Damals wie heute…

Cafe Procope, Paris  1747: Treffpunkt der Freidenker und Aufrührer.Freidenker

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Der Einzelne an der Krücke des Absurden

Von Gott und den Menschen verraten, gerät Sophie in die brodelnde Hauptstadt des Königreichs. Um zu überleben, arbeitet sie im Cafe’ Procope, Treffpunkt der Freidenker und Aufrührer. Gegen ihren Willen verliebt sie sich in einen Gast. Denis Diderot. Der Philosoph plant das gefährlichste Buch der Welt seit der Bibel, eine Enzyklopädie mit dem ganzen Wissen der Menschheit – Sprengstoff für die morsche Monarchie. Schon bald begreift Sophie, daß es dabei um viel mehr geht als nur um ein Buch. Es geht um ihr eigenes Leben, Ihr Recht auf Freiheit, Liebe und Glück.

So stellt sich dem aufgeschlossenen Leser, der sich als Opfer einer Zeitwende erkennt, die Frage, wie man in einer absurden Welt ohne Gott überhaupt weiterleben kann.

Camus’ Antwort lautet:
„Das ‚gelobte Land‘, das wir suchen, gibt es nicht. Es ist unmöglich, für das Morgen zu leben, anstatt dem Heute. Die Welt an sich hat keinen Sinn, erst der handelnde Mensch verleiht ihn ihr, indem er für die Geknechteten und Entrechteten eintritt. Kunst und Revolte sind ewig. Unrecht, Leiden und Tod sind nicht aus der Welt zu schaffen. Es gilt, die Erde zu lieben, kühn und intelligent zu denken, klar zu handeln und zu wirken.“

Ausgerutscht
In diesem Sinne wünsche ich den BesucherInnen und LeserInnen von Absurd-AG einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

Nachtgedanken 67: Der Körper ist ein Spiegel der Seele

NachtlandschaftDer Körper ist wie ein Spiegel, in dem sich die Bilder des Geistes reflektieren. Um aber den Zustand idealer Gesundheit zu erreichen, mußt du versuchen ein Gleichgewicht herzustellen zwischen deinem Geist, deinem Körper und der Welt, in der du lebst.

Krankheit ist ein Zustand des Ungleichgewichts zwischen einem Wesen und seiner Innenwelt und seiner Umwelt.

Und was führt zu diesem Ungleichgewicht?
Sie mal, niemand lebt unabhängig von seiner Umwelt. Das Sein des Menschen hängt von dem Verhältnis ab, das dieser zu seiner Umwelt hat. Er beeinflußt sie gleichermaßen, wie er von ihr beeinflußt wird, beide bilden ein gemeinsames Ganzes. Umwelt ist sowohl die physische als auch die soziale Umgebung. Findet nun eine Veränderung in einem der beiden Teile des gemeinsamen Ganzen statt, so bildet sich ein Ungleichgewicht, und der andere Teil muß sich ändern, um von neuem ein Gleichgewicht zu erreichen. Findet dies aber nicht oder unzureichend statt, so bleibt das Ungleichgewicht und wird zur Krankheit.

Kapelle Obergrombach kleine Kapelle zwischen Obergrombach und Binsheimer Siedlung (Walzbachtal)

Auch wenn viele Menschen anders denken, so ist es in den meisten Fällen doch das Individuum selbst, das die Erkrankung begünstigt.

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Der Körper ist wie ein Spiegel, in dem sich die Bilder des Geistes reflektieren.
Diese Bilder des Geistes sind die Gedanken und die Gefühle, die miteinander verbunden sind. Sind die Emotionen positiv, bewahren die Organe ihre Funktion und arbeiten harmonisch, also in einer gesunden Weise für das Individuum. Sind die Emotionen aber negativ, entsteht ein disharmonischer Zustand, der sich als organische Störung manifestiert.

Nicht zuletzt möchte ich auf die Forschungen und Arbeiten von Wilhelm Reich und seinen SchülerInnen hinweisen. So z.B. auf Alexander Lowen

Wer seinen Körper und seine Psyche verstehen will und die Einwirkungen der Umwelt auf den Menschen, sollte z.B. die Vorlesungen / Seminare von Bernd Senf besuchen. Die Vortragsreihen sind auch auf verschiedenen Webseiten abrufbar.
Einführung in die Tiefenpsychologie und Wilhelm Reich:
Die Bildung des Charakterpanzers in der Kindheit – Wilhelm Reich 2 –

Diese Vorlesung kann ich nur sehr empfehlen.

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Heißt das, die Emotionen bewirken körperliche Krankheiten?
Diese Einteilung in seelische und organische Erkrankungen ist viel zu förmlich. Niemand wird nur an der Seele oder nur körperlich krank, denn beide sind aufs Innigste miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig, beide bilden eine Einheit.
Um aber den Zustand idealer Gesundheit zu erreichen, mußt du versuchen ein Gleichgewicht herzustellen zwischen deinem Geist, deinem Körper und der Welt, in der du lebst.

Kultiviere die positiven Gedanken und die angenehmen Gefühle; suche immer etwas Neues zu lernen; sei schöpferisch: widme dich Dingen, die dir das Gefühl geben, nützlich zu sein; halte Maß in allen Dingen.

Der Waldmönch: Antworten aus dem Wald

Ewiger Weg maerzii2011walzbwald016

Rückzug

Du ziehst Dich zurück und konzentrierst Dich auf Dich selbst.

Meditation und innere Suche. Eine höhere Suche, die nur für Dich alleine Bedeutung hat und bei der Dir niemand sonst behilflich sein kann. Sie könnten Dich höchstens alle nur behindern.

Du schließt Dich ein und ziehst Dich zurück. Dabei ist es egal, ob Du Dich in Deiner eigenen Hirnschale verbirgst oder tief im Wald, auf einer kleinen Lichtung in einer Waldhütte.

Waldhütte Waldhütte

Fotografieren als Hobby

Fotograf

Fotografieren als Hobby, aber ja nicht in den Jungfrauenmodus verfallen. 😉

Die typische Jungfrau ist eben ein Perfektionist. Das Fotografieren und das Hobby soll ja Spaß und Entspannung bringen und keinen Streß. Aus diesem Grund habe ich mir auch noch nicht eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft. Zwei analoge dieser Machart, habe ich ja in meinem Bestand.

Vor kurzem kaufte ich mir das nachfolgende Buch:

Dezember 2015 - 07 - Olymp 810 - Bunker Bücher Hof 036 Das Buch Arno Schmidt als Fotograf

(Inhalt: Fachleute untersuchen die fotografischen Arbeiten Arno Schmidts (1914-1979) aus unterschiedlichen Perspektiven; mit einer Auswahl aus dem fotografischen Werk des Schriftstellers.)

Seine Aufnahmen zeigen Orte, die er an Schauplätzen geplanter Erzählungen aufnahm; die meisten dokumentieren jedoch die norddeutsche Heidelandschaft um seinen Wohnort Bargfeld.
Arno Schmidt und die Fotografie auf der Arno Schmidt Stiftungsseite.
Arno Schmidt als Fotograf (eine weitere Webseite zum Thema)

”Wer sich keine Zeit zum Hinsehen nimmt, wird niemals
etwas sehen.” (Arno Schmidt im obigen Buch S. 144)

Auch ich selber betrachte die Kamera als Mittel zur Reflexion und zur Dokumentation, praktisch auch als visuelles Notizbuch.
Diese Sichtweise ist mir bei Arno Schmidt sympathisch, ebenso wie bei Martin Heidegger. Die Betrachtung / der Vergleich:  das Leben = Wege

Wirklich erstaunlich mit dem Wetter

auenlandschaft_152Um dieses Jahreszeit so anhaltend Hochdruckwetter und dies nicht winterlich, sondern wie im März ist schon nicht alltäglich. Obwohl wir dies schon mehrmals in den 90er Jahren hatten. Da gab es zwei Jahre, da war es Weihnachten auch wärmer wie an Ostern. Das eine Jahr war bis in den Februar so schön und mild. Zur unpassenden Zeit dann im Frühjahr kam noch die Kälte und Schnee. In den 90er Jahren bis Anfang 2000er Jahre hatten wir auch etl. starke Winterorkane.
Den Orkan Lothar werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Da wollten wir eigentlich am 2. Weihnachtsfeiertag, meine Mutter in Heilbronn besuchen, daraus wurde aber nichts. Am Vormittag fielen meine Barometer schon so weit herunter, wie ich es noch nie erlebt hatte. Sogar unterhalb der Anzeigeskala, da sagte ich gleich zur Frau Gemahlin und Tochter, da braut sich etwas zusammen. Und so kam es dann auch. Wir standen sehr lange auf dem Dach und haben Ziegel festgehalten, sonst hätte uns der Orkan das Dach abgedeckt. Da mußten alle ran zum Halten. Nach dem Orkan sah es verheerend in der Landschaft und im Wald aus.

”Lothar ist der Name eines Orkantiefs  das sich über der Biskaya entwickelt hatte und am 26. Dezember 1999 in nordöstlicher Richtung über West- und Mitteleuropa hinweg zog. Der Orkan richtete vor allem in Nordfrankreich, der Schweiz, Süddeutschland und Österreich die höchsten Sturmschäden der jüngeren europäischen Geschichte an.” (…) – Wikipedia – Orkan Lothar

Jedenfalls waren wir auch am Sonntag unterwegs in der Natur.

Blick auf Wössingen Blick auf Wössingen – die letzte Reihe Berge der Beginn vom Schwarzwald

Dezember 2015 - Olymp 810 - Weihnachten GM SpZg 033 Landschaft Walzbachtal

Dezember 2015 - Olymp 810 - Weihnachten GM SpZg 039 Blick auf Jöhlingen von den Weinbergen aus (Hasensprung)

Dezember 2015 - Olymp 810 - Weihnachten GM SpZg 040 Landschaft Walzbachtal – Jöhlingen

Dezember 2015 - Olymp 810 - Weihnachten GM SpZg 041 Blick vom Jöhlinger Hasenberg in Richtung Weingarten und Rheinebene

Nur mal so erwähnt

Computerfrust-smielyschüttel

das sowohl der Computer so wie gewisse Software Ärger macht
Mein “geliebter Feuerfuchs” schwächelt total, nichts geht mehr mit ihm.
Softwareinterne Reparatur bringt mich nicht weiter. Will mal das nächste Update abwarten, wenn das nichts bringt werde ich ihn wohl neu aufsetzen müssen.
Da ich den MS-Iexplorer sowieso auf dem Computer habe (manchmal braucht man ihn) habe ich den soweit flott gemacht – für die wichtigsten Angelegenheiten von mir – nur den halte ich nicht lange aus. War schon von Anbeginn so und die MSler haben ihn nie ebenbürtig an Mozilla/Feuerfuchs hinbekommen. Deswegen habe ich mir mal wieder den Opera Browser geladen bzw. installiert.

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Nun sind die für mich beschaulichen Festtage wieder herum und 2015 bald Vergangenheit. Auch Silvester verläuft bei uns beschaulich.

Dezember 2015 - Olymp 810 - Weihnachten   GM SpZg 021 Wöschbach schon gegen Abend

Am ersten Weihnachtsfeiertag sind wir von Wössingen nach Wöschbach und zurück gewandert, gleichzeitig noch kurz jemand besucht.

Blick von Wöschbach in die Rheinebene Blick von Wöschbach in die Karlsruher Rheinebene – wie fast immer diesig dort –

Dezember 2015 - Olymp 810 - Weihnachten   GM SpZg 028 Jöhlingen bei der Binsheimer-Siedlung

Dezember 2015 - Olymp 810 - Weihnachten   GM SpZg 030 Blick auf den hinteren Teil der Bauernsiedlung Jöhlingen-Binsheim
Irgendwie war an den Tagen das Objektiv der Kamera immer so beschlagen.

Der, der den Sternen näher ist

Stern - nebula_150war einmal der Eremit Sirius auf meinen Webseiten in den 2000er Jahren

Der Tanz ums goldene Kalb:

Leute seid mir nicht böse, aber wenn ich so betrachte wie verbissen in den Foren, so auch hier, Thread hoch und runter in klein-klein argumentiert wird, kann ich oft nur lächeln, wie wenig doch nach wie vor die Leute begriffen haben, daß weltweit von den politischen Kasten und Parteien keine Lösung zu erwarten ist. Der Kapitalismus ist und war ein überwiegend unmenschliches System. Nicht nur das er unsere Erde vernichtet, nein er deformiert auch die Menschen. Nun da die Finanzhaie und Gotteskrieger a la Bush die Oberhand gewonnen haben und der Gegenpart und die Alternative der Kommunismus und Sozialismus entledigt ist, zeigt er seine wahre Teufelsfratze. Aber was seid ihr so überrascht und jammert überall herum, konnte man das nicht schon früher wissen?

Anmerkung: Mittlerweile ist
Kapitalismuskritik = Gotteslästerung = Nazi
EU-Kritiker ist auch ein Rechter
usw.

Literaturempfehlung: Schwarzbuch Kapitalismus von Robert Kurz
Dies ist zwar auch wieder ein dicker Wälzer von Buch aber dem
Durchblick geschuldet.
Übrigens für den Durchblick in Sachen Weltwirtschaft, Volkswirtschaftslehre und Geldwirtschaft kann ich nur die Vorlesungen, Seminare etc. von Prof. Bernd Senf (Bernd Willfried Senf ist ein deutscher emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 2009 lehrte er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.) empfehlen. Auf seinen Webseiten sind vielfältige Informationen zu finden. Übrigens ist Bernd Senf (Webseiten von ihm) auch ein Kenner Wilhelm Reichs. sehr aufschlußreich auch seine Bücher
1. der Nebel um das Geld
2. Der Tanz um das Goldene Kalb – Gewinn

Geld regiert die Welt. Die Entschleierung der Geldherrschaft
Vortragszyklus:

Der Tanz um den Gewinn: Raubbau an Mensch und Natur

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Was mir mal wieder besonders auffiel dieser Tage

Dezember 2015 - 09 - Olymp 810 - WeingSalbu 022 Was glotzte denn so blöd? Noch kein kauendes Rindviech gesehen?

Ob in Karlsruhe,  Hamburg, Frankfurt und Berlin wälzen sich menschenfeindliche Blechschlangen durch enge Straßen, hasten Leute in Tuchfühlung gierig durch geldschluckende Kaufhäuser und über ermüdendes Straßenpflaster, jeder jedem ein Hindernis und Konkurrent – verbissene und vergrämte Gesichter. Eile, Bedrücktheit, Angst, Verschlossenheit, Flucht. Lustlosigkeit, Kummer, Lebensüberdruß.
Die meisten unter uns sind unglücklich oder unzufrieden, aber krampfhaft bemüht, diese Tragik ins Unbewußte zu verdrängen oder wenigstens streng geheim zu halten, weil sie darin ein persönliches Versagen erblicken, dessen sie sich schämen, und weil sie sich der Verpflichtung entziehen wollen, ihr Leben grundlegend zu ändern: Bequemlichkeit, Drückebergerei, Heuchelei und Ratlosigkeit.

Dezember 2015 - 09 - Olymp 810 - WeingSalbu 024 weite Naturlandschaft macht frei

August 2010 Stadtgarten KA 136 Karlsruhe am Bahnhof

Die Walze der Überzivilisation zerquetscht uns und läßt ein Häuflein Elend zurück. Je zivilisierter man lebt, um so zahlreicher bringt man sich offenbar um, um so unglücklicher ist man also.
Die Stadt beengt, nimmt die Luft zum Atmen und macht in Wirklichkeit unfrei.

Zeitreflexionen

Dezember 2015 - 21 - Olymp 810 - BunkHofSon 022 Abendhimmel 21.12.15 vor der Bunkerwelt

”Die Zeit ist nur ein leerer Raum, dem
Begebenheiten, Gedanken und Empfindungen
erst den Inhalt geben.”
(Wilhelm von Humboldt)

Dezember 2015 - 21 - Olymp 810 - BunkHofSon 023 Abendhimmel 21.12.15 vorm Bunkerfenster

Konrad Lorenz schreibt: „Der hastende Mensch ist sicher nicht nur von Gier gelockt, die stärksten Lockungen würden ihn nicht zu so energischer Selbstbeschädigung veranlassen können, er ist getrieben, und was ihn treibt, kann nur Angst sein.“

Mir war die ganze Vorweihnachtszeit kein Streß, sondern in dieser Jahreszeit lasse ich es besonders ruhig angehen. War auf keinen Weihnachtsmarkt, Geschenke für die Kinder schon längst gekauft. Obwohl wir nur 20 km von Karlsruhe entfernt sind, war ich das letztemal im Sommer in der Stadt.

Agathe und Paula  Agathe weißt du ~  was der Oskar immer gegen die Stadt hat?

Karlsruhe Karlsruhe Ettlinger Allee im Januar 2009

„Die Städte aber wollen nur das Ihre
und reißen alles mit in ihrem Lauf.
Wie hohles Holz zerbrechen sie die Tiere
und brauchen viele Völker brennend auf.
Und ihre Menschen dienen in Kulturen
und fallen tief aus Gleichgewicht und Maß,
und nennen Fortschritt ihre Schneckenspuren
und fahren rascher, wo sie langsam fuhren,
und fühlen sich und funkeln wie die Huren
und lärmen lauter mit Metall und Glas.“
(Rainer Maria Rilke)

Abendhimmel 21.12.15 Abendhimmel vorm Bunker 21.12.15

Eine immer wiederkehrende Erkenntnis

brunnen

„Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen. Die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.“ –
( Albert Einstein)

Bunkerschreibwelt Bunkerschreibwelt

Habe mal wieder intensiv Querbeet dem Papier gefrönt  😆

“Alle Gaben, die dem Menschen aus seinen tiefen Einsichten in die umgebende Natur erwachsen, die Fortschritte seiner Technologien, seiner chemischen und medizinischen Wissenschaften, alles, was dazu angetan scheint, menschliches Leiden zu mindern, wirkt sich in entsetzlicher und paradoxer Weise zum Verderben der Menschheit aus.“
(Konrad Lorenz)

Stille Momente Auch heute wieder so schöne Licht- und Schattenspiele beim Sonnenuntergang

Bücherland

Bücherwelt = Gedankenwelt

Freue mich auf die Festtage, da werde ich wieder ausgiebig im Papier wühlen.
Allerdings am Heiligabend sind wir familienmäßig zusammen. Wahrscheinlich werden unsere zwei Enkelinnen am 2. Weihnachtsfeiertag auch bei uns sein wollen.
Sollte das Wetter danach sein, ist natürlich auch Laufen angesagt.

Es hat sich nichts geändert

Zurück

Gesellschaftsaffen

Nichts sehen, nichts hören, nichts wissen

„Die heutigen Staatsmänner sind Freunde, Brüder, Vettern, Schwiegerväter von Großkapitalisten oder Diktatoren. Daß die Masse denkender, zum Teil kultivierter und gebildeter Menschen dies nicht sieht und nicht entsprechend reagiert, ist Problem. Es läßt sich nicht durch individuelle „psychodiagnostische Untersuchungen“ lösen. Die seelischen Erkrankungen, darunter Verstandestrübungen, Resignation, Hörigkeit, Selbstschädigung, unbedingte Führergläubigkeit usw. sind, auf die einfachste Formel gebracht, insgesamt Ausdruck gestörter Harmonie des vegetativen, im speziellen des sexuellen Lebens auf der allgemeinen gesellschaftlichen Grundlage der gesellschaftlichen Mechanisierung des Lebens.“ (Wilhelm Reich)

Wer diese Zeilen liest und hat nicht das schlüssige Denken verlernt, weiß auch bei intensiven Studium des Werkes und der Schriften von Wilhelm Reich, warum dieser geniale Mann so angefeindet wurde, auch heute noch, weil nach wie vor ein Großteil der Bevölkerungen Europas deformiert sind und an der emotionalen Pest leiden.
Mein Weg zu W. Reich und Erich Fromm und meine Auseinandersetzung mit beiden beginnt 1970/71 auf dem Höhepunkt der Studentenrevolte.
Nach intensiven Studien zur Umweltproblematik / Ökologie, Religionsgeschichte, Theologie, Geschichte des Nationalsozialismus  ~ führte mein Weg zur Psychologie und die Auseinandersetzung mit allen Facetten (Fassetten) der Psychologie, Tiefenpsychologie und Philosophie und auch besonders zur Neurosenproblematik.
Auch heute ist die emotionale Pest und Innenweltverschmutzung allgegenwärtig.

Ein Volk im Dämmerschlaf

Arzneiabfüllung

“Einer Ode, die der Expressionist Georg Heym 1911 hellsichtig gegen den herannahenden ersten großen Krieg geschrieben hat, fügt der Sänger ( Konstantin Wecker) hinzu: „Und schon wieder hört man herrisch Krieger schrei‘n …/ Wieder wälzt sich die Vernunft dumpf in Gewalt./ Abgestorben ist das Hirn. Das Herz ist kalt …/ Wir müssen seh‘n, wie wir den Gewalten widersteh’n./ Denn sonst heißt es wieder eines Tages dann:/ Seht euch diese dumpfen Bürger an./ Zweimal kam der Krieg mit aller Macht./ Und sie sind zum dritten Mal nicht aufgewacht.“
(zitiert nach Nachdenkseiten)

Die Webseiten von Konstantin Wecker
auf dieser Seite ist das Lied: Das alles so vergänglich ist…
mal wieder nach meinem Geschmack.

Es ist wieder bitter nötig dieses Lied und diesen Text ins Bewußtsein zu rufen
Wader, Mey und Wecker: Es ist an der Zeit – Auch dich haben sie schon so belogen so wie sie es mit uns immer noch tun. Auch wir sind wieder an Kriegsschwellen angekommen.

Kranke Gesellschaften

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«Der Mensch wird frei geboren, und dennoch liegt er in Ketten.
Man wähnt sich Herr der anderen und ist doch oft mehr Sklave als sie.
Wie kam es zu dieser Veränderung? Ich weiß es nicht.»
(Rousseau)

Jean Jacques Rousseau hat diese Frage vor mehr als zweihundert Jahren am Anfang seines «Gesell­schafts­vertrag» gestellt. Solange wir die Antwort auf diese grundlegende Frage nicht gefunden haben, nützt es wenig, neue Gesellschaftsverträge zu entwerfen. Seit Jahrtausenden schon gibt es in der menschlichen Gesellschaft etwas, das buchstäblich jeden Versuch im Sande verlaufen ließ, das große Rätsel zu lösen, das allen großen Führern der Menschheit in den letzten Jahrtausenden wohlbekannt war: Der Mensch ist frei geboren, und doch geht er als Sklave durchs Leben.
Bis jetzt wurde noch keine Antwort gefunden. Es muß in der menschlichen Gesellschaft etwas geben, das uns hindert, die richtige Frage zu stellen, um die richtige Antwort zu bekommen. Alle menschliche Philosophie steht unter dem Alpdruck vergeblichen Suchens.
(Reich, Wilhelm: Christusmord, S. 29)
Siehe auch: Erich Fromm: Die Angst vor der Freiheit
und Die kranke Gesellschaft

Wer damit wohl mit gemeint ist?

BrennglasNicht die lieben, kleinen sieben Zwerge behüten Schneewittchen bis ans Ende der Zeiten, sondern die böse Königin mit dem magischen Spiegel unersättlicher Herrschsucht und Eitelkeit mit ihrem vergifteten Kamm, dem erstickenden Schnürleibchen und dem todbringenden Apfel dominiert.

Warum schweigen die Lämmer?

Keiner hört mehr auf die Kaiserin

Merkel Diktatur

Club der Willigen

Arche Noah

Es wird wieder einmal Zeit für die Arche Noah. Rette sich wer kann!

Inhaltsleere Gesellschaften

“Aber freilich… diese Zeit, welche das Bild der Sache, die Kopie dem
Original, die Vorstellung der Wirklichkeit, den Schein dem Wesen
vorzieht …; denn heilig ist ihr nur die Illusion, profan aber die
Wahrheit. Ja die Heiligkeit steigt in ihren Augen in demselben Maße,
als die Wahrheit ab- und die Illusion zunimmt, so daß der höchste
Grad der Illusion für sie auch der höchste Grad der Heiligkeit ist.“

(Feuerbach : Das Wesen des Christentums, Vorrede zur zweiten Auflage)

affekk_155Diese inhaltsleeren Menschen sind tagein tagaus  übers ganze Jahr zu beobachten.
Jetzt zur Weihnachtszeit, haben viele Menschen nichts anderes mehr im Kopf, als sämtliche Weihnachtsmärkte der Region abzugrasen. Da beschweren sie sich und stöhnen herum, der Streß, der Zeitdruck mit ihren Geschenken, da wird ein Kult um Alles betrieben, nur der eigentliche Sinn hinter Weihnachten ist total verloren gegangen. Übrig blieb eine Kauf- und Freßorgie an Weihnachten.
Wir leben in hochgradig narzißtischen, kranken Gesellschaften, in der das hohle Spektakel im Vordergrund steht.

“Das ganze Leben der Gesellschaften, in welchen die modernen Produktionsbedingungen herrschen, erscheint als eine ungeheure Sammlung von Spektakeln. Alles was unmittelbar erlebt wurde, ist in eine Vorstellung entwichen.”
wußte schon Guy Debord in “Die Gesellschaft des Spektakels zu berichten.

Sehnsucht der Seele

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Das Auge der Erkenntnis

Gott ist das Urproblem der Menschheit, besonders aber das Problem der heutigen Menschheit. Der Mensch ist von Natur ein Gott- und Sinnsucher in dem zweifachen Sinne, daß er die Gottheit erkenntnismäßig begreifen und daß er sie liebend umfassen möchte.

Die Suche nach Erkenntnis und nach Gott läßt uns nicht zur Ruhe kommen. Von Anbeginn war dies in der Welt und im Menschen. Das Urproblem der Menschheit nimmt eine doppelte Fassung an, einmal in der Frage: Ist Gott? und dann in der Frage: Was ist Gott? Die letztere Fragestellung wird für alle Zeiten bestehen; denn das Unendliche wird nicht umfaßt vom Endlichen.

Denkweise aus der Pastoralpsychologie heraus.

Weiterlesen

Bananenrepublik Absurdistan Germanistan

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“In einer Bananenrepublik gelten Gesetze, welche ganz nach Belieben der Eliten angewendet, gestrichen oder mal wieder neu erfunden werden. Ähnlich ist es mit dem Informationsfluss, der in Wahrheit reine Propaganda ist. Nun gibt es wieder einmal unglaubliche und aktuelle Beispiele dafür, dass die Deutschen in einer Bananenrepublik leben.”  (Info-Kopp-Online: der angebliche Rechtsterrorist war wohl ein V-Mann)

ARD-Flüchtlingstalk auch so ein Stück aus dem Absurdistan-Stadl – deswegen schaue ich diesen Schwachsinn überhaupt nicht mehr an.

Auch noch so Steckenpferde

alte Schriftenvon mir:

1. Alte Schriften und Bücher. Die alte deutsche Sprache liebe ich.
Selber schreibe ich auch weitgehend in der alten Rechtschreibung.
Die neuen Regeln halte ich weitgehend für hirnrißig.
Wenn man all die angeblichen Reformen betrachtet, so ist es meistens
mit Verschlechterungen verbunden. Besonders was uns da die Politik immer
als Reformen verkaufen wollte.
siehe dazu:  Albrecht Müller –> Die Reformlüge *
40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren

Buch Das Dorf Das Dorf

›Landleben‹ hat Konjunktur. Doch was ist Sehnsucht und was Realität? Gerhard Henkel, Professor für Kulturgeographie und einer der angesehensten Dorfexperten Deutschlands, beschreibt alle Aspekte des Lebens auf dem Land. Und darin steckt viel Dynamik, Leben und Zukunft.
(Wissenschaftliche Buchgesellschaft)

Bin einfach ein Dorffreund bzw. Liebhaber. Städte mag ich nicht so, besonders die Großstadt ist nicht mein Ding.
Obiges Buch habe ich ziemlich zügig durchgelesen, bekam ich erst vor ein paar Tagen.

2. alte Siedlungshäuser, alte Sandsteinhäuser, alte Bahnwärterhäuser mag ich auch:
Alte Siedlungshäuser haben ihren besonderen Reiz. Sie haben Stil, sind solide gebaut, von der Größe her ideal für Familien. Und sie stehen zentral und auf großen Grundstücken.
Beispielsiedlungshaus 1.
Beispielsiedlungshaus 2.
Siedlungshaussiedlung

alte Siedlungen
Bahnwärterhäuser (Googlebildnachweis)

Buchausschnitt Das Dorf Buchausschnitt Das Dorf

Steckenpferd 3:

alte Möbel

Bunkerküche mein Bunkerküchenbüfett

Damit verbunden meine rustikalen Teller und Tassen, die ich gesammelt habe, aber auch benutze.

Es geht aufwärts

November 2015 - 25 - Olymp 810 - HofBunkHau 024 Es war nicht nur mein Zaubertrank

Pfeil-oben

Das sonnige Wetter und der blaue Himmel trägt zum gesteigerten Wohlbefinden bei  🙂 Wir haben ja frühlingshafte Zustände im badischen Ländle. Die ganzen Tage Temperaturen von 11° C bis 14° C. Morgen sollen es sogar 15° C werden.
Hochdruckwetter bekommt mir eh besser wie das naßgraue Normalwetter um diese Jahreszeit. Aktuell klarer Sternenhimmel bei 8° C, Luftdruck 1024 hPa, kaum Wind.

schlaf

Schlaf, Oskar schlaf…

Nur ein wenig schlapp und teilweise müde fühlte ich mich.

Neues Alter

Zaubertrank

Im Winter nehme ich regelmäßig Algentabletten und neuerdings habe ich ein Lebenselexier Gold Plus für ein langes Leben entdeckt. Im Gegensatz zu Enkelin Klein-Lena, sie hat Schmalz für ein langes Leben entdeckt 😆

Die Formel für das Elixier des langen Lebens wurde von einer Äbtissin des Ordens von Fontevraud zur nächsten vererbt und immer streng geheim gehalten. Erst bei der Entdeckung des Zauberbuchs im Jahr 2010 wurde die Zusammensetzung der Formel enthüllt: 40 Heilpflanzen ergänzt mit einem Vitaminkomplex. Sie enthielt auch den Schlüssel für die besonders starke Wirkung: Die einzigartige Formel enthält pures Flüssiggold! Das ist auch so ein Steckenpferd von mir, in alten Arznei- und Kräuterbücher zu stöbern (recherchieren). Habe auch ein kleine Bibliothek an alten Kräuterbüchern.

Der Bücherliebhaber Lese- und Bücherzeit in der Bunkerwelt

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Hexensud

Demnächst muß ich mal wieder die Kräuterhexe im Kloster Maulbronn besuchen

kleiner Laden Kloster Maulbronn Da findet man die Kräuterhexe im Klosterhof

Es geht privat aufwärts und mit dem Wetter sowie der Jahreszeit ~~~ aaaber mit Absurdistan Germanistan geht es rapide abwärts —> siehe: CDU – Parteitag in Karlsruhe —> CDU wagt keinen Widerspruch – alle Kritiker tauchen ab – wie erbärmlich, lauter Luschen bäh

Nachtgedanken 66

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„In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.“
(Orwell)

Seit vielen Jahren versuche ich mit den Leuten zu diskutieren, sie auf Ungereimtheiten aufmerksam zu machen und zum selbstständigen Denken anzuregen. Es ist unglaublich, auf was für eine Wand von Ignoranz, Desinteresse und schlichte Dummheit ich gestoßen bin.
So traurig es ist, aber das Volk bekommt was es verdient.