Erneute Erkundungstour

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Erkundungstour durch Wälder, Weiler mit läuferischen Zwischeneinlagen bei überraschend guten Wetter. Ausgangspunkt war Hovmantorp.

Die Dorfstruktur ist hier in Schweden eine gänzlich andere wie in Deutschland. Es sind meistens nur verstreut kleine Weiler. Größere Ortschaften wie Hovmantorp und Lessebo sind Zwitterformen zwischen größerem Dorf und Stadt.

Entdeckung der zwischengeschobenen kurzen Wanderungen. Drei Versuche an unserem unteren See zu gelangen scheiterten.

Solche Pilze habe ich noch nicht gesehen und gekannt und weiß auch nicht wie die heißen. Ein Pilzkenner war ich aber auch noch nie.

Hier bin ich dann an den Öjen See gelangt.

Ebenfalls am Öjen See.

Hier bin ich im nächsten Weiler gelandet. Zugegeben tue ich mich manchmal schwer, die Vielfalt der für deutsche Augen und Ohren komplizierten Ortsnamen alle auf Anhieb zu behalten / auseinander zu halten. So hier z.B. Norremo, Ughanös, Omeshago, Öjarslycke und Vasatorpet. Was mir aber sehr gefällt, die Kühe sind noch auf der Weide.

Der Nebensee, der Vasen von Hovmantorp

Nochmals der Vasensee der auch nicht gerade klein ist.

Hier habe ich nochmals den Öjen tangiert.

Hier komme ich am Hacksjön See vorbei.

Nochmals am Hacksjön. Es war hier schon Spätnachmittag (17Uhr) der Himmel bezog mehr. Bis dahin war das Wetter besser.

Blick in Richtung Hovamtorp.

Schotterstraße am Hacksjön vorbei. Hier in Schweden darf man solche Schotterpisten durch den Wald fahren, weil die Weiler ja meistens mitten im Wald liegen. Wenn ich da an D. denke, überall sind die Ortspolizeikräfte und die normale Polizei an solchen Wegen immer rumgelungert. Schweden ist einfach freier und toleranter.

Überall diese romantischen Schwedenhäuser wo man am liebsten gleich einziehen möchte. Genau dies war ein Leben lang mein Traum.

Frühe Abendstimmung am See. (Hacksjön)

 

Das tut einfach gut

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Bei herbstlichem Wetter (Temperatur 16° C.) gleiche Temperatur wie in Wössingen, bin ich drei Stunden auf Wanderschaft gegangen.

Von ein paar dunklen Wolken abgesehen war der Himmel nach meinem Geschmack, blau und helle Wolken. Die Natur stimmt mich fröhlich, läßt mich wunderbar abschalten, die würzige Luft tut auch gut und die Bewegung stärkt auch Kopf und Glieder.

Fühle mich hier aufgehoben, angekommen und schon sehr heimisch sowie vertraut.

Systematisch erkundige ich die Umgebung.

Die Natur stellt sich ganz anders dar, nun herbstlich eingefärbt. Was mich dankbar all diese Sinneseindrücke erleben läßt.

Diese Sinneseindrücke sauge ich regelrecht ein und läßt mich oft sehend verharren.

Diese Natur, diese Ruhe läßt mich ruhig und entspannt durch die Gegend wandeln. So wird der Blutdruck optimal geregelt und vorhandener Streß reduziert. Mein Blutdruck ist für mein Alter superoptimal.

Einfach wunderschön hier.

Auf dem Weg zu einer Hochebene.

Der Regen der vergangenen zwei Tage, besonders nachts, hat der Natur gutgetan. Die zahlreichen Wasserläufe und Bäche sind ein wenig mehr gefüllt. Hier auf der Hochebene.

Bei solchen Anblicken bleibe ich andächtig stehen und studiere die Florastrukturen.

 

Nochmals am See

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Am Läen See an anderer Stelle. Auch hier ist zu sehen, dem See fehlt noch Wasser.

Der See ist zwar groß und an solchen Bildern merkt man den Mangel nicht so,

Ferienhütte am anderen Ufer.

Uferidylle am Läen (Lessebo).

Am Läen See idyllische Uferstelle.

Blick auf eine Insel im Läen.

Auch hier ein Ferienhaus (auf schwedisch eine Sommarstuga)  auf dieser Insel im Läen.

Blick auf den Läen See mit seinen Inseln.

andere Uferstelle.

An dieser Uferstelle bin ich lange gesessen und habe meine Gedanken über den See schweifen lassen. An Gott und die Welt gedacht. Wie froh und dankbar ich bin hier eine Heimat gefunden zu haben und das irre Deutschland hinter mich gelassen habe, mit meiner Familie.

Wie diese Uferfelsen wollen wir felsenfest hier dem Schicksal und dem Irrsinn trotzen.

Seeidylle am Läen.

Uferidylle am Läen.

 

 

Seeimpressionen am Läen

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Lessebo am Läen. An diesem Tag gemischtes Wetter und abwechslungsreiches Wolkenspiel. Da der See groß ist mal wieder an anderen Stellen gewesen.

Uferlandschaft am Läen. Der Himmel war sehr wechselhaft.

Licht- und Wolkenspiele am Läen.

Am Läen (Lessebo)

So dunkel die Wolken zeitweise waren, in dieser Zeit hat es aber nicht geregnet.

Am Läen: Am gleichen Tage nur etwas später in der Zeit.

 

Sonntagserkundungsausflug

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Heute habe ich das zweite Mal die Go-Kart-Anlage zwischen Hovmantorp und Bergdala im Wald gelegen besucht. Anschließend im dortigen Wald eine Erkundungswanderung unternommen.

Auch hier interessante Waldbodenstrukturen.

Waldbodenstrukturen.

Vielfältige Bodenbeschaffenheit.

Waldrand.

Die Wetterumschwungsboten. Die ganze kommende Woche soll es regnerisch sein. Da wollte ich noch ausgiebig im Wald wandeln.

Unterschiedliche Waldbodenbeschaffenheit.

Steinhang.

Waldflora.

Waldhaus.

Waldweg Idylle.

Gesteinsfeld.

 

Heute war Gartenpflanztag

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Wintersalat, Feldsalat und Spinat wachsen erfreulich. In diesem Bereich haben wir Hortensien und zwei rote Ginster gesetzt.

Sogar ein paar Sonnenblumen sind doch noch zum Blühen gekommen. Tomaten haben wir auch ernten können. Nächstes Jahr müssen wir beide aber früher aussäen und setzen.

Auch die Ringelblumen haben sich gut entwickelt. Nächstes Jahr will ich noch viel mehr anbauen. Pfefferminze haben wir aus eingepflanzt. In Wössingen hatten wir auch immer Pfefferminzstöcke. Borretsch hatten wir ja auch hier schon, war aber zu wenig.

Auch hier haben wir drei neue Rosen gesetzt. Bestellte Kletterrosen sind leider verschollen. In Växjö habe ich keine mehr bekommen. Spätestens im Frühjahr kommen die aber dran. Einen Rosenbogen haben wir auch schon.

In diesem Bereich haben wir auch Hortensien, Weigelien, Lebensbäume, Flieder, Sommerflieder und einen Apfelbaum gepflanzt. Ein Vogelfutterhaus steht auch schon bereit.

Auch hier haben wir zahlreiche neue Pflanzen und Gehölze gesetzt. Weigelien, Forsythien, Urapfel (wilde Ursprungsform eines Apfelbaums) einen Perlstrauch u.a. Insgesamt waren es heute 16 neue Pflanzen / Sträucher / Bäume.

Links, den Wildwuchs werde ich auch noch mehr eingrenzen. Dort soll dann noch eine Wildblumenwiese hin, was jedoch erst alles im nächsten Frühjahr möglich ist. Unten am Bach müssen wir noch Jungbäume roden und den Rasen teilweise neu anlegen. Es ist noch viel zum Tun.

Andere Sichtperspektive. Ach ja! Im Keller wartet auch noch Arbeit auf mich. Dort will ich mir noch eine Werkbank und Kreissäge einrichten.

Einer der nächsten Baustellen. Ehemalige Wasserstation. Wollen wir als eine Art Werkstatt herrichten.

Ehemalige Wasserstation.

Auch in diesem Bereich wartet noch Arbeit. Bei einem so großen Grundstück geht aber nicht alles auf einmal. Akut + dringlich kommt jetzt der Pavillon dran.

Im Vordergrund der Eingangsbereich zur ehemaligen Wasserstation.

Anderer Blickwinkel.

 

Eine erneute Baumarktour

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Aufbruch nach Växjö zu einer erneuten Baumarkttour. Das Wetter angenehm.

Nach Paketabholungen bei PostNord Zentrallager am Växjöer Flugplatz unds dem ersten Markt war zum frühen Nachmittag wieder ein Kaffepott und süßes Stückchen angesagt im Einkaufscenter.

Lichter und Glitzer Einkaufscenter Växjö.

Lustiges Häuschen für kleine Bauherren auf dem Gelände vom Bauhaus Växjö.

Unser Anhängergespann auf dem Bauhaus Parkplatz.

Für die neue Bauphase brauchen wir neues Baumaterial. Da kann man momentan bei den Preisen sein Geld auch loswerden.

Kofferraum und Anhänger waren wieder rappelvoll. Ohne die zwei Anhänger wären wir hier in Schweden aufgeschmissen.

Eines der Gewerbe und Industriegebiete in Växjö. Nach dem besseren Wetter am Vormittag zogen am Nachmittag mehr Wolken auf. Geregnet hat es aber nicht.

Hier steht die Arbeit für den Samstag.

Samstag Arbeit.

Haus bei Nacht.

 

Zeitknappheit

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Die Zeit vergeht wirklich erschreckend schnell. Nun ist schon wieder Donnerstag und der September auch schon zu Hälfte herum. Mit der Renovierungsarbeit sind wir doch sehr rückständig. Die Ferienhütte ist zwar inzwischen fertiggestellt und der erste Besuch für eine Woche von Deutschland einquartiert. Auch die kleinere Hütte ist fertig.  Der Außenanstrich von beiden Hütten ist bald fertig. Verschiedene Arbeiten werden wir wohl dann erst im nächsten Jahr (wärmere Jahreszeit) in Angriff nehmen können. Heute war ich mit Frau Gemahlin in Lessebo einkaufen, anschließend habe ich ihr noch den zweiten See in Lessebo gezeigt (den Öjen).

Der Öjen in Lessebo. Leider ist zurzeit die bestimmende Luftströmung aus N bis NW und dementsprechend relativ kühl für die Jahreszeit. Höchsttemperaturen nur 15° C bis 18° C. Heute Nacht frisch mit 2° C.

Nach dem Kaffee und leckeren gefüllten Berliner bin ich dann noch auf Wanderschaft gegangen. Hier am Weg durch den Weiler Hässle.

Das gefällt mir hier so in Schweden, die kleinen Weiler und Waldbauernhöfe, die oft so idyllisch versteckt liegen. Das Wetter war noch angenehm, überwiegend sonnig, aber relativ frisch mit 16° C.

So ein typischer Waldbauernhof. Hier sind auch die Kühe noch mehr draußen auf der Weide wie in Deutschland.

Schwedische Weiler Romantik.

In diese Schwedenhäuser bin ich einfach verliebt 😆

Ab und zu hat mal eine dunklere Wolke den Blick getrübt, ohne Nass von oben.

Offene Weiler Landschaft.

Willkommensgruß.

Weg durch den Weiler.

Weiler Landschaft.

Weiler Landschaft. Da es zum Abend hinging, war es Zeit wieder nach Hause zu fahren. Neue zukünftige Wanderwegtouren habe ich auch ausgekundschaftet.

Wanderimpressionen

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Bei unserem Weiler. Jede erübrigbare Zeit gehe ich auf Erkundungswanderschaft.

Die Landschaft und der Wald färben sich nun herbstlich ein.

Farbenprächtiger Wald.

Die Schatten werden wieder länger.

Genieße es immer wieder das Freiheitsgefühl und die Weite der Landschaft hier.

Wald, so weit das Auge reicht.

Unübersehbar nach dem trockenen Sommer kehrt der Herbst ein.

Waldwege. Habe mir von Heidegger das Buch „Waldwege“ bestellt zum Gegenstück „Feldwege“ was sich schon in meiner Bibliothek befindet.

Holzwege Heidegger, Martin

Die „Holzwege“ sind nach „Sein und Zeit“ das berühmteste Buch Martin Heideggers. Mit dem „Kunstwerk-Aufsatz“ enthält es einen der grundlegenden Texte der Ästhetik des 20. Jahrhunderts. Hier wie in den weiteren Aufsätzen dieses Bandes aus den Jahren 1936 bis 1946 („Die Zeit des Weltbildes“ und Heideggers Interpretationen zu Hegel, Nietzsche, Anaximander, Rilke und Hölderlin) werden einzelne Fragen aus dem Zusammenhang des seinsgeschichtlichen Denkens entfaltet. Diese „Holzwege“ verlassen den viel begangenen Pfad der Metaphysik und führen hinaus ins Offene. Wer Heideggers Denken der Geschichte des Seins nach der „Kehre“ kennenlernen will, bleibt auf diesen Band angewiesen.

Heidegger hat 1950 im Vorspruch zu seinen »Holzwegen« diesen Titel folgendermaßen erläutert: „Holz lautet ein alter Name für Wald. Im Holz sind Wege, die meist verwachsen, jäh im Unbegangenen aufhören. Sie heißen Holzwege…“

Heideggers Holzwege von Hempel, Hans-Peter Habe ich mir ebenfalls bestellt.

Der Autor unternimmt in dem hier vorliegenden Buch den Versuch, Heideggers vielfältige Suche („Wege – nicht Werke“) nach einer möglicherweise heute noch verborgenen „Lichtung des Seins“ gedanklich nachzugehen. Sein Versuch gipfelt in der Einsicht, dass erst eine grundlegende Veränderung unserer bisherigen Seh- und Denkweise, die auch vor dem vorherrschenden Paradigma der Industriegesellschaft nicht Halt macht, den bislang vergessenen Weg zeigen wird, – und mitnichten irgendein „Wunder“ (Arendt) oder „Gott“ (Heidegger). Die Gefahr, in der sich die Heidegger-Rezeption gegenwärtig befindet, liegt nach Ansicht des Autors einmal in der überdimensional angewachsenen Gesamtausgabe Heideggers, die es namentlich jüngeren Lesern geradezu verunmöglicht, einen Einblick in dieses Werk zu gewinnen (hier hat dankenswerter Weise der Verlag inzwischen eine gewisse Abhilfe dadurch geschaffen, dass er Studienausgaben herausgibt) – und eine inzwischen extrem angewachsene Heidegger-Philologie – um nicht zu sagen: Industrie, die Heideggers „Wege“ zu ersticken droht. Dem widersetzt sich der Autor nachdrücklich, indem er den von Heidegger so bezeichneten „Holzwegen“ seine besondere Aufmerksamkeit schenkt.

Der Autor des Bandes will, in bewusster Abkehr von der die gegenwärtige Philosophie erstickenden Philologie, dem Leser diese „Holzwege“ einmal zu gehen, nachdrücklich anempfehlen, d.d. zu „Holzwegen“ verführen, die, wie jeder weiß durchaus plötzlich enden können. Viele gehen ihn dann aus Angst nicht mehr weiter. Hier möchte er bewusst Mut in dem Sinne machen: dass man nicht studiert haben muss, um die hier aufgezeigten „Holzwege“ auch einmal wenigstens versuchsweise zu gehen.

Es ist noch viel zu tun

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Die Gäste- und Ferienhütte ist innen gänzlich neu aufgebaut und fast fertig. Heute kommt der Elektriker und schließt die Elektroarbeiten ab.

Die kleinere Hütte ist fertiggestellt.

Die Außenrenovierung schreitet auch vor ran.

Demnächst haben wir schon zweifach Gäste.

Andere Blickperspektive.

 

Tagesnotizen vom 14.09.22

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Andreas Popp: „Warum der Great Reset scheitern muss!“

In diesem Video nimmt Andreas Popp die Adlerperspektive ein und hinterfragt die Welt anhand historischer Fakten.
Droht wieder ein Zustand, den man als „freien Fall“ bezeichnen kann?
Doch dieses Mal global?
Zum Nachdenken geeignet.

Meinen Hauptarbeits- und Computerraum habe ich mit einem neuen Schreibtisch umorganisiert.

Mein Weg aus dem Weiler in den Wald. Habe ein Zeitfenster mit schönerem Wetter ausgenutzt und bin in den Wald entfleucht. Zu 1 3/4 Stunden hat es gelangt, dann zog sich der Himmel wieder zu.

Der Farn hat sich herbstlich eingefärbt.

Waldwege, wie ich sie liebe.

Das Abtauchen in die Natur und in den Wald beruhigt und läßt mich abschalten.

Eigentlich wollte ich ja noch weiter und länger laufen, aber das Zeitfenster für schönes Wetter machte sich zu. Hier sind schon die Vorboten zu sehen.

Natur pur.

Wenn ich so Revue passieren lasse, was da so in Absurdistan Germanistan abgeht, kann man erst recht aus der Distanz nur noch feststellen, der Schlafmichel läuft mal wieder voll ins Verderben. Da ist wirklich der kollektive Irr- und Wahnsinn ausgebrochen, da ist Hopfen und Malz verloren. Da es mich und meine Familie weitgehend nicht mehr betrifft, werde ich das Kapitel D. ablegen. Und wieder schiebt man alles auf Corona und den Krieg in der Ukraine. Alle anderen sind schuld, die eigene Dummheit, Unfähigkeit wird ausgeblendet.
Der in Düsseldorf lebende US-amerikanische Anwalt, Autor und Übersetzer Andrew Hammel hat dieser Tage auf Twitter eine ebenso erhellende wie denkwürdige Zustandsbeschreibung seines deutschen Gastlandes veröffentlicht.
„Zunächst thematisiert Hammel die völlige wirtschaftliche Ahnungslosigkeit des größten Teils der deutschen Bevölkerung. Diese sei sich bis heute mehrheitlich nicht wirklich darüber bewusst, dass und in welchem Ausmaß die Energiekrise Deutschlands Zukunft als wohlhabendes Land direkt und unmittelbar bedrohe. Deutschland leistet sich einen riesigen Bürokratie- und Sozialapparat, ……..“ https://ansage.org/deutschland-2022-die-finale-selbstabwicklung-eines-einstigen-erfolgsmodells/

In ein paar Jahren wird „deutsch“ zum Synonym für maximalen Schwachsinn. „Willst du wie die Deutschen sein?“, ist dann eine schwere Beleidigung.

Ist schon schlimm, wenn man so wenig kritisches Denken und Grundlagenwissen hat, weil man in der Schule nicht aufgepasst hat und denkfaul ist!
Die Infantilisierung der Gesellschaft war eine andere, nicht weniger zentrale These Postmans. Demokratie braucht den mündigen Bürger; der infantil gehaltene, von aller Politik abgelenkte Bürger taugt nur für Diktaturen.

Die mehrheitliche Bevölkerung hat die Grünen und die SPD-Partei bewusst mit ihren Programmen gewählt. Warum ereifert sich nun der Stimmbürger über das vorhersehbare Ergebnis? Sie wollten es ja so! Gürtel enger schnallen sowie verarmen und etwas frieren für die Ukraine. Na dann zu!  Bei den nächsten Wahlen: weiter so, wie die Umfrageergebnisse vor der Niedersachsenwahl zeigen. Deshalb werde ich mich weitgehend von diesem Thema verabschieden. Da ist eh Hopfen und Malz verloren.
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient, weil gewählt!

 

Ich liebe dieses Land und diese Landschaft

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Der Öjen See in Lessebo (der zweite See in Lessebo) habe ich heute wandernd besucht.

Der Öjen See ist zwar nicht so groß wie der Läen, aber liegt auch romantisch von Wald eingefasst links von Lessebo. Das Wetter war durchwachsen jedoch kein Regen in Sicht.

Idyllisches Ufer am Öjen.

Trampelpfade am See entlang gelaufen und immer wieder den Blick auf den See genossen.

Auch der Öjen hat Inseln und Seitenarme und eine lange Halbinsel, die in den See hinein ragt.

Blick über den See (Öjen). Der Himmel hat die Bilder gedrückt (fehlende Helligkeit). Da ich aber Bilder grundsätzlich nicht bearbeite d.h. retuschiere / verschönere sind sie Original wie gesehen.

Öjen Ufer.

Öjen Ufer mit Boote.

Zug am Bahnhof Lessebo.

Was mir immer wieder gefällt, ich bin weitgehend allein unterwegs. Es ist hier nicht so überlaufen und eng besiedelt wie in Deutschland. Trotzdem leben wir nicht am Arsch der Welt. Es gibt in Lessebo weitgehend alles, was man benötigt. Apotheke, Arztzentrum, 2 Supermärkte, Caffee mit Konditorei, Pizza-Restaurants (3x) 2 Kfz-Werkstätten, TV-, Elektro – Händler, Baustoffhandel, Friseure, Obst- und Gemüsehändler, Antikenhändler, und Industrie und Gewerbe u.a. Außerdem ist dann ja noch Hovmantorp wo auch noch das Meiste vorhanden ist. Mir macht es immer wieder Freude, etwas neu zu entdecken und zu erkunden.

Ein wenig Wehmut

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Unser Vorgarten im Juni 2021 in Wössingen. Wie Schwiegersohn berichtet hat und in Augenschein genommen alles herausgerissen vom Nachfolger (Käufer).

Rückgedenken

Am Hang die Heidekräuter blühn,
Der Ginster starrt in braunen Besen.
Wer weiß heut noch, wie flaumiggrün
Der Wald im Mai gewesen?

Wer weiß heute noch, wie Amselsang
Und Kuckucksruf einmal geklungen?
Schon ist, was so bezaubernd klang,
Vergessen und versungen.

Im Wald das Sommerabendfest,
Der Vollmond überm Berge droben,
Wer schrieb sie auf, wer hielt sie fest?
Ist alles schon zerstoben.

Und bald wird auch von dir und mir
Kein Mensch mehr wissen und erzählen,
Es wohnen andre Leute hier,
Wir werden keinem fehlen.

Wir wollen auf den Abendstern
Und auf die ersten Nebel warten.
Wir blühen und verblühen gern
In Gottes großen Garten.
(Hermann Hesse – Mit der Reife wird man immer jünger S.108)

Rosenstolz.

In der Tat wird bald niemand mehr an uns denken >Aus den Augen, aus dem Sinn< Nähere Verwandtschaft haben wir nicht mehr in der Gegend. Beide Elternteile sind verstorben, nebst Geschwister von meiner Frau. Auch im Weg sind die „Alten“ alle schon längst verstorben und zu den jüngeren Hinzugezogenen hatten wir keinen Draht und näheren Kontakt. Die einzigen, die uns wohl vermissen werden, sind die Vögel, die wir all die vielen Jahre gefüttert haben. Auch im hinteren Garten soll ja der Käufer gewütet haben. Nun ja! Ist halt so, wenn man sein Haus und Grund verkauft.
„Wer weiß heute noch wie Amselsang
Und Kuckucksruf einmal geklungen?“
Der Amselsang war schon länger leider nicht mehr wie früher.
Auch den Kuckucksruf hatte ich dort schon lange nicht mehr gehört.
Ebenso waren Feldlerchen kaum noch zu vernehmen.
Es gab keine Rebhühner mehr und Feldhasen hatte ich in Walzbachtal seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen.
Bienen, Hummeln und Schmetterlinge wurden auch immer weniger.

Bedauerlicherweise nehmen die Natur- und Kulturbanausen rasant zu. Der neue Menschenschlag ist deformiert und dekadent bis unter die Haarwurzeln.

Naturgarten.

Vergangenheit im Naturgarten.

Trotzdem fühle ich mich nicht entwurzelt. (Meine Familie übrigens auch), sondern habe mich hier in unserem Weiler in Schweden sofort heimisch gefühlt.

Sogar meinen ersten (Bücher) Gartenzwerg habe ich schon geschenkt bekommen.

Stammweigelie – So sah sie am Tag der Ankunft aus. Nun ist sie erholt und blüht sogar noch etwas.

Die nächsten Tage kommen noch viel mehr Pflanzen, Sträucher und Bäume. Natürlich brauchen wir jetzt Geduld bis alle Pflanzen wieder so schön und groß sind wie in Wössingen. Dafür haben wir viele Bäume hier auf unserem über sechsmal so großem Grundstück wie in W. und Weitläufigkeit und Freiheit. Nein! Es gibt nichts zu bereuen. Die Zukunft wird mir auch recht geben richtig gehandelt zu haben, was wir alle so sehen.

Mich zieht es halt hinaus in die Natur

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Auf der Erkundungstour, um meine Umgebung besser kennenzulernen, war ich hier in einem Bereich unterwegs, wo ich bislang noch nicht war. Am Ende dieses Weges liegt ein Waldbauernhof mit schönem Grundstück.

Zwei weitere ländliche Anwesen habe ich auf dieser Seite noch entdeckt. Dann habe ich die Straße nach Bergdala überquert und bin auf der anderen Seite weiter gewandert.

Lustig! Hat hier Meister Lampe seinen Briefkasten aufgehängt? 😆

Habe noch das Wetter ausgenutzt, denn es soll ja ein paar Tage regnerisch werden.

Dieser Waldweg in Richtung Bergdala endet hier leider. Es ist mir ein Bedürfnis, all die vielen Waldwege kennenzulernen, um meine neue Umgebung als vertraut zu empfinden.

 

Überlandfahrt 2

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Auch heute am Dienstag bei überwiegend sonnigem Wetter wieder eine Überlandfahrt. Über Lessebo nach Linneryd eine wunderschöne Landstraße nach Hovmantorp. Hier an einem See rechts vom großen Hovmantorper See.

Einfach herrlich die Seenlandschaft hier.

Uferlandschaft an diesem See.

Seeausblick.

Seeidylle.

Weiter nach Hovmantorp am großen See Rottnen vorbei.

Am frühen Abend am Rottnen See (Hovmantorp).

Früher Abend am Rottnen See.

Der Rottnen See am frühen Abend.

Auch hier fehlt Wasser.

Über Hovmantorp bin ich dann noch nach Ingelstad gefahren. Auch da eine wunderbare Landstraße nach meinem Geschmack.

 

So weit die Füße tragen

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Am Montag eine große Wanderung unternommen. Auch an diesem Tag wechselnde Bewölkungen und keine Sommerhitze mehr.

Die immer wieder auftretende typische smäländische Felslandschaft.

Wald / Felsflora.

Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Hier sehr gut zu sehen, die verschiedenen Erdschichten. Obenauf die dunkle Walderde.

Wie abgelegt und sortiert.

Wieder ein landwirtschaftlicher Hof, von Wald umgeben.

Wieder ein romantisch, idyllisch gelegenes Häuschen. Am liebsten würde ich sogleich immer einziehen wollen. Mir gefallen solche versteckt liegende Häuser.

 

Überlandfahrt 1

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Bei durchwachsenem Wetter am Sonntag eine Überlandfahrt unternommen. Verschiedene Weiler erkundet.

 

Auf der Landstraße nach Herräka. Solche Straßen gemütlich entlangzufahren und die Landschaft genießen mache ich für mein Leben gerne.

Hier in Schweden ist Autofahren einfach viel entspannter wie in Deutschland. Nicht so viele aggressive Raser und auch weniger Verkehr.

Wieder verschiedene Seen besucht und die Ausblicke genossen.

Der Himmel spiegelt sich im See.

 

Hinaus in den Wald war angesagt

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So habe ich aber meinen Waldgang nicht verbracht. In der Hosentasche führe ich auch keine Bücher mit 😆 (Bild nicht optimal auf die Schnelle aufgenommen – kam heute mit der Post das Büchlein).

Auch heute war ich über drei Stunden unterwegs. Wettermäßig war es heute sehr durchwachsen. Höchsttemperatur 20° C. und teilweise stärker bewölkt.

Heute wollte ich einen Weg zu Ende gehen, den ich das letzte Mal nicht ganz geschafft habe, da ich damals einen Umweg gelaufen bin.

Die Weite und die Einsamkeit liebe ich hier. Die Wälder sind nicht so überlaufen wie in D.

Heute war ich Zeit mäßig später dran, hier geht es schon gegen 18 Uhr. Man merkt auch, dass die Tage wieder kürzer werden. Der Sonnenuntergang aktuell um 20:53h. So dunkel die Wolken manchmal auch waren, geregnet hat es nicht.

Weite Strecken bin ich mehr, solche Pfadwege gelaufen wie normale Wege.

Am Ende des Weges bin ich bei einem Bauernhof in Fakereke an der Landstraße nach Bergdala herausgekommen.

Diese Brücke über unseren zweiten Bach am Weiler ist schon zum Ende meiner Wanderung hin.

 

Wald- und Naturtherapie

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Die positive Wirkung des Waldes.

„Die Seele entscheidet, wohin sie will.“ Das gelingt jedoch nur, wenn ich auch wirklich wahrnehme, was meine Seele empfindet, was sie mir sagen will. Der Daddelkasten bleibt bei mir ausgeschaltet, damit ich mich vollkommen auf meine Umgebung einlassen kann. Die Landschaft, den Wald intensiv aufnehmen, eintauchen in die Ruhe des Waldes (nicht Stille), denn der Wind singt meistens in den Wipfeln der Bäume.
Viele Stunden und Nächte am Computer konnte ich mit Waldbädern wieder kompensieren. Allein die Bewegung lockert den Körper, die Muskulatur wieder auf. Die Lungen saugen die sauerstoffreiche Waldluft gierig auf. Das intensive Grün beruhigt Nerven und Psyche.

Mit wachen Sinnen auf Waldes wegen.

Waldbaden ist das bewußte und achtsame Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes, seine Gerüche und seine Atmosphäre. Nicht das Kilometerabspulen ist da so wichtig, sondern das Gleiten durch die Natur, denn ich halte oft inne, öffnet weit unsere Sinne, wir meditieren, atmen bewusst, üben uns in Achtsamkeit. Das alles hat einen in jeder Hinsicht nachweisbaren und wunderbaren Effekt auf Körper, Geist und Seele. Waldbaden ist eine anerkannte und messbare Stressbewältigungsmethode. Mir hilft das Waldgehen immer von Ärger, Frust und Streß herunterzukommen.
Naturgeräusche wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden aus. Dies gilt sowohl für unsere körperliche als auch für unsere geistige Gesundheit.
Untersuchungen haben gezeigt, dass die Herzfrequenz, der Blutdruck und die Muskelspannung in einer grünen Umgebung innerhalb von drei Minuten abnehmen. Das ist für erhöhten Blutdruck optimal. Für mein Alter, mit 72 Jahren habe ich einen hervorragenden Blutdruck und bin noch sehr gelenkig. Chemische Zeitbomben an Medikamenten muß ich nicht einnehmen.

Immer weiter in den Wald.

Frische Luft unterstützt den Körper in jeglicher Hinsicht. (die gesamten Auswirkungen in einem anderen Beitrag)

Wir sind für das Leben im Freien und in Bewegung gemacht, zu langes sitzen ist auf Dauer sehr gesundheitsschädlich. Tageslicht ist daher für eine Reihe von physikalischen Prozessen unerlässlich. Natürliches Licht versorgt uns mit Vitamin D, das unser Immunsystem stärkt und unsere Kalziumaufnahme und Sauerstoffaufnahme unterstützt. Tageslicht verbunden mit Sauerstoff sorgt auch dafür, daß man sich besser konzentrieren kann, was ich sofort merke, wenn ich zulange im Innenraum und am Computer gesessen bin. Die Funktion des Gehirns wird angeregt, die Kreativität und Inspiration wird angekurbelt und die Sinne werden geschärft.
Waldluft ist auch reiner / sauberer, sie enthält ca. 90 % weniger Staubpartikel als Stadtluft.

Allein dieser Himmelsanblick läßt die Seele in die Weite fliegen.

Biologe und Buchautor Clemens Arvay beschreibt in seinen Büchern (in meiner Bibliothek vorhanden) die Forschungsergebnisse zur Wirkung des Waldes auf unsere Gesundheit. Er ist überzeugt: „Der Wald hilft uns gegen Depressionen, gegen psychische Stressbelastungen und Burnout. Aber er stärkt auch unser Immunsystem, kann uns vor ernsthaften chronischen Krankheiten schützen und sogar vor Herzinfarkt.“
Terpene, sie stärken unser Immunsystem.
Die Terpene stimulieren die Immunzellen und die natürlichen Killerzellen stimuliert werden und das verstärkt die Wirkung der Immunfunktion.

Erholsames Waldwandern.

 

Nur mal so

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Diese zwei Gartenstühle habe ich von der Einkaufstour in Växjö mitgebracht. Sie waren um die Hälfte billiger. (Sommerschlussverkauf)

Vier solche Hochbeete habe ich auch noch mitgebracht.

Die Tomaten sind auch noch was geworden, wir hatten ja befürchtet sie zu spät gesetzt zu haben.

Sogar die sehr ramponiert angekommene Hochstamm Weigelie hat sich noch erholt und treibt frische Blätter und sogar noch Blüten aus.

Nach dem Landregen am Sonntag und Montag sieht das Gras auch wieder frischer aus.

In diesem Bereich lege ich mir einen Strauch und Staudenbereich an. Eine Felsenbirne habe ich gesetzt, zwei Weigelien und Bauernhortensien. Steht alles gut. Freue mich schon auf das Frühjahr.

Ein Wunderwerk der Natur am Haus eine Passionsblume.

Zwei Buchnachlieferungen konnte ich auch noch in Empfang nehmen.

 

Frustabbau war angesagt

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So schwer wie dieser Felsblock lag mir der Frust und Ärger zwar nicht auf dem Gemüt, aber es langte. Der Irrsinn aus D. verfolgt mich bis hier her. Mit den Firmen und Behörden in Absurdistan Germanistan ist es einfach ein Graus. Deswegen war heute eine längere Wanderung von weit über drei Stunden angesagt.

Es war zwar überwiegend sonnig, aber eine gemäßigte Temperatur und zeitweilig ein auffrischender Wind. Höchsttemperatur nur 24° C. Ist mir aber lieber wie so eine knallige Hitze.

Manchmal hingen schon dicke Wolkenbrummer über der Landschaft.

Typische Felslandschaft hier. Manchmal waren die Wolken auch etwas dunkler, geregnet hat es jedoch nicht.

Am Ende des Weges bin ich auf einen versteckten Waldsee gestoßen. Da hätte ich einen Waldpfad weiter laufen müssen, was aber zeitmäßig nicht mehr möglich war.

Solche Seen sind für schwedische Verhältnisse klein.

Jedenfalls freut es mich immer, wenn ich solche Sehenswürdigkeiten entdecke.

Seeuferbereich.

Seeuferidylle. Jedenfalls habe ich mich am Ende meiner Wanderung wieder besser gefühlt. Die Bewegung hat mir gefehlt.

 

 

Erneute Baumärktetour

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Es war mal wieder eine Tagestour nach Växjö zwecks Baumarktbesuch fällig. Für Renovierung der Gästehütte und zur Gartengestaltung brauchten wir noch Material. Der Tag fing wettermäßig eher verhalten an.

Der Vormittag war regnerisch. Hat aber nur leicht geregnet, viel zu wenig für die dürstende Natur.

 

Ein größerer Gartenmarkt.

Eines der Gewerbe- und Industriegebiete in Växjö.

Im Einkaufszentrum. Einen Schreibtisch habe ich mir auch noch gekauft, für den Garten, einen Rosenbogen, Hochbeete, Gartengeräte und Blumen und Büsche.

Der obligatorische Kaffeepott mit süßem Stückchen zur Stärkung war auch wieder fällig.

Kurz nach 18 Uhr traten wir die Heimfahrt an und waren um 18:30h wieder daheim. Das Wetter wurde zunehmend besser und immer sonniger. Normal brauche ich mit meinem Auto so durchschnittlich 5,9 l, mit Anhänger habe ich aber 8,3 l gebraucht. Nach Växjö sind es rd. 31 km und ca. eine halbe Stunde Fahrzeit.