschaft bei Obergrombach Herbstlandschaft bei Obergrombach

Indess‘ wie blasser Kinder Todesreigen,
Um dunkle Brunnenränder, die verwittern
Im Wind sich fröstelnd fahle Astern neigen.
(Georg Trakl 1887 – 1814)

Obergrombacher Herbstlandschaft Obergrombacher Herbstlandschaft

Nachtnostalgie Reise in die Vergangenheit

https://www.youtube.com/watch?v=hvjhX4v_dY0

Es blüht eine weiße Lilie von René Carol

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Auch ich war einmal in jungen Sturm- und Drangjahren ein Seemann.
Der Witz dabei war, als Nichtschwimmer bin ich auf den sieben Meeren herumgeschippert. Schade! Viele Bilder und Unterlagen sind mir damals mehrmals verloren gegangen. Es hieß in unseren Kreisen immer: In Polen (damals ja hinter dem Eisernen Vorhang) kannst du dir was holen, aber auch dort lassen. Obwohl dies im Prinzip auf jedes Land zutraf. Mein gutes, damals sauteures Schaub-Lorenz Kofferradio ging mir flöten, Bilder samt Kamera und so allerhand andere Dinge. Trotzdem war es eine schöne und abenteuerliche Zeit.

Leuchtturmnacht
Sogar Achternausgesegelt bin ich auch.
Da bin ich dann in einem schönen irischen Mai ~ mit einer irischen Maid hin und quer und hoch und runter~ über die Insel gezogen. Es gab viele Countryfeste zu besuchen.
Da ich aber keinen Geldscheißer dabei hatte, (diesen ganzen E-Cash Kartenkram gab es damals ja noch nicht – 70er Jahre) mußte ich irgendwann natürlich auch mal wieder heimwärts, damals Hamburg. Also in die deutsche Botschaft in Dublin, ein Flugticket geholt und via Dublin-London mit dem Flieger nach Hamburg. Im Nord-Ostsee Kanal bin ich dann auf mein Schiff wieder eingestiegen.
https://www.youtube.com/watch?v=QatAhBP0F-8

Also meinen Kapitänen habe ich öfters schlaflose Nächte bereitet. 😆

Dunkle Wolken brauten sich zusammen…

WolkeBlitz

… und schwüler, belastender war das Wetter heute.
Deswegen bin ich heute auch nicht auf Wanderschaft gegangen, hinzu kam mein ramponierter linker Fuß. Das Gewitter kam aber erst gegen Abend und war recht harmlos in der Ferne. Später gegen  21: 30 h zwar nochmals ein Gewitter, aber auch sehr verhalten und nur ein kurzer Landregen. Gottseidank kein Unwetter. Mein Regenfaß ist nur zu einem Viertel gefüllt worden. Nun ist schon länger wieder sternenklarer Himmel und mit 22° C noch warm.
Widerstreit
Mein Gemüt ist aber auch sehr eingeschwärzt, dunkle Wolken brauen sich im privaten Himmel zusammen. Viel Streß, Ärger und Zerwürfnis belasten mich. Mal sehen wie und wo noch alles endet? Man sollte sich nie zu sicher sein und meinen, verschiedene Dinge passieren einem nicht und sind weit weg nur bei Anderen. 🙁
Fakt ist nun mal, wir leben in blödsinnigen und verdrehten Zeiten, nichts ist mehr normal oder wie es einmal war. Den Kopf kann man aber schlecht in Ketten legen.
Der Philosoph hat einen Drang zur Vielwissenheit, dies gefällt aber noch lange nicht allen Menschen. Deswegen ist es oft vorprogrammiert, daß die gemeinsame Wege nicht mehr weiterführen und abrupt enden.

Wegweiser

Wohin soll ich gehen?

Urplötzlich steht man vor einer Vielzahl an Wegweisern.
Wohin führt mich nun mein Lebensweg, welche Richtung muß ich – soll ich – will ich – einschlagen. Wie entscheide ich richtig ? Ist Freiheit eine Einbahnstraße?
Es gab zwar noch nie eine schöne, heile Welt, aber nun ist die Zukunft nicht mehr rosig. Es brauen sich fürchterliche Stürme zusammen, weltweit und allumgreifend.
Das kritische, aber auch das besonnene Denken ist weitgehend verloren gegangen.
Nichts schlimmeres, wie vernagelte Menschen, die schon sehr früh stagnieren und sich nicht mehr weiter entwickeln, im schlimmsten Fall sogar sehr regressiv sich zurück entwickeln. Wenn überhaupt kein Lernbestreben mehr vorhanden ist rolleyes