
TestMögl 5

Test Mögl 6

Holunderblüte – Er blüht wieder voll –

MaiSpaz Pana 7

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Holunderblüte – Er blüht wieder voll –

MaiSpaz Pana 7

Nur im ruhigen Teich spiegelt sich
das Licht der Sterne
(aus China)

Die Nacht hatte es etwas geregnet, war aber nicht der Rede wert,
nur ein halbes gefülltes Regenfaß ist die Ausbeute. Heute Nach-
mittag schon wieder mehr Tendenz zu Sonnenschein, zwar nicht
übermäßig warm mit knapp 20° C, für die Jahreszeit aber normal.

Zur Langsamkeit und zur Muße braucht man Zeit. Langsamkeit verschafft uns Zeit, Schnelligkeit raubt sie uns. Je tiefer der Mensch in die Zeit dringt, in das eigentliche Wesen der Zeit abtaucht, versucht die Zeit zu verstehen, ist er auf sich selbst verwiesen. Er muß seine Eigenzeit finden, seinen Rhythmus finden, um in der Zeit leben zu können.
An solchen Sonn- und Feiertagen meide ich die Orte und Wege, wo mir zu viel Hektik, Eile, Krach und Menschen vorhanden sind.

Einer meiner Lieblingswege

Die Stille fernab vom närrischen Treiben liebe ich
Stille, ebenso wie die Langsamkeit, erschließt sich einzig einem Menschen dessen Denken ruhig geht und keine Bocksprünge macht. Doch das Denken heute hechelt dem Zeitgeist hinterher, flattert unruhig in jedem Windhauch umher, die Ruhe, die Besinnung und Beständigkeit fehlt.
„Alles gackert, aber wer will noch still auf dem Neste sitzen und Eier brüten?“ (Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

Ein vertieftes Leben ist nur möglich, wenn mir die Kostbarkeit der Zeit
bewußt ist. „Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit.“ Dieses Wort des
hl. Augustinus läßt sich weiterführen: Mit den späteren Lebensjahren wird die Zeit immer kostbarer. Wir gehen Schritt für Schritt dem Tag entgegen, an dem das letzte Körnchen durch die schmale Öffnung der Sanduhr unseres Lebens fällt. Dann wird unsere Erdenzeit vorüber sein.

Trotz schönem Wetter und anderen Ablenkungen ….

kommt dies nicht zu kurz!
Auf den Heizteufel kann ich dank sommerlicher Temperaturen verzichten

Tschüüüsch bis zum Oktober!


… und wie ich ihn genieße. Ein April wie ein Sommertraum
mit Temperaturen von 26° + 27° C bei uns im Badnerland.

Nach dem langen Winter ist bei mir Computer, Internet, Blog und bloggen nicht so wichtig. Bin viel unterwegs und draußen, drin war ich lange genug.
Wenn ich dann mal länger im Haus bin, ist mir lesen und schreiben wichtiger, Internet hat sich bei mir ‚abgenutzt‘.
Im Spiegel der Natur: „Ist ein Mensch nicht ziemlich genau beschrieben, wenn man hört, daß er gern zwischen gelben hohen Kornfeldern geht, daß er die Waldes- und Blumenfarben….“ (Friedrich Nietzsche).

Die Natur ist regelrecht explodiert, es ging alles so schnell…
Alles grünt und blüht, der Frühling ist gut 14 Tage früher dran bei uns

Alles grünt und blüht um die Wette

Das Wandern ist des Müllers Lust…


Im Vordergrund Teile von Durlach – Hintergrund Karlsruhe
Nun macht es wieder mehr Spaß etwas zu erkunden, Ausflüge und
Spaziergänge oder sogar Wanderungen zu unternehmen.

Blick auf die St. Peter und Paul Kirche in KA-Durlach

Turmberg KA-Durlach

Am Turmberg

Blick von KA-Durlach auf den Turmberg
Die ganzen letzten Tage brachten schönes und warmes Frühlingswetter.
Der Freitag brachte uns sogar 20° C, leider aber auch Vorboten einer
Wetterverschlechterung. Der Himmel war nicht mehr so klar und blau, der
Luftdruck fiel, allerdings kalt ist es noch keinesfalls mit aktuell 12°C

Bei der St. Peter und Paul Kirche in KA-Durlach

Blick auf Durlach und im Hintergrund Karlsruhe vom Turmberg
Dieser Tag war wirklich schön und so angenehm nach dem langen Winter.

Nochmals KA-Durlach
Leider war die Fernsicht nicht so klar und ungetrübt, zum Beispiel waren
vor lauter Dunst in der Rheinebene, die Pfälzer Berge nicht zu sehen.
Ja, eigentlich aber nicht so richtig. 🙁 Vordergründig gesehen ist der Winter wohl vorbei, aber der Frühling auch noch nicht so hundertprozentig da. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung ist die „Grundluft“ doch noch recht kühl. In windgeschützter Sonnenlage ist es angenehm im Sonnenschein. Persönlich fühle ich mich nach Wintererstarrung und Winterschlaf etwas aufgewährmter, sobald ich aber in meiner Koje liege, kann ich ohne Mühe 8 oder gar 10 Stunden runtergrutzen. Bin ich da nahtlos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gerutscht? 🙁

Was wird, was ist?
Auch bin ich noch nicht so richtig agil und laufe noch nicht so richtig rund.
Jedenfalls signalisiert die Natur es geht aufwärts, zumindestens bis zum kommenden Freitag, danach soll es ja angeblich wieder kälter werden.
Es macht zunehmend wieder Spaß in der Natur zu wandeln und die Veränderungen zu beobachten.

Nachts muß ich auch noch meine empfindlichen Pflanzen in Sicherheit
bringen, denn gegen Morgen geht das Thermometer bis an 0° C oder gar bis zu leichtem Frost.
Jedenfalls ist es mir noch nicht nach bunter Frühlingssause zumute 🙁

Fröhliches Frühlingstreffen

Frühlingsball
Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde! Geschwinde!
Der alte Winter will heraus,
Er trippelt ängstlich durch das Haus,
Er windet bang sich in der Brust,
Und kramt zusammen seinen Wust
Geschwinde, geschwinde.
Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde, Geschwinde!
Er spürt den Frühling vor dem Tor,
Der will ihn zupfen bei dem Ohr,
Ihn zausen an dem weißen Bart
Nach solcher wilden Buben Art,
Geschwinde, geschwinde.
Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde, Geschwinde!
Der Frühling pocht und klopft ja schon-
Horcht, horcht, es ist sein lieber Ton!
Er pocht und klopfet, was er kann,
Mit kleinen Blumenknospen an,
Geschwinde, geschwinde.
(Wilhelm Müller)

Es grünt und gedeiht in meinem Hofkübelgarten
Nun fangen die Weiden zu blühen an,
schon zwitschern die Vögelein dann und wann,
und ist’s auch der holde Frühling noch nicht
mit lieblichem Grün und mit Blütenlicht,
wer weiß, über Nacht,
da kommt er mit Macht
mit all seiner Lust und all seiner Pracht,
nun jauchze, mein Herz!
Fürwahr, schon spür ich ein Lüftchen lau,
am Boden gar winket ein Blümchen blau,
und schwimmt auch noch auf den Seen das Eis
und wartet der Frühling noch klugerweis,
wer weiß, über Nacht,
da kommt er mit Macht
mit all seiner Lust und all seiner Pracht,
nun jauchze, mein Herz!
(Friedrich Oser 1826 – 1891)

Mein Vorgärtchen liebäugelt schon mit dem Frühling
Tagsüber im geschützten Bereich war es wirklich angenehm in der Sonne. Da die letzten zwei Nächte aber klar bei uns waren, hatten wir gegen Morgen leichten Frost zu verzeichnen. Vorsichtshalber habe ich dewegen auch die empfindlichen frischen Pflanzen über Nacht noch in Sicherheit gebracht.
Heute am 21. ist ja Frühlingsanfang und laut Wetterprognosen
wird die kommende Woche frühlingshaft, mit Temperaturen bis 19° C bei uns hier.

Es grünt so grün wenn Oskars Gärten blühn…tralllala
Joh! Und die Amseln fangen auch schon immer intensiver mit
ihrem Frühlingsgesang an. Die Meisen sind ja schon seit Februar
zu hören und ein Buchfinksänger schmettert auch schon fleißig sein Liedchen.

Nebelwetter und naßkalt
An verschiedenen Fronten im Einsatz
Frontabschnitt 1:
Bleiern legt sich der Nebel aufs Gemüt.
Wintersmüdigkeit plagt mich, oder ist es schon eine
kombinierte Winter- Frühjahrsmüdigkeit 🙁
Jedenfalls fehlt die Sonne, fehlt das Licht.
Frontabschnitt 2:
Wichtige Abschnittsarbeiten die bis zum Monatg (28.02.)
fertig sein müssen.
Frontabschnitt 3:

Quellenstudium, Literaturrecherchen …
für meine Lebensphilosophiearbeit
Frontabschnitt 4:

Opadienste

Die Überwindung von ….. 🙁

Frühlingssehnsucht
„Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald.
Bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald.“
(H. von Fallersleben)

Kommt er?
Es war schon wärmer und frühlingshafter mit dem Wetter bei uns.
Aktuell sind es noch 6° C bei diesigem Nachthimmel. Obwohl die
Wetterstation Hochdruckwetter signalisiert, ist der heutige Vollmond
nicht zu sehen. Schade! 🙁

„Es wächst viel Brot in der Winternacht,
Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
Erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
Spürst du, was Gutes der Winter tat.
Und deucht die Welt dich öd‘ und leer,
Und sind die Tage dir rauh und schwer,
Sei still und habe des Wandels acht:
Es wächst viel Brot in der Winternacht.“
(Friedrich Wilhelm Weber)

Es liegt eine Frühlingsahnung in der Luft. Als ich vor ein paar
Minuten draußen war, umsäuselte mich noch ein milder Wind, bei
überwiegend klarem Sternenhimmel und milden 12, 5 C
Heute waren noch mehr Meisen zu vernehmen, für mich immer
ein Frühlingsgruß. Freue mich schon auf ein neues Hofkübeljahr.

Mit Fröschen kann ich zwar nicht dienen…
Ein großer Teich war zugefroren,
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum,
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen,
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
Nun ruderten sie und landeten stolz,
Und saßen am Ufer weit und breit,
Und quakten wie vor alter Zeit.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Frösche waren am Sonntag und am gestrigen Montag nicht zu vernehmen, aber animiert durch das schöne Sonnenwetter, stimmten Meisen zu ersten PINK-Übungen an.
So könnte das Wetter von mir aus noch eine Weile bleiben. Mit blauem Himmel und Sonnenschein, sieht die Welt doch gleich viel freundlicher aus. 🙂

graue, trübe und neblige Tage
Winter
Du lieber Frühling! Wohin bist du
gegangen?
Noch schlägt mein Herz, was deine
Vögel sangen.
Die ganze Welt war wie ein
Blumenstrauß;
Längst ist das aus! […]
(Auszug v. Arno Holz )

Jetzt würde es mal reichen mit dem nebligen und naßkalten
Winterwetter. Die Sonne und das Licht fehlt doch sehr. 🙁
Kein Wunder, hat mich da der Schlafbazillus voll im Griff.
Heidegger zufolge sind unsere Gefühle und Stimmungen eine Form des auf die Welt „Abgestimmtseins“. Die Realität ist niemals schlicht gegeben, sondern mit besonderen Reizen und Widrigkeiten, Bedeutungen und Wertungen ausgestattet.

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben!
Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält,
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.
Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh‘ in einem stillen Gebiet!
Ich leb‘ allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied!
(Friedrich Rückert)
Vielen Dank für die Wünsche und Kommentare!
Den LesernInnen von Absurd-AG wünsche ich ein gutes neues Jahr 2011 🙂
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