Die Erkenntnis des Monats Oktober 10-17

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„ Das Recht ist der zum Gesetz erhobene Wille der jeweils herrschenden Klasse“
Karl.Marx

Klagen hilft in diesem verfilzten Obrigkeitsstaat und Hintertanenstadl nicht mehr. Die Scheindemokratie wird allenthalben begraben, siehe Frankreich, Spanien und das Urteil des BVG (Euro-Kritiker scheitern vor Verfassungsgericht. Das Bundesverfassungsgericht hat eine Eilklage gegen die Ankäufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) zurückgewiesen. (BFG- 18-10)
In Spanien ein Putsch der Postfaschisten um und von Rajoys rechter Volkspartei (PP) – Der Sprecher von Rajoys rechter Volkspartei (PP) Pablo Casado hatte wenig verdeckt sogar schon eine Morddrohung gegen den katalanischen Regierungschef ausgesprochen.

In Frankreich weiterhin der Ausnahmezustand (Demokratieabbau und Entrechtung der Bürger)  und eine Umverteilung von unten nach oben und EU weit der Krieg Reich gegen Arm, wie in der ganzen Welt. Die Reichen werden weiterhin immer reicher, gemäß der biblischen Devise: Wer hat dem wird gegeben, was umgekehrt bedeutet: Wer nichts hat, bekommt auch nichts.
siehe die neue Forbes-Liste

Politischer Irrationalismus

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Daß das Böse in der Gestalt des Lichtes, der Wohltat, der Treue, der Erneuerung, daß es in der Gestalt des geschichtlich Notwendigen, des sozial Gerechten erscheint, ist für den schlicht Erkennenden eine klare Bestätigung seiner abgründigen Bosheit. Den ethischen Theoretiker dagegen macht es blind.
Dietrich Bonhoeffer (z.n. 43:253)

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In seiner Massenpsychologie des Faschismus (58) analysierte Reich den „biologischen Rechenfehler“, also das Ignorieren von Freiheitsangst, Kontaktlosigkeit und mechanistisch-maschineller Lebensauffassung, der die gängige Auseinandersetzung mit soziopolitischen Themen bestimmt. Auf dieser Vorarbeit fußend wurde 1967 von Elsworth F. Baker in Der Mensch in der Falle (5) und in der Folgezeit von seinen Schülern in ungefähr drei Dutzend Artikeln im Journal of Orgonomy eine eigenständige orgonomische Soziologie entwickelt wurde.

Bezeichnend für Reichs damalige Haltung ist folgende Tagebucheintragung von 1921: „Kommunistisches Gefasel und egoistische Wirklichkeit! Siehe Rußland! Max Stirner, der Gott, der 1844 sah, was wir 1921 nicht sehen! Irgendwie greift in mir die Überzeugung feste Wurzel, daß eine wirtschaftlich-kommunistische Ordnung ohne offenes Bekenntnis zum Egoismus unmöglich ist. Der Mensch ist egoistisch nicht nur im A. Adler-Sinne, sondern auch im Sexus. Altruismus ist nur eine Form des Egoismus, aber eine, die an Wert über den subjektiven hinausgeht. Können die Menschen zu dieser Form erzogen werden? Nein! Erzogen können sie überhaupt nicht werden!“ (68:191).

buecheralt

alte Schriften

Damals wie heute

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Aus dem damaligen Absurd Internblog auf MP-Netz
gegenüber heute hat sich nichts geändert. Im Gegenteil es ist noch schlimmer geworden, viel schlimmer sogar.

Mittwoch, 24. Oktober 2007 – 01:07 Uhr
Intellektuelle Prostitution ist in Absurdistan Germanistan üblich geworden

„Die Gedanken, die man hier kauft, stinken…
Man verkauft Meinungen wie Fische,
und so ist das Denken in Verruf geraten.“
B. Brecht:
Turandot oder Der Kongress der Weisswäscher

Bertolt Brecht macht in „Turandot oder Der Kongreß der Weißwäscher“ Intellektuelle lächerlich, die sich wie Prostituierte anbieten und Ausreden, Erklärungen – also Ideologien – an alle verkaufen, die dafür zu zahlen bereit sind. Er nennt sie Tuis. Man sollte meinen, Brecht habe dichterisch übertrieben. Aber es gibt sie wirklich, diese intellektuellen Prostituierten.

Es gibt keine wahre Berichterstattung oder Lüge ist Wahrheit und Wahrheit ist Lüge
Das ist mir wieder sehr deutlich geworden, im Fall der Eva Herman, wie größtenteils einseitig die Presse da agiert hat. Einer hat vom anderen „das Falsche“ und Verdrehte abgeschrieben. Bezeichnet für die Nicht-Qualität der „Gleichgeschalteten Presse“. Mit diesem Ausdruck hatte E. Herman recht, ob dieser Ausdruck nun im Nazideutschland gebraucht wurde oder nicht.
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Die damalige Sendung bei dem Kerner hatte ich zufälligerweise gesehen. Es war beschämend was da ablief und wie es ablief. Solche Sendungen schaue ich so gut wie nicht mehr an. Überhaupt läuft bei mir der Fernseher nicht mehr.

Volkspropagandasender
Denn auf Volkspropagandasendungen habe ich Null Bock, ebenso wie auf unsere Trauergestalten von Politikern.Innen

Wandersonntag in den Weinbergen

Weingartener Weinbergweg Weingartener Weinbergweg am letzten Oktobersonntag

War das eine Völkerwanderung, unwahrscheinlich was da alles unterwegs war. Normal laufe ich an solchen Tagen so wo ja nicht so gerne, zumal mir wie am Samstag ja schon nicht gesundheitlich so toll war. Aber Enkelin Klein-Lena war so voller euphorischer Erwartung, daß ich sie nicht enttäuschen wollte.

in den Weinbergen In den Weinbergen – Blick auf Weingarten und Rheinebene

Wie so oft die Rheinebene diesig/dunstig, die Luft schon kühl, trotz strahlend-blauem Himmel frisch, dazu noch ein kühler Wind und in die Ferne Dunst.

Blick auf die Weinberge Blick auf die Weinberge

Von der Bauernsiedlung Sohl sind wir die Weinberge hindurch gewandert runter zum Friedhof und Wartturm.

Weingarten Turm Der Wartturm in Weingarten (Der Wartturm im badischen Weingarten ist ein im Jahre 1589 erbauter Aussichtsturm.) in diesem befindet sich eine Ausstellungsabteilung des Heimatmuseums Weingarten.

Ausstellung im Wartturm Ausstellung (Heimatmuseum) im Wartturm Weingarten

War schwierig dort Aufnahmen zu fertigen, weil sehr eng und Leute laufend unterwegs.

Wäsche anno dazumal Wäsche waschen anno dazumal

Das erinnert mich an meine Kindheit. Auch in den 60er Jahren waren das Rubbelbrett und Handwäsche noch üblich.
(„Auch die Aufgaben der Ehefrauen hätten sich stark verändert, wissen die fünf aus eigener Erfahrung. „Wir haben die Kinder großgezogen ohne Elektroherd, Heizung und elektrische Waschmaschine“, … „Es gab ja auch keine Kindergärten“. Und die anderen erinnern sich ebenfalls noch lebhaft an den Großwaschtag, als die Wäsche auf dem Rubbelbrett sauber geschrubbt wurde und hinterher noch „in die Bleiche“ musste.“) erinnern sich Landfrauen an frühere Zeiten —> 50 und 60er Jahre.
In Obrigheim hatten wir noch einen Waschkessel und eine Miele 35 (Das bewährte und ausgereifte Modell aus den 50er Jahren) – Der Bottich bestand aus ausgesuchten Eichenhölzern und der Boden war aus Pitchpine-Holz hergestellt. Der damalige Verkaufspreis lag je nach Ausführung zwischen DM 300.- bis DM 476.- Für damalige Verhältnisse war das allerdings noch eine „Anschaffung fürs Leben“
Das Getriebe und der Motor waren auf Langlebigkeit ausgelegt und arbeiteten sehr leise..)
(Quelle: http://www.oldiewash.de/miele35.htm )
Noch heute gibt es funktionstüchtige Geräte davon. Nicht so ein kurzlebiger Pfusch wie heutzutage.

Unterwäsche Unterwäsche

Handwerk Handwerk

Oktober 2016 - 30 - Olymp - WeingTurmWeinberge 041 Blick auf Weingarten / Baden vom Wartturm aus.

Blick in die Rheinebene Blick von den Weingartener Weinbergen aus in die Rheinebene

In den Weingartener Weinbergen Blick von den Weinbergen auf Weingarten – schon diesig in Richtung Durlach / Karlsruhe. Später aber auch genauso in Richtung Walzbachtal.

Blick in Richtung Walzbachtal diesiger Blick in Richtung Walzbachtal