Heute war Pflanzentag

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An unserem Hauseingang – Heute haben wir mal schnell rd. 100 € unter die Leute gebracht für Pflanzen. Gestern waren wir in Kosta, da haben wir rd. 110 € aufgewendet. Pflanzen sind dieses Jahr bedeutend teurer.

Diese Bestandspflanze blüht gerade prächtig.

…. und hat Gesellschaft bekommen. Ein Herzensanliegen war mir auch wieder Kräuter zu pflanzen.

Tomatenpflanzen haben wir auch eingesetzt und zahlreiche Samentüten wanderten in die Erde. Da bin ich gespannt, wie diese in der Erde hier gedeihen.

Rings um das Haus haben wir Sitzgelegenheiten platziert.

Einen Holunderbaum und einen Apfelbaum gepflanzt. Mir eine Wasserblase zugelegt, weil diese Arbeiten nicht so gewöhnt in letzter Zeit. Der Boden ist teilweise schwierig, weil steinig / felsig. Meine Spezialität Gartengeräte ruinieren gefrönt. Einen neu gekauften Spaten, den Quergriff abgedreht vor lauter wuchten.

Auch ausgiebig die Sitzgelegenheiten eingeweiht und die Umgebung / Natur genossen. Bekanntschaft mit schwedischen Insekten gemacht, zwei Huppel am Hinterkopf davon getragen.

 

 

Einfach alles wunderbar

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Mein Ausblick vom Küchenfenster. Die Natur ist innerhalb kurzer Zeit regelrecht explodiert, so schnell war alles grün.

Mein Ausblick vom zweiten Küchenfenster hinauf zum Felsenplateau. Dahinter liegt dann der See Hyllsjön.

Ausblick vom hinteren Flurfenster hinaus. Der Wegpfad geht an den unteren Seeabschnitt vom Hyllsjön.

Mein Ausblick vom ersten Fenster meiner Philosophenstube.

Mein Ausblick vom zweiten Fenster der Philosophenstube.

Blühstreifen am Weg zu unserem Haus.

Blühstreifen an unserer Grundstücksgrenze.

Am unteren Teil von unserem Bach.

Genieße all diese An- und Ausblicke mit vollem Herzen. Kann mich auch nicht satt sehen, immer wieder erfreuen mich all die schönen Fleckchen Erde hier und bin einfach glücklich und dankbar.  Halte mich an den Ausspruch: Augen auf, die Welt ist voller Wunder. Allein wie die Natur so schnell überall übig den Farbenkasten verwendet hat ist immer wieder ein Wunder. Wer nicht verlernt hat die Augen auf zu machen um sich an all den Anblicken der Natur zu erfreuen wird immer zufriedener sein wie ein achtloser Mensch. Die Liebe zu den kleinen Dingen des Lebens ist der Garant zum Glück.

Noch keine Sekunde bereut

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Das alternativlose Wunsch- oder Märchenschloss haben wir zwar auch in Schweden nicht vorgefunden, aber bereut haben wir unseren Entschluss nach Schweden auszuwandern noch keinen Augenblick. Wir fühlen uns alle noch rundum wohl.
Natürlich ist auch manches erst einmal ungewohnt und eben anders als in Deutschland, an das Meiste habe ich mich schnell gewöhnt.  Manche Wege sind hier länger oder weiter auseinander, werden anders gehandhabt oder es existiert hier nicht so wie in D.
Die letzte Woche hatten wir solche Fälle wo wir nach Älmeboda fahren mussten, immerhin 37,2 km von uns entfernt und ca. 30 min Fahrtzeit. Wenn wir in Växjö etwas zu erledigen haben (Behörden, Einkauf) sind wir auch eine knappe halbe Stunde oder 33 km weit unterwegs. In Schweden bei der coolen Fahrweise aber überhaupt kein Problem. So gar einen Lidl gibt es dort und ein Bauhaus Markt ist auch im Bau.

Weg von unserem Weiler in den Wald.

Heute hatte ich endlich mal wieder Zeit für eine längere Wanderung von fast 4 Stunden.
Morgen habe ich mehr wie genug schriftliche Arbeiten zu erledigen, am Mittwoch müssen wir wieder nach Älmeboda fahren. Donnerstag und Freitag kommt die Kabelbaufirma und legt unsere Kabelanschlüsse. Da kann ich frühestens wieder am Wochenende auf Wanderschaft gehen. Nächste Woche soll es ja drei bis vier Regentage geben (Regen ist schon notwendig), da komme ich wohl auch nicht so zum Laufen.

An ein paar Waldabschnitten fanden Baumfällarbeiten statt, dadurch riecht es besonders harzig und nach Terpenen. Gesunde Luft! Das Wetter fing super an, blauer Himmel ohne Wolken blieb im Laufe des Tages aber nicht so.

Diese, meine langen Lieblingswege, sind mir schon sehr vertraut.

Wald, so weit das Auge reicht. Eine herrliche Ruhe, kein Mensch weit und breit zu sehen, nur der Kuckucksruf hat mich die ganze Zeit begleitet. Wie lange hatte ich dies in Walzbachtal nicht mehr gehört.

Immer wieder so kleine Bäche, die durch viele Arme gespeist werden, bis sie in einen größeren Bach einmünden. Es ist hier wirklich ein Naturparadies.

Dieser Weg ist auf jeden Fall ein Lieblingsweg von mir.

Typisch für den Wald hier, moosbedeckter Boden.

 

Tagesnotizen vom 09.05.22

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Nach meiner Wanderung bin ich noch nach Hovmantorp gefahren, ein paar Kleinigkeiten einkaufen und einen kleinen Seespaziergang unternommen.

Am Seeufer in Hovmantorp. Es war leicht windig (leichte Brise von 11 km/h), was man am Wellengang sieht.

Hovmantorp am See.

Hovmantorp am See.

 

Das schöne Wetter hat mich in die Natur gelockt

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An meinem Lieblingsweg von unserem Weiler direkt in den Wald. Die Natur explodiert regelrecht. Wir sind zwar später dran wie an der Rheinebene hat aber auch einen gewissen Vorteil. Die Tage sind hier schon über eine Stunde länger als. in Walzbachtal.

Diesen Weg laufe ich gerne. Es geht höher hinaus und dadurch einen Überblick über die Landschaft.

Diesmal am Pferdehof vorbei und auch diesen Weg erkundet. Tue systematisch, die Umgebung erwandern. Dann noch einen anderen Weg beschritten und da einen versteckten Weiler mit 5 Häusern entdeckt. Das gefällt mir in Schweden so diese kleinen Weiler oft mitten im Wald.

Waldwiese unterhalb einer Pferdekoppel.

Die hier in der Gegend üblichen Steinhaufen.

Auf unserem Hausberg. Wald, so weit das Auge reicht.

Nochmals auf dem Hausberg.

 

Gesundheitsfaktor Natur und Wald

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Maximilian Moser, Erwin Thoma „Die sanfte Medizin der Bäume“

Die sanfte Medizin der Bäume

Wissenschaftlich bestätigt: Bäume lassen uns gesünder und länger leben!

„Wer sich mit reinem Holz umgibt, tut sich und seinem Körper viel Gutes. Noch vor einigen Jahren galt die Heilkraft des Holzes als Volksmeinung, inzwischen ist ihr großer Nutzen auch von der etablierten Medizinforschung wissenschaftlich bestätigt. Prof. Dr. Maximilian Moser und Dr. Erwin Thoma zeigen Ihnen, wie Sie die wiederentdeckten Kräfte der Natur zurück in Ihr Leben bringen.

Nicht nur Krankenhäuser setzen auf die gesundheitsfördernde Wirkung des Holzes, sondern auch Schulen und Universitäten.

Wie genau können uns Bäume gesund machen und wie kann jeder die Heilkraft des Waldes für sich und sein Zuhause nutzen? Diesen Fragen gehen die Autoren mit ihrem gemeinsamen Erfahrungsschatz eines Försters und eines Mediziners eindrücklich nach.

Dieses Buch liefert Ihnen konkrete Antworten auf die Fragen:

Welches Holz beeinflusst meinen Organismus positiv?

Wie stärke ich meine Abwehrkräfte mit selbst gemachten Naturheilmitteln?

Was kann ich tun, um wieder besser zu schlafen?

Wie baue ich ein Haus, das zur Gesundheitsquelle der ganzen Familie wird?

Welche Selbstheilungskräfte werden im Wald aktiviert?

Die Wege zur Natur sind so wunderbar wie die Bäume selbst. Beginnen Sie Ihre persönliche Reise dorthin!“

Es zeigt sich mir immer wieder wie wichtig Wandern, Wald und die Natur sind. Heute war die Luft besonders würzig mit Terpene angereichert. Wald ist ein wahrer Gesundbrunnen. (Neumodisch Waldbaden genannt)

Arvay, Clemens G. Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken

Der Heilungscode der Natur

Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken

„Unser Körper endet nicht an der Hautoberfläche: Mensch und Natur sind tiefgreifend miteinander verbunden. Nach seinem Bestseller »Der Biophilia-Effekt« tritt Clemens G. Arvay nun den wissenschaftlichen Beweis für die Heilkraft der Natur an: Auf welche Weise stärken Pflanzenstoffe im Wald unser Immunsystem? Welche Anti-Krebs-Wirkstoffe aus der Natur könnten auch in Medikamenten eingesetzt werden? Welche Rolle spielen Tiere in dem großen Organismus Erde, zu dem auch wir gehören? Und was tragen Begegnungen mit Tieren zur Herzgesundheit bei?

Arvay schildert seine Erkenntnisse als Biologe und zieht weltweit führende Forscher zurate. So entwickelt er die neue Wissenschaft der Ökopsychosomatik, die unser Verständnis von uns selbst und unserer Verbindung mit der Umwelt revolutioniert.“
Beide Bücher habe ich gestern geliefert bekommen.

Waldzauber.

 

Die Gegend erkundet

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Ausgiebig wandernd die Umgebung erkundet bei gemischter Bewölkung.

Lange Wege in 3 Stunden und 20 Minuten erwandert.

Ein Steingemäuer entdeckt.

Wieder ein neuer, langer Weg. Da habe ich heute wieder Kilometer abgewandert.

 

Weil der Weg an der Landstraße nach Bergdala endete, bin ich ihn wieder zurückgelaufen – nochmals die Steinruine inspiziert.

Was dies wohl mal gewesen ist?

Meine Nerven, mein Körper und mein Gemüt haben die längere Wanderung gebraucht.

 

Jöhlingen: Binsheimer Kringel

Die Abbildung entspricht zwar nicht dem Original Binsheimer Kringel.
Von der Deutschlandreise haben mir Schwiegersohn und Enkelin 4 Paar Binsheimer Kringel mitgebracht. Meine Leib – und Magenlieblingswurst. Diese Wurst esse ich für mein Leben gern.
Wenn ich eines in Schweden vermisse, dann diese köstliche Wurst.
https://www.gretz-binsheim.de/Seiten/Wir_ueber_uns.html

 

Alles auf einmal geht leider nicht

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Auf einen Ersten Mai Ausflug zu verzichten, fiel mir nicht so schwer. Das Wetter war nicht optimal, aber auch nicht schlecht.
Es ist ja auch noch genug im Haus und in meinen Räumen zu ordnen. Habe im Keller sauber gemacht, um dort momentan nicht gebrauchte Dinge unterbringen zu können. In meinen Räumen weiter Bücherkisten aussortiert und in Regale eingeräumt. Für den Montag schriftliche Arbeiten vorbereitet, nicht zu früh aufgestanden und es sonntäglich gemütlich angegangen.

Aus diesem Raum sind nun alle Kartons raus und fast alle Bücher fachbezogen eingeräumt.

Blick ins andere Zimmer. Freue mich darüber, hier Holzfußboden zu haben.

Bin nun hier dabei einen zweiten PC – Arbeitsplatz einzurichten mit einem neuen Computer.

Nun kommt dann noch dieser Restbestand dran. Da fehlen mir aber noch Regale.

Dieses Bild im Philosophenzimmer erinnert mich an meine Kindheit und Jugendzeit als die Welt noch halbwegs in Ordnung schien und normaler wirkte.

Hier richte ich mir eine kleine Fantasiespielwiese hin. Mein Unkenaußenposten hält hier blumenbekränzt Wache 😆

Hier wartet auch noch einiges an Arbeit. Sobald es das Wetter zulässt, wollen wir alle Gebäude neu im Außenbereich streichen. Das wird auch noch eine Stange Geld verschlingen. Das Grundstück kann und muß noch ein wenig warten. Unsere Tochterfamilie will ja nach der Renovierung auch Ferienhütten vermieten. Anfragen haben wir schon genug.

Wie ich diese Weitläufigkeit liebe. Das untere Haus ist das Haus der Tochterfamilie. Einen Dauergast haben wir mit dem Feldhasen auch schon. Enkelin Lena hatte kürzlich gesehen, wie er am Boden Vogelfutterreste fraß, sie hatte ihm dann mal Mohrrüben hingelegt und nun kommt er regelmäßig vorbei und schaut, was es zu fressen geben könnte.

 

 

Zwangspause

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Mein Datenvolumen war aufgebraucht, wollte aber nicht nachbuchen wegen dem einen Tag, hätte mich, nochmals 10 € gekostet. Hatte ja schon einmal nachbuchen müssen.
Gestern einen vorgezogenen Maiausflug unternommen. War weit ins Land gefahren, weitgehend auf meinen Lieblingsstraßen  (Landstraßen) und überwiegend durch Wald mit kleinen Siedlungsinseln unterbrochen.

Habe wieder Rehe gesehen, die in Walzbachtal selten zu sehen waren.

 

Am Hyllsjön See

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Rastplatz am Hyllsjön See am RV 25. Dort kam ich nach meiner Wanderung vorbei.

Hier halte ich mich immer wieder gerne mal auf. Der See ist einfach Romantik.

Der See ist auch rege von Wasservögeln, Möwen und Wasserenten bevölkert.

Tiefblauer Himmel und tiefblauer See kann mich nicht satt sehen an solchen An- und Ausblicken.

Uferimpressionen.

Den Pfad rechts an den Felsen komme ich runter, laufe ein Stück an der RV 25 und bin am Rastplatz und am Hyllsjön See.

Der Pfad von oben an dem RV 25 von Kalmar nach Växjö.

 

Zwei wunderschöne Wanderstunden

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An unserem Haussee vorbeigelaufen wollte ich mal die rechte Seeseite weg mäßig erkunden. Das Wetter war wieder super.

Rund 6 km diesen Weg entlang gelaufen und kein Zugang zum Seeufer in Sicht.

Gelandet bin ich in Linneskruv. Der Waldweg geht da nicht weiter, hätte dann die Landstraße laufen müssen, was mir nichts gebracht hätte. Ein wenig überrascht war ich schon so weit abseits vom See gelandet zu sein. Muß mir unbedingt Wanderkarten von hier zulegen. In Walzbachtal hatte ich derer von ganz Nordbaden, Odenwald und Schwarzwald u.a.

Hier sind kleine Bauernhöfe an der Landstraße nach Bergdala.

Nun mußte ich diesen Weg wieder zurücklaufen, im ersten Drittel fand ich dann einen kleinen Waldpfad, der an das Seeufer führte.

So ziemlich zum Schluß der Wanderung habe ich dann das erste Mal mit einer Schlange Bekanntschaft gemacht. Eine noch junge Kreuzotter. Also Schlangen sind nicht mein Ding, die hasse ich. Das sind so hinterlistige Viecher, wie es auch genug Menschen von der Machart gibt.

 

Bin voller Erwartung

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Wir haben ja einige Sträucher auf dem Grundstück. Da bin ich sehr gespannt, wie die alle blühen. Weidenkätzchen haben wir hier ja sehr viele, die im Gegensatz zu unserem Garten in Wössingen sehr viel höher wachsen, aber auch später dran sind mit blühen.

Warten… ist „eines der am wenigsten gewürdigten Glücks…
gefühle“

Warten und warten können bedeutet „Zeit haben“ – und das ist etwas Besonderes und etwas Attraktives. Es ist eine Zeit, die nicht unter dem Druck steht, rasch zu Resultaten zu kommen. Wer etwas ernten will, der muß – wie das jeder Bauer erzählen kann – warten können. Und jene, die die Kunst des Wartens am besten beherrschen, erhalten die schönsten Äpfel. So ist warten nicht Handlungsverzicht, sondern produktives Handeln.

Es sind ja Blumen vorhanden, aber bei weiten nicht so viele wie wir es gerne haben. Wir haben ja schon ausgekundschaftet, wo es was zu kaufen gibt. Allerdings sind die Blumenpflanzen doch noch sehr teuer.

Ein solches Warten führt weg von der mechanischen Logik der Uhr und eröffnet Zeiterfahrungen, die anderes möglich und erlebbar machen, als das, was die Zeitmesser vorgeben. Die Diktatur der Uhr läßt kein fruchtbares Warten zu. Wartezeit ist ein Geschenk. Nietzsche beschreibt es: „Warten und sich – vorbereiten; das Aufspringen neuer Quellen abwarten; in der Einsamkeit sich auf fremde Gesichte und Stimmen vorbereiten; (…) den Süden in sich wieder entdecken und einen hellen glänzenden geheimnissvollen Himmel des Südens über sich aufspannen…“

An anderen Stelle schreibt Nietzsche in lyrischer Form:

Sils-Maria

Hier saß ich, wartend, wartend, doch auf nichts,
Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts
Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,
Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.
Da, plötzlich, Freundin! Wurde eins zu zwei –
Und Zarathustra ging an mir vorbei…

Rings rum um unser Haus haben wir solche zurzeit schön blühende Weidenkätzchen. Ein Paradies für Bienen und Hummeln, die auch zahlreich vorhanden sind. Auch sehr viele Schmetterlinge fliegen hier rum, besonders auch Zitronenfalter.

„Der Wartende lädt die Zeit ein (Benjamin). Dann heißt warten nicht mehr nur auf etwas warten, sondern ist schon ein Teil jener Erfahrung des Glücks, auf das wir alle warten.“

„Wer warten kann, hat viel getan. Wir kommen mit noch so viel Anstrengung und Hektik nicht ans Ziel – aber wenn wir warten, kommt das Ziel vielleicht zu uns. Glücklich jene, die warten können, denn, so ein Versprechen der Verheißung, „dem Geduldigen gehört das Himmelreich“. (S. 168/169) [1]

Literatur:

[1] Geißler, Karlheinz A. : Zeit – verweile doch…- Lebensformen gegen die Hast – Herder Spektrum, 3. Aufl. 2000

[2] Geißler, Karlheinz A. : Zeit leben – Vom Hasten und Rasten…Leben und Sterben – Aspekte des Menschen bei Beltz Verl. 1985

[3] Held, Martin; Geißler, Karlheinz A.: Ökologie der Zeit, Edition Universitas- im Hirzel Verl., 1993

[4] Nowotny, Helga: Eigenzeit – Entstehung und Strukturierung eines Zeitgefühls – Suhrkamp Verl. 3. Aufl. 1990

[5] Martin, Ruth: Zeitraffer – Der geplünderte Mensch -, Krüger Verl. 1993

[6] Cramer, Friedrich: Der Zeitbaum – Grundlegung einer allgemeinen Zeittheorie – Insel Verl., 1. Aufl. 1993

[7] Needleman, Jacob: Die Seele der Zeit, Fischer Verl. 2000

Besonders die beiden Bücher [1+2] von Karlheinz A. Geißler kann ich jedem nur ans Herz legen. Lese immer wieder mal gerne darin.

Karlheinz A. Geißler, Universitätsprofessor für Wirtschaftspädagogik in München. Geißler fand zum Thema „Zeit“, als er Bildungsprozesse untersuchte. In zwei Fachbüchern über „Anfangssituationen“ und „Gruppendynamik für Lehrer“ arbeitete er heraus, daß Bildungs- und Gruppenprozesse nicht dem linearen Zeitmodell unterworfen werden können.

Prof. Geißler ist Mitbegründer des Tutzinger Projekts „Ökologie der Zeit“.

Weitere Bücher von Geißler, Karlheinz A.
1. Es muss in diesem Leben mehr als Eile geben.
2. Vom Tempo der Welt.
Übrigens alle Bücher auch in meiner Bibliothek vorhanden.

Frühlingsfarbtupfer.

 

Gedanken und Vergleiche

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Wohnhäuser in Lessebo. War kurz im COOP einkaufen, ein paar Dinge für das Wochenende. Kurz dann noch eine kleine Erkundungstour eingelegt.

In Lessebo.

Der Bahnhof von Lessebo.

Der Bahnhof von der anderen Seite. Gegen 14 Uhr war mehr Wolkenbezug, vorher ein schöner Tagesbeginn mit blauem Himmel und kaum Wolken. Am Abend war der Himmel wieder freier. Heute nicht ganz so warm wie gestern.

Schrieb es ja schon, habe mich sehr gut eingelebt und bin zufrieden mit meiner Situation. Manches ist hier anders und manches auch gewöhnungsbedürftig.
Ein Vorurteil begegnet mir immer wieder (oder ist es einfach nur Unwissenheit wie so oft) in Schweden sei es immer dunkel. Allein die Dummheit solch einen Satz auszusprechen. 🙁  Seit geraumer Zeit sind die Tage hier länger. Vergleich: Tageslänge Lessebo: 14 Std. + 52 Min — Walzbachtal-Wössingen: 14 Std. + 10 Min.
Lessebo Sonnenaufgang: 05:32 h Sonnenuntergang: 20:23 h —
Walzbachtal-Wössingen: SA: 06:19 h – SU: 20:28 h
Wössingen heute 17° C Höchsttemperatur – aktuell: 12° C. —
Lessebo: Höchsttemperatur 16° C aktuell 7° C
Schon seit geraumer Zeit schreibe ich diese Vergleichsdaten auf.
Wetterdaten schreibe ich ja schon seit Jahrzehnten auf und archiviere sie auch. Die Natur ist natürlich hier noch nicht so weit wie im südlichen Baden. Aber im Odenwald oder Schwarzwald sind die Bedingungen auch anders als in der Rheinebene oder im Kraichgau.

Wunderschöne Tage

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Hovmantorp am See.

Gestern wie heute wunderbarer blauer Himmel, kaum Wolken, gestern knapp 18° C und heute fast 19° C. Nachts allerdings noch frisch.

Der Himmel tiefblau, das Wasser tiefblau, gestern eine leichte Windbrise und heute zeitweilig (von 11 km/h bis 19 km/h). Am Nachmittag kaum noch windig und einfach wunderschön in der Sonne. Habe mich ein wenig gesonnt.

Immer noch ist umzuräumen und die Dinge aus den Kartons zu verteilen.
Immer ist volles Programm und Nullkommanichts ist wieder ein Tag zu Ende, eine Woche Vergangenheit und nun bald wieder der April. Gestern war ich noch im ICA in Hovmantorp Post aufgeben und einkaufen. Die Preise habe ich schon weitgehend im Kopf und vergleiche auch immer mit den Preisen in Deutschland.
Heute habe ich auch im Keller klar Schiff gemacht und gleich in den Anhänger zum fortfahren morgen.

Heute nur im Nahbereich gewandelt.

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Da die Familie nach Växjö gefahren war, bin ich nur im kleineren Umkreis herumgelaufen. Bild zeigt den zentralen Platz in unserem Weiler.

Eine Weile vor der kleinen Hütte in der Sonne gesessen.

Lust gewandelt und abgefallene Äste zusammen getragen. Meinen Micra habe ich je mitgenommen, wollte in nicht in D. zurücklassen.

Auf diesem Bild sieht man wie groß unser Grundstück ist (genau genommen sind es ja drei Objekte und drei Grundstücke.)

Dann noch den Weg gelaufen zum Seeparkplatz am RW 25.

RW 25 in Richtung Lessebo.

Dann noch auf den Felsen geklettert, da kann man weiter gucken.

Hinter dem Felsplateau ist es sehr felsig und durch die Bäume schimmert der See durch.

Dann noch ein wenig herumgeräumt. Hier kommt mein Computerarbeitsplatz 2 hin. Ein Schreibtisch für hier hin steht noch im Pavillon.

Hier komme ich nicht recht weiter, mir fehlen noch Regale. Dieses hat mir meine Familie vom IKEA in Kalmar mitgebracht. Die anderen Regale, die ich noch wollte, waren nicht im Lager.

Es ist alles bei weiten noch nicht so wie es sein soll, aber immerhin hängen auch schon Bilder. Da mache ich mir eh keinen Streß und setze mich nicht unter Druck. Komme ich heut nicht, komme ich morgen. 😆 Da hat Schweden schon abgefärbt, obwohl habe ich vorher auch schon praktiziert.

 

 

 

Ein Tag so schön wie der Andere

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Gestern noch mit Frau Gemahlin eine kleine Wanderung unternommen. Es war wieder ein wunderschöner Tag mit einem herrlichen Himmel.

Bin mit Ihr den Heideweg gelaufen. Den Weg bezeichne ich so, weil er mich immer an Heidelandschaften erinnert.

Wir sind bis zum Pferdehof gelaufen.

Einfach herrlich, solche Tage.

Waldwege, soweit die Füße tragen.

Frühlingsfarbtupfer.

 

Die Tage ziehen wie die Wolken dahin

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In wenigen Augenblicken ist Ostern wieder Vergangenheit. Wir sind die Feiertage ruhig angegangen. Dem schwedischen Stil schon angepaßt.

Am Wetter gab es nichts zu meckern, blauer Himmel mit meistens wenigen Wolken und wärmer. (16° C).

Besonders Lessebo ist mir schon sehr vertraut. Gerne fahre ich die einzelnen Straßen ab und erfreue mich an den Häusern.

Die Häuser sind gefällig und gewöhnlich nicht so protzig und angeberisch wie in Deutschland.

Was mir auch immer wieder angenehm auffällt, die Menschen sind einfach gelassener und freundlicher als in Absurdistan Germanistan. Wohltuend das Verkehrsgeschehen nicht diese dümmliche Raserei und Ich-Bezogenheit wie in D.

Es gibt auch nicht nur Wiesen und Wald, sondern auch Äcker.

 

Blick auf die Papierfabrik in Lessebo. Die Lessebo Handpappersbruk ist eine Papiermühle in Lessebo, Schweden. Sie ist die einzige Papierfabrik in Schweden, die Papier in Handarbeit herstellt. Die Papiermühle stellt seit 1693 Papier in traditioneller Handarbeit her. Das Papier wird im Prinzip auf die gleiche Weise wie vor 300 Jahren gefertigt. Wikipedia

Die Natur ist hier atemberaubend schön. Es ist befriedigend, in einer so schönen Urlaubsregion wohnen zu können.  Wir fühlen uns entschleunigt und erholt und wie, wenn wir schon viel länger hier wohnen würden.

Kleine Spaziergänge

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Nach meinem Einkauf in Lessebo bin ich noch am See spazieren gegangen. Frau Gemahlin war mit Tochterfamilie nach Kalmar gefahren zum Einkaufen. Der See war heute besonders blau.

Wasser – Licht – Spiegelungen.

Licht – Spiegel – Reflexe auf dem Wasser. Auch in Schweden die Kondensstreifen der Flugzeuge von Übel.

Seeufer.

Kleine putzige Strandhäuschen.

Schöne Häuser am Strand / Ufer.

Inseln im See.

Inselbewohner.

Einfach herrlich der heutige Tag. 14° C waren es heute.

Seeufer.

 

Wie doch die Zeit vergeht

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Mein Vorab – Osterei von meinen zwei Enkelinnen. 🙂 – Nun werden es schon 8 Wochen, die ich in Schweden ansässig bin. Und noch keinen Tag bereut, im Gegenteil, was bin ich froh hier zu leben. Diese Freiheit, diese Ungezwungenheit, mit nichts zu bezahlen.

 

Nun hängt mein schönes Bild an der Wand und steht nicht mehr herum.

 

Mein direkter Weg zum oberen See.

Das ist der Weg hoch zum Seeseitenarm. Die Gebäude gehören zur ehemaligen Mühle und sind von der Kommune.

Unser Haus noch mal. Der Anblick gefällt mir einfach, die Bilder könnte ich öfters ansehen. 😉

 

 

Der Radius wird größer

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Habe heute eine ausgiebige 3 Stunden Wanderung unternommen. Wetter war überwiegend mit teils bewölkten Himmel verbunden und 13° C.

Da bin ich wirklich gespannt, wie sich diese Wege und die Wegränder entwickeln. Erinnert ein wenig an die Lüneburger Heide. Hier gibt es viel Heidekraut.

Hier bin ich auf einen Bauernhof gestoßen, der in einer Waldlichtung liegt. Vor allem Pferde waren hier zu sehen. Weiter oben ein weiterer Hof und den Weg hinunter ein kleiner Weiler. Das liebe ich so an dieser Region hier, daß es so viele kleine Siedlungen gibt.

 

Hier hat wohl ein Waldwichtel seine Laterne vergessen 😆

Es legt wohl eine Waldfee für Oskar Markierungen, damit er sich nicht im großen Wald verirrt. 😆 Denn diese Steinmarkierungen begegnen mir sehr häufig.

Diese kleinen Wasserläufe und kleine Bäche sind hier häufig anzutreffen.

Einen Waldsee entdeckt und hier ein Bachabfluss aus diesem See.

Der versteckte Waldsee.