Manchmal ist es ja interessant…

März 2011 Durlach + Turmberg 001
Karlsruhe an der Kriegsstraße

Es kann durchaus auch mal von Interesse sein, einen kleinen Stadterkundungsbummel zu unternehmen, zumal ich ja sowieso ein paar Termine in der Stadt wahrzunehmen hatte.
Berührend für mich immer wieder solche Bilder von Natur und blühenden Bäumen in der Steinwüste.

März 2011 Durlach + Turmberg 002
Überall bricht der Frühling aus

Jedesmal wenn ich in der Stadt bin, wird mir bewußt und m it aller Deutlichkeit vor Augen geführt, hier gehen die Uhren anders. Es ist alles viel hektischer, lauter und sehr oft unangenehmer, wie auf dem Dorf bzw. auf dem Land.

 Diese Beengtheit, dieses Aufeinanderhocken, empfinde ich immer wieder als negativ. Nein, nein, ein dauerhafter Stadtmensch möchte ich auf keinen Fall sein.

März 2011 Durlach + Turmberg 003
Karlsruher Stadtlandschaft

In meiner Drang- und Aufwachzeit, die 70er Jahre, die zunehmend auch bewußter und ‚grüner‘ wurde, wandte ich mich dem ‚kritischen Denken‘ und >Hinterfragen< zu. In meiner umfassenden Bibliothek, kann man sehr
genau diese einzelnen Entwicklungs- und Denkphasen verfolgen, wie Jahresringe bei Bäumen. 1975 fand das Buch von Vance Packard:
Die ruhelose Gesellschaft – Ursachen und Folgen der heutigen Mobilität den Weg in meine Bücherregale. V. Packard beschreibt in dieser alarmierenden Studie die sozialen und soziologischen Probleme, die der modernen Gesellschaft aus der heutigen Mobilität erwachsen.
Es entstehen immer mehr Gesellschaften der Entwurzelten, der modernen Nomaden, die immer weniger tiefere Bindungen aufbauen und pflegen.

März 2011 Durlach + Turmberg 005
Manchmal sind sogar in der Stadt kleine Oasen zu finden

Kleine Nischen, in der noch ein paar Lichtblicke und Natürlichkeit zu erahnen ist.

 Da ich später auch noch in Karlsruhe-Durlach etwas zu erledigen hatte, nahm ich noch ein paar kleine Abstecher vor.

März 2011 Durlach + Turmberg 007
St. Peter und Paul Kirche in KA-Durlach

Eigentlich geht es ja aufwärts…

Blätter-PlanJa, eigentlich aber nicht so richtig. 🙁 Vordergründig gesehen ist der Winter wohl vorbei, aber der Frühling auch noch nicht so hundertprozentig da. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung ist die „Grundluft“ doch noch recht kühl. In windgeschützter Sonnenlage ist es angenehm im Sonnenschein. Persönlich fühle ich mich nach Wintererstarrung und Winterschlaf etwas aufgewährmter, sobald ich aber in meiner Koje liege, kann ich ohne Mühe 8 oder gar 10 Stunden runtergrutzen. Bin ich da nahtlos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gerutscht? 🙁

März I 2011 003
Was wird, was ist?

Auch bin ich noch nicht so richtig agil und laufe noch nicht so richtig rund.
Jedenfalls signalisiert die Natur es geht aufwärts, zumindestens bis zum kommenden Freitag, danach soll es ja angeblich wieder kälter werden.

Es macht zunehmend wieder Spaß in der Natur zu wandeln und die Veränderungen zu beobachten.

März II 2011 WalzbWald 009

Nachts muß ich auch noch meine empfindlichen Pflanzen in Sicherheit
bringen, denn gegen Morgen geht das Thermometer bis an 0° C oder gar bis zu leichtem Frost.

Jedenfalls ist es mir noch nicht nach bunter Frühlingssause zumute 🙁

März III Bunker + Garten 2011 036
Fröhliches Frühlingstreffen

Nur mal so

Januar 2011 - GBGrö 041
Mit Fröschen kann ich zwar nicht dienen…

Ein großer Teich war zugefroren,
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum,
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen,
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
Nun ruderten sie und landeten stolz,
Und saßen am Ufer weit und breit,
Und quakten wie vor alter Zeit.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Frösche waren am Sonntag und am gestrigen Montag nicht zu vernehmen, aber animiert durch das schöne Sonnenwetter, stimmten Meisen zu ersten PINK-Übungen an.
So könnte das Wetter von mir aus noch eine Weile bleiben. Mit blauem Himmel und Sonnenschein, sieht die Welt doch gleich viel freundlicher aus. 🙂

Nachtgedanken: So ist es!

Januar 2011 Gem-Bunk - AbHi 003

Nichts merkwürdiger als der Blick von außen ins eigene Zimmer: wie da alles hinter dem Glas verschönt ist, die Lampe leuchtet, der Sessel wohnt, Bücher glänzen.
(Ernst Bloch)

Januar 2011 Gem-Bunk - AbHi 010

Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.
( Kurt Tucholsky)

Nur wundern, nur wundern ist da oft bei mir angesagt. Nein! Zur Nacht schmücke ich es nicht aus, meine seelige Nachtruhe ist mir wichtiger. 🙂

Zur Zeit arbeite ich intensiv an der Lebensphilosophie und lese dementsprechende Fachliteratur.

Philoeule

Fertiggelesen:
1. Unternehmen Babylon – Wie die Globalisierung die Seele gefährdet, von Peter Winterhoff-Spurk – 2008

Jetzt lese ich:
1. Die Diktatur der Kleinbürger – Der lange Weg in die deutsche Mitte – von Joskar Pintschovius 1. Aufl. 2008 –
Ist zwar mal wieder ein dicker Wälzer von 727 Seiten, aber am Thema bin ich dran.

Ganz langsam kehren die Lebensgeister zurück

Januar 2011 Bretten 002
Das Leben ist nicht immer leicht!

Besonders wenn ach so garstige Hexen nach braven Knaben schießen.
Dadurch war ich gezwungen Arztrundreisen zu verantstalten, was ich überhaupt nicht gerne mache. Dabei kam ich auch nach Bretten, siehe nachfolgende Bilder.

Januar 2011 Bretten 008
Fußgängerzone in Bretten/Baden

Bretten ist nicht so mein Fall. Wenn nicht erforderlich, zieht es mich nicht so sehr in diese Stadt.

Januar 2011 Bretten 014
Bretten in der Altstadt

Januar 2011 Bretten 016
Marktplatz in Bretten