Traumreisen

Mai 2011 Lena Baden 024

Wolkenträume

 Die Wolke

An der Birke Stamm gelehnt,
Sah ich ihn sich biegen
Und die Wolke weißgedehnt
Über ihm sich wiegen;
Hin mit ihr zu fliegen
Hab ich mich emporgesehnt.

 Lieblich steuerst du dein Boot,
Wolke, Götterbote,
Angehaucht von Morgenrot
Und vom Abendrote;
Stände zu Gebote
Mir dein Zaubermachtgebot!
(Friedrich Rückert – 1. + 2. Strophe)

Juli 2011 Hauw-LugSpaz 007

Siehst du es! Weit in der Ferne, da hinten am Horizont wartet das
Glück. 🙂 🙂

Manchmal hat man so Tage

truebsinn-460

Mystik

 Nur wer die Leier schon hob
auch unter Schatten,
darf das unendliche Lob
ahnend erstatten.

 Nur wer mit Toten vom Mohn
aß, von dem ihren,
wird nicht den leisesten Ton wieder verlieren.

 Mag auch die Spieglung im Teich
oft uns verschwimmen:
Wisse das Bild.
(Rainer Maria Rilke, Sonette an Orpheus 1. Teil, Nr. 1X)

 

April -Ostern 2011 - 24-04-11 GB 010

 Das Bewußtsein hat das Potential, über eine materielle und alltägliche
Welt hinaus zu denken. Die Sehnsucht nach einem Ausgleich der Disharmonie zwischen Sein und Wunsch ist somit möglich.

 

April -Ostern 2011 - 24-04-11 GB 023
Laß mich ein, du stiller Himmel,
Nimm mich aus dem Weltgetümmel.
(Angelus Silesius)