Denken + Wissen ist immer von Vorteil

2 und 2 ist 5

„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
(Henry Ford)

Ein interessanter Kurzvortrag von Bernd Senf ( ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 2009 lehrte er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.) – (übrigens auch W. Reich Forscher)

Staubsaugereffekt: http://www.youtube.com/watch?v=0K3SyaJV3-0

„Dass diese Krisen dem Bereich der Banken und Börsen entstammen, ist kein Zufall. Denn hier haben sich – ausgelöst durch die zinsbedingte „Selbstalimentation der Geldvermögen“ (Bundesbank!) – über die Jahrzehnte hinweg jene Geldvermögensberge angesammelt, die im gleichen Umfang alle Volkswirtschaften zu immer höheren Verschuldungen zwangen. So nahm z. B. die Wirtschaftsleistung in Deutschland von 1950 bis 2005 in realen Größen auf das Achtfache zu, während die Geldvermögen und Schulden auf das 46-fache anstiegen! Aus der Zinsperspektive betrachtet: Im Jahr 1950 steckten in jeder ausgegebenen Mark erst sechs Prozent Zinsen, heute 35 bis 40 Prozent!“ (Helmut Creutz )

Nov-Dez 2012 - Olymp 810 - Gem - Bunker - Bücher 025

Durchblick ist immer von Vorteil!

Die Herrschaft des Geldes ist zwar ein dicker 1193 Seiten Wälzer,
aber ein sehr wichtiges Buch um die Herrschaft des Geldes zu verstehen.

„Das Geld regiert die Welt. Immer mehr Menschen haben das Gefühl, einer umfassenden Ökonomisierung und Monetarisierung ausgesetzt zu sein, die alle Bereiche des Lebens tangiert.“ (Buchrückseitentext)

Die Herrschaft des Geldes -Geschichte und Systematik –
(von Brodbeck, Karl-Heinz)

Geld ist allgegenwärtig und doch in seinen elementaren Funktionen und Bedeutungen unbekannt. Brodbeck zeigt, warum bisherige ökonomische Entwürfe so oft fehlschlugen und macht mit einer umfassenden historischen und systematischen Darstellung deutlich, dass Geld als Form der Erkenntnis begriffen werden muss.
Forschung
2., durchges. Aufl. 2012. 1203 S. mit 21 s/w Abb.,16,5 x 24 cm, Fadenh., geb. – gekauft bei WBG

Kurze Beschreibung: Als Ergebnis einer mehr als 20-jährigen Forschungsarbeit erzählt Brodbeck erstmals die Geistesgeschichte des Geldes und legt sein großes, in jeder Hinsicht außergewöhnliches Resümee vor: Es beschreibt als Grundlagen jeder Wirtschaft und Gesellschaft die erste große Theorie des Geldes, es erläutert die bisherigen unzureichenden Vorstellungen vom Ökonomischen und beweist, warum sich die Gegenwart durch einen Ökonomismus auszeichnet, der zunehmend als lebensbedrohlich empfunden wird. Brodbecks faszinierende Studie ist – trotz ihrer immensen Gelehrtheit und Wissenschaftlichkeit – also kein ›l’art pour l’art‹, sondern sehr eng an die Debatten der Gegenwart angebunden. Sein Band, der für die zweite Auflage durchgesehen und um ein neues Vorwort ergänzt wurde, liefert nicht nur einen grandiosen historischen und theoretischen Überblick, sondern eröffnet mit einer Analyse des Geldes als Erkenntnisform neue Perspektiven für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft. (Wissen verbindet)

Neue geistige Nahrung oder Mich wundert nichts mehr

Dezember Bunker-Bücher 001

Angst vor Sozialabbau, Sorge um die Zukunft – es wird immer stiller im Land. Politik und Wirtschaft haben leichtes Spiel: Wir sind auf direktem Weg in den Maulkorb-Staat. Wird Ruhe zur ersten Bürgerpflicht?

Alle Welt ereifert sich, wenn ein Trainerwechsel die Bundesliga erschüttert. Aber keiner sagt etwas zu Videoüberwachung und Internet-Zensur oder zu den Finanzspritzen für marode Unternehmen aus unseren Steuergeldern. Dahinter steckt System: Wir werden manipuliert. Wirtschaft, Politik und Medien machen uns mundtot. Ihre Methoden: das Prinzip Ablenkung, das Prinzip Gleichschaltung, das Prinzip Abstumpfung. Klaus Norbert warnt: Wir sind auf dem Weg in den Maulkorb-Staat. Höchste Zeit, lautstark dagegen anzugehen!

Das Debattenbuch für alle, die sich nicht den Mund verbieten lassen wollen. >>> Buch „Die Einflüsterer“ von Klaus Norbert.

siehe auch zum Thema:
„Die Einflüsterer

Die von dem englischen Schriftsteller George Orwell in seinem utopischen Schauerroman „1984“ prophezeite Total-Diktatur, in der alle Bürger ständig durch Fernseh-Augen überwacht und gelenkt werden, sei längst überholt, verkündete die einflußreiche und allen effektheischenden Übertreibungen abholde „New York Times“, als vor wenigen Wochen auf dem amerikanischen Büchermarkt ein Buch mit dem ominösen Titel „Die verborgenen Einflüsterer“ („The Hidden Persuaders“) erschien*. „Denn mit den Methoden angewandter Psychologie und Psychiatrie manipuliert (die Großregierung oder die Großindustrie) unser tägliches Leben in einer Weise, die jede Überwachung überflüssig macht; wie eine Marionette tun wir, wie uns geheißen, und wie Marionetten wissen wir noch nicht einmal, daß wir manipuliert werden…“ (Spiegel 07.08.1957)

Die Einflüsterer der Republik haben schon lange das Sagen in Absurdistan Germanistan:

„Wirtschaftslobbys bestimmen zunehmend die Politik. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Fehlentwicklung lieferte die Regierung Merkel mit dem Atomkraftpakt und … Die erste Milliarde ging an die Hoteliers. Als die Regierung Merkel vor einem Jahr für das Hotelgewerbe die Mehrwertsteuer um zwölf Prozent senkte und dies als „Wachstumsbeschleunigung“ verkaufte, da erschien derlei plumpe Klientelpolitik noch als ein Ausrutscher. Doch das Milliardengeschenk für die Großspender von CSU und FDP war erst der Anfang. Bald darauf folgte der Freikauf der Finanzbranche von ihren Fehlinvestitionen in Griechenland.“ usw. [Meinung im Tagesspiegel vom 11.12.2010]

siehe dazu auch ein Artikel in Die Zeit vom 12.12.2010

Dezember Bunker-Bücher 011
Klappentext:

„Lange Zeit hielt man das Gehirn des Menschen für unveränderlich, vergleichbar der Hardware eines Computers. Inzwischen sprechen viele wissenschaftliche Erkenntnisse dagegen. Damit nähert sich die Wissenschaft des Nervensystems dem spirituellen Weltbild des Ostens, das davon ausgeht, dass der Geist die Materie beherrscht. Die Implikationen dessen, was Wissenschaftler heute als „Neuroplastizität“ bezeichnen, sind revolutionär. Die renommierte Wissenschaftsjournalistin Sharon Begley beschreibt hier die spannende Entwicklung der Neurowissenschaften, die durch Zusammenarbeit mit Meditationsmeistern herauszufinden versuchen, wie und in welchem Maße Gedanken und Emotionen unser Gehirn beeinflussen. Buddhistische Erfahrungen belegen: Wir können Depression in Freude verwandeln und Aggression in Mitgefühl. Das heißt: Wir sind nicht Opfer unserer Gene, sondern selbst verantwortlich für unser Denken und Fühlen.“

August 2011 Olymp- BuTest 008

Da habe ich in nächster Zeit wieder zur Genüge zu arbeiten.