Tagesnotizen vom 08. Februar 2023

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Heute endlich mal wieder eine längere Wanderung bei besserem Wetter hier beginnend am Seitenarm unseres Haussees. Der See ist noch teilweise zugefroren.

Der Wasserstand hat sich weitgehend normalisiert. Tagsüber war kein Frost mehr, die Nacht nur noch minus 1, 7° C.

Heute schöne und abwechslungsreiche Himmels- und Wolkenbilder.

Die kleinen Waldbäche glucksen fröhlich vor sich hin und schlängeln sich dem See entgegen.

Der Himmel war heute wirklich abwechslungsreich.

Weite Wege in den Abend hinein.

Die klare, frische Winterluft hat super gutgetan.

Es ist einfach erbaulich, diese Ruhe und Weitläufigkeit der Natur und der Wälder hier.

Zum beginnenden Sonnenuntergang um 17 Uhr war ich wieder im Weiler eingetroffen.

Der Schnee taut so langsam wieder weg.

Einfach herrlich die Sonnenuntergänge hier.

Daheim angekommen konnte ich gleich an den Abendessenstisch sitzen, es gab selbstgemachte Frikadellen und Bratkartoffel. Anschließend ausgiebig geduscht und ein angenehmer Tag neigt sich dem Ende zu.

 

Müßiggangs Idylle

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In der Ruhe liegt die Kraft.

Sieh, ich lernte von selbst, ..

„und ein Gott hat mancherlei Weisen mir in die Seele gepflanzt.« So darf ich kühnlich sagen, wenn nicht von der fröhlichen Wissenschaft der Poesie die Rede ist, sondern von der gottähnlichen Kunst der Faulheit. Mit wem sollte ich also lieber über den Müßiggang denken und reden als mit mir selbst? Und so sprach ich denn auch in jener unsterblichen Stunde, da mir der Genius eingab, das hohe Evangelium der echten Lust und Liebe zu verkündigen, zu mir selbst: »O Müßiggang, Müßiggang! du bist die Lebensluft der Unschuld und der Begeisterung; dich atmen die Seligen, und selig ist, wer dich hat und hegt, du heiliges Kleinod! einziges Fragment von Gottähnlichkeit, das uns noch aus dem Paradiese blieb.« Ich saß, da ich so in mir sprach, wie ein nachdenkliches Mädchen in einer gedankenlosen Romanze am Bach, sah den fliehenden Wellen nach. Aber die Wellen flohen und flossen so gelassen, ruhig und sentimental, als sollte sich ein Narcissus in der klaren Fläche bespiegeln und sich in schönem Egoismus berauschen. Auch mich hätte sie locken können, mich immer tiefer in die innere Perspektive meines Geistes zu verlieren, wenn nicht meine Natur so uneigennützig und so praktisch wäre, daß sogar meine Spekulation unaufhörlich nur um das allgemeine Gute besorgt ist.“ [1]

Gleich einem Weisen des Orients war ich ganz versunken in ein heiliges Hinbrüten und ruhiges Anschauen der ewigen Substanzen, vorzüglich der deinigen und der meinigen. Größe in Ruhe, sagen die Meister, sei der höchste Gegenstand der bildenden Kunst; und ohne es deutlich zu wollen, oder mich unwürdig zu bemühen, bildete und dichtete ich auch unsre ewigen Substanzen in diesem würdigen Styl.

 

Nachdenken braucht Zeit.

„Mit dem äußersten Unwillen dachte ich nun an die schlechten Menschen, welche den Schlaf vom Leben subtrahieren wollen. Sie haben wahrscheinlich nie geschlafen, und auch nie gelebt. Warum sind denn die Götter Götter, als weil sie mit Bewußtsein und Absicht nichts tun, weil sie das verstehen und Meister darin sind? Und wie streben die Dichter, die Weisen und die Heiligen auch darin, den Göttern ähnlich zu werden! Wie wetteifern sie im Lobe der Einsamkeit, der Muße und einer liberalen Sorglosigkeit und Untätigkeit! Und mit großem Recht: denn alles Gute und Schöne ist schon da und erhält sich durch seine eigne Kraft. Was soll also das unbedingte Streben und Fortschreiten ohne Stillstand und Mittelpunkt? Kann dieser Sturm und Drang der unendlichen Pflanze der Menschheit, die im Stillen von selbst wächst und sich bildet, nährenden Saft oder schöne Gestaltung geben? Nichts ist es, dieses leere unruhige Treiben, als eine nordische Unart und wirkt auch nichts als Langeweile, fremde und eigne. Und womit beginnt und endigt es als mit der Antipathie gegen die Welt, die jetzt so gemein ist? Der unerfahrne Eigendünkel ahndet gar nicht, daß dies nur Mangel an Sinn und Verstand sei und hält es für hohen Unmut über die allgemeine Häßlichkeit der Welt und des Lebens, von denen er doch noch nicht einmal das leiseste Vorgefühl hat. Er kann es nicht haben, denn der Fleiß und der Nutzen sind die Todesengel mit dem feurigen Schwert, welche dem Menschen die Rückkehr ins Paradies verwehren. Nur mit Gelassenheit und Sanftmut, in der heiligen Stille der echten Passivität kann man sich an sein ganzes Ich erinnern, und die Weit und das Leben anschauen. Wie geschieht alles Denken und Dichten, als daß man sich der Einwirkung irgend eines Genius ganz überläßt und hingibt? Und doch ist das Sprechen und Bilden nur Nebensache in allen Künsten und Wissenschaften, das Wesentliche ist das Denken und Dichten, und das ist nur durch Passivität möglich. Freilich ist es eine absichtliche, willkürliche, einseitige, aber doch Passivität. Je schöner das Klima ist, je passiver ist man. Nur Italiäner wissen zu gehen, und nur die im Orient verstehen zu liegen; wo hat sich aber der Geist zarter und süßer gebildet als in Indien? Und unter allen Himmelsstrichen ist es das Recht des Müßiggangs was Vornehme und Gemeine unterscheidet, und das eigentliche Prinzip des Adels.“ (….)

(aus “Lucinde” von Friedrich Schlegel;1772-1829)

Aus dem Winter in den Frühling geträumt.

 

Der Winter ist zurück gekehrt

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Vergangene Nacht und am Vormittag hat es 7 bis 8 cm Neuschnee hingelegt.

In einer NO Luftströmung haben wir wieder Minustemperaturen. Vergangene Nacht waren es 4,3° C minus.

Das ist Bücherwetter.

Neue Bücher, die zur richtigen Zeit eintrafen.

Samstag klares Hochdruckwetter und dementsprechend kalt. Höchsttemperatur nur minus 2° C.

Schaue gerne dem Treiben an den Futterhäusern zu. Am Abend (gegen Mitternacht) schon minus 10° C. Das gibt eine kalte Nacht. Der Schnee ist natürlich bei den Temperaturen liegen geblieben.

 

Verschiedene Impressionen

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Weibliche floristische Impression 1

Männliche Fensterdekoration.

Weibliche Deko 2

Männliche Deko 2

Heilendes Zuhause Wie ich mir meinen Kraftort für Körper und Seele schaffe Alexa Kriele, Heike Kleen

Vom Wohngefühl zum Wohlgefühl – das Praxisbuch

Ein Ort, der Kraft und Energie spendet und an dem man einfach loslassen und entspannen kann – wer wünscht sich das nicht für sein Zuhause? Bestsellerautorin Alexa Kriele und Journalistin Heike Kleen wissen, worin das Geheimnis des perfekten „Wohngefühls“ liegt. Sie verbinden in ihrem Buch altes Wissen über Gestaltung, Räume und Wohnen mit spirituellen Einsichten und dem modernen Alltag.

Das Buch beinhaltet viele Erklärungen und Tipps zum Einrichten, Ordnen und zur Raum-Gestaltung. Außerdem gibt es viele weitere persönliche Wohn-Anregungen, zum Beispiel welche Möbel und Materialien in welchem Zimmer welche Wirkung erzielen, was unser Lieblingsraum über uns aussagt oder wie ein Raum in verschiedene Segmente, wie Familie, Heilung und Gelingen, eingeteilt werden kann.

Alexa Kriele und Heike Kleen erklären, wie die eigenen vier Wände so gestaltet und eingerichtet werden, dass Körper und Seele zu Hause Kraft schöpfen können, und wie man so Verbesserungen auf allen Ebenen erzielt: berufliche Erfolge, erholsameren Schlaf, finanzielle Gewinne und pure Lebensfreude.
Denn wer sein Zuhause heilt, heilt sich selbst!
„Ein Ratgeber, wie die eigenen vier Wände zu Kraftorten werden können.“
Als Psychologe ist, mir natürlich sehr bewußt, wie wichtig die häusliche Umgebung für das Wohlbefinden ist. Natürlich spielen die Farben auch eine große Rolle. Siehe auch der Lüscher Farbentest in der Psychologie / Psychiatrie.

Dein Zuhause als Spiegel deiner Seele
Wie du mit kleinen Veränderungen dein Leben in Schwung bringst
Barbara Arzmüller

Wir sind, wie wir wohnen: dynamisch, gemütlich, klar … Die einen fühlen sich in einem Zuhause voller Harmonie und Gemütlichkeit am wohlsten, die anderen blühen in einem pulsierenden und modernen Umfeld auf. Sieben unterschiedliche Energieformen wirken nicht nur in der Umgebung, sondern auch im Menschen und sind häufig der Grund dafür, wie wir unser Heim – und damit unser Leben – einrichten. Ob dynamisch, gemütlich, vielseitig, sensibel, glanzvoll, klar oder souverän: Mit dem Wissen um diese Energien können wir individuell und immer wieder neu bestimmen, welchen Lebensbereich und welche Eigenschaft wir in uns stärken möchten. Zahlreiche Tipps und Übungen bringen nicht nur neuen Schwung in unsere vier Wände, sondern auch in festgefahrene Themen. Wir erfahren Faszinierendes über die Wechselwirkung von Mensch und Zuhause und, wie schon kleine Maßnahmen wie ein anderer Duft, eine neue Wandfarbe oder ein Symbol große Veränderungen bewirken können. (Buchbeschreibung)

Besser wie gar nicht

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Zu einer kleinen Laufrunde von einer Stunde hat es gereicht, bei leichtem Schneefall, der aber nicht liegen blieb, zu warm dazu. Ab ca. 19 Uhr dann nur noch Regen bei Plus Temperaturen.

Laufpfad durch den Felsenwald.

Am See entlang.

Gesteinsformationen.

Inselformationen.

An der Seitenarm spitze.

Mehr Eis an diesem Seitenarm.

Weiter im Wald um den zweiten Seearm herum.

Die Hochwassersituation hat sich entspannt.

 

Nostalgischer Rückblick (Obrigheim am Neckar)

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September 2010 – War zu der Zeit auch auf ein Klassentreffen dort. Blick auf Obrigheim a.N. im Hintergrund über den Neckar auf Binauer Flur vom Schloßberg. Dort drüben wollte ich noch wandern. Wurde nun doch nichts, weil wir ja nach Schweden ausgewandert sind.

Obrigheim am Schloss (09 -2010): Blick in Richtung Neckar und Schreckhof.

Blick auf Diedesheim (09 – 2010) vom Obrigheimer Schloss.

Eingang zum Obrigheimer Schloss (September 2010) Im Jahr 2010 hatten wir Klassentreffen im Schloss (Jahrgang 1950/51)

Im Schlossgarten vom Obrigheimer Schloss, da sind wir lange draußen gesessen.

Blick auf Neckar und Diedesheim, Neckarelz und Mosbach (September 2010)

Weg vom Obrigheimer Schloss in Richtung Schlossberg (09–20210)

Blick vom Obrigheimer Schlossberg in Richtung Neckartal (September 2010)

Blick vom Obrigheimer Schlossberg auf Binau – Siedlung. (09 – 2010)

 

Bücherwelten

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Bücherwelten: Mit Büchern leben. Ist zwar nicht nach dem Geschmack von der Mehrheit. Habe ich bei unserem Umzug gemerkt. 😆 Die Umzugsmänner haben geflucht wie die *^+~**. Bücher sind wahrhaftig schwer wie Steine. Es mußten 420 große Umzugskartons nur mit Büchern verladen werden. 😆 Hat mich 300 Euronen freiwillige Erschwerniszulage und viel Kaffee und Kuchen gekostet hier in Schweden. Es waren zwei Lastwagenzüge erforderlich, war Schweineteuer, die Geschichte.

Bücher, schwer wie Steine. Das habe ich mal erlebt, als ich vom Bahnhof Neckarelz einen Koffer voller Bücher nach Obrigheim am Neckar geschleppt habe. Den Koffer hatte ich in Hamburg aufgegeben, als ich dort an der evangelischen FH studiert hatte (Zusatzstudium) und in HH-Horn gelebt hatte im Wohnheim der FH. Da habe ich sehr lange gebraucht, bis ich daheim war. Ein Auto hatte ich da ja noch nicht. Hätte wohl ein Fahrrad nehmen sollen und den Koffer damit heim schieben.

Teilausschnitt meiner Bibliothek im Arbeitszimmer in Wössingen. Bis all die vielen Bücher verpackt waren. Solch einen Umzug will ich auch nicht mehr mitmachen. Das war wochenlang Streß pur. Da habe ich länger im Kartongebirge geschlafen 😆

Dieser Raum ist auch noch voll gestopft mit Kartons. Da sind hauptsächlich noch Notizbücher, Schreibmappen, Archivmappen und Boxen drin.

 

Tagesnotizen vom 27.01.2023

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Tagesnotiz vom Freitag, 27. Januar 2023

Frau Gemahlin mußte heute nach Växjö in die Zahnklinik. Hatte seit 1 1/2 Tagen Zahnschmerzen. Die Zahnärzte in Lessebo waren entweder ausgebucht oder hatten heute am Freitag keine Sprechstunde mehr. Dafür hat sie ein Super-super nettes Team in Växjö erwischt. Sie muß am Montag nochmals in die Zahnklinik, zwei Zähne müssen leider gezogen werden. Dadurch war heute alles durcheinander. Trotz schönem Hochdruckwetter mit Sonnenschein kam ich nicht mehr zum Laufen.

Blick aus meinem Fenster: Sonnenuntergang heute Abend.

Weil Hochdruck herrscht, gibt es heute Nacht stärkeren Frost. Aktuell kurz vor Mitternacht schon 5, 7° C minus. Es soll bis minus 6° C heruntergehen. Wie ich im Wetterbord gerade sehe, soll es in Walzbachtal-Wössingen auch minus 7° C geben.

Stück für Stück geht es voran. Drei Bücherkartons leergeräumt, einen zusätzlichen Tisch reingestellt und schon sieht es ein wenig besser aus.

Hier sind dann zwei PC-Systeme in Betrieb zu nehmen, wahrscheinlich nur auf Zeit. Werde wohl umdisponieren müssen. Dann kommt da ein Holzherd hin. Muß aber noch einen Plan erstellen und bei der Kommune einreichen. Auf Dauer ist mir die reine Stromheizung (Elektroheizung viel zu teuer.

Bin ich froh, wenn alles wieder auf seinem Platz ist und die Unordnung aufhört.

Hier wird mir der Platz auch schon wieder knapp. Wenn es so weiter geht, muß ich doch noch den Speicher (Boden) ausbauen 😆

Gott sei Dank hat sich die Wasserfront etwas entspannt. Der See ist zwar noch rappelvoll, aber an unserem Bach ging das Wasser ein klein wenig zurück. Dienstag kann es leichten Regen oder Schneefall geben, evtl. auch noch am Mittwoch.

Unser Haupthaussee hat nach wie vor eine leichte Eisschicht.

 

Tagesnotizen vom 23.01.2023

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Tagesnotiz 23.01.2023

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
(Johann Joseph Görres)

Gott sei Dank hat sich das Hochwasser etwas entspannt, weil es nicht mehr geregnet hat. Bei uns ist es momentan sogar etwas besser mit dem Wetter wie im LK KA (Walzbachtal) wir haben keinen Schnee.

Sage und schreibe 5 1/2 Stunden habe ich heute am Computer verbracht und überwiegend Daten gesichert. Auch gestern am Sonntag habe ich technische Arbeiten am Computer durchgeführt und auch intensiv recherchiert und Dokumente abgespeichert.

Jetzt habe ich in diesem Zimmer wieder Chaos, weil ich nicht zufrieden war mit der Einsortierung der Bücher. Was ich hier schon Bücher hin und her getragen habe …

Beim Durchchecken von Daten, Bildern und sonstigen Datenträgern habe auch das ganze Jahr 2022 vom Blog Absurd-AG gespeichert / gesichert fiel mir doch sehr auf, wie sehr ich noch auf D. fixiert bin.

Deswegen müssen meine Arbeiten über Mentalpsychologie, Lebensphilosophie und die >Corona< Aufarbeitung wieder mehr im Vordergrund stehen.

Nervig! Jetzt zickt auch noch der Blog, seitdem ich ein paar Updates aufgespielt habe.

Vom Chaos am Anfang habe ich gar keine Bilder, weil da meine Kameras irgendwo in den hunderten von Kartons vergraben waren. Da war es mir selbst bange und ich dachte, wann bin ich da durch. Der Umzug hat mich Haare und Nerven genug gekostet.

In irren Zeiten braucht es einen Gegenpool

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Natur als Ausgleich und Förderer des Freiheitsgefühls.

Der Weg zur Zufriedenheit

Seneca: „Glückselig und naturgemäß leben ist ein und dasselbe… Wir leben naturgemäß, wenn wir die körperlichen Anlagen und Bedürfnisse unserer Natur sorgfältig, aber nicht ängstlich beachten als etwas, das uns nur auf Zeit gegeben und flüchtig ist; wenn wir nicht ihre Sklaven werden und nicht etwas unserem Wesen Fremdes in uns in seine Gewalt gebracht hat…“ (Vom glückseligen Leben).

Senecas Rat zum Glück geht dahin: bleibe von Äußerlichkeiten unverführt und unbeherrscht, vertraue auf dich selbst und deinen Genius, sei auf alles gefaßt und der eigene Bildner deines Lebens.

Glück besteht in einer innerlichen, persönlichen Übereinstimmung mit sich selbst.

Eine Unterscheidung ist zu erfassen. Die aus dem Gemüt fließende Glückseligkeit und tiefste Zufriedenheit hat nichts mit Genußsucht zu tun. Eine philosophische Richtung, die sich zum Genuß bekennt, gibt es zwar und wird als Hedonismus bezeichnet. Dieser Begriff wird aber sehr häufig mißverstanden.

Während viele Menschen heute das Glück als etwas Schicksalhaftes verstehen, als etwas, das von außen über uns kommt oder eben nicht (Lottogewinn, Materielles etc), verbanden die Denker im alten Griechenland das Glücklichsein mit dem richtigen Tun. „Glück ist die Folge einer Tätigkeit“, schrieb Aristoteles. Das Glück sei kein Geschenk des Zufalls oder der Götter, sondern werde dem zuteil, der seine Möglichkeiten optimal nutzt.

In einem aktiven Leben liegt das Geheimnis von Freude und Erfüllung.

Zufriedenheit kommt von verzichten, auf Dinge, die nicht wichtig sind.

Kleine Weilerumrundung

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An den oberen Seeseitenarmen vorbei auf Waldpfaden rings um den Weiler.

Das sind so Waldpfade, die hier häufig durch den Wald führen, sie werden auch von den E-Bikern genutzt.

Hier ist eine Hinweistafel, nebenan steht nochmals eine Tafel mit verschiedenen Routenplänen, meistens so Strecken von 30 bis 70 km.

Da ist auch Vereinsheim.

Als ich nach 16 Uhr heimkam, haben die Heinzelfrauschen drei Regalelemente aufgebaut und ich konnte mich nach dem Abendessen ans rein räumen begeben. Zwar noch nicht fertig, aber der Anfang ist gemacht.

 

Erst zu wenig nun zu viel

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Der Wasserdruck an unserem Bach hat nochmals zugenommen. Heute hat es zwar nicht geregnet, aber so schnell wird es nicht weniger.

Hier ist der Bach schon über die Ufer getreten, und zwar links.

Bach mit unserer Brücke.

Der Seeseitenarm drückt gewaltig gegen das Wehr. Das Wasser läuft schon oben drüber.

Auch der untere See ist ziemlich voll mit Wasserstand. Hier fließt unser Bach rein und der zweite Weilerbach.

Der Hauptsee drückt wiederum hier sein Hochwasser rein in den kleinen Nebensee.

Dieser kleine Nebensee drückt wiederum durch die Bahnunterführung Wasser auf die andere Seite.

Blick auf den Hauptsee am Donnerstag, da war das Wetter diesig. Heute etwas freundlicher und relativ mild. (6° C)

Rechte Seeseite.

Hier an der rechten Verlandungszone noch leicht Eis.

 

Eine kleine Erkundungstour

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Hier fließt der erste Bach in den Vorfluter, bevor er den Mühlenwasserfall herunterstürzt. Heute war der Himmel etwas freundlicher und es hat nicht mehr geregnet. Mild für die Jahreszeit mit 6° C.

Hier der erste Seeseitenarm. Der See ist randvoll, er tritt hier in diesem Bereich über die Ufer.

Eine eigenartige Farbstimmung am Himmel und auf der Wasseroberfläche.

Blick auf eine der Inseln im See.

Wasserspiegelungen.

Am zweiten Seitenarm des Sees.

Pfad am zweiten Seitenarm entlang.

Die dünne Eisschicht reflektiert das Licht.

Den Hang hinauf auf unseren Hausberg. Die Pfade gehören zu umfassenden Geländebikerrouten von denen es hier deren viele gibt.

Noch weiter oben.

Auf dem Hausberg. Die Dämmerung setzt schon ein, war mal wieder spät dran.

Auf jeden Fall hat dieser kleine Rundgang wieder sehr gut getan. Die frische Luft bekommt dem Körper gut. Man merkt, es geht aufwärts, die Tage nehmen wieder zu. Freue mich auf die wärmere Jahreszeit, obwohl habe mir die Jahreszeit schlimmer vorgestellt, bislang habe ich sie gut verkraftet. 🙂

Wasser reichlich vorhanden

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Der Bachabfluss vom zweiten Hyllsjönseitenarm dieser Bach fließt als zweiter Bach durch unseren Weiler.

Der Bach drückt schon Wasser in den Wald.

Das ist unser Bach, bevor er in den unteren See (Kvamsjön) eintritt.

Unser Bach auf der anderen Seite. Er führt ziemlich hoch Wasser. Nun ist den Enten ihre Insel auch überschwemmt.

Die kleine Hütte und der Pavillon, der momentan noch renoviert wird.

Der Ferienhüttenkomplex.

 

Die erste Wanderung im neuen Jahr

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Heute bei Hochdruckwetter am zweiten Seitenarm vom Hyllsjön vorbei. Hier hat es noch mehr Eis (komisch, es war doch die letzte Zeit gar nicht so kalt.). Der See ist randvoll mit Wasser gefüllt.

Pfad am Seitenarm entlang.

Weiter auf dem Pfad durch den Wald.

Am Nachmittag überwiegend Sonnenschein, aber es ist etwas kälter, nur noch plus 4° C.

Auch die kleinen Entwässerungsbäche führen wieder reichlich Wasser. Das gefällt mir so, wenn die so plätschern bei den Zusammenflüssen.

Das sind hier in der Landschaft so typische Feuchtgebiete.

Vielfältiger Felsbewuchs.

Solche Waldbäche gibt es hier sehr viele.

Wolkenreste.

Ein weiterer Waldbach und Waldsee.

Ein weiterer Felspfad.

Waldwildnis.

Weiter durch den Wald.

Die Sonne geht unter, der Mond geht auf, Zeit für den Heimweg.

Sonnenuntergang – Der Himmel ist hier viel klarer als in Walzbachtal (Nordbaden, LK Karlsruhe). Das war mal wieder nötig, eine längere Wanderung.

 

 

Das mußte noch sein

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Der kleine Wasserfall an der alten Mühle. Vor der Silvesterfeier mußte ich einfach noch mal eine kleine Seeumrandung laufen. Es ist relativ mild, heute mit fast 10° C.

Der Fußpfad zum Seitenarm vom Hyllsjön. Wenn ich ein paar Tage nicht gelaufen bin, fehlt mir einfach etwas.

Hier liegen unsere Boote.

Hier fließt der Bach aus dem Seenebenarm, der dann durch unser Grundstück fließt und von dort in den zweiten unteren See mündet. Zurzeit führt er mehr Wasser.

Einer der Seenebenarme. Im Hintergrund ist eine Insel.

Blick von der Landzunge des ersten Seitenarms auf einen Teil des Hauptsees. Das Wetter mild, aber bedeckt, vorher war es etwas freundlicher.

Blick auf die Seevorderseite.

Pfad zur Seevorderseite.

Blick auf den See aus dem Wald.

Felsspalten am Seepfad.

Der See ist ziemlich voll hier Überlaufgebiete. Er holt sein Niedrigwasser vom Sommer auf.

Felslandschaft am Seepfad.

Dort oben ist ein Felsplateau und dahinter runter zu ist dann unser Haus und Grundstück.

 

Geheimnisvolle Hütten am Pfad.

Hier oben komme, ich dann raus auf dem Weg zu unserem Haus links ist die RB25 (Straße)

Weg zu unserem Haus vom See kommend.

 

Jahresrückblick 2022

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Meine Weisheitseulenfreundin aus Absurdistan Germanistan. Immer wieder besucht im Weingartener Vogelpark.

Im Rückblick kann ich immer wieder nur feststellen unsere Entscheidung nach Schweden auszuwandern war richtig. Natürlich ist es einerseits schon eine Umstellung, zumal wir ja nicht so eine lange Vorlaufzeit hatten. Wir hatten Schwedisch noch nicht so lange gelernt. Lesen kann ich ja noch einigermaßen, aber sprechen ist schon noch schwieriger. Wir Alten als Rentner können es ja noch langsam angehen, wir müssen ja nicht mehr arbeiten. Mit Englisch kommt man relativ gut durch. Unsere Kinder und Enkelkinder lernen jedoch sehr fleißig und intensiv. Enkelin Lena ist auch gut in der Schule angekommen, hat gleich zwei Freundinnen und sehr gut Anschluss bekommen. Schule ist hier in Schweden viel humaner und kinderfreundlicher. Jeder Schüler bekommt einen Laptop, braucht keine Bücher kaufen und hat die Fahrtkosten frei, in der Mittagskantine ist auch das Essen ohne Kosten verbunden.

Unser Haus im Schnee vor Weihnachten.

Wir wohnen hier frei, ringsum von Bäumen (viele davon gehören zu unserem Grundstück) und Natur umgeben. Der Weg hier kommt vom vorderen Haussee, an dem wir an einem Seitenarm zwei Boote haben (ein Ruderboot und ein Kajak) und am Wasserfall vorbei auch nur max. 5 Minuten laufen müssen. Am unteren Grundstück haben wir einen Bach der in einen unteren zweiten See mündet. Neuerdings haben wir dort 11 Wasserenten, die zu Kostgänger geworden sind. Erst kam immer eine Ente, dann zwei, dann vier und nun sind es schon elf. Vögel haben wir auch viele, die zu unseren Futterstellen kommen und auch eine Feldhasenfamilie, die in Konkurrenz zu den Enten auch hier fressen.(Kartoffel, Haferflocken, altes eingeweichtes Brot und Möhren sowie Äpfel). Rings rum haben wir Wald und somit herrliche Waldwege zum Wandern. Ganz nach meinem Geschmack als Natur- und Waldmensch. Im Gegensatz zu Walzbachtal – Wössingen wo wir um uns Nachbarn hatten haben wir als Nachbarhaus nur das unserer Tochter und ein Kommunalhaus für Mitarbeiter etwas weiter weg (nicht störend) und dann nur die alte Mühle und weiter im Weiler noch ein paar Gebäude. In der Nähe befindet sich noch ein Skilift und ein Vereinsgebäude. Trotz Abgeschiedenheit vom Weiler wohnen wir nicht abseitig, haben eine Bushaltestelle und links nach Lessebo sind es nur 5 Minuten und rechts nach Hovmantorp ebenfalls nur so 5 bis 6 Minuten mit dem Auto. Nach Växjö sind es 33 km, knapp eine halbe Stunde gemütlich mit dem Auto. In Lessebo und Hovmatorp haben wir jeweils einen Bahnhof und können bequem nach Växjö (dort ein Flughafen) und nach Kalmar, auch dort ein Flughafen (Stockholm) fahren. Kalmar, eine wunderschöne Stadt an der Ostsee und Tor zur Insel Ölland. (eine knappe Autostunde entfernt.

Der Weg zum See (Hyllsjön) direkt von unserem Haus ab.

Teilausblick auf unser Grundstück weit über 6000m2 groß. Das untere Haus ist das Tochterhaus.

Weil viele Quatschköpfe immer so einen Blödsinn über Schweden erzählen, hier ein paar Hinweise. Manche fragen uns immer wieder aus D. in Schweden ist es doch immer so dunkel… *** Jetzt im Dezember ist es rd. eine Stunde früher dunkel wie in Wössingen. Dafür ist es in der Sommerjahreshälfte hier auch dementsprechend länger hell. Der Temperaturunterschied gegenüber D. ist auch nicht so gravierend. (meine Wetteraufzeichnungen vergleichen dies immer, d.h. ich schreibe die Daten von hier und Wössingen auf).
Die Preise sind in vielen Belangen gleich, manches ist hier etwas teurer wie in D. manches aber auch billiger.

Teilrückseite von unserem Haus.

Wir haben jeweils 6 Zimmer, Küche und drei Duschen mit WC, Abstellraum und Vorratskammer pro Stockwerk. Frau Gemahlin bewohnt ein Stockwerk und ich habe ein Stockwerk. Da ich eine Bibliothek von jetzt annähernd 7000 Bücher / Bänden habe, ist die getrennte Wohnweise auch ratsam (geht gar nicht anders). Wir hatten ja schon in Wössingen getrennte Wohnungen im gleichen Haus.

Unser Weiler im Dezember 2022.

Einer der Wege vom Weiler in den Wald.

 

Impressionen

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Der Fujiyama: Majestätisch und unnahbar, ragt der schneebedeckte Gipfel des erloschenen Vulkans in den Himmel und führt einem die Vergänglichkeit menschlichen Schaffens deutlich vor Augen.

Mysteriös und geheimnisvoll Umgeben von wallenden Nebeln strahlen diese Felsen eines heiligen buddhistischen Berges trotz ihrer Schroffheit doch eine unglaubliche Ruhe aus. Oft sind Orte in der Natur Kraftorte, Kraftquellen, auf die sich der Mensch nur wieder besinnen muß.

 

Kleine Wanderung

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Am Läen / Lessebo. Der Schnee weitgehend abgetaut bei Plustemperaturen um 5° C.

Die Vereisung des Sees hat sich auch zurückgebildet.

Teilweise noch leichte Schneerückstände.

Ausgiebig frische Luft und Bewegung war wieder dringend geboten, um nicht einzurosten.

Am Ufer des Läen.

Inselwelt im Läen.

Blick in die Weite.

 

Winterwanderung bei herrlichem Wetter

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Blauer Himmel und Sonnenschein aber eisig kalt. Höchsttemperatur nur minus 6° C. Im Wald am Nachmittag bald 8° C minus. Kurz vor Mitternacht minus 13,6° C.

War wieder allein unterwegs, kein anderer Mensch zu sehen. 🙂 Mit meinen neuen Schneeschuhen klappte es heute besser, müssen halt erst eingelaufen werden.

Wunderbarer, blauer Winterhimmel heute.

Teilweise war ich der Erste, der diese Wege belief.

Viele Wildspuren / Fährten / Geläuf konnte ich in Augenschein nehmen.

Wenn schon Winter, dann richtig.

Gut und winterfest angezogen muß man aber sein.

Immer wieder ein Genuß, die Weite und das Gefühl der Freiheit.

Kurz vor Sonnenuntergang wieder heim in die warme Stube. Trotz Schneeschuhe hatte ich dann doch etwas kalte Füße.

Der Schnee glitzert wie, wenn tausende Diamanten im Schnee versteckt wären. Schade im Bild nicht so schön sichtbar wie real. Daheim hatte ich mir gleich ein warmes Fußbad gegönnt und mit Frau Gemahlin eine heiße Tasse Kaffee und leckere Berliner verdrückt.

 

Tagesnotizen vom 13.12.2022

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Notizkladde vom 13.12.2022

Kloster Maulbronn im September 2010. War einer meiner Lieblingsorte, weil dort auch eine Lieblingsbuchhandlung von mir war (H. Hesse Schwerpunkt)

Der Winter hat uns im Griff. Der Schnee liegt noch auch am Tag Minustemperatur und zur Mitternacht hin minus 7° C. Die Tage sind sehr kurz und die Heizungen stehen vor der Bewährungsprobe. Habe externe Festplatten gesichtet, dabei in alten Bilderdatenbanken mich verweilt, was ich aber suchte nicht gefunden.

Klosterbuchhandlung Maulbronn – H.Hesse war hier Klosterschüler auf dem Internat. Mein Lieblingsschriftsteller.

Deutschland wird zur geistigen Bananenrepublik

Neuer Bildungsnotstand? – Kinder lesen zu wenig. Lesen macht Spaß!
Ja, das war einmal! Zu meiner Jugendzeit wurde noch mehr gelesen, es ging aber dann schon schleichend los – durch Fernsehen bedingt – bis es heutzutage eine Katastrophe und ein geistiger Niedergang ist.

Lesen ist langweilig, finden die meisten Jugendlichen, bei den Freizeitangeboten belegen Bücher den vorletzten Platz. Dies kam bei einer Untersuchung 2006 heraus. Heutzutage ist dieser Trend noch viel ausgeprägter, neueste Zahlen sind verheerend.

„Fernsehen und Computerspiele statt Märchenstunde. Nur jedes dritte Kind im Vorschulalter hat im letzten Jahr ein Bilderbuch bekommen. Sich berieseln lassen, eine DVD hineinziehen, das ist eben bequemer – auch für die Eltern. Lehrer stehen dann auf verlorenem Posten.

Und wer keine Bücher liest, der lernt oft auch nicht richtig schreiben – und verbaut sich damit seine Zukunft. Das »Land der Dichter und Denker« verkommt zur geistigen Bananenrepublik.
Lesen als Zeitverschwendung.
Fast ein Drittel der Grundschüler hält Lesen für Zeitverschwendung. Der Spaß am Deutschunterricht, so eine Studie, nimmt von der zweiten bis zur vierten Klasse kontinuierlich ab.
Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr in Leser und Nichtleser.

Ohne Bücher keine Zukunft. Denn Lesen ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Ohne gut ausgebildeten Nachwuchs fährt Deutschland garantiert gegen die Wand.
(schrieb ich schon 2006 – auf MP-Netz angeregt durch einen WDR-Kulturbericht)

Klosterbuchhandlung Maulbronn – Diese Buchhandlung hatte auch so eine schöne Mineralienabteilung.

Mineraliensammlung. Hätte mir ja auch noch als Steckenpferd gefallen (eine kleine Sammlung habe ich auch), aber alles kann ich Zeit mäßig nicht abdecken.

Ein paar Bilder gibt es auch in dieser Buchhandlung. Solche alten Buchhandlungen liebe ich. Habe ich auch immer gerne in Heidelberg und Tübingen besucht. Früher auch in Karlsruhe.

Bilder statt Bücher?

Diese drei Bücher hatte ich mir damals gekauft. Teilweise sind die Bilder nicht so toll in der Qualität, da hatte ich nur die kleine Kamera dabei.

Ein progressiver Advokat für eine postindustrielle Kultur könnte sich auf den Standpunkt stellen, dass Lesen allmählich tatsächlich überflüssig wird, weil Information und Kommunikation heute technisch und methodisch viel besser, rationeller und unterhaltender organisiert werden können als durch den mühselig herzustellenden und aufzunehmenden Text. Sicher, so könnte unser Advokat sagen, hatte das Lesen einmal einen maßgeblichen Anteil am Entstehen moderner Industriegesellschaften.

 

Schneewanderung am Sonntag

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Endlich nach 7 Tagen mal wieder eine kleine Wanderung bei minus 2,3° C. Zwar nur gut 1 1/2 Stunden, aber besser als nichts. Der Himmel grau in grau.

Was mich wundert, diese kleinen Bäche sind nicht zugefroren, während die größeren Seen doch schon Eis ansetzen. Geschneit hat es nicht mehr, es liegt so 3 bis 4 cm Schnee.

Was mir hier so gefällt, ich bin weitgehend allein unterwegs. Diese Weite und diese Freiheit liebe ich über alles.

Man merkt es überall, Weihnachten steht vor der Tür. Die Schweden lieben Lichter und Weihnachten. Wir haben uns schon angepasst und auch Lichter in den Fenstern. Aktuell um Mitternacht minus 6, 3° C.

Jedenfalls hat mir das Laufen wieder sehr gutgetan. Anschließend habe ich um 16:30 gleich geduscht und dann einen heißen Kaffee getrunken. Etwas gewöhnungsbedürftig war ja, hier geht die Sonne zurzeit fast eine Stunde früher unter wie in Wössingen. Habe mich aber weitgehend schon dran gewöhnt.

Tagesnotizen vom 07.12.2022

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07.12.22

«Wie sich Wissenschaftler in dieser Pandemie hergegeben haben, um den politischen Willen zu erfüllen, ist für das Wissenschaftssystem eine Katastrophe.»
Professor Roland Wiesendanger
Habe ausführlich im Bereich Plandemie, Virenforschung, kriminelle Machenschaften, Menschheitsverbrechen usw. recherchiert und archiviert.

Der Winter ist wieder mit Schnee zurückgekehrt. Aktuell zur Nacht minus 3,8° C. Dafür war der Himmel wieder klarer und Sonnenschein.

Die Hauptverkehrsstraßen waren zwar frei, aber teilweise in den Nebenstraßen mußte aufgepaßt werden weil Eisesglätte.

Fahrt nach Kosta vorgenommen, um Vogelfutter nachzukaufen. Habe gleich einen 30 kg Sack Sonnenblumenkerne gekauft. Auf der Rückfahrt hat die tief stehende Sonne geblendet.

Nachschub eingetroffen.: Heidegger, von Lorenz Jäger – Ein deutsches Leben

Heidegger

Martin Heidegger zählt zu den wirkmächtigsten Denkern des 20. Jahrhunderts – zugleich ist er einer der umstrittensten, nicht zuletzt aufgrund seiner Parteinahme für den Nationalsozialismus 1933. Basierend auf neuesten Quellen erzählt Lorenz Jäger das Leben des Philosophen, der den Menschen und sein Dasein in der Welt auf ganz neue Weise gedacht hat – von der katholischen Kindheit in Meßkirch und den geistigen Auseinandersetzungen der zwanziger Jahre über den Nationalsozialismus bis weit in die Jahre des Wiederaufbaus hinein. Dabei begegnen uns Lehrer wie Edmund Husserl, dem 1936 die Lehrerlaubnis entzogen wurde, Vertraute wie Karl Jaspers und Hannah Arendt, deren so schwieriges wie intensives Verhältnis zu Heidegger über historische Brüche hinweg anhielt, Intellektuelle und Dichter wie Ernst Jünger und Paul Celan, die ihn in seiner Schwarzwaldhütte besuchten, bis hin zu späten Interpreten wie Lacan und Derrida. Warum Heidegger jede Generation aufs Neue fasziniert und polarisiert, sein Denken auch heute nichts an Bedeutung eingebüßt hat: Auch das zeigt Lorenz Jäger in dieser Biographie, die meisterhaft das Leben Heideggers erzählt – und zugleich ein deutsches Jahrhundert. (Buchbeschreibung)

Martin Heidegger: Holzwege

Martin Heidegger: Holzwege

Martin Heideggers Holzwege erschien 1950 und präsentierte dem Publikum seine Überlegungen zum „Ursprung des Kunstwerkes“, zur „Zeit des Weltbildes“, zu „Hegels Begriff der Erfahrung“, zu „Nietzsches Wort ‚Gott ist tot'“, zur Frage „Wozu Dichter?“ und zum „Spruch des Anaximander“. Damit liegen in diesem Band einige der wichtigsten Beiträge aus Heideggers Spätwerk vor, in dem er sich kritisch mit der Geschichte der Metaphysik auseinandersetzt und sich in der Begegnung mit Kunst, Dichtung und der vorsokratischen Philosophie um neue Wege des Denkens bemüht. Seit seinem Erscheinen hat dieser Band, der in zahlreichen Übersetzungen vorliegt, die Rezeption von Heideggers Denken maßgeblich geprägt. Mittlerweile liegen zahlreiche andere Texte Heideggers gerade aus den 1930er und 1940er Jahren vor. Diese erlauben eine bessere Einordnung der in Holzwege veröffentlichten Texte und somit auch eine vertiefte Interpretation des Heidegger’schen Spätwerkes. Genau darum bemüht sich der vorliegende Band, der die Aufsätze aus Holzwege sowohl vor dem Hintergrund von Heideggers eigenem Denkweg als auch im weiteren Rahmen der Philosophiegeschichte diskutiert Dieser Band eignet sich zur allgemeinen Einführung in Heideggers Spätwerk als auch zu einer vertieften Auseinandersetzung mit Detailfragen zu seinem Denken. (Buchbeschreibung)

Leider komme ich nicht so regelmäßig zum Laufen / Wandern. Bild von der letzten Wanderung am Sa. 03.12.22

Netzfund:

Der seit 2007 existierende eingetragene Verein definiert sich auf seiner Webseite so:

„EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) ist ein Zusammenschluss einer wachsenden Zahl von Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines „menschengemachten Klimawandels“ als naturwissenschaftlich nicht begründbar und daher als Schwindel gegenüber der Bevölkerung ansehen. EIKE lehnt folglich jegliche „Klimapolitik“ als einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten.

https://www.achgut.com/artikel/die_angst_der_angstmacher/P10#comment_entries

 

Es war mal wieder soweit

Bild

Es war wieder eine Anhängerfahrt nach Växjö nötig, um Baumaterial zu holen. Wider Erwarten war das Wetter erträglich.

Nach dem ersten Baumarkt war wieder der obligatorische Kaffeepott mit süßem Stückchen und ein Schlag Sahne fällig.

Alles auch schon weihnachtlich.

Auf der anderen Seite im Einkaufszentrum. Heute war überall viel mehr Betrieb wie sonst. Black Friday war u.a. angesagt.

Zum Schluß noch in den Bauhaus-Baumarkt und das Geld hatte wieder einmal Schwindsucht.

Nochmals die kleinen putzigen Häuschen. Um 18:15 Uhr waren wir dann wieder zu Hause.