Tagesnotizen vom 19.10.26

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Mal wieder falsche Wettervorhersagen. Da es aber schön war sind wir auf Wanderschaft gegangen. Es war angenehm von den Temperaturen her, das Ziel, zum Waldsee, auch länger nicht angelaufen.

Die Luft war wieder so klar und wohltuend, in gewissen Abschnitten kräftig würzig / waldig.

Aus der Ferne war ein Gockel zu hören, ansonsten war eine ruhige Umgebung zu verzeichnen.

Es gab wieder Abbruchkanten und verschiedenartige Gesteinsschichten zu begutachten.

Hier begann wieder ein sehr felsiger Waldabschnitt.

Felsenwald.

Am Waldsee angekommen.

Es ist immer wieder schön in diese nordische Idylle, in diese Ruhe und Stille einzutauchen. Meistens sind wir auch immer alleine unterwegs, kein Mensch weit und breit. Und ehrlich gesagt ist es uns auch nicht mehr so sehr um Menschen, seit den vielfältigen Erfahrungen zur Coronazeit u.a., ticke ich eher in Schopenhauer Manier.

Für schwedische Verhältnisse ist es eher ein kleiner See, aber allein der Weg hier her, ist immer wieder schön zu laufen.

Linkes Ufer.

Hier sitzen wir dann eine Weile und genießen die Natur.

Pfade am See entlang.

Moosfelsen.

Verstecktes Boot.

Am Seeufer.

Einfach immer wieder sehr erholsam solche Wege zu laufen.

Es wird auch nie langweilig, weil die Umgebung sich immer verändert und nie gleich ist.

Die Natur ist mein Dom und Kathedrale. Ehrlich gesagt zieht es mich überhaupt nicht mehr in die wusseligen Städte, auch hier nicht. Bin schon in D. kaum noch nach Karlsruhe, Bretten oder Bruchsal u.a. Auch nicht mehr gerne Auto gefahren.

Bin schon als Kind und Jugendlicher gerne ausgiebig in Wald und Natur umhergeschweift. In Obrigheim z.B. bin ich nach der Schule oft stundenlang am Neckar oder im Wald, mit meinen „Rinti“ (Schäferhund-Mischling) gelaufen. Schulaufgaben waren oft Nebensache. Allerdings habe ich auch gerne Fußball gespielt.

 

Auch heute wieder

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Eigentlich wollte ich ja im Haus arbeiten, da es aber ab Mittag auflockerte, zog es uns doch auf eine kleine Wanderung. Auch heute war es der Jahreszeit entsprechend noch mild.

Henry David Thoreau: Vom Glück, durch die Natur zu gehen. Der Gang in die Natur als Heilmittel gegen die Zivilisation. Thoreaus ebenso lebenskluger wie stilistisch brillanter Essay ist heute aktueller denn je.

Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet. (David Hume)

Blick von der Waldanhöhe auf den oberen Weilersee.

Da es doch öfters mal ein wenig geregnet hat, ist in den kleinen Waldbächen auch wieder etwas mehr Wasser.

Die Natur reagiert sofort auf den Regen.

Wegeauswahl genug! Deswegen wird es auch nie langweilig.

Waldluft ist nicht einfach nur die Luft, die wir im Wald atmen. Sie ist eine Mischung aus verschiedenen Komponenten, die zusammenkommen, um eine Atmosphäre zu schaffen, die sowohl belebend als auch beruhigend wirken kann. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Luft in Wäldern reich an negativen Ionen, Terpenen und Phytonziden ist. Diese natürlichen Verbindungen haben nachweislich positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit, von der Verbesserung der Luftqualität bis hin zur Reduzierung von Stress und der Förderung eines besseren Schlafs. (Quelle)

Am Wegesrand.

Heute führte uns die Wanderung mal wieder an den versteckten kleinen Waldsee.

Der Aufenthalt in dieser natürlichen Waldumgebung, schafft einen Akt der Reinigung von Körper und Geist, die umso nötiger werden, je intensiver der Mensch sich den Auswüchsen moderner Gesellschaft ausgesetzt sieht.

Allein schon das Laufen auf diesem Waldboden ist eine Wohltat.

Immer wieder freue ich mich und bin auch erstaunt, wie lange meine Schuhe von Riecker, mir schon gutes Laufen ermöglicht haben. Immerhin sind sie schon 6 1/2 Jahre alt und haben schon einiges an Kilometer abgelaufen.

Im letzten Winter 2021/2022 noch in Deutschland habe ich drei Paar Jomos Schuhe verbraucht. Zweimal die Sohle durch und einmal die ganze Sohlenseitennaht im Eimer. Da war ich sehr enttäuscht von der Marke, auf die, ich bis dahin geschwört habe.

Die frische Waldluft macht Appetit. Da muß ich aufpassen und Disziplin üben, um nicht mir zu viel Winterspeck anzufuttern. 😆 Noch habe ich fast Idealgewicht für mein Alter und keinen Bierbauch. Etwas verspätet waren wir zur Abendbrotzeit wiedr daheim. Heute gabe es mal Butterbrotstulle mit Schwarzwälder Schinken (den es hier zu kaufen gibt) und eigene Tomaten.

 

 

Kleine Waldwanderung am 14.10.26

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Auch heute haben wir eine kleine Waldwanderung in unmittelbarer Nähe unternommen. Regelmäßigkeit ist bei der Bewegung wichtiger wie ab und zu einen Gewaltmarsch.

Es war noch mild und Sonnenschein bekamen wir auch noch ab.

Hier kamen wir an einen kleinen Fischweiher vorbei. Da wir hier dieses Jahr noch nicht waren, wollten wir mal wieder hier schauen, wie es aussieht.

Am Fischweiher.

Am kleinen Waldsee.

Waldseeufer.

Blick über den Waldsee.

Auch hier läßt es sich gut entschleunigen und entspannen.

Auf dem Rückweg vom Waldsee wieder am Fischweiher vorbei.

Unten geht die Kosta – Waldpiste vorbei.

Wildschweinwald: Manche Waldstücke und auch Wiesen sind stark durchwühlt von den Wildschweinen.

Wildschweinwald. Es tut immer wieder gut diese gesunde und würzige Waldluft ein zu atmen. Die Waldluft sorgt dafür, dass sich unsere Lungen weiten und wir endlich mal wieder richtig durchatmen können. Wir nehmen mit jedem Atemzug mehr Sauerstoff und gesundheitsförderliche Terpene auf. Besonders wichtig auch für mich, weil ich doch immer noch viel zu lange  vor dem Computer Bildschirm sitze.

 

140 Minuten für die Gesundheit

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Aus dem Weiler hinaus in die Wälder. Heute ein schöner, warmer Sonnentag mit blauen Himmel. Das tat der Psyche und dem Körper gut.

Das ist das Schöne mit unserem Wohnen hier, wir sind sogleich im Wald. Wir brauchen nicht mit dem Auto erst wohin fahren oder durch eine Ortschaft, wir haben ringsum Wald.

Je weiter der Tag voranschritt um so schöner wurde das Wetter.

Waldbaden ist der gezielte Aufenthalt von Menschen im Wald zur Verbesserung der Gesundheit oder des Wohlbefindens. Es wird zusätzlich angenommen, dass viele Effekte des Waldes über beruhigende psychologische Effekte vermittelt werden[2][3], die indirekt auch zu einer verbesserten körperlichen Gesundheit führen können. Eine Rolle für psychologische Wirkungen spielt dabei die Reduktion sozialer Reize: Waldbaden führt zu einer Stressreduktion beim Waldbaden und der Waldtherapie positive Effekte auf Blutdruck, Herzfrequenz und Immunsystem[10]. Es ist wahrscheinlich, dass die Effekte körperlichen Trainings verstärkt werden. Cortisolsenkende Effekte sind aufgrund der Steigerung der Aktivität des Parasympathikus zu erwarten (Wiki)

In der Natur, im Wald zu laufen hat so viele positive Auswirkungen, was vielen Menschen garnicht so bewußt ist.

Laufen (Wandern) ist die natürlichste und menschengemäße Fortbewegung.

Die Untersuchungen des japanischen Mediziners Yoshifumi Miyazaki zeigten, dass Waldbaden mit positiven Veränderungen des Immunsystems einhergehen kann. So wurden unter anderem niedrigere Konzentrationen der Stresshormone Adrenalin und Cortisol sowie geringere Werte für Blutdruck und Pulsfrequenz beobachtet. (AOK)

In diesem Bereich war die Waldluft wieder besonders würzig.

Besonders die Kiefern strömen sehr gesunde Terpene aus: „Du betrachtest gerade α-Pinen: Das Kiefern-Terpen für Klarheit und Fokus α-Pinen: Das Kiefern-Terpen für Klarheit und Fokus Wirkung – Fokus & klare Atemwege Bronchodilatatorisch: Erweitert die Atemwege – traditionell in Erkältungs-Inhalationen. Konzentrationsfördernd: Russo (2011) postuliert, dass α-Pinen die Acetylcholinesterase hemmt – damit könnte es THC-typische Gedächtnis-Effekte abmildern. Antibakteriell: Wirksam gegen MRSA in vitro. Entzündungshemmend: Hemmt Prostaglandin-Synthese. (Quelle)

Der Waldboden noch sehr grün.

Gleichzeitig zeigte sich ein Anstieg der Aktivität natürlicher Killerzellen und bestimmter Anti-Krebs-Proteine. Diese Killerzellen erkennen und bekämpfen sowohl virusbefallene Zellen als auch Tumorzellen im Körper. (AOK)

So wirken Bäume nicht nur stimmungsaufhellend und beruhigend auf das menschliche Gemüt und können auf diese Weise Stress und Depressionen entgegenwirken. Regelmäßiges Waldbaden soll auch das Immunsystem stärken und vor Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht schützen. Das soll vor allem an den Duftstoffen im Wald, den sogenannten Terpenen, liegen. Diese Stoffe geben Pflanzen und Bäume unter anderem ab, um miteinander zu kommunizieren. (Quellauszug)

Terpene – Die aromatischen Botenstoffe Jeder kennt sie und doch können nur Wenige sie bei ihrem Namen nennen: Terpene. Bereits im Jahre 1892 konnte der deutsche Chemiker Otto Wallach die ersten neun Terpene eindeutig beschreiben. Heute sind bereits über 8.000 dieser Stoffe bekannt. Ihren Namen erhielten diese Verbindungen schon im Jahre 1863 von August Kekulé, der diese Bezeichnung vom Baumharz Terpentin ableitete. (Quelle – Gesundheitszentrale)

Die Sonne hat richtig gutgetan. Solches Wetter, der Blaue Himmel beflügelt  und stimmt wohlgelaunt.

Wenn wir aus dem Weiler rauslaufen können wir vielfältig immer wieder neue Wege ablaufen ohne eine Ortschaft zu berühren.

Mich erstaunt immer wieder, wie wuchskräftig die Pflanzen und Wälder sind.

Bei Terpenen handelt es sich um natürliche Verbindungen, die hauptsächlich in Pflanzen, aber auch in einigen Insekten vorkommen. Sie sind die Moleküle, die für den charakteristischen Duft vieler Pflanzen verantwortlich sind, von Lavendel über Zitrusfrüchte bis hin zu Cannabis. Terpene gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe und spielen eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der Pflanze gegen Fressfeinde und Umweltstressoren. Sie finden sich somit in den Blättern, Blüten und Früchten vieler Pflanzen. Auch einige Insekten produzieren Terpene zur Abwehr von Feinden. In der Natur sind sie ein wesentlicher Bestandteil ätherischer Öle, die sowohl therapeutische als auch praktische Anwendungen finden, etwa in der Aromatherapie oder als natürlicher Insektenschutz. (Quelle)

Die wichtigsten Terpene und ihre spezifischen Eigenschaften Hier eine Übersicht der häufigsten Terpene und ihrer Effekte: Limonen: Stimmungsaufhellend, stressabbauend, antioxidativ Myrcen: Beruhigend, entzündungshemmend, muskelentspannend Pinen: Erfrischend, fördert mentale Klarheit, bronchienerweiternd Linalool: Angstlösend, beruhigend, schmerzlindernd Caryophyllen: Schmerzlindernd, entzündungshemmend, magen-darmschützend Humulen: Appetitzügelnd, entzündungshemmend, antimikrobiell (Quelle)

Nochmalls die Wirkung – Fokus & klare Atemwege Bronchodilatatorisch: Erweitert die Atemwege – traditionell in Erkältungs-Inhalationen. Konzentrationsfördernd: Russo (2011) postuliert, dass α-Pinen die Acetylcholinesterase hemmt – damit könnte es THC-typische Gedächtnis-Effekte abmildern. Antibakteriell: Wirksam gegen MRSA in vitro. Entzündungshemmend: Hemmt Prostaglandin-Synthese. (Quelle)

Siehe auch hier Informationen: Heilpraxisnet.

Gut gelaunt wieder in den Weiler zurück, rechtzeitig zum Abendbrot. Vorher war erfrischendes Duschen angesagt, danach leckere Spiegeleier mit üppig Zwiebel und Knoblauch und die Welt ist rund und schön, so wie die Biene Maja singt: Schön ist es auf der Welt zu sein (;;;). 😆 😆

 

Tagesnotizen vom 11.09.26

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Das Wetter heute ein Lichtblick, 20° C. und abwechselnd bewölkt. Wir hatten Bargeld am Automat gezogen und es gleich mit einer Wanderung verbunden. Heute eine Läen Seewanderung, aber diesmal in die andere Richtung.

Die Badestellagen noch da und es haben auch noch unerschrockene Leute gebadet. Mir wäre das Wasser schon zu kalt.

Am Läenufer in Lessebo.

Da heute kaum Wind war das Wasser nur leicht gekräuselt.

Badestege am Läen.

Einige Boote liegen noch an.

Blick auf den Läen.

Am Läen Ufer.

Uferpfad am Läen. Hier stehen sehr mächtige und alte Bäume.

Am Läen Ufer.

Uferimpression.

Bootssteg am Läen.

Hier knabbert die Vergänglichkeit.

Uferimpression.

Blick ans Ufer.

Ahoi! Leinen los, freie Fahrt voraus. 🙂

Uferblick.

Blick an das Ufer.

Wir waren überglücklich. Wir sind hier gänzlich neue Pfade und Wege gelaufen.

Blick vom Uferpfad auf eine Lichtung.

Hier ging der Pfad weiter am Rande einer großen Wiese entlang.

Hier wurden noch Heuballen produziert. Es ist schon erstaunlich was heute alles mechanisiert ist im Gegensatz zu früher.

In jedem Spaziergang mit der Natur erhält man weit mehr, als man sucht. (John Muir Philosoph – 1816 – 1914)