
Wünsche den BesuchernInnen und LeserInnen
von Absurd-AG
schöne und besinnliche Feiertage. 🙂

Wünsche den BesuchernInnen und LeserInnen
von Absurd-AG
schöne und besinnliche Feiertage. 🙂

Lag ich nicht vorgestern noch träumend auf der Elfenwiese, der blaue Himmel über mir und ein Gesumme und Gebrumme umgab mich???
Ging ich nicht gestern noch durch sonnendurchtränkte Weinberge?
Wo ist sie nur wieder hin die Zeit?
Nun sitze ich wieder vor meinem Kaminofen, der Wind geistert ums Gemäuer, es war mir heute zu naßkalt und ungemütlich zum Laufen.

Sogar den Totenmonat November habe ich schon gut hinter mich
gebracht und dies ohne größere Blessuren.

Im Grunde genommen empfinde ich auch den Dezember als einen
viel gräßlicheren Monat. Bislang bestätigt er mich auch in meiner Ansicht.
Nun gut! Gestern zeigte er sich sonniger wie die Tage zuvor.
Dafür heute um so unangenehmer. Naßkalt, windig, ein wenig Schnee
liegt noch herum… aktuell weiter fallender Luftdruck, mit + 4° C zwar
kein Frost mehr wie gestern Abend, es nieselt jetzt statt Schneefall 🙁

Gestern beim Spaziergang in Weingarten

Verse zum Advent
Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.
Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
(Theodor Fontane 1819 – 1898)

Winterabendstimmung am Kraichgaurand zur Rheinebene
(oberhalb von Weingarten)

Walzbachtal-Jöhlingen im Heubergbereich (250m)
Blick auf Jöhlingen vom halben Heubergbereich


Blick nach Weingarten und Rheinebene (wie fast immer diesig) vom
Jöhlinger Heuberg (250m) aus.

Herbstlandschaft Jöhlingen

Blick in die Weite der Landschaft

Wird gemacht Frieda!
Und schön eingeheizt

Denn der Herbst ist auch bei uns angekommen.
Diese Nacht ist es ganz schön frisch draußen.
Am gestrigen montäglichen Spaziergang wehte mir auch ein kühler Herbstwind um die Ohren.

Die Blatteinfärbung schreitet auch voran

Herbstwald

Am Samstag verschrieb ich mir einen ausdauernder Spaziergang. Der Blutdruck riet mir dazu. Er war zwar nicht über die Schallgrenze von 140, aber 131 signalisierte mir Bewegung ist angesagt. Klein-Lena war zwar überhaupt nicht davon begeistert, sie wollte lieber mit mir tausenderlei Dinge tun. Dadurch bin ich zwar erst später in die Gänge gekommen, hatte aber den Vorteil, daß das Wetter sich noch machte. Es wurde noch angenehm warm und sonniger.
Danach war mein Blutdruck wieder jungfreulich mit 118/61

Blick vom oberen Grötzinger Malerweg auf KA-Durlach

Grötzingen und Durlach

Blick auf Grötzingen

Blick auf Karlsruhe

Im Vordergrund Grötzingen hinten Karlsruhe

Karlsruher Industriegebiet

Herbsttag
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
(Rainer Maria Rilke 1902)
(Im Gedicht Herbsttag von Rainer Maria Rilke geht es im Bild des Herbsttages um das Finden oder Verfehlen einer erfüllten Lebensweise.)
Die Zeit und ihr Vergehen, hier im Gedicht thematisiert und ein Dauerthema
auch für mich. Die Zeit und die Vergänglichkeit allen Bemühens. Zeit verweile doch, warum eilst du so dahin.

Wie wenn die Zeit Flügel hätte…

Bevor das Wetter schlechter wird und der November sowie Dezember vieles verhindern wird, bin ich noch öfters auf Tour. Es gibt tatsächlich in der näheren Umgebung noch Stellen, wo ich noch niemals meinen Fußabdruck hinterließ.
Auch bei uns, im milden und von der Sonne verwöhnten Badnerland, hat sich der Herbst eingenistet. Es ist doch um einiges kühler geworden und die Sonne hat sich zurückgenommen.

Burgschlossanlage in Obergrombach

Das älteste Fachwerkhaus in Obergrombach (1570) bei der
Burgschlossanlage

Eingangsbereich – leider nicht öffentlich –

Teilansicht

Blick von der Burganlage auf einen Teil von Obergrombach

Die Schatten werden länger
Wetter:Vormittag kann man vergessen. Am Sonntagnachmiitag
zwar auch längere sonnige Abschnitte, gegenüber dem unnatürlich
warmen Samstag, jedoch frischer, vor allem durch einen zeitweilig
unangenehmen frischen Wind. Bei Windstille und in geschützen Lagen
Jedoch noch angenehm warm.

Walzbachtal-Jöhlingen Waldweg bei der Binsheim Siedlung

Waldimpressionen

Langsam aber sicher wird der Wald bunt

Hach! Diese unterschiedlichen Himmelsblautöne liebe ich

Jöhlinger Weinberge (Hasensprung)

Es war ja sowas von föhnigem Kreislauf- und Kopfwetter heute. In meinem Hofkübelbereich (Sonnensüdseite) waren es an der Garage 30° C. Wetterstation Meßpunkt 1 waren es 24° C, Meßstation 2 (Nordostschattenseite) waren es immerhin auch noch 22° C. Dabei wehte so ein unnatürlicher Föhnwind. Enkelin Klein-Lena hat vor lauter Erschöpfung am Nachmittag zwei Stunden gepennt. Mir bekommt auch nicht unbedingt so ein Wetter, war irgendwie so blöd drauf und vor allem hatte ich zeitweilig Kopfweh. 🙁
Später am Abend war dann leichter Regenfall zu verzeichnen.

Meine Kübelpflanzen im Hofbereich stehen noch gut da.

Frieda + Pauline : Es will einfach nicht so richtig werden mit den
Unke’s 🙁 Sie kränkeln so dahin ~*^~ und kommen nicht so richtig
raus aus dem Sumpfloch.

Kapelle in Obergrombach
Welche Heilige mögen wohl zuständig sein?

Ob es hilft?

Seitdem Klein-Lena wieder nach den Ferien vormittags in den
Kindergarten geht, kränkelt sie herum. Eine Woche Kindergarten,
eine Woche kränklich daheim. Die Kinder stecken sich immer
gegenseitig an. Seit Freitag hat Lena wieder den Schnupfen und
nun zunehmend Husten. Frau Gemahlin mußte ich heute auch wieder
zum Facharzt (Orthopäden) kutschen, normal hätte ich gleich auch
einen Termin machen können, denn meine Knochen knirschen ~ äh ~
mucken auch gewaltig herum, aber hatte NULL BOCK auf einen
Weißkittel
![]()
Gesundheit beginnt im Kopf!
Ja, ja, ich denke und denke
Und trotzdem ziert sie sich °°°°^

Obwohl wir ja nun schon lange mit dem Wetter gut dran waren,
gestern war mal wieder so ein schöner warmer sonniger Tag, merkt
man nun doch schon die Jahreszeit. Früher dunkler, die Tage nehmen
schnell ab, tags noch angenehm warm, aber in der Nacht schon frisch.
Solche sommerlichen Unternehmungen, wie auf dem obigen Bild, dürften
wohl vorbei sein für dieses Jahr.

War gestern nochmals auf Tour. Ab 16 Uhr hatte wir ein sanftes
Gewitter, allerdings hatte es zeitweilig doch stärker geregnet.
Die Abkühlung hält sich bei uns aber noch in Grenzen (Aktuell um 02:26 h noch knapp 20° C ist noch angenehm) Die lange Schönwetterperiode von über 5 Wochen dürfte allerdings vorbei sein.

Blick auf Obergrombach – ein Stadtteil von Bruchsal –
Der Wetterumschwung war gestern Abend schon zu sehen.
Es war jedenfalls eine schöne Zeit.

Nachdenklich

Es war gestern noch sehr warm (28 ° C) und vor allem auch schwül

Am Montagabend kündigte sich die Störungsfront schon an. Aus Richtung Pfalz / Frankreich (W – SW) waren die Vorboten schon auszumachen.

Die Natur legt sich in Feld und Flur so langsam wieder ihr braunes
Kleid an. Die Getreidefelder sind abgeerntet und vielfach schon
umgepflügt. Nun harrt noch der Mais auf seinen Drusch.

Auch der Wald signalisiert das Ende des Hochsommers.

In Dürrenbüchig hält gerade die Stadtbahn von Baden-Baden –
Karlsruhe weiter nach Bretten – Eppingen und Heilbronn.

Neues Baugebiet in Dürrenbüchig
Mich wundert, daß da immer noch so viele Menschen das Risiko eingehen,
neu zu bauen und oft enorme Schulden aufnehmen, angesichts der drohenden Gesamtentwicklung. (z. B.Deflation ) > Alle sprechen von
Inflation, dabei droht vielmehr eine weltweite Deflation. Das Buch von Günter Hannich: Die Deflation kommt – neben anderen wichtigen Büchern zur Problematik – habe ich kürzlich ja erst gelesen.

Das Lied des Lebens
Flüchtiger als Wind und Welle
Flieht die Zeit, was hält sie auf?
Sie genießen auf der Stelle,
Sie ergreifen schnell im Lauf:
Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben,
Hält die Flucht der Tage ein,
Schneller Gang ist unser Leben,
Lasst uns Rosen auf ihn streun!
Rosen, denn die Tage sinken
In des Winters Nebelmeer;
Rosen, denn sie blühn und blinken
Links und rechts noch um uns her.
Rosen stehn auf jedem Zweige
Jeder schönen Jugendtat.
Wohl ihm, der bis auf die Neige
Rein gelebt sein Leben hat.
Tage, werdet uns zum Kranze,
Der des Greises Schlaf umzieht
Und um sie in frischem Glanze
Wie ein Traum der Jugend blüht!
Auch die dunkeln Blumen kühlen
Uns mit Ruhe, doppelt süß;
Und die lauen Lüfte spielen
Freundlich uns ins Paradies.
(Johann Gottfried Herder – 1787)

So knabbert leider auch an uns Menschen der Zahn der Zeit.
Von Hermann Hesse gibt es auch ein gleichnamiges Gedicht bzw. Buch.
Am Samstag waren wir mit Klein-Lena in Weingarten zum Waldpicknick. Leider war sowohl am Samstag, wie auch am gestrigen Sonntag, das Wetter eher aprilhaft denn noch hochsommerlich. Besonders gestern war doch ein zeitweilig sehr frischer Wind zu verzeichnen.

Blick von Weingarten oberhalb Sallenbusch
Blätter wehen vom Baume,
stieben dahin wie manche
Lebensträume.


Die Nacht ist voller Stimmen und Geräusche
Um 23 Uhr habe ich einen kleinen Hausrundgang unternommen, wie jeden Abend, um noch nach dem Rechten zu sehen und dabei den Nachthimmel betrachtet für meine Wetteraufzeichnungen. Dabei beschreite ich auch noch unseren Weg hier oben, um in alle Himmelsrichtungen den Himmel betrachten zu können. Um 23 Uhr mit 26, 3° C und jetzt um 0: 45 Uhr mit noch 25° C, ist eine klassische Tropennacht zu verzeichnen. Samstagnacht und diese Atmosphäre, diese Temperaturen, lassen die Menschen noch draußen verweilen. Von überallher lassen sich Stimmen vernehmen, Geräusche dringen an mein Ohr, Musikfetzen dringen vom Unterdorf hierauf, von der gegenüberliegenden Anhöhe (aus einer Vereinshalle – wohl wieder eine Oldieplattenparty) läßt sehr deutlich hörbare Musik mich innehalten. Lauschend sinniere ich den Titeln und der damit verbundenen Zeitmatrix und Erinnerungsnostalgie hinterher. Meistens setzt es eine regelrechte Gefühlslawine in Gang.

Zwar auch heute auf der Terrasse mit Klein-Lena gespielt, bei 37° C Höchsttemperatur war es aber länger nur im Schatten auszuhalten.
Beim Anblick der Schwalben, kommt mir dann zu dieser Zeit, immer das Lied: „Du kleines Schwalbenpaar“ in den Sinn. Uralt dieses Lied, lief in meiner Kindheit viel im Radio und meine Eltern hatten solche Schelllackplatten auch zuhauf.
Ehrlich gesagt, machen mich solche Gedanken und Gefühle dann auch immer ein wenig traurig / melancholisch.
In der Tat, so schnell verging das Frühjahr, der Sommer schon wieder auf dem Höhepunkt. Du kleines Schwalbenpaar ziehst nun bald wieder fort in Richtung Süden.


Sommerimpression Walzbachtal-Wössingen

Abgeerntet

Die Tage werden kürzer

Und trotzdem noch so kräftig und üppig grün
Vom Glück durch die Natur zu gehen (ein Buchtitel von Henry David Thoreau 1862) empfinde ich auch immer wieder aufs Neue. Wenn ich die Wege auch schon viele Male gelaufen bin, es ist immer wieder schön.
„Auf meinen Wanderungen aber möchte ich zu Sinnen kommen. Was soll ich im Wald, wenn ich dort an etwas denke, was außerhalb des Waldes liegt?“, schreibt er. Auch ich möchte im Augenblick zuhause sein und meine Wege unbelastet gehen. Die Eindrücke wirken lassen, mit allen Sinnen die Landschaft, die Umgebung aufnehmen.

Ausklang

Wann platzt er?
Heute bin ich extrem angespannt und laufe nicht richtig rund. 🙁
Es herrscht belastendes „Kreislaufwetter“, wo es einem vermeintlich
die Luft abstellt. 🙁
Jetzt noch immer (um 0:30 h) 25° C + steigende Luftfeuchtigkeit,
sinkender Luftdruck, zunehmender Wind und in der Ferne (Rheinebene +
Schwarzwald) zunehmende Blitze und Donnergrummeln. Bei solch einer
elektrisch aufgeladener Wetterlage bin ich eh immer nervös und angespannt.
![]()
Unten im Dorf zeigte um 17 Uhr das Thermometer noch 35° C an. Bei uns
hier oben waren es auch noch 32° C. Nee, nee, das ist mir zu viel, was mal
über 30° C geht ist von Übel. Am Wochenende soll es ja noch heißer werden, bis zu 37° C sind für unseren Raum angesagt.
Zum Laufen bzw. wandern komme ich bei solchem Wetter auch nicht so.
Da bleibe ich bei der Bullenhitze doch lieber in meinem kühlen Bunker. Da
ist man ja schon vom Nichtstun ALLE !! 🙁

Der Hochsommer meinte es sehr gut mit uns. An vielen Anzeichen
In Feld und Flur sieht man jedoch die ersten Erschöpfungszeichen.
Leider auch am abnehmenden Tageslicht zu merken. Der Sonnen-
untergang ist nun schon wieder spürbar vorverlegt. (bei uns
Sonnenuntergang für heute um 20:38 Uhr – Aufgang um 6:17 Uhr)

…. sogar der längste und schönste Urlaub.
🙁 🙁
Ein Trost verbleibt jedoch, wir hatten superschönes Wetter. Der Hochsommer in Höchstform, jedenfalls bei uns.
Morgen kehrt der Alltag wieder ein.
Wo ist sie nur geblieben die Zeit?

Verronnen ist sie … dahin ist sie … 🙁

Da steht er und steht nun schon einen Monat und nichts tut sich.
Mein neuer Drucker, ein Canon PIXMA MG 5250 Hatte ja erst einen
Epson Styles SX 125 Drucker gekauft, der nervt aber nur. Leider
hat mein ca. 7 Jahre alter Canon Drucker i 560 keine Lust mehr zum
drucken. Er läßt sich einfach mit keinem Trick der Welt mehr zur Arbeit
animieren, er meint es sei an der Zeit in Rente zu gehen. Fakt ist, der
Druckerkopf ist hinüber und einen neuen zu kaufen lohnt bei dem Alter
nicht mehr (würde rd. 75 kosten)
Früher wäre es undenkbar für mich gewesen, etwas so lange anstehen zu
lassen und im Zweifel hätte ich eine ganze Nacht Arbeit drangehängt.
Seitdem ich aber die Altersschallmauer (60 J) durchbrochen habe, gehen
bei mir die Uhren anders. Erschwerend kommt hinzu, der Winter mit seiner
für mich bereit gehaltenen Wintererstarrung, ist zwar vorbei, der Frühling
hat mir aber eine nahtlos übernommene Frühjahrsmüdigkeit beschert. Zur
Zeit kann ich ohne Not und Gewissensbisse gut und gerne auch mal
10 Stunden an einem Stück herunterratzen (pennen). Die arge Schwüle
und ungewohnte Hitze der letzten Tage, tut ein übriges dazu und lähmt,
macht schlapp und lustlos 🙁

Habe auch intensiv das Prinzip der Kontemplation (Rückzug auf sich selbst, Versenkung in sich selbst) praktiziert.
Das Buch vom Mönchischen Leben
„Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag:
mir zittern die Sinne. Ich fühle: ich kann –
und ich fasse den plastischen Tag.
Nichts war noch vollendet, eh ich es erschaut,
ein jedes Werden stand still.
Meine Blicke sind reif, und wie eine Braut
kommt jedem das Ding, das er will.
Nichts ist mir zu klein und ich lieb es trotzdem
und mal es auf Goldgrund und groß,
und halte es hoch, und ich weiß nicht wem
löst es die Seele los…
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn. “
(Auszug aus obigen Buchtext -von Rainer Maria Rilke
Aus: Das Stundenbuch (1899)

In der Sonne angenehm warm bei superblauem Himmel.
Leider war ein etwas hinterhältiger frischer Wind zu verzeichnen. 🙁

Das es so schön geworden ist war etwas überraschend.

Besonders die Kälteperiode ist mir aufs Gemüt und die Gesundheit geschlagen. Kränkeln tue ich irgendwie immer noch so vor mich hin. Überhaupt scheinen mir die Winter nicht mehr so zu bekommen. In den letzten drei Winter setzte mir immer irgendwie etwas zu.
Nun geht es ja zumindest wettermäßig aufwärts, die Sonne scheint angenehm tagsüber und verbreitet angenehme Wärme. Nachts ist es ja noch frisch, Feuer brauche ich da noch.
In der Natur regt sich allerorten der kommende Frühling, die Vögel singen teilweise schon so schön. Mein Hofkübelgarten erwacht zu neuem Leben.

Nun wird es Zeit, daß auch bei mir der Lebenssaft in Wallung kommt. 🙁

Die Terrassen- und Gartensaison geht so langsam los, gesonnt habe ich mich schon, nur mit der Arbeit komme ich nicht so richtig in die Gänge.

Die Arbeiten an meinen Themen Lebensphilosophie gehen auch eher schleppend weiter. Bei allem Verdruß rennt mir aber die Zeit in
Windeseile davon.

Wer kommt? Wer geht?
Der Winter, der Frühling…??? Fragen über Fragen

Es wird nicht anders, immer das gleiche Spiel…
„Daß oft die allerbesten Gaben
Die wenigsten Bewund’rer haben,
Und daß der größte Theil der Welt
Das Schlechte für das Gute hält;
Dies Übel sieht man alle Tage.
Jedoch, wie wehrt man dieser Pest?
Ich zweifle, daß sich diese Plage
Aus unsrer Welt verdrängen läßt.
Ein einzig Mittel ist auf Erden,
Allein es ist unendlich schwer:
Die Narren müssen weise werden;
Und seht! sie werden’s nimmermehr.
Nie kennen sie den Werth der Dinge,
Ihr Auge schließt, nicht ihr Verstand:
Sie loben ewig das Geringe,
Weil sie das Gute nie gekannt.“
(Arthur Schopenhauer – Aphorismen zur Lebensweisheit – S. 128)

Das Loch, aus dem das Glück entweicht

Der Sog der die Zeit verschluckt
Kann nicht verhindern das der Frühling in den Startlöchern steht

„Erhalte Dir Einfachheit im Denken, Reden und Tun,
damit Du nicht in Verworrenheit und Flachheit sinkest!
Damit erhälst Du das Gesetz der Bewegung, Schönheit und Harmonie.“
(Ephesus)

Der Herbst
Mit jedem Tag wird es jetzt wieder dunkler, die Temperaturen sinken –
und mit ihnen oft auch die Stimmung. Äußerlich benötigen wir mehr Wärme: wärmere Kleidung und Räume, innerlich wärmeres Essen und
SÜßES (Dominosteine, Mozartkugeln und dergleichen) – und natürlich
Sonne für die Seele, um mit dem abnehmenden Licht fertig zu werden.
„Der Wind beginnt sich zu regen. Das ist der Angelpunkt, an dem die
Yang-Phase, die aktive Phase, ins Gegenteil, in die Yin-, die passive
Phase, umschlägt.“ (der gelbe Kaiser, S. 22. Kap. 22)
Äh! Räusper! Oh…Beinlich, beinlich … nun habe ich den Faden verloren,
was wollte ich denn nun noch schreiben ???? Mir ist plötzlich so heiß geworden 😉
Der Rhein war noch nicht leer gelaufen, als ich am Dienstag mal nachschaute, ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Mittlerweile hat es ja auch ein wenig geregnet und das dürfte zur Entspannung beitragen.

Der Dienstag war noch überwiegend freundlich, aber hier am Rhein-
spätnachmittagsspaziergang zwischen 16 und 17 Uhr, war ein
unangenehmer kalter Wind zu verzeichnen, der eine Ahnung von
winterlichem Schnee aufkommen ließ. Der nächste Tag brachte dann
zwar keinen Schnee, aber er war sehr windig und regenreich.

Für mich ist wieder die Zeit der inneren Einkehr, der Nachdenklichkeit,
der Reflexionen und der rückwärtsgewandten Nabelschau angebrochen.
Meine leidliche und sehr belastende Sinusitis habe ich endlich überwunden,
leider mußte ich die ungeliebten Antibiotika einnehmen. Diesmal wenigestens ohne gravierende Nebenwirkungen (bis jetzt jedenfalls!) 🙂
Nun habe ich einen kaum zu stillenden Nachholbedarf an Schlaf.
Und man glaubt es kaum, sogar Dominosteine haben mir schon mehrmals
gemundet. Mein Kaminofen verbreitet wieder zum Träumen anregende
Gemütlichkeit, nach einem schönen und warmen Oktober, einem außer-
gewöhnlichem November, der viel zu trocken und zu warm war, ein
Jahrhundert-November, klopft der Winter zaghaft an, bei uns hatte er
jedoch noch keine Chance.

Mein Kübelhofgarten ist zusammengeschrumpft, Oleander und die
anderen nicht winterharten Gewächse im Winterquartier untergebracht.
Derweil überall die EURO-Pleitegeier sitzen…

Würden die Leute sich um ihre Freiheit und ihre Lebensbedingungen, ihre gesellschaftlichen Bedingtheiten sorgen, wie sie es um Fußball, Schwachomaten-TV und Entertainment tun, könnten wir die Welt innerhalb von wenigen Tagen verändern! Das ist der Wahnsinn in unserer Gesellschaft! In einer mittlerweile sehr kranken Gesellschaft 🙁

Vor lauter verstopfter Nase (Nasennebenhöhlenentzündung >Sinusitis<) seit nunmehr drei Wochen, ist auch diese Nacht kaum an wohligen Schlaf zu denken. Bei behinderter Nasenatmung macht vieles Schwierigkeiten. So drastisch und schwer hatte ich eine Sinusitis schon sehr lange nicht mehr. Bislang half auch noch kein Medikament richtig. Nun gut! Mir ist klar, die Erfahrung lehrt es, mit Naturheilmitteln behandelt braucht man Geduld. Nun habe ich mir auch noch eine Nasendusche zugelegt, die mir im Moment jedoch überhaupt nichts bringt, weil einfach nichts durchgeht, so verstopft sind nun beide Nasennebenhöhlen. Die einzige Methode die etwas Entlastung schafft, ist frische Luft. Vor lauter Elend habe ich am helllichten Montagmorgen schon um 6 Uhr angefangen Holz zu hacken. Es ist einfach der Wurm drin. Auch dieses Jahr scheint mir eher ein Krisenjahr zu sein. Auch Gemahlin hat dauernd neue Baustellen und zu kämpfen. Ein Trost ist ja das bisherige Wetter. Ein Super-Oktober, jetzt auch ein sehr erträglicher November.

Zur Zeit bleibt auch allzuviel liegen. Im Kopf existiert genug, nur es mangelt aus vielerlei Gründen an der Umsetzung. Deswegen mal wieder
besonders ausgeprägte Oskarsche Unordnung bzw. „Papierstau“ allerorten.

Bange Frage im Hinterkopf: Wird dies zunehmend zum Normalzustand?
„O wie ist es kalt geworden
Und so traurig, öd und leer.
Rauhe Winde wehn von Norden,
Und die Sonne scheint nicht mehr.“
(1.Vers von deutschem Volkslied)
Es ist sternenklar draußen, aber der Jahreszeit entsprechend kalt mit nunmehr nur noch 2,5 ° C um 03:15 Uhr. Gestern war es tagsüber in der Sonne sowas von angenehm warm.

Die Karten des Oskarschen Lebensspiels sind zur Zeit sehr schlecht gemischt. Kein gutes Blatt mehr ins Sicht !?!
Der hartnäckige, elendige Schnupfen war noch nicht weg, da waren nun schon das zweitemal ärgerliche Rückfälle zu verzeichnen. Die ganze Geschichte kommt bald schon wie eine Allergie daher. Oder nur ein Schauspiel im Kulissentheater nach dem Motto: Die Nase gestrichen voll!
Habe ich meine Seele vergewaltigt und nicht auf Töne aus der Matrix gehört. ??? Bei dieser Thematik >>Die Nase voll<< kam mir das Buch von Rüdiger Dahlke in den Sinn: „Krankheit als Sprache der Seele“, wann hatte ich es gelesen, lang ist es her, müßte so in den 80er Jahren gewesen sein, ja es befindet sich sogar in meiner Bibliothek. Nein! Ich habe noch nicht die Zeit und Muße gefunden reinzulesen, nachzulesen… weil mir einfach die Zeit davon läuft, sie zerrinnt mir wie meine Nase rinnt ….. *#^

Nun ist schon November und ein Jahr bald Vergangenheit.

Nach einem langen, schönem Herbst klopft nun der November mit
seiner Negativseite an die Tür. Heute war bis ca. 15 Uhr Hochnebel
zu verzeichnen. Dann klarte es zwar noch auf, die Sonne schien von
einem blauen Himmel herab, aber dies bewirkte nicht mehr eine solche Erwärmung wie die schönen Tage zuvor. Da könnte es diese klare Nacht
sogar leichten Frost geben. (Aktuell um 23:58 nur noch 4 bis 7 ° C je nach Meßstation) Da tut ein Kaminofenfeuer sehr gut.

„Nun brennt der Wald in feuerfarb’ner Pracht,
Und Tag für Tag v erfällt, verweht das Laub,
Im Türspalt klagt der Herbstwind jede Nacht
Von seiner Fahrt durch öder Felder Staub,
Von seinem Ritt durch Hochlandeinsamkeit
Bis hin zum Meer, dem er sein Brausen lieh –
Und zärtlicher als Sommers Lust und Freud
Greift leis‘ nach dir Melancholie.“
(William Allingham – irischer Literat)
Die beginnende Zeit (November, Dezember, Januar) des Lesens,
der Bücher, der Reflexionen, von Rückschau und Besinnlichkeit,
aktuell unter der Kur:

Mich verdross alles, um das ich mich gemüht hatte unter der
Sonne, … nun, ganz so dramatisch ist es bei mir noch nicht, aber
„Eitel“ in seiner alten Bedeutung „nichtig, vergeblich“ ist Salomos Lieblingswort in Luthers Übersetzung: „Es ist alles ganz eitel, … Ich
sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war
alles eitel und Haschen nach Wind.“
Pessimistisch blickt er in die Welt: „Weinen hat seine Zeit,, Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, Tanzen hat seine Zeit… Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon (3,4 – 9)
Der Seppl hat eine Sinnkrise

Fragen über Fragen und keine richtigen Antworten…

Mir geht es wie dem ruhigem Herbstwetter. Meine Lebenszeit plätschert so vor sich hin, es passiert nicht viel, nichts aufregendes ist zu vermelden, außer man denkt über den Wahnsinn und Irrsinn unserer Zeit nach, dann schießt der Blutdruck in den roten Bereich, der Ärgerlevel brodelt und die Nerven blitzen im Stakkato-Blitzlichtfeuer ….
Nur gut, daß die Schlaffreudigkeit mich nicht im Stich läßt ![]()

Oktober – Beschaulichkeit

Es herrscht ruhiges Herbstwetter mit schon beträchtlich kühlen
Nächten. Jedenfalls blubbert neben mir gemütlich das Kaminofenfeuer
gemächlich vor sich hin.
So wie das Wetter jetzt langsam zum November hin unwirtlicher wird, so verändert sich auch das emotionale Klima. Deswegen ist es wichtig Ruhe und Frieden zu bewahren und nicht in Depressionen zu verfallen, damit
der Übergang in den Winter reibungslos verlaufen kann. Es ist die Zeit, Geist und Energie zu sammeln für die dunkle Jahreszeit und sich auf weniges zu konzentrieren.

„Nimmermehr Sturm und Drang
nimmermehr Sehnsuchtsklang,
leise nur atmest du
süßer Erfüllung Ruh.
Aber vernehmbar auch
klaget ein scheuer Hauch,
der durch die Blätter weht,
daß es zu Ende geht.“
(Eduard Mörike)

Der Herbst ist Erntezeit und sollte uns in Erinnerung rufen, wie
abhängig wir Menschen von der Natur und dem Wetter sind.

Aktuell immer noch 15 C und dies um 02:30 Uhr in der tiefsten Nacht.
Spaziergang
“ Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,
dem Wege, den ich kaum begann, voran.
So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten,
voller Erscheinung, aus der Ferne an
und wandelt uns, auch wenn wirs nicht erreichen,
in jenes, das wir, kaum es ahnend, sind;
ein Zeichen weht, erwidernd unserm Zeichen
Wir aber spüren nur den Gegenwind.“
(Rainer Maria Rilke)

Es ist zwar windiger draußen und nicht mehr so spätsommerlich
schön wie die drei Wochen zuvor, aber für Oktober immer noch
mild und angenehm.

Vergänglichkeit
Flugsand der Stunden. Leise fortwährende Schwindung
auch noch des glücklich gesegneten Baus.
Leben weht immer. Schon ragen ohne Verbindung
die nicht mehr tragenden Säulen heraus.
Aber Verfall: ist er trauriger als der Fontäne
Rückkehr zum Spiegel, den sie mit Schimmer bestaubt?
Halten wir uns dem Wandel zwischen die Zähne,
daß er uns völlig begreift in sein schauendes Haupt.
(Rainer Maria Rilke)

und das Leben auch. Wir haben noch wunderbares Spätsommerwetter. Um 01:30 Uhr immer noch 14, 2° C und trotzdem merkt man sehr, es ist die Herbstjahreszeit angebrochen. Die Tage sind spürbar kürzer geworden, die Natur signalisiert allerorten den Umbruch. Das schöne Wetter hat auch noch den Nachteil, mir zwiespältige Gefühle zu verursachen. Man möchtet gleichzeitig so vieles auf einmal tun und dies geht nun mal nicht.

Blick in die Rheinebene vom Michaelisberg aus.
Im Hintergrund rechts die Kühltürme von den Atommailern in
Philippsburg a. Rhein.
Es herrscht zwar ruhiges und beständiges Herbstwetter (obwohl eher sommerliches Wetter von den Temperaturen her), aber besonders über der Rheinebene war es doch dunstig und die Fernsicht nicht so klar.

Hier komme ich immer wieder gerne her. Die Rundumaussicht gefällt
mir und die Michaelskapelle (Die Michaelskapelle ist eine barocke Wallfahrtskirche auf dem Michaelsberg bei Untergrombach am Westrand des Kraichgauer Hügellandes.) Von hier aus bin ich dann noch nach
Bruchsal gefahren und im Schloßgarten gewandelt.

Hofkirche im Bruchsaler Schloßbereich.
War gerade rechtzeitig zum samstäglichen 18 und 19 Uhr Glockengeläut
gekommen. Ah! Ich liebe Glockengeläut. 🙂

Hier komme ich auch immer wieder gerne her.

erging es mir die letzten Tage. Am Sonntag hatten wir im Großraum Karlsruhe um die 30° C, d.h. meine Wetterstation zeigte 31° C Höchsttemperatur an. Es war ziemlich drückend / schwül.

Es war abwechselnd bewölkt.
Gegen 15 Uhr zog nördlich ein Gewitter an uns vorbei. Zugrichtung
Bruchsal in den Kraichgau – in östlicher Richtung nach Eppingen …
Heilbronn – wir hatten also mal wieder Glück. Es windete zwar und
einen Regenschauer bekamen wir auch ab.

Gewittervorbeizug in nördlicher Richtung Zugbahn östlich
Es regnet

Regenschauer über Walzbachtal-Wössingen
Es hat sich aber bald wieder beruhigt

und klarte bald wieder auf.
Allerdings wurde es dann nicht mehr so warm

Am Montagmorgen um 04 Uhr herum hatten wir allerdings einen sehr kräftigen wolkenbruchartigen Regen. Dadurch bin ich aufgewacht, weil
dieses Geräusch äußerst ungewohnt war. Wir hatten die letzten Jahre
meistens Regendefizit, auch dieses Jahr.

Unser Rasen hat durchaus noch Regen vertragen können. Es ist
insgesamt auch noch nicht zu naß im Garten und in der Natur. Der Montag war mit 26° C dann wieder etwas gemäßigter und im Wolkenbild auch wieder wechselhaft. Ab Mittag wurde es immer schöner, was mich zu einem längerem Spaziergang animierte.

Siehst du sie Amanda! Da eilt sie dahin die Zeit…
Im Sauseschritt rennt sie davon die Zeit

„Eins, zwei drei im Sauseschritt…
Eilt die Zeit, wir eilen mit.“
sagt Wilhelm Busch
Geeilt und gehetzt habe ich zwar nicht,
aber immerhin sind nun schon wieder
3 1/2 Wochen Urlaub herum
und Frau Gemahlin muß am Montag wieder Bruttosozialprodukten gehen 😆
Nach einem Superfrühjahr mit sommerlichen Temperaturen, ist der bisherige Sommer bei uns zwar nur bieder normal und nicht gerade berauschend, aber es ließ und läßt sich aushalten.

Mit dem Wetter hatten wir wie schon so oft Glück, im Gegensatz
zu anderen Landesteilen und Bundesländern. Gewitter zogen
immer schön brav vorbei, zuviel Regen hatten wir auch nicht, es
war zwar zeitweilig ein wenig wie Achterbahnfahren, aber ich war
durchaus zufrieden. Enkelin Klein-Lena hat es auch gefallen, jeder Tag war ausgefüllt, was will der Mensch noch mehr 🙂

Bislang zwar nur ein durchwachsener Sommer
Feldeinsamkeit
Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
Und sende lange meinen Blick nach oben,
Von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlaß,
Von Himmelsbläue wundersam umwoben.
Und schöne weiße Wolken ziehn dahin
Durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume;
Mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
Und ziehe selig mit durch ewge Räume.
(Hermann Allmers- Herz tröste dich -1984, S. 171)


„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“
(J.W. von Goethe)

Ein schlichter Feldweg in einer unspektakulären Landschaft und
doch ist sie Höhepunkt in einer vertrauten heimeligen Umgebung.
Die Natur spricht noch zum Mensch, wenn ein unentfremdetes Gemüt sie zu sehen und zu hören versteht. Der Mensch geht nicht fehl, solange er sich dem Einfachen, dem Eigentlichen und damit dem Natürlichen nicht verschließt. Mit jedem Spaziergang, mit jeder Betrachtung weitet sich
das heimatliche Umfeld zum Universum aus. Immer wieder kann ich meine
geliebten und vertrauten Feldwege gehen, es ist nie langweilig, denn es
gibt immer wieder Neues zu sehen, etwas Übersehenes neu zu entdecken.

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Besucherzahlen auf Absurd-AG

Wettermäßig war der Freitag auch eine Achterbahnfahrt,
ein Auf und Ab. Das erste Gewitter war um 11 Uhr zu
verzeichnen, es folgten dann am Nachmittag noch weitere
drei Gewitter. Gottseidank waren sie alle vier gemäßigt,
mit ebensolchen Regenschauern.
Im Garten steht alles gut und mein Hofkübelgarten gedeiht prächtig.

In der Tat war es sehr wechselhaft mit dem Wetter

Mit 23° C war es mäßig warm

Sommerbild
Ich sah des Sommers letzte Rose
stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne,
rot;
Da sprach ich schauernd im
Vorübergehn:
So weit im Leben ist zu nah am Tod!
Es regte sich kein Hauch am
heißen Tag.
Nur leise strich ein weißer
Schmetterling;
Doch ob auch kaum die Luft sein
Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und
verging!
(Friedrich Hebbel, Werke Bd. 1, S. 10)

Verschiedene Rosensorten legen gerade eine Verschnaufpause ein.
Sie waren dieses Jahr ja auch sehr früh dran mit blühen.
Durch die sehr große Wärme am heutigen Tag ( um 17:30Uhr noch
36° C in meinem Hofkübelgartenbereich) ist wieder sehr gut zu
beobachten, wie sich in süd – südwestlicher Richtung, über dem
Nord – Schwarzwald / Rheinebene Wolkentürme aufbauen.
Dadurch haben wir meistens Glück, weil die Gewitter am
Schwarzwald entlang ziehen, die erste Gewitterstrasse entlang
der Pfinz (Pfinztal), die zweite Hauptroute ins Murgtal (Schwarzwald)
Im Norden ziehen die Gewitter dann meistens über Bruchsal / Kraichtal
in den Kraichgau weiter.

Erste Vorboten über dem Nordschwarzwald Richtung Ettlingen / KA
Die Alb bildet öfters auch eine Gewitterschiene / Straße.
In Richtung Ost (Pforzheim) und Südost ist der Himmel noch jungfräulich 😆

Blick in Richtung Stein (Enzkreis)

Rundum zufrieden. Schade! Die vier ruhigen und erholsamen Tage sind schon wieder vorbei. Nun ist erst mal Schluß mit Feiertagen und verlängerten Wochenenden.
Heute war es angenehm warm mit 26° C (i.d.S. 30° C) und kaum Bewölkung.

Erholsame und streßfreie Pfingstfeiertage
wünsche ich den Besuchern von Absurd-AG