Generalangriff: Es geht abwärts in Absurdistan Germanistan

DISRUPT!

Widerstand gegen den technologischen Angriff

DISRUPT! beschreibt die Versuche, das menschliche Dasein den Anforderungen einer reduktionistischen künstlichen Intelligenz zu unterwerfen. Der Anpassungsdruck des Menschen an die Maschine wirkt bereits jetzt – weit vor einer vollständigen Vernetzung aller mit allem. Das redaktionskollektiv çapulcu dechiffriert diese – oft unhinterfragte – Entwicklung als Angriff auf unsere Autonomie und analysiert seine endsolidarisierende Wirkung. Denn Technologie ist nie neutral, sondern immanent politisch.
Mit Macht vorangetriebene technologische Schübe sind schwer und selten umkehrbar, sobald sie gesellschaftlich erst einmal durchgesetzt sind und der darüber geprägte ›Zeitgeist‹ selbstverstärkend für die notwendige Stabilisierung gesorgt hat. Warten wir, bis sämtliche Erscheinungsformen und Konsequenzen dieses Angriffs auf unsere Sozialität (all-)gegenwärtig geworden sind, haben wir verloren. Es bliebe uns dann nur noch eine Analyse der vermeintlichen ›Entwicklung‹ in Retrospektive.
Ein Gegenangriff auf die Praxis und die Ideologie der totalen Erfassung erscheint deshalb zwingend notwendig. Die Autor*innen plädieren für die Wiederbelebung einer praktischen Technologiekritik zwischen Verweigerung und widerständiger Aneignung spezifischer Techniken.

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Meine allerneuste Lektüre. So langsam wächst mein Lese – Stapel auf Winterlänge.

Wenn ich mich so umhöre, mit Leuten rede, muß ich immer wieder kopfschüttelnd feststellen, wie unwissend und naiv doch die Mehrheit ist. Erinnert sei nur an Jeremy Rifkin und an “Das Ende der Arbeit” (In dem Werk argumentiert Rifkin, daß sich die Arbeitslosigkeit der Welt infolge der Automatisierung  und Ausbreitung der Informationstechnologie in der Arbeitswelt massiv erhöhen würde, während (seiner Betrachtung nach insbesondere in den USA) zig Millionen Arbeitsplätze in Herstellung, Einzelhandel, Landwirtschaft und Dienstleistungssektor durch die Digitale Revolution überflüssig werden.) [siehe:  Wiki – ]  Diese Themen hatten wir auf unseren Netzwerken u.a. auf MP-Netz schon ab 2004 thematisiert. Mit dem Ergebnis, daß eine Mehrheit dies als Hirngespinste abtat. Wenn der Normalo etwas nicht versteht und rafft ist für ihn alles Verschwörungstheorie.
und Jeremy Rifkin “Das biotechnische Zeitalter” – Die Geschäfte mit der Gentechnik.

Gen- und Biotechnologie verändern, was wir essen, wie wir arbeiten, wie wir unsere Kinder bekommen und wie wir die Welt um uns herum und uns selbst betrachten. Doch kennen wir auch die Risiken? Jeremy Rifkin untersucht in seiner provokanten Analyse die ökonomischen und sozialen Konsequenzen der genetischen Revolution. Er erkennt die Chancen der Technologie explizit an, will aber auch die Risiken und gesellschaftlichen Veränderungen wahrgenommen wissen. Wie bei der Nuklearenergie werden letztlich die Menschen entscheiden, nicht Wissenschaftler oder Unternehmer. Rifkin bietet Informationen, die jeden befähigen, mitzudenken, mitzureden und mitzuentscheiden. (Klappentext vom Buch)
Das Buch wanderte 2000 in meine Bibliothek.
Diese Thematik kann man fortführen mit der Biotechnologie und auch mit der Nanotechnologie. Da ich im Landkreis Karlsruhe wohne, sei nur an das ehemalige Kernforschungszentrum für Atomtechnik  in Leopoldshafen erinnert. Heute das KIT – Karlsruher Institut für Technologie.Weiterhin ist der Technologie – Park KA und das DVGW – Technologie Zentrum KA zu nennen. Dort wird z.B. am Steinbach Centre für Computing (SCC) und an der Forschungsgruppe Nano- und Mikrosysteme u.a. auch an solchen Projekten gearbeitet.Auch autonomes Fahren wird in Karlsruhe beforscht. siehe https://www.fzi.de/startseite/

Genauso verhält es sich mit dem Wissensstand was Industrie 4.0 (Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution. Nach der Mechanisierung (Industrie 1.0), der Massenproduktion (Industrie 2.0) und der Automatisierung (Industrie 3.0) hält nun das Internet der Dinge und Dienste Einzug in die Produktion….    und Internet der Dinge –Internet 3.0  (Web3)- betrifft. Besonders makaber, wenn man sich mit Jugendlichen, mit Lehrlingen oder Studenten unterhält … Schwamm drüber – es wird einem Angst und Bange um dieses Land. Bei all diesen Umwälzungen, die Millionen von Arbeitsplätzen kosten, holen unsere verrückt gewordenen Politiker noch Millionen von bildungsfremden Wirtschaftsflüchtlingen und viele Analphabeten ins Land. Ein größerer Irrsinn und Wahnsinn ist nicht mehr möglich, oder doch? Wie wenn wir nicht schon selbst aktuell genügend im Land hätten. (In Deutschland gelten etwa 7,5 Millionen Erwachsene als sogenannte funktionale Analphabeten. Das heißt, sie können zwar Buchstaben, Wörter und einzelne Sätze lesen und schreiben, haben jedoch Mühe, einen längeren Satz zu lesen und zu verstehen.

Stadtfahrt: Freitag der 13 … ging gut aus

00000475Leider mußte ich früh aufstehen und zeitig aufbrechen um in die große unwirtliche Stadt zu kommen 🙁
Da in der Innenstadt (im Zentrum) auch noch immer an der unsäglichen U-Strab gebaut wird, fuhr ich das letzte Stück mit der Stadtbahn und lief auch noch ein gutes Stück zu Fuß, weil keine passende Bahn kurzfristig fuhr. Ist eh alles ducheinander. 🙁
Die leidliche Parkplatzsuche wollte ich mir nicht antun. Da habe ich früher auch schon genug Strafzettel kassiert. Es gibt einfach zu viele Autos. Dieses Jahr war es das erstemal, daß ich nach Karlsruhe gefahren bin. Mich zieht es einfach nicht mehr in die Stadt. Muß ja nicht immer nachsehen, daß die Idioten von mal zu mal mehr werden.

Karlsruhe Innenstadt Karlsruhe Innenstadt Kaiserstrasse

Karlsruhe Kaiserstrasse Karlsruhe Kaiserstrasse – um diese Zeit sogar noch relativ ruhig.

Karlsruhe Kaiserstrasse Karlsruhe Kaiserstrasse zurück in Richtung Marktplatz

Der Orthopädie Arzt war vertretbar. Um 10 Uhr hatte ich Termin, war frühzeitig in der Praxis, Praxispersonal war nett und freundlich. Zweimal Fußröntgen war angesagt. Erfreulicherweise hat sich noch kein Fersensporn gebildet. Es wurden mir Einlagen verschrieben, nun hoffe ich die helfen mir, um wieder vernünftig wandern zu können.Um 11:15 h war ich fertig und marschierte wieder zurück.

Strassenbahn Kaiserstrasse Kaiserstrasse mit Stadtbahn die ja hier unter diese Straße verbannt wird (U-Strab = Untergrundbahn Innenstadt) —–> Info U-Strab)

Karlsruhe Schloß Karlsruhe Schloß

Blick auf Schloß Blick auf Karlsruher Schloß
Und schon war Schluß mit lustig. Da ich nur meine kleine Panasonic dabei hatte, gab der Akku seinen Geist auf. Nichts mehr mit Fotos. Es war ja ein wunderbarer Herbsttag, blauer Himmel und angenehm warm. Aber es wurde auch zunehmend voller und hektischer in der Stadt. Meine Frau hatte mich ja schon vorgewarnt, du kommst dir wie im Ausland vor. Genau! So ist es, so war es, es mach keinen Spaß mehr, wir sind eindeutig überfremdet. Das ist nicht mehr meine Welt und mein Land – Vielen Dank Frau BKin Merkel! Sie haben die Entfremdung voll hinbekommen 🙁  🙁 Unser Dank ist Ihnen und ihren Murkelisten sicher. Ich scheiße auf ihr MultiKulti!