Notizen des Tages (24.10.26)

Wenn das Wetter novemberhaft grau in grau ist, machen wir uns halt sommerlich – sonnige Gedanken und schon ist die Welt wieder in Ordnung. 😆 Es hat auch leicht geregnet und zeitweilig war es auch windig und bei 13° C. war auch kein Hitzschlag zu befürchten.

Trotz der Jahreszeit ist es noch nicht so öde in der Natur und hier im Garten. Es gibt sehr wohl noch blühende Inseln und Farbtupfer.

Soll ich da traurig sein und Trübsal blasen? In meinem Alter mit 76 Jahren werde ich viele schöne Flecken und Orte in Schweden wohl nicht mehr sehen können. Danach ist das Land viel zu groß. Genauso wie ich in Deutschland bei weitem nicht alle schönen Ecken, Flecken und Landschaften gesehen habe. Leider ist es so,wenn man auch viel zu viel gearbeitet hat. Mir ist hier jetzt wichtig nach und nach die unmittelbare Umgebung zu erkunden und kennenzulernen.

Nur ein kleiner Streifzug durch die Meldungen und das Internet offenbart wie es in dem Land aussieht, was da abgeht. Tausende Geschäfte schließen – wo bleibt die Reaktion der Regierung?
Die Schließungswelle ist längst keine kurzfristige Erscheinung mehr. Bereits 2025 verlor Deutschland netto rund 4.500 Geschäfte. Für 2026 erwartet der HDE einen weiteren Rückgang um 4.900 Standorte. Seit Jahren schrumpft damit die stationäre Handelslandschaft. Dennoch fehlt eine überzeugende wirtschaftspolitische Antwort auf die Ursachen dieses Strukturverlusts. (Quellauszug)

Mein erster Arbeitsplatz 1974 – Es war ein aufwendiger und mühsamer Weg, aus der vorgegebenen Matrix auszubrechen und die Matrix hinter der Scheinmatrix zu erkennen. Denn die Dressur setzt ja sehr früh ein. Schule und Universität kann man meist auch abschreiben, dort wird der Untertan zugerichtet um im Sinne der Ober- und Hintertanen zu funktionieren.

Leider ändert sich an der Gesamtsituation nichts. Zu viele unterbelichtete Geisterfahrer sind unterwegs. Leider hocken noch zu viele Menschen vor der „Glotze“ und lassen sich mit geistigem Giftmüll berieseln.

Das momentane Wetter hat den Vorteil ich komme vermehrt zu Innenarbeiten.

Wir nutzen aber jede Gelegenheit, so wie gestern, aus um zu wandern. Der Vormittag noch nicht so toll, wurde es ab Mittag immer schöner und sonniger.

Gestrige Wanderung in Weilernähe.

Felsen Flechten Teppich.

Bunte Herbstlandschaft.

Auf dem Weilerberg.

Meine Kraftsteine hier oben.

Auf dem Weilerberg.

Auf dem Weilerberg. Frau Gemahlin fotografiert Pilze für ihren Status.

Auf dem Weilerberg.

Schöne Waldwege. Es macht immer wieder Spaß und Freude hier in der weitläufigen Waldnatur zu laufen / zu wandern.

Grauer Himmel

Grauer Himmel, trübe Tage,
Keine Lust und keine Plage,
Weder Sturm noch Sonnenglanz,
Grauer Stunden dunkler Kranz.

Wie ein Schiff auf stillem Meer
Todt und traurig treibt umher,
Wie ein Mühlrad ohne Bach
Still verharr‘ ich Tag auf Tag.

Manchmal muß es doch gewittern!
Manchmal muß das Herz erzittern!
Muß in Leid und Freud erheben!
Wie so öd‘ ist sonst das Leben!

(Heinrich Seidel -1842 – 1906)

 

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