Zeitgemäße Betrachtungen

Der Jungbrunnen ist es aber nicht

Unzeitgemäße Betrachtungen

Die vergnügten Philosophieprofessoren.

” Fast ist es ihm, als ob er die Symptome einer völligen Ausrottung und
Entwurzelung der Kultur wahrnähme, wenn er an die
allgemeine Hast und zunehmende Fallgeschwindig-
keit, an das Aufhören aller Beschaulichkeit und Sim-
plizität denkt. Die Gewässer der Religion fluten ab
und lassen Sümpfe oder Weiher zurück; die Nationen
trennen sich wieder auf das Feindseligste und begeh-
ren sich zu zerfleischen. Die Wissenschaften, ohne
jedes Maß und im blindesten laisser faire betrieben,
zersplittern und lösen alles Festgeglaubte auf; die ge-
bildeten Stände und Staaten werden von einer großar-
tig verächtlichen Geldwirtschaft fortgerissen.”
(F. Nietzsche)

Wie zutreffend auch für heutige irre Zeiten.

November 2013 - 01 - Fuji 30 - Weing-Grötz Wald 015 Auf die Bäume ihr Affen Absurdistan Germanistan  wird ausgekehrt / ausgeräumt

Niemals
war die Welt mehr Welt, nie ärmer an Liebe und
Güte. Die gelehrten Stände sind nicht mehr Leuchttür-
me oder Asyle, inmitten aller dieser Unruhe der Ver-
weltlichung; sie selbst werden täglich unruhiger, ge-
danken- und liebeloser. Alles dient der kommenden
Barbarei, die jetzige Kunst und Wissenschaft mit ein-
begriffen. Der Gebildete ist zum größten Feinde der
Bildung abgeartet, denn er will die allgemeine Krank-
heit weglügen und ist den Ärzten hinderlich. Sie wer-
den erbittert, diese abkräftigen armen Schelme, wenn
man von ihrer Schwäche spricht und ihrem schädli-
chen Lügengeiste widerstrebt. Sie möchten gar zu
gerne glauben machen, daß sie allen Jahrhunderten
den Preis abgelaufen hätten, und sie bewegen sich mit
(F. Nietzsche)

November 2013 - 01 - Fuji 30 - Weing-Grötz Wald 024 EselInnen und Eseleien wohin man schaut

Daß die einzelnen sich so gebärden,
als ob sie von allen diesen Besorgnissen nichts wü-
ßten, macht uns nicht irre: ihre Unruhe zeigt es, wie
gut sie davon wissen; sie denken mit einer Hast und
Ausschließlichkeit an sich, wie noch nie Menschen an
sich gedacht haben, sie bauen und pflanzen für ihren
Tag, und die Jagd nach Glück wird nie größer sein,
als wenn es zwischen heute und morgen erhascht wer-
den muß: weil übermorgen vielleicht überhaupt alle
Jagdzeit zu Ende ist. Wir leben die Periode der
Atome, des atomistischen Chaos. Die feindseligen
Kräfte wurden im Mittelalter durch die Kirche unge-
fähr zusammengehalten und durch den starken Druck,
welchen sie ausübte, einigermaßen einander assimi-
liert. Als das Band zerreißt, der Druck nachläßt, em-
pört sich eines wider das andere.
[Quelle: Unzeitgemäße Betrachtungen, F. Nitzsche]

November 2013 - 01 - Fuji 30 - Weing-Grötz Wald 026

Gegen das hochmütige , moderne  Weltverhältnis neuzeitlich-cartesischer Art wird die Bestimmtheit durch das Sein hervorgehoben. Schon der junge Heidegger wollte “den zersetzenden Einflüssen des Modernismus”, der “grundstürzenden Neuerungswut”, der Oberflächlichkeit und dem “schrankenlosen Autonomismus entgegenwirken”, dem “trügerischen Schein des modernen Geistes”; die durch Oscar Wilde, Verlaine und Nietzsche repräsentierte “Dekadenz des Individualismus und des Zigeunerlebens” der Modernität sollte durch das Credo “wahrer und tiefer Entselbstung” ersetzt werden, so Heidegger schon 1910.
(zitiert nach: Genius loci von Klaus Vieweg – 2014 – S.112)

November 2013 - 01 - Fuji 30 - Weing-Grötz Wald 007

Gartentag und Räumtag

Gartentag Weigelien in voller Blüte

Gestern war Gartentag und Rasenmähen angesagt mit anschließenden Eisessen. Später noch Umpflanzaktionen und diverse andere Arbeiten.

Bücheraussortierung Bücheraussortieraktion

Heute war wieder Bücheraussortieren und Verlagern angesagt. Es tut mir ja immer leid wenn ich Bücher entsorgen muß, aber es geht nicht anders. Die ganzen Fachbücher über Computerei, Software, Internet, Programmierung etc. haben nun mal eine kurze Lebensdauer und sind dann veraltet. Außerdem bin ich gezwungen aus Platzgründen da mal wieder Klar Schiff machen. Teilweise muß ich und habe ich schon Regale in Zweierreihen bestücken müssen.

Terrassensaison eröffnet Terrassensaison ist eröffnet

Lieblingsbirken meine geliebten Birken

Waldwiesenblumen meine letztes Jahr angesäte Waldwiesenblumen

Es geht aufwärts mit den Reichen

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Bildschirmaufnahme vom damaligen Widerstand-Boykott-Netzwerk (aus dem Jahre 2004 Schröderscher Zeitrechnung)
Es geht aufwärts mit den Millionären –  SPD = Wir haben ein Herz für Millionäre, Großgrundbesitzer, Aktienzocker, Spekulanten, Großverdiener, Konzerne und Steuerhinterzieher…

Untertanen=Bürger | Obertanen=Politiker | Übertanen=Hochfinanz/Kartell-Wirtschaft

Das Parteienkartell lähmt die Republik

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Der Staat als Beute des Parteien-Kartells

2. Das Grundgesetz und die öffentliche Meinung verlangen, dass alle Amtsträger sich am Gemeinwohl orientieren. In Sonntagsreden wird auch die Politik selbst nicht müde, dieses Ziel zu beschwören. Tatsächlich pflegen Berufspolitiker aber vor allem ihren Eigeninteressen zu folgen und bilden insofern eine „politische Klasse“. Politik ist – immer schon – vorrangig Kampf um Macht, Posten und Geld.
(Auszug von: (immer noch hoch aktuell)

Das Parteienkartell lähmt die Republik von Hans Herbert von Arnim
Zwölf Thesen zum Zustand von Staat und Gesellschaft
Der Verfasser ist Professor für Öffentliches Recht und Verfassungslehre an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Die zwölf Thesen beruhen auf seinem jüngsten Buch „Das System. Die Machenschaften der Macht“, Droemer Verlag München.

pcp

Früher hat es mich gereizt

gebirgsmassiv_595 Früher war ich fasziniert von den Alpen, heutzutage empfinde ich solche Berge und Landschaften erdrückend und lebensfeindlich.

Alpenlandschaft - AlpenschoberAlpenlandschaft

Meine erste Bekanntschaft mit der Alpenwelt war nach einem Heimat – Film, weiß gar nicht mehr wie der Filmtitel hieß, war jedenfalls von einem Geigenbauer in Mittenwald.
Jedenfalls sind wir sogar das erste mal im Winter nach Mittenwald in Urlaub gefahren. Es zeigte sich jedoch, daß wir keine Wintersport- und Schneefans werden würden. Die Alpen sind in der wärmeren Jahreszeit schöner. In Tirol waren wir da auch. Öfters im Allgäu. Oberstdorf, Garmisch Partenkirchen. Die Alpen sind wir vom Bodensee aus mal ganz längsseits in Etappen abgefahren (also von West nach Ost). Reisen war für mich auch immer systematisch etwas erkunden. So sind wir / bin ich den Schwarzwald auch angegangen. Tal für Tal sind wir systematisch abgefahren, um die Eigenarten kennen zu lernen.  Der Strandliegetyp bin ich jedenfalls nicht.

Meeresbrandung Das Meer reizt mich auch nicht mehr, vor allem dem Süden kann ich nichts abgewinnen. Da bin ich mehr der germanische Waldtyp. Schweden, Finnland, Norwegen und Irland waren mir sympathischer wie Südländer. Vor allem haben mir schon immer die schwedischen und finnischen Holzhäuser gefallen. England war mir schon zwiespältiger, vor allem konnte ich mich da mit dem Essen nicht anfreunden.
Durch Irland bin ich sogar mal getrampt kreuz und quer.

Meeressonnenuntergang Meeresstimmung

Wald und Wiesenlandschaft Heutzutage gefällt mir die strukturierte, vielseitige Stufenlandschaft.

Da in der Schulzeit Geographie eines meiner Lieblingsfächer war, nehme ich auch heute Landschaft immer noch anders wahr, wie der Normalo in diesem Bereich.

Wieder auf Entdeckungstour

Helmsheimer Flur Wieder auf Entdeckungstour war ich heute. Diesmal im Bereich Helmsheim, Heidelsheim und Bruchsal.

Mai 2016 - 17 - Olymp 810 Heidelshein Helmsheim 005 Blick auf Helmsheim – diesmal von der anderen Seite – Heidelsheimer Weinberge

Heidelsheimer Weinberge In den Heidelsheimer Weinbergen

Berauschend war das Wetter ja nicht, immer noch kühl, heute jedoch 14° C und wenigstens kein Regen mehr. Gestern war ja ein grauslicher Tag, nur 11° C und viel Regen und dusterer Himmel.

Weinbergnebler  Ein Weinbergeinnebler

Da mehrere von diesen Spritzern unterwegs waren, roch es wie nach einem Chemieangriff. Dabei sitzen die ohne Schutz da auf dem Traktor. Das bestätigt mich immer darin keinen Wein zu trinken.

Blick auf Heidelsheim Blick auf Heidelsheim (Stadtteil von Bruchsal) mit Kirche

Blick in die Rheinebene und Bruchsal Blick in die Rheinebene und Bruchsal im Hintergrund der Pfälzer Wald (Berge)

Heidelsheimer Seitental Heidelsheimer Seitental mit Schnellbahnbrücke

Zwischen Helmsheim und Obergrombach Landschaft zwischen Helmsheim und Obergrombach

Blick auf Helmsheim Blick auf Helmsheim

Von solchen Touren habe ich ja immer viele Bilder, heute wieder 104 Aufnahmen.
Da ich noch zwischen Heidelsheim, Helmsheim und Bruchsal unterwegs war, bis an das Truppenübungsgelände + Pferdehof, kann ich natürlich nur jeweils einen Bruchteil einbinden. Jedenfalls hat es mir wieder gut getan, obwohl ich diesmal nicht soviel gelaufen bin, sondern auch mit dem Auto auf Entdeckungstour, in verschiedenen Ecken wo ich tatsächlich so auch noch nicht war. So z.B. auf dem Neben-Weg ins Kraichtal bis Unteröwisheim und wieder zurück. Landschaften, wo ich dann weit sehen kann und nicht so erdrückt werde, liebe ich.

Rheinhochwasser am Pfingstsonntag 2016 II

Rheinhochwasserdamm Richtung Linkenheim Rheindammweg Richtung Linkenheim-Hochstetten

Rheinauenlandschaft Rheinauenlandschaft

Hochwasserrheindamm Hochwasserrheindamm

Ein lieblicher Maientag war es gewiß nicht. 12° C , ein kräftiger, kalter Wind und zeitweilig richtig duster und regnerisch.

Ungemütlich Wolkenlandschaft am Pfingstsonntag

Weg nach Linkenheim Weg nach Linkenheim

Rheinseitenkanäle Seitenkanäle

In diesem Landschaftsbereich sind viele Entlastungs- und Entwässerungskanäle ebenso wie Baggerseen, Weiher, Tümpel und stehende Gewässer. Paradies für Wasservögel und auch Schnaken und Bremsen. (Nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern mitunter auch gefährlich ist der Biss einer Bremse. Die Insekten ähneln äußerlich normalen Fliegen und können eine Reihe von Krankheiten übertragen – darunter auch die Borreliose. Besonders aktiv sind die Bremsen an schwülen Tagen und in der Nähe von Wiesen- und Feuchtgebieten. Da kann ich letzten Sommer ein Lied von singen, da bin ich hier gelaufen bei der Hitze und wurde von diesen Biestern tracktiert und verfolgt)

offene Landschaft offene Landschaft zwischen Linkenheim und Leopoldshafen

Blick auf Leopoldshafen Blick auf Leopoldshafen

Hochhäuser in Leopoldshafen Hochhäuser von Leopoldshafen

Leopoldshafener Baggersee am Leopoldshafener Baggersee entlang

Leopoldshafener Baggersee Baggerseeidylle

geheimnisvolle Waldpfade geheimnisvolle Waldpfade entlang

Das erinnerte mich an meine Kindheit und Jugend. Da war ich oft auch allein so weit auf Entdeckertour. Wenn meine Spielkameraden, die Nöler und Zauderer nicht aus dem Karee herauswollten, bin ich halt allein auf Tour gegangen. Immer im gleichen Bezirk, bei der gleichen Spielerei war mir oft zu eintönig. Meine Wissbegier ließ solch einen Dauerlebenswandel nicht zu.

Seitenkanäle Einer der vielen Kanäle

Insgesamt war ich rd. 5 1/2 Stunden unterwegs, bislang meine längste Wanderung in diesem Jahr.

Rheinhochwasser am Pfingstsonntag 2016

Mai 2016 - 15 - Pfingstsonntag Olymp 810 - Rheinhochwasser 008 Oh böse Welt! Was ist das bloß für ein beschissenes Pfingstmaienwetter – Da bekommt man ja die Krise. (Rheinhochwasser gegen 15 Uhr bei Leopoldshafen)

Pfingsthochwasser In welche Richtung ich auch gucke ~~~ Wasser, Wasser nichts wie Wasser ~~~

Mai 2016 - 15 - Pfingstsonntag Olymp 810 - Rheinhochwasser 010 Was der Schwarzkittel immer meckert, endlich mal wieder reichlich Wasser.

Mai 2016 - 15 - Pfingstsonntag Olymp 810 - Rheinhochwasser 015 Bei der Fährenanlegestelle Leopoldshafen

An dieser Stelle stauten sich die Menschen (Gaffer) die L559 entlang alles voll parkenden Autos, weil ja die Parkplätze überflutet sind. Da haben doch tatsächlich dann noch welche rumgemault, weil das Restaurant Rheinblick natürlich nicht erreichbar war. Der Wirt hätte wohl ein Bootholdienst einrichten sollen  🙁
Gelaufen sind aber kaum welche. Geglotzt, rumgelabert, links und rechts geschaut und wieder ab ins Auto.

image Detailkarte Quelle: Rheinblick Leopoldshafen

Jedenfalls habe ich mich auf den Rheindamm begeben und bin abmarschiert in Richtung Nord / Heidelberg.

Auwald in Richtung Karlsruhe Rheinauenwälder in Richtung Karlsruhe

Die Rheinauen sind eines der attraktivsten Naherholungsgebiete Karlsruhes. Fast auf der gesamten Strecke des Oberrheins lassen sich beidseitig des Flusses die noch erhaltenen Reste der Auenlandschaft erforschen. (Rheinauen bei Karlsruhe)

image Bildschirmbild von Ka-Stadtwicki – Ka-Auenlandschaft

überflutete Rheinauen überflutete Auenlandschaft am Rhein

Aktueller Hochwasserstand um 21 Uhr: 781cm Maxau/Karlsruhe. Ist aber noch nicht so hoch wie das 2013er Hochwasser (02.06.2013 = 868) + 14.05.1999 = 884cm).  Hochwasser am 08.08.2014: Der Sommer 2014 ist sehr launisch

Rheinhochwasserdamm Richtung Nord Rheinhochwasserdamm Richtung Norden

Rheinauen bei Leopoldshafen überflutete Rheinauen bei Leopoldshafen

Rheinauen Der Rhein ist am Waldesrand – hier Rheinauen Blick Richtung Pfalz

Unschlüssig Unschlüssig

Wieder hoch aktuell: Reise-Rummel

Teutonenbahn_155

Teutonenpiste

Reisen ist des deutschen Michels Lust.
Aber hat das Wort in seinem ursprünglichen Sinne noch Gültigkeit? Müßte man nicht richtiger von Ortswechsel, Heimflucht, Protzentum, Angeberei oder Anstandsbummel sprechen?
Goethe hat von seiner Italienfahrt eine Bereicherung seines Geistes und eine Reifung seiner Persönlichkeit mitgebracht. Was wir Heutigen aus Sizilien mit nach Hause bringen, sind Abstumpfung, kitschige Souvenirs und eine Menge miserabler Diapositive oder neuerdings Speicherkarten voll von digitalen Bildern.
Daß es freilich auch zu Goethes Zeiten hohlköpfige Reisende gegeben hat, beweist ein Aphorismus des ostpreußischen Schriftstellers und Theologen Gottlieb von Hippel aus eben jenen Jahrzehnten: „Zu den meisten Reisenden könnte man sagen: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in sein Vaterland!“ An solchen Gestalten wird es wohl niemals fehlen. Es ist nur, daß ihre Zahl mit dem riesenhaften modernen „Reise-Service“ von heute ins Ungemessene gestiegen ist, so daß sie mit den gegebenen Möglichkeiten und gesteigerten Ansprüchen dem fliegenden Jahrmarkt geradezu künstlich in die Arme getrieben werden.

Idyllische Waldwege Idyllische Waldwege

Für mich Einsamkeitswanderer hat der Reiserummel der Fluchtdeutschen aber den Vorteil, daß dann die Wälder und Auen nicht so bevölkert sind. Am Freitag ist mir auf meiner Rundwanderung kein einziger Mensch begegnet.

Waldwiesen Obstbaumwiese am Waldesrand

Auch hier, ist wie überhaupt zwangslose Geselligkeit und Kontaktaufnahme die unerläßliche Vorbedingung jeder gelungenen Urlaubsreise. Wehe dem Reiseleiter oder Animateur, der es nicht versteht, dauernd für heitere Stimmung und allgemeine Ergötzung zu sorgen….

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 030 Zur Waldruhe

Ein Badestrand. Sonne. Ein Wurf halbnackter bis ganz nackter Menschen, dicht gedrängt wie Rettiche im Frühbeet. Viel Sand. Noch mehr Wasser. Farbige Tupfen von Bademänteln, Bikinis und Sonnenschirmen. Irgendwo ein Musikpavillon, der Krach macht. ….
Solche Strände gibt es zu Tausenden. Was wäre gegen sie einzuwenden? Nichts. Höchstens daß sie, in Millionen von Schnappschüssen festgehalten, von gierigen Urlauberaugen förmlich verschlungen werden, als wären sie die Quintessenz aller erdenklichen Ferienfreuden. Ob es sich um Bilder aus Korsika oder Miami handelt: – Strand! Um einen Reiseprospekt für Irland oder Spanien: – Strand! Strand! Strand!
Man könnte sie gegeneinander auswechseln, diese menschendurchwimmelten Strände aller Zonen, ohne daß man es merkte. Und doch sind sie in ihrer tödlichen Einförmigkeit für den modernen Urlauber der siebente Himmel, ohne den auch die herrlichste Reise schal und ohne Mittelpunkt bliebe. Sie sind gleichartig wie Hühnereier und ohne jegliche Eigenart wie die jeweilige Mode.

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 059 Waldtalidylle

Nachtimpressionen

augustbunkerii2010002Oskarland bei Nacht

Der Mensch in der Krise:
Dieser eklatante Mangel an allgemeiner wie psychischer Psychohygiene wirkt sich natürlich in der Folge dann besonders verheerend aus, wenn der Mensch in eine Krise gerät. Der Mensch wird in einer Krise in eine Art “Niemandsland” hinauskatapultiert. Hinter ihm ist die Schranke herunter-
gelassen, das “Durchreisevisum” verfallen.

Der auf sich reduzierte Mensch fragt sich notgedrungen, ob das Unbekannte nur das negative Gegenteil des verlorenen Bekannten sein muß.

augustgebwetter2010017-1

Das Glück ist ein flüchtiger Moment

In der Krise muß ein Rätsel gelöst werden, das im Moment der mutigen Lösung aufhört, ein Rätsel zu sein – und klare Wirklichkeit wird, neu
betretenes, neu erworbenes Territorium, das es zu bestellen gilt.

Rückblick: Es war einmal

Philosophenstübxchen Meine Studierstuben

Es war einmal eine Neckarfahrt

september2012-1-olymp810-obrigheimodenwaldobergromb026 Mein Hügelhüpfer in Obrigheim am Neckarstrand

Brenne regelrecht darauf wieder ausgiebige Neckarfahrten zu unternehmen – sobald das Wetter besser ist gehts los. 🙂

september2012-1-olymp810-obrigheimodenwaldobergromb132 Neckarbrücke Obrigheim a.N.

september2012-1-olymp810-obrigheimodenwaldobergromb128 Neckarwasservergnügen

Lieber Bärenbold!
Bald komme ich angerauscht.

(*) Heimat – mit dem Begriff habe ich momentan meine Schwierigkeiten.
Was ist Heimat? Wo ist (meine) Heimat? Darüber muß ich mir noch klar werden.

Nach Regen folgt Sonne und dann Gewitter

Nach dem Regen Nach dem Regen habe ich mich gleich auf die Wanderschaft begeben

kleine Waldlichtung kleine Waldlichtung bei Dürrenbüchig

Solche Waldrandwege liebe ich Solche Waldrandwege liebe ich

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 013 Solche geheimnisvolle Hütten und Plätze liebe ich ebenfalls

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 027 Bundesstraße 293 zwischen Dürrenbüchig und Bretten

Da dies eine vielbefahrene Bundestraße ist, war der Verkehr weit zu hören.
Für mich immer ein Indiz dafür, daß wir viel zu dicht und eng besiedelt sind.
Normal sollen da ja keine Fernlaster mehr fahren, aber da wohl kaum kontrolliert
wird hat sich daran nichts geändert. Nach wie vor zahlreicher Schwerlastverkehr.
Die kürzen von Heilbronn aus ab um Mautgebühren zu sparen, genauso wie auf der B 35 (Stuttgart- Pfalz) die bei Bretten die B 293 kreuzt.

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 041 Feldflur zwischen Dürrenbüchig, Rinklingen und Bretten sowie Diedelsheim

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 044 Unterwegs in Richtung Diedelsheim

Durch die vielen Wiesenwege die ich gelaufen bin, war ich zum Schluß ganz durchgenäßt und mußte mich am Ende komplett umziehen. Kurzeitig sah es
vielversprechend mit dem Wetter aus, war jedoch ein Trugschluß.

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 047 Blick auf Diedelsheim (ein Stadtteil von Bretten)

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 063 Blick auf Bretten

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 072 Blick auf Diedelsheim

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 080 Gewitterfront im Anmarsch schon bei Gondelsheim

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 092 Blick auf Gondelsheim und im Hintergrund Neibsheim

Erstaunlich wie weit man in etwa 3 Stunden kommt. Leider machte es sich ringsum
immer mehr zu, gewittrige Bewölkung in Richtung Nord und Ost später auch noch in West. Eigentlich wollte ich noch etwas weiter in Richtung Helmsheim, trat aber lieber den Rückweg an um nicht in ein Gewitter zu kommen.

Mai 2016 - 13 - Olymp 810 - WöDieGondGrWald 095zwischen Gondelsheim und Helmsheim

Freitag der 13 und 13 Bilder 😆
Da ich auf dem Rückweg ziemlich forsch lief, habe ich erst einmal Muskelkater 🙁
Trotzdem war ich froh um meine Rundwanderung, wenn auch der Frühling einfach nicht so will wie er soll…

Aus dem Nähkästchen geplaudert

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Wild durch wilden Hafer
Neben Arginin gibt es noch andere Möglichkeiten, die Libido zu steigern.
Ein Extrakt von Avena sativa Blättern (Wilder Hafer) wird schon lange zur Stärkung von Körper und Geist eingesetzt.
Schon vor über 200 Jahren wurde die stimulierende Wirkung von .Avena auf die Sexualität in deutschen Arzneimittelbüchern beschrieben. Nur ist heute weitgehend dieses Wissen verloren gegangen. Verschiedene Kreise haben auch kein Interesse daran, daß das alte Heilwissen noch Bestand hat, denn damit läßt sich kaum Geld verdienen.

Aufbruch Durch das Umräumen und aussortieren und neu ordnen stoße ich auf viele ältere Aufzeichnungen und Notizen.

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Avena sativa setzt Testosteron frei

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Sowohl Männer als auch Frauen müssen genug Testosteron haben, damit sie keine sexuellen Probleme haben. Wissenschaftler haben aber inzwischen herausgefunden, daß Testeron mit zunehmendem Alter an diverse Stoffe im Körper gebunden wird und dann als blockiertes Testosteron nicht mehr wirksam ist.
Nun wurde bei den Forschungen zu Avena sativa herausgefunden, daß es in der Lage ist, dieses blockierte
Testosteron wieder freizusetzen. Und wenn es wieder frei ist, kann es wieder wirken und so das sexuelle
Interesse sowohl von Männern als auch von Frauen wieder neu wecken. Oder steigern.
Keine ganz neue Erkenntnis
Daß Hafer Durchhaltevermögen und sexuelles Verlangen steigert, ist eigentlich keine ganz neue Erkenntnis.
Hafer wurde über die Jahrhunderte in verschiedenster Form immer wieder zur Verjüngung und Stärkung angewendet.
Seine besonderen Fähigkeiten haben sich zum Beispiel in dem geflügelten Wort „Den sticht wohl der Hafer“ niedergeschlagen.
Wie bei allen Getreidearten gilt aber auch hier, daß Extrakte in Rohkostqualität aus den Blättern viel wirksamer sind als Produkte aus den Körnern.
Die Potenz des Bullens kommt aus dem Gras. Die wahre Kraft liegt im Blatt!

Wie bei vielen Dingen wird altes aber bewährtes Wissen beiseite geschoben.
Da habe ich wieder viele Erkenntnisschätze mir bewußt gemacht, das Umräumen
hat da doch auch eine gute Seite. 🙂

notes1_155

Aus Oskars Notizkiste

Zeit und Vergänglichkeit

Zeitempfinden Die Zeit eilt dahin ~~~~~>

Nun sind schon wieder 7 Tage vergangen seit meinem letzten Eintrag hier. Nächstes Wochenende ist schon Pfingsten und bald schon wieder ein halbes
Jahr herum. Mit dem Wandern ist noch keine Regelmäßigkeit verbunden, das Wetter ist meistens zu unbeständig. Heute wäre ich ja gerne gewandert, aber
die Gewitterneigung war mir zu stark. Gegen Abend kam dann ja auch ein
gewittriger Schauer runter. Außerdem bin ich immer im Zwiespalt zur Zeit, das
Renovierungsvorhaben soll ja auch weiter kommen. Im Garten war auch etwas
zu tun und Klein-Lena will auch beachtet werden.

Apfelbaum in voller Blüte Auch unser Terrassenapfelbaum unterliegt der Vergänglichkeit. Er war ein paar Tage später dran mit der Blüte und ist jetzt schon am verblühen. Bei leichtem Wind schneite er heute wieder Blüten. Leider neigt sich generell seine Zeit dem Ende zu.
Blühen tut er schon nur noch alle zwei Jahre und wird immer altersschwächer. Er wird bald dem hinteren Apfelbaum folgen, der auch zusammen gebrochen ist. Wir müssen dringend nachpflanzen.

Pusteblumen Auch die Pusteblumen sind Vergangenheit, sie wurden Opfer des Rasenmähers.

Pusteblumenparadies Pusteblumenwelt

Hofgarten Auch mein Hofgarten gedeit
Leider sind mir wohl zwei Oleanderbüsche (Bäumchen) verfroren. Mal sehen ob sie sich doch noch erholen?

Computerreste Vieles neigt sich zur Zeit bei mir dem Ende zu.
Auch dieser Computer und sein Motherboard ist Vergangenheit.

Die Reihen lichten sich Es lichtet sich in den Dachstuben

Dachstubenausblick Dachstubenausblick

Wössinger Rundwanderung Teil 3

noch blühende Obstbäume noch blühende Obstbäume

Es ist schade, die Bäume sind dann auch schnell wieder verblüht. Ist dann das Wetter noch nicht so toll, entgeht es einem noch mehr.

blühende Obstbaumwiesen blühende Obstbaumwiese

Blick auf Wössingen Blick auf Wössingen

Blick auf Wössingen Blick auf Wössingen

Blick auf Wössingen nochmals Blick auf Wössingen

Windanlage Wössinger Windanlage

Blick über Wössingen Blick über Wössingen hinweg

Blick über Wössingen nach Weingarten Blick über Wössingen hinweg zu den Weingartener Weinberge

Blick auf Zementwerk und Industriegebiet Blick auf Wössinger Zementwerk und Gewerbegebiet

Blick in östliche Richtung Blick von der Steig in nord- östliche Richtung

Wössinger Rundwanderung Teil 2

Immer noch da Immer noch da

Mai 2016 - 04 - Olymp 810 - WöRuG Dif Bü 067 am Wössinger Golfplatz vorbei

am Wössinger Golfplatz am Wössinger Golfplatz mit Blick auf Königsbach

Wössinger Golfplatz Wössinger Golfplatz – die Berge ganz im Hintergrund der Schwarzwald

Golfanlage Wössinger Golfclubanlage

Golfexpress Golfexpress – Tut mir leid! Irgendwie kann ich Golf als Sport nicht so ernst nehmen

Früher war Tennis der Schicki-Micki Möchtegernsport heute halt Golf – Man ist ja wer, man gehört dazu 🙁

Rundweg Das gefällt mir an Wössingen bzw. Walzbachtal – die vielen Obstbäume und Obstbaumwiesen, keine kahle leergeräumte Landschaft.

weiter durch den Wald weiter durch den Wald

Waldausblick auf Wössinger Kirche Waldausblick auf Wössingen

Mai 2016 - 04 - Olymp 810 - WöRuG Dif Bü 092 Blick auf Wössingen

Obstbaumwiesen zur nächsten Obstbaumwiese

Wössinger Rundwanderung

Ausgangspunkt Ausgangspunkt der Wössinger Rundwanderung der obere Hauweg

Mai 2016 - 04 - Olymp 810 - WöRuG Dif Bü 015 Blick vom Gewann  Im Hau auf Wössingen

Mai 2016 - 04 - Olymp 810 - WöRuG Dif Bü 016 Wössingen Im Hau

Mai 2016 - 04 - Olymp 810 - WöRuG Dif Bü 028Wössingen  Blick auf die Steig

blühende Landschaft Wössingen blühende Landschaft

Mai 2016 - 04 - Olymp 810 - WöRuG Dif Bü 039 Rapssinfonie

Mai 2016 - 04 - Olymp 810 - WöRuG Dif Bü 041 am Walzbach entlang

Wössinger Wiesenlandschaft Wössinger Wiesenlandschaft

Wiesenlandschaft Wössinger Wiesenlandschaft mit Blick auf Jöhlinger Weinberge

Mai 2016 - 04 - Olymp 810 - WöRuG Dif Bü 052 Kreisstraße von Stein nach Wössingen

Im Wössinger Wald Wössinger Waldweg – der Wald war ja sowas von schnell grün