"Drückt das Leben dich darnieder, trink ein Bier und freu dich wieder."
Also!!! Das Wetter drückt mich heute wirklich darnieder. :-( Nur gut – im Bunker ist es einigermaßen zum aushalten und nicht so gräßlich heiß gewesen. So drückende und brütende Hitze kann ich nicht ab. Kommt auch nichts gescheites bei raus, aktuell bringt SWR 1 schon Unwetterwarnmeldungen für der Bereich Bodensee / Waldshut. Aktuell sind es bei uns noch 26 C im südlichen Hofbereich.
Die Kinder waren heute auch so geschafft und “nervig” , Erwachsene genervt und aggressiv. An solchen Tagen fahre ich überhaupt nicht gerne Auto, wenn es irgends geht bleibe ich da lieber zuhause.
Kategoriearchiv: Jahreszeiten
Dem genüge ich aber nicht…
“Nun ist gewiß, daß zur Heiterkeit nichts weniger beiträgt als die äußern Glücksumstände und nicht
s mehr als die Gesundheit. Daher sollen wir diese allem
andern vorsetzen, und zwar bestrebt sein, den hohen Grad vollkommner Gesundheit zu erhalten, dessen Blüte die Heiterkeit ist: aller heftigen oder unangenehmen Gemütsbewegungen; auch aller großen und fortgesetzten Geistesanstrengungen, endlich täglich wenigstens zwei Stunden rascher Bewegung in frischer Luft.>”
(A. Schopenhauer, Der handschriftliche Nachlaß, Bd.III, S. 238-239)
Da muß ich mich aber noch besser disziplinieren, denn täglich komme ich auf keinen Fall auf dieses Quantum. Heute z.B. war ich wieder überhaupt nicht laufen.
Erstens mußte ich das Haus hüten, alle meine Damen waren unterwegs, zweitens machte mich das Wetter nicht an – es wird ja immer liderlicher statt besser – und drittens hatte ich so viel zu tun im Bunker .
Muß nun endlich mal wieder meine Papierberge aufarbeiten.
Außerdem gehen mir tausenderlei Dinge durch den Kopf.
Wann kann ich denn endlich mal wieder meine Käsequanten in der Sonne braten?
Achso! Laufen ist ja angesagt. Es ist schon was wahres dran: Rentner bzw. Pensionäre haben keine Zeit.!!!
Heute umgekehrte Reihenfolge
Beim heutigen Spaziergang war gegenüber gestern, die umgekehrte Reihenfolge zu beklagen, erst Regen und sehr unangenehmer kalter Wind, dann irgendwann besser werdend. 🙂
Der Frühling ist irgendwo steckengeblieben, er fällt wohl dieses Jahr aus. Mit gerademal 18° C Höchsttemperatur war nun wahrlich kein Wärmerekord zu verzeichnen. Trotzdem waren wir gute 2 Stunden gelaufen. Gut getan hat die Bewegung allemal und nach dem gestrigen Reinfall, war es besonders erquicklich.
Feldweg von Walzbachtal-Jöhlingen nach Weingarten – Ausblick –
Ausblick auf die Weinberge rechterhand von Weingarten – links die Rheinebene
Blick auf Weingarten und Rheinebene
Gottseidank hielt das Wetter während unserer Laufzeit. Nur dort oben war
zeitweilig ein sehr steifer, frischer und kalter Wind.
Unterwegs im Auto hörten wir dann die weiteren Aussichten. Statt wärmer
soll es noch kühler werden mit Temperaturen um die 10° C 🙁
So ein Mist aber auch!
Nun wollte ich (wir) so frisch, fröhlich wandern, weil ich die ganze Woche nicht dazu kam. Überwiegend war das Wetter nicht danach, teilweise hatte ich keine Lust bzw. keine Zeit.
Schön alles gerichtet, Spritflaschen abgefüllt (Tee + Mineralwasser) die Vesperstullen verdost usw.
Frohgemut mit dem weißen Hupfer (Micra) nach Weingarten auf den Waldparkplatz. Aufgeschirrt und frischen Schrittes zur Tat geschritten. Da von dort oben eine weite Sicht genossen werden kann, schweifte mein Blick in Richtung Schwarzwald. Vor zehn Minuten noch freie Sicht, lagen jetzt schon einige Berge im Regenschleier. Trotzdem noch hoffnungsvoll weiter marschiert.
Es wär so schön gewesen….
Zum Beginn:
![]()
Der Blick zum Himmel offenbarte aber, die Wolken kommen vom Süden, der Wind frischt auf 🙁
Das war Endstation, der Wanderausflug buchstäblich ins Wasser gefallen.
Zack, Zack! Waldläufertrupp zurück ans Auto und heim in die warme Stube, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich habe mir ein Feuerchen entfacht im Bunker.
Es war mir zum Sitzen zu kühl. Nun hat es sich eingeregnet und draußen nur 12° C bis 14° C, grau bedeckt 🙁 🙁
Trotz alledem
Neue Lust entfacht
Auf, auf zum fröhlichen Jagen … äh bloggen meinte ich
Ein paar Lichtblicke sind ja zu verzeichnen. Der Computer läuft wieder zufriedenstellend nach all den Attacken und sogar Life Writer kann ich wieder für Absurd-AG nutzen. Das Blog an sich ist nun auch eingedeutscht und handlicher geworden. Da macht das bloggen doch gleich wieder mehr Spaß.
Mit neuen Webseiten (HP) bin ich noch nicht sehr weit gekommen. Es ist doch viel arbeitsintensiver eine HP zu pflegen wie ein Blog zu betreiben.
Am Wetter kann die neue Lust jedenfalls nicht liegen, Der Mai kam ganz kurz und ging von dannen :-( Gelaufen und gewandert bin ich sehr wohl schon, aber noch nicht mit richtiger Maienlust. Danach ist einfach das Wetter noch nicht. Statt wärmer wird es immer kühler, Mist damischer ![]()
Man hat es wirklich nicht leicht in diesem Leben
Nanu!

Ein UFO gelandet?
Was wollen die Knilche?
Aha! Verstehe… es ist ihnen da ob~ en zu kalt 😉

Sie brauchen neues Brennmaterial
Lichtblick

Der Frühling scheint nun doch näher zu rücken ![]()
Heute Abend (so um 18:30 h) nach meinem Spaziergang, hörte ich doch tatsächlich eine Amsel in unserem Garten singen. 🙂

Grün ist auch schon zu sehen…
Ansonsten hatte ich doch einen Durchhänger 🙁

Es gibt kein Weg zurück – die Zeit läßt sich nicht zurück ~~~ drehen
Wolfsheim – Kein Zurück
Wann?
Selbst der strengste Winter
geht einmal vorbei.

Quelle:http://www.accuweather.com
Frosttemperaturen haben wir noch nicht. Je nach Meßstelle sind es
+0,5° C bis + 4,2° C – Es liegt aber ein wenig Schnee mit 1 – 2 cm, der
auf dem Weg (Straße) aber taute.

Blick auf die ev. Kirche in Wössingen
Mein Sinn steht mir nach Licht und Farben sowie Wärme

Frühling wann kommst du endlich?
Nun ist Schluß!

Dieser dämlich und hinterfot….. grinsende Wetterknilch äh Frosch
will mich doch verar..verulken, der foppt mich doch schon die ganze
Zeit.
Grinst unverschämt mit der blinkenden Sonne um die Wette und
gauckelt mir schönes Wetter vor. 🙁 🙁

Dabei schneit es schon wieder und der ganze Wintermist geht von
vorne los.

Keine rosigen Wetteraussichten für die nächsten Tage.
Schon im Januar war die Sonne ein sehr seltener Gast.
Dieser Winter ist für unsere Verhältnisse hier auch sehr naß d.h.
verregnet.

Oh Oh Agathe!
Diesen Winter ist der Oskar aber sehr mies drauf…. 
In der Tat, meine Damen! Mein Schutzengel steht wohl momentan mit mir auf Kriegsfuß. Überall zwickt und zwackt es. Bin ich froh, wenn endlich dieser grau in grau und naßkalte Mistwinter vorbei ist.
![]()
Es werde Licht

Sonne wann scheinst du wieder in mein Herz hinein,
der Wind der weht mir um die Ohren,
trotzdem ist es schön unterwegs zu sein.

Blick in die Rheinebene – Im Hintergrund die Kühltürme vom AKW
Philippsburg

Es ist nicht toll mit dem Wetter, aber kalt ist es nicht. Am Montag
waren es noch 11° C , gestern nur noch 8° C Höchsttemperatur, aber
es könnte alles noch schlechter sein.
Endlich mal wieder
![]()
Guten Tag mal wieder!
Einigermaßen den grippalen Infekt überwunden
und bei etwas besserem Wetter heute mal wieder
frische Luft getankt und gelaufen.
Tat richtig gut 🙂
Klein-Lena geht wieder Vormittags zum Kindergarten, mal
sehen wann sie dann wieder die neuesten Viren- und Bakterienvarianten
anschleppt. Da sie ja Nachmittags immer bei uns ist, steht einer ausgiebigen Testung nichts im Wege 😉
Die „Schlafsucht“ habe ich aber immer noch nicht richtig überwunden 🙁
Zehn Stunden Grutzen (Pennen) bedeutet keine Anomalie für mich.
Ist wohl auch jahreszeitlich bedingt, es fehlt die Bewegung und die
frische Luft (Sauerstoff).

Sogar Sonne war heute mal wieder zu erleben

Weingarten im Wald – auf dem Weg zur Ungeheuerklamm

Ohne Lieb und ohne Lust
„Ohne Lieb‘ und ohne Luft,
Mit zerrissenem Herzen,
Sag‘, wie kannst du fröhlich sein?
Sag‘, wie kannst du scherzen?“
Jenem Baume gleich‘ ich, den,
Da der Lenz verflogen,
Nun der Frost mit Blättereis
Lustig überzogen.
Doch wenn warm die Sonn‘ in ihm
Weckt ein Frühlingssehnen,
Schmilzt der lust’ge Schmuck und rinnt
Still herab in Thränen. “
(Leberecht Dreves, 1834)
[Aus der Sammlung Dunkle Stunden]

Alternativ

Wünsche den BesuchernInnen und LeserInnen
von Absurd-AG
schöne und besinnliche Feiertage. 🙂
Ach du liebe Zeit!

Lag ich nicht vorgestern noch träumend auf der Elfenwiese, der blaue Himmel über mir und ein Gesumme und Gebrumme umgab mich???
Ging ich nicht gestern noch durch sonnendurchtränkte Weinberge?
Wo ist sie nur wieder hin die Zeit?
Nun sitze ich wieder vor meinem Kaminofen, der Wind geistert ums Gemäuer, es war mir heute zu naßkalt und ungemütlich zum Laufen.

Sogar den Totenmonat November habe ich schon gut hinter mich
gebracht und dies ohne größere Blessuren.

Im Grunde genommen empfinde ich auch den Dezember als einen
viel gräßlicheren Monat. Bislang bestätigt er mich auch in meiner Ansicht.
Nun gut! Gestern zeigte er sich sonniger wie die Tage zuvor.
Dafür heute um so unangenehmer. Naßkalt, windig, ein wenig Schnee
liegt noch herum… aktuell weiter fallender Luftdruck, mit + 4° C zwar
kein Frost mehr wie gestern Abend, es nieselt jetzt statt Schneefall 🙁

Gestern beim Spaziergang in Weingarten

Verse zum Advent
Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.
Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
(Theodor Fontane 1819 – 1898)

Winterabendstimmung am Kraichgaurand zur Rheinebene
(oberhalb von Weingarten)
Goldener Oktober

Walzbachtal-Jöhlingen im Heubergbereich (250m)
Blick auf Jöhlingen vom halben Heubergbereich


Blick nach Weingarten und Rheinebene (wie fast immer diesig) vom
Jöhlinger Heuberg (250m) aus.

Herbstlandschaft Jöhlingen

Blick in die Weite der Landschaft
Frieda: Zieh dich warm an Oskar!

Wird gemacht Frieda!
Und schön eingeheizt

Denn der Herbst ist auch bei uns angekommen.
Diese Nacht ist es ganz schön frisch draußen.
Am gestrigen montäglichen Spaziergang wehte mir auch ein kühler Herbstwind um die Ohren.

Die Blatteinfärbung schreitet auch voran

Herbstwald
Mein Blutdruck riet mir dazu

Am Samstag verschrieb ich mir einen ausdauernder Spaziergang. Der Blutdruck riet mir dazu. Er war zwar nicht über die Schallgrenze von 140, aber 131 signalisierte mir Bewegung ist angesagt. Klein-Lena war zwar überhaupt nicht davon begeistert, sie wollte lieber mit mir tausenderlei Dinge tun. Dadurch bin ich zwar erst später in die Gänge gekommen, hatte aber den Vorteil, daß das Wetter sich noch machte. Es wurde noch angenehm warm und sonniger.
Danach war mein Blutdruck wieder jungfreulich mit 118/61

Blick vom oberen Grötzinger Malerweg auf KA-Durlach

Grötzingen und Durlach

Blick auf Grötzingen

Blick auf Karlsruhe

Im Vordergrund Grötzingen hinten Karlsruhe

Karlsruher Industriegebiet
Wohin des Weges Wanderer…

Herbsttag
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
(Rainer Maria Rilke 1902)
(Im Gedicht Herbsttag von Rainer Maria Rilke geht es im Bild des Herbsttages um das Finden oder Verfehlen einer erfüllten Lebensweise.)
Die Zeit und ihr Vergehen, hier im Gedicht thematisiert und ein Dauerthema
auch für mich. Die Zeit und die Vergänglichkeit allen Bemühens. Zeit verweile doch, warum eilst du so dahin.

Wie wenn die Zeit Flügel hätte…
Streifzüge in der Umgebung

Bevor das Wetter schlechter wird und der November sowie Dezember vieles verhindern wird, bin ich noch öfters auf Tour. Es gibt tatsächlich in der näheren Umgebung noch Stellen, wo ich noch niemals meinen Fußabdruck hinterließ.
Auch bei uns, im milden und von der Sonne verwöhnten Badnerland, hat sich der Herbst eingenistet. Es ist doch um einiges kühler geworden und die Sonne hat sich zurückgenommen.

Burgschlossanlage in Obergrombach

Das älteste Fachwerkhaus in Obergrombach (1570) bei der
Burgschlossanlage

Eingangsbereich – leider nicht öffentlich –

Teilansicht

Blick von der Burganlage auf einen Teil von Obergrombach
Herbstsonntagsspaziergang

Die Schatten werden länger
Wetter:Vormittag kann man vergessen. Am Sonntagnachmiitag
zwar auch längere sonnige Abschnitte, gegenüber dem unnatürlich
warmen Samstag, jedoch frischer, vor allem durch einen zeitweilig
unangenehmen frischen Wind. Bei Windstille und in geschützen Lagen
Jedoch noch angenehm warm.

Walzbachtal-Jöhlingen Waldweg bei der Binsheim Siedlung

Waldimpressionen

Langsam aber sicher wird der Wald bunt

Hach! Diese unterschiedlichen Himmelsblautöne liebe ich

Jöhlinger Weinberge (Hasensprung)
Unnatürlicher Föhn und Kopfwehwetter

Es war ja sowas von föhnigem Kreislauf- und Kopfwetter heute. In meinem Hofkübelbereich (Sonnensüdseite) waren es an der Garage 30° C. Wetterstation Meßpunkt 1 waren es 24° C, Meßstation 2 (Nordostschattenseite) waren es immerhin auch noch 22° C. Dabei wehte so ein unnatürlicher Föhnwind. Enkelin Klein-Lena hat vor lauter Erschöpfung am Nachmittag zwei Stunden gepennt. Mir bekommt auch nicht unbedingt so ein Wetter, war irgendwie so blöd drauf und vor allem hatte ich zeitweilig Kopfweh. 🙁
Später am Abend war dann leichter Regenfall zu verzeichnen.

Meine Kübelpflanzen im Hofbereich stehen noch gut da.
Es will einfach nicht so richtig werden

Frieda + Pauline : Es will einfach nicht so richtig werden mit den
Unke’s 🙁 Sie kränkeln so dahin ~*^~ und kommen nicht so richtig
raus aus dem Sumpfloch.

Kapelle in Obergrombach
Welche Heilige mögen wohl zuständig sein?

Ob es hilft?

Seitdem Klein-Lena wieder nach den Ferien vormittags in den
Kindergarten geht, kränkelt sie herum. Eine Woche Kindergarten,
eine Woche kränklich daheim. Die Kinder stecken sich immer
gegenseitig an. Seit Freitag hat Lena wieder den Schnupfen und
nun zunehmend Husten. Frau Gemahlin mußte ich heute auch wieder
zum Facharzt (Orthopäden) kutschen, normal hätte ich gleich auch
einen Termin machen können, denn meine Knochen knirschen ~ äh ~
mucken auch gewaltig herum, aber hatte NULL BOCK auf einen
Weißkittel
![]()
Gesundheit beginnt im Kopf!
Ja, ja, ich denke und denke
Und trotzdem ziert sie sich °°°°^

Obwohl wir ja nun schon lange mit dem Wetter gut dran waren,
gestern war mal wieder so ein schöner warmer sonniger Tag, merkt
man nun doch schon die Jahreszeit. Früher dunkler, die Tage nehmen
schnell ab, tags noch angenehm warm, aber in der Nacht schon frisch.
Solche sommerlichen Unternehmungen, wie auf dem obigen Bild, dürften
wohl vorbei sein für dieses Jahr.
Nun schwächelt der Sommer

War gestern nochmals auf Tour. Ab 16 Uhr hatte wir ein sanftes
Gewitter, allerdings hatte es zeitweilig doch stärker geregnet.
Die Abkühlung hält sich bei uns aber noch in Grenzen (Aktuell um 02:26 h noch knapp 20° C ist noch angenehm) Die lange Schönwetterperiode von über 5 Wochen dürfte allerdings vorbei sein.

Blick auf Obergrombach – ein Stadtteil von Bruchsal –
Der Wetterumschwung war gestern Abend schon zu sehen.
Es war jedenfalls eine schöne Zeit.

Nachdenklich

Es war gestern noch sehr warm (28 ° C) und vor allem auch schwül

Am Montagabend kündigte sich die Störungsfront schon an. Aus Richtung Pfalz / Frankreich (W – SW) waren die Vorboten schon auszumachen.
So langsam dominiert braun

Die Natur legt sich in Feld und Flur so langsam wieder ihr braunes
Kleid an. Die Getreidefelder sind abgeerntet und vielfach schon
umgepflügt. Nun harrt noch der Mais auf seinen Drusch.

Auch der Wald signalisiert das Ende des Hochsommers.

In Dürrenbüchig hält gerade die Stadtbahn von Baden-Baden –
Karlsruhe weiter nach Bretten – Eppingen und Heilbronn.

Neues Baugebiet in Dürrenbüchig
Mich wundert, daß da immer noch so viele Menschen das Risiko eingehen,
neu zu bauen und oft enorme Schulden aufnehmen, angesichts der drohenden Gesamtentwicklung. (z. B.Deflation ) > Alle sprechen von
Inflation, dabei droht vielmehr eine weltweite Deflation. Das Buch von Günter Hannich: Die Deflation kommt – neben anderen wichtigen Büchern zur Problematik – habe ich kürzlich ja erst gelesen.
Das Lied des Lebens klingt nicht immer schön

Das Lied des Lebens
Flüchtiger als Wind und Welle
Flieht die Zeit, was hält sie auf?
Sie genießen auf der Stelle,
Sie ergreifen schnell im Lauf:
Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben,
Hält die Flucht der Tage ein,
Schneller Gang ist unser Leben,
Lasst uns Rosen auf ihn streun!
Rosen, denn die Tage sinken
In des Winters Nebelmeer;
Rosen, denn sie blühn und blinken
Links und rechts noch um uns her.
Rosen stehn auf jedem Zweige
Jeder schönen Jugendtat.
Wohl ihm, der bis auf die Neige
Rein gelebt sein Leben hat.
Tage, werdet uns zum Kranze,
Der des Greises Schlaf umzieht
Und um sie in frischem Glanze
Wie ein Traum der Jugend blüht!
Auch die dunkeln Blumen kühlen
Uns mit Ruhe, doppelt süß;
Und die lauen Lüfte spielen
Freundlich uns ins Paradies.
(Johann Gottfried Herder – 1787)

So knabbert leider auch an uns Menschen der Zahn der Zeit.
Von Hermann Hesse gibt es auch ein gleichnamiges Gedicht bzw. Buch.
Am Samstag waren wir mit Klein-Lena in Weingarten zum Waldpicknick. Leider war sowohl am Samstag, wie auch am gestrigen Sonntag, das Wetter eher aprilhaft denn noch hochsommerlich. Besonders gestern war doch ein zeitweilig sehr frischer Wind zu verzeichnen.

Blick von Weingarten oberhalb Sallenbusch
Blätter wehen vom Baume,
stieben dahin wie manche
Lebensträume.

Die Nacht ist voller Stimmen

Die Nacht ist voller Stimmen und Geräusche
Um 23 Uhr habe ich einen kleinen Hausrundgang unternommen, wie jeden Abend, um noch nach dem Rechten zu sehen und dabei den Nachthimmel betrachtet für meine Wetteraufzeichnungen. Dabei beschreite ich auch noch unseren Weg hier oben, um in alle Himmelsrichtungen den Himmel betrachten zu können. Um 23 Uhr mit 26, 3° C und jetzt um 0: 45 Uhr mit noch 25° C, ist eine klassische Tropennacht zu verzeichnen. Samstagnacht und diese Atmosphäre, diese Temperaturen, lassen die Menschen noch draußen verweilen. Von überallher lassen sich Stimmen vernehmen, Geräusche dringen an mein Ohr, Musikfetzen dringen vom Unterdorf hierauf, von der gegenüberliegenden Anhöhe (aus einer Vereinshalle – wohl wieder eine Oldieplattenparty) läßt sehr deutlich hörbare Musik mich innehalten. Lauschend sinniere ich den Titeln und der damit verbundenen Zeitmatrix und Erinnerungsnostalgie hinterher. Meistens setzt es eine regelrechte Gefühlslawine in Gang.

Zwar auch heute auf der Terrasse mit Klein-Lena gespielt, bei 37° C Höchsttemperatur war es aber länger nur im Schatten auszuhalten.
Beim Anblick der Schwalben, kommt mir dann zu dieser Zeit, immer das Lied: „Du kleines Schwalbenpaar“ in den Sinn. Uralt dieses Lied, lief in meiner Kindheit viel im Radio und meine Eltern hatten solche Schelllackplatten auch zuhauf.
Ehrlich gesagt, machen mich solche Gedanken und Gefühle dann auch immer ein wenig traurig / melancholisch.
In der Tat, so schnell verging das Frühjahr, der Sommer schon wieder auf dem Höhepunkt. Du kleines Schwalbenpaar ziehst nun bald wieder fort in Richtung Süden.

Hochsommerimpressionen

Sommerimpression Walzbachtal-Wössingen

Abgeerntet

Die Tage werden kürzer

Und trotzdem noch so kräftig und üppig grün
Vom Glück durch die Natur zu gehen (ein Buchtitel von Henry David Thoreau 1862) empfinde ich auch immer wieder aufs Neue. Wenn ich die Wege auch schon viele Male gelaufen bin, es ist immer wieder schön.
„Auf meinen Wanderungen aber möchte ich zu Sinnen kommen. Was soll ich im Wald, wenn ich dort an etwas denke, was außerhalb des Waldes liegt?“, schreibt er. Auch ich möchte im Augenblick zuhause sein und meine Wege unbelastet gehen. Die Eindrücke wirken lassen, mit allen Sinnen die Landschaft, die Umgebung aufnehmen.

Ausklang
Bis zum Zerbersten angespannt

Wann platzt er?
Heute bin ich extrem angespannt und laufe nicht richtig rund. 🙁
Es herrscht belastendes „Kreislaufwetter“, wo es einem vermeintlich
die Luft abstellt. 🙁
Jetzt noch immer (um 0:30 h) 25° C + steigende Luftfeuchtigkeit,
sinkender Luftdruck, zunehmender Wind und in der Ferne (Rheinebene +
Schwarzwald) zunehmende Blitze und Donnergrummeln. Bei solch einer
elektrisch aufgeladener Wetterlage bin ich eh immer nervös und angespannt.
![]()
Unten im Dorf zeigte um 17 Uhr das Thermometer noch 35° C an. Bei uns
hier oben waren es auch noch 32° C. Nee, nee, das ist mir zu viel, was mal
über 30° C geht ist von Übel. Am Wochenende soll es ja noch heißer werden, bis zu 37° C sind für unseren Raum angesagt.
Zum Laufen bzw. wandern komme ich bei solchem Wetter auch nicht so.
Da bleibe ich bei der Bullenhitze doch lieber in meinem kühlen Bunker. Da
ist man ja schon vom Nichtstun ALLE !! 🙁

Der Hochsommer meinte es sehr gut mit uns. An vielen Anzeichen
In Feld und Flur sieht man jedoch die ersten Erschöpfungszeichen.
Leider auch am abnehmenden Tageslicht zu merken. Der Sonnen-
untergang ist nun schon wieder spürbar vorverlegt. (bei uns
Sonnenuntergang für heute um 20:38 Uhr – Aufgang um 6:17 Uhr)
Irgendwann ist alles mal vorbei …

…. sogar der längste und schönste Urlaub.
🙁 🙁
Ein Trost verbleibt jedoch, wir hatten superschönes Wetter. Der Hochsommer in Höchstform, jedenfalls bei uns.
Morgen kehrt der Alltag wieder ein.
Wo ist sie nur geblieben die Zeit?

Verronnen ist sie … dahin ist sie … 🙁
Da steht er und steht und steht …

Da steht er und steht nun schon einen Monat und nichts tut sich.
Mein neuer Drucker, ein Canon PIXMA MG 5250 Hatte ja erst einen
Epson Styles SX 125 Drucker gekauft, der nervt aber nur. Leider
hat mein ca. 7 Jahre alter Canon Drucker i 560 keine Lust mehr zum
drucken. Er läßt sich einfach mit keinem Trick der Welt mehr zur Arbeit
animieren, er meint es sei an der Zeit in Rente zu gehen. Fakt ist, der
Druckerkopf ist hinüber und einen neuen zu kaufen lohnt bei dem Alter
nicht mehr (würde rd. 75 kosten)
Früher wäre es undenkbar für mich gewesen, etwas so lange anstehen zu
lassen und im Zweifel hätte ich eine ganze Nacht Arbeit drangehängt.
Seitdem ich aber die Altersschallmauer (60 J) durchbrochen habe, gehen
bei mir die Uhren anders. Erschwerend kommt hinzu, der Winter mit seiner
für mich bereit gehaltenen Wintererstarrung, ist zwar vorbei, der Frühling
hat mir aber eine nahtlos übernommene Frühjahrsmüdigkeit beschert. Zur
Zeit kann ich ohne Not und Gewissensbisse gut und gerne auch mal
10 Stunden an einem Stück herunterratzen (pennen). Die arge Schwüle
und ungewohnte Hitze der letzten Tage, tut ein übriges dazu und lähmt,
macht schlapp und lustlos 🙁

Habe auch intensiv das Prinzip der Kontemplation (Rückzug auf sich selbst, Versenkung in sich selbst) praktiziert.
Das Buch vom Mönchischen Leben
„Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag:
mir zittern die Sinne. Ich fühle: ich kann –
und ich fasse den plastischen Tag.
Nichts war noch vollendet, eh ich es erschaut,
ein jedes Werden stand still.
Meine Blicke sind reif, und wie eine Braut
kommt jedem das Ding, das er will.
Nichts ist mir zu klein und ich lieb es trotzdem
und mal es auf Goldgrund und groß,
und halte es hoch, und ich weiß nicht wem
löst es die Seele los…
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn. “
(Auszug aus obigen Buchtext -von Rainer Maria Rilke
Aus: Das Stundenbuch (1899)
Ein wunderschöner Frühlingstag ging zu Ende

In der Sonne angenehm warm bei superblauem Himmel.
Leider war ein etwas hinterhältiger frischer Wind zu verzeichnen. 🙁

Das es so schön geworden ist war etwas überraschend.
Dieser Winter ist mir nicht so bekommen

Besonders die Kälteperiode ist mir aufs Gemüt und die Gesundheit geschlagen. Kränkeln tue ich irgendwie immer noch so vor mich hin. Überhaupt scheinen mir die Winter nicht mehr so zu bekommen. In den letzten drei Winter setzte mir immer irgendwie etwas zu.
Nun geht es ja zumindest wettermäßig aufwärts, die Sonne scheint angenehm tagsüber und verbreitet angenehme Wärme. Nachts ist es ja noch frisch, Feuer brauche ich da noch.
In der Natur regt sich allerorten der kommende Frühling, die Vögel singen teilweise schon so schön. Mein Hofkübelgarten erwacht zu neuem Leben.

Nun wird es Zeit, daß auch bei mir der Lebenssaft in Wallung kommt. 🙁

Die Terrassen- und Gartensaison geht so langsam los, gesonnt habe ich mich schon, nur mit der Arbeit komme ich nicht so richtig in die Gänge.

Die Arbeiten an meinen Themen Lebensphilosophie gehen auch eher schleppend weiter. Bei allem Verdruß rennt mir aber die Zeit in
Windeseile davon.
Aufgetaut

Wer kommt? Wer geht?
Der Winter, der Frühling…??? Fragen über Fragen

Es wird nicht anders, immer das gleiche Spiel…
„Daß oft die allerbesten Gaben
Die wenigsten Bewund’rer haben,
Und daß der größte Theil der Welt
Das Schlechte für das Gute hält;
Dies Übel sieht man alle Tage.
Jedoch, wie wehrt man dieser Pest?
Ich zweifle, daß sich diese Plage
Aus unsrer Welt verdrängen läßt.
Ein einzig Mittel ist auf Erden,
Allein es ist unendlich schwer:
Die Narren müssen weise werden;
Und seht! sie werden’s nimmermehr.
Nie kennen sie den Werth der Dinge,
Ihr Auge schließt, nicht ihr Verstand:
Sie loben ewig das Geringe,
Weil sie das Gute nie gekannt.“
(Arthur Schopenhauer – Aphorismen zur Lebensweisheit – S. 128)

Das Loch, aus dem das Glück entweicht

Der Sog der die Zeit verschluckt
Kann nicht verhindern das der Frühling in den Startlöchern steht

„Erhalte Dir Einfachheit im Denken, Reden und Tun,
damit Du nicht in Verworrenheit und Flachheit sinkest!
Damit erhälst Du das Gesetz der Bewegung, Schönheit und Harmonie.“
(Ephesus)
Jahreszeitlich leben und denken

Der Herbst
Mit jedem Tag wird es jetzt wieder dunkler, die Temperaturen sinken –
und mit ihnen oft auch die Stimmung. Äußerlich benötigen wir mehr Wärme: wärmere Kleidung und Räume, innerlich wärmeres Essen und
SÜßES (Dominosteine, Mozartkugeln und dergleichen) – und natürlich
Sonne für die Seele, um mit dem abnehmenden Licht fertig zu werden.
„Der Wind beginnt sich zu regen. Das ist der Angelpunkt, an dem die
Yang-Phase, die aktive Phase, ins Gegenteil, in die Yin-, die passive
Phase, umschlägt.“ (der gelbe Kaiser, S. 22. Kap. 22)
Äh! Räusper! Oh…Beinlich, beinlich … nun habe ich den Faden verloren,
was wollte ich denn nun noch schreiben ???? Mir ist plötzlich so heiß geworden 😉
Nur mal so…
Der Rhein war noch nicht leer gelaufen, als ich am Dienstag mal nachschaute, ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Mittlerweile hat es ja auch ein wenig geregnet und das dürfte zur Entspannung beitragen.

Der Dienstag war noch überwiegend freundlich, aber hier am Rhein-
spätnachmittagsspaziergang zwischen 16 und 17 Uhr, war ein
unangenehmer kalter Wind zu verzeichnen, der eine Ahnung von
winterlichem Schnee aufkommen ließ. Der nächste Tag brachte dann
zwar keinen Schnee, aber er war sehr windig und regenreich.

Für mich ist wieder die Zeit der inneren Einkehr, der Nachdenklichkeit,
der Reflexionen und der rückwärtsgewandten Nabelschau angebrochen.
Meine leidliche und sehr belastende Sinusitis habe ich endlich überwunden,
leider mußte ich die ungeliebten Antibiotika einnehmen. Diesmal wenigestens ohne gravierende Nebenwirkungen (bis jetzt jedenfalls!) 🙂
Nun habe ich einen kaum zu stillenden Nachholbedarf an Schlaf.
Und man glaubt es kaum, sogar Dominosteine haben mir schon mehrmals
gemundet. Mein Kaminofen verbreitet wieder zum Träumen anregende
Gemütlichkeit, nach einem schönen und warmen Oktober, einem außer-
gewöhnlichem November, der viel zu trocken und zu warm war, ein
Jahrhundert-November, klopft der Winter zaghaft an, bei uns hatte er
jedoch noch keine Chance.

Mein Kübelhofgarten ist zusammengeschrumpft, Oleander und die
anderen nicht winterharten Gewächse im Winterquartier untergebracht.
Derweil überall die EURO-Pleitegeier sitzen…

Würden die Leute sich um ihre Freiheit und ihre Lebensbedingungen, ihre gesellschaftlichen Bedingtheiten sorgen, wie sie es um Fußball, Schwachomaten-TV und Entertainment tun, könnten wir die Welt innerhalb von wenigen Tagen verändern! Das ist der Wahnsinn in unserer Gesellschaft! In einer mittlerweile sehr kranken Gesellschaft 🙁
