
Mal wieder falsche Wettervorhersagen. Da es aber schön war sind wir auf Wanderschaft gegangen. Es war angenehm von den Temperaturen her, das Ziel, zum Waldsee, auch länger nicht angelaufen.

Die Luft war wieder so klar und wohltuend, in gewissen Abschnitten kräftig würzig / waldig.

Aus der Ferne war ein Gockel zu hören, ansonsten war eine ruhige Umgebung zu verzeichnen.

Es gab wieder Abbruchkanten und verschiedenartige Gesteinsschichten zu begutachten.

Hier begann wieder ein sehr felsiger Waldabschnitt.

Felsenwald.

Am Waldsee angekommen.

Es ist immer wieder schön in diese nordische Idylle, in diese Ruhe und Stille einzutauchen. Meistens sind wir auch immer alleine unterwegs, kein Mensch weit und breit. Und ehrlich gesagt ist es uns auch nicht mehr so sehr um Menschen, seit den vielfältigen Erfahrungen zur Coronazeit u.a., ticke ich eher in Schopenhauer Manier.

Für schwedische Verhältnisse ist es eher ein kleiner See, aber allein der Weg hier her, ist immer wieder schön zu laufen.

Linkes Ufer.

Hier sitzen wir dann eine Weile und genießen die Natur.

Pfade am See entlang.

Moosfelsen.

Verstecktes Boot.

Am Seeufer.

Einfach immer wieder sehr erholsam solche Wege zu laufen.

Es wird auch nie langweilig, weil die Umgebung sich immer verändert und nie gleich ist.

Die Natur ist mein Dom und Kathedrale. Ehrlich gesagt zieht es mich überhaupt nicht mehr in die wusseligen Städte, auch hier nicht. Bin schon in D. kaum noch nach Karlsruhe, Bretten oder Bruchsal u.a. Auch nicht mehr gerne Auto gefahren.

Bin schon als Kind und Jugendlicher gerne ausgiebig in Wald und Natur umhergeschweift. In Obrigheim z.B. bin ich nach der Schule oft stundenlang am Neckar oder im Wald, mit meinen „Rinti“ (Schäferhund-Mischling) gelaufen. Schulaufgaben waren oft Nebensache. Allerdings habe ich auch gerne Fußball gespielt.