Ein wenig Wehmut

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Unser Vorgarten im Juni 2021 in Wössingen. Wie Schwiegersohn berichtet hat und in Augenschein genommen alles herausgerissen vom Nachfolger (Käufer).

Rückgedenken

Am Hang die Heidekräuter blühn,
Der Ginster starrt in braunen Besen.
Wer weiß heut noch, wie flaumiggrün
Der Wald im Mai gewesen?

Wer weiß heute noch, wie Amselsang
Und Kuckucksruf einmal geklungen?
Schon ist, was so bezaubernd klang,
Vergessen und versungen.

Im Wald das Sommerabendfest,
Der Vollmond überm Berge droben,
Wer schrieb sie auf, wer hielt sie fest?
Ist alles schon zerstoben.

Und bald wird auch von dir und mir
Kein Mensch mehr wissen und erzählen,
Es wohnen andre Leute hier,
Wir werden keinem fehlen.

Wir wollen auf den Abendstern
Und auf die ersten Nebel warten.
Wir blühen und verblühen gern
In Gottes großen Garten.
(Hermann Hesse – Mit der Reife wird man immer jünger S.108)

Rosenstolz.

In der Tat wird bald niemand mehr an uns denken >Aus den Augen, aus dem Sinn< Nähere Verwandtschaft haben wir nicht mehr in der Gegend. Beide Elternteile sind verstorben, nebst Geschwister von meiner Frau. Auch im Weg sind die „Alten“ alle schon längst verstorben und zu den jüngeren Hinzugezogenen hatten wir keinen Draht und näheren Kontakt. Die einzigen, die uns wohl vermissen werden, sind die Vögel, die wir all die vielen Jahre gefüttert haben. Auch im hinteren Garten soll ja der Käufer gewütet haben. Nun ja! Ist halt so, wenn man sein Haus und Grund verkauft.
„Wer weiß heute noch wie Amselsang
Und Kuckucksruf einmal geklungen?“
Der Amselsang war schon länger leider nicht mehr wie früher.
Auch den Kuckucksruf hatte ich dort schon lange nicht mehr gehört.
Ebenso waren Feldlerchen kaum noch zu vernehmen.
Es gab keine Rebhühner mehr und Feldhasen hatte ich in Walzbachtal seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen.
Bienen, Hummeln und Schmetterlinge wurden auch immer weniger.

Bedauerlicherweise nehmen die Natur- und Kulturbanausen rasant zu. Der neue Menschenschlag ist deformiert und dekadent bis unter die Haarwurzeln.

Naturgarten.

Vergangenheit im Naturgarten.

Trotzdem fühle ich mich nicht entwurzelt. (Meine Familie übrigens auch), sondern habe mich hier in unserem Weiler in Schweden sofort heimisch gefühlt.

Sogar meinen ersten (Bücher) Gartenzwerg habe ich schon geschenkt bekommen.

Stammweigelie – So sah sie am Tag der Ankunft aus. Nun ist sie erholt und blüht sogar noch etwas.

Die nächsten Tage kommen noch viel mehr Pflanzen, Sträucher und Bäume. Natürlich brauchen wir jetzt Geduld bis alle Pflanzen wieder so schön und groß sind wie in Wössingen. Dafür haben wir viele Bäume hier auf unserem über sechsmal so großem Grundstück wie in W. und Weitläufigkeit und Freiheit. Nein! Es gibt nichts zu bereuen. Die Zukunft wird mir auch recht geben richtig gehandelt zu haben, was wir alle so sehen.

Büchernachlieferung

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Karl Müller-Rex Impfschaden durch Corona Impfung 2022 Neuste Daten, Zahlen, Fakten und Beweise + Corona: Die Katze ist aus dem Sack von Kaufmann, Christian.

Neuste Daten, Zahlen, Fakten und Beweise

Impfschäden, Nebenwirkungen und Impfdurchbrüche rücken Tag für Tag stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung. Denn Fakten lassen sich nicht dauerhaft unterdrücken. Während einerseits die offiziellen Prognosen für die Wirksamkeit von Impfungen nun nach und nach heruntergeschraubt werden, sickern zeitgleich immer mehr Verdachtsmomente dafür durch, dass es weltweit erheblich mehr Opfer von Impfschäden zu geben scheint, als bisher bekannt war. Währenddessen haben aber sowohl die Regierungen, als auch die Medien sich so sehr an ihr neues Selbstverständnis gewöhnt, dass es ihnen unmöglich erscheint, dieses Regime aus eigener Kraft wieder aufzugeben: Lockdown, Kontaktverbote, Ausgangssperren, Quarantäne, Reisebeschränkungen, Einschränkung aller Freiheitsrechte und Zensur schaffen für die Herrschenden ein noch nie dagewesenes Machtpotenzial. Die Pharmagiganten wiederum möchten die sprudelnden Geldquellen niemals mehr versiegen lassen. Selbsternannte Faktenchecker sind derweil zu Gralshütern für den alleinigen Wahrheitsanspruchs geworden. Doch was ist bei all dem eigentlich Fakt und was ist Fake? Der Investigativ-Journalist Karl Müller-Rex ist der Öffentlichkeit bereits durch seine viel beachteten Bücher und Beiträge zum Thema Impfung bekannt. In seinem neusten Werk nennt er die wichtigsten Antworten auf die brennendsten Fragen: Wie viele Impftote gibt es wirklich? Wie dramatisch sind die Nebenwirkungen tatsächlich? Wieso gibt es plötzlich so viele Impfdurchbrüche? Wieso werden Statistiken und Studien vorsätzlich falsch zitiert? Wie strafbar ist das Handeln der Akteure aus Politik, Industrie, Medien und Ärzteschaft? Gilt es als ein Verbrechen, Kinder zu impfen? Wieso machen so viele Leute bereitwillig bei allem mit? Kommt schon bald das Impf-Abo? Wer sind die Menschen, die weltweit gegen all das Widerstand leisten und was sind deren Argumente? Wieso hatten die Kritiker mit ihren Annahmen von Anfang an Recht und wieso werden ihre Kommentare trotzdem noch geächtet? Was wird in den kommenden Monaten als nächstes passieren? Seine Prognose am Ende fällt positiv aus: Schon bald wird das Kartenhaus in sich zusammenfallen. Was dann zurückbleiben wird, ist einer der größten Irrtümer der Menschheitsgeschichte. (Buchbeschreibungstext)

Der Bundestag hat am Mittwoch, 6. Juli 2022, erstmals einen Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „Impfnebenwirkungen aufklären und ernst nehmen“ (20/2567) beraten. Im Anschluss der Aussprache wurde die Vorlage zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Die Federführung übernimmt der Gesundheitsausschuss.

Antrag der AfD

Die AfD-Fraktion fordert eine Aufarbeitung und Dokumentation der Corona-Impfnebenwirkungen. Die Abgeordneten werfen der Bundesregierung eine Marginalisierung und Bagatellisierung der Nebenwirkungen vor und verlangen in ihrem Antrag unter anderem, für eine umfassende Datenlage bezüglich gesundheitlicher Folgen und Nebenwirkungen der Corona-Impfung zu sorgen. Außerdem sollte die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Impfempfehlungen anhand aktueller Daten zur Wirksamkeit und zur Häufigkeit und Schwere von Nebenwirkungen überprüfen und aktualisieren.

Angesichts der aus Sicht der Antragsteller unklaren Datenlage sollte zudem die einrichtungsbezogene Impfpflicht sowie die Impfpflicht in der Bundeswehr ausgesetzt werden. Ferner müsse sichergestellt werden, dass Opfer von Impfschäden durch eine Covid-19-Impfung schnell entschädigt und zeitnah behandelt würden. Eine wissenschaftliche Fachkommission sollte zur systematischen Aufarbeitung und Erfassung der Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung eingesetzt werden. (pk/irs/06.07.2022)

Corona: Die Katze ist aus dem Sack

Sterben ist ein Risiko, das uns alle betrifft. Erreichen wir ein Alter über 80 Jahre und sind dabei noch bei guter Gesundheit, gehören wir zu den Privilegierten. Einige Risiken werden erfahrungsgemäß jedoch auch überschätzt. Aktuell ist es das Coronavirus Covid-19. Analysiert man die Sterbestatistiken, zeigt sich nämlich ein ganz anderes Bild. Die wahren Risiken sind so profane Dinge, wie beispielsweise Stürze oder Krankheiten. Allein in Deutschland sterben jährlich über 25’000 Menschen an den Folgen von Stürzen. Das erschreckende daran ist, dass vor allem Menschen im Rentenalter davon betroffen sind. Auch Pneumonie und chronische Krankheiten der unteren Atemwege sind nicht neu. Im Jahre 2017 sind daran in Deutschland rund 55’000 Personen gestorben!

Die weltweit getroffenen Kollektivmaßnahmen sind höchst kontraproduktiv und verfehlen das eigentliche Ziel, die betroffenen Risikogruppen zu schützen. Eigentlich wäre es logisch, dort zu schützen, wo es notwendig ist. Keiner Feuerwehr würde es bei einem Feuerausbruch in einem Gebäude in der Innenstadt einfallen, in den Außenquartieren systematisch die Häuser zu evakuieren und mit Wasser zu bespritzen! Nach der Lektüre dieses Buches können sie wieder angstfrei in die Zukunft sehen. Allerdings sollte dringendst daran gearbeitet werden, um ähnliche Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern. Als eines der wichtigsten Kriterien muss die WHO ihre alten, bis Anfang 2009 geltenden Kriterien für die Ausrufung einer Pandemie, wieder in Kraft setzen.

 

 

Wald- und Naturtherapie

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Die positive Wirkung des Waldes.

„Die Seele entscheidet, wohin sie will.“ Das gelingt jedoch nur, wenn ich auch wirklich wahrnehme, was meine Seele empfindet, was sie mir sagen will. Der Daddelkasten bleibt bei mir ausgeschaltet, damit ich mich vollkommen auf meine Umgebung einlassen kann. Die Landschaft, den Wald intensiv aufnehmen, eintauchen in die Ruhe des Waldes (nicht Stille), denn der Wind singt meistens in den Wipfeln der Bäume.
Viele Stunden und Nächte am Computer konnte ich mit Waldbädern wieder kompensieren. Allein die Bewegung lockert den Körper, die Muskulatur wieder auf. Die Lungen saugen die sauerstoffreiche Waldluft gierig auf. Das intensive Grün beruhigt Nerven und Psyche.

Mit wachen Sinnen auf Waldes wegen.

Waldbaden ist das bewußte und achtsame Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes, seine Gerüche und seine Atmosphäre. Nicht das Kilometerabspulen ist da so wichtig, sondern das Gleiten durch die Natur, denn ich halte oft inne, öffnet weit unsere Sinne, wir meditieren, atmen bewusst, üben uns in Achtsamkeit. Das alles hat einen in jeder Hinsicht nachweisbaren und wunderbaren Effekt auf Körper, Geist und Seele. Waldbaden ist eine anerkannte und messbare Stressbewältigungsmethode. Mir hilft das Waldgehen immer von Ärger, Frust und Streß herunterzukommen.
Naturgeräusche wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden aus. Dies gilt sowohl für unsere körperliche als auch für unsere geistige Gesundheit.
Untersuchungen haben gezeigt, dass die Herzfrequenz, der Blutdruck und die Muskelspannung in einer grünen Umgebung innerhalb von drei Minuten abnehmen. Das ist für erhöhten Blutdruck optimal. Für mein Alter, mit 72 Jahren habe ich einen hervorragenden Blutdruck und bin noch sehr gelenkig. Chemische Zeitbomben an Medikamenten muß ich nicht einnehmen.

Immer weiter in den Wald.

Frische Luft unterstützt den Körper in jeglicher Hinsicht. (die gesamten Auswirkungen in einem anderen Beitrag)

Wir sind für das Leben im Freien und in Bewegung gemacht, zu langes sitzen ist auf Dauer sehr gesundheitsschädlich. Tageslicht ist daher für eine Reihe von physikalischen Prozessen unerlässlich. Natürliches Licht versorgt uns mit Vitamin D, das unser Immunsystem stärkt und unsere Kalziumaufnahme und Sauerstoffaufnahme unterstützt. Tageslicht verbunden mit Sauerstoff sorgt auch dafür, daß man sich besser konzentrieren kann, was ich sofort merke, wenn ich zulange im Innenraum und am Computer gesessen bin. Die Funktion des Gehirns wird angeregt, die Kreativität und Inspiration wird angekurbelt und die Sinne werden geschärft.
Waldluft ist auch reiner / sauberer, sie enthält ca. 90 % weniger Staubpartikel als Stadtluft.

Allein dieser Himmelsanblick läßt die Seele in die Weite fliegen.

Biologe und Buchautor Clemens Arvay beschreibt in seinen Büchern (in meiner Bibliothek vorhanden) die Forschungsergebnisse zur Wirkung des Waldes auf unsere Gesundheit. Er ist überzeugt: „Der Wald hilft uns gegen Depressionen, gegen psychische Stressbelastungen und Burnout. Aber er stärkt auch unser Immunsystem, kann uns vor ernsthaften chronischen Krankheiten schützen und sogar vor Herzinfarkt.“
Terpene, sie stärken unser Immunsystem.
Die Terpene stimulieren die Immunzellen und die natürlichen Killerzellen stimuliert werden und das verstärkt die Wirkung der Immunfunktion.

Erholsames Waldwandern.

 

Neue Fachliteratur

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Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung: in Therapie und Beratung Buch von Harlich H. Stavemann

In Therapie oder seelsorgerlicher Beratung ist man leicht bei lebensphilosophischen Fragen: Was ist eigentlich der Sinn des Ganzen? Oder: Was ist ein erfülltes Leben? Therapeuten sind aber von ihrer Ausbildung her meist zu wenig auf derartige Fragestellungen ihrer Patienten vorbereitet. Hier setzt das Buch an.

Kaum eine Psychotherapie oder Lebensberatung, in deren Verlauf nicht irgendwann die Frage nach dem Sinn des Lebens im Raum steht. – Weil Lebensziele verloren gegangen sind. Weil einem plötzlich bewusst wird, dass man sich eigentlich nie getraut hat, Lebensziele zu formulieren. Weil das Lebensziel, für das man sich auspowert, krank macht.

Fehlende, übermäßige oder gar irrationale Lebensziele können für Klienten eine große Belastung sein und zu psychischen Störungen führen. Oftmals ist der Betroffene nicht in der Lage, seine widersprüchlichen Ziele zu erkennen und funktionale zu verfolgen.

Psychotherapie, Coaching und Seelsorge können dabei eine wertvolle Hilfestellung geben. Anhand von vielen Fallbeispielen und Therapiedialogen beschreibt Harlich Stavemann abwechslungsreich und versiert, wie derartige Probleme zu lösen sind. Er zeigt auf, wie bestimmte Wert- und Zielvorstellungen entstehen, wie sie zu diagnostizieren und langfristig erfolgreich zu verändern sind.

Zunächst wird philosophisches Rüstzeug vermittelt, um mit den lebensphilosophischen Fragen in Therapie und Beratung professionell umzugehen. Im Anschluss folgen Strategien, wie Klienten eigene Werte ergründen und neue Perspektiven entwickeln lernen.

Und genau hierfür soll dieses Buch dienen:
Es soll Therapeuten, Beratern und Seelsorgern Möglichkeiten aufzeigen, wie
sie bei der Beantwortung der lebensphilosophischen Fragen ihrer Klientel hilf-
reich sein und die eigenverantwortlichen Festlegungen von Lebensziel und Le-
benssinn non-direktiv unterstützen können.
Ich beschreibe hier die Lebenszielanalyse und -planung sowohl für den
Einsatz in der psychotherapeutischen Anwendung als auch für die beraterische
und seelsorgerische Tätigkeit. Aus stilistischen Erwägungen und Verein-
fachungsgründen benenne ich künftig jedoch den therapeutischen Einsatz und
verwende die Begriffe „Therapeut“ und „Patient“. Alle diesbezüglichen Beispiele sind aber auch auf den beraterischen oder seelsorgerischen Bereich übertragbar.

Lebensziele sollen grundsätzlich aus eigener Macht, unabhängig vom Wohlwollen anderer erreichbar sein.

Wie wichtig es für die psychische Gesundheit ist, sich ausschließlich um die Dinge zu kümmern, die in der eigenen Macht stehen, betonten bereits die → Stoiker Epiktet, Seneca und Marc Aurel.
und:
Sokratische Gesprächsführung in Therapie und Beratung: Eine Anleitung für Psychotherapeuten, Berater und Seelsorger – Ausgabe – 9. April 2015 von Harlich H. Stavemann –

In Therapie und Beratung, Coaching und Seelsorge tauchen immer wieder Fragen mit lebensphilosophischem Inhalt auf: „Darf ich das?“ „Soll ich das tun?“ „Was ist überhaupt …?“. Mit Hilfe der Sokratischen Gesprächsführung können solche grundsätzlichen Fragen leichter geklärt werden.

Der Sokratische Dialog, eine ursprünglich philosophische Unterrichtsmethode, leitet zu eigenverantwortlichem Denken, zu Reflexion und Selbstbesinnung an. Diese Fragetechnik wird im therapeutisch-beratenden Gespräch immer dann gern eingesetzt, wenn es um Begriffsklärung und Entscheidungsfindung geht. Aber wie kann man diese Methode der Gesprächsführung konkret umsetzten?

Harlich Stavemann, Lehrtherapeut und Trainer für Sokratische Gesprächsführung, beschreibt die Methode Schritt für Schritt. Anhand zahlreicher, ausführlich kommentierter Dialogbeispiele macht er das Wesen des Sokratischen Dialogs nachvollziehbar und leitet mit praktischen Tipps zu ihrem Training an.

Ein weiteres Fach- und Therapiethema was ich im Fokus habe ist die sogenannte Waldtherapie oder neudeutsch „Waldbaden“.

 

 

Gedanken in den Sonntag hinein

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Schade! Normal lasse ich es am Sonntag ruhig angehen. Da aber einiges dringend zu erledigen ist (wichtige Post, eben Briefe schreiben usw) werde ich wohl schon am Sonntag damit anfangen müssen. Überzeugt bin ich davon aber noch nicht. Morgen am Sonntag soll es ab 09 Uhr überwiegend sonnig hier sein. Da zieht es mich bestimmt wieder hinaus in die Natur. Der dringend benötigte Regen scheint mal wieder weit weg zu sein. Leichter Regen ist laut Wettervorhersage erst am nächsten Samstag (27.08.) zu erwarten.

Reise zum Sinn des Lebens

1. Verkörperung des Sinns1
Der SINN, den man ersinnen kann,
ist nicht der ewige SINN.
Der Name, den man nennen kann,
ist nicht der ewige Name.
Jenseits des Nennbaren liegt der Anfang der Welt.
Diesseits des Nennbaren liegt die Geburt der Geschöpfe.
Darum führt das Streben nach dem Ewig-Jenseitigen
zum Schauen der Kräfte,
das Streben nach dem Ewig-Diesseitigen
zum Schauen der Räumlichkeit.
Beides hat Einen Ursprung und nur verschiedenen Namen.
Diese Einheit ist das Große Geheimnis.
Und des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis:
Das ist die Pforte der Offenbarwerdung aller Kräfte.

[Chinesische Philosophie: Laotse: Tao Te King – Das Buch des Alten vom Sinn und Leben. Asiatische Philosophie – Indien und China, S. 27152 (vgl. Laotse-Tao, S. 3)]

Wandern heißt für mich aus dem Alltag heraustreten, die Natur erleben, Seele und Körper stärken, die gute Waldluft einatmen, die Terpene im Körper wirken lassen und damit insgesamt die Gesundheit fördern.

Das Leben erschließt sich über das Wandern. Wir sind alle Wanderer, die den Lebensweg abwandern. Wandern erschließt dabei die stille und wohltuende Kraft für den Lebensweg.

Wandern in Muße ist Nicht-Handeln. Wunschlosigkeit ist leicht zu ernähren. Bedürfnislosigkeit braucht keinen Aufwand. Die alten Weisen nannten das: Wanderschaft, bei der man die Wahrheit pflückt. (Zhungzi)

„Des Wanderns Lust ist, daß man die Zwecklosigkeit genießt“, sagte einst der chinesische Philosoph Liczi.

Das Leben will keine Zeit verlieren. Wer wandert, wandelt sich mit jeden Schritt genauso wie der Bach, an dem der Philosoph sitzt und über die Vergänglichkeit nachdenkt.

Die zur Wahrheit wandern, wandern allein, keiner kann dem andern Wegbruder sein. Christian Morgenstern (1871 – 1914), deutscher Schriftsteller, Gedichte. Wir fanden einen Pfad. Neue Gedichte, 1914 –

In glücklichen Stunden Im Herzen geboren, Im Wandern gefunden, Im Wandern verloren: Wie ihr doch flüchtig und ewig seid, Liebe, Lieder und Jugendzeit. Georg von Oertzen (1829 – 1910), Schriftsteller.

 

Notizkladde vom 17.08.22

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Heute am 17. August beginnt für unsere Enkelin Lena der neue Ernst des Lebens in Schweden. Die langen Sommerferien sind zu Ende, heute somit der erste Schultag. Hat alles gut geklappt. Super-nette LehrerInnen und der Kontakt mit den Mitschülern hat auch gleich funktioniert. Sie ist nun in der achten Klasse gelandet.  Die Kommune stellt für jeden Schüler einen Laptop (umsonst) Hefte sind nicht mehr erforderlich. Eine Fahrkarte gibt es auch umsonst. Die Atmosphäre ist entspannter wie in D. Morgen haben sie gleich den ganzen Tag am Hovmantorper See Schwimmvergnügen. Wir sind alle zuversichtlich, dass auch dieses Kapitel sich gut anläßt.

Habe mir vom Kopp Verlag Biosamen schicken lassen. Wintersalat, Feldsalat und Spinat haben wir schon ausgesät. Von Växjö hatte ich mir nochmals 4 Hochbeete mitgebracht. Nun bin ich gespannt, wie alles gedeiht.

Mit der elektrischen Heckenschere habe ich ein Stück Wildwuchs zurückgedrängt. Im Frühjahr will ich dort dann auch noch Hochbeete platzieren und auch einen größeren Streifen Blumenwiese ansäen. Vorne den normalen Rasen verbreiten. Den ganzen Samen habe ich auch schon im Haus. Die Arbeit geht nicht aus. Zurzeit sind wir emsig dabei, die zwei Hütten zu renovieren, eine davon größere Gästehütte.

Wir sitzen viel rings um das Haus und lassen es uns gut gehen. Ein Eis schlotzen ist fast täglich angesagt. Im Keller wartet auch noch Arbeit auf mich. Wir genießen einfach voller Inbrunst 😆 unsere neu gewonnene Freiheit. Die vier Damen der Familie waren zur Feier des Tages (Lenas Schulbeginn) in der Nähe von Nybro in der Schnitzelfarm (von Deutschen betrieben) Schnitzel essen.

Unsere Blumen stehen alle gut da, die Sonnenblumen sind eher mickrig, haben wir wohl zu spät ausgesät. Die erste Tomate habe ich heute geerntet, Petersilie und sonstige Kräuter stehen auch gut da.

Leider kommt nach wie vor das Wandern zu kurz. Sind einfach noch zu viele verschiedene Arbeiten und Erledigungen, die anstehen. Die Natur ist leider auch teilweise etwas ramponiert, es fehlt auch hier der Regen. Wir hatten zwar vor drei Tagen nachts ein Gewitter, aber nicht genügend Regen (Regenfass nur halb voll). Die Tage jeweils um 30° C.

 

 

Nur mal so (05.08.22)

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Solche Hefte / Zeitschriften lese ich für mein Leben gerne (wie man so schön sagt). Die kaufe ich hier auch schon, obwohl ich noch nicht die Sprache top beherrsche. Die habe ich auch schon in D. gekauft. Da habe ich auch eine kleine Sammlung von solchen Themenheften.

Meine Wanduhr habe ich gestern auch aufgehängt. Mag diese Glockenmelodie dieser Uhr.

Dieses Zeitschriften – (Fachhefte) Archiv ist auch schon weitgehend voll. Sehe es noch kommen, dass ich den Speicher auch noch ausbauen muß. 🙂  🙂

Meine Mitbewohner sind auch weitgehend eingezogen.

Auch hier wird es immer wohnlicher und übersichtlicher.

Hier wartet aber auch noch Arbeit auf mich. Rechts muß ich noch Regale anbringen bzw. einbauen. Für ein Regal fehlen mir die Bücherborde, die habe ich noch nicht gefunden.

Beim Bücher einräumen setzte dieses Buch ein Kopfkino in Gang. In meiner Kindheit, Jugend und so bis in die Anfang 80er Jahre gab es noch schöne Blumenwiesen. Dann wurde die Landschaft immer mehr leer geräumt.

Es gibt kaum noch richtige Blumenwiesen mit Margeriten und sonstigen Wiesenblumen. Im Gegensatz zu früher werden die Wiesen viel früher gemäht, sodass die Blumen gar nicht mehr rauskommen können. Die Landschaft verarmt immer mehr, die Natur ist reduziert wie die Menschen mehrheitlich auch. Der Tiefgang, die Vielfältigkeit fehlt zunehmend.

Hier wartet noch Arbeit auf mich. In diesem Raum muß ich noch ein Eckregal aufbauen, damit ich diese Bücher auch noch verstauen kann.

 

Tagesnotizen vom 28.07.22

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War wieder 2 1/2 Stunden im herrlichen schwedischen Sommer unterwegs mit meinen Lieblingshimmelbildern. Gestern war wandern nicht möglich, da wir den 14 Geburtstag von Enkelin Lena gefeiert haben.

Es war wieder ein Genuß und eine große Freude für mich in dieser Umgebung zu wandern. Es waren angenehme 25° C

Wenn ich die heutige Route wandere, komme ich immer an diesem typischen Schwedenhaus vorbei. Der Anblick setzt meistens ein Gedankenkino in Gang. Das Haus wäre das ideale Refugium für eine Philosophen-Einsiedelei. Ein großes Arbeitszimmer unten rechts, eine kleine Kammer links und eine kleine Küche rückseitig und oben der Schlafraum.

Das Haus liegt idyllisch in einer Waldinsel, umgeben von Wald. Weit und breit kein anderes Anwesen. Je nach Sonnenstand kann vorne und hinter dem Haus auf der Bank den Gedanken nach geträumt werden. Ein Brunnen versorgt mit Wasser, eine Sickergrube die Abwässer. Das erinnert mich dann immer an Eremit Sirius und Thoreau zur Philosophie und Philosophen und das Leben im Wald.

Thoreau zur Philosophie und Philosophen

„Heutzutage gibt es Professoren der Philosophie, aber keine Philosophen. (…) Um ein Philosoph zu sein, ist es nicht genug, geistreiche Gedanken zu haben oder eine Schule zu gründen, sondern man muss die Weisheit so lieben, dass man nach ihr lebt, ein Leben der Einfachheit, der Unabhängigkeit, der Großmut und des Vertrauens. Man muss einige der Lebensrätsel nicht theoretisch, sondern praktisch lösen.“ (Walden,S.27)

Die Ruhe hier ist einfach himmlisch.


„Warum müssen wir uns wahnsinnig beeilen, Erfolge zu erringen, und wozu stürzen wir uns in solch verzweifelte Unternehmungen? Wenn jemand mit seinen Gefährten nicht Schritt hält, so tut er es vielleicht deshalb nicht, weil er einen andern Trommler hört.“ (Walden, S. 316)

Die Weite der Landschaft erzeugt das Gefühl der Freiheit.

„Wie niedrig auch dein Leben sein mag, tritt ihm entgegen und lebe es! Weich ihm nicht aus und gib ihm keine Schimpfnamen! Es ist nicht so schlecht wie du. Es sieht am ärmsten aus, wenn du am reichsten bist. Der Krittler findet auch im Paradies etwas zu bekritteln. Liebe dein Leben, so arm es ist! (Walden, S. 318)

 

 

Sonnenbrille für die Seele

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High ins Metaverse, dann tiefer Fall: Zugedröhnt durch die neue Normalität

Denn ein Volk, das zu „zugedröhnt“ ist, um sich gegen die Politik und Pläne der Eliten aufzulehnen, kommt den Mächtigen nur recht. Eine Spurensuche, die Schockierendes offenbart.
https://www.wochenblick.at/great-reset/zugedroehnt-durch-die-neue-normalitaet/

https://youtu.be/x-zxBNz3XbM

The Rolling Stones – Mother’s Little Helper (Official Lyric Video)

Mutters kleiner Helfer

Wie mühselig es ist, alt zu werden
„Die Jugendlichen heutzutage sind anders“
Höre ich jede Mutter sagen
Mutter braucht heute etwas, um runterzukommen
Und obwohl sie nicht wirklich krank ist
Gibt es da eine kleine gelbe Pille
Sie flieht in den Schutz des kleinen Helfers einer Mutter
Und es hilft ihr auf ihrem Weg, bringt sie durch ihren stressigen Tag

„Die Dinge sind anders heutzutage“
Höre ich jede Mutter sagen
Frisches Essen für ihren Mann zu kochen ist nur noch mühselig
Also kauft sie einen Fertigkuchen und lässt das gefrorene Steak anbrennen
Und sie flieht in den Schutz des kleinen Helfers einer Mutter
Und zwei helfen ihr auf ihrem Weg, bringen sie durch ihren stressigen Tag

Herr Doktor, bitte, noch ein paar von diesen
Aus der Tür heraus nahm sie noch vier
Wie mühselig es ist, alt zu werden

„Männer sind einfach nicht mehr dieselben heutzutage“
Höre ich jede Mutter sagen
Sie schätzen es einfach nicht, daß du müde wirst
Sie sind so schwer zufriedenzustellen, du kannst deinen Geist ruhigstellen
Also lauf in den Schutz des kleinen Helfers einer Mutter
Und vier helfen dir durch die Nacht, helfen dir, deine Misere zu vermindern

Herr Doktor, bitte, noch ein paar von diesen
Aus der Tür heraus nahm sie noch vier
Wie mühselig es ist, alt zu werden
„Das Leben ist viel zu beschwerlich heutzutage“
Höre ich jede Mutter sagen

Das Streben nach Glück erscheint nur mehr langweilig
Und wenn du mehr von denen nimmst, bekommst du eine Überdosis
Kein Fliehen mehr in den Schutz des kleinen Helfers einer Mutter
Sie halfen dir nur auf deinem Weg, durch deinen stressigen Tag
https://lyricstranslate.com

Der Archivar – Tranquilizer sind die Sonnenbrille für die Seele

Am 7. März 1974 berichtet die SRF-Sendung «Perspektiven» über ein Phänomen: die Tranquilizer. Die Einnahme steige. Sie seien ein probates Mittel, den Stress des Alltags zu meistern. Nebenwirkungen? «Man erblindet nicht wie nach dem Genuss von Methylalkohol!», beruhigt ein Arzt.

Der Mensch in der schnelllebigen Zeit sei vielen Veränderungen ausgesetzt, die nach Anpassung verlangen, heisst es im Beitrag der «Perspektiven» von 1974. Tempo, Leistungsdruck, das Arbeiten in einer hierarchischen Welt, in der Arbeit keine «echte Befriedigung bringt», seien Faktoren für den Konsum von Tranquilizern für alle, die nervös und abgekämpft sind.
Autor: Franz Kasperski
Montag, 07.03.2016, 17:35 Uhr

Verkaufsschlager Valium und Librium (Antenne, 12.6.1973)

Aus Kultur Extras vom 16.02.2016.

Bunte Welt!

Tranquilizer finden damals – kurz nach ihrer Markteinführung – rasenden Absatz, wie die Sendung «Antenne» berichtet. Darin gibt ein Manager an, er nehme täglich Valium. Danach ist «er der Umwelt und ihren Problemen wieder gewachsen», heisst es im Beitrag. Über Wirkung und Nebenwirkung weiss man damals vergleichsweise wenig.
Damals in den 60er und 70er Jahren bis in die 80er war dies immer wieder für mich ein Thema mich mit den Ärztedealern zu zoffen. Sie wurden von den meisten Ärzten zu leichtfertig verschrieben.  In meiner Bibliothek ist zum Beispiel das TB-Buch „Valium – Neunmal teurer als Gold“ – Die damaligen Renner Valium und Librium.  ( Valium gehört zur Präparategruppe der Benzodiazepine.). Wer jedoch gesehen und erlebt hat, wie schnell diese Medikamente in die Sucht und Abhängigkeit geführt haben, hat dies kritischer betrachtet. Später wurden diese Kassenschlager dann ja von anderen Medikamentengruppen abgelöst. Mir waren da sehr viele tragische Fälle bekannt, bis in die Tage der Psychotika. Auch diese Arzneimittelgruppe wurde viel zu häufig zweckentfremdet verschrieben.
(*) Psychopharmaka: Antipsychotika

Antipsychotika reduzieren vor allem psychotische Symptome wie Halluzinationen, Wahn, Denkzerfahrenheit und hemmen die Aufnahme von Innen- und Außenreizen. Diese Medikamenten haben ihre wesentliche Bedeutung in der Behandlung der Schizophrenie.
Wirkung von Antipsychotika

Antipsychotika wirken bei akuten Psychosen ordnend auf Wahrnehmung und Denken. Im Zentrum ihrer Angriffspunkte steht der körpereigene Neurotransmitter Dopamin, ein Botenstoff, der eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Impulsen zwischen verschiedenen Nervenzellen spielt. Die Antipsychotika blockieren die Dopamin-Empfangsstellen (D-Rezeptor) und vermindern damit die Aktivität derjenigen Nervenzellen, die den Neurotransmitter Dopamin zur Informationsübertragung nutzen. Neuere Antipsychotika wirken auch auf anderen Empfangsstellen (Rezeptoren), wie z.B. Serotoninrezeptoren.
https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/therapie/pharmakotherapie/antipsychotika

Anmerkung:
Aus der Gruppe der Benzodiazepine war Chlordiazepoxid die erste auf den Markt gebrachte Verbindung.[1] Es wurde von Leo Sternbach für das Pharmaunternehmen Hoffmann-La Roche entwickelt und 1960 unter dem Handelsnamen Librium vertrieben. Ihrer pharmakodynamischen Wirkung nach wurden Benzodiazepine in den 1960er Jahren als starke Antikonvulsiva eingestuft.
Das ganze erklärt wohl auch den Zustand in Absurdistan Germanistan und im restlichen Europa. Denn die Abstiegstendenzen sind unübersehbar. Dekadenz und Zerfall allerorten. Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit. Manchmal kommt sie aber zu spät!

 

Sonntagsgedanken

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Samstagabend (16.07.22)

Tu so, als ob Du glücklich wärst, und Du wirst es sein!

Was wie eine zynische oder alberne Aufforderung zum Schauspielern klingt, ist durch physiognomische und sozialpsychologische Experimente und Untersuchungen sowie Forschungsberichten fundiert.: Wenn wir lächeln – oder zumindest die Gesichtsmuskeln in eine Lächelposition bringen, so verändert sich unsere Stimmung.

Suche in Arbeit und Freizeit solche Aufgaben, bei denen Du voll gefordert bist! Auch ein Steckenpferd (neudeutsch: Hobby) wirkt meistens Wunder.

Und doch breitet sich die Langeweile epidemisch aus, oft verschärft durch ein neues Überdrußsymptom: Anhedonie, die Unfähigkeit, Freude empfinden oder genießen zu können. [ Siehe dazu auch: „Das Leiden am sinnlosen Leben“]

Der ungebremste Hedonismus ist dabei, seine Voraussetzungen zu zerstören – nämlich die Funktionsfähigkeit und Unterscheidungskraft der Sinne. Die Gegenstrategie kann nur heißen: Nichts wahllos konsumieren, die Bedingungen des Genießens kontrollieren, sich auf das das Wesentliche konzentrieren und sich der Dauerberieselung und Überfütterung entziehen.

[1-34] Literatur:

1-34 (47)

Zwiener, U.; Ludin, H.P. u.a.

Neuropathophysiologie – Lehrbuch –

1990

1-34

Ernst, Heiko

Wer ist glücklich?

Psychologie heute 3/1997 (Beltz-Verlag)

03/1997

 

In gewisser Weise heimatlos

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Heimatlos gemacht wurden viele Menschen in Absurdistan Germanistan.

Alt-Badener

„Dieses Land ist nur noch ein Land mit dem Namen Deutschland. Als mein Heimatland oder mein Vaterland erkenne ich es mit meinen 80 Jahren schon lange nicht mehr. Es ist ein total fremdes Land geworden, das alle mir von Jugend an anerzogenen und vermittelten Werte vernichtet und ausgelöscht hat. Und so muss ich eben meine „Restlaufzeit“ in einem mir jetzt total fremd und wertelos gewordenen Land verbringen, bitter, bitter, bitter.“ (schreibt ein Kommentierer)
Ihm geht es wie mir auch, ich habe mich nicht mehr wohlgefühlt. Das Empfinden in einer überfremdeten Gesellschaft gelandet zu sein hat sich immer mehr verdichtet. In der Großstadt (Karlsruhe) war es besonders ausgeprägt. Aber auch in Bretten oder Bruchsal habe ich mich nicht mehr wohlgefühlt. Wo man früher unbeschwert sich aufhalten konnte, hat sich immer mehr ein Gefühl der Unbehaglichkeit eingestellt.

Hier in Schweden hat sich bei mir ein Gefühl der Behaglichkeit und der gesteigerten Ruhe eingestellt. Dazu trägt auch die schwedische Gesellschaft bei. Hier geht es einfach noch ruhiger und menschlicher zu.

Die Landschaft und die Natur sind noch natürlicher und Natur belassener wie in Deutschland an meinem Wohnort. Weitläufiger und nicht so aufgeräumte, nicht so eine ausgeräumte Landschaft.

Auf unserem weitläufigen Grundstück lassen wir weitgehend der Natur freien Lauf.

An diese Wildpflanzen gehen sehr viele Insekten, Schmetterlinge, Wildbienen usw. Wir haben davon viel mehr wie in unserem Garten in Walzbachtal.

Ein Weg in unserem Weiler.

Einfach eine idyllische Insel hier bei uns im Weiler. Hier entsteht Ruhe und Gelassenheit sowie Entschleunigung.

 

 

Das Zeitalter der Angst

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Darf es ein bisschen mehr sein an Angst und Panik? Keine Angst, es sind genug Spritzen da.

Zeitalter der Angst: (Gedankensplitter zur Angst)

Immer mehr Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene leiden unter chronischer Angst. Völlig normale Kinder weisen Symptome auf wie solche, die in den 50er Jahren als psychisch krank galten.

Die Anzahl der Menschen, die unter Angst und Furcht leiden, ist derart angestiegen, daß auch völlig normale Kinder heute Symptome aufweisen, die Ärzte in den 50er Jahren psychisch kranken Kindern zuordneten. Das ist das Ergebnis von mehreren Untersuchungen und Studien.

Verglichen wurden Ergebnisse aus den Jahren 1952 bis 1993. Dabei stellten die Wissenschaftler einen signifikanten Zuwachs an Personen fest, die unter chronischer Angst und deren Auswirkungen litten – für manche Wissenschaftler bereits Grund vom “Zeitalter der Angst” zu sprechen.

Verschiedene Faktoren sind für diesen Anstieg verantwortlich. Besonders belastend ist die zunehmende soziale Isolation, die Zunahme der sozialen Kälte und der Sozial-Darwinismus, einer immer mehr entmenschlichten Epoche des Neoliberalismus, eines Turbokapitalismus, der sich immer mehr dem Manchesterkapitalismus der Anfänge annähert. Den Menschen wird ein geschwatzt, wie früher von den Religionen, als käme dieser unabänderlich über die Menschheit, von Gott gegeben. Aktuell natürlich im Vordergrund die Virenhysterie und Erzeugung von Angstdruck und Panik vor Viren und Krankheit. Die alleinige Erlösung ist die Gentherapie, fälschlicherweise immer Impfung genannt.

Weitere Faktoren, die den Anstieg ausmachen, sind zum Beispiel die Angst vor Krieg, Umweltkatastrophen, Krankheiten wie Krebs und Aids, Bedrohung durch Gewalt und Kriminalität und deren umfangreiche Berichterstattung in den Medien

Es ist leider eine Tatsache, daß viele Menschen heute mit ihrem Leben schlecht zurechtkommen. Wie wenig geht selbstverständlich und reibungslos. Es ist, wie wenn Sand in die Maschine der Gegenwart geschüttet wäre. Viele Menschen sind sich selbst, aber auch der Natur und Natürlichkeit entfremdet. Das Bewußtsein der stolzen Höhe der modernen Kultur, die alle Zeitalter überragt, ist der Sorge und Angst gewichen. So langsam dämmert es dem Menschen, daß Wachstum nicht unendlich möglich ist. Der Ersatzglaube „Wissenschaft“ verliert immer mehr seinen Glorienschein.

Gar mancher macht die wirtschaftliche Existenz zum Inhalt seines Lebens. Er geht mit allen Mitteln rücksichtslos vor, diese wirtschaftliche Existenz zu schaffen und scheitert in seiner inneren Existenz. „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“
Aktuell ziehen ja auch sehr dunkle, bedrohliche Wolken auf und künden von einem nahenden Sturm. (geplante erneute Virenplandemie / Hysterie im Herbst)

Sauerstoffmangel schädigt das Gehirn

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Giftgebräu

Man erkennt sie sofort, die Gesichtswindelträger aus Absudistan Germanistan.
Nun schon das vierte Mal sind sie uns begegnet. In Kalmar, in Kosta, in Växjö und auf der Insel Öland. Im Einkaufszentrum in Växjö supergroß kein Mensch trägt eine Maske geschweige dann noch eine FFP2-Maske (schützen vor partikelförmigen Schadstoffen wie Staub, Rauch und Aerosol.) 3 Männer aus Alemania tragen sie. Da frage ich mich schon, sehen die nicht das hier kein Mensch solche Lappen sich ins Gesicht hängt. Spontan sagen wir dann immer, das sind ›Deutsche‹ ja, und genau so ist es unverkennbar sind es Deutsche. Die in Kosta haben es gehört und nur dumm aus der Wäsche geklotzt. Schwiegersohn und große Enkelin sind am Montag mit der Schnellfähre von Ystad nach Sasnitz auf der Insel Rügen wer drohnt mutterseelenallein mit Gesichtswindeln im Passagierdeck ein deutsches Paar. Wie degeneriert muß man sein, um diesen Dressurakt freiwillig zu folgen. Da herrschte doch wohl zu oft Sauerstoffmangel und hat das Gehirn beeinträchtigt. Wir denken hier gar nicht an Viren, nur, wenn wir die Windelteutonen sehen kommt uns der Virenirrsinn in den Sinn.
Die FFP2 Maulkörbe sind für Handwerker gedacht als Staubschutzmasken.

Entsprechend der DGUV Regel 112-190 dürfen FFP2-Masken bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 10-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW) eingesetzt werden.

Sie schützen gegen gesundheitsschädliche Partikel auf Wasser- und Ölbasis, nicht jedoch gegen krebserzeugende Stoffe, radioaktive Partikel, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 3 und Enzyme.

Die Gesamtleckage (Undichtigkeit) beträgt maximal 8%, mindestens 94% der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert.

Typische Anwendungen für eine FFP2-Maske sind beispielsweise der Umgang mit Weichholz, Glasfasern, Metall, Kunststoffen (nicht PVC) und Ölnebel.

Diesmal ist kein zweites Deutschland da

Scorpions Wind of Change
Das war in turbulenter Zeit die Freiheitshymne.
Nur diesmal gibt es kein Sehnsuchtsland auf der anderen Seite der Mauer, es sei denn man wandert aus wie ich es mit meiner Familie getan habe. Für uns war Schweden das Traumland um Absurdistan Germanistan zu entfliehen.
Je weiter die Zeit voranschreitet (bin nun schon im fünften Monat hier), um so mehr werden wir bestätigt, das Richtige getan zu haben.

Dem Müßiggang gefrönt

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Nachsinnen auf einen schönen Sonntag und einen verbummelten Montag.

Hier sitze ich nun und treibe nichts,
träume nur in bunten Welten,
denke an vergangene Zeiten
und an das kommende Nichts.

Habe sehr viel über vergangene Zeiten nachgedacht. Wohl manchmal normal in meinem Alter? Diese Gedanken kamen mir, weil ich so sehr froh bin, hier auf diesem Flecken Erde gelandet zu sein. Dachte so an die Zeiten in D. meine Wanderungen, die Landschaften in D. die mir gefallen haben. Dass ich den Eindruck habe, hier schon viel länger zu sein und im Grunde nichts aus der Vergangenheit vermisse.
Es war sowohl der Sonntag wettermäßig ein wunderschöner Sommertag. Der Montag war auch sehr angenehm und hatte mich verführt, lange hinter unserem Haus in der Sonne zu sitzen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen. Nichts Bestimmtes denken, einfach den Gedankenstrom ziehen lassen.

Auch die Augen haben ihr tägliches Brot:
den Himmel.
(Ralph Waldo Emerson)

Den blau-weißen Himmel betrachten, den Wolken nachsinnen, das ist einfach eine Lieblingsbeschäftigung von mir. Bin ein Himmel- und Wolkengucker. 😆

Nachklang vom Sonntag.

Der Weise, welcher sitzt und denkt
Und tief sich in sich selbst versenkt,
Um in der Seele Dämmerschein
Sich an der Wahrheit zu erfreun, …
Hat keine Uhr und keine Eile
Und äußerst selten Langeweile..
(Auszug Wilhelm Busch)

 

Danach Seespaziergang

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Nachdem ich mein Bücherpaket geholt hatte, das Wetter aber sowas von super war (strahlend blauer Himmel und 31° C) wollte ich nicht gleich heimfahren, sondern unternahm einen ausgiebigen Seespaziergang. Diesmal an Stellen, wo ich noch nicht war. Der See Rottnen in Hovmantorp ist aber auch sehr groß, mit zahlreichen Inseln. Diese Aufnahme war meine berührende Begegnung mit diesen Enten.

Wer läuft da, wer ist es, noch nie hier gesehen!?!

Meine Verneigung Oskar Unke! Du bist also dieser neue Germanenrebell den es nach Schweden verschlagen hat. 😆

Wünsche noch einen schönen Sonntag und auf baldiges Wiedersehen. 🙂

Am Seeufer vom Rottnen.

Uferseeidylle am Hovmantorper Rottnen.

Seeidylle – Konnte mich einfach nicht satt sehen. War ein wunderschöner Sommertag mit 31° C und leichte Windbrise.

Blick auf einer der Yacht / Boothäfen.

Vielfältige Uferbeschaffenheit / Zonen.

Uferwege.

Blick nach Hovmantorp.

Uferzone am Rottnen in Hovmantorp.

 

Glückliche Menschen sind Realisten

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Die menschliche Sehnsucht nach Glück.

Der Realismus glücklicher Menschen zeigt sich darin, daß sie es besser als andere Menschen verstehen, sich ein Portfolio aus kurzfristigen und langfristigen Interessen, Wünschen und Lebenszielen und nicht zuletzt erfüllende Steckenpferde (Hobbys) zusammenzustellen bzw. zuzulegen.  Sie mischen die kleinen Glückspender des Alltags – Kunst, Musik, Wandern, in der Natur sich aufhalten, Geselligkeit, leibliche Genüsse etc. – mit eher langfristigen Zielen. So geben Sie einerseits ihrer Existenz einen übergeordneten Sinn und entgehen so der Schalheit und Freudschen „Lauheit“ eines augenblicksabhängigen, nurgenußorientierten Lebens. Und sie vermeiden andererseits die Frustration, sich für ein vielleicht nie erreichbares Ziel „aufgespart“ und dabei vergessen zu haben, im Hier und Jetzt zu leben.

Lebenssinn auf dem Weg zur Erkenntnis des wahren Glücks.

Schließlich zeichnen sich glückliche Menschen durch eine Reihe von Eigenschaften und Verhaltensweisen aus, die sie teils eigenen Einsichten und Anstrengungen verdanken, teils aber auch einigen einem gütigen Schicksal in Gestalt von „glücklichen Genen“: Extraversion, aber auch Introversion ist hilfreich, Optimismus sowie ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl erhöhen eindeutig die Chancen, das Leben in glückliche Bahnen zu lenken.

Gesundes Ur- und Selbstvertrauen ist hilfreich.

Du bist, was Du denkst.

Das Glück zu finden, die eigene Glücksformel zu erarbeiten, setzt eine gewisse Veränderungsmotivation und Selbsterforschung voraus.

Was macht mich überhaupt glücklich?
Wie bin ich glücklich?
Wann will ich zum Augenblick sagen: „Verweile doch, Du bist so schön“!

Lerne, den Augenblick zu genießen! Wir leben häufig so, als ob die Gegenwart nur das Mittel für die Zukunft sei, oder, wie Blaise Pascal schrieb: „Wir leben nicht, wir hoffen, irgendwann einmal zu leben.“
(Thema wird fortgesetzt)

Der Kuckuck war wieder mein Begleiter

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Fast auf meiner ganzen Wanderung von immerhin 4 Stunden und knapp 30 Minuten hat mich der Kuckuck begleitet. Das Wetter war ideal, leichte Brise und 25° C. und ein schöner schwedischer blauer Himmel.

Heute bin ich überwiegend ganz neue Wege gelaufen und habe erkundet, wohin diese führen.

 

Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Manchmal entdecke ich einen versteckten Waldhof, mal einen im Wald versteckten Weiler, mal eine noch nicht gesehene Pflanze…

Die Natur sauge ich regelrecht auf, genieße jeden schönen Anblick und erfreue mich an der Vielfalt.

Hier ein kleiner Bachzulauf zu einem anderen kleinen Bach mit nicht gekannter Flora.

Wenn ich dann meinen Blick so in die Ferne schweifen lasse und sehe, den Höhenrücken im Hintergrund keimt in mir schon das nächste anvisierte Ziel.

Immer wieder treffe ich auf versteckte, lauschige Plätze.

Der Waldboden ist oft dunkle, waldig riechende Erde. Die Luft, erfüllt von Harzen und Terpenen. Vergangene Nacht hatte es Regenschauer gegeben, es war tagsüber schwülwarm, deswegen atmete der Waldboden heute besonders intensiv seine Dämpfe aus.

Der Weg war nun nur noch ein schmaler, felsiger Pfad.

Das ist typisch für die Wälder hier im Smäland. bzw. Kronoberg län.

Hier entdeckte ich dann eine Holzbrücke über einen Waldbach.

Neu entdeckter Waldbach.

 

 

 

Auch das Glück kann manchmal melancholisch stimmen

Konstantin Wecker – Dass alles so vergänglich ist

Von Konstantin Wecker gefallen mir einige Lieder sehr, vor allem auch vom Text her.
so z. B.

Das ganze schrecklich schöne Leben

Konstantin Wecker – Wenn der Sommer nicht mehr weit ist .
Auch denken kann manchmal traurig stimmen.
In der Natur an einem schönen Sommertag kann sich auch eine melancholische Stimmung bemerkbar machen.

 

Tagesnotizen 18.06.22

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Die Zeit eilt mir einfach davon. Nun ist bald schon der Juni Vergangenheit, der Hochsommer steht vor der Tür. Zuerst ist aber der schwedische Mittsommer im Anmarsch.

Gestern haben wir in Växjö endlich den bestellten Mulchrasenmäher abholen können. Heute startklar gemacht und ausgiebig gemäht.

Johannistag

Als Mittsommerfest werden die Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende bezeichnet. In den skandinavischen Ländern sowie im Baltikum, wo die Nächte zu dieser Jahreszeit kaum dunkel werden, sind die Bräuche besonders lebendig.

Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest des Jahres und die meisten Schweden feiern es mit Verwandten, Freunden und Nachbarn (zitiert nach Wiki)
Mittsommer in Schweden – ein Fest wie aus einer anderen Welt

Endlich sind die Tage wieder lang und die Schweden bereiten sich auf das Fest der Feste vor: Mittsommer! Bei den öffentlichen Feiern ist jeder willkommen.

Den ganzen Trampelpfad zum Hyllsjön See habe ich auch mitgemäht.

Der schwedischste aller Feiertage

Der schwedische Nationalfeiertag ist zwar der 6. Juni, aber so richtig in Feierlaune kommen die Schweden erst zu Mittsommer (jedes Jahr zwischen 19. und 25. Juni). Im Jahr 2022 fällt der Mittsommerabend auf Freitag, den 24. Juni, doch vielerorts wird auch am Mittsommertag, also Samstag, dem 25. Juni, groß (weiter-)gefeiert. (zitiert nach Visit Sweden)

https://visitsweden.de/aktivitaten/kultur-geschichte-und-kunst/schwedische-traditionen/mittsommer-in-schweden-ein-fest-wie-aus-einer-anderen-welt/

Laut christlicher Tradition wird am 24. Juni der Johannistag begangen, der an die Geburt von Johannes dem Täufer erinnert.

Das Mittsommerfest ist für die Schweden eines der schönsten, wichtigsten und vielleicht auch ausgelassensten Feste im Jahreskalender, quasi das sommerliche Pendant zu Weihnachten. Gefeiert werden der kurze Sommer, das Licht und die Wärme – und zwar meistens traditionell auf dem Land im Familien- oder Freundeskreis. Die Städte in Schweden können an diesem Wochenende ziemlich leer sein. (Schwedentipps)
https://www.schwedentipps.se/mittsommer/

In diesen Bereich muß ich, wenn nötig, mit dem Freischneider rein.

Hier habe ich nur einen Laufweg frei gemäht. Lasse so viel wie möglich wild stehen.

Das schwedische Mittsommerfest, ein spirituelles Erlebnis für alle Sinne. (Schwedenliebe)
https://www.schwedenliebe.com/de/schweden-infos/mittsommer

Die Margeriten bleiben natürlich stehen, zumal sie mit zu meinen Lieblingsblumen gehören.

Einfach wundervoll unsere Umgebung hier.

Sitzplätze im Freien haben wir wahrhaftig zur Genüge.

Die Gefahr, die schlichten, bescheidenen, stillen Werte zu vernachlässigen, ist in unserer lauten, hektischen Zeit sehr groß. Genauso wie die Medien, neigen auch wir dazu, unsere Konzentration nur auf die großen, außergewöhnlichen Ereignisse des Lebens zu richten, vor denen die kleinen Dinge des Alltags verblassen. Aber gerade die naheliegenden, einfachen Dinge sind es, die mehr zu unserem Glück beitragen als die starken Sensationen.

Literatur :

48

Krüger Tarr, Irmtraud

Vom leichten Glück der einfachen Dinge

Herder Verl. Freiburg

1998

81

Hesse, Hermann

Die Kunst des Müßiggangs

Suhrkamp Verl.

1973

82 Faerber, Regina Die Ästhetik des Alltags Ariston Verl. Genf 1993

Heute war mal wieder ein wunderschöner, warmer Sommertag (24°C) schöner blauer Himmel und wenige Wolken.

In Walzbachtal drei bis vier Tage große Hitze (30° C bis 36° C) beneide ich nicht. Dieses Wetter ist nur belastend und Unwetter gefährlich – es sollen ja wieder Gewitter entstehen. Hier bei uns ist das Wetter verträglicher und nicht so belastend. Früher in meiner Kindheit, Jugend und frühen Erwachsenenleben waren die Sommer auch noch nicht so extrem. Da waren die meisten Sommertage auch nur in der Spanne von 24° bis 26° C.  – Jedenfalls hat auch der Mulchmäher seine Feuertaufe bestanden, bin mit ihm zufrieden. Ihm fehlt zwar die elektrische Zündung vom alten Mäher in Walzbachtal (den wir ja zurücklassen mussten), aber er reicht mir aus. Der Abendhimmel war wieder super. Richtig dunkel wird es ja nicht zu dieser Jahreszeit hier in Schweden.

Wirklichkeit hinter dem Sinnenschein

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Mentalpsychologie – Mentalenergetik.

Zuversichtsglaube:  „Ein wahrer Esoteriker ist ein Mensch, der die Wirklichkeit hinter dem Sinnenschein erkennt. Wenn einer über das Wesen der Wahrheit meditiert, stellen sich in seinem äußeren Leben die Folgen seines inneren Wachstums ein. Darum handelt der Mensch weise, der zunächst in seinem inneren Leben für Ordnung und Einssein sorgt; die äußere Welt, die nur der Schatten der inneren ist, folgt dann von selbst.“ [511] Siehe auch: „Die Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit“  oder „Der äußere Anschein der Wirklichkeit.“ (MP-Netz)

Einfach alles wunderbar

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Mein Ausblick vom Küchenfenster. Die Natur ist innerhalb kurzer Zeit regelrecht explodiert, so schnell war alles grün.

Mein Ausblick vom zweiten Küchenfenster hinauf zum Felsenplateau. Dahinter liegt dann der See Hyllsjön.

Ausblick vom hinteren Flurfenster hinaus. Der Wegpfad geht an den unteren Seeabschnitt vom Hyllsjön.

Mein Ausblick vom ersten Fenster meiner Philosophenstube.

Mein Ausblick vom zweiten Fenster der Philosophenstube.

Blühstreifen am Weg zu unserem Haus.

Blühstreifen an unserer Grundstücksgrenze.

Am unteren Teil von unserem Bach.

Genieße all diese An- und Ausblicke mit vollem Herzen. Kann mich auch nicht satt sehen, immer wieder erfreuen mich all die schönen Fleckchen Erde hier und bin einfach glücklich und dankbar.  Halte mich an den Ausspruch: Augen auf, die Welt ist voller Wunder. Allein wie die Natur so schnell überall übig den Farbenkasten verwendet hat ist immer wieder ein Wunder. Wer nicht verlernt hat die Augen auf zu machen um sich an all den Anblicken der Natur zu erfreuen wird immer zufriedener sein wie ein achtloser Mensch. Die Liebe zu den kleinen Dingen des Lebens ist der Garant zum Glück.