Lebensgestaltung (Nachtgedanken 38)

Abendstimmung

Lebensgestaltung:
Unsere Zeit ist zu kurz bemessen, um sie mit unnötigem und belanglosem Tand und Tun zu vertrödeln.
Die Kunst ist es also, das Unwesentliche, den Ballast, zu erkennen, sich davon zu lösen, um das Wesentliche aufzudecken und zu bewahren. Deswegen müssen wir mit der Zeit haushälterisch umgehen. Wir sollten wissen und immer wieder hinterfragen, wofür wir Zeit haben (wollen) und wofür nicht.

Der erste Schritt, es sich im Leben leicht zu machen, ist, sich vom Ballast zu lösen: sich von Belastungen, von unnötigen Vorgaben und Normen zu trennen, von Druck zu befreien, die gesellschaften Erwartungen hinterfragen und  den “Rucksack” der Vergangenheit abzulegen, um nur noch mit leichtem Handgepäck zu reisen. Man kann nicht ewig in der Vergangenheit verbleiben und einer nicht optimalen Kindheit hinterher trauern. Vorbei ist vorbei.

Es sind vor allem geistige Einstellungen, die bedrückende Umstände verursachen. Unsere Gedanken steuern unser Lebensschiff.

Leuchturm-Nacht

Für alles Zeit haben wollen ist die größte Illusion jener, die überall dabei sein wollen, immer Angst haben etwas zu verpassen, von Veranstaltung zu Veranstaltung hetzen und die nie Zeit haben für die Hauptsache, für sich selbst.

Morgenstern sagt dazu:
Alles ist von Wichtigkeit,
alles ist nicht gar so wichtig.
Nur die rechte Sichtigkeit,
und du wandelst richtig.

Zwei herrliche Tage

Frühstück im Freien

Den schönen Frühlingssonntag zünftig mit Schokosahnetorte und Kaffee begonnen

Herrlicher Frühlingstag
Die Natur ist regelrecht explodiert. Es blüht so viel auf einmal.

Frühling
Im Frühling

Ich ging hinaus mit meinen Klagen,
Zu Dir, mein Wald, hinaus zu Dir!
Du gabst auf meine bangen Fragen
Nicht eine, eine Antwort mir.
Durch alle Wipfel hört‘ ich wehen
Dich, ewigschaffende Natur,
Doch nichts gabst Du mir zu verstehen,
Nichts, — Deiner eig’nen Kreatur.

Ich ging hinaus mit meinen Klagen,
Zu Dir, du Au, hinaus zu Dir!
Ich wollte alle Blumen fragen:
Ihr Holden hört! verstehet ihr?
Wohl sog ich ihre Düfte wonnig,
Wohl sah ich ihre Pracht mit Lust,
Sie standen da, so schön und sonnig
Und blühten weiter unbewußt.

In einem Garten hört‘ ich singen
Im schönen Mai die Vögelein,
Ich frug bei diesem Schall und Klingen-
Versteht ihr eines Menschen Sein?
Sie sangen weiter in dem Hage,
Hinauf zum gold’nen Sonnenlicht,
Und gaben mir auf meine Frage
Mit ihrem Sang die Antwort nicht.

Es rauscht der Wald, es blüh’n die Fluren,
Es rauscht und weht und singt dem Herrn,
Du schauest seines Schaffens Spuren
Und bist ihm doch so fern, so fern!
Geh‘ heim und laß‘ dein thöricht Fragen,
Du jammervoller, eitler Thor!
Was willst du dich mit Zweifeln Plagen,
Wo alles strebt zu Gott empor!

(Paul Cornel 1846 – 1899)

Blütentraum
Schön ist es auf der Welt zu sein…  🙂

Blick auf Wössingen
Blick auf Wössingen

Diese Wege, die wie heute liefen, waren gottseidank nicht so stark frequentiert.
Von Wössingen nach Wöschbach am Golfplatz vorbei….

 

Haltlose Welten, verlorene Fähigkeiten (Nachtgedanken 37)

Der gute Geist?

Die Situation ist verheerend: Krankheiten sind zum eigentlichen Modus vivendi geworden, wie Erschöpfung, Ausgebranntsein, Depressionen, Minderwertigkeitsgefühle, Unruhe, Langeweile, Aggressivität, Bissigkeit, Feindseligkeit, Neid, Angst, das Ringen um die Überlegenheit um jeden Preis… Viele wesentliche Begriffe sind verfälscht oder verschwommen: Sexualität, Erziehung, Sozialklima, menschliche Werte, Religionen …

Wegweiser

Menschliche Kontakte sind oberflächlicher geworden, die Menge ersetzt das bewußte Individuum. Die Selbstbeherrschung verschwindet, während Ruhe und Ausgeglichenheit nebst Zufriedenheit zu Raritäten werden. Dabei ist ein wesentlicher Faktor zur Gesundheit, die Zufriedenheit.

Schlafes Bruder
Unsere Zeit ist eine Zeit der Verdrängung.
Das bewußt denkende Individuum verschwindet. Der moderne Mensch handelt nicht mehr nach seinem Verstand oder seinen bewußten Gedanken, sondern nach seiner übersteigerten, krankhaften Emotivität.

Nichts Besonderes

Blick auf Wössingen

Blick auf Wössingen

Glück und Zufriedenheit muß man nicht in endlosen Fernen und unendlichen Höhen suchen. Glück finden wir auch nicht in spektakulären Aktionen oder Ereignissen.
Unser Sonntagsspaziergan fand schnöde und einfach in Wössinger Flur und Wald statt.

Notizblatt_160

Meine Lebensmaxime:

Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf
einem goldenen Stuhl an einer üppigen Tafel
seine Ruhe zu verlieren.
(Epikur)

Bescheidenheit in der Weite

Bescheidenheit, Besonnenheit und Natürlichkeit sind Fremdwörter geworden.

Voll beansprucht

Zeitschnelllauf
Die Zeit enteilt mir im Sauseschritt

Zeitprobleme
Da hilft kein OOhmm, kein Zeitplaner, keine Zeitersparnis, Fakt ist: 1. Klein-Lena hat enormen Nachholbedarf und neue Spielvarianten entdeckt. Da ist der Oskaropa stramm und voll eingebunden. Die unterschiedlichsten Ballspiele sind angesagt, Garten- und Hofaktionen…. etc.  2. der Garten schreit nach Zuwendung – Lauf- und Waldvergnügen ist momentan kaum möglich   🙁  – auch so ist ein “Arbeits- und Erledigungsstau zu beklagen  🙁  🙁

Wo bleibt die Zeit?
Wo bleibt die Zeit?

Unsere Zeit ist kurz bemessen. Wir müssen haushälterisch mit ihr umgehen.
Und wir sollten wissen, wofür wir Zeit haben wollen und wofür nicht.

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 030
Gartenphantasiewelten

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 002
Heute war ja kalendarischer Frühlingsanfang
Ein Tag mit vorsommerlichen Temperaturen von 24° C und strahlend blauer Himmel mit Sonnenscheindauer satt.

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 022
Lenas Märchengarten
Ihr geht es wieder besser, aber richtig gesund ist sie auch noch nicht. Es geht mit uns allen recht langsam aufwärts.

Lernen was gesund ist

Bunker-Arb - Ausschnitt s2dlogo

Ein neues Gesundheitsportal mit Namen Meine Gesundheitsakademie.de vermittelt online umfangreiches Wissen zu Diabetes, Bluthochdruck, Rückenleiden und Rheuma. Eine wertvolle Hilfe, um Krankheiten positiv zu beeinflussen.

In der Apotheken-Umschau habe ich auch einen informativen Artikel zu Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose) gefunden.
Lesenswert auch: Wer rastet der rostet (Apotheken-Umschau) + Das Kreuz mit dem Kreuz

Es ist einfach der Wurm drin

Februar - Mrz 2014 - Olymp 810 - Michaelb   SpZg 025

Es ist einfach zum Verzweifeln! Nach Krankheit geht Klein-Lena einen Tag in den Kindergarten und holt sich gleich einen viralen “PseudoKrupp” Dieses Jahr (nicht zuletzt durch den sehr milden Winter) schwirren sehr viele aggressive Viren und Bakterien in der Gegend herum. Hinzu kommt, durch die Klimaveränderung kommen immer mehr Krankheitsträger bzw. Überträger in unsere Breiten. Zu meiner Kinderzeit, Jugendzeit und lange ins Erwachsenenalter hinein gab es in dem Ausmaß viele Erkrankungen gar nicht, viele Erreger und Viren waren nicht bekannt bzw. waren Exoten. Beim Kinderarzt waren dann gleich ein paar Mütter mit ihren Kindern aus dem gleichen Kindergarten in den auch Klein-Lena geht.

Lebenssinn

Blumenstraus - abstrakt 0
Die Stoiker des 3. und 2. Jahrhunderts vor Christus, deren bedeutendste Vertreter unter anderen Zeno, Seneca, Marcus Aurelius waren, nannten den Menschen gelassen, der sich selbst lebt in Ausgeglichenheit von Seele, Leib, Geist und im Einvernehmen mit der Weltvernunft, der er sich unterstellt.

Sinn und Wesentlichkeit

Die Gelassenheit, die ein Mensch in seinem Tun und Erleben bewahrt, ist kein fragloses Annehmen des Allgemeingeschehens, sondern eine ausgeglichene Haltung in Bejahung oder Ablehnung.

Innerlichkeit
Unbeteiligtsein führt dazu, der Dinge wahres Wesen zu erfassen;
Ruhigsein dazu, dem Fluß des Bewegten die rechte Richtung zu geben
(Fernöstliche Weisheit)

Leider! Die ganzen Tage…

Unterwegs im frühen Frühling

Einer meiner Lieblingswege

Die ganzen Tage schon Hochdruckwetter von 1025 bis 1030 hPa – aktuell um 01:47 sind es 1029 hPa – 8,3° C und ca. 1/8 Bewölkung – der unmittelbare Himmel auch blau bis milchig – aber am Horizont bzw. im Weitblick doch sehr diesig.
Auf obigen Weg komme ich vom Lugenberg herunter – Walzbachtals höchste Erhebung (Berg, Buckel, Hügel…) von 266 M.ü.M – von dort kann man bei klarer Sicht den Katzenbuckel im Odenwald sehen, die Pfälzer Berge (Pfälzer Wald) und den Schwarzwald – leider ist die Fernsicht die ganzen Tage schon sehr eingeschränkt.

Es grünt so grün
Es wird von Tag zu Tag grüner und wärmer

Diesig
Blick vom Lugenberg auf Dürrenbüchig im Vordergrund im Hintergrund Bretten – da sieht man wie diesig es da war- gegen 17 Uhr –

März 2014 - 08 - Olymp 810 - SpZg Lugberg 026

Im Märzen der Bauer sein Rößlein …

Im Märzen der Bauer
Die Rößlein einspannt,
Er setzt seine Felder
Und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden,
Er egget und sät…

Ringsum war emsiger Betrieb auf den Feldern

Das hat mir gefehlt

Blick auf Obergrombach

Blick auf Obergrombach

Das Wandern und Laufen hatte mir sehr gefehlt. Nun bin ich endlich wieder zweimal hintereinander länger gelaufen. Es geht so langsam auch wieder besser, war doch ganz schön außer Übung. Das Kranksein hatte doch geschlaucht. Das frühzeitige Frühlingswetter animiert einerseits, macht hoffnungsfroh, schürt freudige Erwartung, ist aber auch ungewohnt und bewirkt eine gewisse “Frühjahrsmüdigkeit”
Heute war ich auch nochmals in der Werkstatt und habe wieder zwei Jahre neuen TÜV. Vergangenen Freitag hatte ich eine große Inspektion machen lassen. Nun können die Frühjahrsausflüge wieder beginnen  😆
Klein-Lena ist auch wieder soweit hergestellt, daß sie wieder in den Kindergarten gehen kann.

März 2014 - 06 - Olymp 810  - SpZg Jö 006
Die Natur ist schon soweit vorangeschritten und grün

Waldwiesen
Das Wetter war sonnig, leider in höheren Lagen ein frischer Wind

Wüste - Jöhlingen
Die Jöhlinger “Wüste”

März 2014 - 06 - Olymp 810  - SpZg Jö 018
Landschaft zwischen Jöhlingen und Weingarten