Verschwörung gegen die Wahrheit

Bildschirmfoto von Kopp-Report. Die diktatorische Bananenrepublik lässt grüßen.

Heimliche Überwachung und Strahlenfolter durch Geheimdienste
Whistleblower outet sich als ehemaliger Täter
Bei der Geschichte, die Carl Clark
erzählt, bleibt einem teilweise die Luft weg, Der Engländer beschreibt, wie
er für verschiedene Geheimdienste Menschen überwacht und verfolgt
hat und dann nach seinem Austritt aus diesen Diensten selbst zum
Opfer wurde. Auch den Einsatz von Mikrowellenwaffen hat er erst begleitet, dann selbst zu spüren bekommen. ,,Diese kriminellen Machenschaften
müssen an die Öffentlichkeit, damit sie gestoppt werden können“, beschreibt er seine Motivation, sich zu,“outen“. lnterview mit Carel Clark, Norfolk, England, von Armin Groß, Berlin (Name v. d. Red. Geändert)

Versuche, Personen in den Wahnsinn zu treiben
Riesiges Überwachungsnetz.
Es gab im Rahmen militärischer Forschung schon weitreichende Versuche, Körper, Seele und Geist über Frequenzen zu beeinflussen. ln Kombination mit noch anderen Interventionen kann man eine Person wahnsinnig machen.
https://stop007.org/wp-content/uploads/2018/03/carlclarkinterview_raum_und_zeit.pdf

Das Überwachungsnetz wird dichter | Das Ministerium für Wahrheit

»Big Brother is watching you«

das Benthamsche Programm,

»Big Brother is watching you« – das ist ja schon wieder das Benthamsche Programm, nunmehr in fast vollendeter, reif gewordener Gestalt: Der »Große Bruder« als ein irdischer »Adam Kadmon«, ein aus Millionen und Milliarden Menschen zusammengesetzter Riesenmensch und die Projektion der totalitären kapitalistischen Gesellschaft auf sich selbst, besteht aus den Millionen Augen der fordistischen Medien, des Marketings und der Demoskopie. Dabei hat sich sogar die äußere Überwachung des Menschenmaterials durch bürokratische Apparate nicht nur des Staates, sondern auch der kapitalistischen Unternehmen und der kommerziellen Medien in den fordistischen Weltmarkt-Demokratien gegenüber den rohen staatsdiktatorischen Formen noch einmal verstärkt. Packard sieht hier nicht nur den Totalitarismus mitten in der heiligen ersten Marktwirtschaftsdemokratie, er verweist dabei auch ausdrücklich auf die schleichende Realisierung von Orwells »1984«. Die »Gedankenpolizei« der fordistischen Demokratie ist auch in dieser Hinsicht viel raffinierter und auswegloser als der Zugriff aller Geheimpolizisten in den rohen, bloß staatstotalitären Durchsetzungsformen.

Und das gilt auch für jene »Orwellsche Sprache«, das »Neusprech«, das ja im Grunde schon seit mehr als zweihundert Jahren die Sprache des Liberalismus war, auf dessen Namen selber alle

Attribute dieser doppelbödigen Schizo-Sprache zutreffen. Wenn es im Namen des »Großen Bruders« heißt: FREIHEIT IST SKLAVEREI, dann braucht man diesen Kernsatz nur umzudrehen, um die erzliberale Maxime zu bekommen: SKLAVEREI IST FREIHEIT, nämlich die bedingungslose und freudige Unterwerfung unter die »Naturgesetze« der marktwirtschaftlichen Gesellschaftsphysik, seit Hegel philosophisch legitimiert in jenem totalitären Satz: »Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit«. Das gilt auch für die anderen beiden Parteiwahlsprüche im Staat des »Großen Bruders«: KRIEG BEDEUTET FRIEDEN – niemand weiß das besser als die NATO alias »demokratische Staatengemeinschaft« in ihrer Eigenschaft als selbsternannte Weltpolizei; und UNWISSENHEIT IST STÄRKE – wer könnte diese Maxime besseren Gewissens unterschreiben als der demokratische Massenkonsument, der umsichtige Produzent destruktiver Weltzerstörungswaren und der betriebswirtschaftlich bornierte Manager, deren Lebens- und Erfolgsfähigkeit systematische soziale Ignoranz voraussetzt? Auch nur gedanklich diese Welt eines geschlossenen gesellschaftlichen Wahnsystems von Grund auf in Frage zu stellen heißt schon, »out« und ein Fremder in der eigenen Gesellschaft zu sein, oder, wie es in »1984« heißt: »Das Gedankenverbrechen zieht nicht den Tod nach sich: Das Gedankenverbrechen ist der Tod« (Orwell 1995/1949,28), nämlich der soziale Tod. Auf die totalitäre fordistisch-demokratische Marktwirtschaft trifft in einem weit höheren Maße und weitaus intensiver als in den protofordistischen Diktaturen zu, was Orwell über das System des »Großen Bruders« und das darin herrschende »Zwiedenken« sagt: »Es war nichts weiter nötig als eine nicht abreißende Kette von Siegen über das eigene Gedächtnis. Wirklichkeitskontrolle nannten sie es; in der Neusprache hieß es Zwiedenken […] Zu wissen und nicht zu wissen, sich des vollständigen Vertrauens seiner Hörer bewußt zu sein, während man sorgfältig konstruierte Lügen erzählte, gleichzeitig zwei einander ausschließende Meinungen aufrechtzuerhalten, zu wissen, daß sie einander widersprachen, und an beide zu glauben; die Logik
gegen die Logik ins Feld zu führen […] zu vergessen, was zu vergessen von einem gefordert wurde,

um es sich dann, wenn man es brauchte, wieder ins Gedächtnis zurückzurufen, und es hierauf erneut prompt wieder zu vergessen; und vor allem, dem Verfahren selbst gegenüber wiederum das gleiche Verfahren anzuwenden. Das war die äußerste Spitzfindigkeit: bewußt die Unbewußtheit vorzuschieben und dann noch einmal sich des eben vollzogenen Hypnoseaktes nicht bewußt zu werden. Allein schon das Verständnis des Wortes Zwiedenken setzte eine doppelbödige Denkweise voraus« (Orwell, a.a.O., 34 f.).
(teilweise aus dem MP-Netz Archiv)

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